Hallo, ich bin der Robert. Hallo, ich bin der Tom. Gemeinsam sind wir Hangweiler und Ballfahrer. Na, heißt du. Geh bitte, was sagst du jetzt, na, heißt du? Wieso darfst nur du immer das sagen? Nein, aber ich... Ich will es vielleicht auch mal sagen. Fang mal einfach an. Ihr Zuckergoschis, herzlich willkommen bei Hangweire und Palfreiter. Heute mit einem außergewöhnlichen Gast. Ihr Profilchefin Anna Thalhammer ist da. Wir sind uns noch nie begegnet. Hallo, grüß Gott. Hallo, schön euch kennenzulernen. Ja, wir sind Freunde, wir sagen es gleich. Aber das ist nicht der Grund, warum du da bist. Du bist da, weil du sehr interessant bist und spannend bist und eine interessante Biografie hast. Ja, erzähl mal ein bisschen. Habt ihr meinen Wikipedia-Eintrag gelesen? Natürlich nicht, dafür bin ich viel zu faul. Die Stöckel hat gesagt, wir sind unvorbereitet. Ja, die Stöckel hat gesagt. Nein, ich habe es gesehen. Da war es ein bisschen beleidigt. Zu Recht. Naja. Was glaubt ihr? Die war zu Gast bei uns. Abgesehen davon kann ich mich erinnern, dass du mich interviewt hast damals. Ja, das ist schon länger her. Für die Presse allerdings. Ich glaube, es war die Presse. Oder war es die Heute? Nein, es war definitiv die Presse. Da heute hättest du kein Interview gegeben. Doch, aber ich kann mich nicht mehr erinnern. Ich kann mich nicht mehr erinnern. Ich habe ja im Gegensatz zu dir ein Gedächtnis. Man kann mich erinnern.
Und ich weiß sogar noch, was ich gesagt habe. Ich habe mich zu einer irrsinnigen Eitelkeit verstiegen. Wirklich? Ja. Auf die Frage, ob ich ein Intellektueller bin, habe ich gesagt, dafür fehlt mir Entscheidendes, nämlich Intellekt. Ich bin kein Künstler, ich habe meine Ansprüche, ich bin kein Intellektueller. Warte mal, ich habe so eine bescheuerte Frage gestellt, ob du ein Intellektueller bist. Ihr wollt es nicht sagen. Das ist eine ziemlich blöde Frage. Ja, ich habe mich weiterentwickelt. Ich würde dich das heute nicht machen. Dafür bin ich auch sehr dankbar und zum Glück stellen wir heute die Fragen. Ja, genau. Das ist vielleicht besser. Ich habe neulich etwas für dich gelesen, das hat mich richtiggehend schockiert, dass du nämlich Polizeischutz brauchst. Na, momentan nicht. Momentan nicht. Aber es war schon einmal so, aber das ist eigentlich lang her. Erzähl.
Damals habe ich bei der Heute gearbeitet. Ja. Und wir waren so die Ersten, die geschrieben haben über diese Terrorkits, die nach Syrien gegangen sind. Da habe ich mit dem damaligen Chefredakteur ein bisschen gestritten, weil der hat gesagt, das sind Söldner. Ich habe gesagt, nein, die machen es nicht fürs Geld. Ja, und dann haben sie im Layout irgendwas umgezeichnet. Ja, du brauchst zu viel. Ja, ja. Und dann ist mein Name darunter gestanden und trotzdem der Söldner. Und ja, die sind ein bisschen ausgezuckt und da gab es dann so Videos, wo so mein Name und ein Bild von mir über so Moscheen geflogen ist. Grüße, diese Hure, Anna Dahlhammer. Na gut, dann habe ich einmal angerufen bei der Polizei, habe gesagt, ich weiß nicht, ist das gefährlich, muss man das ernst nehmen. Hat mich keiner zurückgerufen. Dann bin ich im Schottenring beim Landesverfassungsschutz geschaut und habe gesagt, so und ja, dann hatte ich eine Zeitlang Personenschutz. Was weniger cool ist, als man sich das vorstellt, weil zuerst habe ich mir gedacht, okay, da kriege ich vielleicht so einen hotten Kieberer zur Seite gestellt, aber eigentlich ist es nicht so cool, wenn man dauernd schaut, was man macht, vor allem.
Wie intim ist das dann? Man kann sich das aussuchen, ob man möchte, dass der immer da ist oder ob man so eine Variante wählt von ich gehe wohin und sage, wo man hingeht und ich habe dann die Variante, ich sage euch, wo ich hingehe. Und dann ist es ja noch völlig eskaliert, weil dann hat jemand meinen Facebook-Account gelöscht. Ich habe die volle Krise gekriegt, weil ich hatte so einen Fake, ah, das ist eine gute Geschichte, ich hatte so einen Fake-Auftritt als, wie hieß ich?
Ah, Lela Shishani Al-Bint Umar. Ich war nämlich auch eine Terroristin. Das wurde gehackt, aber es war nur meine beste Freundin, die sich es anschauen wollte. Jedenfalls, das war eine, finde ich, ist eine tolle Geschichte, die viel über Journalismus sagt. Ich habe damals versucht, mit anderen Radikalinski-Frauen zu connecten und war halt unterwegs als diese kleine Terrorbraut. War aber nicht besonders authentisch. Also ich habe das à la Ouagpa irgendwie immer falsch eingebaut. aber eine Person habe ich kennengelernt in Deutschland und wir haben uns total darüber unterhalten, dass wir jetzt nach Syrien gehen, weil wir wollen einen Löwen kennenlernen. Ja gut, ein Jahr später liege ich auf der Couch, schlafe und mein Freund sagt, so schau mal im Fernsehen. Ja, war eine Reportage von einer Journalistin, die mit einer Lela Al-Shishanibint Omar, einer Journalistin in Wien, gechattet hat. Und die Reportage war so über, wie ticken die IS-Frauen. Das heißt, da haben zwei Journalistinnen miteinander so getan. Voll peinlich. Ein bisschen. Seid ihr jetzt befreundet? Nein, ich habe dann kurz überlegt, ob ich sie schreibe. Ich will ja die Reportage nicht versauen, aber vielleicht hört sie es jetzt. Ach, die wusste vielleicht bis heute nicht? Nein, die wusste das nicht. Die hat geglaubt, ich bin so eine Terrorbraut. Also das hätte ich jetzt schon aufplattelt. Ich habe ein super Burka-Foto von mir gemacht. Es war alles sehr authentisch.
Mir fehlt gerade wirklich die Kraft. Ich kann gar nicht sagen, wie viele Ebenen ich das komisch finde. Das ist schon sehr, sehr witzig. Aber ich war jung und würde es nicht mehr so machen. So wie ich dich nicht mehr fragen würde, ob du ein Intellektuelles... Würdest du bei einem Bankraub in der Bank anrufen für die Zeitung, was ja auch in Österreich schon passiert ist. Was? Da hat es doch den legendären Journalisten gegeben, der mit dem Geiselnehmer telefoniert hat bei diesem Bankraub in Wien. War der nicht die vom Profil? Weiß nicht. Im Zweifel. Du bringst hin und wieder wunderbare Artikel heraus im Profil, gerade über die Verbindung, die die russische Regierung in Österreich hat.
Kannst du für uns ein bisschen zusammenfassen, wie sehr sind wir denn verstrickt mit Russland? Naja, man sagt ja, in Wien fängt der Osten an. Das stimmt so ein bisschen, würde ich sagen. Ja, schon sehr. Ich meine, Österreich war das erste Land, das einen Gasliefervertrag gemacht hat. Alle anderen haben damals Russland viel gefunden. Wir in unserer großartigen Neutralität, das ist so, wie wir uns ja heute noch immer zu den meisten Konflikten verhalten, geht uns nichts an. Sollen Sie das selber ausmachen? Ja, und wir haben recht lange, recht gute Geschäfte gemacht. Und wie es halt ist, über die Jahre wachsen die Freundschaften. Nur weil wer in ein Land einmarschiert, ist das nicht so, als ob dann Freundschaften enden würden. Das sagt man dann vielleicht nicht mehr laut, aber ich würde sagen, auf wirtschaftlicher und politischer Ebene gibt es nach wie vor sehr viele Sympathien. Und dass Putin eine der größten Botschaften Europas nach wie vor in Österreich betreibt, Schrägstrich, da hocken die ganzen Spione und Agenten drin, scheint in diesem Land auch niemanden besonders aufzuregen. Ich meine, du warst ja lang operativ im Einsatz als Reporterin, als alles Mögliche. Jetzt bist du Chefin. Kommst du noch zu was? Also zu deinem eigentlichen Job, den du jahrelang gemacht hast? Wie kann man sich das jetzt vorstellen? Ich versuche es schon, weil wenn ich nur Management-Zeug mache, Urlaubslisten unterschreibe.
Irgendjemanden ungerechtfertigt dafür schimpfen muss, dass er zu viele Überstunden hat, darüber diskutieren muss, ob man einen ergonomischen Stuhl, einen Tisch, der man selber und so, das macht einen ein bisschen traurig, finde ich. Es kann auch nicht die Belohnung sein für die jahrelange Arbeit. Nein, die Belohnung für die jahrelange Arbeit ist, dass man mehr verdient. Also das ist schon schmerzensgeld und in Ordnung. Aber nein, ich versuche schon zu schreiben damit man ein bisschen am Boden bleibt, Und weil es lustig ist. Eben. Ja, aber recherchieren im klassischen Sinn kostet ja wahnsinnig viel Zeit. Das ist ja wahnsinnig aufwendig. Ja, dann dauert es halt länger, bis ich fertig bin. Wirklich? Ist das dein Approach? Gut, und Russland wird uns nicht davonlaufen. Auch nicht aus Wien. Ich bin halt auch ein gestörter Nerd. Ich lese halt dann gerne in der Nacht irgendwelche Gerichtsakten und andere. Das heißt, du wirst das eigentlich for free eh auch machen. Sicher. Ja. Ja, alle drei, wie wir da sitzen. Es wird den Verlag freuen, bei der nächsten Gehaltsverhandlung. Sie haben doch gesagt, Sie täten es gratis auch machen. Frau Talhammer. Also, müssen wir eine Lohnkürzung durchsetzen. Hat sie es ausgezahlt? Ich glaube, ich gehe wieder. Naja, danke fürs Kommen.
Super Gespräch. War aber cool. Das heißt, du schätzt das schon als Problem ein, dass wir diese unglaubliche Russland-Nähe haben hier in Österreich? Ja, schon, weil ich das Gefühl habe, dass hier niemand versteht, dass Russland für ganz Europa eine große Bedrohung ist. Und nur weil die Oligarchen und vielleicht der Herr Putin selbst tolle Apartments im ersten Bezirk hat, wenn er da doch einmal einmarschiert, vielleicht nicht den großen Bogen um Österreich machen, weil wir halt wegschauen und so freundlich sind. Also das ist einfach wirklich demokratiegefährdend, staatsunterwandernd und gefährlich für unsere Sicherheit. Also vor kurzem wurde ein mutmaßlicher russischer Spion in der OMV enttarnt. Ich meine, da geht es nicht um nichts. Das ist eines der größten Energieinfrastrukturunternehmen, die wir haben. Und wenn das sabotiert wird, dann fährt keiner mit dem Auto, die Wohnungen bleiben kalt und so weiter und so fort. Also ich weiß auch nicht, warum man das immer so unterschasselt. Vielleicht weil alle mit drin hängen irgendwie, Und spuckt dich das, wenn du selber irgendwie ins Ziel von russischen Geheimdiensten gelangst? Das war ja medienwirksam, das kann man ja erzählen. Ja, ich meine, lustig ist es nicht. Auf der anderen Seite, das klingt jetzt so bescheuert, denke ich mir ein bisschen, wenn es mir wirklich was tun hätten wollen, hätten sie es ja eh schon gemacht. Und außerdem was hast du davon? Mich ums Eck zu bringen, das ist ja sinnlos. Viel gut, Podcast.
Ja, nette Plauderei. Geh erzähl von Bad Ischl. Bad Ischl, nein, Bad Ischl ist ganz wunderbar. Es gibt ein neues Hotel, das ist angeblich schon wieder pleite. Das haben sie ganz dringend bauen müssen für die Kulturhauptstadt, das wurde aber erst nacherfährt. Dafür gibt es jetzt eine neue riesengroße Garage. Ich bin einmal mehr kritisiert worden für mein Oberösterreichisch übrigens. Vorhin von der Aachen. Ja, von der Frau Thalhammer, sie hat gemeint, der Günther Leiner hat recht, weil so redet keiner in Oberösterreichisch. Das ist auch so. Alle noch nie in Rohrbach. Ich habe ja mit Südtirol angesprochen, aber das erzähle ich dir nicht. Was macht man in Rohrbach? In Rohrbach redet man oösterreichisch. Willi sick. Alles andere ist love. Love. Wie kommen wir da jetzt wieder raus? Sagt man auch nicht. Also du bist Oberösterreicherin? Ja. Wann bist du nach Wien gekommen? Ich bin nach Wien gekommen zum Studieren. Da war ich zuerst zwei Jahre in Salzburg, habe mir gedacht, das ist die große Stadt. Dann habe ich mir gedacht, das ist ja noch provinzieller als Badischl. Richtig. Ich muss was anderes machen.
Du hast jetzt ein paar Freunde gemacht. Warum? Das liest du dann auf TikTok. Warum? Das ist ja wahr. Dann bin ich nach Wien. Dann habe ich Germanistik studiert. Habe ich mir gedacht, Deutsch war in der Schule ein leibendes Fach. Das studiere ich einfach so simpel. Das war wirklich die Überlegung. Ja, hat mich nicht so viel überlegt. Dann habe ich mir gedacht, ich brauche einen Job. Dann habe ich mir gedacht, was kann ich? Na ja, ein bisschen lesen, ein bisschen rechtschreiben. Wer könnte mich brauchen? Na gut, vielleicht eine Zeitung. Dann habe ich ein E-Mail geschickt an den Kurier. Hallo, hat wer einen Job? Haben die geschrieben, hätten wir wirklich, aber können sie vielleicht ein ordentliches Bewerbungsschreiben schreiben? Ich habe gesagt, na gut, das mache ich. Und dann war ich im Korrektorat. Super. Super. Manchmal ist es wirklich so einfach. Das ist nämlich diese Legende, das ist ja auch so ein Meme, dass die Jungen sagen, naja, geh halt in die Firma und stell dich vor und der Chef wird dich dort empfangen mit offenen Armen und sagen, boah, sie zeigen aber Engagement. Bei dir war es genau so. Genau so war es. Du hast gesagt, da bin ich. Ich brauche einen Job. Bin willig, billig, bitte.
Ja. Okay. Billig war ich zum Beispiel. Nie. Peter, Student, was war dein Stundenlohn für? Ich habe den Vorteil, dass ich ein Trottel bin. Ich habe nie studiert. Doch kein Intellektueller. Nein, das Gegenteil. Ich bin ein Trottel. Nein, ich habe einfach immer gehackelt. Das heißt, wir halten fest, du hast die richtige Frage gestellt. Er hat sie nur falsch beantwortet damals. Ja, genau. Ich habe Fake News, nein. Wir brauchen ein Folgeinterview. Ja, da werde ich einfach das Gleiche sagen wie jetzt. Ich bin ein Trottel. Das sind super Titel. Ja. Ich sehe schon, das geht auf Social-Support. Titeln war ja das, also das war in meinem Journalistenberuf das Einzige, was mich interessiert hat. Titel. Ein catchy Titel, der Klicks macht und die Geschichte nicht hält, was der Titel verspricht natürlich. Clickbait. Ja, Clickbait. Aber sehr wirksam. Macht ihr das? Was? Clickbait. Clickbait, na bist du wahnsinnig. Wir sind total professionell und seriös und qualitativ hochwertig und ich bin total für Clickbait. Habt ihr Fragezeichen in Titeln? Das ist eine große Diskussion. Ich finde nein, aber da sind die Meinungen gespalten.
Meistens setze ich mich eine Zeit lang durch und dann wieder nimmer. Es kann sehr, sehr lustig sein. So ein Fragezeichen in der Headline kann für Lacher sorgen. Zum Beispiel? Schmiergeld bei Eurofighter kauf, habe ich sehr lachen müssen. Das stimmt, über das Fragezeichen habe ich, glaube ich, eine Viertelstunde geachtet. Das ist gut. In der Presse war das, das ist eine große Art. Könnte es sein. Der Maurer hat eine schöne Pointe dazu gefunden und hat gesagt, System Ski-Weltcup gewinnt der Schnellste.
Tom, was war dein bester Titel? Ich habe einmal in meiner Zeit bei einer Tageszeitung getitelt, da habe ich ein Medium beauftragt zu erpendeln, wo sich die vermisste Tochter von Albano und Romina Bauer befindet. Und wo war es? Oh Gott, mit euch beiden ist es furchtbar. Man muss dazu sagen, die beiden sind echt lange miteinander befragt. Ja, ich habe auch im selben Medium gearbeitet, aber nicht zur selben Zeit. Das ist jetzt furchtbar, was ich komme so... Naja, das ist ja... Allein vor. Allein? Übrigens, wie heißt dein Kabarettprogramm, Robbe? Weil das allein heißt. Wurscht. Also was war jetzt mit der Tochter von... Nein, wurscht. Und was war der Titel? Und was war der Titel? Keine Ahnung, Vermisst, Medium, Erpendelt. Ort von Dingsbums. Und ich will das Ergebnis wissen. Sie war dann nicht dort. Bist du nachschauen gegangen? Sie war dann nicht dort.
Überraschung. Das hat nicht funktioniert. Aber die Geschichte hat mörderfunktioniert. Wegen dem Titel. Ist sie dann jemals gefunden worden? Nein, die ist immer noch... Oh je. Nicht da. Aber es ist sehr, sehr lange her. Und die beiden treten wieder auf. Es dürfte ihnen ganz okay. Er mit seinem Harem. Der hat ja irgendwie mit zwei Frauen auf einem Hof und so gelebt. Albano. Ich bin da voll drin. Ich bin auch ein Abonnent von Meine Melodie. Beste Yellow Press, die es gibt. Kennst du das? Ich habe das Privileg, noch nie davon gehört zu haben. Da gibt es dann immer die Titel großartig. Da kommt immer Krebsdrama um das und das. Dieser Star. Und dann im Text steht, dieser Star kennt jemanden, dessen Tante hat vielleicht Krebs. Hat vielleicht.
Das ist gut, oder? Damit verbringst du deine Zeit. Ich höre es. Bist du mal gecancelt worden? Von wem? Von einer Stadt? Was? Von einer Stadt? Von einer Stadt. Ah, kurzfristig, ja. Ja. Na, im Bad Ischl gibt es ein sehr bekanntes Lokal. Und es ist ein bisschen klein dort. Also es gibt nicht so viele. Also das, wo alle hingehen. Die haben an Hitler Geburtstag Eiernockerl eingebunden. Und ich habe gepostet, irgendwie sowas wie, muss das sein? Ja. Ja, es gab dann in der Bezirkszeitung einen Artikel über mich, weil ich bin eine Heimatstadt. Eine Nestbeschmutzerin. Eine Nestbeschmutzerin. Ah, das sind einfach offen Nazis dort, oder? Ich sage überhaupt nichts mehr. Falls mir nicht mehr rein auf meine Tricks, dass du die Chefin bist.
Nein, das würde ich so nicht sagen, aber... Ja. Was ist so... Der Koch war beleidigt, dass ich nicht gekommen bin und ihn gefragt habe, welcher Gesinnung er ist. Sonst ja Nazi, warum kochen sie ja ja noch? Was ist deine Lieblingsrecherche bis jetzt? Boah, meine Lieblingsrecherche, das ist eine gute Frage. Können noch mehreres sein, wir haben Zeit, Ich weiß nicht, ich mag alles mit Viechern, weil es so gut geht. Wunderl, das ist die Tichernschule. Wunderl, Lipizzaner-Drama finde ich auch immer irgendwie hot.
Lieblingsrecherche kann ich so gar nicht sagen. Es waren viele lustige Sachen. Gestörte Orden, Sekten. Sekten finde ich auch immer gut. Hast du dich irgendwo einmal total vertan? Ich denke jetzt wirklich nicht, versprochen nicht an irgendwas, was ich wüsste. Ich habe schon Leute für tot erklärt. Also ich bin sowieso raus. Also sowas nicht, aber ich glaube, das Schlimmste, was mir passiert ist, das war schon sehr peinlich. Also falls hier junge Journalisten zuhören, man mischt sich, oder auch alte, man mischt sich nie, nie, nie in Sorgerechtsstreitereien ein. Da kam ein weinender Mann mit einer ganzen Mappe und war so traurig, dass er sein Kind nie sehen darf. Und ich war jung und dumm und deppert und habe das alles geschrieben. Es lag ja schriftlich vor und habe natürlich nicht die Mutter angerufen. Nein! Die stand am nächsten Tag heulend in meinem Bürowelterhaber, nämlich den Artikel auf die Kirchentür im Dorf genagelt hat. Bist du tappert. Gibt es etwas, wo du dich besonders amüsiert hast? Meistens amüsiere ich mich über mich selber. Ja?
Ich bin immer gut für diverse kleine Peinlichkeiten. Zum Beispiel? Zum Beispiel. Ich schreibe ständig Namen falsch. Also der Karl-Heinz Strache ist ein Dauerblämmel. Der Karl-Heinz Strache, ja. Karl-Heinz Strache. Ich habe immer Werner Sobotka geschrieben. Werner Sobotka. Ich war beim ersten Tag in der Presse. Bei der Presse habe ich mich eingeschlichen. Da wollte ich, ich wollte unbedingt, also ich wollte woanders arbeiten, da wo ich vorher war. Und die haben gesucht, jemanden in der Chronik für Niederösterreich. Und ich wurde angesprochen, Niederösterreich fantastisch mache ich. Zu dem Zeitpunkt nicht einmal unbedingt gewusst, wo St. Pölten ist. Das war mir auch wurscht, das passt schon. Weil Niederösterreich ist, ne? Am ersten Tag habe ich einen Artikel geschrieben und habe Erwin und Josef Bröll verwechselt auf dem Foto. Da könnte man jetzt sagen, ist ja wurscht, aber war es gar nicht. War nicht wurscht? Hat eine halbe Staatskrise in Niederösterreich ausgelöst. Wer die Deporte ist, die da arbeitet.
Und wenn die schauen, wo du heute bist. Ja, weil es muss doch irgendeine Geschichte gegeben haben, wo du dir gedacht hast, das kann nicht sein, was ich da jetzt herausgefunden habe. Ja, das finde ich ist schon immer wieder, da gibt es halt schon besonders lustige Figuren. Wie zum Beispiel? Ja, hau raus. In dieser Akt ist die Geschichte, Sigi Stiglitz, meine Lieblingsgeschichte, das ist ein Typ, der beim Strache angedockt hat und unbedingt Aufsichtsrat werden wollte. Das war jetzt so ein mittelmäßiger Unternehmer. Und es gibt so lustige Chats, weil zuerst sagt er, er war als Kind immer schon so ein riesengroßer Eisenbahn-Fan und er möchte einmal zuständig dafür sein, dass er das... Bahnen gebaut werden und Bahnhöfe und deswegen hat er den Strache genervt mit Jets Ende nie, er möchte in die ÖBB. Es wurde er dann nicht, er wurde in die ASFINAG abgestellt, gab es auch lange Ermittlungen. Und dann hat er beim Friseur sich gedacht, geil, jetzt habe ich diesen Job als Aufsichtsrat und dann ist ihm eingefallen. Eigentlich weiß er ja gar nicht, was man als Aufsichtsrat so machen muss und da saß neben ihm eine Frau, mit der er sich so gut unterhalten, Die war zufälligerweise eine Staatsanwältin der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft. Die hat dann gefragt, ob sie vielleicht weiß, was so ein Aufsichtsrat machen soll. Und tatsächlich hat sie am nächsten Tag per WhatsApp so abfotografierte Buchseiten.
Aufsichtsrat für Tammys. Und da gibt es in dieser Republik schon immer wieder so Leute, wo man sich denkt, das gibt es eigentlich gar nicht. Da glaubt man, das geht nur um eine Regierung unter Donald Trump. Nein, vor allem bei den Österreichern auch. Beim Trump sind nur die strammen Nazis, bei uns haben es alle Clowns. Nein, nein, nein. Also das sind nicht nur stramme Nazis, da sind auch richtige Volltrotteln auch dabei. Echt, einfach die Deppen, die nicht wissen, was sie tun? Also der Herr Kennedy, der behauptet, ein Wurm hätte einen Teil seines Gehirns zusammengefressen. Und ich glaube schon, dass der richtig verrückt ist. Oder er hat recht. Und das ist der Grund, warum er so treffert ist. Das kann sein. Das kann natürlich sein. Das ist das Investigative, Romit, was dir fehlt. Ja, da seid ihr beide schon gelesen. Und bei diesen ganzen Spionage-Geschichten, muss ich schon noch sagen, das ist teilweise so absurd, dass ich es mich nicht meiner Mama erzählen traue, die sich denkt, sie ist völlig deppert worden. Das ist nämlich das. Also wenn man ein bisschen...
Eine Stimme hat und dann ins Visier von Geheimdiensten gerät. Es ist ganz schwer, die Realität, jemandem so zu kommunizieren, dass der einen nicht in die Geschlossene einweist. Ja, wirklich? Ja. Weil diese ganzen Schlapphüte ja auch so einen Clasher haben teilweise. Die rennen ja auch lauter so unseriöse Kasperl durch die Gegend. Natürlich. Man braucht ja nicht glauben, dass jeder von denen ein hoch ausgebildeter, weiß ich nicht, James Bond ist. Sondern da gibt es so ein Mutum so. Die sind aber auch alle sehr amüsant.
Die Figuren. Hast du die näher kennengelernt? Ja, die ein oder andere Figur schon. Ja? Ja. Was ist da dein Eindruck? Ja, da gibt es so Leute, die rennen rum und wollen halt irgendwelche Informationen, angeblich ganz geheime verkaufen. Okay. Man kennt sie dann eh nach der Zeit ein bisschen, wer sie sind. Einmal habe ich einen am Friedhof getroffen. Auch lustig. Wie so zur Aktentaschenübergabe, oder? Nein. Oder zufällig am Friedhof? Nein, es hat mir jemand anonym was dalassen und das war ganz interessant. Und der hat mir geschrieben, wenn ich weitere Informationen möchte, dann muss ich ihn am Zentralfriedhof treffen. Er hat einen Hut und einen Mantel. Und ich habe mir gedacht... Und statt Zentralfriedhof ist groß? Nein, mit genauer Ortsangabe. Ich war aber so neugierig. Ich meine, das muss ich mir zahmen, der Echtort steht. Der war Echtort. und ich muss sagen, er war weniger durchgeknallt, als ich zuerst geglaubt habe, dass er sein würde. Es war ein Test, er wollte wissen, ob ich das wirklich machen würde. Ich war so blöd und habe es gemacht. Heute noch ein guter Informant. Sehr gut.
Ich habe mir immer gedacht, Chefredakteur von Profil zu sein, ist großartig. Das war vorher. Das war vorher, okay. Ich will den Job eigentlich nicht mehr haben.
Was wärst du sonst worden eigentlich? Boah, das ist eine gute Frage, weil ich kann ja nichts. Also das mit dem Journalismus, das hat sich ein bisschen so eher ergeben. Weil, wie gesagt, ich war beim Kurier und da habe ich halt Rechtschreibfehler von anderen ausgebessert und habe mit denen dann noch darum streiten müssen, ob man das jetzt so oder so macht.
Und ich kannte die Jungs aus dem Sport, weil wir haben in derselben Ecke im Gang geraucht. Die wollten so gerne mal eine Frau haben. Und der CVD hat eben gesagt, solche Proletten, also ihr kriegt sicher keine Praktikantin, das ist unzumutbar. Da gab es einen internen Austausch, dann haben sie mich gefragt, ob ich es machen will. Ich habe keine Ahnung von Sport, ich mache keinen Sport, ich mache keinen Sport, aber wurscht, schauen wir mal, wie weit ich komme. Weil mit dem Depp im Germanistikstudium kann man eh froh sein, wenn man irgendwas machen darf, was vernünftiger ist. Stimmt, ja. Ja, dann war ich im Sport. Da habe ich tolle Geschichten gemacht. Alles habe ich gemacht. Ich weiß noch, eine Geschichte, für die mich die Kollegen heute noch anreden im Kurier, wenn ich sie in der Kantine treffe. Ich war in einem Kuschelkurs. Das war so grauslich. Ah, das sind so Leute, die sich auf... Warte, warte, warte. Was ist ein Kuschelkurs? Ja, da treffen sich so Leute, die Nähe brauchen. Die nicht kuscheln können? Ja, die das lernen wollen, die das brauchen. Und der Höhepunkt des Kuschelkurses war der Kuschelhaufen. Und es war wirklich, es war ein bisschen traumatisierend. Fremde angreifen, schugrindig. Ja, voll. Das erinnert mich ein wenig an Braunschlag. Stimmt, an die Hasen? Ja, an den Kuschelclub. Oh ja, die Hasen. Ja, stimmt.
Das ist eine komische Folge heute, das sage ich. Das ist die komischste Folge. Es ist jede Folge nämlich, also der Gast prägt unsere Folgen so, dass jede Folge komplett anders ist. Und ich finde, man lernt dadurch den Gast so gut kennen. Ich möchte jetzt nicht wissen, was ihr gerade über mich gelernt habt. Was? Naja, wir sind ja noch mittendrin. Das ist ja noch nicht vorbei. Das ist erstens das und zweitens, was ich gelernt habe, ist... Nicht, dass ich großen Arbeitseinsatz zeige. Nein, nein, normalerweise frage ich eben die Frage, die der Tom gestellt hat, ist normalerweise von mir, was wäre der Plan B gewesen oder was wäre sonst noch auf der Agenda gewesen. Aber das habe ich mir jetzt bei dir verkniefen. Okay, was kann ich? Lesen, Schreiben, dann studiere ich Germanistik. Was macht man mit dem? Schreibt man. Was geht man zu einer Zeitung? Und dann habe ich mir gesagt, Plan B kann ich mir sparen. Es ist aber auch lustig, es ist jetzt glaube ich in knapp 40 Gästen noch nie jemand uns gegenüber gesessen, der das wurde, was er werden wollte. Sie wollte es ja nicht werden. Das sage ich ja. Es hat sich so ergeben. Aber es hat sich gut ergeben. Immer. Du hast niemanden, der sagt, ich wollte das Kind, wollte das werden und dann habe ich das gemacht und dann bin ich das geworden.
Ja, aber die sind halt, da könnte man was verschreiben. Oder den Gusenbauer, da wer wird das, der schon mit den Gummistiefeln in der Sandkiste? Der Gusenbauer. Über den haben wir halt schon geredet. Privat. Wurscht. Wie geht's ihm? Ich weiß es nicht. Ich hoffe sehr gut. Bestimmt. Drücken wir die Daumen. Was kommt danach? Nach was? Nach der Medienkrise? Wie lange willst du jetzt Herausgeberin und Chefredakteurin werden? Du, das habe ich mir. Das habe ich mir auch nicht überlegt. Okay. Irgendwann bringt Medien? Ja, das ist eine sehr gute Frage. Also ich muss jetzt eigentlich sowas drauf sagen, wie für immer, aber ganz sicher bin ich mir da nicht. Wenn man sich anschaut, wie viele Leute aus dem Kaiserset. Ja, momentan gibt es halt eine mega Medienkrise und ehrlicherweise ist jetzt auch nicht unbedingt ein Ende absehbar. Das Profil gibt es noch sehr lange. Wir sind klein und fein, wir kosten nicht so viel Geld, wir machen guten Journalismus, wir haben eine treue Leserschaft, wir haben keine Leute rausgehaut, wir stellen Leute an. Ihr könnt ja die anstellen, die die anderen raushauen. Das machen wir. Das wäre ein guter Slogan.
Fünf Folgen habe ich es geschafft, ohne Anpatzen. Du hast in jeder Folge dieses Hemd dann? Ja, das ist mein Folgenhemd. Das ist ja nicht so, dass wir fünf, sechs Gäste an einem Tag aufzeichnen. Das wäre ja absurd. Wir haben einfach immer dasselbe an. Ja, finde ich gut. Um den Zuhörer nicht zu verwirren. Manchmal in einer Folge trinkt man ein halbes Glas Wasser und in der nächsten Folge, wenn man sich dann in der nächsten Woche wieder trifft, fängt man genau bei dem halbvollen Glas Wasser wieder weiter an zu trinken. Wenn Zuschauerinnen auf sowas aufpassen. Sehr interessant. Danke für diese Information, Thomas. Continuity, meinte ich damit. Ja, natürlich.
Soll ich das erklären, wie man Fernsehen macht? Ich bitte dich darum, weil ich mache es nicht mehr. Ich habe keine Sendung mehr. Das stimmt. Wunder Punkt. Nein, überhaupt nicht. Das Fernsehen hat ja selber ein Problem, wie die Printmedien, die ganze Medienbranche. Ich glaube, das Radio funktioniert noch gut, oder? Ich rede mir was ein. Das ist bescheuert, aber ich rede es mir ein. Dieser demografische Wandel erzeugt ja immer mehr alte Leute. Und man sagt ja, die alten Leute schauen fern und die alten Leute lesen Print. Eigentlich müsste das einen Aufstieg bedeuten. Ich bin kurz davor, alt zu sein. Also ich bin 57. Du bist ja nicht alt. Doch, doch. Nein. Bei mir dauert es noch ein paar Jahre und ich bin alt. Die ist schon immer fair. Aber liest du? Printmedien? Ich lese sehr viel, ja. Printmedien? Printmedien nur den Falter. Warum? Weil die beste Zeitschrift ist in Österreich, wenn man mich fragt. Wow. So, ich geh jetzt. Nein, es ist so. Es tut mir leid.
Ich lese wahnsinnig gern den Falter. Ich habe den abonniert. Und den Rest lese ich online. Ich lese sehr, sehr viel online. Ja gut, aber jetzt reden wir drüber. Oder reden wir nicht drüber. Es gibt ja ein Digital-Abo auch beim Profil. Das ist sehr günstig für alle, die zuhören. Super.
Das kann doch die Zukunft sein, dass das halt Printmedien keine Printmedien, sondern Online-Medien werden, diese Transaktion. Ja, ich meine, das Problem ist halt ein bisschen, dass man mit Digital viel weniger verdient als mit Print. Weil du lebst ja nicht nur von den Lesern, sondern auch von der Werbung. Ja, okay. Okay.
Und das, was man Print verlangen kann, ist halt schon deutlich mehr. Also das Konsumverhalten unterscheidet sich ein bisschen vom Wirtschaftsmodell. Da kämpfen alle damit und versuchen das auszugleichen. Habt ihr eine Idee für uns? Ich habe keinen blassen Schimmer. Ich denke mir nur, man hätte jetzt doch ein paar Jahre Zeit gehabt, sich schon mal was einfallen zu lassen. Aber wenn nicht einmal in einer großartigen Online-Zeitung wie dem Standard einfällt, wie man das richtig toll vermarkten kann. Und die arbeiten wirklich seit mindestens 15 Jahren hart daran. Ist politisches Versagen, medienpolitisches Versagen. Glaubst du wirklich, dass es Medienpolitik ist? Nein, insofern schon, weil über viele Jahre auch das Falsche gefördert wurde. Also ich glaube, es war bis vor zwei oder drei Jahren so, dass du auf Erlöse von Print weniger Steuern gezahlt hast als auf digital. Das heißt, du hast immer drauf gezahlt. Das heißt, es ist immer nur das gefördert worden und somit auch verhindert worden, dass die Leute eine Notwendigkeit oder einen Anstoß haben, mehr in die Entwicklung zu stecken. Also Österreich ist im Vergleich zu anderen Ländern weit hinten und ich führe das schon auf das zurück.
So, und jetzt geht es uns allen ein bisschen an den Kragen und jetzt wird es halt nicht leichter.
Jammern können wir auch gut. Hast du noch irgendein verstecktes Talent oder so? Ich habe viele versteckte Talente. Machen kannst. Ich kann super Möbel restaurieren. Okay, wirklich? Ja, ja. Was machst du da zum Beispiel? Ich tue sie abbeizen, frisch anmalen, tapezieren, Lampenschirme aufspannen, so Sachen. Wirklich? Wie spannst du Lampenschirme auf? Schneidest du dann quasi so runde Dinge aus? Ja, da kann man sogar Ställe kaufen und dann kann man was draufpicken. Das ist alles ganz wunderbar. Ich liebe alte Möbel. Ja. Und ich habe auch voll geiles Werkzeug. Wirklich? Was zum Beispiel? Das Liebste ist der Heißluftfön. Da kann man so die fetten Lackschichten von vorhin. Das ist so befriedigend. Ja, es ist so geil, oder? Wie heiß wird das? Also nicht Haare föhnen sollte man nicht. Das wird sehr heiß. Das wird sehr heiß. Aber ich habe sowas auch. Ist cool, oder? Ja. Die Beize mag ich auch sehr. Und dann so der Gatsch runter geht. Ja. Stricken tue ich gern. Ich kann auch gut kochen. Aber ich glaube... Stimmt, du kannst gut kochen. Kaffee wäre, ja. Das mache ich noch gern. Ich trinke gern Spritzer. Ich brauche kein Geld damit. Na ja, du könntest als Hit-Girl über die roten Teppiche. Ich rede gern. Ich habe Leute kennengelernt, die haben eine Karriere aus Spritzer trinken gemacht. Wurscht. Ist unsere Bürgermeister geworden.
Hättest du es nicht bei der eleganten Bemerkung belassen können? Ich meine, abgesehen davon, dass ich für diese Bemerkung von meinem Sohn eine über den Schädel bekommen werde, weil er ist ein Hardcore-Fan. Aber völlig zu Recht. Völlig zu Recht. Finden wir es super. Schau auch in die Kamera kurz. Finden wir es super.
So. Ja, naja, hätten wir das besprochen, oder? Hätten wir das besprochen. Das heißt, wenn es mit den Printmedien nichts wird, kannst du dann Möbel restaurieren. Ja. Ist das ein Plan für... Nein, ich habe keinen Plan. Nein, mein Plan ist, dass es das Profil noch 100.000 Jahre gibt und jetzt machen wir die digitale Revolution und alles wird gut. Du wirst abgeworben, dann ist das Profil. Nein, ich bin ein Baby. Ich habe schon sehr gerne das Profil. Also du bist doch im richtigen Sessel. Ja. Das sind super Leute. Rücken wir dafür den Daumen. Das alles bleibt, wie es ist. Ja, Österreich gestalten statt erhalten. Nein, umgekehrt. Halb.