Hallo, ich bin der Robert. Hallo, ich bin der Tom. Gemeinsam sind wir Hangweiler und Ballfrader. Na, heißt das. Geh bitte, was sagst du jetzt, na, heißt das? Wieso darfst nur du immer das sagen? Nein, aber das ist nicht. Fang mal einfach an. Ihr Zuckergosch ist heute bei uns zu Gast, der schönste Mann Österreichs. Die Rede ist natürlich von Christopher Scherff. Hallo. Hallo, meine Lieben. Schade, dass ihr ihn jetzt nicht sehen könnt. Er ist noch schöner als normalerweise. Der kommt direkt vom Snowboarden. Das ist die Bergluft.
Wo warst du? Stulek. Wunderbar. Ich bin so überzeugt, es war heute mal sehr griffig. Ja? War griffig. Aber gut, ich bin schon so weit, dass ich sage, ich wollte heute wieder nach Wien reinkommen. Aber ich bin schon so, ich denke, vielleicht morgen noch einmal am Vormittag. Okay, haben wir deinen Urlaub unterbrochen? Nein, überhaupt nicht. Ich gehe nicht gerne alleine snowboarden. Und dann war ein Freund von mir mit heute. Der aber am Vortag leider etwas berauscht war und den musste ich ja mal mit so Jagertee und so, dass er wieder, und dann war er eh kurz lustig, aber ich bin ja einfach für mich das erste Mal heuer und ich bin da, das war ein sehr gutes Pistenverhältnis, obwohl es ja klar war, ich bin da sehr schnell runtergefahren.
Und dann habe ich kurz so einen High gehabt und jetzt am Weg nach Wien rein war ich so, ach, ich bin müde. Erinnere ich mich falsch oder hast du eine Zeit lang in Berlin gelebt? Du hast ja auch in New York gelebt, das weiß ich. In New York habe ich tatsächlich zwei Jahre gelebt und in Berlin habe ich auch, aber nur so vier Monate oder so. Also da geht einem das Snowboarden dann nicht so sehr ab? In New York gar nicht, in Berlin schon. Weil in Berlin ist es irgendwie so ganz trostlos im Winter. Ja, da schneit es aber auch. Ja, anders kann man sagen, um den Falko zu zitieren. Aber ja, in New York schneit es in New York. In New York hat es gar nicht geschnehen. In New York war es sehr, sehr kalt. Aber der Vorteil ist, in New York im Winter ist, dass du von zehn Tagen hast du acht Tage einfach Sonnenschein. Wie alt warst du, als du nach New York gegangen bist?
Das war... Nein, ich bin ja immer 27. Ich bleibe immer 27. Du siehst doch aus bis 26. Ich bleibe immer 27. Das heißt, ich war damals 27.
Schön. Naja, das war so. Ich kann dir noch genau sagen, wann das war. Weil das war genau nach Braunschlag. Deshalb habe ich das alles mit Braunschlag nicht mitbekommen. Weil mit Braunschlag hatte ich so viel Geld. Ja. Und dann habe ich alles verkauft. Ich habe im Flohmarkt sogar noch gemacht. Ach, das war das noch nach Braunschlag und habe so wirklich alles verkauft, so um Geld zu haben und bin dann dort hingeflogen.
Im Glauben, dass ich dort in einer halbwegs vernünftigen Wohnung leben werde, wo ich genau so nach zwei Stunden so gesagt habe, ich habe noch was vergessen, ich muss jetzt schnell gehen und bin dort einfach geflüchtet. Und habe dann irgendwie in zwei Wochen so diese Immobiliensituation dort einmal für mich herausfinden müssen, weil ich ja wirklich so von null auf hundert dort irgendwie alles aufgegeben und dann so nach New York. Aber was sollst du machen dort? Entdeckt werden. Nein, nein, ich habe so, wie soll ich sagen, ich habe mich ins Schauspielen verliebt, ganz stark und war ein bisschen so enttäuscht über diese ganze Situation hier, so von diesen Schauspielschulen. Ich habe eigentlich hinter der Kamera begonnen, weil ich immer irgendwas machen wollte, habe aber nie so einen Bezug zum Theater aufbauen können und ich war halt immer sehr, wie soll ich sagen, hyperaktiv, das heißt ich habe immer sehr viel Sport gemacht und habe sehr viel Filme geschaut. Und dann wollte ich eigentlich immer schon so, hat mich immer das Schauspiel interessiert.
Aber da gab es irgendwie nicht so diese Filme, die ich damals so... Ich fand das immer sehr spannend, wenn man sich das... Schaust du in dieses Kastl rein und dann hat sich da irrsinnig viel für mich übertragen und so. Und ich war schon sehr klein, da habe ich immer einfach... Ich weiß es nicht, eigentlich habe ich bei Rocky beschlossen, dass ich Schauspieler werde, weil ich immer mittrainiert habe. Ich habe ungefähr so 150 Mal Rocky angeschaut und kennst du das? Und habe immer bei den Sequenzen mittrainiert und war so interaktiv da drin, dass jeder glaubt, dass ich so ein Vogel ein bisschen habe. Das kennt man von Kindern eigentlich, wenn die dann auch... Ja, da war ich ja auch noch sehr klein. Mit der Spielzeugziehharmonika vom Musikantenstatus stehen. Ja, und ich habe das bei den Bruce Lee für jemanden auch gemacht. Nur habe ich dann halt in der Schule gekämpft, so hat das angefangen. Aber ich war kein Stänker, aber ich habe mich immer so verteidigt und die Mädels auch verteidigt. Ich war immer, ach, das muss man jetzt natürlich abbringen. Ja, sicher.
Übrigens, Entschuldigung, bevor ich jetzt in meine Drehtirade reinkomme, Mich hat gerade vorher die Anna angerufen. Die Anna F. Darf man das sagen? Die Anna Friedmann. Und ich soll euch bitte schön grüßen lassen. Und ich habe gesagt, falls uns fad wird, rufen wir sie live an. Die Anna. Sie war jetzt, ja genau, die Anna. Weil ich habe die für einen Film gecoacht. Ja. Und die hat mich jetzt angerufen. Und da habe ich gesagt, hey, ich kann jetzt nicht telefonieren, weil da war ich gerade am Weg rauf. Dann rufen wir es nachher an. Dann rufen wir es. Also die rufen wir dann später an. Ja, gerne. Aber wo war ich jetzt gerade? Mit New York. Ja, aber wo habe ich mich verloren? Nein, du hast dich ins Schauspielen verliebt. Genau, ich habe mich ins Schauspielen verliebt und dann wollte ich halt so und habe immer so, am Anfang dachte ich mir, okay, da macht es so, jeder muss auf die Schauspielschule gehen. Dann war ich irgendwie so, haben wir das angeschaut und war irgendwie so, nicht so meines so. Ja. Und dann habe ich erste Rollen bekommen, weil damals war das der Markus Schleinzer, glaube ich, der kannte mich vom Licht und hat gesagt, ja, dann schau halt einmal vorbei so.
Und das war sehr lustig, weil das war damals meine Lichthochzeit und ich habe dann so meine erste Rolle oder diese Casting-Rolle war ein junger Polizist, der bei der Christiane Hörbiger einen Haschisch-Test durchführt. Das ist doch lustig und habe das gut vorbereitet und dem Markus Schleinz hat das so gefallen, dass er gesagt hat, weißt du was, ich gebe dir jetzt diese Rolle, weil das war super. Und hast du vielleicht Lust, so der Wolfram Paulus und die Jessica hat so zwei Kinofilme, ob ich dort auch zum Casting hingen will und so hat das begonnen. Da habe ich eigentlich so mit Wolfram Paulus einen Kinofilm gemacht und nebenbei haben sie mich gecastet für Hotel von Jessica Hausner. Genau, also am Anfang war ich immer der Freund. Am Anfang war ich immer der liebe, schöne Freund von der Hauptdarstellerin. Das war so mein Einstieg in diese Schauspielwelt, außer halt den Haschisch-Test. Das war meine allererste Rolle, die habe ich ja bekommen. Und ja, wie war das dann?
Und warum ich nach New York gegangen bin, ist, weil ich dann nachher einfach nicht wusste, was ich tun soll. Und irgendwie so, ich war mit Hotel mit dem ersten Film mehr oder weniger in Cannes, was für mich überwältigend war, weil das irgendwie, das war alles too much. Und ich habe mich da das erste Mal, also ich glaube, ich habe, glaube ich, so zwei Sekunden nachsynchronisieren müssen, weil so Wasser auf dieser Lederjacke war. Aber da habe ich nichts gesehen von dem Film und ich habe mich dann das erste Mal so in Cannes also auf dem blauen Teppich auf dieser Riesenleinwand und ich habe das halt überhaupt nicht, ich dachte, das ist fürchterlich sich da das erste Mal selber zu sehen und bin da halt so komplett, und habe gedacht, um Gottes Willen, was ist das? Und dann war halt Artebot und jeder war halt so souverän und da und Autogramme und ich war halt so, ich habe das halt überhaupt nicht und habe mir gedacht, um Gottes Willen, ich muss ein Handwerk lernen, weil ich habe mich verliebt in dieses Schauspielen und ich muss das irgendwie so, muss das weiterverfolgen, aber habe da irgendwie keinen Anschluss gefunden. Für mich war das dann alles viel zu viel und dann habe ich da so, bin vorsprechen gegangen, war aufgenommen auf diesen Schauspielschulen und bin dort aber nach zwei Wochen rausgegangen, weil, Die mir gesagt haben, erstens einmal war ich schon irgendwie so verrufen, weil ich ja schon Filme gemacht habe. Weil ich halt mit meinem eigenen Geld damals halt auch, ich war dann noch kurz auf der Graus, ich wäre am Konser aufgewiesen. Die haben mich aber dann wieder nicht genommen, weil ich keinen Bundesheer noch hatte, weil ich ja relativ jung war noch da.
Ja, 27 hast du gesagt. Naja, begonnen habe ich mit drei, naja, genau. Da bin ich schon fast 27 gewesen. Da war ich aber tatsächlich, wie alt war ich da, 22, 23. Ich war ja vorher beim Licht, ich war in so einer Lichtcrew, in so einer coolen Crew. Und wir haben so Nintendo-Werbungen gemacht und da habe ich mir immer gedacht.
Ich sollte mich mehr mit dem Licht oder mit Kamera befassen. Und dann war das alles schon so, ich habe relativ gut verdient, sage ich einmal. Ich war so sehr viel Party gemacht, dann war irgendwie ganz cool alles. Aber man dachte, eigentlich will ich schauspielen. Und ich probiere das halt aus und so kam das dann mit den Castings. Und wenn du dann einmal als Schauspieler bist, dann kannst du nicht mehr sagen, okay, ich bin jetzt Beleuchter. Ich habe dann halt ab und zu so Jobs gemacht, weil man kann ja nicht irgendwie. Und ich habe mich dann beschäftigt mit dem Ganzen und bin draufgekommen, dass es da schon so Sachen, Systeme gibt und Workshops gibt und habe mich selber immer so eine eigene Gruppe zu Hause gehabt. Ich habe immer so eine Arbeitswohnung in Wien gehabt und habe einfach Übungen gemacht, weil am Anfang habe ich sehr viele Workshops so a la Strasberg gemacht, von denen ich dann ganz weg bin und habe mir halt so alles gegeben. Und dann kam ich irgendwie über Meisner und habe so den Meisner-Lehrer, den es noch gibt, weil ich mir dachte, das ist irgendwie gut strukturiert, das ist cool und da gab es auch einen Punkt, wo man diese Übungen so selber machen kann. Wir haben da immer so Leute gehabt und dann war aber immer so der Punkt, wo es spannend wurde bei mir, wo ich mir gedacht habe, ah, da ist jetzt diese Reibung da und dann war jeder so, nein, das ist nicht richtig und das gehört. Und dann dachte ich, okay, gut, dann gehen wir jetzt nach New York oder gehen wir dorthin, weil ich will das jetzt wissen. Weil das ist leihwand, weißt du, das ist auch so, dass ich nicht so in meinem Kopf bin und eigentlich aufmache und das für mich Sinn ergibt, weil es klar ist, was das sein soll. Und dann habe ich einen Workshop in Berlin gemacht mit dem Bill Esper.
Und habe dort, sage ich mal, von vielen eine gute Szene gespielt mit einer zweiten. Und jeder war so, ja, Bill, I'm gonna come to New York. Jeder und er so, ja, ja, komm, komm, komm. Und ich habe ihm gesagt, na, Bill, ich werde wirklich kommen. Und so, ich mache jetzt mein Ding und dann komme ich. Weil das ist jetzt so, jetzt habe ich endlich wen gefunden, wo du auch, das war nicht hierarchisch, der hat wirklich gewusst. Und das war ein Unterricht oder so, wie ich mir das wünsche, dass ich sage, ich gehe hin und ich probiere aus. Aber der ist halt so der Yoda. Und dann ging ich halt nach New York und er wusste tatsächlich noch, wer ich war und bin dort irgendwie umarmt und gesagt, everyone said he's gonna come, you're the only one, hat er gesagt und hat mich dort dann mal gedacht, er wird gar nicht mehr wissen, wer ich war und das war so schön, weil wenn du hier auf Schauspielschulen gehst, dann fragen sie dich immer so, ja, zwei klassische und zwei moderne und das und da und dort war es einfach nur so, hey, schreib mir, warum du das machen willst und das fand ich schon so spannend. Und tun wir einfach und haben Spaß dran und interessieren uns für das Handwerk. Und ehrlich zu sein auch, verstehst du? Einfach gar nicht etwas vorzugeben, sondern einfach nur zu fragen. Und ich habe dann ehrlich geschrieben, dass ich sage, ich weiß gar nicht. Also ich weiß schon, warum ich das machen will, aber ich habe mich eben verliebt. Aber für mich ist das, ich kann mich noch erinnern, ich habe in diesem Brief geschrieben, für mich ist das so, wie ein dickes Kind, das Schokolade isst und nicht aufhören kann, Schokolade zu essen. Obwohl es halt, weißt du, es ist dick. Und eigentlich habe ich so ein Love-Hate-Relationship damit, Aber ich muss es irgendwie machen.
Und das hat ihm halt sehr imponiert, weil er ihm meinte, dass das so ehrlich war und dass die ganze Arbeit im ersten Jahr eigentlich so ist, dass wir diese ganzen Sachen, die wir lernen, im ersten Jahr ablegen. Das heißt... Dann gibt es halt dieses Repetition Game, für das jetzt Meisner so bekannt ist, aber das war so cool, weil da hat es angefangen, wenn du jetzt nicht einen hast, der das anschaut, was halt, der Meisner selber hat gesagt, das ist ein gefährliches Spiel.
Weil das jeder unterrichten kann und jeder auf seine Art interpretieren kann, aber eigentlich stellst du nur Kontakt her und ich fand das so cool, weil für mich war es so angenehm, dass du einfach nur dein Instrument im Moment aufmachst und dem anderen das sagst, was dein wirklicher Impuls ist. Und das war für mich schon spannend, weil ich mir dachte, selbst wenn ich jetzt den anderen gegenüber von mir habe, ich kann ihm einfach ehrlich sagen, was ich mir denke. Das, was sie dir in der Schule alles abgelernt haben, das war das erste Jahr, dass du sagst, du bist da und egal, was der Moment ist, wir wissen nicht, was der Moment ist, aber warte auf deinen authentischen Impuls und dann ist das wie ein Ping-Pong-Spiel. Und das hat mich halt fasziniert, weil er das so gemacht hat, dass er sagt, und weg mit diesem Spiel. Nach fünf Wochen musst du dieses Spiel dann irgendwie weghauen, weil er sagt, warum? Und es ist alles so logisch, weil er sagt, ja, warum? Und dann ist es immer so schön, wo du sagst, ja, warum gibst du dieses Spiel weg? Weil manchmal kommen Leute nach Jahren zu mir und sagen, ich bin immer das Repetition. Und ich sage, ja, wir können gerne das. Aber das ist so, wie wenn ich sage.
Wozu soll ich trappen, wenn ich G-Saw machen kann? Weil das ist das Spiel, dass ich sage, ich gehe mit dem wirklich in Kontakt und bin schon drinnen. Weil das Repetition-Game, wenn ich zu wem hingehe und sag, du hast das und du bist das, dann wird irgendwann wieder ein Konflikt entstehen. Deswegen gibst du das eigentlich dann auch weg. Aber du arbeitest sehr präzis und du weißt, warum du das machst. Und das fand ich halt irgendwie spannend, weil es auch auf das hinausgeht, dass wir der William Hurt ist bei uns in die Klasse. Wir hatten so Leute, die einfach im ersten Jahr bei uns in die Klasse reingekommen sind und sich einfach die Basics angeschaut haben. Also was wir da machen. Ich fand das immer so, da kommen halt so Schauspiellegenden.
Plus, dass sich der Sam Rockwell für jeden Film vorbereitet hat im Studio und ich am Anfang immer dachte.
Wo ist der Student? Weil ich bin irgendwie erstes Jahr, es gibt jetzt nur mehr zwei Jahre, aber der ist immer da und da ist immer mit so einem den kenne ich irgendwo ja. Ja, dann ist der Sam Rockwell, der bereitet sich immer vor. Und die sitzen halt und die arbeiten und das fand ich halt so spannend, weil es nicht dieses, ah, ich habe das und dieses Image, sondern du bist einfach jetzt da und das war für mich so was Befreiendes und wo ich wieder so, weil ich habe vorher mal Impro, ich habe hier so Impro-Spiele gemacht und ich habe das gehasst. Ich hatte so Angst vor dem, weil ich mir dachte, ich will jetzt nicht unterhalten oder was, ich will mich jetzt nicht irgendwie jetzt aufhören, sondern ich möchte in irgendwas drin sein, wo ich beschäftigt bin. Und das war halt für mich so was Schönes. Und das habe ich mir dort halt zwei Jahre... Aber zwei Jahre ist eine wahnsinnig lange Zeit. Ja, das ist schon lang, ja. Da lernt man eine Stadt ja sehr, sehr gut kennen. Ja, schon, ja. In meinem Fall ist es überhaupt sehr gut. Wie schwer war es dann, dort wegzugehen? Naja, mir ist es, es war das erste Jahr schon heftig, weil mir einfach das Geld ausgegangen ist und ich bin dann damals eben hingegangen und gesagt, hey Bill, ich kann mir das einfach, ich will das zweite Jahr machen, ich werde alles machen, ich habe kein Geld mehr.
Und gar nicht wegen der Schule, ich meine, die Schule ist okay, aber einfach das Überleben dort, weil ich glaube, ich bin dort achtmal übersiedelt und ich habe dort einfach Sachen erlebt, wo ich mir bis heute denke, ich verstehe nicht, wie man so leben kann, also vor allem, wenn man dann irgendwie aus Wien oder irgendwas kommt und dann so, weil das einfach mieten. Wie zum Beispiel? Na, du hast einfach eine Vacancy von 0,1%, das heißt, du kriegst in Manhattan gar nichts und ich musste das herausfinden, weil ich bin dort irgendwie hingegangen und dann will der dort jeder, das ist total kapitalistisch, will der irgendwie was andrehen. Und ich habe ein Studentenvisum gehabt. Das heißt, ich musste so viele Wochenstunden auch haben, was eigentlich kontraproduktiv war. Nur das Studio konnte nur Studentenvisas ausgeben, wenn sie eine bestimmte Anzahl von Stunden haben. Sonst würde jeder sagen, ich brauche eigentlich nur zwölf Stunden, weil du bist immer noch eingedeckt, weil sehr viel Arbeit eben so, was auch cool ist, weil sehr viel Arbeit einfach in der Vorbereitung stattfindet, obwohl das jetzt nicht rein auf Film war, sondern es war Film und Theater. Also es war, bei denen gibt es auch nicht diesen riesen Unterschied zwischen die Teufel. Ich kann jetzt nicht ganz folgen, ich bin ganz ehrlich, was heißt zwölf Stunden? Naja, zwölf Stunden, dass du zwölf Wochenstunden hast. Ich musste 36 Wochenstunden haben. In New York, damit ich gar nicht nebenbei arbeiten kann. Das war quasi der Deal, um ein Studentenvisum zu bekommen. Okay, das heißt, du musstest so viele Ausbildungsstunden vorweisen können. Genau, deshalb musste ich halt, Ich hab getanzt, ich musste Tango, ich war im ganzen Tag eingedeckt und hätte das gar nicht genommen, weil...
Das ist das Hauptkern, Voice and Speech, Neutral American und die Schauspielklassen, einfach irrsinnig viel Vorbereitungszeit und es sehr viel ist, was da einfach du... Das heißt, du hast nebenbei einfach nicht arbeiten können? Das war bewusst so, das musstest du so machen, weil du einfach nicht arbeiten... Die wollen das gar nicht, weil sie einfach Probleme... Mit dem Visum war das halt immer irgendwie so, das war doch auch ein Problem, weil ich im zweiten Jahr drehen musste und nur zum Fliegen, also nur für die Drehtage hergeflogen bin. Und die wollten das auch nicht, dass du zu oft ein- und ausreist mit einem Studentenvisum. Das war irgendwie denen unangenehm und die haben diese Studentenvisums auch nicht so, also diese Visas noch nicht so lange ausgegeben. Deswegen war die da immer super. Aber ich musste halt so viele Wochenstunden haben. Was ich damit sagen will, ist, das war nervend, weil ich musste am Samstag, wo ich mich vorbereiten oder mal runterkommen wollte, musste ich mich quasi dann noch vier Stunden Tango tanzen gehen irgendwie und ich war eh schon so.
Movement und da, weil da tut sich ja was bei dir. Und es sind halt so, ja, sehr viel... Die machen das sehr zen-mäßig, also wir mussten da sehr viele Sachen lesen, wir mussten da echt so, du lernst eigentlich immer, das was am Set sehr viel ist, du lernst auf Null zu kommen und das, was du immer brauchst. Das heißt, das war wahnsinnig anstrengend? Das auf jeden Fall. Und nach zwei Jahren warst du, wenn ich das richtig verstanden habe, gar nicht so unglücklich, dort wegzukommen? Naja, ich war einerseits, ich hätte dort sofort einen Agenten gehabt, die gesagt haben, hey, mach das O-One. Und die wollten mich damals schon, da gab es hier Netflix noch gar nicht, die wollten mich sofort in eine Netflix-Serie und mich irgendwie beim Sender als Tschechen verkaufen, der ein Russer ist. Im Endeffekt hat es diese russische Spy und sie hat halt meinen... Otschinkara schon. Genau, sowas in der Art. Und ich war so, hä? Aber dann ging mir halt das Geld aus. Und das war das Problem. Und ich habe aber ein Stipendium, ein inoffizielles Stipendium von der Schule bekommen, was der Bill irgendwie drei, vier Mal gemacht hat in 50 Jahren, weil man der Manager ihm gesagt hat.
Du musst eh nur ein Drittel und komm und mach und ich so, okay, und dann habe ich eben eine Serie hier in Österreich nebenbei mit Drehtagen auch gemacht, weil ich einfach im ersten Jahr das Geld mir ausgegangen habe, über das Wohnen, weil du einfach, du zahlst für, ich habe damals bezahlt in einer Wohnung mit fünf Leuten, 800 Dollar, da hatte ich so ein, Und dann habe ich Handtücher, da hatte ich so einen Schlitz unterm Fenster drinnen und es war halt wirklich, ich bin in der Früh angestanden, um aufs Klo zu gehen und so. Also so war das halt und das war halt echt so, wo du denkst, okay, was ist jetzt los und ich habe immer meine eigenen Wohnung, ich hatte immer eigene Wohnungen und so. Und es war halt auch schlimm, um jetzt wieder zurück zum Studentenvisum, dass ich überhaupt erst verstanden habe, mit einem Studentenvisum kann ich mir gar keine Wohnung nehmen, weil ich bin dann irgendwie mit Leuten herumgegangen, die dann nachher so sagen, ja, ich soll ihnen jetzt einmal 140.000 Dollar geben als Kaution so und dann können wir weiterreden. und ich so, was? Und da habe ich dann drauf und ich gesagt, hey, warte mal. Und er so, was heißt Studenten-Visa? Du brauchst überhaupt nicht da jetzt Wohnung suchen, du kriegst gar keine. Du brauchst da irgendwie einen Garanteur, einen Kreditgeber und dann habe ich erst gecheckt, ich habe da überhaupt keine Chance, eine Wohnung zu kriegen und habe dann so eben über Leute probiert, wie so ein WG-Zimmer zu bekommen, über Craigslist war das dann halt damals und das war halt so mühsam. War das legal eigentlich? Nein, nein, Craigslist, das ist schon legal. Ja, Craigslist ist legal. Ja, ja, dass du sagst, du nimmst einen Weg jetzt immer, das ist okay.
Das ist ihnen vollkommen egal. Aber was Schlimmes ist, du nimmst hier eine eigene Wohnung auf dich. Da brauchst du, das geht nach einem Kredit und du musst da irgendwie bestimmte Punkte haben. Das ist wie so ein Leasing, dass du sagst, sie geben dir überhaupt eine eigene Wohnung. Und im zweiten Jahr hätte ich, also es war ja dann auch lustig, weil ich habe ja eine, meine schlimmste Odyssee war einfach das Übersiedeln. Weil ich dann, ich habe in Brooklyn eine super Wohnung gehabt, wo ich zu dritt drinnen war. Da musste ich aber dann ausziehen, weil die 20-Jährigen unbedingt ihren besten Freund da drinnen haben und die sich aber dann nach drei Monaten zerstritten haben, aber da musste ich dort raus, wo ich, ich habe mit Taxi beim Ikea Möbeln gekauft, weil das war eine neue Wohnung und ich habe dann so noch vier, fünf Wohnungen, ich war dann relativ smart und habe dort eine coole Wohnung im Park Slope in Brooklyn, die damals so, da musste ich mal schauen, das war aber eine super coole Gegend, vor allem in New York mit Park daneben, weil das ist immer gut, wenn du einfach Grünflächen hast, und auch die Anbindung war gut und es war Brooklyn und die Gegend war noch relativ billig, sage ich mal, damals noch, jetzt ist es halt wieder, dreifacher wahrscheinlich, aber das war noch gut so.
Und dann musste ich aber dort wieder raus und habe probiert selber, habe selber einen, dann habe ich mir gedacht, okay, ich mache es jetzt clever. Weil mit mir wollte ich immer, ja, weil ich war der European Guy und war irgendwie in der Schule auch so, wenn sie irgendwen so als Deutschland oder wenn Deutschen hatten, war ich immer so, ja, der ist so. Ich war dort immer so, wenn der Bill halt irgendwie sagt, that was the scene, dann war es schon so, weil der sehr, ich habe ein gutes Verhältnis zu ihm gehabt, weil er halt, der hat es halt nicht denen gesagt, ah, das ist so toll, sondern wenn er was gut gefunden hat, hat er das gesagt und wenn nicht, was nichts. Und ich war halt immer so der Lead Man dort. Ich war immer so der, weil ich habe schon Filme gemacht und bin hingegangen. Warte, warte, warte, du springst ein bisschen zu sehr herum. Ich bin kranker. Ich springe zu viel. Wir waren gerade bei der Wohnung. Ja, sag, wo war ich gerade? Du warst gerade bei der Wohnung, dass du es klug gemacht hast. Du musstest aus der neuen Wohnung in Brooklyn raus. Ja, ich musste aus der neuen Wohnung raus.
Dann hast du es klug gemacht. Ich habe eine neue, andere Wohnung auch mit Park in Brooklyn gehabt und hatte jemanden.
Der einen Garanteur, sprich seinen Vater, der in, wo hat der damals gewohnt, in New York State, die haben so relativ am Land was Schönes gehabt und ich dachte mir, ich nehme den und habe im zweiten Jahr dann auf den fix gehofft und ich gesagt, hey, wir nehmen uns diese Wohnung, die wird cool, aber der hat den Credit mussten. Und der so, ja, mein Vater, das passt alles.
Und wir gehen dorthin und dann hat aber der, weil sich der im Vorjahr irgendwie zwei Autos gekauft hat, hat dieser Credit nicht gestimmt und wir haben diese Wohnung nicht bekommen. Und ich musste dann im zweiten Jahr so viereinhalb Stunden mit dem Zug, dann habe ich bei denen im Dachboden irgendwie übernachtet und musste da irgendwie vier Stunden nach New York fahren. Und ich habe geglaubt, ich werde verrückt. Jeden Tag? Naja, vier Wochen war das so, bis ich halt glaubte, bis ich gesagt habe, hey, ich weiß nicht mehr, was ich machen soll, ich muss mal eine andere Wohnung suchen. Weil der so, ja, you can live at my place. It's okay, my mom's gonna pick us up from the train. Ich so, no, ich kann das nicht. Und dann habe ich halt mit dem am Dachboden und habe geglaubt, ich werde verrückt und habe dann meine Möbeln, die ich von der anderen Wohnung hatte. Oh Gott, die hast du ja auch noch gehabt. Irgendwann um halb vier in der Früh aufstehen und bin halt irgendwann so in Büchereien und habe halt dort mich vorbereitet für Sachen. Und dann habe ich aber zum Glück in der Bronx damals eine Wohnung gefunden. Und dadurch, dass ich jeder immer dachte, ich bin lateinamerikanisch, konnte ich dort in der Gegend auch wohnen. Und das war eigentlich dann meine billigste und schönste Wohnung, wenn ich nicht eine verrückte Vermieterin gehabt hätte, die natürlich gewusst hat.
Aber das war halt eine, die hat so... Was hat die gewusst? Naja, sie wusste halt, dass sie mich mit der Wohnung so hat, dass sie... Dass du erpressbar bist? Sehr erpressbar bin, ja. Das hat sie ausgenützt? Ein bisschen schon, weil sie dann immer... Naja, weil die Stromrechnung dann auf einmal das Doppelte kostet.
Oder, ja, es ist so... Sie hat so Sachen einfach... Ich habe einfach... Es war einfach eine irrsinnig schöne Wohnung, aber die hat die einfach... Also ich habe selten erlebt, dass Leute nach außen hin so gepflegt aussehen, aber so widerlich und ekelhaft wohnen wie die. Also das war leider wirklich ein großes Problem bei dem Ding. Das war eine neue Wohnung und ich habe da glaube ich 650 Dollar bezahlt. War nur zu zweit mit ihr, aber die war halt echt so... Sehr ungepflegt und sehr tricky mit Sachen.
Die hat ein Regal montiert und sie hat einfach die Regale falsch montiert. Und die hat halt Sachen gemacht, die so verrückt waren, aber im Negativen. Aber vielleicht wird man in so einem System auch so. Ich meine, das, was du jetzt erzählst aus diesen zwei Jahren, das macht ja was mit dir. Naja, auf jeden Fall. Das war ja nur nochmal das Wohnen. Es hat gerade was mit mir gemacht, es zu hören. Ja, ja. Und du hast das erlebt. Naja, das war jetzt das Schlimme, wo ich dachte, da war ich wieder froh, in Österreich zu sein, weil ich dann einfach mir dachte, ich habe mir teilweise Wohnungen angeschaut, das ist jetzt nur das Wohnen, weil das einfach so das große Problem da war, mehr oder weniger, wo die mit mir durchgegangen sind, wirklich am Anfang so. Und die haben mir das so gezeigt, das war wie so ein schlechter Film und ich war irgendwie so, okay, für die Jacken und sie so, na, na, na, das ist das Zimmer und das waren halt echt, du gehst so rein und ich meine, das wäre jetzt ein Luxus, erwarten. Ja, in New York ist das 20k. In New York wäre das so, ich habe so meinen Waschraum, den ich hatte, das habe ich immer gesagt, im neuen Bezirk, das wäre so 1200 Dollar.
Ein Studio in New York, ein kleines WG-Serie, weil das war echt nur so, dass du sagst, du kannst ein Single-Bed hingeben und du kannst vielleicht noch daneben irgendwie so ein kleines Ding und hast halt deine Sachen, also ich habe so einen Typen gehabt, der hat so ein System gehabt, dass er oben ins Bett reingeht, indem man die Laden aufmacht und dann so raufsteigt, dass er dann mal zeigt, Das ist so wie Gefängnis wohnen. Und dann kannst du halt alleine, weil wenn du in Manhattan irgendwie alleine so ein Apartment hast, dann bist du mehr oder weniger, entweder du kommst aus reichem Hause und es zahlt wer für dich oder du hast das halt irgendwie so geschafft, unter Anführungszeichen, weil jeder in diesem Laufrad drinnen ist und halt einfach nur, es geht nur darum, es ist sehr kapitalistisch. Und das waren halt so Sachen, wo ich mir denke, das war eigentlich sehr negativ dafür. Aber wenn du dann Rollen oder irgendwas bekommst, dann bist du halt sofort ganz woanders. Und das ist jetzt so...
Das, was mich stört an New York, aber andererseits künstlerisch für mich, habe ich mich halt dort wieder in Schauspielen verliebt, sage ich jetzt mal. Also ich habe dort irgendwie so auch in Bestätigung gekommen, okay, ich weiß jetzt auch mit der Ausbildung, dass ich zumindest viel für mich gelernt habe und das ist halt sehr auch vom Theater. Ich habe die letzten Stücke von Philipp Zimmerhoff mehr gesehen, ich habe den Eppuccino auf der Bühne gesehen und ich habe einfach das ausgelebt, warum ich dort war und das war so mein Plan für das Schauspielen. Und das habe ich halt mir dort geholt und bereue das in keinster Weise. Wenn ich mehr Geld hätte und du bist Multimillionär, würde ich dort auch wohnen, aber das war einfach nicht drinnen. Und dann dachte ich mir, okay, ich gehe zurück nach Österreich und mache hier mal Karriere so und kümmere mich um das, weil wenn ich jetzt dort bin und die letzten zwei Jahre, ich habe noch nicht mal ein Visum. Das heißt, ich hätte dann irgendwie so Greencard, weil dann ist mit O1-Visa es auch nicht so, dass du sagst, zum Beispiel Netflix, weil die hat dann gesagt, mach Und sie nimmt mich sofort unter Vertrag. Ich habe das über andere Studios gemacht und die waren alle so, you got an agent. Ich so, ja, aber ich arbeite in Österreich eh schon und wusste ich nicht, was ich tun soll. Und dann haben wir gedacht, ich gehe einmal zurück.
Und das ist immer noch so eine Love-Hate-Relationship mit der Stadt, weil ich halt das, was ich gesehen habe und am Schauspielen für mich in einem kleinen ekelhaften Keller möglich ist, aber was ich auch vor allem gesehen habe bei Leuten, die das noch nicht gemacht haben oder von Anfang an und ich sehe einfach die Entwicklung, wenn sie sich darauf anlassen, das war für mich sehr spannend, weil du halt sehr viel auch für Regie führen gelernt hast oder einfach wie gearbeitet wird. Und das war was, wo ich sage, das ist unbezahlbar und das bereue ich nicht. Aber wenn ich das wüsste und jetzt nochmal machen würde, dann würde ich einfach das anders machen, damit ich einfach nicht diesen Wahn habe, weil ich habe halt teilweise, das war ganz schlimm, weil ich bin zurückgekommen von New York und hatte so heftige Schlafstörungen, weil ich teilweise aufgewacht bin in der Nacht und ich nicht mehr wusste, wo ich jetzt bin. Das war so ein Ding von mir eine Zeit lang nach New York. Hast du das anschauen lassen? Naja, weil es einfach dunkel ist. Ich habe im Frühjahr immer im Dunkeln geschlafen, aber ich bin so oft übersiedelt und war schon, allein wenn du in zehn Tagen Wohnungen in New York suchst, ich habe dort wirklich teilweise durchgemacht und war den ganzen Tag mehr Wohnungen und musste das alles irgendwie herausfinden, weil ich wusste, in einer Woche oder acht Tagen beginnt die Schule und ich muss dort einfach erscheinen. Also das war so eine Regelung, die sie dir lernen, ist, dass sie sagen.
Du kannst im Endeffekt nichts falsch machen, Außer wenn du irgendwie, wie war das, wenn du dreimal zu spät kommst, dann ist das ein so ein Ding. Und wenn du das zweimal hast, so zweimal dieses Ding, dann bist du aus der Schule draußen. Weil sie sagen, das geht professionell auch nicht. Dass du sagst, du kommst irgendwann auf Set, damit es halt irgendwie nicht so Highschool-Acting wird. Jetzt bist du nach 14 Jahren, letzten Sommer. Immer noch 27.
Noch immer 27 und du bist nach Braunschlag zurückgekehrt, das weiß ich. Wir sind nach Braunschlag. Ich bin noch zurückgekehrt. Wir sind zurückgekehrt. Wir sind zurückgekehrt nach Braunschlag. Wie war es für dich? Für mich war es ein Herzensprojekt und es war sehr schön. Aber ich kann es nicht sagen, wie es sich war. Für mich war es so...
Ich weiß nicht, wie viele immer da jetzt Spoiler-Alert-mäßig sind. Wir dürfen gar nichts sagen, glaube ich. Aber ich fand es so cool, weil es halt so eine Reunion war. Und es halt trotzdem, ich fand es halt irrsinnig gut geschrieben und sehr lustig. Es gab so Dinge und du warst der Erste, weil ich bin ja sehr, ich liebe das auch beim David, wo ich merke, es ist sehr kompakt gewesen von den Dialogen, wo ich sage, auch vom Spielen, wo ich mir dachte und da eben, da sind einfach, so lustige Szenen drin, dass ich mich jetzt im Nachhinein darauf freue, das endlich zu sehen, weil wenn du dann natürlich am Set bist und ich darf jetzt nicht sagen was mit mir, das wäre jetzt schon viel zu viel. Aber es ist sehr lustig gewesen. Aber es war wirklich, es war schwierig. Es war, ja, aber es war sehr lustig. Weil genau an dem Tag habe ich den Manuel Rubay zum ersten Mal wieder gesehen. Ja, das war ja eh. Also nicht privat habe ich ihn natürlich dazwischen x-mal gesehen, aber ich habe ihn an dem Drehtag, als du deinen ersten Drehtag mit mir gemeinsam gehabt hast. Auf diesem Platz. Genau, am Hauptplatz. Am Hauptplatz. In Eisgarn. Fährt eine Luxuslimousine vor und die verdunkelte Scheibe hinten geht runter und der Manuel sitzt, in seiner Pfarrer Uniform da drinnen und sagt, Servus.
Als wäre keine Sekunde. Das war so spannend irgendwie. Das ist schon arg, oder? Dass wir alle das Gefühl gehabt haben. Es ist eigentlich, wie wenn keine Zeit vergangen wäre. Genau. Ich glaube, es ging jedem so. Mir ging es auch so. Es war sofort wieder alles so da. Also es war so wie eine selbstverständliche Familie. Ja, ganz, ganz komisch Ja, ja, es war ganz eigenartig, aber auch total, wie sagt man?
Bestätigend und also es war für mich eine Vertrautheit, so ist es, das ist das richtige Wort dafür, ja. Also wir freuen, ihr könnt euch freuen, denn er ist noch schöner, als er normalerweise ist in der... Ja, ja, ja, ja, ja. Aber du bist so überraschend sympathisch, jetzt wo du da sitzt. Ich habe ja geglaubt, ich werde dich hassen, wenn du so einen Ungustel spielst, aber du bist halt einfach gut in deinem Job. Er ist einfach verdammt. Der weiß halt einfach, wie es geht. Ja. Das klärt er bei die Amis. Bei die Amis, wo er das klärt. Also, falsche Karriere machen wollt. Wurscht auf Strasberg oder Wurscht. Das ist scheiße. Und das ist auch sowas von scheißegal. Es ist so wurscht, was du gemacht hast. Es ist so vollkommen egal. Man kann reinstalbern, man kann von der Burg kommen. Am Ende bist das du. Ja, du gehst immer wieder auf glattes Haus. Das ist das, was ich mitgenommen habe. Für mich ist das auch das Schöne im Beruf, dass ich sage, egal was, man hat dann oft dieses Image, und das war halt für mich so angenehm, dass ich dort irrsinnig oft, wir hatten so viele Talkbacks mit Leuten, die wirklich, ich wieder keinen Namen, aber wirklich, das sind so Ikonen, die wirklich gut im Business sind und die sich einfach hinsetzen und genau das sagen, dass du das abfährst, dass du sagst, ich scheiße mir in die Hosen, es ist einfach schwierig, dieses fucking Vorbereiten für diese Sachen, weil dieser ganze Prozess wie der ist, das fand ich spannend und so.
Natürlich lernt man dort was, aber das war jetzt auch spannend wieder bei Braunschlag, weil ich ja damals von Braunschlag weggahre und dann haben wir uns wieder mehr oder weniger dort getroffen und für mich war es dann auch vom David, vom, so viel darf man mehr sagen, vom Schreiben war es sehr präzise. Wahnsinn. Und das finde ich aber gut, weil ich habe mit ihm die Leseprobe gehabt und ich war sofort doch bei der ersten Nacht. Okay, ich weiß, wie ich das, aber nicht jetzt kopfig werden, sondern mehr instinktiv, aber er war noch präziser beim Schreiben und das fand ich gut, weil er auch genau bei mir wusste, bei manchen, wo er dann gekommen ist, so wie ich sage, ja, ich weiß, da ist jetzt viel Textbeschreibung, aber das fand ich gut, weil ich halt sehr, das ist ein Grund, warum ich nach New York gehen würde, weil dort sind die Schreiber und da habe ich schon gemerkt, dass es sehr präzise wird, weil ich dann gesagt habe, okay, das darf man jetzt nicht sagen, mit Handlung, das werde ich auch nicht, aber vom Dialog an sich. Und das war sehr cool, weil das wirklich sehr gut und ich glaube sehr gut funktionieren wird mit dem alten Ensemble und mit den neuen Dingen und es ist halt, da habe ich während ich das Drehbuch gelesen habe und das habe ich selten, weil da sperre ich mich echt ein und wieder meine Ruhe haben und da habe ich so Lachkrämpfe gekriegt, vor allem mit diesem aufs Klo gehen, weil das so Dinge sind, die immer so, ich werde auch ich weiß, ich weiß, die Szene mit dem Steffi, der Chefstil es ist einfach so beim Lesen überdacht und man kann es so nachvollziehen. Die Szene ist so drin.
Maria Hofstetter steht vor mir, schaut mich an und sagt, nachdenken darfst nicht, was wir da sagen. Weil sonst geht es nicht. Es war ein Wahnsinn. Es war ein Wahnsinn. Ich habe versucht, am selben Abend meiner Tochter und ihrer Mutter zu erzählen, was ich da gedreht habe und ich habe nicht können, weil ich eine Viertelstunde lang nur gelacht habe und mir die Tränen runtergeronnen sind. Ja, weil es einfach schon im Text, du darfst nicht, du musst den Kopf komplett weg, du darfst nicht an das denken, weil, und das ist halt wirklich so, es sind so ein paar Szenen, die, würde ich sagen, wenn man es jetzt nennen darf, die ich von, allein wie es ist, das ist halt Genius dann. Und das fand ich so, in der Kombination, das finde ich dann halt schon... Das ist ja der Schauspieler so. Jetzt reden wir ein bisschen von dir, nicht von Braunschlag. Wenn man dich so anschaut, du bist wahnsinnig fit, du bist sehr, sehr sportlich. Du betreibst auch Wing Chun und Tai Chi. Ja, mittlerweile nur mehr Tai Chi. Nur mehr Tai Chi. Wing Chun hast du aufgehört? Ich habe das früher gemacht. Ich habe tatsächlich, weißt du, wo ich das letzte Mal Wing Chun gemacht habe? In New York. In New York? Also vielleicht zur Erklärung, Wing Chun ist südchinesisches Kung Fu, um es ganz genau zu sein.
Also jetzt machst du nur Tai Chi. Ich mache eigentlich nur mehr Gentai-Chi jetzt. Ich habe früher sehr viel Wing Chun und Banatukan gemacht, immer so ein bisschen geboxt viel, aber das ging dann nicht mit dem Schauspielen, weil ich mir auch dachte, ich habe immer auch gedacht, du kannst nicht immer auch Small kriegen Ich war Klassisch-Boxen auch und so. Ich habe eigentlich angefangen früher mit so einem harten Joy-Lifat, hat das geheißen. Das war so ein harter Stil, aber sehr Kickbox-mäßig und sehr hart. Und die haben aber immer Taichi auch gemacht. Und damals habe ich das noch nicht verstanden, aber das war von so einem spanischen Freund von mir und dann kam dieser eine Typ und der war bei der Polizei auch und dachte okay, der war, wie funktioniert das? Und das war so ein kleiner Dürrer, aber den haben sie immer, wenn irgendwie so ein Typ irgendwie so crazy war, haben sie den halt geholt und wir haben halt diese Sachen, da war ich das erste Mal so, ich dachte immer, das ist so irgendwas.
Und dann bin ich über das halt so über ein zentrales System, über Wing Chun und hab Wing Chun gemacht und hab dann in New York, dadurch, dass ich eben schon vorher Kung Fu gemacht hab, da gibt's so einen Platz immer in Chinatown, wo du hinfährst am Wochenende und das war halt immer so mein Denn meine Hobbys waren halt immer, ich war dort echt so wie so ein Mönch. Ich war in Büchereien und habe mich nur auf das konzentrieren, war halt so dort wieder begonnen, weil du einfach sehr, sehr viele Kung-Fu-Leute einfach dort hast und auch Chinesen. Und die spielen halt alle, die rauchen alle diese Zigaretten und spielen. Und dann gibt es um so ein Ding, da kommen alle, da will natürlich keiner sein Gesicht verlieren. Und dann gibt es die Wing Chun Leute, dann gibt es die Cheat Konto, dann gibt es die Tai Chi Leute, dann gibt es die Shaolin und die tun alle so ein bisschen miteinander spielen und ein bisschen so schauen. Und auch Studenten angehen und ich habe dann dort wieder begonnen, weil ich angefunden habe, der sehr weich war im Wing Chun, weil ich mir immer gedacht habe, ich bin eigentlich relativ dünn und nicht so stark und so kräftig und dachte, ich will eher locker sein, weil es bringt mir nichts, wenn ich da.
Steif bin, ich kann nur in die Lockerheit gehen. Und dann habe ich mit einem so dort privat wieder begonnen, diese Form, wie heißt die, ich weiß gar nicht mehr, wie sie heißt, diese erste Wing Chun Form zu machen und halt Sticking Hands, was halt geht. Und bin aber dann eigentlich wieder weg und habe dann wieder, hier in Österreich habe ich dann wieder so ein bisschen Thai-Boxen zum Fitness gemacht, also das Fitness nur rein. Und dann habe ich wieder mit Chen Tai Chi begonnen. Ich habe vorher Young Steel gemacht und jetzt mit Chen und Und jetzt bin ich so seit drei Jahren, bin ich halt echt so viermal die Woche immer Tai Chi. Also für alle, die jetzt zuhören, falls ihr den Christopher Scherf irgendwo auf der Straße seht und er ist euch nicht sympathisch und ihr möchtet sich meine auf die Goschen hauen, macht es das nicht.
Keine gute Idee. Wärst du dann gezwungen, eigentlich tödliche Kraft anzuwenden? Na gar nicht eben, das ist ja das Schöne, weil du machst das ja, das ist auch so ein bisschen, warum ich immer so... Ich habe immer nur so Kickboxen gemacht, weil mir war immer das so blöd, mich dorthin zu stellen. Ich wollte auch immer so ringern und so. Und Tai Chi hat beides sehr viel drinnen, wenn du es so machst. Die meisten machen halt nur das für die Gesundheit, weil es halt ein Side-Effekt ist, aber im Endeffekt war es für was anderes da. Es waren sehr gute Kämpfer. Deshalb ist Wing Chun sehr eng auch, weil das ist ausgelegt, dieses System, wenn du in engen Gassen kämpfst. Deswegen stehen die sehr zentral. Tai Chi ist eigentlich gedacht, du nimmst den, du gehst dahin, siehst dein Schwert und bist sehr dreidimensional. Und das ist halt für mich sehr wichtig, weil ich sehr zentriert werde auch dadurch und sehr runterkomme. Das ist für mich eigentlich der wichtigste Aspekt. Ja, ja, ich merke schon.
Und mir finde ich auch das immer zu blöd allein, dass ich mich stelle da beim Taiboxen und mich mit wem in die Fresse hau. Und das habe ich dort nicht. Du spielst miteinander. Und das ist irgendwie cool. Aber du hast trotzdem die Eingänge. Und dort, wo ich jetzt bin, bin ich sehr zufrieden, weil es gibt sehr viel beim Tai Chi und auch beim Wing Chun. Du musst sehr genau wissen, was du willst und was für dich gut ist. Das heißt, du bist ein entspannter Mensch. Ich bin absolut, ich mache es aus dem Grund, weil es mich entspannt zu mir bringt. Und ich bin immer so... Ja, lernt man gar nicht, wenn man dir so zuhört. Ich habe meinen Meister gefunden in Christopher Scher. Heute ist ganz schlimm, weil ich aber dachte, das ist nicht gut. Ich hätte vorher einfach nur meine 15 Minuten stehen, sondern dann bin ich ganz ruhig. Da haben die Leute dann immer so Angst, weil ich bin immer... Ich bin es ja vom Thomas gewohnt. Eben, ich habe gerade zu Bobenz gesagt, ich habe einen Meister in dir gefunden. Ach so, ja. Du kannst gerne ins Tatschi kommen. Ich mache es viermal die Woche Tatschi, zweimal draußen, zweimal in der Hand. Ja, aber dann hätte ich Angst vor meinem eigenen Graf. Ich habe den Thomas gefragt, wie ist dein ADHS-Test überhaupt abgelaufen? Ja, es war sehr interessant. Da musste ich eine Frage... Schau, ein Vogel.
Bis das Letzte, was passiert hat. Das ist schon wieder so eine Filmszene. Das muss man eigentlich so aufschreiben. Apropos Film. Irgendein Genre, das du erklimmen möchtest? Erklimmen? Ein Genre, das ich erklimmen möchte? Weil Bühne willst du ja nicht. Oh ja, ich würde sofort... Für mich ist es... Ich habe eigentlich in New York nur eine Theaterausbildung gemacht und habe sehr viel Geld bezahlt, damit ich dort einfach 20 Minuten, ich hab schon ein paar unsere Szenen waren immer so 25 Minuten aber die Frage von Tom wo willst du hin? was würdest du denn gerne spielen? Welche Angebote kommen nicht auf die du wartest? Was würdest du denn?
Jugendlicher Liebhaber geht nicht mehr er ist schon 27 ich bin schon 27 da geht nichts mehr mit 27 zu alt Ich glaube, es ist Zeit, die Handschuhe auszuziehen und was Cooles einfach zu machen. So John Wick-mäßig? Nein, gar nicht. Das interessiert mich gar nicht. Das ist etwas, was ich nicht erkläre. Ich möchte nicht zu der Jean-Claude Van Damme oder sowas. Das interessiert mich. Ich habe tatsächlich selber einen Film gemacht. Ich habe einen Image-Film über das Tai Chi gemacht. Selber Produziert, selber Musik gemacht. Ich habe das alles selber gemacht. Und da fand ich schon, Aber ich sage, es müsste, wenn dieses Genre, müsste das einfach qualitativ und stilvoll sein. Und eben nicht sowas wie John Wick, weil sowas nervt mich einfach. Da finde ich fast noch diese, wie heißt das? Bruce Lee, oder? Nein, aber diese mit dem Denzel Washington, diese, aber da habe ich mir auch nicht, ich schaffe mir nicht mehrere Teile von sowas anzuschauen. Weil ich sehr wenig Filme schaue und wenn, dann halt nur gezielt, weil mir die Zeit einfach zu kostbar ist. Dass ich sage, ich verschwende jetzt meine Zeit für irgendwas. Ich glaube, es geht mehr darum, egal welches Genre. Ja, oder Teich.
Ich habe jetzt begonnen, Gitarre zu spielen. Ich muss mir die Uhr stellen, weil wenn ich beginne, Gitarre zu spielen, dann höre ich einfach nicht auf, weil ich so reinkippe. Und jetzt bin ich so weit, dass ich über dieses Ding hinweg bin. Und ich spiele nie Cover-Versionen. Ich wollte immer selber kreieren. Und es ist halt beim Schauspielen so, ich sage, mir geht es mehr haben Qualität, glaube ich, dass ich sage, es ist egal, ob es Bühne oder das ist, weil ich muss mich nicht immer komplett in eine Rolle reinlassen. Ich respektiere, ich schaue mir das immer noch und das ist jetzt kein Ding, das ich schlaue. Ich schaue mir immer noch echt fett und böse, ich liebe das. Das ist was, was ich liebe, wo ich sage, das ist eigentlich so mein Ding, wo ich sage, das ist was, wo ich mir absolut vorstellen kann, dass ich sowas mache und das ist auch der ultimative Test, weil du sagst, du gehst auf die Straße und das ist dann so, wo ich sage, vergiss das Ganze. Das ist immer eine andere Reise und was du für Tools hast, aber weil das ist das, wo ich dir jetzt noch sagen muss, aufs Schauspiel zurückzunehmen, wenn du bei echt fett, wenn du dort rausgehst und du machst das unter den.
Umständen, du hast den Charakter, weil du hast den ultimitiven Test, dass du sagst, du stehst da draußen, du bist jetzt kein Zivilkiverer, aber du bist jemand, der mit richtigen Menschen spielt und du verkaufst das denen sofort. Und das ist das, wo ich mir denke, weil ich liebe in so einer gewissen Form Kabarett und Slapstick, es ist ein eigener Genre und ich sage, sich zu, ich sage, ich möchte das Genre oder das haben, weil ich denke mir, hey, ich könnte auch einen Maschel-Arts-Film machen, aber ich will nicht den Maschel-Arts-Film machen, wo ich sage, ich kotze mich an, wenn ich das habe und dann habe ich vielleicht noch irgendein Remake mit einem Budget von einem Hunstl von dem, was die haben. Das wäre für mich verrückt oder das reizt mich nicht, aber wenn ich sage, ich habe Qualität oder ich gehe raus, und gar nicht, dass ich mir erwarte, ich habe Erfolg, sondern scheißegal, ob ich scheitere oder nicht, aber es hat ein Konzept und es hat ein Ding so wie das, dann würde ich das sofort machen und ich glaube, es ist jetzt die Zeit, dass man sagt.
Es ist egal, wo es ist, dass wieder Leute in Kontakt treten durch dieses Ganze. Weil ich fürchte mich jetzt nicht von der AI, weil ich mir denke, für mich als Christopher, und das muss ich so definieren, sage ich, ich will diesen Austausch haben. Und wurscht, wenn es manchmal überzogen oder wenn es lustig ist, aber es ist trotzdem da und es muss irgendwo begründet sein. Deswegen habe ich dieses Beispiel jetzt von echt fett genommen. Es muss in einem Realismus, obwohl es überzogen ist, begründet sein, sonst würde es gar nicht durchgehen mit versteckter Kamera unter Anführungszeichen. Und das ist so ein Ding, wo ich sage, das waren mehr oder weniger unsere Schauspielübungen. Wir haben gesagt, wir müssen unseren Text so lernen, dass die anderen nicht schauen und dass wir es einfach verkaufen können. Nicht, dass du immer drinnen bist, sondern dass dein Kopf weg ist. Und das ist eigentlich ein Training, weil wir haben da kurz geredet, auch glaube ich nach Braunschlag über das Schauspielen. Und da, wo ich sage, das ist unbezahlbar, weil du gehst raus und du hast nur diese Chance. Und das ist was unter den Voraussetzungen. Und so war eigentlich mein erstes Jahr bei der Ausbildung, dass keiner vom anderen weiß, aber Aber Robert ist viel gescheiter als wir. Nein, glaube ich gar nicht. Das habe ich schon gewusst, wie ich den Eindruck habe. Der ist mit 7.20 Uhr. Und er hat Rückengrad, ne? Es muss gut sein, wurscht ob es erfolgreich ist. Nein, es muss gar nicht so tun. Was tut alles für ein Scheiß?
Haut es euch, haut es euch ein bisschen. Nein, das haben wir schon pausen. Wir haben ein bisschen klebende Hände gemacht. Ich glaube, er wird es innerhalb von zwei Sekunden und ich bin tot.
Nein, aber Kannst du so diese die Krähe oder was Nein, es gibt schon, schau, die haben das damals genommen Schau, das Coole ist an dem Ganzen dass du eben, weißt du was, das Coole ist, dass du nicht trainierst dass du dich hinstellst sondern du trainierst auf einen Moment und du gehst von beim Wing Chun gehst du davon aus und sagst du hast deine kürzeste Distanz aber die sind so, dass du so wie beim Schauspielen und deswegen mache ich es wahrscheinlich, einmal gar nichts machst und einmal da bist und reagierst auf das, was kommt. Und die haben... Die gehen sehr viel ins Ringen rein und so, aber das ist so ein Side-Effekt, wo ich hole mir eigentlich, wenn ich dieses Spiel mache, nur mehr für mich, für die Form raus, weil du eigentlich nach bestimmten Prinzipien gehst und es eigentlich für alles sehr gut ist und es mich total zentriert und ich auch echt fit werde. Also ich bin heute mit dem Snowboard gefahren und er hat gesagt, das gibt es immer, bis das letzte Mal. Ich bin heute das erste Mal, weil du kriegst dann sehr viel Kraft in den Beinen, was sehr wichtig ist. Du kannst auch sicher gut balancieren, oder? Du bist sicher einer von den Menschen, die haben so ein Wackelbrett. Aber du lernst halt immer loszulassen. Du lernst, wenn Druck kommt, dass du eben sagst, du gehst nicht dagegen, sondern du lässt eigentlich da los. Und dann reagierst du. Das heißt, du gibst eigentlich... Ins Verlieren investieren. Genau, ins Verlieren investieren. Und das ist das Wichtige. Und dann bist du auch frei. Und wenn du frei bist, kannst du alles machen. Und das fand ich halt spannender, weil ich will mir jetzt nicht mit irgendjemandem in die Fresse. Ich war nie... Also ich war nie... Ich habe noch nie in meinem Leben irgendeinen Streit provoziert. Das habe ich noch nie gemacht. das werde ich.
Du scheinst auch in der Lage dazu sein, dahin zu gehen, wo es wehtut und auch eine Weile auszuhalten, weil zum Beispiel deine New York-Geschichte, ich hätte bei Ankunft den Robert angerufen, hol mich ab. Das ist ja gar nicht, ich muss hier auf 90 Quadratzentren leben. Nein, es war schon, ja, wenn ich den Robert damals besser gekannt hätte, hätte ich dir gesagt, bitte los, war das lieber.
Ich kam zurück und in ihm war so, Ein reicher Freund? Ja, das reiche im Herzen sind wir beide. Was habe ich... habe ich irgendwas... naja, wurscht. Christoph, tausend Dank, dass du da warst. Das war's schon. Ich habe sehr, sehr viel geredet. Aber ich habe mich so gefreut. Dafür haben wir dich ja eingeladen. Ich habe mir gedacht, ich nehme mir gar nichts vor, sondern ich bin einfach da und ehrlich. Aber ich habe halt wirklich den Fehler gemacht, dass ich halt vollkommen.