Hallo, ich bin der Robert. Hallo, ich bin der Tom. Und gemeinsam sind wir Hangbauer und Palfräder. No Westen. Ihr Zuckergosch ist heute das Mastermind hinter Liebesgeschichten und Heiratssachen bei uns. Meine Damen und Herren, Nina Horowitz. Hallo, ich freue mich, dass ich da sein darf. Großartig, dass du dir Zeit genommen hast für uns. Nina, du hast ein sehr, sehr schwieriges Erbe angetreten. Mit meiner Geburt oder wann? Das musst du selber beurteilen. Das musst du selber beurteilen, aber ich rede von deiner Sendung. Da waren jede Menge Möglichkeiten, das nicht gut zu machen. Das hast du großartig umschifft und du bist sehr, sehr erfolgreich damit. Großes Kompliment an dieser Stelle. Dankeschön. Du machst das großartig. Hast du nicht Angst gehabt, dass das auch schief gehen könnte?
Naja, da muss man dazu sagen, inhaltlich habe ich schon gewusst, dass ich das kann. Ich bin kein Mensch, der inhaltliche Dinge annimmt, wenn ich mir denke, das wird nichts. Aber natürlich war überhaupt nicht klar, und das ist mittlerweile sechs Jahre her, ob die Menschen überhaupt gutieren, dass da jemand anderer kommt und sich quasi ins gemachte Nest setzt. Und natürlich, wie du schon gesagt hast, es gibt Fehler, die kann man vermeiden. Also es wäre zum Beispiel total eitel und blöd gewesen, plötzlich vor der Kamera auf und ab zu hopsen und zu sagen, ich bin jetzt auch da und ich habe heute früh meinen Lockenstab benutzt. Na, heute nicht, weil es ist jetzt 8 Uhr früh und es tut mir leid. Zwei, drei Locken habe ich probiert und dann habe ich mir gedacht, das ist jetzt zu blöd. Also da habe ich schon gewusst. Es ist ein Postkast. Ja, es ist wurscht.
Ich habe ja nicht gewusst, da ist eine Kamera da hinten und so weiter. Also diesen Fehler habe ich nicht gemacht und dann habe ich zum Glück ja schon viele, viele Jahre Reportagen gemacht und Dokumentationen und es war jetzt kein Neuland für mich und ich mache Interviews, seit ich 18 bin. Aber natürlich, in diesem ersten Jahr sind dann Leute auf mich zugekommen, viele aus der Branche, und haben gesagt, die großen Fußstapfen. Ich habe dann wirklich einmal gesagt, wenn ich noch einmal das Wort Fußstapfen höre, ich halte es nicht mehr aus. Und man hat ja wirklich nicht gewusst, wie das dann sein wird. Und es war dann schon eine wahnsinnige Erleichterung, wie die erste Staffel dann gelaufen ist und wie die Quoten auch nicht runtergesackt sind, sondern zum Glück geblieben sind, recht weit oben, kann man in dem Fall sagen. Und ab dann war es irgendwie leichter. Aber ich erinnere mich noch, wie eine Gratis-Zeitung.
Wär wohl. Du hast dort einmal gearbeitet, so wie die Anna Thalhammer, meine Freundin und seine Freundin. Oh, du hast deine Hausaufgaben gemacht, sehr schön. Ja, die war ja auch hier, ich habe mir das alles von einem Jahr gehört. Die Anna war da, ja. Immer großartig. Und da gab es dann plötzlich bei Heute Online eine Umfrage, was sagen Sie dazu? Nina Horowitz, also auch so mein Name, hat jetzt das Anfangslied der Liebesgeschichten verändert. Stimmen Sie ab, ganz Österreich soll jetzt, also in dem Fall haben Sie geschrieben, ganz Österreich, soll jetzt hier abstimmen. Und da bin ich zu Hause gesessen und habe mir gedacht, alter Schwede, was kommt da auf mich zu? Weil das war irgendwie so ein paar Tage, bevor die Staffel die erste losgegangen ist. Und da habe ich dann schon irgendwie Muffesau aus und gekriegt.
Also jetzt mittlerweile bin ich da schon so etabliert. Das ist ein blödes Wort. Doch, doch, doch. Du hast das Erbe angetreten und du hast das großartig gemacht. Ich sage es dir ganz ehrlich, ich habe mir im ersten Moment, als ich es gelesen habe, auch gedacht, mutig. Ja, weil es halt so eine klare Handschrift gehabt hat. Ja, und ich finde das wahnsinnig schwierig, dass man in etwas, was so klar definiert ist vom Stil her und von der ganzen, wie es sich anfühlt her, dass man da reingeht und sagt, na gut, aber ich kann jetzt mich nicht hinsetzen und sagen, haben Sie doch einen Traum, sondern ich muss das halt jetzt irgendwie anders lösen. Ich habe einen großen Vorteil. Ja, nämlich? Naja, dieses Gesicht, was ist das für eine Nachfrage? Nein, mein Humor. Ich habe schon gewusst, und der funktioniert zum Glück eigentlich immer. Also ich meine, das muss ich dir jetzt nicht erklären, lieber Robert, Aber das funktioniert auch noch, wenn ich nervös bin. Oder dann funktioniert er überhaupt besser. Also ich habe gewusst, am Anfang.
Der Humor wird mir zur Seite stehen und ich kann mit Menschen gut umgehen und habe ja eben schon sehr, sehr viele porträtiert. Ich war vorher zehn Jahre bei einem Schauplatz. Okay, na gut, da lernt man es, gell? Also deswegen, es war jetzt nicht so, dass ich mir gedacht habe, jetzt kommt was Neues auf mich zu. Ich gehe jetzt zu einem Menschen in die Wohnung. Ja, wie wird denn das sein? Also sozusagen, das habe ich schon gewusst, dass ich das kann. Und es gibt ja diesen Spruch im Journalismus, ich möchte nah am Menschen dran sein, das sagen irgendwie alle. aber bei mir ist es wirklich so, also näher als ich bei den Menschen dran bin, ist es schon fast schwierig. Deswegen habe ich ja auch gleich hier in der Küche mir fast ein Wasserglas genommen, weil ich mir gedacht habe, ich habe überhaupt keinen Genier an meinen Wohnungen. Ich muss sogar aufpassen, wenn ich privat bin, dass ich mir nicht denke, das Bücherl, da liegt ein bisschen schief oder da ist ja eine Staubschicht auf diesen Plastikgrömen, da muss ich mal drüber wischen. Das sind echte Pflanzen.
Plastik können wir uns nicht leisten. Nein, das ist zu teuer. Aber eigentlich wollte ich dem Thomas danken für unsere letzte gemeinsame schöne Nacht. Also gut, eigentlich so ganz stimmt es nicht. Wo, wo, wo, wo, wo, das müssen wir erklären. Ich überlege auch gerade, also ich bin jetzt noch nicht so wirklich wach. Naja, aber nach der gemeinsamen Nacht, nein, eigentlich stimmt doch gar nicht die gemeinsame Nacht, eigentlich muss man sagen, nach meiner letzten Nacht. Weil ich bin gestern am Abend, habe ich mir gedacht, jetzt muss ich mir das anschauen, genau, was hast du alles schon biografisch gemacht und so weiter. Und dann habe ich geträumt von der Clara Lucia, dass sie ein Konzert spielt. Die liebe ich sehr. Und du hast eben mit ihr ein Musikvideo produziert. Mehrere, ja, wir haben viel gearbeitet zusammen. Mehrere, und das war so schön und ich wollte überhaupt nicht aufstehen und in, diese graue Nebelsuppe dann wieder schauen in der Früh und zu euch kommen, sondern das war eigentlich ein Wahnsinn. Dieser herrliche Traum und das habe ich dir zu verdanken. Ah, schön, na schau. Jetzt träumen die Gäste schon von mir. Wie viele Sendungen machst du pro Jahr? Ich mache zehn Sendungen pro Jahr. Dieses Jahr haben wir das Jubiläum, da mache ich eine Elfte und zwar eine Weihnachtssendung. Wow.
Wäre da nicht Platz für mehr? Wäre da Bedarf nicht da für mehr? Sag dir die Tante Jollisch was? Die hat immer zu wenig Hautfleckern gemacht. Mein Kaffeehaus hat Thorberg geheißen. Natürlich sagt mir die Tante Jollisch was. Das ist der Rückenkratzer von Günter Leiner. Oder die Tante Jollisch, die uns jetzt da irgendwie ein Zeichen gibt. Günter Leiner hat ein Geschenk mitgebracht. Was hast du mitgebracht? Der hat uns Rückenkratzer mitgebracht und Schlecker haben wir auch gekriegt. Schlecker haben wir auch gekriegt. Die haben wir schon weggeschleckt. Ja, aber den Rückenkratzer, den haben wir auch nicht. Also bringen alle ein Geschenk mit, oder was? Nein, nur der Günther. Okay. Ja, und vor allem, ich mache ja jetzt auch einen Podcast. So, erzähl. Nein, ich mache einen Podcast, der heißt Liebesgeschichten und Heiratssachen, der Podcast. Und da lade ich prominente Menschen oder Expertinnen ein. und wir reden über die Liebe und das Leben und so weiter. Und ich finde, das ist durchaus auch eine intensive Arbeit. Ich neige dazu, vorher das gesamte Archiv durchzuforsten, um diesen Menschen gut kennenzulernen. Moment, das heißt, du beschäftigst dich mit deinen Gästen vorher. Das kennen wir nicht, Robert. Ich weiß, das kennt ihr nicht. Wir lernen die Leute kennen, wenn sie da sitzen.
Uns ist es zu wurscht, glaube ich, oder? Nein, also die Gäste nicht, aber man kann ja alles fragen, was man kugeln könnte. Ja, ehrlich gesagt ist mir zu wenig im Leben zu wurscht. Da muss ich erst hinkommen, derbeutisch oder durch Meditation oder wie auch immer. Und ich habe auch ein furchtbares Erlebnis gehabt, weil ganz am Anfang, wie gesagt, ich habe schon mit 18 begonnen zu arbeiten, Ich habe das Studium dann gleich geschmissen, dann wieder aufgenommen und fertig gemacht, aber eigentlich wollte ich gleich arbeiten und am Anfang war ich bei täglich alles und da hat es, ja, am Kurtfall, da hat es noch kein Archiv, Archiv hat es gegeben, aber kein Internet, das heißt, ich bin zu den Interviews hingegangen und habe gesagt, Sie sind eine elegante Dame, was machen Sie jetzt beruflich, sind Sie Sängerin oder Schauspielerin? Also so ungefähr. Und das habe ich gehasst. Also mir war das peinlich. Manche haben dann auch gesagt, bitte gehen Sie sich jetzt vorbereiten. Und vielleicht ist das so im Hinterkopf, dass ich mich immer sehr vorbereite. Und dann versuche ich spontan zu sein, weil ihr merkt, ich rede drauf los. Klar. Aber irgendwie im Hinterkopf habe ich dann ein bisschen ein Wissen. Kurze Unterbrechung. Robert, sag einmal, kennst du eigentlich deinen Selen-Status?
Was? Ich bin froh, dass ich überhaupt den Studio gefunden habe. Was ist Selen-Status? Ich habe mich letztens mit dem Thema Selen beschäftigt und ehrlich gesagt war ich überrascht, wie viele Leute zu wenig davon aufnehmen, ohne dass sie es wissen. Was ist Selen überhaupt?
Essentiell. Also es ist etwas, was unser Körper braucht, aber nicht selber herstellen kann. Selen ist zum Beispiel wichtig für ein normal funktionierendes Immunsystem, für die Schilddrüse, für Haare, für Nägel und es schützt unsere Zellen vor oxidativem Stress. Ja, aber Geld kann zum Beispiel unser Körper auch nicht herstellen. Ja, aber man sollt das nicht ignorieren, Robert, weil vor allem viele Menschen in Österreich viel zu wenig Selen über die Ernährung aufnehmen, unter anderem wegen selenarmer Böden, was immer das ist. Und ein Selentest kostet Geld und deswegen kennen viele ihren Status nicht einmal. Okay, was ist da jetzt wichtig dran? Okay, jetzt kommt der Teil, den ich selbst spannend gefunden habe. Selen ist nämlich nicht gleich Selen. Natürlich ist Selen nicht gleich Selen. Was soll das heißen? Es gibt unterschiedliche Formen und Selenase XL bzw. XXL enthält Natriumselenid, also das sogenannte Gute, unter Anführungszeichen Selen, das vom Körper korrekt genutzt wird und dort ankommt, wo es wirklich gebraucht wird. Selenase wäre ein schöner Spitzname für mich. Das stimmt. Und deshalb die Frage an euch und eigentlich auch an uns selber. Kennt ihr euren eigenen Selen-Status? Nein, natürlich nicht. Falls nicht, mit Selenase XL oder XXL kann man sich zumindest sicher sein, dass man das richtige Selen zuführt, weil es eben nicht wurscht ist welches. Alles Infos findet ihr wie immer in den Shownotes und das war eine entgeltliche Einschaltung. Gibt es Dinge, die du aufgezeichnet hast?
Bei jemandem, der in deiner Sendung war, wo du sagst, das können wir unmöglich zeigen? Jawohl, gute Frage. Bei jedem natürlich. Wirklich? Ja, sicher, wenn wir jetzt ein Interview machen, also wenn ich dich jetzt eine Stunde befrage über die Liebe und über deine Sexualität, also können wir jetzt auch gern machen, drehen wir das Ganze jetzt um. Ich finde, ihr zwei solltet das jetzt machen. Ja, ich finde auch, weil ehrlich gesagt, ich mache es eh lieber umgekehrt. Aber es kommen dann so Sätze raus, wo man sich denkt, das ist jetzt vielleicht nicht so günstig für ihn.
Und es gibt ja... Das heißt, du beschützt die Leute auch vor dem Medium. Ja, weil ich habe ja mit Menschen zu tun, die keine Expertinnen sind und nicht Schauspieler. Das ist ja das, sie sind ja zum ersten Mal im Fernsehen normalerweise. Und das ist dann, finde ich, auch unfair, wenn man dann irgendwie Sätze, die ja vielleicht gar nicht so gemeint waren, dann rausnimmt. Ja, weiß ich nicht, ob deine Vorgängerin das so gesehen hat. Ich habe meine Vorgängerin nur zweimal gesehen. Also genau, das ist eine gute Frage. Kennt ihr einander? Nein, wir haben uns zweimal gesehen, da haben wir auch sehr miteinander gelacht. Wir haben ja durchaus beide einen Humor, also ich habe ihn, aber ich habe nie bei ihr gearbeitet. Viele glauben ja, ich bin da bei ihr sozusagen in die Schule gegangen. Ach so, dass du quasi... Nein, nein, nein. Nein, nein. Aber sie hat schon zu mir gesagt, bei dem zweiten Treffen.
Na wenn, dann machst du es halt du. Aber das habe ich dann jahrelang nicht erzählt, weil das ist ja dann noch peinlicher, wenn man sagt, ja, sie hat eigentlich schon gewollt, dass ich das übernehme. Aber sie hat mich schon erkannt als jemand, der das können würde.
Aber ich würde schon sagen, dass ich das versuche, die Liebesgeschichten liebevoll zu machen und lustig. Aber wo ist denn da die Grenze? Also wie kann ich mir das vorstellen? Wenn man jetzt irgendwie inszeniert und mit Leuten zu tun hat, die eben nicht in diesem Medium aufgewachsen sind, sondern da ins kalte Wasser geschmissen werden, wie kann man das machen, dass man auf die aufpasst und sie trotzdem porträtiert, so wie sie wirklich sind? Wenn du jetzt sagst, ja, ich suche einen Partner und der Sex dauert eh nur zwei Minuten, mir sind andere Dinge wichtiger im Leben und ich nehme genau das raus, der Sex dauert zwei Minuten, dann weiß man nicht, wo das landet. Das ist ja mittlerweile so, dass du überhaupt nicht weißt bei Social Media.
Zwei Minuten ist auch viel zu lang. Zwei Minuten ist auch ein Wahnsinn, diese Angeberei. Robert, wer soll das glauben? Wer soll ihm das glauben, ja. Und so gesehen finde ich schon, dass man da diese Verantwortung hat. Und ich kann das gar nicht sagen, das muss man spüren. Es gibt ja viele Menschen, die haben die Grenze ganz woanders. Ich würde sagen, meine Grenze beginnt rasch. Also ich gehe nicht sehr weit, weil ich finde, bis zu dem nicht sehr weit ist eh schon so viel. Das reicht allemal. Und was Humor betrifft, für mich ist Humor gut, wenn ich denke, oh Gott, ist das jetzt peinlich und jetzt unterirdisch. Also das ist sozusagen eine Grenze, die man selbst...
Unbewusst und bewusst halt irgendwann weiß. Ich bin auch froh, dass ich die Liebesgeschichte nicht mit 20 übernommen habe. Also es hätte mir eh niemand geben. Aber ich weiß nicht, ob ich das dann so gespürt hätte. Aber jetzt gehe ich auf die 50 zu. Also ich meine... Hat es Situationen gegeben, wo du dich nicht mehr zurückhalten hast können? Wo es einfach wurde gedacht, das ist so lustig, was der oder die gerade gesagt hat. Ich habe einen Trick. Also der Trick, der Sessel tut ein bisschen... Tut er hin und her? Naja, wohl. Ich habe einen Trick, wenn es so ganz, ganz, ganz lustig ist...
Mache ich die Hand so unterm Tisch. Okay, wir sind ein Audio-Medium. Also die Nina ballt ihre Hand zu einer Faust. Zu einer Faust und dann so unterm Tisch oder so. Aber das Gute ist, ich finde, da kann man dann auch wieder locker sein. Ich lache dann auch manchmal laut und dann erkläre ich halt, es ist jetzt gerade so wahnsinnig lustig, was sie mir erzählt haben. Ich muss jetzt lachen. Aber wenn der Lacher blöd wäre, dann mache ich das mit der geballten Faust. Es gibt aber manchmal das Problem, dass der Kameramann, die Kamerafrau... Natürlich, die sind ja auch Menschen. ...lachen in einer Situation, wo es gerade total wichtig ist. Und das ist natürlich dann blöd. Also da müssen wir dann immer daran arbeiten, dass nicht gelacht wird, weil du kannst ja nicht plötzlich einen Lacher in den Liebesgeschichten von einem Geist haben. Also man sieht sie ja nicht. Und alles sieht man ja nicht, zum Glück. Ja, in der Regel. Ja.
Also das sind Wahnsinnssituationen, wenn ich ein Beispiel erzählen darf. Ich war jetzt vor kurzem bei einem Herrn und der hatte einen Keller. Und der Keller war so zweigeteilt. Im einen Teil waren Fitnessgeräte und im anderen Teil waren Bilder, die er gemalt hat. Okay, wenigstens. In österreichischen Kellern kann man auch andere Sachen haben. Ja, bitte.
Okay, ein Busenblitzer, kein Problem, aber ein richtiger Akt, das ist jetzt vielleicht nicht so günstig. Und dann stehe ich in einem Keller mit einem reizenden Herrn, weil ich schaue mir ja vorher und überlege mir vorher, in welchen Keller ich gehe und mit welchen Menschen ich arbeite. Und dann habe ich ihm gesagt, können wir da vielleicht was verhüllen und das könnte man rausgeben und das ist okay. Also wenn du dann wirklich diese Abstufungen machst, weil natürlich, wenn ich das drehe und ich habe so einen Akt da drinnen, das kann ich dann nicht lassen, aber das sind dann Situationen im Leben, wo ich mir denke, liebe Göttinnen im Himmel, falls es euch gibt, ich liebe mein Leben, ich liebe diesen Job, weil es ist so absurd. Aber das ist dann auch ganz normal in der Situation eigentlich. Okay, also du entschärfst, weil du bist eigentlich die Anti-Ulrich Seidel dann, weil der Seidel hat das von daheim mitgebracht und aufgehängt. Ja, ich bin die Anti-Ulrich Seidel, das kann ich dezidiert so sagen. Ja, sehr schön. Es reicht auch, wenn man ihn schärft, ist eh noch so viel da. Also ihr könnt euch jetzt diesen Keller nicht so vorstellen, aber wenn man den entschärft, ist es jetzt auch noch sozusagen üppig. Ja, ist genug da.
Du hast, das ich gerade gesagt, du hast quasi deinen Traumjob, weil du dankbar bist dafür, dass du das machen darfst. Gibt es noch irgendetwas, was auf deiner Bucketlist oben ist, eine Sendung, die dich reizen würde? Naja, was mir jetzt schon gefehlt hat, waren einfach diese Interviews mit Prominenten. Pass auf, weil so schnell kannst du nicht schauen, bist du in meinem Podcast. Weil das habe ich zum Beispiel geliebt im Print immer. Ich war im Profil, ich komme ja eigentlich von den Zeitungen. Ja, ja, ich komme vom Print.
Und diese Interviews mit Prominenten, das war immer göttlich, das habe ich geliebt. Und das war jetzt lange Zeit so, dass ich es einfach nicht gemacht habe, weil weder am Schauplatz arbeitet man mit Prominenten, noch bei den Liebesgeschichten. Aber warum eigentlich? Man könnte mal ein Promi-Special machen, Liebesgeschichten. Das wollte ich vorhin auch sagen. Ja, das sagen eh viele, aber dann weiß man immer, der Ex ist der und so. Es ist ein bisschen schwierig, weil dann weiß ja jeder... Die wollen auch nicht ins Fernsehen wahrscheinlich mit ihren Sachen. Die wollen schon den einen oder anderen Promi, glaube ich, kriegen. Aber es ist eh so eine Idee, aber irgendwie denke ich mir dann auch Promi, nicht Promi, es ist so eine komische Zweiergeschichte.
Also ja, auf jeden Fall hat mir das gefehlt und jetzt fehlt es mir nicht mehr, weil ich es ja mache seit ein paar Monaten, diesen Podcast mit den prominenten Menschen. Und das muss ich sagen, ist wirklich so interessant, weil allein diese Dramaturgie eines Podcasts, Das erinnert mich ein bisschen ans Auflegen. Ich war DJ lang. DJ, ja. Ich kann mich erinnern. Und da ist ja auch so, was ist jetzt das nächste Lied und was wählt man? Und ich finde, die Dramaturgie eines Gesprächs, das durchaus lang sein kann, das ist nicht einfach. Also das ist wirklich nicht einfach, dass das so aufgeht, dass man sich denkt... Die macht sich Gedanken. Ja, ich weiß, die sich grauen haben. Und wenn die Folge halt eine Scheiß-Folge ist, dann ist das halt so. Ja, das halte ich nicht aus. Das halte ich schwer aus. Aber gut, ich habe ja auch weniger Folgen als ihr. Naja gut, aber zehn im Jahr, da muss man trotzdem, und vor allem, also du hast wie viele Leute pro Folge wahrscheinlich? Nein, ich meine jetzt im Podcast. Also im Podcast, in welcher Frequenz? Das ist jetzt wöchentlich eine Staffel, acht Folgen und jetzt schauen wir mal, wie das dann weitergeht. Ja. Ich muss immer auch ein bisschen schauen, weil durchaus was mein primärer Job ja auch Arbeit ist, aber auch bei den Fernsehsendungen.
Sagen wir es so, ich bin dann, wenn eine Sendung fertig ist, eigentlich dann immer begeistert, aber nicht von mir, das wäre ja völlig narzisstisch, sondern von den Menschen, die da mitmachen. Weil ich sehe das auch nicht als meine Sendung, sondern ich sehe das als Sendung des Singles und ich finde das dann so großartig, wie sie es gemacht haben. Ja, weil das ist ja nicht einfach. Und wie dann dieses Ergebnis ist und dass es eben lustig ist, aber auf einem Niveau, wo es angenehm ist, zuzuschauen, wo man sich nicht fremd schämt. Und dann bin ich eigentlich begeistert. Ich bin dann auch immer begeistert von den Liedern, weil wir können ja auch Lamourhardscher so ausspielen und so. Also sagen wir es so, die Katharinen und ich hören ja gar nicht auf, bis wir nicht begeistert sind. Die Magie passiert am Schnittplatz. Ja, und dadurch, dass die Interviews ja länger sind als das, was wir dann brauchen und wir die Möglichkeit haben, Hobbys zu drehen und alles, hast du ja das Material. Ich erinnere mich ja beim Schauplatz, es gab einmal eine Geschichte, die ich gemacht habe mit dem.
Einbrecherkönig Wiens. Er ist aber jedes Mal, wenn er eingebrochen ist, leider in der Josefstadt gelandet. Für alle, die nicht wissen, was die Josefstadt ist, worauf die Frau Horowitz anspricht, ist, das ist ein Gefängnis. Einbrochen und dann haben sie ihn geschnappt. Ja, er hatte auch nicht mehr alle Finger, weil er sich bei diesen Einbrüchen auch verletzt hat. Und dann habe ich ein Interview mit ihm gemacht im Gefängnis. Der König.
Der König war dann im Gefängnis. Er ist auch reingefallen, leider auf Damen im Internet, die gesagt haben, die große Liebe und wollten dann Geld. Also es war alles nichts, so wie das Leben halt ist, batschert in Wahrheit. Und dann bin ich in diesem Gefängnis gewesen und habe mit ihm ein Interview gemacht, dass er jetzt wieder sitzt und wie das für ihn ist und was jetzt mit dieser Frau aus Afrika ist. Wir wissen gar nicht, ist es überhaupt keine Frau oder wie auch immer. Und das ist so lustig geworden und da war aber wirklich dann das Problem, Wir hatten keine Schnittbilder. Also Schnittbilder bedeutet, um es zu kürzen, das ist immer so kompliziert, jemanden zu erklären, der nicht in dieser komischen Fransche arbeitet. Die Winkelkatze oder seine Hände. Das mag man nicht so, aber wie auch immer. Und es war aber dann so lustig, dass es im Schauplatzgericht sogar wurde, das dann gespielt hat. Schauplatzgericht gibt es super Schnittbilder, wo wer eine Treppe rauf oder runter geht. Ja, aber das war ja mit ihm nicht möglich, mit dem Einbrecherkönig im Heft. Na klar, keine Treppen. Trotzdem diese Geschichte, glaube ich, 14 Minuten lang mit irgendwelchen dubiosen Bildern dazwischen, weil es einfach so wahnsinnig lustig war. Der war so ein Original. Kurze Unterbrechung, Robert, hast du das Gefühl, dass Stress bei uns immer öfter irgendwo sichtbar wird? Ich habe einen Spiegel daheim.
Ja, ich auch und habe mich vor allem mit dem Thema stressbedingter Haarausfall beschäftigt und das ist offenbar viel, viel verbreiteter, als man glaubt.
Wie bei uns zwei, so ist es so. Das kommt unter anderem vom Stress. Stress wirkt hormonell, entzündlich, erzeugt oxidativen Stress und die Haare sind oft eines der ersten Systeme, die darauf reagieren. Bei mir ist das etwas, was ich langsam aber doch nicht mehr so ignorieren sollte. Na, solltest du wirklich nicht. Und genau da kommt Safra Lind Hair Komplex ins Spiel. Das ist ein Supplement, das gemeinsam mit dem Hair Care Experten Khaled Hamid entwickelt wurde. Jemand, der durch unzählige Haarberatungen ganz genau weiß, wo die Probleme liegen. Ah, ja. Was kann ich da tun? Also das Konzept ist klar, nämlich eine Drei-Wege-Formel. Erstens Stressbalance mit Safran, B-Vitaminen und Vitamin C, die das mentale Wohl befinden und die Energie unterstützen. Zweitens Bausteine fürs Haar wie L-Cystin, Kollagen, Biotin und Zink, die zur Erhaltung normaler Haare beitragen. Und drittens Kopfhautsupport mit Niacin, Vitamin A, Hyaluronsäure sowie Vitamin C und E, die die normale Hautfunktion unterstützen und vor oxidativem Stress schützen. Okay, ich hätte eine Frage zum zweiten Punkt. Was ist ein normales Haar und was ist ein abnormales Haar? Ja, das weiß ich auch nicht so genau. Das wirkt irgendwie von innen heraus und gerade wenn man Stress hat, wirkt das. Und Safra Lind Hair Complex kriegst du in allen Apotheken österreichweit und auch direkt über die Website von Khaled Hamid.
Naja bitte, dann schauen wir, dass es uns die Haar nicht auskennt. Alle Infos dazu, wie immer in den Shownotes, das war eine entgleichliche Einschaltung.
Sag mal, wie viele Bewerbungen bekommt ihr so durchschnittlich, um in dieser Sendung vorkommen zu dürfen? Naja, schon deutlich mehr. Ja, das war mir klar. Dass ihr nicht alle nehmt. Nein, wir nehmen nicht alle, aber das mit dieser Zahl sage ich nie, weil das ist immer so unterschiedlich. Da bin ich immer so Vorsicht mit Statistiken. Aber alle, die jetzt diesen Podcast hören, wir suchen immer Singles. Sehr gut. Ich drehe ja für den Sommer und deswegen bitte alle bewerben. Aber wir fahren da nicht gleich hin, sondern ich telefoniere dann, ich habe das Single-Handy, die Redaktion macht ein Dossier vorher, das lese ich mir dann genau durch, apropos Genauigkeit. Weil wenn jemand schreibt, eigentlich bin ich ein lieber Mann, wieso nur eigentlich? Also was heißt das eigentlich im Zusammenhang? Einen Tag die Woche gibt es halt irgendwie...
Und deswegen telefoniere ich dann vorher und überlege mir das dann genau, wer ist das eigentlich mir gegenüber, bevor ich dann eben in den Keller vor, also bevor die Vorbereitungen beginnen. Aber zum Glück gibt es viele Menschen, die mitmachen wollen und ich finde das auch wahnsinnig mutig, weil das ist ja dann durchaus eine kurze, aber doch Popularität. Die werden am nächsten Tag angesprochen im Ort. Deswegen ist es auch so wichtig, was du reinnimmst und was du nicht reinnimmst. Weil der oder diejenige geht am nächsten Tag zum Bäcker und mit großer Sicherheit wird er oder sie dann angesprochen. Das muss man ja auch irgendwie mögen oder dem muss man sich stellen oder man muss es vorher wissen. Was macht man, wenn wer gar keine Hobbys hat? Wenn wer sagt, ich sitze eigentlich den ganzen Tag daheim. So wie ich. Oder wie ich zum Beispiel. Naja, mit mir geholfen. Du siehst mich eine Woche lang vor HBO-Now sitzen und irgendeine Serie bingen. Naja, Minigolf oder so. Ja, dann machst du mal lesen und mit Katzen streicheln würden wir bei dir machen und lesen. Und dann halt, du hast ja einen Freund, wie soll man das überhaupt machen? Du bist so glücklich, eben hast du vorhin gesagt. Aber das dreht sich schnell.
Gibt es Statistiken, wie viele Beziehungen ihr gestiftet habt, wie viele Ehen daraus gekommen sind, wie viele langfristige Bindungen ihr da geschaffen habt? Ein Drittel der Menschen, die mitmachen, verliebt sich. Das ist nicht dein Ernst. Ein Drittel? Das ist unfassbar viel. Ja, ich nehme das ja sehr ernst und wir alle, ich bin ja nicht allein, sondern das ganze Team nimmt es sehr ernst und wir wollen ja wirklich... Das Leben der Menschen verändern. Also es ist wirklich so, dass man halt schon vorher sich überlegt, ist der Mensch beziehungsfähig? Ein Dritt, ich entschuldige, aber ich bin doch immer bei einem Dritt aus Ehre. Das ist eure Erfolgsquote eigentlich. Also falls Sie Single sein sollten, liebe Zuhörerinnen, einfach bei Liebesgeschichten und Heiratssachen melden. Offenbar.
Größere Erfolgsquote als bei irgendeiner Online-Plattform kommt mir vor. Auf jeden Fall. Aber kannst du jetzt einmal den Kaiser machen? Jetzt sind wir da und reden nur über mich und meine Sendung. Ich würde den Kaiser machen. Der Kaiser ist im Ausgedingel. Machen wir ein Gesicht. Machen wir ein Gesicht. Was ist? Es ist vor halb neun in der Früh. Wie ist es für dich? Ich hätte mir schon gedacht, dass jetzt der Kaiser kommt. Nein, tut mir leid. Aber das Lustige ist, um ein bisschen monarchisch zu bleiben, es ist wirklich sehr interessant und ich habe das ein Jahr lang wirklich versucht rauszuheben, wo überall in den Wohnungen und Häusern in Österreich.
Ein Sisiratiergummi ist, ein Franz Josef Aschenbecher und ein Prachtbildband und wem auch immer. Es ist wirklich lustig, wie Österreich an der Monarchie hängt. Ich meine, muss ich dir nichts sagen. Und das haben wir dann ein Jahr lang wirklich überall immer einen Zwischenschnitt gemacht. Wie soll er denn ausschauen, der Neue, dann ist der Kaiser Franz Josef gekommen, sozusagen ein Bild von ihm. Also das finde ich dann schon wirklich interessant. Es gibt in Südtirol eine Hütte in einem Skigebiet, diese Hütte heißt Biwako und da hängt über dem Eingang ein Bild von Kaiser Franz Josef und daneben ein Bild von mir. Ich sage es noch. Das heißt, die.
Sind zweigleisig unterwegs in Südtirol. Das heißt, die akzeptieren sowohl den Franz Josef als auch mich. Ja, aber wenn du dann zu mir in einem Podcast kommst, müssen wir das schon ordentlich besprechen, das Thema. Ja, aber nicht jetzt, weil jetzt reden wir über dich. Du bist du Gast, ich bin uninteressant. Ja, ich bin Gast, okay. Aber wie hast du das gemacht? Entschuldige, dass ich es jetzt nochmal erwähne, aber die Spira hat so eine klare Handschrift hinterlassen. Wie macht man das, wenn man in so ein komplett abgestecktes, klares, visuelles Ding reinfährt? Hast du absichtlich Sachen anders gemacht? Hast du Sachen übernommen? Wie tut man sich da? Ich stelle mir das für mich, wenn ich vor der Aufgabe stehen würde, ich könnte nicht schlafen, ich wäre nass geschwitzt. Ich würde mir denken, Horror, Horror, Horror, weil ich kann nicht was Neues erfinden, ich habe kein leeres Blatt Papier, sondern da steht schon was drauf. Und die optische Handschrift vom Herrn Kasparak. Ja, der Peter Kasparak, damit geht es ja weiter. Mit dessen Bruder ich in der Schule war, lustigerweise, mit seinem jüngeren Bruder war ich in der Schule.
Das war ja auch etwas Außergewöhnliches, wie der die Bilder gestaltet hat. Es hat nichts ausgeschaut wie das im Fernsehen. Nein. Es hat das gegeben und sonst nichts, was so ausgeschaut hat. Wie macht man das? Also falls wir mal vor dieser Aufgabe stehen, hilf uns. Also erstens mal gab es ja durchaus Nächte, wo ich nicht geschlafen habe im ersten Jahr. So geht es ja los. Das wäre ja eine totale Lüge zu sagen, ich bin auch gar nicht der Mensch jetzt, der sagt, ich bin so mutig und permanent, ich habe neue Dinge in Angriff, sondern vor 20 Jahren bin ich gesessen mit einer Freundin mal auf einer Insel in Griechenland und sie hat gesagt, was willst du beruflich machen? Und ich habe gesagt, nur sowas wie die Spira.
Manifestation. Dann hat sie gesagt, das ist aber sehr unvorscheidlich. Man muss es nur ins Universum rausschreien und passiert. Ja, ein bisschen dran arbeiten auch. Also sozusagen. Du bist sehr empfänglich dafür. Für diesen spirituellen Shit, damit kannst du ihn jagen. Ich weiß schon, jetzt weiß ich, womit wir ihn ärgern können. Das mit dem Kaiser ist mir eh schon wurscht. Das ärgert ihn nicht mehr. Nein, es ist immer der Aszendent und dann geht er in den Lumpf. Also auf jeden Fall, habe ich das schon früh, also ich habe nicht gewusst, ob das was wird, Aber sozusagen diese Art des Journalismus, der Dokumentation, das hat mich sehr früh begeistert. Jetzt gibt es ja das Visuelle, aber es gibt auch das Inhaltliche. Die Interviews führt man, wie man die Interviews führt. Ich bin ja ich, es ist ja nicht so, dass ich mir jetzt im Kopf gedacht habe, warte bei der nächsten Frage, wie hätte sie das jetzt gemacht und so. Es bringt auch nichts, weil das einfach nicht funktioniert. Und habe mich immer darauf verlassen, dass ich das kann. Was das Optische betrifft, auch da wäre es ein wahnsinniger Fehler gewesen, jetzt alles umzurühren und zu verändern.
Also ich fand es gerade gut. Also man lasst Sachen bewusst. Ja, weil ich fand es, also das ist ja ein wahnsinnig gutes Konzept, das kann ich ja sagen, weil ich es nicht gemacht habe. Das ist ja irrsinnig lustig und gut. Es funktioniert auf verschiedenen Ebenen. Du willst dir diese Schnittbilder anschauen, du willst dir das schöne Österreich anschauen bei den Hobbys. Du willst die Wohnungen anschauen, du hast Du hast die Interviews, du hast eben diese Liebesschlappen, die wir alle kennen, wer wurde nicht verlassen. Also du hast verschiedene Dinge, die funktionieren. Ich hätte mir, glaube ich, schwerer getan mit einem weißen Blatt, wo ich alles selber mir überlege. Und ein Riesenfehler wäre gewesen, dazu umzurühren. Dass Österreicherinnen und Österreicher das so lieben. Also das wäre total blöd gewesen. Never touch a running system. Ja, und natürlich haben wir dann optisch auch was verändert und im Schnitt und mit der Kamera. Aber es ist ja immer ein Unterschied. Wir sind ja immer in unserer eigenen Suppe, wir aus der Branche. Aber wenn du jetzt rausgehst und sagst, entschuldigen Sie, was finden Sie da jetzt, was das Zwischenbild betrifft? Der Zwischenschnitt ist jetzt sieben Sekunden, nimmer fünf. Man sieht es ja nicht, man spürt es ja nur. Wir sind da oft auch sehr verkropft in diesen Dingen. Es muss auch da die Dramaturgie flutschen. Optisch durch die Musik, aber auch natürlich durch den Inhalt. Und was ich schon gemacht habe, da habe ich mir gleich gedacht, das ist eine gute Idee.
Jetzt sind nur mehr sechs Singles pro Folge und früher waren es sieben.
Bei gleicher Länge? Ja, und ich habe mir ungefähr gleicher Länge. Und ich habe mir gedacht, das ist mir zu kurz geworden. Pro Mensch. Also ich habe lieber sozusagen jetzt diese sieben Minuten und diese magischen sieben Minuten, das sind was Gutes. Wenn ich jetzt sieben Minuten habe, etwas über dich zu erzählen, dann kommt ganz was anderes raus als bei fünf Minuten. Weil dann hat man nämlich die Möglichkeit zum Beispiel auch zu erzählen, so ein Herr, der mir erzählt hat, er isst so gern Wurstsemmeln, weil als Kind hat er sich keine einzige Wurstsemmel leisten können, weil die Eltern waren einfach arm. Und jetzt ist das Größte für ihn, Wurstsemmel zu essen. Das ist eine schöne Geschichte, das sagt viel aus. Nur die kannst du nicht erzählen, wenn du fünf Minuten hast, weil du musst ja immer, oder musst, aber du hast ja immer drin, wie soll der neue Mann sein, die neue Frau sein, was hast du schon erlebt? Und zum Beispiel die Kindheit ist ja oft etwas total Spannendes und hat auch viel mit der Beziehungsfähigkeit, mit der späteren zu tun. Und diese sieben Minuten, das ist schon ein guter Wert. Das können dann auch acht Minuten werden, wenn jemand wirklich sehr, sehr viel zu erzählen hat oder zum Beispiel ein total komödiantisches Talent hat. Es gibt Leute, die sind... Solche Originale haben das aber nie beruflich gemacht. Das ist unglaublich.
Ein paar Menschen pro Jahr, da sitze ich gegenüber und denke mir, der muss eigentlich auf eine Kabarettbühne oder sie. Aber ich sehe, du siehst dich wirklich im Dienst der Singles. Für dich sind die nicht das Produkt, sondern... Du bist selber schon sehr, sehr lange in einer Beziehung. 20 Jahre, kannst du das vorstellen? Verheiratet. Zwei Kinder habt ihr.
Mir ist etwas aufgefallen, was man jetzt nicht sieht. Zeigen wir mal dieses Ding, das du da hast. Achso, das ist ja... Okay, ich dachte... Ein religiöses, katholisches Armband? Nein. Nein, nein, nein. Es hat so ausgesehen, als hättest du links und rechts eine Uhr. Und dann habe ich mir gedacht, okay, das wäre komisch, wenn jemand links und rechts eine Uhr trägt, aber es ist nur ein Armband. Ich wollte alles mitnehmen, was ich besitze, damit ihr seht, was ich habe. Und man sieht es jetzt leider nicht, aber Nina Horowitz besitzt eine Digitaluhr, für die sie jede Frau in den 1970er Jahren beneidet hätte. Stimmt, ja. Goldene Casio muss man mal haben. Ja, Goldene Casio. Aber kann man leicht haben.
Obwohl ich alte Uhren liebe. Das ist die Gebührenthaler. Ja, sicher. Ich liebe alte Uhren. Vor 20 Jahren sind wir noch über die Häuser gezogen. Es ist lange her, dass wir miteinander gefeiert haben. Ihr kennt euch schon zu lange? Ja, das Problem ist, wir haben uns jetzt 20 Jahre nicht gesehen. Und wir schauen genau gleich aus, beide. Sag was, sag was. Du bist noch attraktiver geworden, Nina. Du bist noch attraktiver geworden. Jetzt kommt dieses italienische durch. Nein, das ist mein Lieblingszitat aus meinem Lieblingsfilm und mein Lieblingsfilm ist Es war mal in Amerika. Der beste Film aller Zeiten. Und da gibt es eine Szene, in der Robert De Niro folgenden Satz zur Liebe seines Lebens sagt, das Alter kann dir nichts anhaben. Dass ich jetzt die Liebe deines Lebens bin. Spielst man dann irgendwann den Kaiser oder dann auch nicht. Also ich meine, auch nicht die Liebe des Lebens. Ich habe nicht gesagt, dass du die Liebe meines Lebens bist. Also erstens mal, zweitens, zweitens, dreißig mal zusammen alle. Das ist unfassbar.
Also wir besprechen das auf jeden Fall, wenn die Mikros aus sind, nach. Herzlichen Dank, Nina Horowitz. Danke, dass du da warst. Was ist schon wieder aus? Wofür bin ich so früh aufgestanden? Das ist ja total flott. Das frage ich mich auch die ganze Zeit. Du bist Mutter zweier Kinder. Entschuldige bitte, du musst es gewöhnt sein.