Bevor es mit unserem Podcast losgeht, ganz kurz in eigener Sache. Und zwar gibt es am 17.04. eine Premiere. Hangweiler und Palfrader live vor Publikum. Zum allerersten Mal im Spiegelpalast in Wiener Prater zu Gast sind Herbert Prohasker, Christina Stürmer und Philipp Hanser. Tickets gibt es auf öticket.com. Hallo, ich bin der Robert. Hallo, ich bin der Tom. Gemeinsam sind wir Hangweiler und Palfrader. Na, heißt das. Geh bitte, was sagst du jetzt? Na, heißt das. So darfst nur du immer das sagen. Nein, aber ich... Ich will es vielleicht auch mal sagen. Fang mal einfach an. Hallo, ihr Zuckergrosch ist heute mit einem außergewöhnlichen Gast, meine Damen und Herren. Alfons Heider ist da, urleibend. Servus. Grüß euch. Danke für deine Zeit, lieber Alfons.

Unser Freundeskreis überschneidet sich. Nein, ui. Nein, nein, nein. Schwierig. Nein, überhaupt nicht. Habe ich mich benommen? Ich frage einmal gleich. Habe ich mich benommen? Du hast dich exzellent benommen. Okay. Du bist ein ganz guter Freund vom Fifi Pissegger. So ist es, genau. Mager. und ich bin mit dem Pfiffi, glücklicherweise befreundet. Und der hat mir erzählt, ihr habt sogar miteinander gewohnt, ihr habt es gelebt miteinander. Wir haben ein echtes Haut-on-Haut-Verhältnis gehabt. Ziemlich lang sogar. Das war eine Männerfreundschaft, eine echte Männerfreundschaft. Sein Frosch war auch dabei, der ist immer mit gewesen überall. Es war wirklich eine schöne, es waren mindestens fünf Jahre, glaube ich. Also zusammen gewohnt haben wir immer in Unterbrechungen und so, das ist in normalen Beziehungen und alles. Aber wir haben uns wahnsinnig, wahnsinnig eng wahnsinnig gut verstanden. Auf eine Enge hat er nie Berührungsängste gehabt. Natürlich nicht. Aber wie ist das passiert? Das ist ja außergewöhnlich, wenn man mit einem Kollegen, der ja ist. Ja, schon, aber wir waren eigentlich sofort, der war natürlich extrem attraktiv und fesch. Ich war damals extrem großschert. Und das hat ihm gefallen, das fesch hat mir gefallen. Und ich weiß nicht, irgendwann ist das gefallen, ja, Fonse, also wenn du jetzt ein Madl warst, du warst meins. Du warst meins. Ich habe gesagt, Fifi, wenn ich ein Madl war, das hätten wir uns einmal kennenlernen und dann war es aus.

Das hat ein bissiger Effekt. Einmal schnackst du und zweimal aus. Und dann waren wir wirklich jahrelang wirklich ganz, ganz eng befreundet. War wirklich schön. Habt ihr miteinander gearbeitet auch? Irgendwann einmal seid ihr irgendwann mal auf die Idee gekommen? Ich weiß nicht, dass wir einmal etwas furchtbares aufgeführt haben in einem Kaffeehaus. Ich weiß nicht, ob das in Berchtolzdorf war. Er hat ein Sonnenbrunnen aufgesetzt und er war blind und ich habe ihn durchs Kaffeehaus geführt und er hat alles alle kaut. Und ihn haben es nicht so schnell erkannt, wir haben es relativ rasch erkannt. Da habe ich gesagt, nein, mein Freund, bitte sind es nicht so best, die Operation ist ganz frisch. Es war furchtbar, solche Sachen haben wir gemacht. Es war wirklich arg. Aber mit laufender Kamera oder einfach so? Nein, nein, da hat es das ja alles noch nicht gegeben.

Das Handy war noch vier Kilo, glaube ich, oder drei Kilo damals. Das heißt, das habt ihr nur für euch gemacht? Das haben wir für uns gemacht und für die Augen. Das gibt es natürlich auch. Wir haben furchtbare Sachen gemacht, wirklich. Aber wir haben nicht jemandem weh da, also es hat immer viel Spaß gemacht. Du bist, um ein ernsteres Thema anzuschneiden, du bist unfreiwillig, freiwillig geoutet worden. Ich weiß nicht, ich kann mich erinnern, dass du einen Brief vorgelesen hast, in dem du fuhr, wo du dann gesagt hast, wenigstens erspare ich mir dadurch mein Outing. Ich glaube, das waren die letzten Worte, die du damals verwendet hast. Und mich hat das wahnsinnig berührt. Ich sage es dir, wie es ist, weil ich mir gedacht habe, der arme Mensch kommt da in eine Situation, in der er nicht sein will und es geht niemandem was an, wen er liebt und wie er ihn liebt und das wird zum Thema gemacht.

Hast du das Gefühl, dass sich das jetzt mittlerweile gebessert hat? Nicht wirklich. Wirklich nicht? Ich glaube, dass die Verlogenheit zu vielen Dingen in unserem Land mit der Erweiterung für manche Menschen einer gewissen Freiheit läuft parallel nebeneinander. Ich kenne so viele Menschen, so viele Menschen, die sich noch immer fürchten, das zu sagen. Egal, ob es lesbisch oder transgender oder schwul. Heutzutage? Heutzutage. Na ja, bitte geh nach Ungarn. Na ja, gut. Du bist heute schon wieder kaut, du bist kaut, nur nur Hallo, Polen möchte ich auch nicht. Aber hier bei uns in Österreich?

Ich habe das Wort Verlogenheit schon in den Mund genommen. Ich meine, es ist so, das ist auch mit einer der Gründe, warum ich heuer einen Käfig voll an Anspiel. Weil diese Komödie, das ist kein politisches, gesellschaftspolitisches Stück, das ist eine sensationelle Komödie mit 400 Pointen, die aber die Menschen so vorführt, dass sie am Schluss sich dann überrascht finden und sie denken, das ist eigentlich gar nicht so arg. Ich weiß gar nicht, was ich da jetzt erwartet habe. Wir merken jetzt schon wieder eine Angst vor diesem Thema und eine Zurückhaltung beim Zuschauer. Also um ehrlich zu sein, mich überrascht das wahnsinnig. Schon. Ich hätte gedacht, ich bin doch bedeutend älter als der Thomas zum Beispiel. Ich bin bedeutend älter als du? Nein. Natürlich, ich bin zehn Jahre alt, da hole ich mir einen Kaffee. Ich bin jetzt 68. 68? Sieht man nicht. Wow. Ich kann nicht mehr sagen, das hat viel Geld gekostet. Hättest du gelogen? Das wäre durchgegangen. Ohne dir jetzt Honig ums Maul schwieren zu wollen, aber du siehst sensationell aus. Es gibt einen Grund, Jungs. 68, das hätte ich nicht. Ich habe keine Weibergeschichten. Und deshalb... Das hätte ich Madonna, Madonna, Madonna.

Madonna. Ich habe das alles erspart. Dass das alles schon hinter uns liegt, aber nein, offenbar nicht. Mir hat der Vlaschik einmal bei... Ich habe den nie gekannt vorher, den habe ich einmal bei Dreharbeiten kennengelernt, bei der Star-Nacht. Und dann sagt der Kölner, der Herr Vlaschik würde sich bitten, ob Sie mit ihm was trinken wollen. Und dann hat er mich hingesetzt. und er war kein freundlicher Typ immer und dann hat er gesagt, ich muss Ihnen einmal was sagen. Wie Sie sich geoutet haben, habe ich mir gedacht, was macht der das? Der ist so beliebt, der ist der Schwiegersund der Nation, der kann sich dem Karnabeln, warum macht er das? Und dann sagt er, darf ich Ihnen jetzt was sagen. Heute, also die letzten paar Monate, wie ich es so wieder gesehen habe, haben wir gedacht, warum bin ich nicht auch so, was ich mir Geld als Sport hätte. Das hat er mir so gesagt und hat mir eine große Flasche Champagne, 57 Kartonbärchen geschenkt. Wow. Vielleicht für die deutschen Zuhörerinnen und Zuhörer. Karl Vlaschek war ein sehr, sehr erfolgreicher Kaufmann, hat ein riesengroßes Handelsimperium besessen, das er dann an die Rewe verkauft hat. Und er war ein sensationeller Klavierspüler. Der hat sich hingesetzt.

Und mein Cousin hat mir glaubhaft versichert auch ein großartiger Koch. Ah, das ist aber nett. Er hat privat sehr, sehr gut gekocht. Von da an hat man immer so eine Winkfreundschaft, wo immer wir uns sehen wollen. Geht's gut, geht's gut? Und dann hat man immer das Weihani vergesagt. Haben Sie ein Neichen?

Also der Mann, der Jahrzehnte nicht gewusst hat, was das ist. Alles gut. Ja, aber weißt du, dann denke ich mir, der Vlaschek ist halt dann noch älter gewesen als du. Und wenn diese Generation das schon akzeptieren kann, und bei meiner sowieso, dass das jetzt überhaupt kein Thema mehr ist. Naja, wir kämpfen natürlich auch mit dem neuen rechten Populismus. Ja gut, aber... Naja, das sind 30 Prozent, hallo... Das ist ein Drittel der Bevölkerung fast. Also nicht alle sind da, aber wie wohl auch in diesen Reihen sicherlich auch Vertreter der Homosexualität sein werden.

Aber ich habe es eigentlich wirklich bereut, weil ich habe mir gedacht, ich werde es am Freitag sagen und am Montag ist es vergessen. Am Montag in der Früh guckt mich der Robert Hochnar an. Das ist für unsere deutschen Hörer jetzt genau. Leider Gottes viel zu früh verstorben. Der Mr. Heute oder Mr. Eingemann des ORF. Genau. Da hat er gesagt, Sie haben einen Förder gemacht, Sie haben sich nicht in Ihrem, in dem Medium geoutet, das Sie groß gemacht hat und wo die Leute Sie gewöhnt sind. Wollen Sie zumindest die Zeit im Bild. Und das war wirklich damals das erste Mal, dass ein Nicht-Politiker... Also ein Showmensch in der Zeit im Bild gesessen ist. Du warst dann in der ZIB zu Gast, weil wegen dem Outing. Wow. Das habe ich gar nicht mehr angeschrieben. Und hat mir das jetzt einmal wieder angeschaut und hat mir so geholfen. Der hat da so viel planiert. Und dann war es natürlich ein Thema. Dann war es ein Thema auf einmal. Im Theater war auf einmal ein Fallout. Ich habe gerade im Akzent gespielt. Da war eine momentane Schockstarre von zwei, drei Tagen im Kortenverkauf aufgehört. Und dann ist es aber, wie die Reaktionen kamen, auch die negativen Reaktionen kamen, ist auf einmal eine Welle der Sympathie gekommen. Meine Mutter war so ein Schatz, die hat mir damals, gab sie noch Briefe, das werdet ihr nicht mehr wissen, da bist du zu jung. Ein Papier, da pickt man, genau. Für die jungen Zuhörerinnen.

Brief, müsst ihr euch vorstellen, wie ein ganz dünner Amazon-Karton. Ja, ja. Das ist geil, ja. So weiß, und da kann man nicht mit dem Daumen schreiben, sondern und dann nimmt man einen Stil. Lasst euch das vom Opa zeigen. Aber das Problem ist, das können die heute gar nicht benutzen, weil ja Fantasie heute ein Fremdwort ist, auch für die Ormern. Das stimmt nicht. Nein, da tust du der Jugend Unrecht. Die sind ausordentlich. Ja, war sie kreativ. Facebook. Ja, natürlich. Die leben das halt anders. Die machen das anders.

Also die hat dann gesammelt die schönsten 200 Briefe. Und da sind wirklich Schätze dabei. Weil du gesagt hast, alte, eine Dame, eine 80-jährige Dame, die mir geschrieben hat damals, dass ihr Enkel, der jetzt 19 ist, sich geoutet hat und die eigene Tochter ist so dumm und versteht das nicht. Also solche Sachen. Oder auch Leute, die mir geschrieben haben, ich wohne in Trinz und ich bin jetzt mit ihrer Geschichte in der Zeitung zum Frühstück zu meinen Eltern gegangen, habe ihnen das hingelegt und gesagt, so ist es. Also da habe ich schon viel und heute reden mir oft noch Leute. Aber ich habe noch immer, nicht nur ich, sondern auch andere Vertreter unseres Showgeschäfts, die anders leben, außer Anormalitätsgrenze, wie es so schön heißt, wir halten auch immer so einmal, zwei Meter, wo man schaut, ich wuchtel. Jetzt wird es warm. Ernsthaft?

Aber so ist es. Na gut, man muss nur in den Profisport schauen. Schaut der Krippel, schaut der Neger. Schaut der weiß ich was. Das ist halt so. Aber du hast recht, es ist besser geworden. Aber es ist nicht gut geworden. Und ich finde leider, es bewegt sich zurück. Darf ich dir widersprechen? Ja, bitte. Es ist halt so, ist nicht akzeptabel. Ich habe mir so wehgetan in meinem Leben. Und zwar 20 Jahre. Dafür gekämpft und bin derartig geprügelt worden oft. Auch manchmal, zweimal körperlich. Dass ich nach einer Zeit auch aufgehört habe, weil ich mir gedacht habe, nein, ich habe mich schon so oft. Das war das Lustige, können wir dann aufhören? Es gibt schönere Sachen, wenn man schwul sein. Schlusssatz. Was lustig war, ist, ich bin ja die letzten Jahre vor dem Outing, speziell aus der schwulen Community, wahnsinnig angefeindet worden, weil die mir alle gesagt haben, naja, das gibt dir das doch so für Höfen, und das war so wichtig und zockt das und so. Und kaum habe ich es gesagt, hat sich das sofort umgedreht und gesagt, der möchte ja nur Karten verkaufen, der möchte nur auffallen.

Sogar das ist meinem Neidig in Österreich. Die schwule Szene ist schon eine... Aber schau, wenn du eingesperrt warst, wie auch ich, mit 1890, nur in Kellerlöchern. Schwule Klubs hat es nicht gegeben im ersten Stock oder irgendwie schät. Das waren alles wirklich versieffte Kellerlöcher, egal wie die alle heißen. Das sind heute Nobeldiskos mittlerweile, aber nicht mehr schwul. Dann bist du so ein Untergrundkind. und dann ist dieser Umgang mit der Öffentlichkeit, ich habe eben gesagt, bitte macht es nicht zu viel, zu schnell. Macht es nicht zu viel. Ich war mit der Fekta sehr gut und die Fekta, das war Innenministerin in Österreich, war eine Hardlinerin angeblich und die war maßgeblich beteiligt mit dem Pröll, mit dem Bruderpröll. Vielleicht für die Jüngeren zu erklären, eine konservative politikerin. Maria Fekta war ÖVP, glaube ich. Ja, ÖVP und die hat mit der oft gestritten in dieser Angelegenheit und ich werde nie Nie vergessen, die hat irrsinnig viel sich eingesetzt danach mit dem jungen Bröll für diese Sache.

Und hat mir dann, werde ich nie vergessen, gesagt, Alphons, ich bitte dich, jetzt hat man wieder so ein Problem mit der Hochzeit. Warum misst ihr in diesem Roter Zwingen, dass ihr da in dem Hochzeitskammerl heiraten wollt? Die sind so schier. Geht's doch aus. Und die hat dann miterfunden, dass dann solche Hochzeiten außerhalb auch Standesämter stattfinden konnten. Also ich habe in meinem Leben schon auch erlebt von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die ganz anders punziert waren, ganz andere Häutungen in solchen Dingen. Kurze Unterbrechung. Robert, sag einmal, kennst du eigentlich deinen Selen-Status? Was? Ich bin froh, dass ich überhaupt ein Studio gefunden habe. Was heißt Selen-Status? Ich habe mich letztens mit dem Thema Selen beschäftigt und ehrlich gesagt war ich überrascht, wie viele Leute zu wenig davon aufnehmen, ohne dass sie es wissen. Was ist Selen überhaupt?

Essentiell. Es ist etwas, was unser Körper braucht, aber nicht selber herstellen kann. Selen ist zum Beispiel wichtig für ein normal funktionierendes Immunsystem, für die Schilddrüse, für Haare, für Nägel. und es schützt unsere Zellen vor oxidativem Stress. Ja, aber Geld kann zum Beispiel unser Körper auch nicht herstellen. Ja, aber man sollte das nicht ignorieren, Robert, weil vor allem viele Menschen in Österreich viel zu wenig Selen über die Ernährung aufnehmen. Unter anderem wegen selenarmer Böden, was immer das ist. Und ein Selen-Test kostet Geld und deswegen kennen viele ihren Status nicht einmal. Okay, was ist da jetzt wichtig dran? Okay, jetzt kommt der Teil, den ich selbst spannend gefunden habe. Selen ist nämlich nicht gleich Selen. Natürlich ist Selen nicht gleich Selen. Was soll das heißen? Es gibt unterschiedliche Formen und Selenase XL bzw. XXL enthält Natriumselenid, also das sogenannte Gute, unter Anführungszeichen Selen, das vom Körper korrekt genutzt wird und dort ankommt, wo es wirklich gebraucht wird. Selenase wäre ein schöner Spitznammer für mich. Stimmt. Und deshalb die Frage an euch und eigentlich auch an uns selber. Kennt ihr euren eigenen Selen-Status? Nein, natürlich nicht. Falls nicht, mit Selenase XL oder XXL kann man sich zumindest sicher sein, dass man das richtige Selen zuführt, weil es eben nicht wurscht ist, welches. Alles Infos findet ihr wie immer in den Shownotes und das war eine entgeltliche Einschaltung.

Hast du eigentlich immer schon gewusst, dass du den Job machen willst, den du machst? Weil ich weiß, weil du es erzählt hast, dass du in sehr jungen Jahren in Amerika gelebt hast. Genau. Also an und für sich wollte ich nicht lachen, Papst werden. Ich habe einmal gesehen, da war ich vielleicht fünf oder sechs, da hat es den ersten kleinen Schwarz-Weiß-Fernseher gegeben. Da habe ich irgendwas gesehen aus dem Vatikan, eben den alten Herrn am goldenen Thron, den soll ich zart haben. Und das war so ein Erlebnis für mich, dass ich mir dachte, ich habe dann das ganze Wohnzimmer umgebaut, habe die Hälfte ruiniert, habe mir so eine Lampen, mir so eine Krone gemacht. Es war herrlich.

Ich werde Papst. Ölschreich wäre auch gut gewesen. Nein, ich werde Papst. Warum bin ich es nicht geworden? Dann sitze ich wieder mit meiner sechsjährigen Lieblingscousine Monika, entschuldige, erzählt es schon wieder, im Wasser. Und wir spielen, nicht ordentlich Doktor, aber halt irgendwie spielen. Und mein Vater kommt ein und holt mich an und sagt, du, das kannst du aber dann nicht mehr machen. Wenn du Papst bist, das darf man nicht. Nur das Interesse, Papst zu werden, war sofort vorbei. Aus. Sofort vorbei. Aber der Zwang oder die Freude, sich zu verkleiden oder jemand anderes zu sein, das habe ich, glaube ich, da habe ich vorher gefangen. Und dann war ich in einem katholischen Kindergarten, der sehr, sehr extrem liberal war, und die Theater gespielt haben. Und da habe ich im Kindergarten bereits moderiert. Ich habe ein herrliches Foto, einen Frack gekriegt. und der Zylinder ist so geschwannig, die Uhr nicht gehabt hat, weil der Zylinder auf der Nase geschickt und habe meine erste Gala moderiert. Das heißt, ich bin hinausgewackelt und habe irgendwann das Holz ausgebracht. Meine Schwester, Persianer, weil ich mir nie Theresianer gemerkt habe, hat gesagt, der Burli kann das und meine erste, ich kenne es raten, was war meine erste Rolle?

Das war Moderator. Was war die erste Rolle? Das war leider für meine Schauspielerkarriere. Die Raupe Nimmersatt? Nein, viel schlimmer. Viel schlimmer?

Ein Baum. Nein, der Prinz im Tornröschen. Den Prinzen habe ich nie wieder weggekriegt. Und die zweite Rolle dann war der König der Weihnachtsmänner. Das war überhaupt geil. Wieso ist Prinz furchtbar? Nein, weil das ist Hängerprim. Was ich Prinzen gespielt habe, war Gott sei Dank den Hamlet auch und den weiß ich nicht was auch. Gott sei Dank schon auch, zweimal sogar. Aber der Prinz war, ich war punziert. Also der Prinz hat mich auch im Fernsehen der erste aufgeteilt. In so hautenge, weiße Hosentiefen, die im Ballett nicht mehr drohen, sonst fließt raus. Also man hat alles gesehen. Es war herrlich und ich war auch wieder der Prinz in der Prinzessin auf der Erde. Es war großartig. Dann habe ich den Prinzenstempel gehabt, ein Leben lang. Okay, jetzt wissen wir, wann es begonnen hat. Wie bist du nach Amerika gekommen und warum? Weil ich das Glück gehabt habe, bei Dreharbeiten in Wien haben sie einen Film getreten mit einem ungarischen Star, Laszlo Galfi, und haben einen Versuch gemacht, noch einmal einen Ludwig-Film zu machen. Und diesen Laszlo Galfi habe ich kennengelernt, da glaube ich war ich 16 oder sowas. War unsterblich verliebt, habe aber noch nicht einmal gewusst. Also sexuell war ich nicht verliebt, weil da war ich nicht so weit, ja. Und den habe ich näher kennengelernt, da habe ich zuschauen dürfen bei den Dreharbeiten und da habe ich mir gedacht, das ist eigentlich was für mich. Dann habe ich mit meinen Eltern geredet und dann war ich also zehn Monate in Los Angeles und habe ein Glück gehabt, dass ich den Lee Strasberg selbst noch gehabt habe. Wow!

Du bist von Lee Strasberg selber unterrichtet? Ja, weil das war ein Wiener Jude, der fliehen musste. Und der hat immer die Liebe zu Wienern und Wienerinnen und Wien behalten. Und wenn immer Wiener kamen und sich angemeldet haben, sind die nicht bevorzugt worden, aber haben eher eine Chance gehabt. Und ich werde nie vergessen, aber das war nicht er, die Niner-Foch, das kennt ihr sicher, jeder kennt den Film Die Zehn Gebote mit dem Charlton Heston. Das war seine Mutter in dem Film.

Und ich komme in die Klasse hinein, die ich mir angeschaut habe, das Geist von Werner, also wir bereiten gerade Romeo und Julia vor und was weißt du alle, was weißt du alle, ja, super, bin's hier der Romeo, mach ich, ja, ja, im Halle, da sieht es wie in Karin und dann sagt sie zu mir, was weißt du über die Julia und wie ist das die Wichtigste? Das weiß ich jetzt nicht, ich spüre den Romeo. Na, was war ich, drei Wochen war ich die Julia. Das war hart. Da habe ich dann eine Fahne völlig, ja, das war dann ein Spielesmädel. Naja, das war halt einmal so ein Schlag, weil sie mir zeigen wollte, nicht deine Rolle ist die wichtig, sondern was weißt du über die andere Rolle. Ach so. Warum? Wie fühlt sich die? Warum macht die das? Perspektivenwechsel. Das war großartig. Also es hat begonnen und dann bin ich hängen geblieben. Dann war ich relativ rasch an der Josefstadt an Kammerspiele. Dann war ich relativ rasch am Volkstheater und habe den Arm in Wien aufleuchten dürfen mit einer wirklichen Schausprache mit Frage der Ehre. Film mit Tom Cruise und Jack Nicholson, ich war der deutsche Weltuhrführung war das, und war Bombenkrieg, ich hab das dann glaube ich 800 Mal gespielt, auch in Deutschland, und das war sehr schön, wie gesagt, aber das Fernsehen.

Ich habe eine Agentin gehabt, Ruth Killer, gut für einen Agenten, Killer, die hat gesagt, also Mensch, Haider, Sie können den Hamlet spielen tausendmal in Wien, das kratzt keine Sau in Berlin. Sie können ins Fernsehen, Sie können vor die Kamera. Und dann bin ich ins Fernsehen gegangen. Kaiser Mönch Plus war das. Ah ja, auch zum Beispiel. Was war das Erste, was du im Fernsehen gemacht hast? Das Erste, wie ich schon angedeutet, war der Klein, Almdudler-Besitzer, Limonadenfabrikant, hat eine Sendung gehabt, eine Horoskop, hieß das, mit der Frau Tessier. Das war eine Show über Astrologie. Und die hat immer eine Show-Einlage gehabt. Und nachdem ich eine kleine Tanzausbildung auch schon damals gehabt habe, hat er gesagt, wir machen Ballett vom Sex-Leitgott aus dem Staatsoper im Ballett und dann haben wir Freude, schöner Götterfunken tanzen müssen. Ich durfte Melanie Holiday, die damals etwas fester war, ein amerikanisches Subret heben. Ich brauche nicht sagen, dass das eine der schönsten Lachnummern der Welt wurde. Aber da habe ich eben diese wunderbaren weißen Hosen auch gehabt. Hosen, also nichts. Es war zu sehen, dass mein, darf man das überhaupt sagen, mein Schamhaarwuchs noch nicht wirklich gedient ist. Das hat mir alles was. Und ich habe mich geniert. Das hat dann sehr lustig ausgeschaut. Das war wie eine Komödie. Es hat aber funktioniert. Die anderen haben sich irgendwie geplagt und ich habe das mit einer Lockerheit alles geschwindelt und es hat wunderbar funktioniert. Das war das erste Mal, dass du im Fernsehen warst?

Und dann ganz rasch, ich glaube einen Monat später, stand ich mit einem kleinen Kassettenrekorder bei der Wiener Messe. Da gibt es ein Foto, so eine Deigsfigur. Lauterlich mit dem Kleiderpowersack sind sie unter mir gestanden und so. Und mit dem Netzparkonsum, glaube ich, des Kassensackern. Und ich stehe dann dort mit so langen Haaren und einem Kassettenrekorder und singe In the Ghetto von Elvis Presley. Und das war dann der erste Auftritt als Sänger. Und mein Vater hat damals noch gelebt. Und dann hat er mal geholt, der hat gesagt, du was, die werden mich nicht einwischen. Er will mich nicht einwischen, aber wenn du nicht bald aufpasst und was Anständiges lernst, wirst du nie was werden im Leben. Das war mein Vater, das war so ehrlich.

Er hat Gott sei Dank nicht recht behalten. Aber es muss sich vorstellen. Ich habe an der zweiten Staffel echt fett gearbeitet. Und die erste Staffel war schon relativ erfolgreich, also wirklich ein wirklich schöner Erfolg und ich arbeite gerade an den Drehbüchern für die zweite Staffel und meine Mutter ruft mich an, Und ich sage, Mutter, ich kann jetzt nicht telefonieren. Ich muss in einer halben Stunde die Geschichten abgeben. Wir haben dann eine Buchsitzung. Ich rufe dich zurück, wenn ich Zeit habe. Ja, ja, ja, ja. Du, aber ganz kurz nur. Sag einmal, zahlen dir eh was?

Weil sie nicht glauben konnte, dass man für so einen Schaser Geld... Ja, es sprengt ihr Gehirn. Also meine Mutter war da immer anders. Künstlerische Talent habe ich von meinem Papa, der war Maler. Also Hobbymäßiger und hat dann aber ich habe eine Riesenfreiheit, was ich heute Bilder zurückgeschenkt bekomme von meinem Vater, von Menschen, die versuchen mich zu erreichen, sagen, ich habe dieses Bild, wollen sie es haben, wir geben es ins Heim oder was ich machen soll. Und das ist sehr schön. Aber die Disziplin und das Durchhaltevermögen, das Management habe ich von meiner Mutter. Eindeutig. Und die hat mich ja überall hin begleitet, hat sich aber nie, nicht ein einziges Mal in 86 Jahren eingemischt in Entscheidungen. Nur unterstützt? Sie hat ja, aber auch nicht ergeben, also nicht dauernd du bist der Beste, du bist der Schönste, du bist der Größte, sondern die hat dann schon gesagt, ich weiß nicht, ob das gescheit ist, aber sie hat keinen Druck ausgeübt. Hast du sie konsultiert?

Sie hat das sehr geschickt gemacht. Also sie hat eigentlich, ich glaube, sie hat immer so lange gewartet, dass ich selber frage, dass sie nichts sagen muss. Also sie hat genau gewusst, wann ich fragen würde und dann hat sie aufgemacht. Aber irgendwann kriegt man ein Gespür dafür wahrscheinlich. Genau, aber sie hat eigentlich dann sehr oft wirklich den Nagel auch getroffen. Also irgendwelche Entscheidungen, aber sie hat sich nie wirklich mit Gewalt eignet, das darfst du nicht machen, das kannst du nicht machen. Hat es irgendwas gegeben, engagementmäßig, entscheidungsmäßig, wo du sagst, hätte ich mal lieber nicht gemacht, was du erzählen magst? Da ist so viel, da ist die Sendung zu sagen, du bist enorm gekommen. Nein, nein. Ich glaube, alles, was man gemacht hat, alles, was man gemacht hat, ist ein Baustein für die nächste Ebene. Und ich habe mir immer gedacht, warum soll man, das ist schon ein bisschen Eigenheit im deutschsprachigen Raum, dass ein Schauspieler, der auf einmal ins Fernsehen geht, auf einmal ein Komödiant ist und die Schauspieler sind dann eher, naja, also das ist ja, der ist ja nicht mehr wirklich von uns, das ist schon was anderes. Geschaut und getuschelt. Die vielen Schauspieler sind wieder ganz eigen und die Theater-Schauspieler auch. Und wehe, du hirst einen Moderator, na dann ist alles aus. Das ist die Todsünde. Kurze Unterbrechung, sag einmal, Robert, hast du das Gefühl, dass Stress bei uns immer öfter irgendwo sichtbar wird? Ich habe einen Spiegel daheim.

Ja, ich auch und habe mich vor allem mit dem Thema stressbedingter Haarausfall beschäftigt und das ist offenbar viel, viel verbreiteter, als man glaubt.

Bei uns zwei Zorys so. Das kommt unter anderem vom Stress. Stress wirkt hormonell, entzündlich, erzeugt oxidativen Stress und die Haare sind oft eines der ersten Systeme, die darauf reagieren. Bei mir ist das etwas, was ich langsam aber doch nicht mehr so ignorieren sollte. Na, solltest du wirklich nicht. Und genau da kommt Safra Lind Hair Complex ins Spiel. Das ist ein Supplement, das gemeinsam mit dem Hair Care Experten Khaled Hamid entwickelt wurde. Jemand, der durch unzählige Haarberatungen ganz genau weiß, wo die Probleme liegen. Huh? Was kann ich da tun? Also das Konzept ist klar, nämlich eine Dreiwegeformel. Erstens Stressbalance mit Safran, B-Vitaminen und Vitamin C, die das mentale Wohl befinden und die Energie unterstützen. Zweitens Bausteine fürs Haar wie L-Cystin, Kollagen, Biotin und Zink, die zur Erhaltung normaler Haare beitragen. Und drittens Kopfhautsupport mit Niacin, Vitamin A, Hyaluronsäure sowie Vitamin C und E, die die normale Hautfunktion unterstützen und vor oxidativem Stress schützen. Okay, ich hätte eine Frage zum zweiten Punkt. Was ist ein normales Haar und was ist ein abnormales Haar? Ja, das weiß ich auch nicht so genau. Das wirkt irgendwie von innen heraus und gerade wenn man Stress hat, wirkt das. Und Safra Lind Hair Complex kriegst du in allen Apotheken österreichweit und auch direkt über die Website von Khaled Hamid.

Naja bitte, dann schauen wir, dass es uns der Haar nicht auskennt. Alle Infos dazu, wie immer in den Shownotes, das war eine entgeltliche Einschaltung. Das wäre meine nächste Frage gewesen, weil du bist ja wahnsinnig breit aufgestellt. Vom Kabarett über Moderationen, klassische Stücke, die du gespielt hast, Blödeleien, die du auch gemacht hast. Natürlich, Gott sei Dank. Das heißt, wonach dir gerade der Sinn ist? Was mir gerade Spaß macht und was mir interessiert. Genau. Das ist sehr privilegiert. Ich muss sich auch dankbar sein. Wenn ich zum Beispiel durch den.

Moderatorenjob aller kennenlernen durfte und auch lange Kontakt gehalten habe mit der Sophia Loren, mit dem Kofi Annan, also Leute, alle beim Opernball moderiert und angesprochen und dann durch Zufall wiedergetroffen. Und dann erinnere ich, gestern habe ich die Sharon Stone, also vor ein paar Tagen habe ich die Sharon Stone moderiert. Die gerade bei den Schaumrollen ist, glaube ich, beim Kuschelbauer. Genau, Kuschelbauer. Traumrolle statt Traumrolle. Und die habe ich vor 18 Jahren moderiert am Liveball. Die kommt auf mich zu und sagt, hello, you're looking good, how are you, it's good to see you again. Und dann habe ich gedacht, die hat doch keine Ahnung. Ja.

You know me? Und dann sagt sie, of course, we had this wonderful speech and you told me a lot of jokes, I remember. Wir haben warten müssen eine halbe Stunde auf den Auftritt, live, live bald, Geri Kessler, bis sie verzögert. Und die ist eine halbe Stunde in mir gestanden, da wirklich zwischen den hupfenden Dolen. Und es war auch ein bisschen fad und dann habe ich so Wiener Geschichten und Schnurren erzählt und dann sehe ich an, dass er sich erinnert. Sehr lustig. Unfassbar, sehr lustig. Ich war dann ziemlich lang, ich bin auch im Pool einer sehr hübschen amerikanischen Blondine, Baywatch-Blondine, im Pool herumgeschwommen, alle meine Hato-Freunde haben gesagt, du, na bitte, wieso du, warum nicht ich? Also es war sanhaft. Was für eine Verschwendung. Ja, wirklich. Genau, so ist es. Aber das ist, ich habe viele gute Freundinnen, die dann meistens mit mir irgendwo stehen und sagen, schau, der ist so fesch, der ist sicher schwul. Das ist so schrecklich, die Männer sind alle schwul. Und ich sage da meistens, ihr seid ja wahnsinnig, ich kenne überhaupt keine guten Schwulen mehr.

Ich habe den Eindruck. Und da bin ich schon dankbar, was ich alles im Leben erleben durfte, wenn ich kennenlernen durfte, welche Missschläge ich miterleben konnte bei Menschen, welche Tragödien. Und ich habe auch feststellen dürfen, dass die erste Reihe immer die angenehmsten waren. Es ist nur die zweite Reihe und das Management sind immer gefasst. Die, die es notwendig haben, die sind dann deppert. Das ist unfassbar. Die, die den Star spielen wollen. Es ist immer das Thema. Das ist immer so. Du hattest die Balfrau das, ne? Naja. Du weißt doch, von ich rede. Natürlich.

Ich leide hier still vor mir. Ja, ja, mach nur. Also ich gehe mal davon aus, dass sich bei dir durch das Fernsehengagement mit regelmäßigen Auftritten in ORF1 zur besten Sendezeit Kaisermüllen Plus was verändert hat. Wie kann man sich das vorstellen? Dein Leben davor und danach? Der Hinterberger hat mich angerufen. Das war der Autor. Er hat gesagt, Herr Heider, ich habe eine Frage, wollen Sie bei uns mitspielen? Weil meine Frau...

Hat sich so gehören. Das war auch so damals, das war der Prinzen-Effekt noch. Da habe ich gesagt, Herr Hinterberger, weil da weiß ich noch ganz genau, der Schwarzenberg wollte damals auch, dass ich wieder einen Prinzen spiele, irgendeine Komödie. Und dann sagt er, was wollen Sie spielen? Ich habe gesagt, ich will einen Arschloch spielen. Das ist doch gelungen. Dann ruft er mich drei Tage später an und sagt, Sie spielen den Gemeinderat Wieslochill. Und dann warte ich dann für die, glaube ich für 30, 32 Folgen, der Wieslochill. Und dann habe ich das so hineingelegt, dass die Leute wirklich, ich bin Jahre noch spät, jetzt laufen noch Wiederholungen von Kaiser Mühlen plus auch in Deutschland. Wie oft es mir passiert, dass mir Leute irgendwie mit der Wissler-Chill anreden oder in Frankfurt am Flughafen anreden. Sie sind doch der Wissler-Chill. Das muss man sich vorstellen, 30 Jahre später. Unfassbar. Und ich werde nie zwei, der wird zwei Geschichten erzählen. Für was laden wir nicht ein?

Christine Schubert. Christine Schubert, die mitgespielt hat auch und Walter Langer. Und ich sitze so im Park, das war unser Studio, über der Donau in Kaisermüllen. Und ich schaue den Walter so an, die Christine sah uns nicht, aber hat uns gehört. Und ich sage zum Walter, ich bin ein bisschen lang gefressen, ich kriege jetzt nur 18.000 Schilling pro Träte, ich weiß nicht, das ist bei dir. Sagt der Walter, bei mir sind es 22.000. Steht die ganz ruhig auf, geht weg, nach 10 Minuten kommt der Produzent, dann wird wirklich ganz arg, das hat sie ja teppert, Die hat mir jetzt so eine Sau gemacht. Wie kennen Sie so einen Blätsel? Da zählen sich auch nur 4.000.

Großartig. Und das andere war wirklich einmal meine Rede, ich habe kandidiert ja für den Bürgermeistersessel, also der Wieslachschel kandidiert, mit einem Riesenauftritt auf der Ptona-Brücke, haben sie alles gesperrt und 20, nein nicht 20, viel mehr, 100 Statisten gehabt und ein echtes OF-Team seit dem Bögen. Und ich habe dort meine Brandrede gehalten. Wien darf nicht Chicago werden. Und dann sagt der Tim, kommt zu mir da hinterher und sagt, Also, weißt du was, ich mache das jetzt so, du kannst das eh, du mache deine Rede fünf oder zehn Minuten und geh wirklich ganz oft und gib Gas und ich halte dir wirklich meine Rede, die ich gerade erfinde. Und dann denke ich mir, das ist schon sensationell. Und es waren drei, vierhundert Leute, es war unfassbar und mitgegrölt. Und ja, und Fahnen hat es gehen, ein bisschen chill vor. Und dann irgendwann an der Pause sagt es ihm, du musst doch heute ausbluten. Sagt er, wieso? Nein, es sind doch mindestens drei, vierhundert Leute. sagt er, du, wir sind völlig entsetzt. Da sind noch 100 von uns. Das andere ist ein Passant. Nein! Das stimmt. Das waren irgendwelche. Das sind Passant angewiesen. Wollten die dich dann wählen? Da ist mir, dass man dann, nein, da siehst du die Macht, wenn du etwas behauptest. Ja.

Ist das geil? Und ich denke mir nur, das ist aber toll, du hast so viele Statisten und du musst das überhaupt nicht hoffen, dass das echte Mindest ist. Das waren wie viele Menschen, die stehen geblieben sind. Das war unfassbar. Das heißt, an dir ist ein Brandredner verloren gegangen. Ja, ich war noch einmal, der Barili hat mich engagiert, auch super.

Der Huschan Kalajari, glaube ich, dieser persische. Ah, der Filmemacher, der hat den Elfriede Ott-Film gemacht. Genau, hat einen freiheitlichen Wollen. Er ist kalt, hübsch, gestriegelt, blaue Augen. Und der Barili war der Attentäter, dieser Attentäter. und hat den verfolgt. Und das war so gut, ich war da, Politiker und habe das also wirklich ineinander, dass ich mir selber von mir graust habe. Also einen unnahbaren, arroganten, Extrem besen, hinterhältigen. Das wird es sicher auch bei anderen Parteien geben, dass sich nicht gleich wieder jemand aufregt. Ich kenne ein paar andere auch. Das ist nicht nur bezogen auf eine Partei. Ich glaube, solche Leute gibt es überall. Und das war auch so. Und meine Mutter war auch großartig. Die hat dann zu mir gesagt, wie lange dreht denn das noch? Da habe ich gesagt, vielleicht, ich glaube noch 50 oder so. Und sie hat gesagt, meine Mutter, du wirst mir langsam unsympathisch. Wirklich? Wow. Dann hast du einen guten Job gemacht. Das sieht schon ein bisschen aus. Das ist, wenn du dich da so hinein... Aber wie gesagt, dieses Erlebnis... Du hättest vielleicht den Kaiser von Österreich spielen sollen. Vielleicht wären dir dann die Herzen zugefunden. Das sieht man, wie jung du bist. Ich habe ja 700 Mal den Kaiser gespielt in Elisabeth. Ja, aber du hast den Franz Josef gespielt. Ja, das ist was anderes. Und nicht den Alphons I. Aber da war ja ein anderer da.

Augen auf bei der Berufswahl. Das war so nicht ausgegangen. Und bei der Rollenwahl. Das war so nicht ausgegangen. Hast du das öfters erlebt? dass Leute nicht unterscheiden haben können zwischen Rolle und Tier? Nein, ich muss jetzt wirklich, ja, es geht ja nur weiter. Ich muss wirklich eine Geschichte erzählen. Ich liebe alle, die zwei anderen Kollegen auch, die da mitspielen. Ich wirklich, das ist keine Anekdote, das ist wahr. Ich war unterwegs und bin in einen Kirchen ausgestiegen vor der Stadthalle aus meinem Auto und sehe zwei Damen stehen, die miteinander diskutieren. Und dann nehmen die mich auf, denken, erkannt, klar. Und dann höre ich, wie ich vorbeigehe, dass die streiten. Nein, das ist er. Nein, das ist er nicht. Nein, das ist er, ich sage das. Das ist der Fendrich.

Ist nicht die Geschichte. Ich gehe hin in meiner Blödheit und sage, es tut mir wirklich sehr leid, aber sie mir verwechseln, ich bin wirklich nicht der Fendrich, sagt die zu mir. Nein, sie sind der Eberhardinger. Nein. Und ich war dann so, weil man dachte, okay, mit dem Reinhardt bin ich oft verwechselt worden. als wir beide noch blau und warm. Wie eine Semmel. Mit Klaus bin ich nie verwechselt worden. Das ist manchmal bei Menschen, wenn sie dann Angst haben oder nicht wissen, was sie sagen sollen und dann nachdenken, wer ist denn das, wer ist denn das? Dann bist du nie verwechselt worden, dass die Leute zwar das Gesicht erkennen, aber in dieser Schrecksekunde dann den Namen verwechseln? Ja, Namen, das ist natürlich ein Namen. Raffreider, ne? Raffreider oder Palfreider oder... Naja, natürlich. Pfaffreider habe ich mal gehört. Nein, ich weiß nicht, vielleicht beim Reinhard war es ja klar, dass man mitover wechseln könnte, weil auch Sänger, Schauspieler. Auch sehr attraktiv. Ein ähnlicher Typ auch ein bisschen. Wir sind es heute noch, nicht? Er ist der Brumbeer, sagt er, der Faule.

Ich habe eine schöne Geschichte, vor vier Tagen habe ich das erlebt, dass eine Dame zu mir gekommen ist. Nein, sie sind ja für mich, und ihr Kollege ja auch großartig. Welcher? Nein, der andere. Ja, das weiß ich schon, aber wem darf ich denn das Kompliment weitergeben? Nein, den Meilenstein. Auch nicht schlecht. Meilenstein habe ich sehr, sehr schön gefühlt. Aber alles relativiert, dann eine Fahrt in der Straßenbahn. Machst du das noch? Ja, ich fahre gerne U-Bahn, dass ich weiß, was die Leute denken. Klar. Da erfährt man alles. Du kannst wirklich alles. Nicht nur gescheite Sachen, auch blöde Sachen. Es gibt ja Leute, die schimpfen, aber überwiegend erfährt man die Welt. Und ich bin früher immer, wir haben in Obersangzeit gewohnt, mit dem 58er, das ist eine Stunde gewesen vom Ring, bis nach Obersangtveit aus.

58er gefahren. Und eines Tages, aber da war ich schon sehr bekannt, sogar, steige ich ein und schaue nicht genau und sitze offensichtlich im 52er. Und vis-à-vis, wo ich mich hinsetze, vor mir sitzt eine gepflegte ältere Dame und schaut mich so an. Da merke ich schon, wie die langsam ansetzt, etwas zu sagen. Und dann sagt sie, entschuldigen Sie, darf ich Sie was fragen? Ich sage, ja, gern. Also, ich weiß jetzt nicht, wie ich sie sagen soll, aber dann würde ich halt sagen, Sie werden mich vielleicht aus dem Fernsehen kennen. Nein, nein, nein, nein, sage ich. Ah, vielleicht kennen Sie mich aus dem Theater. Nein, nein, nein. Dann war er ein bisschen verloren. Dann sagt sie, sind Sie nicht früher diese Strecke immer mit dem 58?

Ist das schön? Und da war, haben wir doch zigst, egal ob Fendlich oder Heider, es gibt Leute, die gehen von den öffentlichen Verkehrsmitteln. Das Beste war, ich steige dann aus und im Runtersteigen höre ich hinter mir zwei Meter. In der Sekunde hat sie es. Ist ja dann aufgefallen. Solche Sachen liebe ich. Das ist so nett. Das sind sie früher nicht immer. Ist das schön? So viel von dem ein Superstar. Das ist wie um ein Foto gebeten werden und man stellt sich dazu. Und dabei wollten die nur, dass man ein Foto von ihnen macht. Ich mache das aber aus, wenn jemand besonders lästig ist. Ich nehme die Kamer, so wie oft das aus Spaß macht. Bei Gruppen, die sagen, wir müssen, wenn ich das Wort müssen höre. Sagen wir gerne, nimm den Apparat, die schauen alle zu, fassen, mach ein Foto, gib Sog und geh.

Und dann erst nach zwei oder drei Sekunden, Alter, aber jetzt bist du ja du nicht drauf. Ja, ist schon okay, hab das Foto gemacht. Also das mache ich auch. Das geht. Manchmal kann man ja auch. Was steht in der nächsten Zeit für dich an? In der nächsten Zeit stehen zwei Produktionen an in Burgenland, wo ich arbeiten kann und darf. Es macht mir viel Spaß. Im großen Haus ein Käfig voller Mann, Lacan schon voll, das Musical mit Max Seiberd aus meinem Ehemann. Das habe ich mir ausbetungen, wenn du unbedingt so einen richtigen Kerl haben. Er ist ein bisschen jünger wie ich, aber jede anständige, ältere, attraktive Frau hat einen jüngeren Freund. Also habe ich auch immer gedacht, mache ich. Und im kleinen Haus, im zweiten Haus, auf Tabor spielen wir Wiener Blut. Und das ist das erste Mal, dass ich selbst spiele dort und wird das letzte Mal sein. Ich habe gesagt, einmal, wenn ich Lust habe, auf eine Rollen, und das habe ich schon zwei Jahre gespielt vorher, dann mache ich das und das mache. Dann toi, toi, toi. Dafür herzlichen Dank, dass du dir Zeit genommen hast. Vielen, vielen Dank. Busse, Papa? Ist es schön, dass es auch mehr Sendung ohne Politik gibt? Ja, Gott sei Dank, oder? Belassen wir es dabei. Bitte vergessen Sie nichts zur Bundespräsidentschaftswahl. Liste Haider. Liste 69. Liste Haider ist, naja. Busse. Das ist ein bisschen.