Wir sind Hangweirer und Palfröder. Ich bin der Tom. Ich bin der Robert. Und wir plaudern jetzt. Juhu. Ihr Zuckergoschis, heute haben wir einen außergewöhnlichen Gast. Meine Damen und Herren, Sebastian Humi ist da. Hallo. Sebastian Humi, der nahezu jeden Kabarettpreis gewonnen hat, den es zu gewinnen gibt in Österreich. Einer für euch. Den Tischling hätte ich noch gerne. Das machen wir dann im März. Den was? Den Freistädter Frischling. Den hast du erfunden gerade? Nein, das ist der Preis aus Freistadt, aus Oberösterreich. Das ist relativ bekannt, glaube ich. Freistädter Frischling. Ich würde einfach nur sagen, dass ich fünf Preise gewonnen habe. Deswegen will ich den auch noch haben. Da geht es rein ums Ego. Sonst verleihen wir dir heute noch einen. Ja, gern. Wir machen den Landstraßer Landstreicher. Das ist ein schöner Preis. Super. Ich gratuliere dir, Thomas. Ausländer zum Landstreicher und funktioniert. Finde ich gut. Let's go. Na ja, sind wir schon beim Thema. Nur weil du Oberösterreicher bist, bist du kein Ausländer. Schön wär's. Was soll das heißen? Nein, ich bin ja nicht nur Oberösterreicher. Sondern? Erzähl. Ausländer. Ich glaube, ich bin der erste Tschusch, der hat Jens beim Kaiser gekriegt. Das stimmt nicht. Das lässt mir was bei der Türkenbelagerung.
Nicht schlecht? Also du bist Ausländer, wo bist du denn geboren? Ich bin in Bagdad geboren, also ich bin sogar wirklich Ausländer. Also ich bin nicht nur so zweite Generation, die so tut gerne und dann Waller schreit und so, sondern ich bin wirklich Migrant der ersten Generation. Ich bin nur das Hassobjekt der FPÖ, also richtig schön. Na perfekt. Aber bei dir kommt mir überhaupt nichts mehr her. Ja, ich bin da aufgewachsen und das Gute ist, wenn die Eltern kein Deutsch können, dann muss man es selber schneller lernen, damit man für die Eltern übersetzen kann. Wie soll man sonst zum Arzt gehen? Das hat der Heidel bei Hugo auch erzählt. Ja. Echt, das ist auch aus. Du bist Dolmetscher, Haushaltsmanager, Staatsbürgerschaftsbeauftragter. Du machst alles auf einmal. Ich liebe es. Ja? Ja, es ist lustig. Du bist gleich öfternteil. Du hast gleich zwei Kinder daheim sitzen, musst dich mal so versorgen und alles so ein bisschen entwickeln und gleichzeitig wirst du auch beschimpft, weil du ein Kind bist. Hast du die Schwester auch? Am Bruder, aber das ist auch gefrasst. Das ist nicht so wichtig.
Dem müssen wir jetzt keine Minute meiner Sendezeit widmen. Er ist ein Gefrast. Ja, das ist immer jünger. Meine Eltern waren sehr brav, weil sie gedacht haben, Migranten in Österreich, wir brauchen jetzt nicht zehn Kinder, wir brauchen nur zwei. Und als Zweiter haben sie es sehr spät erst in Produktion gegeben. Oder sie haben gesehen, das ist das Erste. Aus dem ist nichts geworden. Der erste Ball hat nicht funktioniert, machen wir einen zweiten. Du musst immer einen machen, damit die Pfanne leibernd ist. Ja, wahrscheinlich. Zum Pfannenreinigen. Bei mir haben sie noch keine Butter gehabt, dafür waren sie zu einem Irak. Und bei meinem Bruder haben sie es dann schön mit Butter auspocken können. Warst du schon mal im Irak? Ja, ganz ehrlich, einmal 2001, das war gleich bevor es einem Husten gestürzt wird. Das Einzige, was ich mir erinnern kann, waren Kühe, Durchfall und, ja, das war es eigentlich. Kühe und Durchfall. Ja, Kühe, Durchfall und anstrengende Verwandte, die zum Lied noch nie wieder gesehen.
Das heißt, die kommen nicht ab und zu mal daher? Nein, die leben jetzt alle irgendwo anders. Die wohnen in Schweden, Australien, die sind alle weit weg. Also wenn ich mal gratis Urlaub mache, ich fliege hin, aber sonst... Das ist das Gute an Außen. Man muss kein Hotelzimmer zahlen. Die einzige Motivation, um die Verwandtschaft zu besuchen. Ja, das ist ja das Schlimme. Bei uns darfst du, wenn wer zu Besuch kommt, darfst du es nicht raushauen. Das ist wie dann so eine Flüchtlingslage in den Wohnungen der Leib. Dann stellen wir so 30 Mal Trotzen auf. Das ist dann ungefähr wie Guantanamo Bay, mit weniger Waterboarding, aber meine Mutter ist halt da. Und dann... Das ist die Frage, was schlimmer ist, die Anwesenheit der Mutter oder Waterboarding? Beides. Bei meiner Mutter beides. Ja, du redest darüber in deinem Programm viel. Ich habe es gesehen, das ist großartig, das ist sehr, sehr lustig. Wie heißt das Programm? Mein Programm heißt arabisch-katholisch-schwul, das zerrissene Kind. Ich habe mir gedacht, wenn die Leute verwirrt, dann schon richtig. Ja. Wieso katholisch? Ich bin ewig lang katholisch erzogen worden. Also wirklich, ich bin bis 18 Mal Ministrant gewesen. Das heißt, meine Mutter ist sehr streng katholisch, weil es ist eine Minderheit im Irak. Und wir sind hergekommen, wir waren schon katholisch. Das heißt, wir sind nicht wegen der Staatsbürgerschaft katholisch geworden. Und meine Mutter ist eine sehr streng gläubige Frau. Das heißt, wir haben 300 Mal im Jahr in die Kirche gehen müssen. 300 Mal? Ja, jeder Feiertag hat genießt aus der Bibel. Und deswegen gehen wir feiern in der Kirche, keine Ahnung. Und irgendwann ist das so indoktriniert in einem. Das kriegt man nicht mehr weg.
Römisch-katholisch? Nein, wir sind aramäisch-katholisch. Aramäisch-katholisch. Das heißt, ich spreche die wichtigste Sprache auf der Welt. Jesus-Sprache. Ja, stimmt. Ich kann zwar kein Wort mehr, weil ich es nicht geredet habe, aber ich könnte es rein theoretisch beten.
Sicher, sure, let's go. Nein, ich kann wirklich gar nichts mehr dazu sagen. Ich kann Jesu sagen, Jesu, super. Das heißt, du hast ein bisschen ein Backel umgehängt gekriegt.
Du, wenigstens irgendwas, das die Leute gut finden an uns in Österreich. Also es ist gar nicht so schlecht. Und das Katholische, ja, ich liebe es eigentlich, weil es ist so ein richtig geiles Kontrastprogramm. Ich habe in meiner Premiere in Graz, es sind drei Pfarrer im Programm, in meinem Programm gesessen. Ein katholischer, altkatholischer und evangelischer. Wir waren so kurz vor dem ökumenischen Gottesdienst. Wie der Beginn eines guten Witzes. Und ich sage das, an diesem Abend hat so viel und so drecklich gelacht wie die drei Pfarrer. Ich liebe es. Die haben das gelebt. Die haben genau gewusst, über was ich rede. Die haben das richtig internalisiert, dieses ganze katholisch-illegale Nicht-erlaubt-geräte. Ich glaube, Pfarrer ist mir auch selten nebenbei. Das ist halt, das füllt den Tag schon aus. Aber Backerl, ja, ich bin eigentlich, ich bin froh, dass ich kein Moslem bin, weil im Katholischen gibt es zumindest, wenn du schwul bist, keine Ehrenmorde. Das klingt nicht so gemein, wenn du sagst, was ist die Wahrheit. Das wäre blöd. Ja. Ja. Nicht mehr, sagen wir nicht mehr. Es gibt, oder hier nicht mehr. Hier nicht mehr. Ja. Ja. Toller Themenwechsel. Ehrmorde. Aber Ehrmorde sind ja hier auch, wenn man muslimisch ist, gegen das Gesetz. Also darf man auch nicht.
War das immer schon dein Berufsziel oder hast du gewusst, du musst Kabarettist werden, um das alles verarbeiten zu können? Gar nicht. Wie bei einer richtig guten österreichischen Geschichte hat alles bei mir in einem Keller angefangen. Ja gut. Ich war zu Gast mit meinem Partner in so einem Comedy-Stand-Up-Geschichtel. Und da waren so lauter Comedians. Die kommen keinen Erinnern, muss ich ehrlich sagen. Und dann war einer, der hat die ganze Zeit mit mir reden wollen, weil so Crowdwork, also so. Und ich habe dann den ganzen Ansatz da, als wäre ich Hans-Peter Toskozi. Das heißt, ich habe dann irgendwie meine Stimme verstört. Dann hat er mich gefragt, was ich beruflich mache. Und ich habe gesagt, ich manage 200.000 Menschen tagtäglich. Und das habe ich die ganze Zeit geblieben. Und er hat nicht gewusst, wer das ist. Das heißt, er hat keine Ahnung gehabt, was ich mache. Das Publikum schon. Und dadurch ist es dann extrem witzig geworden. Und dann habe ich öfter halt reingeschrieben, das Hans-Peter Doskozil, weil die das wollten. Und dann hat mein Ehemann... Wie schreit Hans-Peter Doskozil? So, das geht nicht.
Strafe! Sünde! Genau, und dann ist die Stimme irgendwann weg. Und mein Ehemann oder mein Partner hat dann eben gesagt, irgendwann ganz ehrlich, wenn du es besser kannst, stelle ich selber rauf. Und dann war ich so, ja passt, probieren wir es. Und eine Woche später habe ich es dann selber probiert. Du hast schon mit einem Programm, das du gebastelt gehabt hast? Ich habe fünf Minuten geschrieben und habe dann halt geredet über arrangierte Ehen. Ich habe mir gedacht, wenn dann immer etwas Persönliches. Und habe dann wirklich fünf Minuten über arrangierte Ehen geredet. Das hat eigentlich relativ... Wäre für dich auch ein Arrangement bereitgelegen? Du, jede Woche. Ich brauche meine Mutter noch anrufen, wenn rein theoretisch. Sie wird weinen und schreien zugleich und sich freuen. Und fünf Frauen werden schon eingeflogen. Aber ich glaube, jetzt habe ich sie einmal so auf Distanz, dass es...
Funktioniert. Das heißt, sie ist gerade im Prozess zu akzeptieren, dass du mit Frauen nicht so viel anfangen kannst. Das Gute ist, mein Bruder ist auch ein Verheirateter und der ist bald 30, also hat jetzt ein zweites Projekt. Ah, verstehe ich. Und der wohnt bei ihr, das heißt, der ist nie her, der kann nicht so leicht ablehnen, wenn sie mit ihren Vorschlägen daherkommt. Großartig.
Und es ist halt wirklich so, wir haben so eine Mappe, da siehst du dann so Fotos und heutzutage ist es sogar ausgetauscht dann nach Instagram, dann sind so Profilfotos und dann sagt sie am Ding und dann erzählt sie alles, was sie weiß über diese Person und dann fällt nur mehr das Ticket, das gebucht wird und... Und aber die andere Person wird nicht gefragt. Du, das ist traurigerweise eine Frau und die kriegt das Staatsbürgerschaft. Und sie muss natürlich aramäisch... Genau, deswegen gibt es diese Mappe und diese Instagram-Seiten, damit man ja nicht die Blutlinie verdünnt. Klar. Das ist was sehr Österreichisches. Ich sag ja, wir katholischen aber wir sind Österreichern sehr nahe.
Gut, aber ich meine, also mit deinem Programm, du bietest ja den verschiedensten Gruppen einen Grund hinzugehen und das ist mir auch wichtig, live gesehen habe, aufgefallen, da hast du halt Leute, die sind wegen einem religiösen Teil da, da hast du irgendwie schwule oder lesbische Couples da, die natürlich alle über komplett andere Sachen auch lachen. Ja.
Worüber freust du dich am meisten? Also, wie muss dein Publikum ausschauen, damit du einen Spaß hast auf der Bühne? Lesben. Ich weiß nicht, warum Lesben sind das beste Publikum auf dieser Welt. Ich liebe sie. Die haben halt alle ihre Hunde, die sind super entspannt, die sind heimisch, die kommen dann zu solchen Sachen wie Theater oder Kabarettabend und die haben einen richtigen Spaß. Und ich kenne keinen, der so lieb und lustig über sich selber lacht wie Lesben. Generell Frauen. Ich mag Frauen. Frauen sind mein Lieblingspublikum. Frauen haben mich auch beim Kabarettpreis in der Steiermark zum Sieg geführt. Also Frauen sind das beste Publikum, finde ich persönlich. Männer sind auch willkommen. Es ist nicht so, als würde ich es nicht gerne da haben. Männer sind Menschen. Witzigerweise Heteromänner. Heteromänner sind viel lieber als schwule Männer. Ich weiß nicht, warum, aber die lachen viel mehr, die haben viel mehr Gausi. Ja, du bist der Ausnahme, das ist was anderes. Weißt du, was ich bei dir orte? Homophobie. Das ist jahrelange internalisierte Homophobie. Die ist eine Neige. Aber es gibt homophobe Schwule. Ich bin nicht homophobe Schwule. Schwule Männer haben einfach andere Prioritäten. Und da ist es. Wir sind anderes gewohnt. Und dadurch sind wir auch nicht so leicht zu begeistern, kommt mir oft vor. Und deswegen, Lesben sind viel netter. Die lachen über jeden Schaß.
Ich bin zu lange auf diesem Planeten. Wahrscheinlich nicht. Nein, es wird Zeit, dass ich sterbe. Nein. Ich sehe nichts mehr. Nein, bleibt noch ein paar Jahre. Oder vielleicht vor der Folge, weil dann hat die Folge automatisch mehr Resonanz. So eine Posthumveröffentlichung. Er denkt nur an den Kartenverkauf. Es ist ihm wurscht, ob ich verrecke. Das stimmt nicht. Das stimmt nicht. Es ist ihm wurscht. Aber die Zeit... Seit wann spielst du das Programm? Seit September letzten Jahres, also noch gar nicht so lang. Ich habe den Vogel gewonnen und dann hat es gesagt, ich kriege einen Termin im Herbst und dann waren sie so, ja, bis dahin musst du fertig sein. Und ich war so, okay. Und dann habe ich halt schnell alles geschrieben, fertig gemacht, Feinschliff drüber und dann hat das funktioniert. Lebst du noch in Oberösterreich? Nein, sicher nicht. Ich mag euch voll gerne Oberösterreich, vor allem die aus Freistaat. Aber nein, ich wohne in Wien. Ich bin mit 18 schon weg. Oberösterreich ist schön, aber meine Mutter lebt dort. Also das war mir sehr wichtig, dort wegzukommen. Ist klar. Weil an der Wohnungstür kann man niemanden wegdrücken. Meine Mutter würde halt wirklich jeden Tag vorbeikommen zum Aufräumen, putzen und kochen. Das will aber nicht.
Und Wien war gerade noch weit genug weg, dass es funktioniert, dass sie ab und an kommt, aber nicht jeden Tag vor der Tür steht. Vor allem, wer putzt, weiß alles. Eben, meine Mutter weiß wirklich alles. Da gibt es ein paar Gespräche.
Oh my God.
Wo sieht man dich denn, wenn man jetzt Lust bekommen hat, Sebastian Humi auf der Bühne zu sehen? Also Soloprogramm läuft sowieso regelmäßig, da ist das nächste, glaube ich, im Niedermeier am 7. April oder so und dann in Graz habe ich wieder einen fünften Termin im Theaterkaffee gekriegt, am 11.6. Was wir auch machen, ist einmal, also man findet alltermins auf humi.at und was ich auch habe, ist ein neues Talkshow-Format gemeinsam mit einem eurer Co-Producer, mit Jonas Bonas. Das schauen wir mal live. Das ist jetzt, also das ist dann im April der zweite Termin, der ist am 22. 4., wenn ich mich nicht richtig erinnere. Boah, Erinnerung und Ehe, das ist echt was sehr Schwieriges. Ja? Geht nicht? Ja. Brauchst du einen Manager? Ja, bitte einen Schummelzettel, die braucht. Jonas. Das ist in Wahrheit.
Ich stehe da vor, du hast einen Manager 20 Prozent, weil er diese Termine einsorgt die ganze Zeit. Ich überlege immer, wann wir anfangen mit Knopf im Ohr. Ich hätte gerne einen Producer, der einem so Sachen einsagt. Einfach nur, weil es leibend ist. Und weil ich mir dann nichts ausdenken müsste. So ein Britney Spears Mikro wäre cool. Das wäre schon geil. Mit der Schlange um den Hals. Was wäre der Plan A gewesen? Ich habe meinen Plan A noch. Ich mache nebenbei, oder nebenbei klingt so falsch irgendwie, ich arbeite in einer Pharmafirma und leite der Abteilung für Digitalmarketing. Ah ja. Genau. Und habe halt viel so Digitalmarketing-Schichten, Influencer-Marketing, also diese ganzen. Und das finanziert meinen Lebensstandard. Sehr gut. Comedy ist momentan ein sehr starkes Hobby, aber gerade in Österreich am Anfang, es dauert. Und deswegen ich bin immer der Meinung, ich bin froh, dass ich mir Comedy leisten kann. Man braucht einen langen Atem. Man muss viel, teilweise spielen die Leute für 50 Euro oder für 100 Euro und ich kann sowas im Blick ablehnen, weil das wäre ein bisschen sehr deprimierend. Ja.
Sonst andere Kunstformen? Zitzt dich irgendwo hin? Nein, gar nicht. Ich bin Comedy-Asian, das Maximum. Ich kann weder malen, noch kann ich singen. Also habe ich das gleich lassen. Aber so ist es doch kein Instrument. Nein, das habe ich nicht gleich tanzen können. Ich habe jahrelang Hip-Hop getanzt. Das mache ich gerne. Cool. Aber damit kann man kein Geld verdienen in Österreich, glaube ich. Ich wüsste nicht, wie ich. Nein, in so Rotlicht-Geschichten. Genau, sie wollen sicher mich sehen. Dann wird mir ein bisschen das Sixpack, glaube ich. Aber ansonsten wäre ich offen dafür. Aber bei Migrantenkindern ist Instrument Zeitverschwendung. Instrument und Therapie, das sind Sachen, die braucht man nicht. Das ist für reiche, weiße, Österreicher gedacht, laut meiner Familie.
Ich wollte mal, in der Schule haben wir mal gehabt, dass man Flöte lernen hätte dürfen, irgendwie verbilligt oder so. Ich glaube, dümmste Instrument auf der Welt. Wenn man dachte, irgendwas will lernen. Was macht man mit Flöte? Keine Ahnung, Blasen. Aber das will ja niemand hören, dieses Scheißgeräusch. Und meine Mutter war so, nein, die braucht man nicht. Ich lerne lieber was Gescheites. Ich möchte gleich einen Mathe-Kurs an, dass du ein bisschen mehr Mathematik lernst. Also das ist so ein bisschen diese Logik dahinter. Ja, ja. Ich habe letztens ein großartiges Reel von dir gesehen auf TikTok oder Instagram, wo du dich darüber aufgeregt hast, dass dich deine Leute immer zum Campen einladen. Ich hasse nichts mehr, wenn du jetzt über Rich Kids geredet hast. Also für mich ist Campen, also ich weiß, Österreicher, die denken immer so an schöne Sachen bei Campen, so Sehen und Wohnwegen und nackt irgendwo herumspazieren. Nein, wenn ich in Campen denke, ich habe ein Lesbos.
Zählt Unterkünfte und Mangel der Hygiene und mangelnde Ernährung und Arbeit. Da muss ich ja selber kochen, muss ich selber alles andere machen. Wir sollten uns nicht geflüchtet, damit ich dann in einem Zelt schlafen kann irgendwo. Sicher nicht. Ja, verständlich. Ich weiß nicht, wo dieses Romantisieren herkommt. Mein Partner will unbedingt einmal in einem VW-Wagen durch Europatouren. Dann soll er das machen? Ja, aber ich muss ja damit, das ist ja das Problem. Ich weiß nicht, wie ich das wegdiskutieren kann. Mir fehlen nur ein bisschen die Argumente. Glamping wäre sofort dabei. ist ein riesiges Ding, wo alles vorbereitet ist, wie ein Hotel. Ein Nightliner im Prinzip, ne? Ja, von mir aus kann das draußen stehen, das ist okay, aber es soll zumindest überdacht sein, das wäre immer wichtig. Ja. Und es sollte Essen und so bereits. Und Room Service. Das wäre ja nichts dagegen. Weniger Urlaub macht dann richtig was. Wirklich? Bist du so ein Fünf-Stern-Ged-Job? Nein, ich bin Städteurlaub, aber Hotel. Ich habe noch nie mein Leben in einem Hostel geschlafen, weil bevor ich in einem Hostel schlafe, gehe ich gar nicht auf Urlaub, sage ich nicht. Das klingt jetzt vielleicht asozial, aber ich komme aus einem armen Haushalt, wenn es für unseren Urlaub so etwas voll Besonderes ist. Und deswegen mag ich nicht so halbgare Urlaube machen. Da fühle ich mich dann auch so unbefriedigt. Und wenn ich unbefriedigt sein will, kann ich auf eine Dating-App auch gehen. Das ist so...
Wahnsinn, dass jemand, der so einen starken oberösterreichischen Akzent hat... Du bist immer noch geflasht. Ich war noch nie Skifahren. Aber du bist der Erste, der wirklich sagt, ich habe einen voll an oberösterreichischen Dialekt. Na, früher. Weil voll viele Leute sagen immer, weil ich habe in Salzburg und in Graz gewohnt, dass mein Dialekt so schwammig ist. Du hast schon steirische Einschläge. Du hast leicht steirisch, leicht Salz. Ich hätte dich auch eher nach Salzburg getan als nach Oberösterreich. Aber dann kommt der Oberösterreicher dann doch hin und wieder durch. Vor allem wenn du schnell redest, dann kommt der Oberösterreicher voll durch. Ja, ich habe mir gedacht, der Ausländer sollte wenigstens Deutschkinder, schöner als österreichisches. In Oberösterreich gab es ja die Initiative, dass Asylanten einen verpflichtenden Dialektkurs machen müssen. Können wir da meine Eltern noch anmelden? Dann wäre ich sehr dafür. Wirklich? Bei meinen Eltern sage ich immer, sie sind dreisprachig. Sie reden Englisch, Arabisch und Bagdaddeutsch.
Mein Vater bemüht sich, er schaut jetzt in YouTube-Videos und lernt Deutsch noch besser, aber die haben immer noch so einen extremen Akzent im Deutschen. Das ist schon nicht so leicht wegzukriegen. Und das nach 30 Jahren immer noch, obwohl sie beide arbeiten. Und deswegen wäre ich nicht so unglücklich, wenn sie einen Dialektkurs machen müssen. Dann würde meine Mutter mich halt dann anrufen und fragen, was der Gott gesagt hat. Ach so, mit dem Verstehen ist das auch so eine Sache? Ja, ab und an, wenn es irgendwo steht, in der Apotheke oder so, und die sagt dir irgendwas. Und meine Mutter kommt halt gar nicht mit, wenn die so einen richtig argen, tiefen Dialekt hat. Das haben wir jetzt nicht, gehen wir ins Video um viele Wochen. Und dann ruft meine Mutter mich an und lasst sie mit der Apothekerin reden und es klären, was sie eigentlich will von ihr. das ist halt wie das Gestördest überhaupt. Aber es ist auch irgendwie komisch, dass Leute im Mühlviertel nicht einfach den Schalter umlegen können und halt normal reden. Was meinst du jetzt mit normal? Ich hab's extra so gewordet. Sagt der Schwule. Ich glaub der Schwule normal, das gefällt mir wieder. Ich find Oberösterreich ist einer der schönsten Dialekte, die wir machen in Österreich. Das ist wichtig. Und dann so die Tiroler, das lasse ich noch gelten. Die sind die Roller. Ja, die finde ich auch herzig. Die finde ich wirklich herzig.
Ja, weil du es nicht verstehst, deswegen. Ja, wir sind so putzig. Putzig! So stellen wir vor, wie die Deutschen uns Österreicher sehen. So sehen wir, glaube ich, die Südtirol. Je weiter du nach Norden raufkommst in Deutschland, desto weniger können sie bayerisch von österreichisch unterscheiden. Das ist auch sehr interessant für mich. Ich bin ja oft in Deutschland und ich kann sagen, die Bayern, also wirklich auch München und die Gegend, dort habe ich nie ein Thema mit dem Dialekt. Da kann ich so richtig schön im Dialekt reden und jeder versteht mich und jeder lacht. In der Sekunde, wo du über Nürnberg drüber bist, ist es vorbei. Dann reden sie alle auf einmal nur mal so richtig deutsches Deutsch. Ja, das kommt davon, wo, aber ich habe auch schon Stuttgart gespielt. Ja, genau, Baden-Württemberg ist so die, aber da war ich noch nicht, das kann ich nicht sagen. Aber das habe ich auch gehört. Fürth war das nördlichste, was ich geschafft habe, bis jetzt, aber wurscht. Fürth ist eh da, da war ein Verwandter von mir in Franken.
So eine schiere Stadt. Aber sehr liebe Leute. Schau, man merkt, gebildet ist er schon. Ein bisschen. Weißt du, wo was ist? Hat sich das Studium ausgezahlt, endlich. Was hast du gestudiert? Genetik und Biotechnologie, also was ganz anderes. Irgendwann steige ich bei den Science Busters ein. Stimmt. Wenn dann wieder Platz frei wird. Hast du dann dein Genmaterial untersuchen lassen oder war das dann eh wurscht? Das ist bei mir schon Hopfen und Malz verloren. Ich sage immer, wenn ich Kinder kriegen würde, das ist kein gutes Investment. Ich lasse das dann lieber. Wenn Genmaterial, dann nehmen wir das von mir ehemachen, das ist ein bisschen besser, glaube ich. Dann sind es auch richtig schöne, autochtone Österreicher. Ist wichtig natürlich, ne? Natürlich. Du heißt Sebastian. Ja, den habe ich ändern lassen. Okay, das, ja. Aber du hast recht, ich heiße Sebastian. Also mein ganzer Name ist Fake, aber er ist offiziell geändert. Früher habe ich geheißen, also mein Vater ist Kummer nach Österreich und ich habe geheißen Safe Hoshaba Nasrachabuhumi. Was? Ja, nochmal und langsam bitte. Safe Hoshaba Nasrachabuhumi. Und der Grund dafür ist, im Arabischen vererbte der Vater alle Mittelnamen und den Nachnamen. Das heißt, ich habe den Mittelnamen von meinem Uropa und meinem Papa geerbt bekommen. und dann noch das Fumi, das unser genereller Familiennamen ist, sozusagen.
Und mein Papa war so, wir sind jetzt gute Ausländer, hat alle Mittelteile gelöscht und dann war ich safe Fumi. Das heißt, das hat einmal keiner den Namen aussprechen können, weil man schreibt es S-C-Y-F. Und egal, wo ich war, egal, wie alt ich war, jedes Mal, wenn ich meinen Lebenslauf gesehen habe, ist Kuma, ah, du kannst ja gut Deutsch. Weil jeder glaubt, wenn safe drinnen steht, baue ich irgendwo Bomben im Keller.
Und irgendwann habe ich mir dann gedacht, da war ich 24 und dann hat wieder irgendwer zu mir gesagt, du kannst aber gut Deutsch. Ich habe meinen Lebenslauf gehabt. Ich war in der Volksschule im Gymnasium, überall in Österreich. Also ich war nie irgendwo anders. Und ich sagte, weißt du was, ich gehe jetzt mit Namen ändern. Bin ich am selben Tag ins Amt für Namensänderung gegangen, habe gesudert, dass ich einen islamischen Namen habe, was nicht stimmt, das haben die nicht Wissen gebraucht. Und haben mir dann eine Gratis-Namenänderung gesagt und haben gesagt, kommen Sie morgen wieder und sagen Sie mir dann den neuen Namen, den Sie wollen. Am selben Abend haben wir uns dann ein bisschen angesoffen auf einer Dachterrasse in Graz und haben dann ein bisschen Namen durchgespült und dann sind wir bei Sebastian hängen geblieben und ich war so, ja passt, mach mal Sebastian Humi, it is. Und schon war Sebastian Humi geboren. Wie lange hat es dann gedauert, bis du dich wirklich umdreht hast, wie wer Sebastian gerufen hat? Achso, der Name Safe ist zack, mein Bruder heißt Martin, alter. Wie zirprämierend ist das? Mein Bruder ist in St. Martin mein Traum geboren, meine Eltern waren so kreativ, so, oh ja, passt, heiliger Martin, erledigt. Und die war einfach das Ausländerkind, weil ich gut geboren worden bin, damit sie nicht auffallen, haben sie mir halt seinen arabischen Namen gegeben. Okay. Aber ich bin auch froh drüber, wenn ich da geboren war, hätte ich Josef geheißen. Boah, ich bin froh, dass ich nicht... Hallo, hallo, hallo, hallo. Mein Vater heißt Josef. Also hat Josef geheißen. Außerdem der Harder heißt Josef. Bei deinem Vater ist es aber okay. Hallo, ich bin unter 40. Das ist kein geeigneter Name für Josef. Ja, aber du schaust nicht so aus. Danke, was ich habe, wie unter 20. Nein, nein, das meine ich nicht. Du schaust dir aus wie ein...
Wie Hermann schaust dir aus. Wie Hermann? Vor allem stelle dir mein Nosen mit dem Namen Josef vor. Das ist das ärgste Gewaltverbrechen, um mir diesen Namen zu geben. Was hast du gegen deine Nase? Ich sage immer, ich habe so eine Tückennase mit diesem Höcker da auf der Seite. Oh, ich bin gebetet. Bei mir ist es sehr nett, aber es ist schon so ein Indiz, dass ich nicht Autokon in Österreich bin. Sebastian, das ist eine Ansängernase, die du hast. Das ist eine Profi-Nase. Aber deine Glatt, ich habe diesen Höcker drinnen. Das ist dieses typisch ausländische Arme. Ja, weil sich meine Eltern gedacht haben, wenn beruflich nichts aus ihm wird, kann er als Skisprung-Schanze oder als Schule für Höhlenkletterei.
Schule für Höhlenkletterei. Du kannst dann in meiner Nase Höhlen klettern. Oder als Schmuggler. Ich könnte da Autos über die Grenze. Sobald du mal ins Kremis jetzt gehen müssen, so die Sackgörner rein. Ein paar Stangen Chick über die Grenze. Ja, das wäre gut gewesen damals in den 90 Jahren. So die Chick-Buckl aus Tschechien und alles. Ich hätte jedes Mal so 5.000, 6.000 Stangen Zigaretten in der Nase verstecken können. Mir hat das der Opa immer in die Hosen. wie 10 war oder so. Mein Papa hat unter diesen Matten so eine Art Hohlraum geschaffen. Dort haben wir halt immer die Chick-Banker versteckt. Madonna. Der stolzeste Moment, wenn mein Papa zu ihm im Programm war, wie ich 18 geworden bin. Weil dann endlich hat er sagen können, dass ich auch Chick rauche und das mitschmuggeln könnte. Von Tschechien nach Österreich. Das war so der proudest Moment. Sehr geil. Und dann ist es bergab gegangen, weil ich nicht Fußball mache.
Ist die Mama zufrieden mit der Berufswahl? Checkt sie das, dass du Kabarettist bist? Nein. Meine Mutter, im Arabischen gibt es das Kabarett nicht. Da bist du entweder Slapstick-Comedian oder Schauspieler. Und meine Mutter glaubt immer noch, dass ich so Zirkusklamm bin. Mit so einer Wasserflasche, einem Rad und auf der Bühne rumtanze und Leute mit Wasser bespritze. Hat sie dich noch nie live gesehen? Nein, das würde sie ja nie machen. Sie hat einmal im Radio gehört, wie ich einen Teil über sie gemacht habe. Und dann hat sie mich, glaube ich, angeschrien und mir mit Verleubendungsklage gedroht. Aber das hat sie eher als lieb gemahnt. Sie hat das eher lustig gemahnt. Aber meine Mutter kommt mit sowas gar nicht klar. Araber sind sehr private Menschen. Sie erzählen nicht so gern, was im Haus oder so bei einer intern passiert. Dass es dann jemand so auf die Bühne bringt, ist dann halt schon so.
Was sollen alle anderen denken? Ja, das Leben ist hart, sag ich mal. Das heißt, eine richtige Begeisterung für deine Berufswahl kannst du von zu Hause sie nicht erwarten. Sie liebt, dass sie in einer Pharmafirma arbeitet, da ist sie begeistert. Aber ja, ich brauche das aber auch nie so brauche, diese Anerkennung von daheim. Da bin ich eigentlich froh, dass das... Ich will ja meine Mutter gar nicht drinsitzen haben. Wie seltsam ist das, wenn da diese Frau fuhr und sie erzähl, wie sie mit dem Schlappen ihre Kinder attackiert. Und das ist schon sehr... Ja, das wird sich ein bisschen falsch an. Außerdem würde ich glaube, meine Mutter wird die Hälfte vom Programm nicht verstehen, weil ich halt im Dialekt rede. Stimmt. Stimmt. So ist es eh wieder wurscht. Ja, vielleicht soll es sich bei dem Dialektkurs anmelden. Ich weiß sofort, ob ich jetzt schon so Zwangsanmeldung fahrt da gleich dazu.
Vier Lüber. Was heißt das? Vier Lüber. Ahoi. Bleibst du in der Nische, glaubst du? Naja, du sagst schwul, katholisch, arabisch. Nein, persönlich, ich merke es ja selber, wenn ich rede, das Schwule habe ich jetzt eingebaut, weil ich mir denke, das erste Programm ist so ein Kennenlernen. Man lernt die als Mensch kennen, weil du wirst, wie du bist. Und da habe ich mir gedacht, gehört das Schwule irgendwie so dazu. Aber ich persönlich finde, das ist auserzählt. Also das ist für mich, ich finde das, was ich dir erzählt habe, das war nur gerade, was mich persönlich betrifft, aber ich habe jetzt nicht so viele Themen, wo ich mir denke, wow, da muss ich jetzt die Welt einbinden. Ich wollte eher damit die Leute ein bisschen merken, warum ich so geworden bin, also so gestört bin, wie ich bin. Das muss man erklären, stimmt. Und deswegen ist es ein Teil vom Programm. Aber ich habe jetzt schon als Streber so ein bisschen meinen nächsten Programmtitel. Der wird heißen Meine schreckliche arabische Familie und ich.
Das ist jetzt schon in meinem Kopf. Da schreibe ich auch gerade schon ein bisschen hier und da. Und das heißt dann wirklich mehr um diese ganzen Generationenkonflikte bei meiner Familie gehen. Die haben in verschiedene Länder eingelebt von USA, Australien, Schweden, Österreich. Und einfach sagen, dass sie genauso einen Schaden haben wie alle anderen Familien, nur dass sie es halt besser verstecken als die anderen. Ja, das heißt, wenn du mit deinem Programm erfolgreich sein wirst, wovon ich überzeugt bin. Schauen wir mal. Heißt das, dass du deinen Job an den Nagel hängen wirst oder wirst du das immer so parallel? Ich glaube, wenn ich so Bernie Wagner mal erreiche, diesen Status oder so, der halt wirklich genug Follower hat für Auswahlkraft und so, dann vielleicht, vor allem auch wenn ich einen Sprung nach Deutschland schaffe, Weil mir wird Deutschland auch wichtig. Weil ich glaube nicht, dass man nur in Österreich, vor allem so Süddeutschland.
Süddeutschland wäre halt geil, so Bann-Württemberg, Bayern und so. Ich würde die Stunden reduzieren. Das habe ich jetzt schon gemacht. Ich arbeite jetzt nur 30 Stunden statt 40 in der Hauptfirma. Aber wenn es wirklich gut läuft, würde ich immer weiter reduzieren, bis ich es irgendwann immer brauche. Aber ich würde jetzt nicht sofort... Also ich bin keiner, der alles auf der Karten ist. Dafür war ich zu lang ein Migrantenkind. Ja, da kommt auch der Oberösterreicher. Der kommt der Oberösterreicher. Ich habe diesen Zwingen Geld gehabt als Kind, dass ich mich jetzt traue. Ja, weiß ich nicht. Der Aus... Also ich war ein Migrant. Alter, du bist nicht integriert. Du bist ass. Du bist ein richtiger Oberösterreicher. Und der Oma Sasam, der hat das doch auch, oder? Der arbeitet immer nur als Arzt, wenn man nicht alles teilscht. Der Oma Sasam hat meinem Sohn einen Stein aus dem Knie geschnitten. Also ist der Orthopäde? Nein, Arzt. Achso, okay. Der arbeitet ja auch immer nur, oder? Immer schon. Aber bingo.
Okay. Was du jetzt nicht weißt und unsere Zuhörerinnen und Zuhörer nicht sehen, unser lieber Jonas Bonas, unser Produzent und der lieber Herr Hangweirer sehen einander, grinsend und kichernd an, weil ich die Geschichte jetzt zum dritten Mal erzählt habe, dass der Oma Sasam meinem Sohn einen Stein aus dem Knie geholt hat und amüsieren sich königlich darüber. Ich kann euch nur Folgendes sagen, das ist die letzte Folge in dieser Konstellation, weil ich beide umbringen werde. Nein, ich kündige, ich bringe sie um. Ja, das ist eine finale Kündigung, das ist nichts anderes.
Ab nächster Woche heißt dieser Podcast Humi und Palfrader. Und Scheiß. Das Haar haben wir schon, also perfekt. Ja. Okay. Und ich hau euch beide am Schädel. Ich nehme wahrscheinlich den Jonas, weil der ist leichter. Ich nehme den Jonas und hau dann am Schädel.
Ja, selber schuld, jetzt immer diese Gen Z. Ja, furchtbar. Nein, furchtbar. Ja, und schauen wir mal live, haben wir gesagt, worum wird es da gehen? Um sehr viel Blödheiten. Wir wollten so ein bisschen ein Talkshow-Konzept aus den 90er Jahren in die Moderne führen und haben selber uns, wir haben uns ein paar Gedanken gemacht, was so wichtige Elemente wären, die wir gerne beibehalten wollen. Also es wird jetzt nicht eine Kopie von Willkommen in Österreich, so viel kann ich sagen. Sondern es ist wirklich so ein bisschen, wir wollten unsere Charaktere ein bisschen einbringen, die Art, wie wir sind und mit Hilfe von Gästen einen lustigen Abend machen, mit ein bisschen Input und man soll nie wissen, was passiert. Also wir wollen schon ein bisschen eine gewisse Abwechslung drinnen haben, auch von den Bausteinen, aber die Grundidee von einer Talkshow soll erhalten bleiben. Das heißt, wir werden immer zwei Gäste haben, wir werden ein Musik-Act haben, wir werden ein Comedy-Pre-Warm-Up haben, also es wird ein sehr interessantes konzept abend füllend ja also wir planen mit 90 minuten also schauen ob das wird deutschland.