WEBVTT

00:00:00.000 --> 00:00:05.680
Speaker 1: Ich bin aufgewachsen im Stadtteil Halsschlag.

00:00:06.480 --> 00:00:14.240
Speaker 1: Und da musste ich mir schon vom ersten Tag an, weil Fußball meine große Passion war, auf dem Bolzplatz alles erkämpfen, jeden Tag.

00:00:15.640 --> 00:00:19.720
Speaker 1: Und das waren auch wirklich diese Betonböden, also richtig Bolzplatz.

00:00:22.340 --> 00:00:48.800
Speaker 1: ging da schon gut los und das ist glaube ich so ein bisschen auch die Basis von allem, das vergesse ich nie, auch in den Kindertagen, auch in den Jugendtagen, dass es nie einfach war als jemand, der nicht jetzt eiche Familie hatte, meine Eltern haben hart gearbeitet, wirklich hart gearbeitet jeden Tag auch und meine Schwester und mich, ja.

00:00:49.260 --> 00:00:55.000
Speaker 1: ein gutes Leben zu geben, dass sie auch geschafft haben, viel mitzugeben, auch weil die Familie bei uns auch sehr sehr wichtig ist.

00:00:56.720 --> 00:01:02.000
Speaker 1: Und wir mussten dann auch unseren Weg gehen und auch den vielleicht ein bisschen härteren Weg.

00:01:02.340 --> 00:01:07.920
Speaker 1: Das hört sich für heute für die junge Generation vielleicht noch ein bisschen komisch an, aber es war wirklich so.

00:01:08.140 --> 00:01:09.140
Speaker 1: Es war eine ganz andere Zeit.

00:01:09.920 --> 00:01:13.220
Speaker 1: Als Spiel habe ich mal so eine Situation gehabt, als ich in Dortmund dann ausmuste.

00:01:14.640 --> 00:01:16.280
Speaker 1: Aus dieser Bundesliga auch ausmuste.

00:01:16.500 --> 00:01:19.140
Speaker 1: Ich bin dann halb setzend in den Golden Wanderers gegangen nach England.

00:01:19.540 --> 00:01:23.900
Speaker 1: Und ich muss sagen, da habe ich so ein bisschen so eine Phase gehabt, ich habe die Freude am Spiel verloren.

00:01:25.280 --> 00:01:27.020
Speaker 1: Hatte mehrere Gründe auch irgendwie auch.

00:01:27.800 --> 00:01:29.440
Speaker 1: Wir haben selbst unsufrieden.

00:01:32.040 --> 00:01:33.780
Speaker 1: In der Mannschaft hat sich so funktioniert.

00:01:36.320 --> 00:01:44.500
Speaker 1: Verletzungen gehabt auch und da wieder zurückgekommen und irgendwie dann plötzlich doch nicht mehr unbedingt die erste Elf, sondern ein bisschen mehr draußen eigentlich als drinnen.

00:01:44.760 --> 00:01:47.460
Speaker 1: Und dann wollte ich im Winter unbedingt weg.

00:01:47.580 --> 00:01:49.240
Speaker 1: Trainer war Matthias, haben wir ganz interessant.

00:01:49.580 --> 00:01:52.240
Speaker 1: Und Matthias ist ja wirklich ein guter Freund, muss man echt sagen.

00:01:53.140 --> 00:02:01.200
Speaker 1: Auch über die Zeit hinweg, über Nationalmannschaften, wo wir zusammen gespielt haben, aber auch dann als Trainer und Spieler haben wir vielleicht nicht so gut in der Zeit so gut zusammengepasst.

00:02:01.300 --> 00:02:02.480
Speaker 1: Krasse Konstellation,

00:02:02.680 --> 00:02:03.680
Speaker 0: krasse Konstellation.

00:02:03.800 --> 00:02:12.600
Speaker 1: Wahrscheinlich auch die... die Wahrheit ein bisschen so vorgezeigt, dass ich nicht auf dem richtigen Weg bin oder dass mir irgendwas fehlt.

00:02:14.000 --> 00:02:19.200
Speaker 1: Und in den halben Jahren, als ich nach England gegangen bin, habe ich den Spaß am Spiel wieder zurückgefunden.

00:02:20.640 --> 00:02:23.300
Speaker 1: Vielleicht auch mal komplett wegzugehen einfach aus dieser Wohlfühloase.

00:02:24.560 --> 00:02:27.800
Speaker 1: Abschiedskampf zwei erste Liga in England in der Premier League.

00:02:29.340 --> 00:02:33.620
Speaker 1: Und das waren nur sechzehn Spiele, aber die waren prägnant.

00:02:39.960 --> 00:02:41.780
Speaker 0: Willkommen zum Leader Talk.

00:02:42.120 --> 00:02:50.520
Speaker 0: Hier ist Munir Zituni und ich unterhalte mich mit bekannten Persönlichkeiten aus dem Fußball über ihren Werdegang, ihre Lebensphilosophie und Ansichten.

00:02:51.100 --> 00:02:52.760
Speaker 0: Können wir etwas von diesen Menschen lernen?

00:02:53.400 --> 00:02:58.740
Speaker 0: Dieser Frage gehe ich in meinem Podcast nach und wünsche euch viel Spaß in meiner neuen Folge.

00:03:05.640 --> 00:03:07.420
Speaker 0: Ja, hallo, Nacht draußen!

00:03:11.860 --> 00:03:36.000
Speaker 0: Mit dem Leader Talk, mit mir und mit einem ersten tollen Gast, Freddy Bobic, ist heute mein Gast und ich freue mich mit so einem renommierten Ex-Fußballer zu sprechen, jemanden, der viel Erfahrung hat in der Führung von Clubzusammenhängen und der aktuell auch Erfahrungen im Auslandenmarkt bei Legia Warschau als CEO.

00:03:36.800 --> 00:03:38.900
Speaker 0: Freddy, freue mich auch sehr auf das Gespräch mit dir.

00:03:39.920 --> 00:03:40.580
Speaker 1: Ja, ich mich auch.

00:03:41.360 --> 00:03:41.420
Speaker 0: Ja.

00:03:42.600 --> 00:03:45.940
Speaker 0: Und man kennt dich sehr gut in Deutschland.

00:03:46.200 --> 00:03:49.760
Speaker 0: Man weiß, wo du gespielt hast, welche Erfolge du gehabt hast.

00:03:49.800 --> 00:03:57.640
Speaker 0: Und trotzdem will ich es nochmal kurz zusammenfassen, wenn du erlaubst, auch deine Station als Spieler in diesem Zusammenhang.

00:03:58.280 --> 00:04:07.840
Speaker 0: Du bist, der Name sagt es, früh nach Deutschland gekommen aus... Maribor dem ehemaligen Jugoslawien heute Slowenien bis den Stuttgart groß geworden.

00:04:08.060 --> 00:04:21.300
Speaker 0: und ja wenn wir bei den Vereinen sind Ditzing deine erste Station dann die Stuttgarter Kickers Anfang der neunziger Jahre dann ja eine sehr, sehr erfolgreiche Zeit beim VfB Stuttgart fünf Jahre von vier neunzig bis neun neunzig.

00:04:21.839 --> 00:04:25.340
Speaker 0: Borussia Dortmund Woldemonderes Hannover six neunzig.

00:04:25.560 --> 00:04:27.960
Speaker 0: die Hertha von zwei tausend drei bis zwei tausend fünf.

00:04:28.020 --> 00:04:30.680
Speaker 0: und dann dann Abschluss bei Rejeka.

00:04:31.460 --> 00:04:35.660
Speaker 0: nochmal Ja ein paar spiele sage ich mal so der karriere ausklang.

00:04:36.260 --> 00:04:40.020
Speaker 0: du hast insgesamt sieben dreißig länderspiele gemacht so habe ich gelesen für deutschland ja.

00:04:40.120 --> 00:04:40.680
Speaker 0: und dann dieser

00:04:40.800 --> 00:04:41.140
Speaker 1: sprung

00:04:42.340 --> 00:04:54.400
Speaker 0: In die management karriere beim vfb stuttgart sportdirektor bei eintracht frankfurt sportvorstand bei hertha bsc Geschäftsführer sport und nun head of football operations bei legia waschau.

00:04:55.120 --> 00:05:02.600
Speaker 0: seit zwanzig zwanzig So ein Stück weit werden wir natürlich auch auf all diese Station ein bisschen eingehen, aber so.

00:05:03.600 --> 00:05:10.880
Speaker 0: Als ich dein Lebenslauf gelesen habe, Fredy nochmal die Frage, die du wahrscheinlich auch schon öfters beantwortet hast und trotzdem interessiert es mich nochmal.

00:05:12.560 --> 00:05:18.740
Speaker 0: Wenn du nochmal zurück denkst als kleines Kind nach Deutschland gekommen, sehr, sehr früh in Stuttgart groß geworden.

00:05:21.900 --> 00:05:28.320
Speaker 0: Ähnest du dich an diesem Moment, wo du gemerkt hast, aha, ich muss mir hier mein Platz erarbeiten, also dieses.

00:05:28.960 --> 00:05:32.040
Speaker 0: Erarbeiten dieses Durchkämpfen, war das?

00:05:32.300 --> 00:05:34.780
Speaker 0: Ist das so eine Überschrift für deine ersten Jahre gewesen?

00:05:34.820 --> 00:05:35.860
Speaker 0: Das habe ich mich so gefragt.

00:05:37.120 --> 00:05:46.300
Speaker 1: Eigentlich ist es eine Überschrift für mein ganzes Leben gewesen eigentlich bis jetzt bis dahin, weil ich eigentlich mir nie nachsagen lassen kann.

00:05:46.380 --> 00:05:48.720
Speaker 1: Ich habe alles geschenkt bekommen, sondern ich habe es mir erarbeitet.

00:05:49.340 --> 00:05:50.340
Speaker 1: Da bin ich auch stolz drauf.

00:05:50.640 --> 00:05:56.780
Speaker 1: Ich bin aufgewachsen im Stuttgart-Wartkanscher, im Stadtteil Halsschlag.

00:05:58.800 --> 00:06:06.520
Speaker 1: Und da musste ich mir schon vom ersten Tag an, weil der Fußball meine große Passion war, auf dem Bolzplatz alles erkämpfen, jeden Tag.

00:06:07.980 --> 00:06:12.040
Speaker 1: Und das waren auch wirklich diese Betonböden, also richtig Bolzplatz.

00:06:12.340 --> 00:06:18.840
Speaker 1: Und das ging da schon gut los und das ist, glaube ich, so ein bisschen auch die Basis von allem.

00:06:19.820 --> 00:06:50.120
Speaker 1: Das vergesse ich nie, auch in den Kindertagen, auch in den Jugendtagen, dass es nie einfach war, als... jemand, der nicht jetzt eiche Familie hatte, meine Eltern haben wirklich hart gearbeitet, jeden Tag auch, um meine Schwester und mich ein gutes Leben zu geben, das sie auch geschafft haben, viel mitzugeben, weil die Familie bei uns auch sehr, sehr wichtig ist.

00:06:51.840 --> 00:06:57.140
Speaker 1: Und wir mussten dann auch unseren Weg gehen und auch den Vielleicht ein bisschen härteren Weg.

00:06:57.480 --> 00:07:02.280
Speaker 1: Das hört sich für heute für die junge Generation vielleicht noch ein bisschen komisch an.

00:07:02.360 --> 00:07:03.080
Speaker 1: Aber es war wirklich so.

00:07:03.240 --> 00:07:04.280
Speaker 1: Es war eine ganz andere Zeit.

00:07:05.480 --> 00:07:06.220
Speaker 1: Darf man nicht vergessen.

00:07:06.480 --> 00:07:12.920
Speaker 1: Und ja, ich habe es mir vor allem auf dem Bolzplatz immer gemütlich gemacht und habe da mit den Jungs gekickt.

00:07:13.360 --> 00:07:21.240
Speaker 1: Wenn man überlegt, in einem Stadtteil war ja auch ungefähr heute, wenn wir sagen, wie viel für mich Gassons Hintergrund gefüllt, neunzig Prozent.

00:07:23.360 --> 00:07:25.960
Speaker 1: Und da waren natürlich alle alles vertreten.

00:07:27.060 --> 00:07:31.540
Speaker 1: Ich habe heute zum Nachgang, könnte ich mal zum Spaß sagen, ich habe schon da meine Tausend Länderspiele gemacht.

00:07:32.880 --> 00:07:36.440
Speaker 1: Was wir da in den anderen Ländern vergleichen gemacht haben auch.

00:07:37.140 --> 00:07:39.080
Speaker 1: Nein, aber du musst dich schon durchfeiten.

00:07:39.140 --> 00:07:41.780
Speaker 1: Also es war nicht so, dass du was geschenkt bekommen hast, ob das in der Schule war.

00:07:42.580 --> 00:07:47.520
Speaker 1: Genauso muss ich durchfeiten, genauso wie im normalen Leben und auf dem Fußballplatz sowieso.

00:07:48.060 --> 00:07:55.020
Speaker 1: Und diese Widerstandsfähigkeit, die Resilience, wie man sie heute so schön nennt, habe ich mir da geholt.

00:07:56.000 --> 00:07:58.840
Speaker 1: Und das hat mich mein ganzes Leben eigentlich auch immer geprägt.

00:08:01.520 --> 00:08:02.880
Speaker 0: Was der Fußball war?

00:08:03.600 --> 00:08:10.380
Speaker 0: Dein Vehikel so ein Stück weit, also gar nicht bewusst wahrgenommen, aber im Nachgang schon auch der Weg raus.

00:08:10.520 --> 00:08:17.160
Speaker 0: Ist es übertrieben gesprochen oder wenn du im Nachgang das interpretierst, so was der Fußball dafür eine Rolle auch für dich bedeutet hat?

00:08:18.060 --> 00:08:33.260
Speaker 1: Ist ja für viele so heute auch noch heutzutage so, für viele Kids, die dann irgendwo wirklich aufwachsen in vielleicht noch normaler und unteren Verhältnissen, wo Arbeiterfamilien dahinter sind, sich da rauszukriegen.

00:08:33.320 --> 00:08:34.860
Speaker 1: Da ist Fußball ein Vehikel, natürlich.

00:08:35.260 --> 00:08:38.100
Speaker 1: Fußball hat mir alles ermöglicht, im Endeffekt auch.

00:08:38.760 --> 00:08:40.400
Speaker 1: Das denkst du natürlich nicht, wenn du ein Kind bist.

00:08:40.440 --> 00:08:43.500
Speaker 1: Natürlich hast du da die normalen Träume und sagst auch, ich will mal Fußballprofi werden.

00:08:44.820 --> 00:08:52.120
Speaker 1: Aber bis du da hinkommst und es ist ein verdammt langer Weg und du musst viele Rückschläge natürlich auch in Kauf nehmen.

00:08:52.260 --> 00:08:53.620
Speaker 1: Und da musst du dich aber zurückkämpfen.

00:08:56.000 --> 00:09:01.500
Speaker 1: Ich kann mir einzig vorwerfen, weil ich weiß auch immer, egal wie es war, auch jetzt in der heutigen Zeit, ob das als Manager ist oder wie auch immer.

00:09:01.560 --> 00:09:08.340
Speaker 1: Und wenn es dann mal schlecht läuft und du bist raus und jeder weiß es besser und wie auch immer und so, weiß ich immer, nach jedem Tief kommt auch wieder ein Hoch.

00:09:09.120 --> 00:09:14.000
Speaker 1: Aber dafür musst du was tun, dafür musst du arbeiten und dafür musst du vorangehen.

00:09:14.180 --> 00:09:22.500
Speaker 1: Und gerade in Führungspositionen, Liederpositionen, musst du das von Tag zu Tag für mich immer so, ich muss es mir beweisen dann.

00:09:23.160 --> 00:09:25.380
Speaker 1: Und ich weiß auch, dass ich immer dazulehren kann.

00:09:26.340 --> 00:09:36.120
Speaker 1: Und dieser Knopf im Kopf und als Fußballer genauso, als Fußballer genauso, wie viel Rückschläge hat es gegeben, wie viel Tiefs hat gegeben.

00:09:36.940 --> 00:09:37.860
Speaker 1: Es war nicht alles super.

00:09:38.880 --> 00:09:45.600
Speaker 1: Aber du musst da rauskommen, musst dich durchfeiten und musst zeigen, dass du es besser kannst, dass du vielleicht auch besser bist.

00:09:46.580 --> 00:09:51.780
Speaker 1: Und das versuche ich auch jedem eigentlich immer auf den Fußballer immer zu vermitteln.

00:09:52.780 --> 00:10:00.040
Speaker 1: Und zu sagen, auch selbst wenn einer ein bisschen im Tief ist, deswegen habe ich vielleicht auch so ein Febel für gestrandene Fußballer, die vielleicht in der Karriere mal so ein bisschen hängen.

00:10:01.140 --> 00:10:11.020
Speaker 1: Und davon habe ich ja sehr viele zu mir in den Club geholt, weil ich dafür so ein Gespür habe und so ein Gefühl habe, dass ich weiß, dass der Junge viel, viel mehr kann.

00:10:11.320 --> 00:10:13.840
Speaker 1: Das ist ihm vielleicht immer ein einfaches Beispiel.

00:10:14.320 --> 00:10:16.460
Speaker 1: Kevin Prinz Boateng nach Frankfurt zu holen damals.

00:10:18.780 --> 00:10:21.360
Speaker 1: Jeder, wie kannst du den holen, der kann ja kaum noch laufen.

00:10:22.600 --> 00:10:23.820
Speaker 1: Das ist ein schwieriger Typ.

00:10:24.500 --> 00:10:26.220
Speaker 1: und nein, er ist ein super Typ.

00:10:26.420 --> 00:10:26.460
Speaker 0: Er

00:10:27.480 --> 00:10:31.060
Speaker 1: ist ein super Typ und hat das Herz am richtigen Fleck und liebt dieses Spiel.

00:10:31.440 --> 00:10:38.300
Speaker 1: Dass er einige Dinge vielleicht mal gemacht hat, neben dem Fußballplatz, die dem einen oder anderen nicht gefallen oder fällt da auf dem Fußballplatz, das ist mir eigentlich egal.

00:10:38.760 --> 00:10:43.580
Speaker 1: Das gehört dazu zum... zu der Erfahrung, die das Leben dir gibt und auch dieser Sport dir gibt.

00:10:44.680 --> 00:10:47.700
Speaker 1: Es dann wieder besser zu machen, das ist die große Kunst.

00:10:48.620 --> 00:10:52.900
Speaker 0: Das ist ja ein sehr positivistisches Grundbild, was du so hast von Menschen vielleicht auch.

00:10:53.220 --> 00:10:57.960
Speaker 0: Dass es einfach auch den Rahmen braucht, eine Unterstützung braucht, damit aus Menschen etwas wird.

00:10:58.200 --> 00:11:01.980
Speaker 0: Das ist eine sehr häre, ideale Vorstellung im Grunde.

00:11:03.000 --> 00:11:07.820
Speaker 1: Ja, jeder Spieler oder jeder Fußballer, das ist ja auch noch mal, es ist immer ein Mensch.

00:11:08.140 --> 00:11:13.360
Speaker 1: Ja, ich habe ja oft manchmal die Diskussion auch in den früheren Jahren gehabt, auch mit Aufzitzreden

00:11:13.420 --> 00:11:13.540
Speaker 1: etc.,

00:11:15.540 --> 00:11:16.720
Speaker 1: wie denn aus ihren Firmen kommen.

00:11:16.780 --> 00:11:17.560
Speaker 1: Und das ist nicht alles so.

00:11:18.020 --> 00:11:23.720
Speaker 1: Aber viele natürlich schon, die diesen ersten Impuls immer ja, die liegen gerade am Boden, da musst du halt nochmal draufhauen.

00:11:23.960 --> 00:11:25.800
Speaker 1: Ich kann nichts aufhauen, wenn einer am Boden liegt.

00:11:26.040 --> 00:11:27.180
Speaker 1: Ich versuche, ihm die Hand zu reichen.

00:11:27.920 --> 00:11:30.600
Speaker 1: Ich versuche, den Weg rauszuzeigen, wenn das dann natürlich nicht kapiert.

00:11:31.560 --> 00:11:33.480
Speaker 1: dann muss man sich irgendwann trennen.

00:11:34.060 --> 00:11:35.700
Speaker 1: Und ich glaube, das ist ganz normal.

00:11:35.840 --> 00:11:47.840
Speaker 1: Aber jemanden auch zu helfen, dann auch in diesem, in diesem Alter, in dem sich die Jungs dann manchmal auch bewegen zwischen zwanzig und dreißig, wo so viel das auch für sie einprasselt, wo so viel das von ihnen verlangt wird.

00:11:48.600 --> 00:11:51.620
Speaker 1: Das kann man nicht alles nur mit Geld rechtfertigen.

00:11:52.400 --> 00:11:57.240
Speaker 1: Dass es einer dann können muss, sondern auch hier ist es ein ganz wichtiger Lebensabschnitt.

00:11:58.100 --> 00:11:59.440
Speaker 1: Wir reden von einem Lebensabschnitt.

00:12:00.380 --> 00:12:02.520
Speaker 1: Das Leben geht ja noch viel, viel länger und viel, viel weiter.

00:12:04.300 --> 00:12:13.420
Speaker 1: Wo du sie begleitest, wo sie sie in einem wichtigen Lebensabschnitt begleitest und versuchst, ihnen Dinge an ihr Hand zu geben, auch Werte zu vermitteln, die sie hoffentlich dann auch mitnehmen können.

00:12:14.460 --> 00:12:17.200
Speaker 1: Es gibt natürlich auch den einen oder anderen, der nimmt sowas überhaupt nicht interessiert.

00:12:17.320 --> 00:12:17.840
Speaker 1: Das ist klar.

00:12:18.820 --> 00:12:25.100
Speaker 1: Aber der wird dann irgendwann mal gegen die Wand laufen und wird dann bergen, dass das vielleicht gar nicht so schlecht war, was dieser ältere Herr zu dir gesagt hat.

00:12:26.700 --> 00:12:28.400
Speaker 1: Weil er die Erfahrung ja schon selber gemacht hat.

00:12:29.860 --> 00:12:32.800
Speaker 1: Ich glaube, das hat jetzt nichts mit Helfer-Syndrom oder wie auch immer zu tun.

00:12:32.860 --> 00:12:34.300
Speaker 1: Sondern nee, die Jungs liegen mir am Herzen.

00:12:35.060 --> 00:12:36.200
Speaker 1: Und jeder einzeln liegt mir am Herzen.

00:12:36.260 --> 00:12:46.800
Speaker 1: Und es tut mir auch manchmal innerlich eher weh, zu sehen, wenn einer wirklich komplett in die Falschrichtung läuft und du kriegst nicht mehr gepackt im Tropf oder eingefangen.

00:12:46.960 --> 00:12:50.340
Speaker 1: Und er könnte aber so vieles erreichen, eigentlich.

00:12:50.380 --> 00:12:52.300
Speaker 1: Dadurch, was er mal ein weglades Talent hat.

00:12:52.360 --> 00:12:55.260
Speaker 1: Und die Jungs leben alle natürlich vom Selbstvertrauen.

00:12:57.560 --> 00:13:00.060
Speaker 1: Und die Generationen auch, die haben sich auch verändert.

00:13:01.960 --> 00:13:10.700
Speaker 1: Wir haben ja im Vorgespräch mal so ein bisschen über eine Kickerszeit gesprochen, weil wir den gleichen Trainer mal zusammen gehabt haben mit Günter Saebert, Sam Saebert, wie wir

00:13:10.740 --> 00:13:11.080
Speaker 0: gesagt haben.

00:13:11.120 --> 00:13:11.360
Speaker 0: Genau.

00:13:12.700 --> 00:13:15.240
Speaker 1: Oder ich habe Rolf Schaarstein als Trainer gehabt, als junger Spieler.

00:13:16.160 --> 00:13:17.840
Speaker 1: Das war eine harte Militärschule eigentlich.

00:13:18.140 --> 00:13:19.760
Speaker 1: Das hat mit Fußball wenigstens umgehabt.

00:13:20.860 --> 00:13:22.500
Speaker 1: Frist oder stirb, überleb.

00:13:22.860 --> 00:13:26.600
Speaker 1: Als junger Spieler musst du viel, viel besser sein, musst viel, viel mehr arbeiten.

00:13:27.840 --> 00:13:33.360
Speaker 1: Und das ging auch in meinen Kopf dann irgendwann vor, weil ich da ein bisschen so gehangen bin, schaff ich es noch in die Bundesliga.

00:13:33.460 --> 00:13:34.600
Speaker 1: Ich bin ja zweit im Bundesliga.

00:13:35.780 --> 00:13:45.260
Speaker 1: Und irgendwann kam dieses innerliche wieder durch so bei mir, wo ich sage, nee, ich mach den jetzt fertig und ich schaff das und der wird mich spielen lassen und spielen lassen müssen auch.

00:13:46.160 --> 00:13:53.280
Speaker 1: Und tatsächlich irgendwann, wo ich es nicht daran gedacht habe, wo ich eigentlich schon gedacht habe, naja, gut, okay, dann gehe ich wieder in die dritte Liga zurück und dann haben wir die Oberliga.

00:13:55.260 --> 00:13:58.840
Speaker 1: Dann hat er mich reingeschmissen und seitdem bin ich da noch nicht mehr raus aus dem Platz.

00:14:00.420 --> 00:14:03.760
Speaker 1: Da habe ich mir einfach gezeigt und er hat gesagt, ja, ich wollte sehen, ob du diesen Bild hast.

00:14:05.020 --> 00:14:10.280
Speaker 1: Und er wollte ich, ob er mir den Willen bricht, ob ich darüber hinwegkomme.

00:14:10.440 --> 00:14:21.660
Speaker 1: Und so viele Stationen in der Karriere habe ich so gehabt, die genau diesen entscheidenden Punkt hatten, hatte schaffe ich es jetzt oder schaffe ich es nicht.

00:14:22.980 --> 00:14:40.000
Speaker 0: Da könnte man ja jetzt die Mutmaßung haben, wenn du solche Trainer erlebt hast, auch mehrmals, so wie du das betont hast, hast du in den letzten Jahren ... Ein ziemliches Problem, weil da sind ja Spieler, die relativ, also nicht relativ, aber die weniger Resilienz zeigen im Alltag.

00:14:40.540 --> 00:14:51.680
Speaker 0: Und trotzdem bist du jemand, der an das Gute glaubt, also jetzt mal ganz grob gesprochen und dir da so den Zugang behalten, das zu der positiven Entwicklung, zu dem positiven Ansatz.

00:14:52.060 --> 00:14:53.260
Speaker 0: Wie schwierig fällt dir das denn?

00:14:53.400 --> 00:14:56.040
Speaker 0: Also auf der einen Seite das selbst erlebt zu haben.

00:14:56.760 --> 00:15:04.980
Speaker 0: so geprägt worden zu sein und dann trotzdem da loszulassen und dann Verständnis auch für diese jungen Spielegenerationen, die mit Sicherheit anders

00:15:05.380 --> 00:15:06.120
Speaker 1: getaktet ist.

00:15:06.460 --> 00:15:08.280
Speaker 1: Wie ist anders getaktet?

00:15:08.320 --> 00:15:20.320
Speaker 1: Das hat sich nicht damit zu tun, wie wir mit ihnen umgehen, gerade im Alter, wenn sie Jugendliche sind, wenn sie in ihren Akademien sind, die auch nicht nur Positives haben, auch viele negative Effekte haben.

00:15:21.220 --> 00:15:25.780
Speaker 1: dass wir die Spieler zu sehr gleich machen wollen, dass wir jedenfalls ihr natürliches Ich-Nehmen weg wollen.

00:15:28.160 --> 00:15:30.140
Speaker 1: Und dann hast du im Endeffekt immer so gleiche Spielertypen.

00:15:30.640 --> 00:15:38.240
Speaker 1: Und wir sehen ins Widerstand, das kommt ein bisschen sicherlich aus der früheren Zeit oder du hast es gelernt oder ist es in dir drin.

00:15:38.940 --> 00:15:43.220
Speaker 1: Deswegen werden immer diese speziellen Spieler gesucht, wo ist der Straßenfuß Baller.

00:15:43.880 --> 00:15:48.980
Speaker 1: Und es gibt auch heute noch diese ganzen Schlagbegriffe, was wir denn brauchen.

00:15:49.020 --> 00:15:51.580
Speaker 1: Wir brauchen Typen, ja, wir brauchen richtig Typen und so, ja.

00:15:51.680 --> 00:16:01.700
Speaker 1: Aber wenn du ihn das natürlich im Jugendalter nimmst, ja, und ich habe oft Diskussionen gehabt, auch mit, mit Jugendtrainer oder Akademischchefs, wo es dann hieß, ja, aber der ist kompliziert.

00:16:01.780 --> 00:16:02.940
Speaker 1: Er sagt, ja, was ist kompliziert an dem?

00:16:03.980 --> 00:16:05.580
Speaker 1: Setzt sich mit dem Jungen auseinander, ja, ja.

00:16:06.100 --> 00:16:08.440
Speaker 1: Lass ihn auch ein bisschen seine Freiheiten.

00:16:08.520 --> 00:16:09.960
Speaker 1: Lass ihn auch, wann man zurück das machen.

00:16:10.020 --> 00:16:11.300
Speaker 1: Lass ihn auch Fehler machen, ja, ja.

00:16:12.740 --> 00:16:15.940
Speaker 1: Aber nehmen dann wieder mit rein in die Verantwortung, ja.

00:16:16.180 --> 00:16:21.700
Speaker 1: Er will es wieder zurückgehen, weil entweder er hat das in sich drin oder er hat es nicht in sich drin.

00:16:21.820 --> 00:16:27.000
Speaker 1: Und das sind diese Themen, die viele nicht verstehen.

00:16:27.040 --> 00:16:30.000
Speaker 1: dann am Ende, weil sie sagen, na, der ist gut oder der ist schlecht.

00:16:30.920 --> 00:16:31.840
Speaker 1: So einfach ist es nicht.

00:16:31.920 --> 00:16:43.760
Speaker 1: Also ich glaube, du kannst aus jedem, da bin ich der feste Überzeugung auch, dass du aus jedem Spieler, der wirklich einen riesen Talent hat und irgendwo mal hängt und vielleicht auch mal was Falsches gemacht hat, kannst du immer noch vieles rausholen.

00:16:44.260 --> 00:16:45.900
Speaker 1: Weil die Jungs haben alle einen Traum.

00:16:46.640 --> 00:16:51.380
Speaker 1: Die wollen jubeln, die wollen da feiern, die wollen eine tolle Karriere haben.

00:16:52.220 --> 00:17:01.700
Speaker 1: Aber für viele ist es natürlich auch nicht sehr viele Stranden da am Ende, weil sie einfach auch nicht das ... Sie können in inneren Schweinehund, wie man so schön sagt, nicht überwinden.

00:17:02.820 --> 00:17:04.119
Speaker 1: Weil immer sie was blockiert.

00:17:06.119 --> 00:17:13.140
Speaker 1: Diese Sache hat ja oft manchmal nicht ... Der Ursprung ist ja nicht dann irgendwie während der Karriere, sondern der fängt ja früher an.

00:17:13.400 --> 00:17:14.020
Speaker 1: Viel, viel früher.

00:17:14.160 --> 00:17:14.700
Speaker 1: Absolut.

00:17:15.300 --> 00:17:16.060
Speaker 1: Warum sie so sind.

00:17:16.200 --> 00:17:18.280
Speaker 1: Und damit muss man sich auseinandersetzen.

00:17:18.319 --> 00:17:30.900
Speaker 1: Ich glaube, die Psychologie im Fußball ist eine ganz wichtige ... Und deswegen ist es auch gut, dass es heute auch viele professionelle Ansprechpartner gibt, gerade in den Akademien auch für diese jungen Spieler.

00:17:31.560 --> 00:17:33.960
Speaker 1: die natürlich manchmal einen Wahnsinn den Druck auf sich laden müssen.

00:17:34.540 --> 00:17:36.640
Speaker 1: Eigentlich für die ganze Familie spielen zum Beispiel.

00:17:38.100 --> 00:17:39.700
Speaker 1: Das war jetzt in meinem Fall gar nicht so der Fall.

00:17:39.760 --> 00:17:43.660
Speaker 1: Meine Eltern haben mich immer unterstützt, aber ich habe nie das Gefühl gehabt, ich muss für sie spielen.

00:17:44.620 --> 00:17:47.320
Speaker 1: Und damit sie ein super Leben nachher haben.

00:17:47.480 --> 00:17:50.700
Speaker 1: Sie haben immer weiter gearbeitet und immer ihren Job gemacht.

00:17:50.740 --> 00:17:53.200
Speaker 1: Die wollten gar nichts von mir, die haben sie einfach nur gefreut und waren stolz.

00:17:54.520 --> 00:17:58.320
Speaker 1: Und das war mein Antrieb im Endeffekt, dass sie noch weiter stolz machen kann, auch die Familie.

00:17:59.680 --> 00:18:00.180
Speaker 1: Das ist klar.

00:18:00.660 --> 00:18:02.220
Speaker 1: Und nichts anderes war es.

00:18:02.500 --> 00:18:08.760
Speaker 1: Das war nicht so von Geld getrieben, obwohl wir alle sehr gutes Geld verdient haben, auch in der Zeit.

00:18:09.240 --> 00:18:14.180
Speaker 1: Auch heute natürlich noch exorbitant, weil das, warum soll ich denn jetzt einen Vorwurf machen?

00:18:14.260 --> 00:18:15.460
Speaker 1: Ich kann ihn keinen Vorwurf machen.

00:18:15.800 --> 00:18:16.720
Speaker 1: Sie müssen damit umgehen.

00:18:16.800 --> 00:18:27.620
Speaker 1: Aber ich merke auch, ich habe letztens ein Gespräch mit Marschau gehabt, mit einem tollen Jungen, der achtzehn Jahre alt ist, den wir jetzt wirklich einen längeren Fristingsvertrag gegeben haben, auch zum Profi.

00:18:28.980 --> 00:18:31.040
Speaker 1: wo die Eltern sowas von normal waren.

00:18:31.680 --> 00:18:41.120
Speaker 1: Und es war so eine Genugtuung, mit solchen Menschen zu sprechen, die sich einfach, wo du nur spürst, wie die sich freuen, dass der Junge diesen Schritt macht.

00:18:42.080 --> 00:18:44.820
Speaker 1: Fast schon erfüll ich dich sogar ein bisschen, fast sogar ästlich.

00:18:46.220 --> 00:18:46.280
Speaker 1: Das

00:18:46.620 --> 00:18:48.040
Speaker 0: Geld gar nicht im Vordergrund steht.

00:18:48.380 --> 00:18:49.960
Speaker 1: Nein, überhaupt nicht mal ansatzweise.

00:18:50.040 --> 00:18:52.440
Speaker 1: Und das war auch in den Gesprächen auch dann so.

00:18:53.120 --> 00:18:54.180
Speaker 1: Das Geld gar nicht groß.

00:18:54.340 --> 00:18:57.660
Speaker 1: Klar war auch ein Berater dabei, aber auch der Berater war sehr vernünftig da.

00:18:58.540 --> 00:19:14.700
Speaker 1: Und wenn ich solche Gespräche dann auch habe, dann freue ich mich unheimlich, weil ich glaub, nein, nicht nur glaub, sondern fest überzeugt mir, dass dieser Junge, wenn er nicht verletzt ist oder wie auch immer seinen Weg machen wird, auf jeden Fall und seinen Traum verwirklichen kann.

00:19:17.700 --> 00:19:23.900
Speaker 0: Was ich auch höre bei dir dieser Zugang zu den Spielern, Zugang zu Menschen ist einfach wichtig.

00:19:24.320 --> 00:19:26.500
Speaker 0: Da kann was entstehen, du kannst Potenzial wecken.

00:19:26.580 --> 00:19:31.740
Speaker 0: und ich habe jetzt gerade heute die Frage gestellt bekommen, wer ist denn nun die bessere Führungskraft?

00:19:32.220 --> 00:19:41.320
Speaker 0: Derjenige, der viel Druck ausübt, der hundertsiebzig Prozent erwartet, verlangt, um dann hundert zu kriegen mit einer extremen Autorität?

00:19:41.900 --> 00:19:50.520
Speaker 0: oder der verständnisvolle empathische Trainer der eben da ist für die Mitarbeitenden, der unterstützt, der berät.

00:19:51.320 --> 00:19:52.520
Speaker 0: Was ist deine Antwort darauf?

00:19:53.540 --> 00:19:55.940
Speaker 1: Ich bin mir sicher, dass es, nein, meine Antwort ist ziemlich einfach.

00:19:56.160 --> 00:19:56.980
Speaker 1: Du musst ja beides haben.

00:19:57.800 --> 00:20:00.180
Speaker 1: Wenn du wirklich ein Top-Lieder sein möchtest, musst du ja beides haben.

00:20:00.220 --> 00:20:01.480
Speaker 1: Ich verlande von meinen Jungs auch alles.

00:20:02.120 --> 00:20:04.240
Speaker 1: Auch von meinen Mitarbeitern alles ab, alles.

00:20:05.520 --> 00:20:09.560
Speaker 1: Aber ich sage immer, das ist immer so mein Lieblingsding, Leadingberg-Examplet.

00:20:10.520 --> 00:20:11.940
Speaker 1: Also als gutes Beispiel voran gehen.

00:20:12.740 --> 00:20:21.280
Speaker 1: Wenn ich alles von mir gebe und wirklich jeden Tag auch meine ganzen Stunden runter arbeite und fleißig bin, unterwegs bin, und es ist ein bisschen ein Schwäbischand, das war ein bisschen fleißig sein.

00:20:23.200 --> 00:20:25.500
Speaker 1: Das hat mir auch mal Fado fein gebracht, das muss noch glücklich sein.

00:20:25.600 --> 00:20:26.960
Speaker 1: Disziplinen fleißig, ja.

00:20:28.380 --> 00:20:30.100
Speaker 1: Das ist ganz, ganz wichtig für ihn immer gewesen.

00:20:31.060 --> 00:20:33.780
Speaker 1: Und das habe ich natürlich mitgenommen.

00:20:34.380 --> 00:20:39.020
Speaker 1: Dann strahlst du das natürlich auch auf deine Mitarbeit auch aus, aus deine Führungskräfte, die du im Team hast.

00:20:40.000 --> 00:20:41.420
Speaker 1: Weil alleine kannst du es nicht schaffen.

00:20:41.500 --> 00:20:43.240
Speaker 1: Du kannst es immer mit einem guten Team schaffen.

00:20:44.220 --> 00:20:47.900
Speaker 1: Als Lieder und der vorausgehen muss.

00:20:49.040 --> 00:20:51.200
Speaker 1: Und das ist auch in der Station, auch in Deutschland so gewesen.

00:20:54.280 --> 00:20:56.260
Speaker 1: Ich habe immer von mir gesprochen, wenn wir Erfolg hatten.

00:20:57.400 --> 00:21:00.180
Speaker 1: Das ist ganz, ganz wichtig.

00:21:01.100 --> 00:21:02.300
Speaker 1: Ich habe den Pokal gewonnen.

00:21:02.440 --> 00:21:03.500
Speaker 1: Wir haben den Pokal gewonnen.

00:21:03.560 --> 00:21:04.900
Speaker 1: Wir haben eine sehr gute Arbeit gemacht.

00:21:05.380 --> 00:21:06.500
Speaker 1: Wir haben ein tolles Scouting gemacht.

00:21:06.560 --> 00:21:07.600
Speaker 1: Wir haben toll analysiert.

00:21:08.060 --> 00:21:08.920
Speaker 1: Wir haben ein tolles Team.

00:21:09.440 --> 00:21:21.800
Speaker 1: Das Wichtige ist, und da musst du halt dann auch im Endeffekt eine starke Brust haben.

00:21:22.540 --> 00:21:24.620
Speaker 1: Du weißt aber auch, dass es eine andere Seite gibt.

00:21:24.760 --> 00:21:32.440
Speaker 1: Wenn es nicht läuft, wenn es Probleme gibt, dann musst du als Führungspersönlichkeit auch vor die Truppe stehen.

00:21:34.040 --> 00:21:35.040
Speaker 1: Ich habe Fehler gemacht.

00:21:36.140 --> 00:21:41.460
Speaker 1: Ich habe in Berlin so einen Fall gehabt und auch im ersten Jahr, wo es da wirklich nicht gut lief.

00:21:42.580 --> 00:21:44.580
Speaker 1: Und trotzdem wieder die Klasse gehalten haben mit Felix Muckert.

00:21:45.280 --> 00:21:48.400
Speaker 1: Und ich bin auf die Mitglieder zusammen gegangen und habe gesagt, ich habe Fehler gemacht.

00:21:49.320 --> 00:21:51.920
Speaker 1: Ich hätte es mir so einfach machen können.

00:21:52.920 --> 00:21:54.320
Speaker 1: Jolen der Mitglieder.

00:21:54.520 --> 00:21:58.240
Speaker 1: Ich hätte es mir einfach machen können.

00:22:00.400 --> 00:22:03.660
Speaker 1: Ich hätte viele Punkte aufzählen können, warum die Situation so ist, wie sie ist.

00:22:03.720 --> 00:22:05.460
Speaker 1: Weil ich ja frisch gekommen bin eigentlich.

00:22:06.940 --> 00:22:14.000
Speaker 1: Warum wir so Probleme haben, warum wir wirtschaftliche Probleme haben, sportlich nicht funktioniert, warum die noch nicht alles so am Laufen ist, wie man sich das vielleicht vorstellt.

00:22:14.080 --> 00:22:16.020
Speaker 1: Aber nein, das bin ich nicht.

00:22:16.120 --> 00:22:20.280
Speaker 1: Und das habe ich auch in Stuttgart mal gemacht, da ich Sportdirektor und Sportvorspieler später war.

00:22:21.080 --> 00:22:23.460
Speaker 1: Habe ich auch gesagt, ja, ich habe Fehler gemacht.

00:22:23.780 --> 00:22:26.000
Speaker 1: Da habe ich mich so vor Steam gestellt, vor allen gestellt.

00:22:26.060 --> 00:22:29.000
Speaker 1: Und das, finde ich, das wird von Führung verlangt.

00:22:30.020 --> 00:22:32.560
Speaker 0: Und hast du das nie bereut oder bedauert?

00:22:32.720 --> 00:22:37.360
Speaker 0: Also jetzt diese zwei Beispiele allein mal genommen, willst du es heute immer noch genauso machen?

00:22:38.100 --> 00:22:39.220
Speaker 1: Ich würde es immer noch so machen, ja.

00:22:39.560 --> 00:22:40.940
Speaker 1: Ich würde es immer so machen, ja.

00:22:41.340 --> 00:22:43.020
Speaker 1: Weil ich mich auch nicht verändert möchte, deswegen auch.

00:22:45.200 --> 00:22:49.860
Speaker 1: Weil ich, weil ich die große Freude habe oder die große, nochmal ich habe gesagt, der Fußball hat mir alles gegeben.

00:22:51.220 --> 00:22:54.660
Speaker 1: Und gibt mir immer noch alles, deswegen mache ich ja den Job noch, weil es mir einfach Spaß macht.

00:22:56.880 --> 00:23:08.060
Speaker 1: Und das ist etwas, was mir einfach so eine Freunde bereitet und auch in schwierigen Situationen, wo alle um dich rum durchticken gefühlt oder panisch sind.

00:23:08.180 --> 00:23:12.940
Speaker 1: Und wir müssen das machen, wir müssen das machen, das machen, nein, du musst auf der Linie bleiben.

00:23:14.080 --> 00:23:15.860
Speaker 1: Ich hab das halt Spiel auch immer gespürt bei Trainern.

00:23:16.020 --> 00:23:26.340
Speaker 1: Wenn die nicht auf ihrer Linie geblieben sind, sondern angefangen haben in schwierigen Situationen Schlangen, also hier wirklich so Kurven zu machen und nur Kompromisse einzugehen, ist ja kurze Zeit später am Ende.

00:23:27.380 --> 00:23:28.400
Speaker 1: Sondern geht klar durch.

00:23:29.120 --> 00:23:35.820
Speaker 1: Wenn jemand eine andere Meinung ist, es gibt immer irgendwo ein Post über dich, dann muss man sich halt trennen und dann schaut man sich in die Augen und trennt man sich wie Männer.

00:23:36.560 --> 00:23:38.840
Speaker 1: Und damit habe ich auch kein Problem.

00:23:38.980 --> 00:23:44.520
Speaker 1: Aber du solltest schon bei dem bleiben, was du für richtig hältst und wie du arbeiten möchtest.

00:23:44.560 --> 00:23:46.820
Speaker 1: Das musst du auch dann auch die Konsequenzen tragen davon.

00:23:47.200 --> 00:23:49.580
Speaker 1: Ich glaube, das ist etwas, was ganz normal ist.

00:23:50.020 --> 00:23:56.560
Speaker 1: Und als Spieler genauso, es kann ja sein, dass der Trainer sagt, ich brauche dich nicht mehr oder ich bin ein anderer Spieler mehr, dann ist es so.

00:23:57.120 --> 00:23:57.740
Speaker 1: Dann geht es weiter.

00:23:58.720 --> 00:23:59.640
Speaker 1: Da bin ich dann keiner, der holt.

00:24:00.700 --> 00:24:01.360
Speaker 1: Mit Sicherheit nicht.

00:24:02.780 --> 00:24:04.560
Speaker 1: Sondern sagt einfach, okay, dann geht es weiter.

00:24:04.680 --> 00:24:05.900
Speaker 1: Und dann schauen wir mal, was das nicht kommt.

00:24:08.120 --> 00:24:17.100
Speaker 0: Du kannst viel einstecken, du musstest viel einstecken während so einer Karriere als Spieler, als Manager.

00:24:18.420 --> 00:24:19.060
Speaker 0: Woher kommt das?

00:24:19.120 --> 00:24:22.360
Speaker 0: Also dieser harte Stahl muss ja geprägt worden sein.

00:24:23.860 --> 00:24:27.940
Speaker 1: Ja, das kommt nochmal aus dem Bruchsprung im Endeffekt, wie ich aufgewachsen bin.

00:24:29.320 --> 00:24:43.460
Speaker 1: Und wie ich mich selber auch immer durchfeiten musste, aber immer Tolle Menschen an meiner Seite hatte, ob das meine Freundin, dann meine Verlobte und jetzt immer noch meine Frau ist, meine Töchter sind, meine Eltern.

00:24:43.500 --> 00:24:44.760
Speaker 0: Ihr lacht lang zusammen, ne?

00:24:45.200 --> 00:24:46.380
Speaker 1: Wir sind schon ewig zusammen.

00:24:46.900 --> 00:24:49.340
Speaker 1: Seit der Ausbildung.

00:24:50.200 --> 00:24:52.580
Speaker 1: Ausbildung habe ich auch noch gemacht, also da gab es noch keine Akkadebiet.

00:24:53.260 --> 00:24:53.600
Speaker 1: Als was?

00:24:54.940 --> 00:24:57.700
Speaker 1: Als Kaufmann im Einzelhandel, hieß das damals.

00:25:00.040 --> 00:25:05.160
Speaker 1: Und diese drei Jahre hab ich voll durchgezogen, hab noch ein Jahr gejobbt in der Immobilienbranche bei einem Freund.

00:25:06.160 --> 00:25:11.500
Speaker 1: Und bin dann ja dann in die zwei Liga gekommen und konnte dann von dem Gehalt, sag mal, leben.

00:25:11.900 --> 00:25:16.280
Speaker 1: Also das war schon immer, ich weiß schon, wie es ist, wenn man fünfeurbar verdient und dann muss man da durchkommen.

00:25:17.220 --> 00:25:18.240
Speaker 1: Das ist schon klar.

00:25:19.840 --> 00:25:21.340
Speaker 1: Nein, das war für mich sehr wichtig.

00:25:21.440 --> 00:25:23.700
Speaker 1: Auch das war sehr wichtig, auch so eine Lehre mal zu machen.

00:25:23.780 --> 00:25:33.600
Speaker 1: Ja und da habe ich meine große Liebe kennengelernt und wir sind bis heute zusammen auch durch stürmische Zeiten auch gegangen insgesamt.

00:25:33.680 --> 00:25:34.020
Speaker 1: Das gehört

00:25:34.060 --> 00:25:34.880
Speaker 0: ja dazu, ja.

00:25:35.340 --> 00:25:41.940
Speaker 1: Das ist ganz normal, die hat auch natürlich alles mitgenommen, was es in diesem Sport so gibt.

00:25:42.060 --> 00:25:44.860
Speaker 1: Er ist ja nicht unbedingt Fußball interessiert, das war auch was Schönes, ja.

00:25:45.740 --> 00:25:49.060
Speaker 1: Sondern kann man auch über andere Dinge reden und kann zu Hause vor allem mal auch runterkommen.

00:25:51.260 --> 00:25:57.200
Speaker 1: Ein Spieler habe ich mich ausgeliebt auf dem Platz mit allen Emotionen, auch auf den sehr extremen Emotionen.

00:25:58.220 --> 00:26:05.860
Speaker 1: Als meine Frau dann immer gefragt wurde, ist er schlechterlich eigentlich zu Hause, weil er so brutal ergeizig ist und so emotional ist auf dem Platz.

00:26:06.580 --> 00:26:07.880
Speaker 1: Aber privat bin ich ja ganz entspannt.

00:26:08.320 --> 00:26:20.460
Speaker 1: Und ich glaube, das ist das, was ich mir immer, wo immer ein Rückzugsort ist, wo ich auch wirklich keinen sehen möchte, wo ich einfach nur mit meinen Freunden zusammen sein möchte und einfach Spaß haben möchte und einfach gute Gespräche haben.

00:26:21.500 --> 00:26:23.340
Speaker 1: Ich glaube, es ist immer wichtig.

00:26:23.400 --> 00:26:25.060
Speaker 1: Man sollte sich auch nicht so wichtig nehmen, ganz ehrlich.

00:26:25.120 --> 00:26:31.840
Speaker 1: Nur weil man jetzt im Fußball ist und im Fernsehen oder hier im Podcast oder wo auch immer, ich habe mich da auch nicht so wichtig genommen.

00:26:32.080 --> 00:26:35.740
Speaker 1: Mir macht der Spaß, so was zu tun, sonst würde ich es nicht machen.

00:26:36.300 --> 00:26:37.080
Speaker 1: Sonst würde ich es nicht machen.

00:26:37.160 --> 00:26:42.940
Speaker 1: Ich habe nochmal das große Glück, durch den Fußball auch Dinge zu machen, die vielleicht andere nicht machen könnten.

00:26:43.620 --> 00:26:47.240
Speaker 1: Und dafür bin ich immer sehr dankbar und das habe ich auch immer wieder gesagt.

00:26:48.700 --> 00:26:53.900
Speaker 0: Und diese sensible seite die hatten wir vor dem vorgespräch auch mal kurz kurz angerissen.

00:26:54.380 --> 00:26:58.100
Speaker 0: Es ist ja klar, dass man eine rolle hat im beruflichen kontext.

00:26:58.280 --> 00:27:04.300
Speaker 0: Da bist du einfach in der führungsrolle da hast du deinen job zu tun schauen tausende zehntausende auf dich millionen publikum.

00:27:04.980 --> 00:27:09.100
Speaker 0: Deswegen ist es ja ganz klug auch nicht alle Emotionen dort zu zeigen.

00:27:09.200 --> 00:27:12.200
Speaker 0: trotzdem gehört zu einer gewissen autentizität natürlich dass man.

00:27:13.420 --> 00:27:14.220
Speaker 0: So ist, wie man ist.

00:27:15.420 --> 00:27:20.540
Speaker 0: Was ist ein Geheimnis, dass man bei dir das Gefühl hat, Mensch, der Fredy war immer so, wie er ist.

00:27:20.620 --> 00:27:24.060
Speaker 0: Und trotzdem hat er sich auch ein Stück weit etwas bewahrt.

00:27:24.160 --> 00:27:34.440
Speaker 0: So, ich glaube, die ganz sensible Seite, die hast du auch noch übrig für andere Zusammenhänge, das private Umfeld, beispielsweise.

00:27:34.800 --> 00:27:35.580
Speaker 0: Ist das so zuverkürzt?

00:27:35.840 --> 00:27:38.600
Speaker 1: Private Umfeld, aber auch, ich liebe es einfach.

00:27:39.640 --> 00:27:42.620
Speaker 1: Ich sage, das ist auch einmal so mein Motto, ich habe nur dieses eine Leben.

00:27:43.580 --> 00:27:44.520
Speaker 1: Irgendwann ist es mir da auch mal.

00:27:45.100 --> 00:27:46.500
Speaker 1: Es dreht sich nicht alles um dich nur.

00:27:46.800 --> 00:27:47.960
Speaker 1: Es gab auch Phasen natürlich auch.

00:27:48.020 --> 00:27:49.840
Speaker 1: Ich sage, da werde ich jetzt zwanzig bis dreißig.

00:27:50.240 --> 00:27:52.240
Speaker 1: Alles läuft super, magisches Dreieck.

00:27:52.860 --> 00:27:56.600
Speaker 1: Du wirst gefeiert überall hin und her und natürlich schwebst du auch mal ganz kurz.

00:27:57.760 --> 00:28:00.120
Speaker 1: Aber irgendwann kommt der Hammerbof und du bist wieder auf dem Boden.

00:28:01.100 --> 00:28:04.620
Speaker 1: Aber die Lehren rausziehen, du musst die erfahren und musst du ja sammeln.

00:28:05.920 --> 00:28:19.260
Speaker 1: Und viele solche Dinge, ich genieße es einfach nur, wenn etwas super funktioniert, ist es ein wunderschönes Gefühl, wenn du um andere Menschen auch glücklich machen kannst und glücklich sehen kannst, in dem, was du liebst, zu arbeiten, Fußball.

00:28:19.880 --> 00:28:27.700
Speaker 1: Und trotzdem nehme ich mich noch mal nicht in der Form so wichtig, dass ich sage, Das habe ich jetzt alles gemacht.

00:28:27.760 --> 00:28:33.320
Speaker 1: Ich bin noch nicht mal eine Sekunde, ich bin ein Hundertstel in der Geschichte des Fußballs.

00:28:34.060 --> 00:28:38.400
Speaker 1: Also man ist ja nur ein gewissen Teil da und trotzdem musst du.

00:28:38.820 --> 00:28:41.480
Speaker 1: auch einschaffen, du musst auch das Leben auch ein bisschen genießen können.

00:28:43.100 --> 00:28:45.960
Speaker 1: Und die freie Zeit, die du hast, auch mit deinen Besten.

00:28:46.060 --> 00:28:48.740
Speaker 1: Und ich habe auch so eine Phase gehabt, als Manager am Anfang und so.

00:28:49.280 --> 00:28:54.140
Speaker 1: Ich habe mich dann irgendwann mal angeschaut oder besser gesagt, meine Frau hat mir das Bild gezeigt, wie ich aussehe.

00:28:55.100 --> 00:29:00.380
Speaker 1: Nicht von der Klamotten her, sondern vom Gesicht her, dass ich total runter gearbeitet war, dass ich ein bisschen aufgeschwemmt war auch.

00:29:01.400 --> 00:29:07.020
Speaker 1: dass ich ja nicht auf meine Gesundheit, sondern nur gearbeitet hab, bin verrückter und mich selbst zerfressen hab und vielleicht auch nicht mehr rechts und links sehen konnte.

00:29:07.900 --> 00:29:13.960
Speaker 1: Vielleicht auch meinen Töchter noch gar nicht mehr zugehört hab, meiner Frau nicht mehr zugehört hab, beim Essen und so, weil es mich komplett gefangen hat.

00:29:15.200 --> 00:29:25.160
Speaker 1: Und deswegen war diese Zeit auch, wo ich aus Stuttgart dann raus war, aus dem VfB, was ein spezielles Thema natürlich war, der VfB, meinen Jugendverein.

00:29:27.740 --> 00:29:30.260
Speaker 1: Und dann diese zwei Jahre Zeit hatte bis Eintracht Frankfurt.

00:29:32.100 --> 00:29:32.820
Speaker 0: Die haben dir gutgetan.

00:29:33.400 --> 00:29:34.860
Speaker 1: Die hat mir unheimlich gutgetan.

00:29:35.820 --> 00:29:39.540
Speaker 1: Ich weiß auch noch, ich habe mal zum Max Eberlauch gesagt und zu den anderen.

00:29:39.600 --> 00:29:43.540
Speaker 1: Es ist immer gut, wenn man eine Pause hat, wenn man rausgeht aus vielen Sachen.

00:29:44.840 --> 00:29:46.420
Speaker 1: Einfach mal ein Jahr Pause machen.

00:29:46.960 --> 00:29:47.420
Speaker 1: Oftmals

00:29:47.500 --> 00:29:49.720
Speaker 0: notgedrungen, Freddy, in dem Zusammenhang gesagt.

00:29:49.980 --> 00:29:50.480
Speaker 0: Oftmals

00:29:50.540 --> 00:29:54.980
Speaker 1: notgedrungen, genau, wenn es wirklich schon an der übere Grenze ist.

00:29:56.680 --> 00:30:02.220
Speaker 1: Weil der Job ist nicht einfach nur, man guckt sich Training an und hin und her, sondern man hat alle möglichen Interessensgruppen

00:30:02.860 --> 00:30:03.000
Speaker 0: auf

00:30:03.100 --> 00:30:03.280
Speaker 1: sich.

00:30:03.860 --> 00:30:12.000
Speaker 1: Und ich sage über der Manager, der Sportmanager ist eigentlich immer der, wie eine Kugel in der Mitte, die alles ausgleichen muss von außen, diese ganzen.

00:30:12.120 --> 00:30:13.980
Speaker 1: Und die Kugel muss immer irgendwie noch stabil bleiben.

00:30:15.000 --> 00:30:20.980
Speaker 1: Gibt ja so einen Hochhaus, glaube ich, in Taiman, da wo so ein Riesendeck da drin ist und die Erdbeben dann ausgleichen.

00:30:21.040 --> 00:30:22.680
Speaker 1: Und diese Erdbeben musst du irgendwo ausgleichen.

00:30:22.880 --> 00:30:29.220
Speaker 1: Da gibt es immer so einen Da gibt es immer so einen typischen Vergleich dazu und so fühle ich mich manchmal auch.

00:30:29.580 --> 00:30:47.760
Speaker 1: Da hast du die Medien, dann hast du die Spieler, dann hast du die Berater, dann hast du die Gremien, dann hast du die Fans, dann hast du die ganz harten Fans, dann hast du jeder, jeder zährt an dir irgendwo und du versuchst, dass du dieses Umfeld des Spiels und das ist meine größte Aufgabe.

00:30:48.420 --> 00:30:53.340
Speaker 1: Ich habe es auch jetzt wieder zu unserem neuen Trainer gesagt, den ich jetzt dann hol, zu, zu, zu, zu.

00:30:53.420 --> 00:30:53.880
Speaker 1: Leger war schon.

00:30:54.380 --> 00:30:57.400
Speaker 1: Ich möchte, ich möchte, dass du in Ruhe arbeiten kannst.

00:30:57.940 --> 00:31:01.360
Speaker 1: Wirklich in Ruhe und ich halte alles vom Leib, was rauskommt, wie ein Schutzschild.

00:31:01.400 --> 00:31:10.160
Speaker 1: Weil dann weiß ich, und ich muss diese Residenz dann auch haben und das auch aushalten können, dann weiß ich, dann kannst du in Ruhe arbeiten und dann kannst du auch Erfolg haben.

00:31:11.100 --> 00:31:15.060
Speaker 1: Aber diese Strömungen und dieses hektische, wir müssen jetzt ganz was anderes machen.

00:31:15.700 --> 00:31:19.220
Speaker 1: Das ist oft der Untergang bei vielen Vereinen für eine gewisse Phase.

00:31:20.460 --> 00:31:22.940
Speaker 1: Und dieses, dieses Aktionistische.

00:31:24.080 --> 00:31:25.820
Speaker 1: Dafür wirst du mich nicht kriegen normalerweise.

00:31:26.320 --> 00:31:28.380
Speaker 1: Und darauf habe ich gar keine Lust.

00:31:28.900 --> 00:31:31.760
Speaker 1: Sondern ich ziehe lieber mal durch, auch wenn die Wellen verdammt hoch sind.

00:31:33.020 --> 00:31:34.980
Speaker 0: Und ist es dir dann besser gelungen danach?

00:31:36.680 --> 00:31:37.220
Speaker 1: Ja, absolut.

00:31:37.300 --> 00:31:39.600
Speaker 1: Ja, ist absolut besser auch vom Leben her auch gelungen.

00:31:40.180 --> 00:31:41.140
Speaker 1: auch vom Genießen her.

00:31:41.380 --> 00:31:45.020
Speaker 1: Und ja, meine Töchter sind ja schon immer wachsende Alter, schon fast Richtung dreißig.

00:31:45.760 --> 00:32:03.680
Speaker 1: Und jetzt auch mit meiner Frau zusammen auch, wie wir versuchen, dann auch den Tag zu gestalten, einfach spazieren zu gehen und wohin zu gehen oder jetzt hier in Warschau oder in Polen selber, uns auch Dinge anzuschauen, mal auch zu sagen, okay, heute wird mal der halbe Tag dafür investiert, damit auch mal rauskommt, weil ich unheimlich dann auch Menschen beobachte.

00:32:05.680 --> 00:32:12.080
Speaker 1: Vieles mich Politik unheimlich interessiert, mich aber auch Geschichte unheimlich interessiert und Museen gehen und solche Sachen.

00:32:12.940 --> 00:32:18.800
Speaker 1: Da hat auch viel meine Frau eine Rolle gespielt, die mir da auch immer gesagt, komm, lass uns mal da ins Museum gehen und sowas nicht, sowas im Museum, was soll ich denn da?

00:32:18.840 --> 00:32:19.680
Speaker 0: Öffnet den Blick, ne?

00:32:20.260 --> 00:32:21.820
Speaker 1: Öffnet den Blick komplett, ja.

00:32:22.080 --> 00:32:24.980
Speaker 1: Und auch die Verhältnismäßigkeit.

00:32:25.060 --> 00:32:26.060
Speaker 1: Wie wichtig ist Fußball?

00:32:26.380 --> 00:32:29.600
Speaker 1: Fußball ist etwas, was uns Emotionen gibt.

00:32:31.700 --> 00:32:34.880
Speaker 1: Und wir verkaufen die eigentliche Emotion, positive wie negative.

00:32:37.540 --> 00:32:40.860
Speaker 1: Und natürlich sind die Positiven immer öfter viel viel schöner, das ist glaube ich auch ganz klar.

00:32:40.900 --> 00:32:44.620
Speaker 1: Das weiß auch jeder, aber es gibt immer auch die andere Seite.

00:32:45.120 --> 00:32:56.120
Speaker 1: Und die nimmst du dann am Ende des Tages auch mit und musst du versuchen gut zu managen, auch intern auch gut zu managen, damit dich jeder dem Pfad das Richtigen eigentlich verlässt.

00:32:57.700 --> 00:33:04.900
Speaker 0: Und wir alle sind angewiesen auf Erfahrung, weil Erfahrungen im Leben uns was sagen und was beibringen wollen.

00:33:04.940 --> 00:33:05.940
Speaker 0: Manchmal erkennt man es.

00:33:06.900 --> 00:33:08.080
Speaker 0: Manchmal erkennt man es nicht.

00:33:09.380 --> 00:33:22.440
Speaker 0: Wenn ich dich mal so frage, nur heute bist du fifty-fünfzig, Fredy, welcher Rückschlag so als Spiele, aber auch als Funktionär würdest du denn nennen?

00:33:23.520 --> 00:33:23.720
Speaker 1: Der,

00:33:24.220 --> 00:33:31.980
Speaker 0: der jetzt auch noch in der Rückschau sozusagen für dich sehr wichtig war, weil du daraus unglaublich gelernt hast oder auch gewachsen bist.

00:33:33.040 --> 00:33:38.600
Speaker 0: Fällt dir da eine Entlassung oder einen Wechsel ein?

00:33:38.640 --> 00:33:39.680
Speaker 0: Nein,

00:33:39.720 --> 00:33:45.380
Speaker 1: als Spieler hatte ich mal, genau, als Spieler habe ich mal so eine Situation gehabt, als ich in Dortmund dann raus musste, einfach, ja.

00:33:46.060 --> 00:33:47.680
Speaker 1: Aus dieser Bundesliga auch raus musste.

00:33:47.800 --> 00:33:50.540
Speaker 1: Und ich bin dann ein halbes Jahr zu einem Golden One rausgegangen nach England.

00:33:52.640 --> 00:33:56.980
Speaker 1: Und ich muss sagen, da habe ich so ein bisschen so eine Phase gehabt, ich habe die Freude am Spiel verloren.

00:33:59.640 --> 00:34:01.400
Speaker 1: Hatte mehrere Gründe auch irgendwie auch.

00:34:02.180 --> 00:34:03.820
Speaker 1: Wir haben selbst unzufrieden.

00:34:06.400 --> 00:34:18.900
Speaker 1: In der Mannschaft hat sich so funktioniert, Verletzungen gehabt auch und da wieder zurückgekommen und irgendwie dann plötzlich doch nicht mehr unbedingt die erste Elf, sondern ein bisschen mehr draußen eigentlich als drinnen.

00:34:20.540 --> 00:34:21.820
Speaker 1: Und dann wollte ich ihn unbedingt weg.

00:34:21.940 --> 00:34:23.620
Speaker 1: Trainer war Matthias, da war er ganz interessant.

00:34:23.960 --> 00:34:26.620
Speaker 1: Und Matthias ist ja wirklich ein guter Freund, muss man echt sagen.

00:34:27.500 --> 00:34:30.679
Speaker 1: Auch über die Zeit hinweg, über Natsnamascha, wo wir uns zusammen gespielt haben.

00:34:30.719 --> 00:34:35.580
Speaker 1: Aber auch dann als Trainer und Spieler haben wir vielleicht nicht so gut zusammengepasst.

00:34:35.639 --> 00:34:35.880
Speaker 1: Krasse

00:34:35.980 --> 00:34:36.860
Speaker 0: Konstellation.

00:34:37.040 --> 00:34:37.920
Speaker 0: Krasse Konstellation.

00:34:37.960 --> 00:34:46.960
Speaker 1: Er hat mir wahrscheinlich auch die Wahrheit ein bisschen so vorgezeigt, dass ich nicht auf dem richtigen Weg bin oder dass mir irgendwas fehlt.

00:34:48.380 --> 00:34:53.560
Speaker 1: Und in den halben Jahren, als ich nach England gegangen bin, habe ich den Spaß am Spiel wieder zurückgefunden.

00:34:53.800 --> 00:34:57.660
Speaker 1: Vielleicht auch mal komplett wegzugehen, aus dieser Wohlfühloase.

00:34:58.920 --> 00:35:02.160
Speaker 1: Abschiedskampf, zwei erste Liga in England, in der Premier League.

00:35:03.720 --> 00:35:07.080
Speaker 1: Und das waren nur sechzehn Spiele, aber die warten.

00:35:07.580 --> 00:35:07.980
Speaker 1: Prägnant.

00:35:08.640 --> 00:35:12.600
Speaker 1: Und die haben mir viel gegeben, auch für mein Leben viel gegeben, mal ins Ausland zu gehen.

00:35:14.760 --> 00:35:18.240
Speaker 1: Alleine da zu sein, im Endeffekt auch, weil die Familie klar, die Kinder waren in der Schule.

00:35:19.920 --> 00:35:20.960
Speaker 1: Auch alleine da zu sein.

00:35:22.120 --> 00:35:27.340
Speaker 1: Und selbst, die ein bisschen einen Kopf zu machen, hat mir viel gegeben in der Zeit.

00:35:27.760 --> 00:35:29.960
Speaker 1: Und da habe ich wirklich den Spaß wieder zurückgekommen.

00:35:30.600 --> 00:35:32.100
Speaker 1: Okay, mit Ordnung liegt es leider nicht weiter.

00:35:32.260 --> 00:35:33.820
Speaker 1: Am letzten Moment nach Hannover gewechselt.

00:35:34.700 --> 00:35:38.160
Speaker 1: Und boom, plötzlich war ich wieder der ... gefühlte Newcomer, ja.

00:35:39.820 --> 00:35:51.780
Speaker 1: Ich fand alles irgendwie leichter und ich fand irgendwie alles ein bisschen lustiger in der Bundesliga, über was man sich so aufregt, obwohl ich da vorhin in der Premier League mal das halbe Jahr war, wo ich totalen Spaß hatte und wirklich tolle Freunde auch kennengelernt habe.

00:35:52.040 --> 00:35:56.560
Speaker 1: Und einfach auch, dass neben dem Fußballplatz vielleicht viel mehr genießen konnte als in Deutschland.

00:35:57.940 --> 00:36:06.580
Speaker 1: Weil der Engländer, der liebt seinen Sport, der liebt den Fußball, aber irgendwie so nach dem Spiel ist halt Ruhe.

00:36:08.160 --> 00:36:32.200
Speaker 1: Da ist halt nicht groß, dass auch Trainingssachen, du trainierst in einem Trainingszentrum, wo man wirklich auch gar keine Fans sind, weil wir gar keine hinwollen oder keine Kibice, keine Journalisten, alles ist geregelt, okay, die kommen am Dienstag, Dach im Spiel, alles geregelt, so wie ich es eigentlich sein muss, du gibst deine Statements ab, boop, und dann hast du Ruhe.

00:36:33.280 --> 00:36:36.480
Speaker 1: Und dann kannst du auch rausgehen, kannst mal ein Bier trinken gehen, kannst auch mal Spaß sagen gehen.

00:36:36.860 --> 00:36:37.780
Speaker 1: Interessiert gar keinem.

00:36:38.840 --> 00:36:39.680
Speaker 1: Zu der Zeit war das so.

00:36:40.120 --> 00:36:40.240
Speaker 0: Und

00:36:40.940 --> 00:36:45.360
Speaker 1: ich fand es total angenehm und dann habe ich auch die Freude zurückgeworden.

00:36:46.840 --> 00:37:09.060
Speaker 1: Und so wie ich es von Ihnen gesagt habe, auch in der Zeit, als es sehr schnell, dann plötzlich, dann vorbei auch in Stuttgart war, weil es in der Sportdirektor-Zeit oder Sportvorstandszeit dann auch, war es dann auch so, dass das mich kurz getroffen hat, aber da mich meine Frau super aufgefangen hat und gleich gesagt, Bei den zwei Wochen zu unseren Freunden nach New York.

00:37:10.840 --> 00:37:12.180
Speaker 1: Und dann hat es mir dieses Bild gezeigt.

00:37:12.300 --> 00:37:14.680
Speaker 1: Guck mal, das war vor zwei Wochen zuvor ausgesehen, also das Gesicht.

00:37:16.220 --> 00:37:17.260
Speaker 1: Und jetzt mache ich ein Foto von dir.

00:37:18.240 --> 00:37:20.460
Speaker 1: Und meine Gesichtszüge waren komplett entspannt.

00:37:21.680 --> 00:37:24.560
Speaker 1: Ich war also aus diesem Druckkessel raus.

00:37:26.240 --> 00:37:29.080
Speaker 1: Und das war die beste Idee, die sie haben konnte.

00:37:29.320 --> 00:37:30.380
Speaker 1: Es ist alles zu sagen.

00:37:32.020 --> 00:37:34.380
Speaker 1: Aber natürlich fühlt man dann erstmal so eine Niederlage.

00:37:34.460 --> 00:37:36.820
Speaker 1: Ich glaube, dieses erste Mal tut immer meisten weh.

00:37:38.200 --> 00:37:41.680
Speaker 1: Wenn man wenn wenn sowas passiert aber es entscheidet nochmal.

00:37:43.380 --> 00:37:45.560
Speaker 1: Batterien aufladen, weitermachen.

00:37:46.940 --> 00:37:47.540
Speaker 1: Neuer Fokus.

00:37:47.640 --> 00:37:48.140
Speaker 1: hast du noch?

00:37:48.380 --> 00:37:49.260
Speaker 1: ehrlich sein zu dir selbst?

00:37:49.300 --> 00:37:51.080
Speaker 1: hast du noch Spaß daran was du tust.

00:37:52.580 --> 00:37:55.820
Speaker 1: Und wenn du dies hast dann musst du es auf jeden Fall verfolgen.

00:37:57.060 --> 00:38:00.280
Speaker 0: Und trotzdem an der Stelle tut sich die Parallele einfach auf.

00:38:00.340 --> 00:38:06.400
Speaker 0: Deswegen will ich da nochmal nachfragen mit dem Abstand und mit dem, wie du es erklärst, aber auch dann zu diese Mini-Auszeit nach Stuttgart.

00:38:06.820 --> 00:38:13.400
Speaker 0: Jetzt auch dein Weg nach Warschau in eine tolle Stadt, ein tolles Land Polen, ein traditionesreicher Verein.

00:38:13.740 --> 00:38:21.620
Speaker 0: Trotzdem ist das so auch Abstand suchen, so dein Ding machen, alles aus einer anderen Perspektive mal betrachten.

00:38:22.360 --> 00:38:25.600
Speaker 1: Ja, nach der Berliner Zeit im Endeffekt, die ja wirklich nicht klang war.

00:38:26.120 --> 00:38:28.160
Speaker 1: Und da brüsten wir jetzt gar nicht so tief drauf eingehen.

00:38:28.200 --> 00:38:30.320
Speaker 1: Habe ja auch gar keine große Lust darüber gefasst.

00:38:30.440 --> 00:38:33.980
Speaker 0: Nein, ich habe mir auch keine Frage zu härter vorbereitet.

00:38:34.180 --> 00:38:35.940
Speaker 1: Nein, nein, das geht ja weniger noch mal.

00:38:36.000 --> 00:38:44.320
Speaker 1: Es geht ja weniger um den Verein selbst, sondern es geht in den, wie man miteinander arbeitet oder was man für Visionen hat oder wie auch immer oder was man für Vorstellungen hat, wie man arbeitet.

00:38:46.160 --> 00:38:47.220
Speaker 1: Darum geht es, sage ich, mehr.

00:38:47.320 --> 00:38:50.080
Speaker 1: Da geht es ja nicht um den Mensch selber im Verein oder wie auch immer.

00:38:52.120 --> 00:38:55.840
Speaker 1: war es einfach, war es einfach so, dass, ja klar, und jeder hat es damit bekommen.

00:38:55.900 --> 00:39:07.700
Speaker 1: Ich hatte dann immer noch ein Gerichtstreit, der jetzt dann am Ende Januar, bis jetzt in den Jahre ist, und der ist noch immer noch nicht vorbei.

00:39:08.820 --> 00:39:12.640
Speaker 1: Das belastet natürlich schon ein, weil da steht es ein bisschen da ungefähr.

00:39:13.260 --> 00:39:13.980
Speaker 1: Das war was Neues.

00:39:14.140 --> 00:39:17.380
Speaker 1: Das war eine neue Note, wo man versucht hat, so ein bisschen auch meine Person.

00:39:18.160 --> 00:39:20.560
Speaker 1: Irgendwie zu diskreditieren und sowas, sowas hat mir nicht gefallen.

00:39:21.260 --> 00:39:28.760
Speaker 1: Das ist nicht okay, wenn man mit irgendwelchen Anschuldigungen kommt, die einfach nicht stimmen und die Diskrete im Endeffekt auch anerkannt haben, dass sie unbar sind.

00:39:30.180 --> 00:39:32.700
Speaker 1: Und das sind so Dinge, die mag ich überhaupt nicht.

00:39:33.140 --> 00:39:34.780
Speaker 1: Weil ich ziemlich direkt bin und immer klar bin.

00:39:35.780 --> 00:39:39.920
Speaker 1: Und das sind so Dinge, die machen absolut keinen Spaß.

00:39:40.580 --> 00:39:43.500
Speaker 0: Und daraus resultierend so Abstand suchend?

00:39:44.340 --> 00:39:48.420
Speaker 1: Ja, aber ich war auch, ich habe auch mit mir selber jetzt auch Zeit gehabt genug auch wieder.

00:39:50.040 --> 00:39:56.500
Speaker 1: Und auch da, meine Frauen und ich sind eigentlich da frei, wir haben keine kleine Kinder mehr, wir können eigentlich machen, was wir wollen.

00:39:57.720 --> 00:40:04.080
Speaker 1: Und für mich war irgendwie klar, ich glaube, ich muss mal raus aus Deutschland wieder.

00:40:05.240 --> 00:40:06.220
Speaker 1: Ich muss mal was anderes machen.

00:40:06.560 --> 00:40:08.420
Speaker 1: So ein bisschen wie das mit Bolton, weißt du, als Spieler.

00:40:09.360 --> 00:40:13.680
Speaker 1: Ich wollte raus, ich wollte einfach mal, ich wollte, Fußball ist so groß.

00:40:14.120 --> 00:40:14.880
Speaker 1: ist so global.

00:40:15.600 --> 00:40:18.160
Speaker 1: Ich liebe es zu reisen, ich liebe andere Kulturen kennenzulernen.

00:40:19.580 --> 00:40:23.780
Speaker 1: Und da bin ich wirklich in der Welt schon was für sich wo überall gewesen und ich werde das nie messen.

00:40:24.060 --> 00:40:30.040
Speaker 1: Das größte Glück, was du haben kannst, ist wenn du viel unterwegs sein kannst, viel reisen kannst, viele Menschen sehen kannst.

00:40:30.480 --> 00:40:36.020
Speaker 1: Letzte Woche waren wir in Vor zwei, drei Wochen waren wir in Nerewahn hier und haben Fußball gespielt.

00:40:37.120 --> 00:40:38.700
Speaker 1: Da bin ich da auch rumpelauf in der Stadt.

00:40:39.260 --> 00:40:39.920
Speaker 1: In Armenien.

00:40:40.360 --> 00:40:41.160
Speaker 1: Da war ich letztes Mal.

00:40:41.680 --> 00:40:42.980
Speaker 1: Sechs und neun ist wieder zur Nahmannschaft.

00:40:43.740 --> 00:40:46.280
Speaker 1: Also fast dreißig Jahre später komme ich da mal wieder hin.

00:40:47.120 --> 00:40:51.640
Speaker 1: Und mich hat es einfach interessiert, wie ist das Land jetzt gewachsen?

00:40:51.720 --> 00:40:52.740
Speaker 1: Oder was ist da passiert?

00:40:53.140 --> 00:40:54.720
Speaker 1: Und auch mit Leuten unterhalten und so.

00:40:54.900 --> 00:40:56.620
Speaker 1: Super, super spannend.

00:40:56.900 --> 00:40:58.660
Speaker 1: Weil das bringt einfach auf das Leben einfach viel.

00:40:58.880 --> 00:40:59.840
Speaker 1: Und du siehst ja hier Sachen.

00:41:00.760 --> 00:41:06.360
Speaker 1: Und das ist etwas, was in mir ist, wo ich immer sage, ich habe auch immer manchmal so einen Fernweg.

00:41:07.960 --> 00:41:09.360
Speaker 1: Und bin gerne mal auch unterwegs.

00:41:09.720 --> 00:41:15.460
Speaker 1: Und deswegen war für mich klar, ich muss mal aus der Bundesliga mal raus.

00:41:16.340 --> 00:41:19.780
Speaker 1: Einfach, weil es mich auch interessiert, wie es woanders läuft.

00:41:19.900 --> 00:41:20.260
Speaker 1: Ja, wieder.

00:41:20.880 --> 00:41:23.600
Speaker 1: Ich habe angefangen, viele vergessen, das ist in Bulgarien angefangen.

00:41:24.500 --> 00:41:28.040
Speaker 1: Bei Tschernomores Burgas und Schwarzen Meer, mit meinem französischen Ballakof als Trainer.

00:41:28.300 --> 00:41:28.880
Speaker 1: Da war ich CEO.

00:41:29.940 --> 00:41:32.300
Speaker 1: Und ich muss sagen, das waren zwei tolle Jahre, die ich da hatte.

00:41:32.700 --> 00:41:35.680
Speaker 1: Wenn der VFB nicht gekommen wäre, wäre ich wahrscheinlich noch da im Lieben.

00:41:36.800 --> 00:41:37.720
Speaker 0: Habe ich in der Liste vorhin?

00:41:37.820 --> 00:41:38.400
Speaker 1: Und

00:41:39.100 --> 00:41:40.320
Speaker 0: in den Tisch fallen lassen?

00:41:40.400 --> 00:41:42.180
Speaker 0: Burger, sag doch mal, von zwei...

00:41:43.100 --> 00:41:44.260
Speaker 1: Neun bis zweizehnt, genau.

00:41:44.440 --> 00:41:45.920
Speaker 1: Ja, zwei neun bis zweizehnt, genau.

00:41:46.740 --> 00:41:51.460
Speaker 1: Weil ich bin ja im Januar da hingekommen und war so ungefähr, achtzehn Monate ungefähr.

00:41:51.740 --> 00:41:52.400
Speaker 1: Stimmt, stimmt.

00:41:54.300 --> 00:41:55.380
Speaker 1: Dann kam der VFB um die Ecke.

00:41:56.520 --> 00:42:07.760
Speaker 1: Und... Ich habe da echt eine große Freude gehabt, da vieles zu gestalten, auch als erster Step in den Fußball als funktionär im Endeffekt auch.

00:42:09.080 --> 00:42:21.320
Speaker 1: Und ich wollte einfach mal wieder sehen, wie es ist, mit einer ganz anderen kulturellen Ansatz den Fußball zu managen.

00:42:21.920 --> 00:42:24.520
Speaker 1: Genau so aber auch von der Struktur her.

00:42:24.940 --> 00:42:26.840
Speaker 1: Wir haben ja die Diskussion in Deutschland bei fünfzig plus eins.

00:42:27.060 --> 00:42:27.980
Speaker 1: Hier sind Eigentümer.

00:42:28.980 --> 00:42:29.880
Speaker 1: Es ist ein bisschen anders.

00:42:31.100 --> 00:42:33.100
Speaker 1: Und das hat mich einfach wieder gereizt.

00:42:33.540 --> 00:42:34.660
Speaker 1: Ich möchte einfach wieder das machen.

00:42:35.180 --> 00:42:36.900
Speaker 1: Und das gibt es in Deutschland nicht.

00:42:36.980 --> 00:42:37.860
Speaker 1: Okay, musst du halt raus.

00:42:39.040 --> 00:42:40.700
Speaker 1: Und wo es dann auch am Ende des Tages ist.

00:42:40.740 --> 00:42:42.020
Speaker 1: Ich habe es mir auch genau angeschaut.

00:42:42.980 --> 00:42:53.720
Speaker 1: Ist doch erst mal gar nicht so wichtig, ob das jetzt in Polen ist, ob das jetzt in Deutschland, was weiß ich, das sagt in der Schweiz, Spanien, Italien, Englern, USA, wo auch immer, ja, ist doch erst mal gar nicht so wichtig.

00:42:55.280 --> 00:42:56.040
Speaker 0: Also du bist ja schon...

00:42:56.900 --> 00:43:01.700
Speaker 1: Man muss davon weggehend auch zu sagen, was verlangen die Leute von mir, was soll ich denn als nächstes machen?

00:43:01.740 --> 00:43:01.800
Speaker 1: Nee.

00:43:01.840 --> 00:43:02.680
Speaker 1: Ja, aber sich davon freizumachen, das ist

00:43:02.720 --> 00:43:03.120
Speaker 0: natürlich die Kunst.

00:43:03.180 --> 00:43:07.400
Speaker 0: Ja, aber wenn du... Ja, aber wenn du... Ja, aber wenn du... Ja, aber wenn du... Ja, aber wenn du... Ja, aber wenn du... Ja, aber wenn du... Ja, aber wenn du... Ja, aber wenn du... Ja, aber wenn du... Ja,

00:43:07.500 --> 00:43:12.620
Speaker 1: aber wenn du... Ja, aber wenn du... Ja, aber wenn du... Ja, aber wenn du... Ja, aber wenn du... Ja, aber wenn du... Ja, aber wenn du... Ja, aber wenn du... Ja, aber wenn Wenn denn der Kiste bist, wie man so schön sagt.

00:43:13.540 --> 00:43:14.600
Speaker 1: Hey, ist es dann vorbei?

00:43:15.760 --> 00:43:17.700
Speaker 1: Hast du die Chancen vielleicht mal genutzt oder nicht genutzt?

00:43:18.580 --> 00:43:21.780
Speaker 1: Ich liebe solche Chancen zu nutzen, solche Dinge auch dann zu machen.

00:43:23.060 --> 00:43:23.840
Speaker 1: Ja, und das zeigt ja

00:43:23.900 --> 00:43:24.460
Speaker 0: das bald wie

00:43:24.540 --> 00:43:25.340
Speaker 1: in Bulgarien.

00:43:26.220 --> 00:43:27.800
Speaker 1: Genau, und das ist auch Bulgarien mal genauso.

00:43:28.020 --> 00:43:28.360
Speaker 1: Ja, genau.

00:43:29.680 --> 00:43:33.400
Speaker 0: Und da ist ja wirklich eine gewisse Konsistenz drin zu erleben.

00:43:33.440 --> 00:43:37.420
Speaker 0: Also Bolton, Bulgarien jetzt, weil du es auch nochmal gesagt hast, auch jetzt.

00:43:38.340 --> 00:43:50.120
Speaker 0: Also du machst dich da frei und bist schon immer auch dann so in eher ungewöhnlicheren Weg dann auch gegangen, um vielleicht neue Perspektiven zu entdecken.

00:43:50.160 --> 00:43:55.140
Speaker 0: Das finde ich ganz spannend gerade, dass sich das ein Stück weit wiederholt und irgendwie zu dir gehört.

00:43:55.760 --> 00:43:56.700
Speaker 1: Als Spieler aber genauso.

00:43:58.880 --> 00:44:02.560
Speaker 1: Meine Karriere beend, du hast gesagt, ich hab ein paar Spiele noch in Kroatien gemacht, richtig.

00:44:03.240 --> 00:44:07.560
Speaker 1: Ich hab meine Mutter versprochen, da immer mal, wo ich klein war, dass ich mal in Kroatien spielen werde.

00:44:09.200 --> 00:44:17.400
Speaker 1: Dann hab ich diese Chance wahrgenommen, hab gesagt, ich hatte wirklich Angebote aus Katar und Japan und war auch immer noch gleich weiterzuspielen.

00:44:18.620 --> 00:44:22.180
Speaker 1: Aber irgendwie wollte ich für mich einen Abschluss haben und dann hab ich gesagt, da geh ich dahin.

00:44:23.060 --> 00:44:30.120
Speaker 1: Ich wollte nicht, dass wir einen Abschiedsspiel machen oder ... Das habe ich alles nicht gemacht, weil es mir nicht wichtig ist, im Mittelpunkt zu stehen.

00:44:31.700 --> 00:44:34.820
Speaker 1: Klar, wenn du ein Tor schießt und freust, dann bist du irgendwie dann im Mittelpunkt.

00:44:34.920 --> 00:44:38.420
Speaker 1: Aber trotzdem, selber für dein Leben brauchst du es eigentlich nicht.

00:44:39.380 --> 00:44:42.000
Speaker 1: Sondern ich habe doch meine Zeit gehabt und ich habe meine schöne Zeit gehabt.

00:44:43.000 --> 00:44:46.920
Speaker 1: Und ich habe darüber schwierige Zeit gehabt, aber auf die schöne Zeit bleiben wir auch in Erinnerung.

00:44:47.160 --> 00:44:48.940
Speaker 1: Auch das andere ist ja auch noch in Erinnerung.

00:44:49.840 --> 00:44:54.000
Speaker 1: Und wenn du mit Menschen zusammen bist, dann wird er auch mit denen zusammengespielt hast, gearbeitet hast und so was.

00:44:54.060 --> 00:44:55.400
Speaker 1: Und ein gutes Verhältnis mit ihnen hast.

00:44:55.640 --> 00:44:56.960
Speaker 1: Es gibt ja viel, viel mehr fürs Leben.

00:44:57.560 --> 00:44:58.360
Speaker 1: Viel, viel mehr.

00:44:59.340 --> 00:45:00.420
Speaker 1: Und ich hab auch vielen weh getan.

00:45:00.960 --> 00:45:09.620
Speaker 1: Ob das Spieler war oder verteidiger, aber auch im Beruf, wo ich dann viel entlassen musste vielleicht auch und so.

00:45:10.660 --> 00:45:12.240
Speaker 1: Aber ich hab versucht immer persönlich zu machen.

00:45:13.100 --> 00:45:15.940
Speaker 1: Und ihnen auch zu sagen, pass auf, das hat nichts mit dir als Mensch zu tun.

00:45:17.260 --> 00:45:21.660
Speaker 1: Ich habe einfach eine andere Denke und ich sehe bei dir nicht, wo wir hin wollen.

00:45:22.160 --> 00:45:25.420
Speaker 1: Und dafür brauche ich vielleicht auch die Qualität, eine andere Qualität oder wie auch immer.

00:45:26.100 --> 00:45:27.680
Speaker 1: Und trotzdem wünsche dir alles Gute.

00:45:28.820 --> 00:45:32.240
Speaker 1: Ich habe mit vielen, vielen noch Kontakt, die ich entlassen habe.

00:45:33.840 --> 00:45:36.380
Speaker 0: Jetzt ist es so, dass man dich als Spieler wahrgenommen hat.

00:45:36.440 --> 00:45:38.680
Speaker 0: Also ich ja noch als Zuschauer.

00:45:38.860 --> 00:45:43.280
Speaker 0: und auch das Bild, was heute noch von dir gezeigt wird in den Doku's und in den Bildern.

00:45:44.340 --> 00:45:51.420
Speaker 0: Wie war dieser Weg von dem Spieler, der emotional war, der die Massen ja auch begeistert hat mit seiner Authentizität?

00:45:52.020 --> 00:45:53.260
Speaker 0: Du warst ganz individuell.

00:45:53.480 --> 00:45:55.580
Speaker 0: und dann dieser Weg zum Funktionär.

00:45:55.640 --> 00:45:59.700
Speaker 0: Das hätte man sich wahrscheinlich Mitte der neunziger erst mal weniger vorstellen können.

00:46:00.260 --> 00:46:01.760
Speaker 0: Wie war denn für dich dieser Weg?

00:46:01.840 --> 00:46:02.960
Speaker 0: War der ganz stringent?

00:46:03.140 --> 00:46:12.040
Speaker 0: War das etwas, was dir auch schon immer klar war, dass du dann auch größere Systeme führst, anführst, leitest, kreiert, gestaltest.

00:46:13.260 --> 00:46:19.820
Speaker 0: Wie erklärst du dir diesen Weg dann von Bulgarien über Stuttgart, die Eintracht härter bis jetzt nach Warschau?

00:46:20.660 --> 00:46:21.500
Speaker 1: Zwei, sechs, zwei, sieben.

00:46:21.620 --> 00:46:26.380
Speaker 1: Hätte ich schnell die Möglichkeit gehabt, weil auch Martin Kind mich gefragt hat, zum Beispiel zu einer Nova-Sexen-Eintracht zu kommen.

00:46:27.500 --> 00:46:32.560
Speaker 1: So als Sportdirektor und mir haben wir ein Gespräch geführt, aber ich habe gemerkt, das bin ich noch nicht.

00:46:33.720 --> 00:46:49.160
Speaker 1: Das bin ich noch nicht und ich muss erst mal ein bisschen was für die Birne machen, muss man so ein Fernstudium machen, wird man viel unterwegs sein, wird man vieles ausprobieren, auch im Fernsehen, auch so als Experte und diese Sachen und Vorträge mal halten.

00:46:49.440 --> 00:46:59.640
Speaker 1: und dann irgendwann, sehr gute Freunde von mir, hat mir dann gesagt, ja du, wir wissen dann nach hier Frankfurt und DFL und so und zum Beispiel.

00:47:00.460 --> 00:47:01.800
Speaker 1: Christian Zweifel war noch nicht so lange da.

00:47:02.060 --> 00:47:08.300
Speaker 1: Ja, dann habe ich da angerufen, der Holger Hironimus, der damals da war und für den Sport zuständig war.

00:47:08.360 --> 00:47:12.060
Speaker 1: Und dann habe ich gesagt, ja, ich würde gerne mal so, wie ist so eine Art Praktikum?

00:47:12.260 --> 00:47:14.780
Speaker 1: Ja, was für ein Praktikum, was sind das?

00:47:15.080 --> 00:47:18.920
Speaker 1: Ja, so, wenn mich stellt es vor, nee, ich habe es ja nicht, ich möchte einfach mal wissen, was ihr macht eigentlich.

00:47:19.220 --> 00:47:20.240
Speaker 1: Was macht ihr eigentlich bei der DFL?

00:47:20.520 --> 00:47:23.880
Speaker 1: Ja, bei der Liga so.

00:47:24.000 --> 00:47:28.640
Speaker 1: Ich möchte ihn kennenlernen, ich möchte ihn in der Juhn und ... Ich will auch kein Geld dafür, gar nichts.

00:47:28.680 --> 00:47:31.380
Speaker 1: Sondern ich komm da hin, Montag bis Freitag und von, ja.

00:47:32.140 --> 00:47:34.340
Speaker 1: Und vielleicht macht die oder so was, wie kann ich das?

00:47:34.480 --> 00:47:34.680
Speaker 1: Genau.

00:47:34.860 --> 00:47:36.200
Speaker 1: So kam das am Ende des Tages.

00:47:37.600 --> 00:47:45.580
Speaker 1: Und viele heute noch, die in der DFL dabei sind, da sind wirklich viele dabei, die sagen, du warst der erste Praktikant, so ungefähr, unser erster Eltern, haben sie damals gesagt, ne?

00:47:46.900 --> 00:47:49.780
Speaker 1: Und ich bin mit Christian Seifert, am Ende bin ich mit Christian Seifert gehockt.

00:47:50.400 --> 00:47:53.800
Speaker 1: Und dann hat er mich auch gefragt, warum ich das machen wollte eigentlich hier.

00:47:53.840 --> 00:47:58.600
Speaker 1: Und ich sagte, ja, weil ich ... weil ich gerne mal ein Bundesliga-Verein führen möchte.

00:47:59.460 --> 00:48:03.100
Speaker 1: Und ich will einfach mal aufstehen, wie die Liga funktioniert insgesamt.

00:48:03.460 --> 00:48:07.020
Speaker 1: Und ich möchte alle Probleme, die ihr habt und alle Mitarbeiter.

00:48:07.100 --> 00:48:08.620
Speaker 1: Wie wird ein Spielplan zusammengestellt?

00:48:08.680 --> 00:48:10.760
Speaker 1: Wie wird Internationalisierung bei euch voran betrieben?

00:48:10.820 --> 00:48:11.980
Speaker 1: Wie wird das das, das, das?

00:48:12.020 --> 00:48:12.800
Speaker 1: Also alles Mögliche.

00:48:14.260 --> 00:48:15.900
Speaker 1: Und ich glaube, es hat mir unheimlich viel gegeben dann auch.

00:48:15.940 --> 00:48:21.840
Speaker 1: Und ich habe dann richtig Bock gehabt und habe einfach, ich wollte jeden Aspekt, was um den Fußball passiert ist, auch bei den Medien zum Beispiel auch.

00:48:23.400 --> 00:48:24.400
Speaker 1: Wie ist es hinter den Kulissen?

00:48:24.840 --> 00:48:27.500
Speaker 1: Wie ist es, wenn du ein Spiel als Experte machst?

00:48:28.120 --> 00:48:33.220
Speaker 1: Der Zuschauer sieht dich ja nur, da ist er, dann quatscht wieder und erzählt irgendwas vom Spiel und bla bla bla.

00:48:34.240 --> 00:48:44.220
Speaker 1: Aber auch die Hintergrundgespräche, die Vorbereitung, wie ein Journalist, wie so eine Aufnahme funktioniert, wie wirklich so ein ganzes Aus-

00:48:44.260 --> 00:48:44.360
Speaker 0: und

00:48:44.900 --> 00:48:48.320
Speaker 1: Drehbuch geschrieben wird um das Spiel herum mit dem Spiel dazu.

00:48:48.520 --> 00:48:49.880
Speaker 1: Und das Spiel ist immer die Sahne auf der Torte.

00:48:51.380 --> 00:48:53.940
Speaker 1: Und das hat mich alles fasziniert.

00:48:54.020 --> 00:48:54.700
Speaker 1: So fand ich super.

00:48:55.320 --> 00:48:59.780
Speaker 1: Und ich glaube, ich profitiere heute noch davon von diesen ganzen Sachen, die ich in diesen drei Jahren gemacht habe.

00:49:00.460 --> 00:49:02.020
Speaker 1: Und dann bin ich wieder mit Bartienkind gehockt.

00:49:04.080 --> 00:49:07.900
Speaker 1: Irgendwann kurz vor dem Jahr zwei Jahrzehnte war das wahrscheinlich so in der zweiten Hälfte.

00:49:08.780 --> 00:49:10.160
Speaker 1: Und da ging es wieder drum.

00:49:12.620 --> 00:49:19.360
Speaker 1: Und immer noch ein komisches... Und dann ruf mich einfach ein krasser Ballackdorf an und sagt, ich bin da, ich trete da in Burgas und sage, wo ist das?

00:49:19.700 --> 00:49:20.920
Speaker 1: Ja, sagt das.

00:49:21.340 --> 00:49:22.880
Speaker 1: Ja, in Bulgarien, am Schwarzen Meer und so, ne?

00:49:22.920 --> 00:49:26.680
Speaker 1: Und dann haben wir uns dann getroffen mit dem Eintümer, ganz anderer Struktur natürlich, ne?

00:49:26.900 --> 00:49:28.940
Speaker 1: Und ja, dann hab ich dann das je hoch gemacht.

00:49:29.040 --> 00:49:30.680
Speaker 1: Und ich hab mir das angeschaut, fünf Tage.

00:49:31.080 --> 00:49:32.340
Speaker 1: Und ja, unheimlich viel gesprochen.

00:49:33.360 --> 00:49:36.620
Speaker 1: Und es war wirklich, hat super, super Spaß gemacht, ja.

00:49:36.660 --> 00:49:37.980
Speaker 1: Hat wirklich super, super Spaß gemacht.

00:49:38.080 --> 00:49:43.180
Speaker 1: Und es war nicht einfach in einem ganz anderen Land, ganz anderen Rumpfeln, ganz anderen Möglichkeiten, die du da hast.

00:49:44.260 --> 00:49:48.900
Speaker 1: Aber trotzdem mit kompetenten Menschen zusammenzuarbeiten, ein Team zusammenzustellen.

00:49:49.700 --> 00:49:51.880
Speaker 1: Und da ist die Freude erst mal richtig aus einem ausgegangen.

00:49:51.920 --> 00:49:53.000
Speaker 1: Ich glaube, das war der richtige Weg so.

00:49:53.580 --> 00:49:55.720
Speaker 1: Und mir war es auch nicht so wichtig, ob das jetzt in Deutschland ist.

00:49:55.760 --> 00:49:56.940
Speaker 1: Du musst jetzt in der Bundesliga sein.

00:49:57.860 --> 00:50:03.520
Speaker 1: Und als der VfB-Anruf kam, natürlich, der Jochen Schneider mich angerufen hat vom VfB, hat gesagt, du, der Haustel geht nach Schalke.

00:50:04.780 --> 00:50:05.920
Speaker 1: Wir würden gerne mit dir sprechen, ja.

00:50:06.160 --> 00:50:09.200
Speaker 1: Ja, dann hast du schon ein bisschen Gänsehaut gehabt.

00:50:10.020 --> 00:50:11.000
Speaker 1: Dann hast du gesagt, du kannst mir

00:50:11.040 --> 00:50:11.420
Speaker 0: vorstellen.

00:50:12.000 --> 00:50:18.620
Speaker 1: Ja, dann kam wieder der Stuttgarter Junge durch, der Kanzstabber, der dann gesagt hat, ja, das wär's doch.

00:50:18.720 --> 00:50:18.760
Speaker 1: Ja,

00:50:19.720 --> 00:50:20.920
Speaker 0: das hast du dann auch geschafft.

00:50:21.660 --> 00:50:23.060
Speaker 0: Warst dann dort.

00:50:23.420 --> 00:50:40.420
Speaker 0: und trotzdem so, wenn ich auch die Frankfurt der Zeit nehme, ist die gefühlt so die wichtigste Zeit, weil es irgendwie auch der Titel war, weil es irgendwie eine ganz besondere Konstellation war, weil es so unerwartet dieser Weg auf einmal von Eintracht Frankfurt begonnen hat, der immer noch nicht zu Ende ist.

00:50:41.160 --> 00:50:42.200
Speaker 1: Ja, absolut.

00:50:43.700 --> 00:50:46.000
Speaker 1: Erst mal die VfB-Zeit war für mich insgesamt wichtig.

00:50:46.640 --> 00:50:52.420
Speaker 1: Die war wichtig, aber ich habe natürlich auch im Nachgang, wenn ich überlege, ich habe in vier Jahren drei Präsidenten gehabt, immer einen anderen Weg.

00:50:53.080 --> 00:51:00.980
Speaker 1: Und irgendwie habe ich durch diesen Dschungel es doch geschafft, zu manövrieren, dass wir nicht absteigen, dass wir immer irgendwie die besten Spieler verkaufen.

00:51:01.280 --> 00:51:03.460
Speaker 1: Man weiß, wir tolle Spieler, wir hatten ja auch junge Spieler.

00:51:03.680 --> 00:51:06.560
Speaker 1: Man die Toni Rüdiger, die Timo Werner, die Joshua Kimmichs, etc.

00:51:07.440 --> 00:51:10.600
Speaker 1: Alles, was ich Semikedira verkaufe, Trani Kedira war da.

00:51:11.260 --> 00:51:15.860
Speaker 1: Da waren ja, das war ja, Bernd Lehner verkaufen müssen, weil wir einfach das Geld brauchten und so.

00:51:16.620 --> 00:51:20.660
Speaker 1: Da waren ja, das sind ja Wahnsinn, was für Kicker da war.

00:51:20.760 --> 00:51:25.320
Speaker 1: Und da freu ich mich uns nie zusammenhalten, weil jemand sagt, hey, du weißt ja, wir müssen die schwarze Null schreiben.

00:51:26.260 --> 00:51:29.820
Speaker 1: Und ich war nur am Kaufen verkaufen und vor allem am Verkaufen, vor allem.

00:51:30.420 --> 00:51:37.620
Speaker 1: Irgendwie alles zu retten, weil der Verein über seine Verhältnisse gelebt hat davor und auch dann kurzzeitig danach.

00:51:39.300 --> 00:51:40.660
Speaker 1: Aber für mich war es trotzdem spannend.

00:51:41.040 --> 00:51:49.360
Speaker 1: Das Ende war nicht schön, also nicht elegant gemacht von der Spitze her, weil da einfach auch zu viele dabei waren.

00:51:49.420 --> 00:51:56.220
Speaker 1: Und nochmal, ich war dann irgendwann, ich war auch kaputt, dann irgendwann, weil diese Kämpfe, die ist auch um mich herum, nicht wegen

00:51:56.320 --> 00:51:58.200
Speaker 0: mir, insgesamt auch gar,

00:51:59.000 --> 00:52:00.680
Speaker 1: die haben dich einfach müde gemacht.

00:52:02.380 --> 00:52:03.420
Speaker 1: Und dann komme ich nach Frankfurt.

00:52:03.700 --> 00:52:09.260
Speaker 1: Und in Frankfurt habe ich einen großen Widerstand erlebt erst mal, weil keiner Ja, warte mal, was will der aus Stuttgart jetzt da?

00:52:09.640 --> 00:52:11.320
Speaker 1: Der hat ja gar nichts geschafft.

00:52:11.860 --> 00:52:13.780
Speaker 1: Bleibt fort, heißt das ja auch hessisch, sagt

00:52:13.820 --> 00:52:13.880
Speaker 0: man.

00:52:13.940 --> 00:52:14.260
Speaker 0: Ja, genau.

00:52:15.740 --> 00:52:20.760
Speaker 1: Aber nochmal, auch gar was mir eigentlich egal, weil, wie bin ich dazu gekommen?

00:52:22.340 --> 00:52:25.040
Speaker 1: Ich saß mit Wolfgang Stäubing dann irgendwann mal zusammen, der mich angerufen hat.

00:52:25.100 --> 00:52:29.960
Speaker 1: Ich war nicht, ich habe keinen Headhunter gehabt oder sowas, keinen Headhunter hat mich kontaktiert oder so.

00:52:30.000 --> 00:52:34.340
Speaker 1: Dann hat man ja auch mit ihn ins Boot geworfen und Wolfgang Stäubing, dann genau dieser Mensch.

00:52:37.100 --> 00:52:39.740
Speaker 1: Der auf das ganze Zeug drumherum da gar nichts hält.

00:52:40.440 --> 00:52:44.240
Speaker 1: Mit Headhunter hin und her rum und der weiß sowas ist in der Wirtschaft vielleicht manchmal wichtig.

00:52:45.400 --> 00:52:52.360
Speaker 1: Aber er spürt halt dann auch, wer klar zu ihm ist, ehrlich zu ihm ist und ist auch noch ein bisschen einer dieser, ja klar, er ist älter.

00:52:53.160 --> 00:52:54.440
Speaker 1: Aber ich mag diese Generation.

00:52:55.760 --> 00:52:58.820
Speaker 1: Diese Generation hat etwas und die steht auch.

00:53:00.280 --> 00:53:03.860
Speaker 1: Wir haben uns unterhalten und es war wirklich, es hat keiner mitbekommen, aber auch gar keiner.

00:53:05.860 --> 00:53:09.560
Speaker 1: Erst als dann später ich dann natürlich in den größeren und dann mit Aufsichtsrat den Ganzen und so.

00:53:10.120 --> 00:53:13.400
Speaker 1: Dieser Mensch hat mir eine Sache ermöglicht.

00:53:15.140 --> 00:53:18.720
Speaker 1: Er hat mir den Rücken frei gehalten, in dem was ich tue.

00:53:18.760 --> 00:53:20.520
Speaker 1: Kommst du auch, wenn wir in die zweite Liga gehen?

00:53:20.680 --> 00:53:21.540
Speaker 1: So eigentlich natürlich komme ich.

00:53:22.820 --> 00:53:23.400
Speaker 1: Aber nur wegen dir.

00:53:25.380 --> 00:53:28.380
Speaker 1: Und gut, sie haben die Religation geschafft.

00:53:29.580 --> 00:53:31.060
Speaker 1: Ganz knapp gegen Nürnberg.

00:53:33.640 --> 00:53:34.320
Speaker 1: Und dann ging es los.

00:53:34.660 --> 00:53:41.160
Speaker 1: Und dann hat man mir auch von vornherein gesagt, pass auf, du hast mit der ganzen Mannschaft, was du zweieinhalb Millionen zu investieren.

00:53:43.260 --> 00:53:44.720
Speaker 0: Zweieinhalb

00:53:44.760 --> 00:53:45.040
Speaker 1: Millionen.

00:53:45.100 --> 00:53:46.840
Speaker 1: Nicht vergessen, zweieinhalb Millionen zur Verfügung.

00:53:48.120 --> 00:53:49.440
Speaker 1: Dann habe ich gesagt, das wird so lustig.

00:53:50.800 --> 00:53:53.180
Speaker 1: Jetzt hatte ich treue Weggefährten natürlich auch den einen oder anderen.

00:53:53.340 --> 00:53:59.560
Speaker 1: Es ist ja nicht so, dass ich immer überall Leute mitgenommen habe, wie auch immer, aber ich wollte unbedingt Ben Manga natürlich auch haben dazu.

00:54:00.040 --> 00:54:05.320
Speaker 1: Ich hatte einen tollen Trainer mit Nico Grobertsch, mit dem ich selbst zusammengespielt habe, den ich unheimlich schätze, auch als Mensch.

00:54:06.340 --> 00:54:07.800
Speaker 1: Nicht nur als Trainer, vor allem auch als Mensch.

00:54:08.860 --> 00:54:11.440
Speaker 1: Und da haben wir gesagt, okay, jetzt müssen wir halt Wagenburg.

00:54:11.480 --> 00:54:20.100
Speaker 1: Und wir müssen gucken, dass wir gestrandete Spieler holen, Spieler mit Hoffnungen, viele Leiden machen, dass wir müssen Risiken eingehen.

00:54:20.980 --> 00:54:32.240
Speaker 1: Aber wenn wir geschlossen als Teamagieren können, wenn ich meine Ruhe habe drum herum und ihr in Ruhe arbeiten könnt, dann können wir für unsere Verhältnisse langsam wachsen, organisches Wachsen.

00:54:33.240 --> 00:54:35.620
Speaker 1: Und da habe ich organisches Wachstum das erste Mal richtig erlebt.

00:54:37.140 --> 00:54:37.940
Speaker 1: Wenig Mitarbeiter.

00:54:38.420 --> 00:54:44.460
Speaker 1: Also das war wirklich, mein, du kennst das wahrscheinlich auch noch, da war ja Medienabteilung zwei Leute gefühlt.

00:54:45.580 --> 00:54:46.940
Speaker 1: Leute sind was weiß ich, dreißig.

00:54:47.040 --> 00:54:47.100
Speaker 1: Ja,

00:54:48.660 --> 00:54:49.980
Speaker 0: bis zehn Vater gestiegen.

00:54:50.140 --> 00:54:50.460
Speaker 0: Genau,

00:54:50.580 --> 00:54:50.820
Speaker 1: genau.

00:54:50.920 --> 00:54:58.000
Speaker 1: Also man hat wirklich, man hat wirklich immer von dem gelebt, was man wirklich auch hat ab Ende des Tages auch nur versucht, das Beste draus zu machen.

00:54:58.980 --> 00:55:01.360
Speaker 1: Das Team auch immer überweitert und immer mehr professionalisiert.

00:55:02.020 --> 00:55:09.740
Speaker 1: Und ich hatte komplett meine Ruhe, diese Dinge zu tun, weil ich auch zwei unfassbar gute Trainer hatte.

00:55:11.120 --> 00:55:16.280
Speaker 1: Ja, mit Nico Kurbatsch, der dann nach dem Pokalsignach München gegangen ist, und vor allem auch Adi Hütter.

00:55:16.880 --> 00:55:17.020
Speaker 1: Klar.

00:55:17.060 --> 00:55:25.080
Speaker 1: Ich hatte mit Bruno Hübner einen sehr erfahrenen Sportdirektor, der das auch mit den Trainern zusammen immer sehr, sehr gut abgearbeitet hat auch.

00:55:26.280 --> 00:55:28.940
Speaker 1: Ja, ich konnte mich auf die andere Dinge dann mehr konzentrieren dann auch.

00:55:30.240 --> 00:55:31.640
Speaker 1: Und die Abteilungen sind gewachsen.

00:55:32.040 --> 00:55:35.120
Speaker 1: Und Eintracht wurde Sexy dann auch in den Jahren natürlich auch.

00:55:35.500 --> 00:55:37.460
Speaker 1: Und sympathisch auch.

00:55:40.960 --> 00:55:42.820
Speaker 1: Wir sind riesigen eingegangen.

00:55:43.040 --> 00:55:45.500
Speaker 1: Im Nachhinein muss man mal denken, warum habe ich den eigentlich geholt?

00:55:45.660 --> 00:55:46.560
Speaker 1: Und es hat trotzdem geklappt.

00:55:46.680 --> 00:55:50.020
Speaker 1: Aber irgendwie hat man die Jungs zum Packen bekommen.

00:55:50.180 --> 00:55:52.660
Speaker 1: Und nochmals, der entscheidende war die Geschlossenheit.

00:55:52.960 --> 00:55:53.720
Speaker 1: Auch im Vorstand.

00:55:54.900 --> 00:55:57.860
Speaker 1: Axel Helmer und ich werden nie die größten privaten Freunde werden.

00:55:58.060 --> 00:56:00.600
Speaker 1: Weil wir vielleicht mal unterschiedlich sind in vielen Sachen.

00:56:01.420 --> 00:56:06.460
Speaker 1: Aber für die Sache, und das halte ich immer immer hoch, dann sind wir immer durchs Feuer gegangen zusammen.

00:56:07.340 --> 00:56:13.020
Speaker 1: Und auch Oliver Frankenbach, der ein Überrag des CFO war, noch nie einen besseren erlebt, noch nie einen besseren.

00:56:14.380 --> 00:56:17.500
Speaker 1: Wir haben es geschafft zusammen mit dem Aufsichtsrat, der dann auch geschlossen war.

00:56:18.140 --> 00:56:20.980
Speaker 1: Da waren ganz viele am Anfang dabei, die mich überhaupt nicht haben wollten.

00:56:22.900 --> 00:56:29.100
Speaker 1: Und am Ende war es dann so, So zwischendrin macht es dann so, dass ich mir mal gedacht habe, ich könnte jetzt sagen, ich hol dich jetzt noch mal.

00:56:30.640 --> 00:56:31.860
Speaker 1: Und ich habe jetzt jemanden.

00:56:32.880 --> 00:56:37.760
Speaker 1: Und den hole ich jetzt als Spieler, der immer nachgefragt ist, ob er ein rechter oder linker Fuß hat.

00:56:39.020 --> 00:56:39.820
Speaker 1: Das ist auch nicht richtig.

00:56:40.500 --> 00:56:41.280
Speaker 1: Das ist auch nicht richtig.

00:56:41.360 --> 00:56:42.220
Speaker 1: Sollten sie auch nicht machen.

00:56:42.360 --> 00:56:47.320
Speaker 1: Aber es war so, es war so, dass es eine verschworene Gemeinschaft war.

00:56:47.920 --> 00:56:55.500
Speaker 1: Und dass wir immer wussten, wo wir kamen und dass wir sehr hart arbeiten müssen, damit wir immer ein Stückchen weiterkommen.

00:56:56.200 --> 00:57:00.600
Speaker 1: Und diese Stückchen wurde natürlich dann immer sehr schnell größer, größer, größer, größer.

00:57:01.600 --> 00:57:08.480
Speaker 1: Und nochmal, der Erfolgsgeheimnis war die Geschlossenheit aller Alphatiere, die es da auch gab.

00:57:09.120 --> 00:57:15.320
Speaker 1: Und diese Alphatiere haben im richtigen Moment die richtigen Entscheidungen für die Sache, die entscheidend getroffen ist, ego zurückgestellt.

00:57:16.580 --> 00:57:17.900
Speaker 0: Also dieses am Ende... Und

00:57:17.940 --> 00:57:20.160
Speaker 1: das ist etwas, was ich glaube, so kannst du Erfolg hinbekommen.

00:57:21.240 --> 00:57:21.940
Speaker 1: Das muss schaffen.

00:57:23.280 --> 00:57:23.780
Speaker 0: Vertrauen.

00:57:24.220 --> 00:57:25.700
Speaker 0: Vertrauen und Zusammenhalt.

00:57:26.440 --> 00:57:39.760
Speaker 0: Und wenn du verschiedene Vereine jetzt unter die Lupe nimmst und das an den Kriterien malen müsst, dann merkst du, ja, also da fehlt es vielleicht an gegenseitigen Vertrauen und an dieser Geschlossenheit.

00:57:41.400 --> 00:57:42.960
Speaker 1: Weil der Egoismus auf dem Weg steht.

00:57:43.420 --> 00:57:43.600
Speaker 0: Genau.

00:57:43.740 --> 00:57:46.880
Speaker 0: Ist das der Weg auch natürlich für dich jetzt auch in der Rolle bei Lege?

00:57:47.340 --> 00:58:02.580
Speaker 0: An sich grundsätzlich, wenn du in so ein System reinkommst, in eine betriebliche Verfasstheit, dass du erstmal schaust, Vertrauen herzustellen, die Leute auf Linie zu bekommen, Linie nach außen geschlossen, nach innen natürlich auch divers.

00:58:03.020 --> 00:58:06.980
Speaker 0: Aber das ist dann so die Hauptaufgabe, die auch erst mal dann zufällt, oder?

00:58:07.620 --> 00:58:10.860
Speaker 1: Ja, im Endeffekt ein bisschen anders als in Deutschland.

00:58:10.900 --> 00:58:18.360
Speaker 1: Das ist nicht so, dass ich ganze Zeit nur mit der ersten Mannschaft bin, sondern auch viele andere Sachen, die ja vorantreibt, was mir total Spaß macht natürlich auch.

00:58:18.760 --> 00:58:21.560
Speaker 1: Und ich bin das sehr eng mit dem Eigentüber natürlich verbunden.

00:58:23.000 --> 00:58:31.960
Speaker 1: mit dem ich sehr viel Rücksprache halt, eigentlich auch täglich spreche über viele Themen, weil er einfach möchte, dass dieses System besser ins Laufen kommt.

00:58:32.020 --> 00:58:33.600
Speaker 1: Jetzt stehen wir sportlich gerade nicht gut da.

00:58:34.640 --> 00:58:38.040
Speaker 1: Gerade in der ersten Mannschaften haben wir wirklich eine sehr schwierige Phase.

00:58:38.160 --> 00:58:43.120
Speaker 1: Drei wunderschöne Monate gehabt und jetzt bin ich zwei Krause, haben wir Monate gehabt, kein Spiel gewonnen.

00:58:44.260 --> 00:58:46.160
Speaker 1: Und dann merkt natürlich auch, dass dann Kräfte herrschen.

00:58:47.920 --> 00:58:49.060
Speaker 1: Und ich finde es wieder spannend wieder.

00:58:49.520 --> 00:58:50.360
Speaker 1: Ich finde es wieder spannend.

00:58:50.880 --> 00:58:55.680
Speaker 1: Weil ich dann einfach wieder dieses Gefühl habe, okay, jetzt zeigt sich, ob der Feind geschlossen ist oder nicht.

00:58:56.280 --> 00:58:57.620
Speaker 1: Egal, wie viel Widerstände da sind.

00:58:57.700 --> 00:59:00.220
Speaker 1: Egal, wie viel böses Bundes von außen gibt auch.

00:59:01.320 --> 00:59:02.880
Speaker 1: Und wie viel Helme vielleicht dazu kommt.

00:59:03.880 --> 00:59:05.300
Speaker 1: Jetzt müssen wir die richtige Schritte machen.

00:59:05.920 --> 00:59:11.920
Speaker 1: Und das ist etwas, wo ich dann wieder richtig Spaß daran habe und Freude daran habe, dies zu tun.

00:59:12.980 --> 00:59:15.100
Speaker 1: Und hoffe natürlich auch im Sinne des Vereins.

00:59:16.120 --> 00:59:21.360
Speaker 1: Im Sinne des Vereins auch, ganz wichtig, man weiß ja, man wird vielleicht hier nicht zehn Jahre sein.

00:59:21.900 --> 00:59:23.780
Speaker 1: Man ist vielleicht wieder nächstes Jahr weg oder wie auch über.

00:59:23.840 --> 00:59:24.980
Speaker 1: Es geht ja alles schnell im Fußball.

00:59:25.500 --> 00:59:30.740
Speaker 1: Aber in der Zeit, wo ich da bin, möchte ich das optimale und meine ganze Erfahrung jedem Mitarbeiter auch weitergeben.

00:59:31.320 --> 00:59:33.680
Speaker 1: Und wir haben viele Abteilungen umstrukturiert.

00:59:34.360 --> 00:59:41.620
Speaker 1: Man musste nicht jetzt hier viel raustun, sondern man muss Halente entdecken, die vielleicht schlummern irgendwo bei einem.

00:59:41.670 --> 00:59:47.810
Speaker 1: Und ich habe es gerade im Scouting-Bereich gerade auch gesehen und auch da Interviews geführt mit allen Mitarbeitern.

00:59:49.390 --> 00:59:50.710
Speaker 1: Und das war eine große Freude.

00:59:50.770 --> 00:59:54.690
Speaker 1: und da hast du auch wirklich gesehen, da waren Menschen auf Positionen, die waren unterfordert.

00:59:55.570 --> 00:59:56.750
Speaker 1: Die haben viel mehr in sich drin.

00:59:57.510 --> 01:00:00.670
Speaker 1: Und wenn du siehst, wie sie jetzt blühen dann auch, das kriegt man auf dem Fußballplatz nicht.

01:00:01.430 --> 01:00:03.990
Speaker 1: Aber insgesamt für die Organisation des Spiels,

01:00:04.050 --> 01:00:04.950
Speaker 0: also der Mannschaft,

01:00:05.430 --> 01:00:09.630
Speaker 1: drum herum ist es, glaube ich, ganz, ganz wichtig, dass du da richtig gute Leute noch wirklich hast.

01:00:10.150 --> 01:00:10.610
Speaker 0: Absolut, die

01:00:10.710 --> 01:00:11.170
Speaker 1: zu sehen.

01:00:11.670 --> 01:00:14.190
Speaker 1: Diese Jungs im Endeffekt auch führen dann am Ende des Tages.

01:00:14.590 --> 01:00:14.750
Speaker 1: Klar.

01:00:14.990 --> 01:00:19.270
Speaker 1: Und führen, dass sie sagen, ich bin in einem tollen Verein, woher hier kann ich alles, ne?

01:00:20.310 --> 01:00:23.090
Speaker 1: Und ich kann hier richtig wachsen und der Verein wächst automatisch dann

01:00:23.170 --> 01:00:23.390
Speaker 0: damit.

01:00:25.410 --> 01:00:33.590
Speaker 0: Ja, wir sind ja schon weit über der Zeit, über die versprochene, die letzte Frage, Fredy, will ich Sie trotzdem noch mal stellen?

01:00:33.730 --> 01:00:34.530
Speaker 0: Es sind eigentlich zwei.

01:00:34.670 --> 01:00:39.470
Speaker 0: Die erste Frage kommt jetzt ganz aus der... Hüfte geschossen für dich wahrscheinlich.

01:00:39.870 --> 01:00:43.390
Speaker 0: Mit wem würdest du denn gerne mal essen gehen?

01:00:43.850 --> 01:00:50.450
Speaker 0: Eine Person, die du dir so wünschen könntest, die du nicht kennst.

01:00:54.630 --> 01:00:58.130
Speaker 0: Gibt es jemanden, wo du sagst, den finde ich spannend, sie finde ich spannend?

01:00:58.350 --> 01:01:01.970
Speaker 1: Ich würde mich, mich würde, im Liebsten, das habe ich auch früher schon gesagt.

01:01:02.050 --> 01:01:04.030
Speaker 1: Also ich bin ja auch ein großer Basketball Fender.

01:01:05.170 --> 01:01:08.270
Speaker 1: Auch Football natürlich und so, aber trotzdem Basketball war immer so mein Ding.

01:01:10.450 --> 01:01:13.930
Speaker 1: Mich würde schon viele Doku's auch gesehen.

01:01:15.210 --> 01:01:16.730
Speaker 1: Michael Jordan hat mich immer fasziniert.

01:01:17.650 --> 01:01:29.370
Speaker 1: Nicht nur als Spieler, sondern auch was Abseits des Platzes, was er es gesagt hat, wie er es gesagt hat, wie seine Transformation auch war als vom Spieler dann zum Funktionär oder zum Geschäftsmann und wie auch immer.

01:01:30.110 --> 01:01:31.970
Speaker 1: Ich glaube, das ist schon ein spannendes Leben, was der Typ hat.

01:01:34.090 --> 01:01:36.690
Speaker 1: Und frutes Leben, man ja gar mehr auf viele andere Sachen und sowas auch.

01:01:36.990 --> 01:01:42.890
Speaker 1: Das war immer so, wo ich gesagt habe, natürlich gibt es auch Menschen, in der ein Obama würde ich ja mal sprechen, das ist ja klar.

01:01:43.870 --> 01:01:49.730
Speaker 1: Jeder hat so, man lust auf solche Größen, wo du sprechen kannst, oder sei das in Deutschland sein kannst.

01:01:49.770 --> 01:01:50.890
Speaker 0: Nachfragen kannst, ja.

01:01:51.290 --> 01:01:51.730
Speaker 0: Nachfragen

01:01:51.810 --> 01:01:52.930
Speaker 1: kannst, genau, absolut.

01:01:54.350 --> 01:02:01.150
Speaker 0: Aber der erste, der dir eingefallen ist, ist Michael Jordan, sozusagen, mit dem mal ein paar Stunden sich austauschen, ist angekommen.

01:02:01.490 --> 01:02:12.410
Speaker 0: Und wer wäre denn derjenige oder diejenige, die du kennst, der du mal begegnet bist, dem du mal begegnet bist, mit dem du morgen Abend dich gerne verabreden würdest?

01:02:13.590 --> 01:02:15.570
Speaker 0: Weil du immer gerne wiedersehen wirst, oder sie?

01:02:17.090 --> 01:02:19.190
Speaker 1: Ich sehe die alle wieder gerne, mit meiner Meinung nach.

01:02:19.230 --> 01:02:22.130
Speaker 1: Ich kenne auch mal die, die ich kenne, damit ich nicht zusammen bin.

01:02:22.470 --> 01:02:24.030
Speaker 1: Das sind immer ...

01:02:24.310 --> 01:02:27.130
Speaker 0: Wenn du da so eine Maschine hättest und kannst dich immer...

01:02:27.790 --> 01:02:37.010
Speaker 1: Es ist schwer zu sagen und für mich jetzt wirklich, das ist jetzt... Einerseits würde ich wieder mal gerne meine zwei Jungs treffen, aus der Stuttgarter Zeit, dass wir drei zusammen hocken, einfach wieder Spaß haben.

01:02:37.450 --> 01:02:38.610
Speaker 1: Das haben wir ab und zu ja auch.

01:02:38.930 --> 01:02:40.090
Speaker 1: Genau, quasi mir aber.

01:02:40.130 --> 01:02:41.990
Speaker 1: Wir leben halt in drei verschiedenen Welten ungefähr.

01:02:42.450 --> 01:02:44.550
Speaker 1: Der eine in der Bayernwelt, der andere in Bulgarien, ich hier.

01:02:45.990 --> 01:02:49.410
Speaker 1: Und ab und zu kommen wir mal zusammen und es ist unfassbar schön immer, wenn wir zusammen sind.

01:02:51.630 --> 01:03:04.350
Speaker 1: Aber genauso freue ich mich auch immer, Menschen zu treffen, auch Trainer zu treffen, mit denen ich zusammen gearbeitet habe, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe oder wo der Kontakt ein bisschen durch den Job natürlich auch ein bisschen verloren geht.

01:03:05.230 --> 01:03:07.650
Speaker 1: Das ist ganz klar, also das sind alles faszinierende Menschen.

01:03:08.170 --> 01:03:08.270
Speaker 1: Mit

01:03:08.330 --> 01:03:09.170
Speaker 0: wem hast du denn so das?

01:03:09.610 --> 01:03:11.970
Speaker 0: Größte Band gehabt als Spielertrainer?

01:03:12.750 --> 01:03:16.030
Speaker 0: Hast du da einen Trainer mit dem Besonderes Band geherrscht hat?

01:03:17.450 --> 01:03:22.570
Speaker 1: Wer mich lange geprägt hat, war und mir immer viel geholfen, war früher Lorenz Gündo Kestner gewesen.

01:03:22.610 --> 01:03:23.910
Speaker 1: Der war immer ein Trainer in den zweiten Liga.

01:03:24.930 --> 01:03:29.550
Speaker 1: Und selbst so, wir haben immer, da war er nur in der Haching, da war er aber Wolfsburg lange auch und so.

01:03:30.530 --> 01:03:37.090
Speaker 1: Und der hat mir unheimlich vieles auch immer für das Leben auch mitgegeben, auch wenn ich mit ihm gesprochen habe und so was.

01:03:38.870 --> 01:03:44.110
Speaker 1: Erfahre eine gute Sache, die er als junger Spieler mitgegeben hat im Endeffekt auch.

01:03:44.290 --> 01:03:45.970
Speaker 1: Er hat mich geglaubt damals auch bei den Kickers.

01:03:46.050 --> 01:03:49.210
Speaker 1: Und bei dem habe ich einen Riesensprung gemacht damals, wo er Trainer war.

01:03:50.210 --> 01:03:56.030
Speaker 1: Und der war für mich schon jemand, wo ich sage, toller Mensch, wirklich toller Mensch, klare Kante.

01:03:57.850 --> 01:04:04.110
Speaker 1: Aber also unheimlich ehrlich und hat ein Gefühl für Menschen.

01:04:05.550 --> 01:04:06.650
Speaker 1: Hat mir unheimlich viel gegeben.

01:04:07.410 --> 01:04:09.210
Speaker 1: Viele kennen den vielleicht gar nicht mehr erst heutzutage.

01:04:09.970 --> 01:04:11.230
Speaker 1: Aber ich glaube, die einen kennen schon.

01:04:11.270 --> 01:04:12.970
Speaker 1: Doch, doch.

01:04:13.130 --> 01:04:19.410
Speaker 1: Toller, wirklich, also ganz, ganz, ganz spannender Mensch und wirklich immer eine herausragende Persönlichkeit.

01:04:19.450 --> 01:04:21.730
Speaker 1: Habe ich schon lange nicht mehr gesehen, mit dem würde ich jetzt zum Beispiel hören.

01:04:22.050 --> 01:04:25.750
Speaker 1: Jetzt, weil du mich gefragt hast, mit dem würde ich mal wieder ganz zusammenbrocken länger.

01:04:28.590 --> 01:04:32.390
Speaker 0: Freddy, und da fallen die jetzt in Nacken bestimmt noch ganz, ganz viele andere ein.

01:04:33.650 --> 01:04:35.550
Speaker 0: Waschau, kann man auch sehr, sehr gut essen gehen.

01:04:35.610 --> 01:04:38.790
Speaker 0: Also von daher, an Lokalitäten würde es nicht fehlen.

01:04:39.510 --> 01:04:43.610
Speaker 0: Vielen, vielen Dank, dass du mit mir ein bisschen Überstunden gemacht hast.

01:04:43.730 --> 01:04:45.390
Speaker 0: Extra Time war super spannend.

01:04:45.450 --> 01:04:52.330
Speaker 0: Fredia hast eine schöne Mischung gehabt, einfach zwischen dein Erlebnis als Spieler, aber auch so als Führungskraft, als Liedergedacht, spannende Einblicke.

01:04:52.390 --> 01:05:01.750
Speaker 0: Und ja, großen Dank dir viel Erfolg fürs neue Jahr, für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für

01:05:01.790 --> 01:05:02.230
Speaker 1: das Jahr für das Jahr

01:05:02.270 --> 01:05:02.970
Speaker 0: für das Jahr für das Jahr für das

01:05:03.010 --> 01:05:06.510
Speaker 1: Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für Bis bald.

01:05:06.550 --> 01:05:06.610
Speaker 1: Ciao.