Borussia Dortmund zittert sich in Überzahl und mit ganz, ganz viel Glück zum Sieg gegen Abstiegsbedrohte Kölner. Ist das schon der gefürchtete Spannungsabfall? Wir sprechen über die Aufreger. Rot oder keine Rot? Strafwürdiges Handspiel oder okay? Und ist die Trennung von Julian Brandt richtig? Braucht es einen Generationenwechsel? Ab! In eine neue Folge, die Dortmund. Hallo zusammen, hier ist die Dortmund-Woche und was soll man über den Beginn dieser Woche sagen? Schönes Wetter, wenn ich hier aus meinem Bürofenster einen Blick gönne. Es ist, haben wir eben gerade im Vorgespräch, was wir ja immer führen, bevor wir dann auf den Rekordknopf drücken, Manni Sedlbauer, ich, und in diesem Vorgespräch haben wir uns ein bisschen angehört wie alte Klageweiber. Schönes Wetter, ja, aber auch Pollenflug. Haben wir beide drunter zu leiden. Hallo Manni, grüß dich.
Aber geht noch, oder wie sieht es bei dir aus? Hi Olli, hallo an euch da draußen. Ja, es geht, aber ich muss auch ganz ehrlich sagen, das Nasenspray, Tempos, Augentropfen und auch die eine oder andere Allergie-Tablette, die liegt immer zum Greifen nah. Aber ich habe es schon gesagt, ich will mich gar nicht beschweren. Es ist herrliches Wetter, es ist Frühling, Anfang März, man kann sogar schon fast im T-Shirt raus. Und dann nehme ich tatsächlich die Pollen im Kauf. Allerdings, ja, ich hoffe, es wird nicht mehr allzu lang dauern, weil es ist schon nervig. Kennst du ja auch. Ja, das stimmt. Ja, soll ich sagen. Ich kenne das wahrscheinlich sogar noch ein paar Jahre länger, als du es kennst.
Man gewöhnt sich an alles. Ja, normalerweise stellt sich der Körper doch alle sieben Jahre um, habe ich mir sagen lassen. Und da kann sowas dann auch von heute auf morgen wieder weg sein. Heißt es, heißt es. Aber auf die Umstellung warte ich schon mehrere sieben Jahre zu. mittlerweile, ohne dass sie gekommen ist. Wie auch immer. Lass uns über den BVB reden und ich würde gerne, bevor wir jetzt thematisch richtig einsteigen, noch mal eine Woche zurückgehen. Nach dem Ausscheiden aus der Champions League, beziehungsweise dem Scheitern in den Playoffs in Bergamo und nach der Niederlage, wenn auch nach guter Leistung im sogenannten Klassiker gegen den FC Bayern, da gab es ja schon die Befürchtung, Oh, aus den K.O.-Wettbewerben ist man jetzt raus und in der Bundesliga ist der Abstand auf die Bayern immens groß.
Da könnte auch die Gefahr drohen, dass so ein bisschen die Luft aus der kompletten Saison raus ist. Mit anderen Worten, es besteht die Gefahr eines Spannungsabfalls. Ich hatte diese Frage dann ja auch mal versucht zu erörtern mit Niko Kovac auf der sogenannten Spieltagspressekonferenz vor diesem Spiel beim 1. FC Köln. Ich hatte das Gefühl, Kovac sieht diese Gefahr auch und versprach dann alles in seiner Macht stehende dagegen zu tun. also alles in seiner Macht Stehende zu tun, damit genau so ein Spannungsabfall halt nicht eintreten wird. So, Manni Sedlbauer, und jetzt kommt dieser Auftritt in Köln. Und man muss ganz ehrlich sagen, zumindest meine Meinung, wenn eine Mannschaft.
Wie Borussia Dortmund, bei einem Gegnerantritt, der ohne ihm was Böses zu wollen, sicherlich zu den Abstiegskandidaten zählt, von mir aus auch zu den erweiterten Abstiegskandidaten und dann über sehr, sehr lange Zeit in numerischer Überzahl spielt. Wenn eine Mannschaft wie der BVB es dann am Ende doch noch so spannend macht und so zittrig macht, dann deutet das für mich zumindest auf die tatsächliche Gefahr eines Spannungsabfalls hin. Oder sehe ich das jetzt ganz falsch? Hundertprozentiger Spannungsabfall. Das siehst du meiner Meinung nach überhaupt nicht falsch. Es haben mir alle genau davor gewarnt. Gerade Niko Kovac. Ich hatte ihn dann tatsächlich auch nach dem Spiel im Interview. Und er konnte das auch nicht wegwischen. Er hat natürlich sowas gesagt wie, er kann das ja nicht davor sagen, dass das eine Gefahr ist. Dann gibst du ja den Jungs irgendwie davor schon ein Alibi. Aber das, was sie in Köln gespielt haben, geklammern jetzt mal das Ergebnis und die drei Punkte aus. Weil das war ja auch nicht selbstverständlich in den Jahren zuvor, dass du so ein Spiel dann ziehst. Von daher ist das ja schon auch ein Erfolg. Aber, Olli, ich weiß nicht, wie es dir geht. Für mich hat der BVB in diesem Spiel so wenig für den Sieg oder generell für das Spiel gemacht, als in keinem anderen Spiel in der Saison davor.
Ja, definitiv. Und ich kann es einfach nicht verstehen, um es mal deutlich zu formulieren, wie man tatsächlich einen Gegner, der nachweislich, abgesehen von dem großen Engagement, was die Mannschaft von Lukas Quasenjog da von Anpfiff auf den Rasen gebracht hat, aber abgesehen davon doch schon massive Probleme hat, wie man einen Gegner derartig aufbauen kann, ihn wieder ins Spiel zurückholen kann. Und es ist ja jetzt auch nicht so gewesen, dass Borussia Dortmund, nachdem man dann in Überzahl war, wir besprechen anschließend natürlich auch noch diese ganzen Aufreger, auch beispielsweise den Aufreger, der zu diesem Platz verweist, zu dieser Dezimierung des 1. FC Kölns geführt hat. Aber wenn man dann sieht, dass in der zweiten Hälfte der 1. FC Köln immer wieder auch zu Torabschlüssen gekommen ist, sogar zu Tormöglichkeiten gekommen ist, das ist für mich einfach ein No-Go. Und da habe ich wirklich Bedenken, ob die Mannschaft sich der Situation bewusst gewesen ist, auch für sich was zu tun. Weil es geht ja jetzt nicht nur darum, sagen wir mal, diese Champions-League-Qualifikationen sicher ins Ziel zu bringen, sondern es geht ja auch darum.
Sagen wir mal, den Fans deutlich zu signalisieren, wir wissen, dass wir in dieser Saison auch durch das Ausscheiden aus dem Pokal, gut, das war gegen einen starken Gegner, gegen Leverkusen, muss man auch sagen, aber vor allen Dingen auch durch dieses Scheitern in den Playoffs in der Champions League, was haben liegen lassen. Wir wollen das auch mal wieder gut machen. Wir wollen tatsächlich uns selber auch was erarbeiten, worauf wir im Hinblick auf die kommende Spielzeit aufbauen können. All das schien so in den Gedankenspielen eigentlich, ja, ich möchte mal sagen, bis auf wenige Ausnahmen fast aller Spieler keine Rolle zu spielen. Und das finde ich schon so ein bisschen erschreckend. Ja, hundertprozentig. Und es geht ja auch für viele gar nicht mal jetzt darum, sich Niko Kovac aufzudrängen. Klar, willst du auch schon mal vielleicht in leiser oder vorsichtiger Voraussicht auf die nächste Saison, auf den Sommer. Aber für viele geht es ja auch noch um die Teilnahme bei der Weltmeisterschaft. Und wenn du so eine Leistung auf den Platz bringst wie gegen Köln, du hast gesagt, ein schwächer Gegner, die das aber in der Saison, finde ich, spielerisch sehr, sehr gut machen, gerade gegen Top-Teams. Ich bin ja auch sehr nah, immer beim FC eigentlich dran, gucke mir auch eigentlich fast jedes Spiel an. Die machen das schon echt sehr, sehr gut. Und es war, fand ich, auch klar, dass es schwer wird für Borussia Dortmund, gerade eben nach den letzten Wochen mit diesen Negativerlebnissen.
Aber ja, für mich kann es nicht sein, dass du dich da so präsentierst, weil, wie gesagt, für viele Spieler geht es auch um weitaus mehr als jetzt noch um Niko Kovac zu gefallen und wie auch immer. Und das wirft natürlich allgemein kein gutes Licht auf die Spieler, wenn du.
Ja, mit Ach und Krach in Überzahl drei Punkte in Köln holst. Ja, vor allen Dingen auch, wenn man das hinten raus ist, eigentlich das, was noch schlimmer ist, tatsächlich, dass man da nochmal so unter Druck geraten ist. Aber wenn wir uns auch nochmal die Haltung oder die nicht vorhandene Haltung vergegenwärtigen, die die Mannschaft bei Beginn des Spiels da auf den Rasen gebracht hat, ist mal klar, dass der 1. FC Köln, das ist fast, Du hast Kölner zu Hause häufiger gesehen als ich, du wirst es besser wissen, dass die Kölner gerade zu Beginn mächtig aufs Tempo drücken und ich meine, erste Minute schon, da muss Benze Baini in höchster Not klären. Dann Kobel musste auch schon ziemlich viel in die Waagschale werfen, um diesen Kopfball von Nian abzuwehren. Und irgendwie fand ich, dass der BVB sehr, sehr passiv gewirkt hat. Und da wirkt es wirklich so, als ob nach dem Ausscheiden in der Champions League und diesem XXL-Punkte-Rückstand auf die Bayern, bei denen im Kopf irgendwie der Gedanke vorhanden war, es geht echt um gar nichts mehr.
Eckballverhältnis nach genau einer Viertelstunde, 6 zu 0 für den 1. FC Köln. Also, Leute, so geht's nicht. Das kann man dem zahlenden Publikum einfach nicht anbieten.
Ja, hundertprozentig. Da gebe ich dir absolut recht. Ich glaube, die Spieler oder der Verein kann froh sein, dass sie aktuell in der Saison einen Trainer wie Niko Kovac haben, weil der war auch überhaupt nicht glücklich. Da hat es auch in der Kabine keine großen, warmen Worte gegeben. Da hat sich wirklich jeder hinterfragt nach dem Auftritt und das ist auch gut so. Und wir wollen mal hören, was Niko Kovac zur Leistung seiner Mannschaft gesagt hat.
Da war ich auch heute sehr viel aktiver als vielleicht das eine oder andere Mal. Das gehört auch dazu. Man muss immer mal wieder von draußen eine Akzept besitzen. Das habe ich versucht. Und jetzt haben wir es irgendwann gemacht. Woran liegt das dann, wenn man das jetzt mit der Leistung vor einer Woche gegen die Bayern vergleicht? Sie haben auch vor diesem Spannungsabfall gewarnt. War es der dann heute? Die Frage wurde mir gestellt, ob es einen Spannungsabfall geben kann. Und ich habe das natürlich den Moment vereint, weil ich als Trainer darf das nicht zulassen. Das habe ich auch in dieser Woche schon auf den Jungs gesagt. Heute haben wir gesehen, dass wenn man nicht ans Maximum geht, dass solche Spieler auch sehr eng werden können. Und einmal mehr darf so ein Spiel so in der Form nicht zu Ende spielen. Von daher bin ich zufrieden, das werde ich den Jungs auch sagen. Wir können es viel besser, das haben wir auch schon gezeigt. Also von daher können wir weiterhin arbeiten müssen. Ja, und ich gehe davon aus, dass Niko Kovac euch da draußen auch ein bisschen aus der Seele spricht. Drei Punkte, ja, nimmt man mit.
Gute Ausgangsposition weiter in der Bundesliga. Man ist weiter auf Kurs, direkte Champions-League-Qualifikation. Und trotzdem war er mit nichts zufrieden. Und das hat man auch ein bisschen so an seiner Art und Weise, wie er an der Seitenlinie sich verhalten hat, gemerkt. Er war wahnsinnig aktiv, hat versucht... Ja, Einfluss zu nehmen, geglückt ist es nicht so wirklich. Das muss man auch sagen. Und ich glaube, der BVB kann wirklich, wirklich froh sein, dass sie in Überzahl so lange gespielt haben, über eine Halbzeit lang. Und Oli, da würde ich gerne direkt von dir wissen. Rote Karte, 45. Plus 1 gab es dann nach Ansicht der Bilder. Zuvor gab es ja nur eine gelbe Karte für Abwehrspieler Jamai Simpson-Possey nach einem energischen Einsteigen gegen Maxi Bayer, den er da so an der Achilleszene trifft. für dich eine klare rote Karte?
Aber sagen wir mal so, das ist immer wieder die Diskussionsgrundlage, um es vorsichtig auszudrücken, ist das eine unstrittige rote Karte. Also, wenn Schiedsrichter Daniel Sieber nach diesem Einsteigen von Simpson Ose sofort rot gezückt hätte, ich glaube, es hätte sich niemand darüber beschweren dürfen. Das war schon ein rohes Spiel. Er steigte dem Bayer da direkt drauf, unten auf den Knöchel. Also insofern, ja, es war rot. Das Problem ist natürlich, wie so häufig, die Vorgeschichte.
Eine dynamische Aktion. Schiedsrichter Daniel Sieber hat es ja so wahrgenommen, als ob es in Anführungsstrichen ein normales Foulspiel gewesen ist. Verhängt Freistoß für Borussia Dortmund, zeigt Simpson Oce gelb. Dann gibt es die Intervention des VAR, Benjamin Kortus war das in dem Fall. Und der meldete sich dann, deshalb ging Sieber anschließend dann nochmal in die Review-Era, hat sich das Ganze angeschaut und kam dann zu der Auffassung gesundheitsgefährdendes Foulspiel. Als solches hat es der DFB dann auch in seiner Reaktion am Tag danach bezeichnet und deshalb rote Karte. Insofern, ja, formal alles richtig gelöst, alles richtig entschieden.
Trotzdem ist es natürlich mit der Vorgeschichte ein Aufreger, weil da hat Lukas Kwasnjog, der Kölner Trainer, jetzt nicht ganz unrecht. Und ist es denn so gewesen, dass die ursprüngliche Entscheidung von Daniel Sieber, also Foulspiel und Gelb, eine... Eklatante Fehlentscheidung gewesen ist. Denn nur wenn das der Fall gewesen wäre, dann hätte es theoretisch ja auch die Berechtigung gegeben, diese Entscheidung hinterher zu korrigieren. Also darüber kann man von mir aus streiten.
Was sagst du denn? Ja, in früherer Zeit hätte ich gesagt, nein, das reicht nicht aus für eine Korrektur durch den VAR, weil so klar ist es dann doch nicht. Aber mittlerweile habe ich es mir fast abgewöhnt, darüber zu debattieren, weil es bringt letztlich nichts. Letztendlich liegt es, wie auch immer, und das ist halt die Grundproblematik des VAR, letztendlich liegt es immer im Auge des Betrachters. Also mit anderen Worten, es ist natürlich so, wenn du als Schiedsrichter wie Daniel Sieber in dem Fall diese Entscheidung in Realtime triffst und dann sagst, Gelb Freistoß für Borussia Dortmund, du dann aber den Hinweis von Kortus, dem Videoschiedsrichter, bekommt, oh schau dir das nochmal an, es könnte auch sein, dass das ein rohes Spiel gewesen ist, vielleicht sogar rot und du gehst dann raus. Dann bist du natürlich als Unparteiischer sensibilisiert dafür und dann ist es in der Regel so, dass wenn du dann schon diese Unterbrechung herbeigeführt hast nach Interventionen des VAR, dass du dann eher dazu neigst vom psychologischen her deine Entscheidung dahingehend zu korrigieren, dass du eine härtere Sanktion verhängst. Aber nochmal, unterm Strich ist es für mich korrekt.
Ja, ja. Ich gehe da bei allem mit. Ich glaube, das zu verhindern, da hätte man dem Stecker ziehen müssen. Hast du das mitbekommen eigentlich, Olli?
Das habe ich mitbekommen. Beim Spielen Münster gegen Herder WSC Berlin. Es gibt nichts, was es nicht gibt und das ist natürlich klar. Sagen wir mal so, es kommen halt im Fußball auch immer wieder, wie soll ich das sagen, so pubertäre Streiche manchmal dazu, die einem das Leben dann unnötig schwer machen können. Das ist natürlich irgendwie ganz, ganz großes Kino, ironisch gemeint, aber da blieb ja nun wirklich alles schwarz dann auf dem Bildschirm. Das ist herrlich, wenn ihr sagt, worüber quatschen die eigentlich, nur um euch kurz abzuholen. Zweitligaspiel Preußen-Münster gegen Hertha BSC Berlin, ist der Schiedsrichter auch raus, um sich was anzugucken.
Vermeintliche Strafstoßentscheidung wurde da überprüft und dann haben sich ein paar Münsteraner-Fans über die Absperrung gewagt und einfach mal den Stecker rausgezogen, dann wurde der Bildschirm auf einmal schwarz. Ist natürlich in der Situation für den Schiezuchter keine günstige Angelegenheit, aber ein bisschen schmutzeln musste ich auf jeden Fall. Olli, lass uns zum nächsten Aufreger kommen, weil das Spiel eben den einen oder anderen hatte. Und ich glaube, der zweite, der ist dann vielleicht doch spielentscheidender und war dann auch doch der Hauptgrund, wieso die Kölner Nachschlusspfiff so, so sauer waren. Hier kommt unser Aufreger der Woche. Aufreger der Woche. Ja, tatsächlich, der Aufreger der Woche. Und im Grunde genommen muss man sagen, es gab reichlich Aufreger in diesem Spiel. Vielleicht sogar drei an der Zahl. Einen wollen wir jetzt nicht unterschlagen, wenn man in der Chronologie bezeichnet. Einfach mal fortfahren. Wir haben bereits gesprochen über dieses Foul von Simpson-Ossé an Bayer und der anschließenden Korrektur von Gelb auf Rot.
Jetzt müssen wir noch kurz, aber das können wir wirklich schnell abhandeln über diese Szene im Strafraum zwischen dem FC-Verteidiger Cenk Özkazar und Fabio Silva sprechen. Das war Mitte der zweiten Hälfte. Da hat es ja dann zunächst einen Strafstoß Pfiff gegeben. Der wurde dann zurückgenommen von Daniel Sieber, weil, und ich glaube, das ist eigentlich relativ unstrittig gewesen, man schon deutlich erkennen kann, dass tatsächlich bei der Überprüfung durch den Wahr, und diese Bilder lagen dann ja auch vor, Zu sehen ist, dass Özka Zay zuerst den Ball gespielt hatte und dann Fabio Silva trifft. Also, das können wir damit mal abhandeln. Dann aber... Gab es einen riesigen Aufreger in der ultimativen Schlussphase. Ja, und Özgazar war wieder beteiligt. Der hat eine Flanke geschlagen in Richtung des zweiten Pfostens. Und dieser Ball, dieser Flankenball, der berührt dann den Arm von Jan Koto. Der war beim BVB mittlerweile eingewechselt worden. Und von dort aus springt das Spielgerät dann zu Lindenmeiner, dem Kölner Einwechselspieler. Der kam dann zwar noch zum Torabschluss, allerdings aus recht spitzen Winkel.
Sodass es für ihn immens schwer war, die Kugel da noch irgendwie an Gregor Kobel vorbei zu bringen. Ja, und dann griff der VAR erneut ein, Manni, und damit leite ich jetzt mal über zu dir, hat der VAR, der da eingegriffen hat, ich weiß es nicht, entweder eine ganz, ganz andere Wahrnehmung als die allermeisten Beteiligten in diesem Spiel gehabt, die sich anschließend ja auch die Szene nochmal haben anschauen können. Also selbst Niko Kovac hat ja eingeräumt, also das ist eigentlich nach allem, was wir wissen über Auslegungen der Regel, Bezug auf strafwürdiges Handspiel, ein klares strafwürdiges Handspiel gewesen, oder? Ja, meiner Meinung nach muss er da kurz eingenickt sein oder wie auch immer.
Beziehungsweise er hat es ja gesehen, hat dann gesagt, naja, das war irgendwie eine natürliche Armbewegung. Also ich kann das nicht verstehen. Ich kann das überhaupt nicht verstehen. Und ja, auch Niko Kovac hat gesagt, naja, da haben wir echt richtig Glück gehabt. Weil im Normalfall wird das zumindest gecheckt. Dann gibt es auf jeden Fall Elfmeter. Da bin ich mir 100% sicher. Und dann kommst du in Überzahl nicht über ein Zwei hinaus. Für mich absolut nicht nachvollziehbar. Und deshalb kann ich den Wut der Kölner durchaus verstehen. Und ich möchte euch mal Tom Kaus zeigen, beziehungsweise euch zeigen, wie er darauf reagiert hat. Der kam kurz nach Abpfiff, also wenige Sekunden oder wenige Minuten nach dieser Aktion dann auch zum Interview. Der hat noch am ganzen Leib gezittert, stand da richtig Adrenalin und wir hören mal rein, was er zu dieser Situation gesagt hat oder hat erklärt, wieso er sich überhaupt so aufweckt. Für mich Koto, ob er hinschaut oder nicht, er geht ganz klar an die Hand. Also es ist jetzt schon das zweite Mal so eine Sache und hier geht es um alles.
Es ist nicht mehr zu verstehen, muss ich ganz ehrlicherweise sagen. Die rote Karte habe ich nicht gesehen, weiß ich nicht, ob es rot ist oder nicht. Wir sind eigentlich gut im Spiel, kriegen halt dann das 1-0. Durch die rote Karte wird es natürlich immer schwieriger. Kämpfst dich dann zurück, machst das 2-1 und dann siehst du so eine Szene. Schick ihn wenigstens raus, ganz ehrlich. Also da habe ich auch keine Worte mehr für. Gab es jetzt noch mal irgendwie Kommunikation mit dem Schicksichter? Nee, die gehen ja sofort nach zwei Sekunden rein. Kann man ja gar nicht mehr reden. Wenn man redet, kriegt man eine gelbe Karte.
Also das ist Wahnsinn. Ja, da war aber jemand mal richtig geladen. Tom Krause in dem Fall, der Kölner Spieler. Und ich muss sagen, Manni, du hast es ja eben auch gesagt, den Frust, die Wut der Kölner kann ich in dem Zusammenhang dann schon verstehen.
Es wurde ja auch anschließend am Tag danach, es war natürlich ein großes Thema in Frankfurt bei den Schiedsrichtern und da hat es dann auch eine offizielle Einschätzung dieser Szene gegeben. Und da ist eindeutig festgestellt worden, dass, ich zitiere jetzt mal wörtlich, es spricht deutlich mehr für eine Bewertung des Handspiels als strafbar, denn es sei so gewesen, dass der Arm von Jan Koto tatsächlich abgespreizt gewesen ist und dass gleichzeitig auch für Koto dieser Flankenball, der da hereingebracht worden ist von Özkan Sar, erwartbar gewesen ist. Also das ist ein eindeutig strafwürdiges Handspiel gewesen. Großes Glück für den BVB, dass das da nicht so entschieden worden ist. Weil ich glaube, bei dem, was wir eingangs jetzt schon erörtert haben, in Bezug auf die Einstellung oder nicht vorhandene Einstellung vieler BVB-Spieler in dieser Partie, in Bezug auf die These, dass möglicherweise so ein gefährlicher Spannungsabfall drohen könnte.
Diese Debatte würde heute sicherlich wahrscheinlich auch von uns mit einer ganz anderen Schärfe nochmals geführt werden, Wenn das Ergebnis am Ende dann tatsächlich ein 2 zu 2, was ja dann bei einem möglicherweise verhängten Handelfmeter der Fall gewesen sein könnte.
Wenn das die Voraussetzung gewesen wäre, dass man dann am Ende tatsächlich in Köln nur unentschieden gespielt hätte, dann würde man viele dieser Dinge nochmal mit einer deutlich schärferen Tonlage hier erörtern wollen. Also das ist...
Zeigt ja nochmal, wie eng das in Köln gewesen ist und wie fahrlässig auch das Verhalten der Mannschaft. Das Hinspiel ist schon eng gewesen. Da war schon eine Nachspielzeit nach dieser Verletzung von Timo Hübers, als du dann auch, ich weiß gar nicht mehr, 20, 30 Minuten in Überzahl gespielt hast. Ja, du hast einen Trainer gehabt, der natürlich auch vorher nochmal sensibilisiert hat, der gerade auf diese Dinge hingewiesen hat, jetzt nicht nachzulassen, dran zu bleiben. Und ja, du gewinnst dann so ein Spiel letztendlich mit Glück und natürlich auch aufgrund der individuellen Klasse, die sich dann ja bei den Toren dann ausdrückt. Absolut, absolut. Wenn wir vielleicht was Positives rausziehen aus dieser Partie, neben den drei Punkten. Ich denke jetzt mal ein bisschen weiter als Niko Kovac, beziehungsweise möchte nur eine Sache erwähnen, die durchaus positiv war. Und die eine Sache, die zeigt einen Namen und deshalb kommt hier unser Spieler der Woche.
Spieler der Woche. Wie schon im Hinspiel heißt der Matchwinner am Wochenende Maximilian Bayer. Wir erinnern uns zurück, Hinspiel in der 90. Plus 5 war es oder 6, Oli? 6, 6. 90. Plus 6 hat er den BVB erlöst damals. Einmal 1 zu 0 Sieg im Oktober gegen die Kölner, die durch eine schlimme Verletzung von Timo Hübers, dem Abwehrchef, lange Zeit auch in der Unterzahl spielen mussten. Und jetzt am Wochenende ist es wieder Maxi Bayer mit einem Tor einer Vorlage.
Leitet er sozusagen den Sieg der Dortmunder ein. Und ich finde, bei Maxi Bayer, weil ich gerade auch so über Nationalmannschaft vorgesprochen habe, er ist wirklich einer der wenigen, der in den letzten Wochen durchaus konstante Leistungen bringt. Oder wie siehst du ihn aktuell, Olli? Nein, ich finde auch, er ist richtig gut drauf. Er ist jemand, der sehr konzentriert spielt, eigentlich in jeder Phase der Partie. Das kann man ja derzeit nicht über alle Borussen sagen, gerade dieses Köln-Spiel und natürlich auch dieses Spiel in Bergamo, das Rückspiel in den Playoffs, da hatte man ja bei dem einen oder anderen den Eindruck, er würde gar nicht richtig auf dem Platz sein. Maxi Bayer arbeitet auch sehr aufopferungsvoll nach hinten. Das unterscheidet ihn ja auch so ein klein wenig, zum Beispiel von Karim Adeyemi.
Bei dem das ja in Bergamo auch nicht so gut gelaufen ist. Und der auch immer so ein bisschen mal diese Erinnerung immer wieder von Niko Kovac bräuchte, dann auch sich am Doppeln der gegnerischen Flügelspieler zu beteiligen, die Außenverteidiger da nicht alleine zu lassen und, und, und. All das muss man bei Maxi Bayer eigentlich nicht befürchten. Er verfügt wirklich über eine Top-Einstellung. Ja, und was er kann, das ist schon auch richtig gut. Eine Torvorbereitung dann, wie er das 1 zu 0 für Siru Girassi auflegt in der 16. Spielminute. Und dann eine richtig tolle Aktion im Zusammenspiel mit Julian Brandt dann in der 60. Spielminute. Und was ich da...
Richtig klasse fand von Bayer war, wie er den Ball da mitnimmt, als dieses Zuspiel von Brandt zurückkam, also perfekt durchgesteckt von Julian Brandt und Bayer ist im vollen Lauf, sprintet in den freien Raum, nimmt den Ball, das hat Stefan Effenberg im Doppelpass auch sehr, sehr lobend herausgehoben, er nimmt ihn quasi ohne seinen Lauf irgendwie abzubremsen, dadurch hätte er ja das Momentum, die Dynamik verloren, nimmt es im vollen Lauf, im vollen Sprint mit, mit der Sohle sehr elegant und schließt dann sehr überlegt ab. Also das war schon richtig stark gespielt von ihm, richtig gut gemacht und ja, das zeigt halt, welchen Wert er mittlerweile für die Mannschaft hat. Also ich glaube, dass Maxi Bayer jemand ist, bei dem man wenig Bedenken haben muss, was diesen Spannungsabfall jetzt in der so langsam anbrechenden Schlussphase der Saison abgeht. Und das ist sicherlich eine gute Nachricht.
Ja, absolut. Und ich meine, was Engagement, Einsatz betrifft, auch Defensivarbeit, da ist er eh ein absolutes Vorbild. Das macht er eh gut. Und jetzt stimmt auch die Quote generell eine sehr, sehr gute Quote bei Borussia Dortmund auch in der Saison wieder. Also das kann sich schon sehen lassen. Und ich glaube schon auch, wenn er so weitermacht, dann darf er sich auch berechtigte Hoffnungen machen, dass er da nochmal einen Anruf bekommt von Julian Nagelsmann. Einer, der, glaube ich, eher keinen Anruf erwarten dürfte, Olli. Der aber in seinen ganzen Jahren bei BVB durchaus auch sehr, sehr starke Quoten vorzuweisen hat, ist Julian Brandt.
Da werden sich der Verein und Julian Bandt haben sich auf eine Tennung verständigt im Sommer, war ja lange Zeit nicht klar, gibt es noch ein Jahr für ihn Vertrag oder muss er tatsächlich den Verein verlassen. Jetzt ist alles klar, hat Lars Ricken direkt nach Spielende verkündet. Und Olli, bevor ich dich jetzt nach deiner Meinung frage, ist das richtig, ist das falsch? Hätte man ihm vielleicht noch ein Jahr Vertrag geben müssen? Wollen wir mal hören, was Niko Kovac zu dieser bevorstehenden Handlung gesagt hat. Ja, letztendlich zusammen heißt nicht nur wir als Klub, sondern auch mit den Spielern, also sprich mit ihr dran, wir haben dort Austausch gehabt, wir haben auch Kommunikation gehabt, Wir haben dort versucht zu sehen, wo sind wir, kommen wir irgendwie zusammen und letztendlich sind hier beide Seiten.
Dass es gut ist und dass er will, was Neues zu machen. Und dafür wünsche ich dem Nulli natürlich alles Gute, denn ich mag ihn, ich liebe ihn. Es ist ein toller Mensch und ich wünsche ihm für die Zukunft natürlich, wie gesagt, alles Gute. Ja, also das sind schon bemerkenswerte Aussagen da von Niko Kovac. Und da kommt eine sehr, sehr große Wertschätzung für Julian Brandt zum Ausdruck. Es ist überhaupt keine Frage, dass gerade Niko Kovac ja auch jemand gewesen ist, der nicht unerheblichen Anteil daran hatte, dass Julian Brandt seine Form Krise.
Die er ziemlich genau vor einem Jahr im Frühjahr 2025 gehabt hat, also rund um den Zeitpunkt, als Niko Kovac damals zum BVB gekommen ist, da hat Kovac ja wirklich sehr viel versucht, um ihn auch wieder stark zu reden. Er hat ihn mit Jamal Musiala verglichen, er hat ihn mit Flo Wierz verglichen. Das ist natürlich ein bisschen übertrieben, weil Manni, du hast eben in deiner Einleitung ja auch gesagt, er wird wahrscheinlich Julian Brandt keinen Anruf von Nagelsmann im Hinblick auf eine WM-Nominierung bekommen. Eben deshalb, weil genau diese beiden Spieler ihm ja in Bezug auf die Nationalelf schon relativ deutlich den Rang abgelaufen haben. Sind auch beide deutlich jünger, sind auch beide deutlich schneller, aber wenn wir mal über Julian Brandt reden und über die sieben Jahre reden, die er dann im Sommer bei Borussia Dortmund gewesen sein wird, dann muss man eins mal festhalten. Also ich finde, dass seine statistischen Werte wirklich über jeden Zweifel erhaben sind. Ich habe sie mir nochmal rausgesucht. Bis jetzt kommt er in diesen fast sieben Jahren für den BVB auf 298 Pflichtspiele.
Davon hat er 56 Tore erzielt und 69 vorbereitet. Und es gibt auch noch ein anderes Asset von ihm, was man da auch noch mal erwählen sollte. Er war kaum verletzt, er hat kaum Auswahlzeiten gehabt. Und er ist, denke ich, auch immer jemand gewesen, der, ja, zwei Sachen fallen mir da ein. Erstens, er hat ein sehr hohes Maß an intrinsischer Motivation.
Er ist jemand, der sich eigentlich nie hängen ließ. Und er war auch gleichzeitig immer jemand, der, und das ist sehr, sehr selten im Profifußball, der durchaus selbstkritisch auch mit seinen eigenen Leistungen umgegangen ist. Also der auch nichts beschönigt hat oder nicht beleidigt war, wenn er mal kritisiert worden ist. Das sind die positiven Assets, die es bei ihm gibt. Gleichzeitig ist es aber auch so gewesen, dass es, ja Manni, das weißt du ja auch, in schöner Regelmäßigkeit immer wieder Debatten darüber gegeben hat, ob er jetzt ein Spieler ist, der den hohen Ansprüchen, die man bei Borussia Dortmund stellt, gerecht werden kann. Ob es nicht vielleicht besser wäre, man würde sich nach einem Ersatz für ihn umschauen. Und ich könnte mir vorstellen, dass diese ständigen Diskussionen, die natürlich mit einer sehr großen Vehemenz dann gerade vor einem Jahr noch mal geführt worden ist, als er nun wirklich richtig im Formtief gewesen ist. Diese ständig wiederkehrenden Debatten, ich könnte mir vorstellen, die haben auch, sagen wir mal, einen gewissen Einfluss auf diese Entscheidung gehabt, die da jetzt getroffen worden ist, von der man auch sagen muss, Manni, es ist ja keine einseitige Entscheidung von Borussia Dortmund gewesen, sondern es ist ja wirklich im beiderseitigen Einverständnis jetzt, diese Conclusio getroffen worden, dass man sagt.
Ja, vielleicht ist es besser, man geht jetzt getrennte Wege.
Ja, so sehe ich es auf jeden Fall. Also ich glaube, für beide Seiten ist es eine Win-Win-Situation. Jule Band, du hast es angesprochen, es gab eigentlich jedes Jahr Kritik. Jedes Jahr im Sommer, manchmal sogar schon im Winter, gab es die Diskussion, ob man sich vielleicht nicht sogar trennen sollte, ob man ihn vielleicht nicht verkaufen sollte. Ich meine, wir erinnern uns mal zurück, als der von Leverkusen zum BVB kam, war die Hoffnung und die Erwartungen schon immens hoch, dass er einer der führenden Spieler bei Borussia Dortmund wird in Zukunft. Und das hat er eben nie so wirklich geschafft. Ich glaube, es hat so ein Stück weit auch mit seiner Spielweise zu tun. Hat eine wahnsinnig feine Technik, aber ist eben dann auch nicht einer, der, wie soll ich sagen, wenn es darauf ankommt, der dann richtig vorangegangen ist, der sich überall reingeworfen hat. Das ist auch nicht unbedingt seine Spielweise. Ich kann mich noch erinnern, als Nuri Sahin ihn da zum Co-Kapitän gemacht hat, da hat man ihm auch keinen großen Gefallen getan. Ich finde, immer wenn so das Scheinwerferlicht auf ihn war, dann hat er sich eher ein bisschen versteckt, nicht so ganz wohl gefühlt.
Und deshalb hat er, glaube ich, auch bei den Fans nie so das richtig, richtig große Ansehen gehabt. Ähnlich so ein bisschen wie bei Emre Can. Also ich habe das Gefühl, die beiden werden es nie allen BVB-Fans, die werden es nicht allen immer recht machen können und deshalb gönne ich ihm eigentlich, dass er auch mal jetzt woanders unter Beweis stellt, dass er sehr wohl ein richtig, richtig guter Spieler ist. Definitiv. Also man muss sagen, dass diese Entscheidung, also ich erachte es auch und zwar aus Sicht von Brandt wie auch aus Sicht von Borussia Dortmund als eine richtige Entscheidung, dass diese Entscheidung natürlich auch ein gewisses Risiko birgt. Denn du musst natürlich erstmal einen Spieler finden, der Julian Brandt ersetzen kann, überhaupt keine Frage.
Schauen wir uns mal den aktuellen Kader an, dann wird auch schon mal deutlich, wie schwer das ist. Ich nenne mal einen Namen, Karnitschuk Bumueka, der ist ja im vergangenen Sommer auch deshalb fest verpflichtet worden, weil er ja so ein bisschen in diese Rolle von Brandt hineinwachsen soll. Das, muss man sagen, ist bislang nicht ansatzweise gelungen und deshalb, der BVB geht damit ins Risiko. Allerdings ohne Wagnis gibt es natürlich auch keine nachhaltige Weiterentwicklung. Deshalb denke ich schon, es war an der Zeit, diese Entscheidung so zu treffen und dann einen sauberen Schnitt zu machen. Allerdings, wenn du siehst, dass Julian Brandt jemand gewesen ist, der natürlich dann auch in entscheidenden Momenten mit dazu beigetragen hat, dass Borussia Dortmund, auch wenn dieser DFB-Pokalsieg 2021 sein einziger Titel geblieben ist, den er mit dem BVB gewonnen hat. Es gibt ja auch keine Chance mehr, dass da noch einer dazukommt in dieser Saison. Da muss man sagen, er hat schon Anteile daran gehabt, dass Borussia Dortmund auch fast weitere Titel gewonnen hätte. Ich denke hier an diese Fast-Meisterschaft im Mai 2023.
Ich denke daran, dass der BVB 2024 ja bis ins Finale der Champions League vorgestoßen ist. Und ohne Brands durchaus starke Leistungen in den Viertel- und Halbfinals, damals gegen Atletico Madrid und Paris Saint-Germain, wäre das auch kaum gelungen. Also es ist, weiß Gott nicht so, dass die Borussen Brand nichts zu verdanken haben, um das nochmal ganz deutlich zu sagen. Das auf gar keinen Fall. Aber ich glaube schon, und da bin ich bei dir, dass diese Entscheidung so jetzt richtig ist, mal neue Wege zu gehen. Ist ja ganz interessant in Bezug auf Emre Can. Vergleichbare Situation ist auch schon längere Zeit beim BVB. Jetzt noch nicht ganz so lange wie Brandt, aber auch schon längere Zeit.
Auslaufender Vertrag, da gab es ja auch Spekulationen, da hat man sich anders entschieden. In diesem Fall, im Fall Brandt, hat man sich dann zu durchgerungen, zu sagen, nee, also auch wenn wir wahrscheinlich auch in Zukunft wüssten, was wir an ihm haben, aber wir wollen jetzt einfach mal was Neues wagen. Und ich glaube, du musst es auch in bestimmten Punkten. Ja, voll. Also ich finde, ich habe die Seite von Julian Brandt jetzt schon so ein bisschen versucht zu erklären, wieso ich es gut finde, dass er sich einen neuen Verein sucht. Ich finde aber auch, du musst langsam diesen längst überfälligen Generationenwechsel ein Stück weit einläuten. Du brauchst mal Veränderungen und ich glaube, jetzt ihm nochmal ein Jahr Vertrag zu geben, das ändert dann auch wieder nicht so wahnsinnig viel, weil dann hältst du dich auf dem Transfermarkt ein bisschen zurück, guckst gar nicht nach anderen Möglichkeiten. Und ich befürchte, ohne dass das jetzt böse ist, ohne dass ich jetzt irgendwie gegen Julian Banter bin, überhaupt nicht, ich bin echt großer Fan von ihm als Fußballer, glaube ich nicht, dass er den BVB noch mal zu einer Ausnahmesaison vielleicht sogar auf internationalem Niveau führt. Das ist der Punkt, das ist der Punkt. Die Fantasie fehlt mir auch so ein klein wenig. Er wird im Mai jetzt auch 30 Jahre alt.
Du musst irgendwann tatsächlich dann die Weichen mal Richtung Zukunft stellen Wobei, nochmal, solche Spieler mit den Fähigkeiten Du hast ja auch nochmal diese Fähigkeiten auf Blitzen gesehen Jetzt in Köln mit diesem tollen Pass, den er da auf Bayer spielt beim zweiten Treffer Solche Spieler musst du erstmal finden Und ich bin sehr gespannt, das ist natürlich die Herausforderung jetzt für Lars Ricken und auch für Sebastian Kehl, genau diesbezüglich die Fühler auszustrecken. Ja, so sehe ich es auch. Und wenn man bei Fühler ausschrecken, wenn wir da bleiben wollen. Es gibt ja einen, den hat der BVB schon verpflichtet. Einen 70-Jährigen Justin Lerma aus Ecuador. Mit dem hat man sich schon geeinigt. 4 Millionen Euro übrigens überweist der BVB an seinen Verein aus Ecuador. Der wird im Mai, am 5. Mai wird er 18 und dann ist er sozusagen berechtigt zu wechseln. Er wird also im Sommer kommen, er ist ein Offensivspieler.
Olli, ich weiß nicht, wie oft guckst du denn den Fußball in Ecuador an auf Liga-Ebene? Eher selten, muss ich häufig genug zugeben. Wer überträgt das denn? Gute Frage. Gut, um nicht zu sagen, ich verfolge es gar nicht, aber vielleicht ist das ein Defizit, was uns eint, dass wir da nicht gut genug Bescheid wissen, also nach allem, was ich gehört habe, Justin Lerma muss wirklich ein herausragendes Talent sein, er soll beidfüßig sein, er soll jemand sein, der, obwohl er ja noch sehr jung ist, wirklich ein strategisches Gespür auch hat, Also es könnte jemand sein und sonst hätte man ihn ja sicherlich nicht geholt, den holst du ja nicht auf Sicht für die U23. Es könnte jemand sein, so die Hoffnung, der tatsächlich dann auch sich in der Bundesligamannschaft von Borussia Dortmund durchsetzen wird. Das Problem ist nur...
Gerade für so eine verantwortungsvolle Position im offensiven Mittelfeld oder aber auf einer offensiven Flügelposition. Brandt kam ja da meistens zum Einsatz. Das hängt so ein bisschen mit dem taktischen System von Niko Kovac zusammen. Da brauchst du natürlich auch eine gewisse Erfahrung und Robustheit, um sich da durchsetzen zu können. Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass, sagen wir mal, auch nur annähernd als Stammkraft mit ihm im Hinblick auf die kommende Saison geplant wird. Man wird natürlich hoffen, dass Karne Tchukwomoeka einen Sprung macht tatsächlich. Das ist ja jemand, der von der Veranlagung her vieles mitbringt, um da tatsächlich auch dem Spiel, sagen wir mal, sowohl was das Kreieren von Torchancen als auch vielleicht was das Erzielen von Tore angeht, dem BVB-Spiel da einen Impact geben kann. Ich erinnere mich, als er gekommen ist, da hat jeder gesagt, den musst du auf jeden Fall holen und jetzt so seit er dann eigentlich fest verpflichtet war, blieb er das so ein bisschen schuldig. Ja, weil das natürlich auch ein bisschen ein Unterschied ist, ob du, sagen wir mal.
Von der Bank kommst zu einem Zeitpunkt, wo die Mannschaft, das war ja dann die Phase in der Rückrunde der vergangenen Saison, wo es diese Aufholjagd Richtung Champions League-Qualifikationen gegeben hat, wo relativ viel lief, wo die Mannschaft auch recht offensiv gespielt hat. Das stimmt, ja. Wenn du dann reinkommst und der Gegner wird schon ein bisschen müde, dann ist es natürlich ein bisschen leichter mit ein, zwei Haken. Und er hat ja gerade diese kleinen Finden im Eins-gegen-eins-Drauf-Chukwomoheka dann auch nochmal für einen frischen Impuls zu sorgen. Als wenn du jetzt in so einer Situation, du hattest viele englische Wochen, du dann häufig nur von der Bank gekommen bist, hat auch ein paar Einsatzmöglichkeiten von Beginnern gehabt, wo du es dann auch mit defensiven Gegnern zu tun hattest, wo dann nicht so viel zusammen lief. Das sind zwei Paar Schuhe. Also das letzte Wort ist da sicherlich auch noch nicht gesprochen. Nur in der Tat, ich gebe dir da recht, er hat bislang noch nicht das gehalten, was man sich von ihm nach seiner festen Verpflichtung im Sommer versprochen hat. Ja, auf jeden Fall. Aber ich glaube, du brauchst schon auch einen, auf den du da setzen kannst. Wie gesagt, Chukwomeka hätte jetzt die Chance und Justin Lermersen in zweiter Reihe Wäre eigentlich schon eine coole Geschichte.
Ich weiß, dass die BVB-Verantwortlichen auch öfter nach Ecuador geflogen sind, um auch so ein Stück weit so ein persönliches Verhältnis mit ihm aufzubauen, weil man ihn einfach unbedingt haben wollte. Gilt er als einer der größten südamerikanischen Talente? Also ich glaube, da darf man schon ein bisschen was erwarten. Er war ja auch schon in Dortmund zuletzt, hat sich da dann auch mal ein Spiel angeguckt. Er hat sogar ein paar Tests absolviert in Dortmund-Barkl und so. Also, ja, er wird nach und nach eingegliedert werden, aber ich gebe dir schon ein Stück weit recht, als Stammspieler darfst du ihn jetzt auf gar keinen Fall einplanen, da muss noch was passieren oder Chukwoy Meka macht eben den nächsten Schritt, weil er von den Anlagen eigentlich genau der Typ wäre, der da vorne auf dieser Zehnerposition perfekt reinpassen würde, meiner Meinung nach. Oli trotzdem, ja, wenn man jetzt bedenkt, okay, ein Julian Band mit seinen 29, wird glaube ich auch im Mai 30 Jahre alt, ist dann weg. Dann hast du einen Kani-Chukwul-Meka, hast einen Justin Lerma. Das zeigt ja schon, dass da eigentlich so eine Generation heranwächst oder so ein bisschen, ja, eine Jugendlichkeit zurückkommt zu Borussia Dortmund. Glaubst du auch, dass die Verantwortlichen auch deshalb jetzt den Vertrag mit Julian Band auslaufen lassen, um auch denen eine Bühne zu geben, ihnen die Möglichkeit zu geben.
Und bekommen sie die, das ist ja noch viel wichtiger. Ja, also ich denke schon, es hat da ja auch, das ist ja bekannt, es hat da ja auch im Winter Gespräche gegeben, unter anderem auch mit Niko Kovac. Kovac galt ja als ein Trainer, gilt eigentlich immer noch als ein Trainer, der jetzt nicht unbedingt auf das Projekt Jugend forscht, setzt, sondern der schon eigentlich eine gestandene Mannschaft mit einer klaren Struktur bevorzugt, der auch den Wert, den erfahrene Spieler darstellen können, zu schätzen weiß. Man hat ihm deutlich gemacht.
Dass Borussia Dortmund auch sich wieder dahin entwickeln muss, dass es ein Ausbildungsverein ist, dass die Durchlässigkeit für junge Spieler etwas höher sein muss. Das kann man auch ablesen, gerade bei den Kadernominierungen in den letzten Wochen, auch bei den Auswechslungen, die er teilweise vorgenommen hat. Und man hat ja tatsächlich dann auch, wenn auch bedingt durch personelle Engpässe in der Innenverteidigung jungen Leuten dann mal die Chance sogar von Beginn angegeben. Luca Reggiani. Luca Reggiani beispielsweise, vorher schon vor seiner Verletzung Mane. Also es ist nicht so, dass sich da nichts tut. Überhaupt keine Frage. Ich glaube nur, dass grundsätzlich bei den Ansprüchen des BVB es immer wichtig ist, dass diese jungen Talente auch über das entsprechende Rüstzeug verfügen. Das heißt, dass sie halt von der Veranlagung auch so gut ist, dass man sagen kann, ja.
Das können dann im Offensivspiel beispielsweise auch schon mal die Unterschiedsspieler sein, wenn die von der Bank kommen. In diese Richtung muss man wieder gehen. Das heißt, dass man da Leute beispielsweise entweder in der Trainingsarbeit, talentiert sind die ja alle, in der Trainingsarbeit, und da werden wir bei Justin Lerma, dahin bringt, dass die auch eine echte Einwechseloption sind. Sondern dass die auch beispielsweise dann für einen neuen Konkurrenzdruck sorgen können, wenn sie reinkommen, guten Eindruck hinterlassen, sodass die E-Tableten-Spieler wissen, okay, ich muss mich jetzt aber auch ins Zeug legen, das ist das eine und das andere ist.
Du musst tatsächlich den Transfermarkt und ich weiß, das wird nicht einfach sein, Und sie werden schon dabei sein, Kehl und Ricken. Du musst den Transfermarkt international so sichten, dass es dir mal wieder gelingt, wirklich ein absolut herausragendes Talent nach Dortmund zu holen. Das ist gerade im Offensivbereich extrem wichtig und nicht nur im Offensivbereich.
Mir fällt beispielsweise auch, ist ja noch nicht klar, wie es mit Nico Schlotterbeck weitergeht. Mir fällt beispielsweise auch da ein, dass ein Luka Wuskowitsch, der wird jetzt mittlerweile schon eine Nummer zu groß sein für den BVB, fürchte ich, aber beim HSV da richtig durchschlagende Erfolge feiern kann. Also das heißt, der Blick nach jungen Talenten, er lohnt sich einfach für Borussia Dortmund und er ist so ein klein wenig in den vergangenen Jahren vernachlässigt worden. Wenn du tatsächlich wirklich irgendwann mal wieder titelfähig werden willst in Bezug auf die deutsche Meisterschaft, dann kann es natürlich nur funktionieren, indem du wirklich Rohdiamanten irgendwo ausgräbst. Denn machen wir uns nichts vor, wenn du jetzt hingehen würdest und sagst, du verlierst jetzt im Sommer einen Julian Brandt und wir wollen einen Zehner-Flügelspieler, Offensivspieler mit hohem Kreativpotenzial verpflichten. Dann kannst du keinen gestandenen Spieler dieser Art verpflichten, der deinen Ansprüchen genügt, weil die sind für Borussia Dortmund einfach nicht bezahlbar. Das ist der Punkt. Also die Forschungsarbeit im Hinblick auf junge Talente europaweit, weltweit intensivieren, nur das kann der Schlüssel für die Zukunft sein.
Ja, auf jeden Fall. Da gebe ich dir auf jeden Fall recht. Und der BVB ist schon ja auch ein Stück weit wirtschaftlich darauf angewiesen, dass sie die Jungen entdecken und auch wieder weiterverkaufen. Weil ich glaube, nur mit den Einnahmen und Ausgaben aus den Wettbewerben wird es für den BVB schwer auf Dauer wettbewerbsfähig, auf ganz höchstem Niveau zu bleiben.
Du musst auch durch Spielerverkäufe Geld generieren. Und da geht es um den BVB, wie sehr, sehr vielen Mannschaften ja auch, musst du dann eben auch junge Talente holen, entwickeln und dann wieder verkaufen. Du musst vor allen Dingen auch dir erstmal ein bisschen Spielraum durch Reduzierung im Gehaltsetat verschaffen. Das ist ja keine Frage. Also Julian Brandt, er war jetzt nicht der absolute Topverdiener, aber dürfte so bei etwa 8 Millionen Euro pro Jahr gelegen haben.
Das ist jetzt auch nicht gerade wenig. Du hast einen Niklas Süle, der ja sogar ein Topverdiener ist. Also du bist zwingend darauf angewiesen, da erstmal Luft zu schaffen. Ich glaube, das ist eigentlich noch wichtiger als jetzt dieses Spielchen, generierst du Ablösesummen etc. Pp. Ja, das spielt auch eine Rolle, aber diese Verträge, die gelten dann ja für mehrere Jahre, also die schlagen dann richtig zu Buche. Vor allen Dingen dann auch, wenn du beispielsweise wie jetzt es nicht schaffst, in die K.O.-Runde in der Champions League einzuziehen. Haben wir ja schon vor einer Woche darüber gesprochen, dass dir fix eingeplante Gelder dadurch verloren gehen. Also, wenn das passiert, dann musst du innerhalb deines Etats umschichten. Und auch vor diesem Hintergrund ist diese Entscheidung von Julian Brandt dann sicherlich irgendwo zu verstehen. Ja, auf jeden Fall. Auf jeden Fall. Oli, zwei Spiele sind es noch bis zur Länderspielpause. Du hast das Stichwort schon gesagt.
HSV ist dann das Spiel kurz davor und jetzt am Wochenende aber erst mal gegen den FC Augsburg. Und da kommt es ja dann auch zum Bruderduell. Zum Schlotterbeckschen Bruderduell. Und die Augsburger, abgesehen jetzt mal vom Wochenende gegen Leipzig, haben es davor echt richtig gut gemacht. Ja, also... Überraschend. Also ich hatte sie wirklich schon fast abgeschrieben. Ja, wobei, ganz ehrlich, ich habe das nicht verstanden, was sie da vorhatten mit Sandro Wagner. Also das muss man sagen, dieses Experiment... Na, unterhaltsam war es schon.
Unterhaltsam, ja, für uns Medienvertreter war es schon, weil der halt Sprüche rausgeklopft hat ohne Ende. Aber diese totale Abkehr von all dem, was den FCA bis dahin stark gemacht hat, Diese Robustheit, die Tatsache, dass es mehr oder weniger für alle Gegner unangenehm ist, gegen Augsburg zu spielen, zu opfern im Hinblick auf eine Vision, die in Richtung Ballbesitz, Fußball ging, in Richtung offensiver Dominanz. Also all das, was sie vorher noch nie geschafft hatten, das, sagen wir mal, habe ich von Anfang an für relativ gewagt gehalten. Und du hast jetzt natürlich mit Manuel Baum einen Trainer, über den man sagen kann, was man will, aber der eine Geschichte mit diesem Verein hat, war ja vorher schon mal sehr erfolgreich als Coach dort tätig und der genau weiß, worauf es ankommt. Und der FCA spielt jetzt wieder so, wie er die meiste Zeit in seiner Bundesliga-Zugehörigkeit gespielt hat, nämlich extrem unangenehm, extrem eklig und Borussia Dortmund wird sich gegenüber diesem Köln-Spiel massiv steigern müssen.
Wenn man dieses Spiel gewinnen will. Also ich sage das mal ganz so deutlich, denn das ist ein Spiel, das gewinnst du nur durch Einstellung. Und wenn die Einstellung ähnlich schlecht sein sollte wie am vergangenen Samstag, ja, dann kriegen wir aber hier nochmal richtig den Blues und das muss unter allen Umständen vermieden werden. Denn nochmal, die Gefahr und die ist deutlich geworden.
Die Gefahr eines Spannungsabfalls, die bedeutet möglicherweise zwar nicht automatisch, dass du die Champions-League-Qualifikation verpasst, also damit rechne ich nicht, aber du würdest dir atmosphärisch so viel kaputt machen und das ist etwas, dem muss unbedingt vorgebaut werden. Da ist der Trainer gefordert, da sind die Spieler gefordert. Ich finde auch, und da gab es ja auch Ansätze, also Ricken und Kehl haben sich auch deutlich geäußert, dass sie nicht damit einverstanden waren, wie sich die Truppe da in Köln präsentiert hat.
Und man kann einfach nur hoffen, dass die Jungs sich das zu Herzen nehmen und wirklich mit einer anderen Einstellung jetzt in die kommenden Spiele gehen werden. Ja, auf jeden Fall. Ich denke, so oder so ähnlich wird es auch Niko Kovac seinen Jungs in der Woche gebetsmühlenartig eintrichtern. Und dann gucken wir mal, Olli, ob wir kommenden Montag Champions League werden die Dortmunder und werden wir ja tatsächlich alle nur vom Sofa aus angucken. Ja, dann gucken wir mal, ob wir in der Woche drauf über den Fortgang des Blues sprechen oder dann vielleicht doch wieder über ein komplett anderes Gesicht wie beispielsweise gegen die Bayern. Aber ich glaube, auch wenn es vielleicht dem einen oder anderen so vorkommt, als wäre schon alles durch. Ich glaube, es kann auch nochmal spannend werden und für die Spannung der Bundesliga ist es ja auch gut.
Ja, für die Spannung der Bundesliga ist es schon gut, aber trotzdem aus Sicht von Borussia Dortmund wäre es halt wichtig, dass du diese Saison wirklich ordentlich zu Ende spielst, dass du da auch dokumentierst. Pass auf, wir wollen eine Entwicklung fortschreiten. Man darf jetzt auch nicht sagen, es war ja nicht alles schlecht in dieser Saison. Also die Punktausbeute ist über jeden Zweifel erhaben, die die Mannschaft sich ja auch erarbeitet hat. Aber es muss deutlich werden, dass du eine langfristige Entwicklung fortschreiben willst und das muss auch in den nächsten Spielen deutlich werden, denn nur dann gelingt es dir einfach auch, dich im Hinblick auf die Zukunft dann vielleicht in etwas hineinarbeiten zu können, was die Fans dann auch mal wieder von ganz großen Träumen lässt. Also, ich kann aber an dieser Stelle die gute Nachricht schon mal verkünden, bei Manni Seelbauer und mir, da ist die Luft noch nicht raus. Sie wird ein bisschen dünn, aber das hängt mit Pollenflug zusammen. Auch der wird irgendwann aufhören. Schöne Klammer, Olli, fantastisch. Damit würde ich sagen, entlassen wir euch in eine pollenfreie Woche. Olli, besorg dir noch mal Nasenspray und dann hören wir uns am nächsten Montag wieder.
Und dann hoffentlich nicht mal ganz so nasal. Bis dann, macht's gut. Tschüss.