Und natürlich geht es auch um das Thema der Woche. Diese kommunikativen Merkwürdigkeiten zwischen Dennis Undav und Julian Nagelsmann, und die daraus resultierende höhere Aufmerksamkeit rund um den VfB-Stürmer beim Topspiel zu Hause gegen den BVB. Ich freue mich sehr auf diese Sendung, auf unsere Runde und auf unseren ersten Gast, Europameister 26.
Wir haben eine Menge zu besprechen. Wir haben eine Menge zu besprechen. Über die Bayern, über den BVB, über UNDAF. Wenn man nach unten in der Tabelle schaut, ist das spannend. Ich freue mich, dass du da bist.
Ja, auch an Sie zu Hause natürlich. Einen wunderschönen guten Morgen und einen schönen Ostersonntag. Flo hat es eben gerade schon angerissen. Das Thema der Woche, das uns alle auch heute natürlich beschäftigt, ist der Bundestrainer und Dennis Undaff. Und da das Festhalten von Julian Nagelsmann an dem Joker-Narrativ, das er am Dienstagabend nach dem Länderspiel nochmal folgendermaßen in Worte gefasst hat. Ich fand seine Leistung bis zum Tor nicht gut, hat glaube ich einmal den Ball berührt, aber deswegen ist er dann auch ein Top-Stürmer, der da steht, wo der Ball dann hinfällt. Ja, das ist das, was ich vor dem Spiel gesagt habe, ich glaube, wenn er vorher 70 Minuten marschiert, weiß ich nicht, ob er den so reinmacht. Das war schon ein langer Schritt, der nach 70 Minuten auch im Hinblick auf Sommer bei 42 Grad für ihn anstrengend sein kann. Ja, er hat sein Tor gemacht, über die anderen Themen habe ich glaube ich gerade genug gesagt und das ist sein Auftrag, das ist seine Rolle. Sobald er anfängt, weniger Tore zu schießen, muss es einfach nur selber Druck aufbauen. Und wenn er damit gut klarkommt, kann er das gerne machen.
Und diese Worte, die führen natürlich dazu, dass die Diskussion eher nochmal ein bisschen angeheizt wird. Und wir wollen mit Ihnen diskutieren, wie bewerten Sie diese Einschätzung des Bundestrainer? Was sagen Sie? Darf er so über Undorf sprechen? Das ist unsere Frage der Woche. Und wir haben da zwei Antwortmöglichkeiten, zwei ganz klare. Entweder Sie sagen, ja, ist ein gutes Recht, er ist der Bundestrainer. Oder Sie sagen, nein, das ist respektlos und schwächt das eigene Team. Rufen Sie gerne durch unter der 01379 011 011 und dann diskutieren Sie mit am Dopaphon.
Also Ihre Meinung ist gefragt, meine Damen und Herren. Gerne mitmachen. Ich habe es ja vorhin schon gesagt, natürlich hat jetzt beim Topspiel gestern Abend beim VfB gegen den BVB auch jeder geguckt, Was macht eigentlich Undaf? Wie dominant ist er da? Wie viel Spielanteil er hat? Kann der den langen Schritt machen? Am Ende waren es die Dortmunder, die gejubelt haben und vor allem gab es dann richtig Aufregung.
Normalerweise sind in einem Spiel die Tore, das Salz in der Suppe. Bei diesem Spiel sind die Jubelgesten die Aufreger. Karim Adeyemis Finger vor dem Mund bringt die Stuttgarter Spieler und die Stuttgarter Fans zur Weißglut. Ich vergesse nicht die Spiele, wo Stuttgart bei uns gespielt hat und vielleicht das Gleiche gemacht haben. Adeyemi meint unlaft Torjubel beim 3 zu 3 im Hinspiel. Aber was genau? Undaf macht einmal tatsächlich genau die gleiche Geste wie Adeyemi jetzt, tanzt dann noch mit der Dortmunder Eckfahne und streichelt vorher beim 3-2-Anschlusstreffer das VfB-Wappen. Der Unterschied? Undaf macht das in Richtung der VfB-Fans im Gästeblock und nicht vor der Dortmunder Süd. Die Stuttgarter Fans, auch nach dem Dortmunder 2-0, mächtig sauer, springen vom Zaun und wollen auf den Rasen. Auch ein Stuhl fliegt auf dem Platz. Nach dem Spiel die Cannstatter Kurve immer noch in hitzigen Diskussionen mit den eigenen Spielern.
Wir wollten, dass wir raufgehen. Ich glaube, wir waren mit vier, fünf, sechs Spielern da. Aber ich glaube, das haben die nicht richtig wahrgenommen durch die Emotionen. Und ich habe denen gesagt, wir waren da. Auch die Trainer hatten nach Abpfiff noch reichlich Diskussionsbedarf. Die Dortmunder, das war das, was uns wahrscheinlich aufgebracht hat. Und die Feierei dann so gut wie in unserer Kurve. So, und dann kamen die Emotionen hoch. Ein lange unterkühltes Topspiel wird am Ende nochmal richtig hitzig. Und das alles wegen einer relativ normalen und harmlosen Geste. Dabei wollen doch eigentlich alle Emotionen, Reibung und Typen im Fußball. So ein Jubel muss doch erlaubt sein, oder?
Ich glaube, das hat sie mehr angekotzt in dieser Situation, Stefan.
Es muss doch möglich sein, sich nach einem Tor in der Nachspielzeit auch so zu freuen, oder? Oder wie siehst du es? Finde ich auch. Es ist schon erlaubt. Ich glaube, die Stuttgart-Fans waren nur ziemlich sauer darüber, dass das Tor in der Nachspielzeit gefallen ist. Und du wusstest, damit ist das Spiel verloren. Und ich glaube, das hat sie mehr angekotzt in dieser Situation, weil die Stuttgarter eigentlich das bessere Team war. Eigentlich hat das bessere Team gestern in dem Topspiel verloren. Und ich glaube, das waren die Umstände. Und ich meine, UNDAF hat es in Dortmund gemacht. Jetzt macht Adeyemi das dort. Sollten wir nicht so sehr auf die Goldwaage legen. Es ist ja schon irre, dass dann Fans vom Zaun hüpfen und eigentlich kurz davor sind, aufs Feld zu gehen, oder? Ja, also ich fand, ja, genau was der Stefan gesagt hat, das war natürlich, eigentlich hätten sie gewinnen müssen, die hätten das Tor schießen müssen und dann bist du halt komplett frustriert. Ich finde es echt nicht schlimm, passiert, dass der Stuhl, das habe ich eher gelacht, wie der da reingeflogen ist, aber keine Ahnung, wo der da reinkommt. Schuh des Manitou, der Klappstuhl ist ausgepackt worden. Schuh des Manitou, also ich finde es jetzt nicht schlimm, kann passieren, dass man sich nachher über jede Kleinigkeit noch streitet. Es gibt echt schlimmere Dinge. Ich weiß nicht, ich habe sowieso zum Stefan vorher schon gesagt, ich habe die Gefahr des heutigen Doppelpasses, die sechs Stühle eine Meinung, weil da sind so ein paar Dinge vorgefallen, da kannst du eigentlich nur drüber lachen.
Pass auf, nachher fliegt der Stuhl hier auch noch. Wie bitte was? Nachher fliegt der Stuhl hier auch noch bei uns. Der ist ein bisschen schwer. Aber das Ding ist ja, Adeyemi erzielt ja nun mal das Tor vor der Cannstatter Kurve.
Wenn er zu den Dortmunder Fans läuft, muss er einmal quer über das Feld darüber, das hätte ich jetzt auch unbekannt. Aber das ist ja eine Lappalie im Gegensatz zu dem, was im Spiel Dresden gegen Hertha passiert ist. Ja, da kommen wir auch gleich noch dazu. Aber es war da eben auch kurz davor. Aber es war ein schönes Tor, oder? Ein super Tor. War da schön mitgenommen. Lass uns doch darüber reden. Machen wir auch. Aber jetzt trotzdem nochmal, dass Adiemi auch sagt, ich habe mir genau gemerkt, was so passiert ist in der Vergangenheit.
Ist das normal? Oder würdest du ihm wünschen, dass er sagt, komm, ich hake da nicht, ich bin da nicht so? Das kann ich schon nachvollziehen. Und trotzdem müssen wir auch wieder lernen, mehr auszuhalten. Das ist ein Spiel, wo wir leider als VfB verlieren mit dieser fast letzten Aktion. Du sagst immer noch wir VfB. Ich habe eine große Sympathie dem VfB gegenüber. Und trotzdem sage ich auch als VfB, wir müssen das aushalten. Und das kommt mir leider mittlerweile immer mehr und mehr zu kurz, dass wir immer dann sofort, unsere Ehre ist angegriffen, unser Stolz ist angegriffen. Nein, wir haben das Spiel verloren. Mist, großer Mist. Und man kann ihn auch ausbuhen und auspfeifen. Aber das geht mir dann einen Tick zu weit. Wie ist denn deine Haltung da, Kalli? Ich glaube, wenn du jetzt Stuttgarter bist oder Stuttgarter Fans, und wir haben es ja jetzt alle schon gesagt, die Stuttgarter waren ja in diesem Spiel hoch überlegen, Aber das ist geeiskunstlaufen. Ich war noch genügend Markstücke dabei, die spende ich nachher. Was hast du gesagt? Das ist kein Eiskunstlauf. Das stimmt, ja. Die haben es mit Tore geschossen. Und ganz einfach, und die Stuttgarter Kainz. Bei großer Überlegenheit. Sie waren ja nicht nur besser, sondern hoch überlegen. Ja, hast du das Ding nicht zwischen die weißen Balken geschossen, die zweimal, so ist es aus, Nikolaus, Feierabend. Jetzt muss ich mal überlegen, wie viel Geld war das für die jetzt eigentlich?
Also, neun Euro. Kalli, gib mal drei. Wenn du mir drei gibst, ich würde die abliefern. Ich nehme das mal alles hier. Alles schon? Okay. Ich hab heute vor. Flatrate. Das ist eine gute Idee. Für was muss der jetzt zahlen? Für alles. Ende aus Nikolaus. Kein Eiskunstlaufen. Seinen eigenen Spruch darf er ja wohl mal zitieren. Ich bin dagegen, kriegst du von mir zurück. Herr Köhler. Ich habe mir da freies Quatschen mit der Kau. Ich lasse dich jetzt in Ruhe. Da kommen wir eh bald hin.
Es gab ja dann diese, nach dem zweiten Tor dann auch nochmal eine Rudelbildung letztlich. Dann hat Nübel angefangen, die Dortmunder wegzuschieben.
Demirovic kam dazu. Aber das war ja dann nach dem Tor von Julian Brandt, Stefan, sowieso ein völlig normaler und harmloser Jubel. Wie gesagt, das Tor fällt, das hast du richtig gesagt, auch dieses Tor, logischerweise vor der Cannstatter Kurve. Also deswegen, da kann man den Dortmund eigentlich keinen Vorwurf machen. Ich meine, dass Emotionen da sind, wussten wir schon aus dem Hinspiel, dass es da immer knistert. Und das war ja auch ein Spiel von extrem hoher Bedeutung für beide. Also erst mal Dortmund mit einem Riesenschritt Richtung Qualifikation Champions League und Stuttgart hätte seine Position verbessern können. Von daher hast du schon gemerkt, ich war im Stadion, habe mir das Spiel vor Ort angeguckt, da hat es schon geknistert. Und wie gesagt, wenn du dann in der Nachspielzeit dieses Tor machst, dann ist die Freude natürlich riesengroß auf der einen Seite und der Frust natürlich groß bei den anderen. Aber ich finde, dass es Schlimmeres im Fußball gibt als das, worüber wir hier reden, über diese Aktion. Dann lass uns trotzdem mal auf das zweite Tor schauen, weil auch der Treffer, nicht nur der von Adeyemi war schön, sondern auch der von Jule Brandt, also den so mitzunehmen mit dem Knie, letztlich dann auch so abzuschließen. Das fängt ja vorher schon an mit Sabica mit dem Pass zu Silva, der den eröffnet, dann sein Zweikampfverhalten. Und den musst du auch erstmal so treffen. Also den hat er perfekt getroffen, dass er die Technik hat, das wissen wir alle. Und das war dann natürlich dann die pure Freude. Aber es fängt an mit dem Langpass wirklich von Sabitzer und Silva, der den Weg macht.
Das macht nicht jeder so, muss ich mal sagen. Wenn ich sehe, wie Julian Brandt den nimmt, das wird einigen BVB-Fans noch wehtun. Es ist ja ein so was von genialer Fußballer. Leider zu selten gezeigt. Kalli, du kennst ihn ja auch noch aus Leverkusener Zeit. Da führt es gar keinen Weg dran vorbei. Dass er Fußball spielen kann. Guckt mal, wie viele Spiele der in seinem Alter gemacht hat. Er ist auch ein guter Spieler. auch wenn er vielleicht in Dortmund hier und da mal raus muss. Aber ja, das ist der Lauf der Dinge. Wenn der sagt, ich bin im Stammenspieler, die werden ihn nicht verlängern, der neue Verein kann sich auf ihn freuen, bin ich ganz ehrlich. Von der Fußballqualität, von der Torgefährlichkeit und vor allen Dingen von seinem Charakter, von seiner Mentalität. Und ein guter Kommunikator. Kann man immer interviewen, hat immer was zu sagen, was auch irgendwie Zusammenhang, fünf Sätze zusammenhängt mit Sinn. Also das finde ich immer sehr schön mit der Jule. Ja, total, das stimmt. Und auch einer, der durchaus auch mal kommt zu Interviews, wenn es gerade nicht so gut läuft. Also das finde ich auch immer hoch anständig, muss man wirklich sagen. Wir gucken noch mal ganz kurz die Bilder der VfB-Fans direkt an der Werbebande, die dann runtergesprungen waren vom Zaun.
Da flog dieser Stuhl zum Glück nicht Richtung Menschen, also wirklich nicht nah ran an die. Aber da sind schon einige, die dann wirklich davon abgehalten werden müssen, aufs Feld zu gehen und sich dann vielleicht irgendwie an Dortmunder Spieler zu wenden und wahrscheinlich nicht ganz freundlich. Und Sebastian Hoeneß hat sich dazu auch geäußert, findet das überhaupt nicht gut und hat da eine klare Haltung zu.
Dass da am Ende ein paar da unten stehen, das ist kein gutes Bild bei aller Emotionen. Und das war hart enttäuschend für uns und auch vielleicht unnötig, wahrscheinlich unnötig. Kann jetzt aber auch nicht meine Hand für uns Feuer legen, dass wir nicht auch mal im fremden Stadion ohne bewusst zu provozieren. Aber es war natürlich die Dramaturgie, 90 Minuten auf ein Tor gegen den zweiten im Topspiel. Da kam vieles zusammen und trotzdem, das sind Bilder, die wollen wir nicht produzieren, wir wollen andere Bilder zeigen. Und das muss dann auch mal gesagt werden. Und gut, dass er es sagt.
Da kann ich nur zustimmen, das ist nicht das Bild, was normalerweise der VfB abgibt. Das ist ein großartiger Verein mit einer echt großen Wucht und das sind einfach Bilder, die gefällt keinem Fan vom VfB Stuttgart Und wir reden ja immer nur von einem kleinen Teil, der dann meint in dem Moment, er ist wichtiger wie der Verein. Und es ist schade, dass dieser Verein dann ein Bild darstellt, was ihm überhaupt nicht gerecht wird. Zumal die Stuttgarter, ich glaube, es ist so ein bisschen die Summe gewesen bei den Stuttgartern. Ich habe die Spiele gegen Porto kommentiert, auch in Stuttgart. Die Porto-Spieler sind wirklich richtig in Richtung Cannstatter-Kurve und haben die Stuttgarter Fans provoziert. Ich glaube, es ist ein bisschen die Summe dessen, weil die Spieler von Porto im Vergleich zu den Dortmundern wirklich da extrem laut waren. Also klar gibt es immer irgendwie Erklärungsansätze.
Trotzdem darf es eigentlich so weit nicht kommen, dass Spieler auf dem Feld Angst haben müssen, dass jemand nur noch eine Werbebande überspringen muss und möglicherweise ihm ans Trikot geht. Und wir haben gestern Abend dann im Zweitliga-Topspiel Dresden-Hertha-BSC eine weitere Eskalation gesehen, die noch deutlich, deutlich über das hinausging, was eben im Bundesliga-Topspiel passiert ist. Katharina, fass das mal ganz kurz für uns zusammen, was da vorgefallen ist in Dresden. Ja, zumindest die Erkenntnisse, die wir soweit haben. Also Auslöser soll wohl eine Hertha-Fahne im K-Block der Dynamo-Fans gewesen sein, die vor dem Spiel offensichtlich geklaut worden sein muss. Das hier sind dann Szenen, die aus dieser Provokation entstanden sein müssen. Wir sehen da jetzt aber auch schon Dynamo-Fans, also hier unten dann auch in gelb. Das sind keine Wachleute, das sind keine Security-Menschen, sondern das sind dann jetzt mittlerweile Menschen aus beiden Fan-Lagern, die sich da, Sie sehen das, mit Pyrotechnik gegenseitig beschießen. Und hier kommt es dann zu Jagdszenen.
In diesem Fall werden dann die Dynamo-Fans wieder zurück in ihren Block getrieben, weil hier dann die Polizei eingreift, die Hundertschaft dann anrückt und kommt und dann immer noch natürlich diese Situation deeskaliert werden muss. Das dauert alles. Es war eine rund 20-minütige Unterbrechung, die der Schiedsrichter Jablonski da durchführen musste, bis die Situation wieder einigermaßen im Griff war und dieses, man muss es leider sagen, Skandalspiel dann auch fortgesetzt werden konnte.
Also soweit die nackten Fakten und die Bilder aus Dresden für die, die es noch nicht gesehen hatten. Und wir wollen mal schalten zum Geschäftsführer Sport von Dynamo Dresden. Seit 1. Januar ist er im Amt. Sören Gonter ist uns jetzt zugeschaltet und einen schönen guten Morgen erstmal aus München. Hallo, guten Morgen.
Wir haben versucht, den Kenntnisstand, den wir haben, zusammenzufassen, da geht es um gestohlene Fahnen, um eine Hertha-Fahne, die dann bei euch vor der Kurve brennt und anderes. Was ist euer Kenntnisstand jetzt heute Morgen am Ostersonntag, viertel nach elf ungefähr?
Ja, die Fahne haben wir natürlich alle gesehen und sind, ich habe es gestern auch gesagt, ein Stück weit alle noch geschockt und konsterniert, ob der Ereignisse. Ich kann mich leider aber nicht an den Spekulationen beteiligen, wo diese Fahne herkommt. Also da gibt es jetzt mehrere Theorien, gab es die schon vor dem Spiel. Bei unseren Fans wurde die während dem Spiel gezogen, davor gezogen. Da gibt es gerade sehr, sehr viel wilde Spekulationen. Und das macht gar keinen Sinn, sich da jetzt in irgendeine Richtung zu positionieren. Da sind wir, ja, können Sie sich vorstellen, seit gestern Abend natürlich dabei, die Dinge aufzuarbeiten. Wenig Schlaf heute Nacht und ganz viele Videoaufnahmen, wo wir jetzt die nächsten Tage, glaube ich, viel zu tun haben werden.
Wie ist denn der Austausch jetzt mit der aktiven Fanszene? Das sind ja auch bei euch nur Teile der Ultraszene, die zu solchen Aktionen greifen. Aber wenn man da sieht, dass Fans, möchte ich jetzt gar nicht sagen, ich sage mal in dem Fall gewalttätige Zuschauer mit diesen gelben Capes, die durch die Choreo sie alle tragen, mit brennenden Pyrofackeln Richtung Hertha-Block laufen und die dann da reinwerfen. Das ist ja dann alles andere als ein Kavaliersdelikt. Wie ist der Austausch mit eurer Fangruppierung oder euren Fangruppierungen, die dann für solche Dinge verantwortlich sind oder vielleicht auch die solche Dinge im Block verhindern könnten? Wie macht ihr das? Wie wollt ihr das auch für die Zukunft machen? Weil dass ich sowas nicht wiederholen darf, da sind wir uns ja, glaube ich, alle einig, oder?
Also da sind wir uns natürlich alle einig und dass wir als Verein alles in unserer Macht stehende tun, das ist völlig klar. Wir haben heute Morgen schon Kontakt gehabt. Mein Kollege Stefan Zimmermann hat mit unserer aktiven Szene schon telefoniert und sich ausgetauscht über die Situation. Wir machen da proaktiv alles, was wir tun können. Und dass das Szenen sind, die wir weder jetzt sehen wollten, noch in Zukunft sehen wollen, ist völlig klar. Das, was wir wissen, ist, dass auch eine Vorgeschichte klar aus dem Hinspiel schon war zwischen beiden Fangruppierungen, dass Hertha-Fans den Innenraum da zuerst betreten haben und unsere daraufhin rüber sind. Wir brauchen nicht darüber diskutieren, dass das nicht tolerabel ist Und dass das vor allem auch alles torpediert, was wir, sage ich mal, rundherum erarbeiten mit Fanvertretern, Vereinsvertretern, DFL, Polizei und so weiter und so fort. Alle arbeiten seit Monaten daran, ein sicheres Stadionerlebnis zu garantieren.
Und das nimmt uns als Verein jegliche Argumentation für Faninteressen einzustehen. Und wenn wir uns erinnern, das ist ja noch nicht allzu lange her, als auf der Innenministerkonferenz eben über weitere Verschärfungen gesprochen wurde. Da wurde vieles abgeräumt. Das war sozusagen ein Entgegenkommen der aktiven Fanszene gegenüber. Und wenn man dann die Szenen sieht, gestern in Stuttgart, aber vor allem jetzt bei euch gestern, dann in der Tat gehen die Argumente aus gegen die, die eine weitere Verschärfung wollen, die für personalisierte Tickets und andere Dinge sind. Und die haben die stärkeren Argumente momentan.
Da kann ich jetzt so nichts gegen sagen. Das ist so. Stuttgart habe ich eben gerade auch bei Ihnen zuerst gesehen. Sie können sich vorstellen, in unserer Spielvorbereitung war das kein Thema und über die Nacht auch bei mir persönlich nicht. Das ist, wie ich es gesagt habe, da gehen an der Stelle einfach Argumente aus. Was ich trotzdem an der Stelle auch nochmal erden möchte, ist, das Top-Spiel hat einen Top-Schiedsrichter. Ich glaube, dieses Thema haben wir die letzten Wochen auch oft genug, vor allem auch auf Ebene gespielt.
Der Vereine oder der führenden Personen in den Vereinen, da sind wir in letzter Zeit sehr, sehr populistisch vorgegangen. Auch ehemalige Schiedsrichter im Boulevard, da haben wir zu sehr drauf eingehauen. Und da muss man an der Stelle auch mal sagen, wir hatten gestern Abend einen Top-Schiedsrichter, der das drumherum mit Svenja Blonski und seinem Team hervorragend gemanagt hat. Wir hatten einen VR-Eingriff, der funktioniert hat, der hat alles Szenen im Spiel richtig gesehen. Auch wenn ich gerne noch einen zweiten Elfmeter gehabt hätte, wenn wir jetzt mal über das Sportliche sprechen, Muss man trotzdem aber einfach mal sagen, dass das gestern Abend ein Top-Schiedsrichter war und dass diese populistischen Aussagen, die wir in letzter Zeit ja immer übereinander treffen, uns ja auch nicht weiterbringen in dem Thema Schiedsrichter. Und noch dazu stand das Spiel gestern unter einem ganz anderen Stern.
Dynamo Dresden hat unter der Woche einen der größten Spieler seiner Geschichte verloren mit Hansi Kreische. Ein sehr respektvoller Moment zu Beginn des Spiels, wo alle Fans innegehalten haben und ihn gedacht haben, der Topscorer des Vereins und das Spiel sollte einem ganz anderen Stern stehen. Und dass wir jetzt über diese Dinge reden, statt über den Sport oder über Hans-Jürgen Kreische, setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Absolut, das war eine große Choreo und was Hans-Jürgen Kreische für den Verein bedeutet, hast du ja selbst gesagt und das wird alles in den Schatten gestellt durch diese furchtbaren Aktionen, die wir da gesehen haben Und letztlich schaden dann diese Fans auch der Mannschaft und eurem sportlichen Erfolg. Man darf ja nun nicht außer Acht lassen, in welcher Situation Dynamo ist, dass man immer noch gegen den Abstieg spielt. Er hat gestern dann dieses Spiel verloren, Hertha in Unterzahl das Spiel gewonnen. Also man würde sich eigentlich wünschen, dass ihr den Support kriegt von euren Fans und nicht euch sozusagen von den wenigen Chaoten in die Knie zwingen lassen müsst.
Das ist korrekt und den haben wir aber auch. Aber ich glaube, Markus hat es eben ja auch richtig gesagt, es sind am Ende einige wenige. Ansonsten wissen wir, was wir zu Hause und auswärts für eine riesige Unterstützung von unseren Fans haben, die wir auch brauchen werden in einem langen Endspurt, um in der Liga zu bleiben. Wir sind froh, dass wir in der Situation sind, das selber in der Hand zu haben. Das sah im Winter sicherlich anders aus. Ich glaube, wir haben das Spiel gestern, wenn man es sportlich betrachtet, sehr unglücklich verloren. Wir hätten mit dem Elfmeter natürlich alles auf unsere Seite ziehen können, haben dann der Hertha einen Moment gegeben. Und trotzdem haben wir jetzt, wenn ich das sagen darf, gerade zwei Spiele sportlich leider verloren, wo wir in beiden am Ende die bessere Mannschaft waren. Das lässt mich trotzdem optimistisch bleiben für die Restrunde, dass wir richtig gut sind und dass wir absolut in der Lage sind, die Liga zu halten. Aber wir brauchen unsere Fans dabei, unsere Unterstützung. Und natürlich haben solche Aktionen auch Einfluss auf die Spieler. Es ist noch nicht so lange her, dass ich selbst auf der Wiese gestanden habe. Und ich weiß, dass du sowas natürlich auch nicht ausblenden kannst und im Kopf hast und dass es unterbewusst immer auch Einfluss nimmt auf dein Spiel. Sören, ich danke dir sehr, dass du dir die Zeit genommen hast, uns das alles aus eurer Sicht zu erklären. Und ich wünsche Dynamo Dresden, dass ihr andere Schlagzeilen schreibt in der Zukunft. Vielen, vielen Dank für dieses Schaltgespräch. Vielen Dank.
Ich finde, er hat es sehr schlüssig und sehr gut erklärt, sehr gut sich geäußert.
Sind wir, die vielleicht auch so dazwischenstehen, also das würde ich jetzt mal für mich sagen, ich mag ein buntes Stadionerlebnis, ich mag aktive Fanszene, aber ich verabscheue Gewalt und habe überhaupt keinen Respekt vor den Leuten, die dann, wie du vorhin sagst, sich immer gleich an der Ehre angefasst fühlen. Trotzdem, also jetzt müssen wir ja mal irgendwann mal überlegen, wie machen wir denn weiter? Immer so weiter? Oder was ist die Lehre aus all diesen Zwischenfällen, die wir immer wieder erleben? Das ist komplett schwierig, aber etwas hat mich an Sören Gonter gestört, immer diese Sache, es sind einige wenige. Das mag ja sein. Aber wenn die alles bestimmen, darum geht es ja, warum können die das bestimmen? Und das geht nur, solche Leute dürfen nicht ins Stadion, glaube ich. Da braucht man nicht drüber reden. Und das hat nichts mit aktiver Fanszene und auch nichts mit Ultras zu tun. Wenn ich heute ins Netz schaue, die sagen, Bärndienst erwiesen, Innenministerkonferenz, Verschärfung und, und, und. Das geht nur über Selbstreinigung.
Das heißt, das sind ja 5.000, 10.000, was weiß ich, wie viele Ultras und andere Fans. Die müssen die bekannt machen und sagen, ihr habt hier nichts mehr zu suchen. Es geht nur über Selbstreinigung. Wenn es ihnen ernst ist. Ich habe das Gefühl, es ist nicht allen ernst. Oder die haben Angst. Kann ja auch sein. Dass die Angst haben, wenn welche hergehen. Auch da müssen sie geschützt werden. Wir sind im Rechtsstaat. Das ist nicht zu tolerieren. Und ich weiß noch, wie wir, als RAN angefangen hat, 1992, ging es darum.
Familien ins Stadion zu bringen. Das wurde geschafft durch diese andere Berichterstattung. Aber so was, würdest du da mit deinem Kind hingehen? Nein, natürlich nicht. Du musst ja ein sicheres Stadionerlebnis garantieren können. Das ist genau das Thema, oder? Total. Also wenn ich in die Kommentarspalten gucke, was mich besonders aufregt, ist, da kommt von Hertha-Fans, ihr habt angefangen, von den Dresden-Fans, ihr habt angefangen. Mir ist es ehrlich gesagt scheißegal, wer da angefangen hat. Das, was da passiert, ist wirklich bodenlos. Immer wieder wird dieses Zweitliga-Topspiel, das ja auch im Free-TV gezeigt wird, als Bühne genutzt. Das jetzt natürlich ganz extrem. Ich finde es einfach nur gnadenlos schade, es muss jetzt Konsequenzen haben. Sind das einzelne Vereine, sind das einzelne Standorte, wo es besonders schlimm ist? Bei Dresden weiß ich, du warst ja auch mal lange Zeit da ehrenamtlich tätig. Ja, da waren wir zusammen noch in der RTL-WM-Gruppe, also 2010.
Und wir hatten dann so einige Veranstaltungen, auch eine in Dresden. Also zwei ausländische Nationalmannschaften spielten gegen das. Es war eine tolle Stimmung an dem Dresdner Ufer. Es war wirklich fantastisch. Dann hat mich mein Freund, ein Berliner Anwalt, Garsten Schmidt, großer Anwalt, aber absoluter, positiv bekloppter Dynamo-Fan. Der hat mich überredet, da anzufangen, zum Nulltarif. Keine Mark, keine Reisekosten, keine Übernachtungskosten. Ich habe das ein Jahr mit Spaß umsonst gemacht. Dann kam das letzte Spiel. Ich kriege jetzt eine Gänsehaut. Das letzte Spiel war in Osnabrücken, ein Relegationsspiel, 2-11, glaube ich. Und wir steigen auf mit Dresden. Und ich hatte den guten Anwalt, der rief mich an uns Berlin und sagte, Kalli, wir treffen uns gleich in Dresden und feiern den Aufstieg. Ich habe gesagt, nee, es war mein letzter Tag trotz diesem großen Erfolg. Was passierte? Kurz vor Schluss, Verlängerung, Schiedsrichter sagt, Kalli, sorg dafür, dass die hier nicht weiter so Truben und Wasser und Zeug auf den Platz schmeißen. Neben mir sitzen die zwei wichtigsten Vorstandsmitglieder, Bohnen und Tarte mit viel Kohle, mit viel Kopf. Ich sag, denen geht mal da hin in die Kurve. Die wissen ja, was ihr für eine Bedeutung habt. Da kamen die zurück, wisst ihr was?
Pilzschnass mit Bier, wisst ihr, was ich gemacht habe? Fünf Minuten vor Schluss, Auto, nicht nach Dresden, zur Aufstiegsfeier, ab nach Saarlouis nach Hause. Mein Anwalt, mein Freund hat mich angerufen, treffen wir uns. Sag ich, nee, ich hab die Schnauze voll. nach einem Aufstieg so umzugehen, mit sehr verdienstvollen, klugen Vereinsführern, die auch noch die Kohle reinstecken, da kann ich sagen, jetzt muss ich Gott und Tschüss.
Aber Dresden-Bashing nutzt jetzt auch nichts. Nein, das nutzt auch nichts. Das ist nicht nur ein Dresdner Problem. Das ist ja ein Problem überall. Bei Hertha ist das ein Problem. Du sagst es ja richtig, diese Selbstreinigung, die findet ja nicht statt. Die werden ja im Gegensatz, die werden ja noch geschützt und gedeckt. Und solange das nicht... Und durch einen Verein oft. Ja, der Verein ist natürlich auch mit dabei, weil sie Angst haben, da ranzugehen. Das ist eine fantastische Stadt Bremen, ein toller Verein, das ein paar Tausend das alles immer wieder aufs Spiel setzen können. Jeder Einzelne ist zu identifizieren, wenn man ihn identifizieren will. Da bin ich mir tausendprozentig sicher. Wahrscheinlich hast du recht. Wir machen jetzt eine kurze Unterbrechung.
Der Sommer ist in der Nationalmannschaft nur Joker, möchte das verändern und Nagelsmann findet so Medium. Ich fand seine Leistung bis zum Tor nicht gut, hat glaube ich einmal den Ball berührt. Aber deswegen ist er dann auch ein Top-Stürmer, der da steht, wo der Ball dann hinfällt. Ja, das ist das, was ich vor dem Spiel gesagt habe. Ich glaube, wenn er vorher 70 Minuten marschiert, weiß ich nicht, ob er den so reinmacht. Das war schon ein langer Schritt, der nach 70 Minuten auch im Hinblick aufs Sommer bei 42 Grad für ihn anstrengend sein kann. Er hat sein Tor gemacht, über die anderen Themen habe ich glaube ich gerade genug gesagt und das ist sein Auftrag, das ist seine Rolle, sobald er anfängt weniger Tore zu schießen, ist es einfach nur selber Druck aufbauen und wenn er damit gut klarkommt, kann er das gerne machen.
Wir über die Bundesliga gleich nach ein paar Hinweisen von Katharina. Denn wir müssen natürlich als Darts-Sender auch nochmal darauf hinweisen, dass wir an diesem Wochenende sehr viel Darts für Sie haben. Nicht nur die Premier League, die ja donnerstags immer bei uns läuft. Zwischen Manchester und Brighton befinden wir uns da momentan ungefähr auf der Hälfte der Premier League-Saison. Also da gerne auch immer mal donnerstags mit reinschalten. Aber an diesem Wochenende findet hier der German Darts Grand Prix in München im Zenit statt. Also immer rund um die Ostertage ist eine Menge los. Die deutschen Stars auch mit dabei, heute und morgen das Ganze noch bei uns bei Sport1 zu sehen. Und wer da noch mit am Start ist, das verraten jetzt nochmal unsere Kommentatoren Basti Schwele und Robi Majanovic.
Schöne Grüße in den Doppelpass von uns hier. Robby Majanovic ist natürlich mit dabei. Es ist ein tolles Darts-Wochenende live aus München aus dem Zenit der German Darts Grand Prix. Sieben Deutsche waren gestartet, Robby, und vier sind noch dabei. Ja, und man muss schon sagen, mit Martin Schindler und Nico Springer vielleicht gerade zur Zeit die zwei besten Deutschen noch dabei. Dazu Ricardo Pietrezko und aus Berlin Marcel Hausorter, der es geschafft hat und seinen ersten Sieg auf der European Tour gefeiert hat. Alle Topstars mit am Start. Also ab 14 Uhr bei uns live dabei bleiben hier auf Sport1, denn dann gibt es nur noch die Darts.
Genau, das gibt es dann linear hier bei uns nach dem Doppelpass, aber gerne auch schon, wer möchte ab 13 Uhr das Ganze parallel hier zu unserer Sendung im Livestream. Also mit dem Second Screen sozusagen dann Darts gucken und weiter den Doppelpass hören. Wir sind ja alle multitaskingfähig. Das große Thema der jetzt zu Ende gehenden Woche war natürlich der Umgang des Bundestrainer Julian Nagelsmann mit Dennis Undaf. Torschütze gegen Ghana, Siegtorschütze. Trotzdem fand Nagelsmann die Leistung schlecht. Und wir haben ja auch die Frage der Woche gestellt, in die Richtung, darf der Bundestrainer so über seine Spieler sprechen. Wir schauen uns das Ganze nochmal an und sprechen dann hier drüber im Doppelpass.
Es war nicht der Abend von Dennis Undarff. Nach sieben Toren in den letzten sechs Bundesligaspielen geht der Stürmer gegen den BVB mal wieder leer aus. Bestimmt hat auch Julian Nagelsmann dieses Spiel gesehen, nachdem er den Nationalspieler zuletzt öffentlich nicht gerade gestärkt hat. Das Thema Bundestrainer und Undarff wollte letzterer gestern nicht wieder aufmachen. Das interessiert mich gar nicht gerade. Wir haben unglücklich verloren. Wir gehen in so einem Topspiel. Ich wollte unbedingt gewinnen und das stört mich gerade sehr. Und trotzdem, finden wir, muss man über dieses Thema nochmal sprechen. Im Test gegen Ghana macht Undaf den entscheidenden Siegtreffer, zeigt eindrucksvoll seine aktuelle Form. Lob vom Bundestrainer, Fehlanzeige. Stattdessen gibt es völlig irritierende Aussagen. Ich fand seine Leistung bis zum Tor nicht gut. Hat, glaube ich, einmal den Ball berührt. Ich glaube, wenn er vorher 70 Minuten marschiert, weiß ich nicht, ob er den so reinmacht. Nagelsmann hat sich erstaunlich früh festgelegt, Deutschlands bester Stürmer soll, wenn er überhaupt dabei ist, bei der WM nur eine Joker-Rolle einnehmen. Undaf will das aber nicht einfach so hinnehmen. Ich glaube, mit jedem Tor, das ich mache, kann sich meine Rolle verändern. Er setzt sich mit seinen Aussagen selber unter Druck, von dem ist es okay für mich, sobald er anfängt, weniger Tore zu schießen.
Von den Zahlen her müsste Undaf gesetzt sein. Der Bundestrainer favorisiert aber eher Havertz oder Woltemade. Das ist sein gutes Recht. Die Stärken von Undaf scheint Nagelsmann aber nicht so zu sehen wie sein Vereinstrainer. Dennis ist ein absolut kompletter Stürmer, die Möglichkeit als mittelstürmer zu spielen, aber auch dann mal als hängende Spitze. Ich finde, dass er da unglaublich gute Argumente einfach hat. Nagelsmann sieht das offenbar anders und macht in der Personalie Undaf in Sachen Kommunikation keine glückliche Figur. Wir fragen uns, warum macht sich der Bundestrainer das Leben immer wieder selbst schwer?
Stefan, wie hat das auf dich gewirkt, diese Aussagen von Nagelsmann in Richtung Dennis Underf? Total irritierend und auch nicht nachvollziehbar. Wenn du erstmal der beste deutsche Stürmer bist hinter Harry Kane, du hast eine Top-Quote, hast du in 39 Spielen, war es an 36 Toren beteiligt, spielt es eine super Saison, sollte man eigentlich, wenn es um das Leistungsprinzip auch gesetzt sein in der Startelf der deutschen Nationalmannschaft. Wenn ich das Leistungsprinzip ausrufe, dann aber Havertz stelle auf der einen Seite und sage, er muss in seinen Rhythmus kommen. Dafür ist die Nationalmannschaft nicht da, dafür ist der Verein da und Trainingseinheiten. Wenn du Woltemade stellst und das begründest, er muss Selbstvertrauen gewinnen. Ja, bitte im Verein, aber bitte nicht in der Nationalmannschaft. Weil da sollen die Besten spielen. Und wenn es nach dem Leistungsprinzip geht, hätte Undaf in beiden Spielen von Anfang an in meinen Augen spielen müssen. Die Quote spricht absolut für ihn. Und danach geht das, wenn wir über das Leistungsprinzip, was Nagelsmann ja ausgerufen hat, selber sprechen.
Diese Reaktion in der PK, auch irritierend in meinen Augen, weil so darfst du niemals sprechen über, und jetzt gehe ich mal weg von Undaf, über keinen Spieler aus deinem Team. Das macht man nicht, das macht man hinter einer verschlossenen Tür, aber nicht öffentlich, weil damit tut sich Nagelsmann keinen Gefallen. Er hat zwar gesagt, Undaf setzt sich selber unter Druck mit seinen Aussagen. Ich finde eher, dass Nagelsmann sich unter Druck setzt mit seinen Aussagen gegenüber seinen eigenen Spielern in seinem Team.
Wenn du führst, also er führt ja diese Spieler und da ist die Kommunikation ganz, ganz wichtig, aber bitte hinter verschlossenen Türen und nicht bei einer PK. Du sägst ja im Endeffekt einen Unter weg, indem du sagst, er spielt eigentlich besser, wenn er hinten raus reinkommt, weil das kann er alles nicht spielen und dann werden die Wege schwierig und die Beine schwer und so.
Das kannst du nicht über einen absoluten Top, so kannst du über einen Top stürmen. Er muss ja meines Erachtens eigentlich als Bundestrainer seine Spieler stark machen, weil er wird ihn möglicherweise nochmal dringend brauchen, den Dennis Undaff und alle anderen auch. Er hat ja nicht nur Undaffsqualifikationen in Frage gestellt. Genau, und das ist das, was mich so wahnsinnig irritiert. Ich kenne keinen Bundestrainer in der Vergangenheit, der seine eigenen Spieler so schlecht redet. Das ist für mich ein absolutes Novum. Kann ich mich nicht erinnern, dass es schon mal einen Bundestrainer gab, der öffentlich einen Spieler so an die Wand nagelt. Darüber hinaus greift er ja dann auch den VfB Stuttgart an und vor allem Sebastian Hoeneß an. Der lässt ja meistens von Anfang an spielen. Er suggeriert ja, er ist nicht fit. Er kann nicht 90 Minuten spielen, weil in der 70. Minute kann er diesen Schritt nicht mehr machen. Und das zeigt mir ja wieder, dass er nicht gut informiert ist, der Bundestrainer, weil Dennis Unterfahrt meines Wissens heraus von der 60. Bis zu 90. 10 Tore gemacht. Die Hälfte. Warte, bevor wir jetzt die falschen Zahlen... Nee, weil wir haben nämlich so einen Fakt nicht.
Katharina, also was diese Aussagen von Nagelsmann, was daran ist vielleicht nicht ganz korrekt gewesen und wo hat er einen Punkt? Du hast dir das mal angeschaut, ja? Aber geht genau in die Richtung von Markus, deswegen können wir uns das mal zum Beispiel anschauen. Denn in der Bundesliga, er hat 18 Tore erzielt, aber sieben davon eben auch erst hinten raus, beziehungsweise ab der 75. Spielminute. Also das sieht nicht nach Müdigkeit aus. Also der Satz war ja, undhaft trifft erst, wenn die Gegner müde sind und dann nur einmal den Ball berührt vor dem Tor. Fakt ist aber, 13 Ballkontakte gab es in 43 Minuten, 5 davon im gegnerischen Strafraum. Wo wir natürlich ein bisschen zustimmen müssen, wäre Leistung bis zum Tor nicht ganz so gut. Da gab es nämlich nur 2 Kämpfe, keinen davon hat er gewonnen, keinen Torschuss und keine Vorlage.
8 Pässe gespielt, 75% davon angekommen, okay. Aber so sieht der Faktencheck aus, was die Aussagen des Bundestrainer anbelangt. Und dann kannst du gerne daran nochmal anschließen.
Ich finde ja, man kann sich auch als Bundestrainer durchaus entscheiden für Havertz und für Woltemade. Vielleicht sogar auch aus den Gründen, die Stefan kritisiert. Aber ich finde, du musst dann trotzdem deinen Dritten, deinen Backup-Stürmer, deinen Joker stark reden. Weil er hat ja das, was er in der Rolle, die Julian Nagelsmann, ihm zudenkt, nämlich Joker zu sein, perfekt funktioniert. Er ist reingekommen, macht das Siegtor. Absolut. Und das ist ja das, was so irritierend ist. Du kannst ja, da bin ich ein bisschen anderer Meinung wie der Stefan, du kannst ja sagen, okay, Kai Havertz war lange verletzt. Ich will den jetzt mal von Anfang an sehen, wie er sich vorne präsentiert. Das kann ich nachvollziehen. Ich kann auch einen Nick Woltemar nachvollziehen, der in Newcastle jetzt ein bisschen eine andere Rolle spielt, mehr ins Mittelfeld gerückt ist. Ich will den aber da vorne drinnen sehen, weil ich sehe den Dennis die ganze Woche oder Woche für Woche beim VfB Stuttgart. Ich weiß, was ich an dem habe. Aber mit dieser Aussage zeigt er mir ja, er wird nicht dabei sein. Weil du kannst ja nicht deinen Stürmer mit den Worten so vernichten, wie er es getan hat und dann aber hoffen, dass er dir bei der Weltmeisterschaft... Ich glaube, dass er nicht mit dabei ist. Ich glaube, er ist dabei, aber halt als Joker. Es war ja die Frage in dem Film, was reitet Julian, so etwas zu machen.
Mir fällt nichts anderes ein, weil ich kenne den Julian. Er ist ja eigentlich ein gescheiter Kerl und ein super Kommunikator normalerweise. Der hat sich wahnsinnig geärgert, dass das Stuttgarter Publikum in der ersten Halbzeit Dennis Undaf Sprechchöre gemacht hat. Was aber den Stuttgartern, sollen sie doch ruhig machen. Ich bin auch anderer Meinung wie der Stefan. Der will vorne Havertz oder Woltemarne haben, weil er einfach dieses verwirrende Spiel mit diesen fünf Zehnern irgendwie haben will, ähnlich wie bei Bayern.
Und er hätte es so einfach haben können, indem er einfach sagt, mein, das ist genau das, was ich will. Da spielen die da vorne, dann habe ich ihn als Joker, dann macht er das Tor super gemacht, mein lieber Dennis. Ich weiß, was ich an dir habe. Und warum er das eben nicht gemacht hat, wird ja dann, das hat ja auch noch Folgen. Wir reden seit einer Woche nur über das Ding. Anstelle, dass wir darüber reden, zwei Vorbereitungsspiele gewonnen, ohne dass er das Mittelfeld, das er eigentlich haben wollte, hatte. Also Pavlovic und Meccia, die nicht da sind. Warum reden wir drüber? Er hat das aufgemacht. Ich weiß nicht, was ihn ernsthaft geritten hat. Es muss möglich sein, finde ich, Havertz zu stärken, Boltemade zu stärken, ohne das auf dem Rücken von Dennis Undaff auszutragen. Das ist der Punkt. Effa hat es gerade angesprochen, die Daten und Fakten. Julian Nagelsmann hat so viele Möglichkeiten, die herauszuheben. Ich meine, der hat eine Torbeteiligungsquote, Wie gesagt, ich habe das Gefühl von Denis Undaf auf der Flughöhe von Harry Kane und von Kylian Mbappé.
Er ist so ein Typ, der ist nicht so aus dem NLZ, der spielt so ein bisschen anders. Anarchistisch, ja. Der ist so unglaublich unberechenbar. Das ist ein Stürmer, glaube ich, wo andere Nationen extrem neidisch sind auf uns. Deswegen finde ich es in dem Kontext total schlecht, moderiert, kommuniziert vom Bundestrainer, weil es gibt Möglichkeiten, ihn zu kritisieren, ohne ihn aber an die Wand zu stellen. Ich glaube, er hat ja einen Fallrückzieher gemacht jetzt.
Lass mal den Kalli ... hat recht, dass er beleidigt war, weil die den dann nachher im Stadion gefeiert haben. Aber da gibt es keine Erklärung für.
Normalerweise, ob Rudi Völler, wenn ich den spreche, mit dem unterhalte auch mit Nachelsmann, er ist klassischer Trainer, der weiß eigentlich, wo die Musik da läuft. Lass man doch nicht drum herumreden, in der Spitze spielt bei der WM, wenn alle gesund sind, Der Havertz, ob den beiden Flügeln oder im Offensiven, muss Jaller hoffentlich. Florian Wirz dahinter ist, der und darf auch für jeden Fußballer. Der zweite Stürmer hinter dem, wenn es gut geht, gut der Langenhunds-Rin für die Kopfwelle. Das ist der Volte-Mate, ne? Der Volte-Mate, der uns auch die Qualifikation mit ermöglicht hat. Schluss aus, Nikolaus. Und weißt du, wer da noch hat das? Hast du bezahlt, sehr gut. Ja, was, was, was? Weißt du, was wir da noch? Guck dir doch mal. Es ist doch ein Genuss, wenn ich den Lennart dann sehe, auf dem Flügel, mit dem Tempo. Wir haben lange Jahre Probleme im Sturm gehabt. Jetzt spielen da Musala, ich hoffe, der Fitz wird Florian Würz. Und du hast noch da den kleinen Flitzeblitz mit 18 Jahren. Da kannst du doch nur noch sagen, Gott sei Dank, Fußballgott, dass du dir geschenkst hast. und der Unaufnismoment klar vor dem langen Voltemat. Wobei wir nicht vergessen dürfen.
Er hat viele Tore gemacht in der Qualifikation. Und damit Schluss. Da brauchen wir ja nicht mehr drüber zu diskutieren. Das machen wir jetzt nicht. Der weiß selber doch das Blödsinn erzählt hat. Ein gewohnt emotionales Schlusswort von Kalli. Wir machen eine kurze Unterbrechung. Hinweise von unserem Sportwerkspartner und sind gleich zurück hier beim Doppelpass. Also dranbleiben.
Da sind wir schon wieder zurück. Nur kurz als Info für Sie. Kalli hat die ganze Pause weitergeredet. Das erwarte ich aber auch von dir. Der Akku ist voll, das gefällt mir sehr gut. Wir kommen zu Katharina. Du hast im Netz ein paar ganz nette Sachen gefunden. Also nett, wenn man nicht Julian Nagelsmann heißt. Ja, das stimmt. Wir kommen da sofort dazu. Wir wollen aber natürlich auch erst mal ein bisschen hören, was unsere Zuschauer eigentlich dazu sagen zu dieser Frage der Woche beziehungsweise wie Julian Nagelsmann da jetzt mit Dennis Undaf aktuell umgeht. Und dazu habe ich Felix befragt. Also Sie können sich vorstellen, da sind sehr, sehr viele Leute, die hier eine Meinung haben, aber Felix hat mir schon mal kurz beschrieben, er geht da so ein bisschen mit Stefan mit. Ist das in Ordnung, wie der Bundestrainer da aktuell agiert? Also ich finde es rein inhaltlich absolut fair. Ich glaube, es ist vollkommen okay, eine klare Rollenverteilung auszurufen. Ich finde aber, man hat es klar verpasst, einen Spieler stark zu machen, der aktuell sowieso stark spielt. Also ich glaube, man hat mit Undorf ein super Asset und ich finde es auch absolut fair, wenn er von der Bank kommt. Aber ich glaube, man hätte ihn jetzt stark reden müssen und man hätte auch die Leistung honorieren müssen. Und ich glaube, da hat er sich klar vertan. Also ich glaube, das ist auch die Meinung, die ich jetzt, wenn ich mit ein paar Leuten hier gesprochen habe, immer wieder gehört habe. Vor allem den Spieler stark reden, auch wenn man inhaltlich da vielleicht geteilter Meinung sein kann oder sogar mitgehen kann. Vielen Dank, Felix. Erstmal Applaus für dich. Und dann hören wir uns gerne an, was Sie am Hyperfon dazu gesagt haben.
Wer gegen Nagelsmann über Undaf spricht, liegt am eigenen Teamgeist. Das ist kein gutes Coaching, das ist ein Ego-Trip. Also meines Erachtens darf Julian Nagelsmann das sagen, weil er hat ja nichts Schweres gegen Undaf gesagt, sondern hat eigentlich den Punkt getroffen und hat in vielen Dingen recht. Wenn man über Leute diskutiert, dann fragt man Stefan Effenberg, Er kennt auch noch Rehagel und er kennt Lorand und er kennt die ganzen alten Trainer. Da weiß so was los ist. Also wo kommen wir denn dahin, wenn der Bundestrainer nicht mehr seine Meinung sagen darf? Er kann doch tun und lassen, was er will, über seine Spieler sprechen, ob sie gut sind oder ob sie schlecht sind. Meiner Meinung nach war das respektlos. So was kann man intern regeln, in der Kabine, aber nicht an der Öffentlichkeit. Er schadet der ganzen deutschen Nationalmannschaft mit dieser Aussage.
Und wir wollen natürlich, wie gesagt, auch noch auf das schauen, was wir im Netz gefunden haben. Und da waren die Kollegen von Wumms beispielsweise sehr kreativ, die da Folgendes geschrieben haben. Herr Nagelsmann, haben Sie die UNDAF-Gesänge gehört? Nee, hat er sich die Ohren zugehalten? Also ich glaube, Sie kennen alle diese Emojis, die wir bei WhatsApp alle finden mit dem Äffchen. Ich glaube, das ist da ein bisschen inspiriert worden. Wie haben Sie UNDAFs Tor gesehen? die Augen zugehalten. Können Sie Unterf bitte einmal loben? Nein, der Mund zugehalten. Also ja, wie gesagt, mit einem kleinen Schmunzeln, glaube ich, kann man sich das ganz gut anschauen. Und dann haben wir Folgendes auch noch gesehen, da wird Lukas Quasenjog hier als Beispiel genommen mit der Unterschrift Nagelsmann, wenn Deutschland Weltmeister wird, aber der Siegtorschütze Dennis Unterf heißt.
Ja, wir wollen es ja auch nicht zu ernsthaft machen, es ist ja auch noch Zeit, die, Bis zur WM kann sich ja auch noch ein großer Teamgeist herausbilden. Aber das wird sicherlich eine Aufgabe sein. Dennis Undaf hat es ja gestern auch schon mehrfach gesagt, für ihn ist das Thema durch. Es ist alles fein mit Nagelsmann, aber trotzdem das glaubwürdig zu reparieren. Was da vielleicht an Porzellan zerbrochen wurde, wird eine Aufgabe sein, Stefan, oder? Auf jeden Fall. Aber die Spieler sind natürlich jetzt auch in der Pflicht, in den letzten Spielen ist ja jetzt nicht mehr so weit bis zur WM, eben zu liefern. ob es jetzt ein Undaf ist, Woltemade oder auch ein Harberts, der in seinen Rhythmus reinkommen muss. Und dann wirst du die Mannschaft präsentieren und dann werden wir weiterhin darüber diskutieren, ob die Entscheidungen richtig sind.
Es ist ja auch ein bisschen unverständlich, oder was heißt unverständlich, für mich völlig richtig, dass Stiller in der Nationalmannschaft dabei war. Ihn aber erstmal gar nicht zu nominieren, ihn dann aber reinzunehmen aufgrund der Verletzung von Pavlovich und Metzger und zweimal in der Startelf zu stehen, Dann fehlt bei mir irgendwie so das Verständnis, hat er seinen Kader nicht richtig bestückt, aufgefüllt und nominiert, dass du darauf jetzt zurückgreifen musst, was du eigentlich zur Seite geschoben hast. Das sind so Kleinigkeiten und diese Plattform gibt er uns immer, dass wir wunderschön diskutieren können. Das werden wir mit Sicherheit im Mai oder Anfang Juni, wenn der Kader steht, mit Sicherheit weiterhin. Für mich dann erschwerend hinzu, ich glaube, wir sind uns alle, dass wir jetzt nicht Top-Favorit sind bei der Weltmeisterschaft. Ich glaube, dass wir eine gute Mannschaft haben, aber jetzt nicht der Top-Vavorit sind. Also du musst es ja schaffen, eine mannschaftliche Geschlossenheit hinzubekommen, die uns durch das Turnier trägt. Und mit diesen ganzen Aktionen.
Trägst du ja Sorge, dass es eben Unstimmigkeiten gibt. Der Trainer lädt mich zwar ein, aber eigentlich hat er gar keinen Bock auf mich. Dadurch wird die Stimmung ja innerhalb der Truppe ja nicht so viel besser, behaupte ich jetzt einfach mal. Was ja komplett wichtig ist, also wir reden jetzt immer über einzelne Personen.
Was zerstört er damit auch den Geist, die ganzen Fußballfans, die sich freuen auf eine Mannschaft? Es geht ja nur zusammen und er muss ja diese Euphorie auch ein bisschen unterstützen. Er hätte einen guten Grund, zwei Spiele gewonnen. Und das hat er überhaupt nicht im Blick. Und da muss er alle mitnehmen. Nur dann kann die Mannschaft auch mitgenommen werden. Weil du richtig sagst, wir sind Favorit. Wir müssen es im Großen und Ganzen schaffen. Ein Kollektiv, ja. Alles richtig, was da gesagt wurde. Wir machen an der Stelle thematisch einen Schnitt. Kommen gleich zurück. Und zwar mit einer Mannschaft, die wirklich jetzt den Abstieg immer näher vor sich sieht, nämlich dem VfL Wolfsburg. Und da gab es dann auch noch Stress zwischen Spielern auf dem Feld. Die führten 3-1 in Leverkusen, gewinnen am Ende.
Wir wollen mit unserer Runde gleich über die Abstiegszone in der Bundesliga sprechen. Da muss man ja sagen, eine Mannschaft scheint sich da endgültig verabschiedet zu haben. Katharina. Der FSV Mainz 05. Meine Güte, was haben die mit Magic Urs da jetzt hingelegt? So haben wir ihn jetzt einfach mal getauft. Denn das, was er geschafft hat, seit er die Mannschaft übernommen hat auf dem letzten Tabellenrang. Wir überlegen nochmal und schauen zurück. Das war am 13. Spieltag. Sechs Zähler hatten die Mainzer da nur gesammelt bis zu diesem Zeitpunkt. Da hat er sie, wie gesagt, übernommen. Und seitdem hat er Folgendes eingesammelt. 15 Spiele, 27 Punkte. Man befindet sich jetzt in der oberen Tabellenhälfte. Wir zeigen das gerne auch noch mal auf Tabellenrang 9, nachdem man dann jetzt zuletzt ja Hoffenheim geschlagen hat mit dem 2 zu 1. Und damit acht Pflichtspiele in Folge übrigens ungeschlagen ist. Das bedeutet übrigens, wenn wir jetzt nur diese reine Urs Fischer-Tabelle nehmen, dann findet man die Mainzer sogar noch weiter oben, nämlich auf Tabellenrang 5, aber punktgleich sogar mit der TSG, die auf Rang 4, also auf Champions-League-Kurs, ja so oder so ist. Das ist aller Ehren wert. Also Hut ab, Herr Fischer.
Das ist schon irre, Stefan, oder? Was der aus dieser Mannschaft gemacht hat. Klar, die haben auch noch mal im Winter wichtige Spieler bekommen, aber trotzdem ist es schon auch eine Leistung von Urs Fischer. Die hat er schon gezeigt bei Union in seinen vielen Jahren. Mega erfolgreich gewesen. Europa gespielt, Champions League gespielt, hat er was Großes aufgebaut, hat das auch über Strecke gehalten, finde ich. Und jetzt zeigt er bei Mainz, wozu er fähig ist. Es war der perfekte Einkauf. Nehmen wir mal alle Spieler weg, die eingekauft wurden oder ausgeliehen wurden. Er ist eigentlich der Mann, der Mainz wieder ins ruhige Fahrwasser gebracht hat. Und die Art und Weise, wie er ist, ist er ruhig und aufgeräumt, kommt bei den Spielern gut an. Und deswegen spielen sie auch noch darüber hinaus einen guten Fußball. Wir können uns mal die Tore anschauen. Das war auch einer dieser Spieler, die du erwähnt hast, Tietz, mit dem 1 zu 0.
Das ist ja natürlich auch nicht sozusagen Gott gegeben, dass das dann so funktioniert, wenn du einen dazu kriegst. Aber er macht es gut, ne? Super Kopfball. Nein, Urs schafft es eben, was Julian noch Probleme hat zu schaffen, eben ein Gemeinschaftsgefühl. Und er nimmt alle mit ins Boot. Ich kenne ja noch ein bisschen länger aus meiner Schweizer Zeit, musste ich leider öfters gegen ihn ran und habe nicht allzu viele Punkte geholt gegen ihn. Weil er es immer wieder schafft, auch mit Mannschaften, die jetzt nicht vom Budget her so ganz groß aufgestellt sind, das Maximale herauszuholen. Und das ist einfach ein herausragend guter Trainer und ein Glücksgriff natürlich für Mainz 05. Ja, bitte, Robby, jederzeit.
Ich habe das Spiel gestern kommentiert und bin überrascht, vor allem über die Art und Weise, wie er da Hoffenheim den Zahn gezogen hat. Das war wirklich so Fischers Feines, Defensive. Und dann so unglaublich effektiv vor dem Tor. Diese Jungs, wenn man die Interviews nach dem Spiel hört von den Mainzer-Spielern, die lieben den ja alle. Das finde ich fantastisch einfach. Wieder so eine Truppe zusammenschweißt und lass uns nicht vergessen. Das ist das zweite Tor von Tietz. Jawohl, herausragender Stürmer, der auch ewig nicht so gesehen wurde. Wintertransfer, auch super klug gemacht von den Mainzern. Das ist der Typ, der im Winter dazugekommen ist. Der hat bereits bei Union mit Oss Fischer gearbeitet.
Dieser Typ schafft es. Wir haben bei Katharina gerade die Fakten gehört und gesehen. Der hat ja mit Union Champions League gespielt. Der hat Union in die Champions League geführt. Und das ist eine ganz große Leistung. Denn als er kam, waren die Mainzer ja wirklich eine tote Mannschaft, sage ich mal. Und die so wach zu küssen, alle Achtung. Und der beste Spieler fehlt ja momentan. Also einer der besten. Amiri ist verletzt, das gestern auf der Tribüne mit der Familie. Also das zu kompensieren, ist auch nicht so einfach, Kalli. Nein, das ist ja alles gesagt worden. über Mainz. Ich könnte noch mal, wenn man nach Mainz genau reinguckt, hast du zwar recht, dass die Mannschaft tot war, aber mit dem, cleveren Geschäftsführer, der auch schon mal bei Schalke war. Das ist ein Heidel, meinst du? Das ist ein reiner Mainzer, eigentlich deutsch und durch und der hatte auch sein Verdienst mit dem hinteren Bänken, die müssen auch funktionieren. Und jetzt gibt es der richtige Trainer und er fährt es ja gesagt, das geht dem.
Manchmal sieht es dann so einfach aus, du musst nur den richtigen Trainer holen und plötzlich funktioniert es. Das hat man bei Wolfsburg jetzt schon zweimal versucht in dieser Saison, den Trainer gewechselt. Jetzt ist es Dieter Hecking, aber auch er schafft es momentan noch nicht, den VfL Wolfsburg in sichere Tabellenregionen zu führen, auch wenn es zwischenzeitlich in Leverkusen richtig gut aussah.
Eine Szene mit so viel Symbolcharakter. Die Wolfsburger Spieler gehen sich nach dem 4 zu 3 für Leverkusen an. 3 zu 1 hatten die Wölfe überraschend in der Bayarena geführt. Doch auch das gab diesem Team keine Sicherheit. Denn Wolfsburg ist kein Team. Seit ca. einem Monat ist Dieter Hecking wieder Trainer in Wolfsburg. Auch ihm ist es in dieser Zeit nicht gelungen, eine Einheit zu formen. Aber genau das wäre jetzt im Abstiegskampf wichtig. Hecking ist schon der dritte Trainer, der sich in Wolfsburg in dieser Saison daran versucht. Auch seinen Vorgängern Simonis und Bauer gelang das nicht. In seiner ersten Amtszeit bei den Wölfen hat Hecking Champions League gespielt und den DFB-Pokal gewonnen. Jetzt soll er als Feuerwehrmann den VfL einfach irgendwie in der Liga halten. Doch nur mit guten Erinnerungen allein holt man keine Punkte. Denn Dieter Hecking holte in seinen drei Spielen nur einen. In seinem ersten Spiel in Hoffenheim. Vor der Länderspielpause verlor der VfL gegen den direkten Abstiegskonkurrenten aus Bremen. Der Hecking-Effekt ist.
Er ist nie eingetreten. Und jetzt in Leverkusen verspielt Wolfsburg schon zum 12. Mal in dieser Saison eine Führung. Mit diesen hätte Wolfsburg 31 Punkte mehr und würde um die Champions League mitspielen. Jetzt sieht alles nach dem ersten Abstieg der Wolfsburger Bundesliga-Geschichte aus. Denn was soll diesen VfL Wolfsburg noch retten?
Sind sie noch zu retten, Stefan. Da muss schon ein Wunder eintreten, würde ich sagen. Also wenn du die Statistik mal ein bisschen siehst, aus den letzten elf Spielen nur drei Punkte geholt, 63 Gegentore, über zwei im Schnitt gefangen, 13 Elfmeter verursacht. Das sind alles so Kleinigkeiten, die dann dazukommen. Und sie können halt auch nicht diese Führung ins Ziel bringen, wo du eigentlich in Leverkusen führst. Leverkusen jetzt auch ein bisschen verunsichert, aber du kriegst das irgendwie nicht hin und schluckst noch fünf Stück. Das sind alles so Dinge, wo man sich wirklich sehr, sehr große Sorgen machen muss. Pauli kann heute vielleicht einen großen Schritt machen und wegziehen von Wolfsburg. Und dann würde die Situation noch dramatischer werden. Aber ich sehe da auch nichts. Auch diese Szene mit den Spielern, wo sie sich gegeneinander angehen. Also da, wo du eigentlich eine Einheit sein musst und zusammenstehen musst, bringen sie es auch nicht hin und zeigen auf dem Platz eben, eigentlich haben wir hier ein Riesenproblem.
Wäre ich Wolfsburg-Fan, würde ich mir wirklich ganz, ganz große Sorgen machen. Das war hier nach dem 4 zu 3, wo man sich da so ein bisschen in die Haare kriegte. Ja, du kannst in so einer schwierigen sportlichen Situation nicht aufeinander losgehen. Du kannst dir mal die Meinung geigen, wirklich in der Kabine oder auf dem Trainingsplatz, dass es auch ein bisschen aggressiver wird. Das muss auch sein. Aber in einem Spiel, solche Zeichen sind natürlich auch fatal, auch fatal für das Publikum.
Du hast diese elf Spiele drei Punkte angesprochen, das ist die gesamte Rückrunde. Drei Punkte nur in der Rückrunde. Mit einer Mannschaft, wenn du dir dann den Spieler für Spieler durchgehst, die ja qualitativ eigentlich wo ganz anders stehen müsste, ist die Aufgabe für Dieter Hecking zu lösen, daraus wieder eine Einheit zu formen, die nicht sofort bei den ersten Schwierigkeiten wieder umfällt, wie das in Leverkusen passiert ist? Ist schwer, aber in der ersten Halbzeit haben sie mir schon gezeigt, dass eine Mannschaft sein kann, weil da haben sie für mich einen sehr guten Fußball gespielt, haben Leverkusen überhaupt nicht ins Spiel kommen lassen, waren selber eiskalt vorm Tor, haben sogar noch die ein oder andere Großchance vergeben. Da haben sie mir gezeigt, sie können es, aber sie kriegen es eben nicht über 90 Minuten hin. Dann ist wieder so dieses eklatante Zweikampfverhalten da, wo nicht erklärbar ist, dass dann Spieler so frei stehen und kein Mann ist da mit dabei, wo sie total den Überblick verlieren. Aber da musst du eben dran ansetzen, an dieser ersten Halbzeit, weil die war gut. Zweite Halbzeit brauchen wir nicht darüber diskutieren. Da waren dann solche leichten Tore. Das ist dann Masa, 73. Minute. Die sind richtig auseinandergefallen.
In der zweiten Halbzeit merkt man das. Beim VfL Wolfsburg, was vor Beginn der Saison meines Erachtens verbockt wurde. Man hat in Wolfsburg 22 oder 25 Spieler, was auch immer. Robby, hier siehst du es ja beim sechsten Tor von Leverkusen noch krasser eigentlich. Dieter Hecking hat nachher in der PK gesagt, hat mit Bundesliga-Fußball nichts zu tun. Exakt. Also was man sieht, gerade in dieser Aktion, Wolfsburg hat sich vor der Saison einen Kader zusammengestellt. Aber man hat die Essenz des Fußballs vergessen, nämlich eine Mannschaft zusammenzubauen. Da stand gestern in der zweiten Halbzeit keine Mannschaft auf dem Platz. Auch schon übrigens nicht vor der Länderspielpause beim sehr entscheidenden Duell der direkten Konkurrenten gegen den HSV. Da hat der HSV einzig mit Teamgeist den VfL Wolfsburg in Wolfsburg niedergerungen. Und ich frage mich wirklich, wer diese Truppe wecken soll. Ich halte Dieter Hecking für einen ganz hervorragenden Feuerwehrmann. Aber um die Truppe zu wecken, da brauchst du ja keine Wecker, da brauchst du ja Alarmanlagen. Also das ist ja fatal. Also wenn du im Abstiegskampf steckst und nicht als Kollektiv zusammenarbeitest, wirst du absteigen. Das ist der entscheidende Punkt. Da geht es dann nicht mehr um Qualität oder sagen, die haben diesen Marktwert, ich glaube, den siebthöchsten in der Bundesliga vom Marktwert her. Darum geht es gar nicht. Du musst als Kollektiv. Und das hat man in der zweiten Halbzeit überhaupt nicht gesehen.
Sie haben im Wintertransferfenster auch noch mal richtig Geld ausgegeben, über 20 Millionen Euro investiert. Es ist eine echt schwierige Situation. Nun war es so, dass Dieter Hecking gestern auch richtig sauer war über die Schiedsrichterleistung. Er hat es nicht auf die Schiedsrichterleistung geschoben, dass sie verloren haben. Aber er hatte einige Punkte in der Pressekonferenz. Und das wollen wir uns mal anhören, wie er da die einzelnen Szenen aus seiner Sicht beschreibt.
Ich bin weit davon entfernt, die Schuld beim Schiedsrichter zu suchen, dass man sechs Gegentore bekommt. Weit davon entfernt, aber diese Leistung war heute unterirdisch. In vielen Belangen aus meiner Sicht, ich nehme den ersten Elfmeter von Leverkusen, wo er sofort entscheidet. Bei unserer klaren Elfmetersituation braucht er den VAR. Wir bonieren eine gelb-rote Karte für Tabso Bar an der Mittellinie, wo er schon gelb hatte, mit dem Ellebogenschlag gegen Jonas Wind, nicht geahndet. Und da brauche ich euch nichts zu sagen, wenn du dann elf gegen zehn und führst vielleicht zwei oder drei eins, Dann kriegst du die Sicherheit in ein Spiel. Du weißt, der Gegner ist dezimiert. Es gibt dir Oberwasser. Es war dann nicht so. Und vor dem 4-3 muss ich leider auch nochmal den Schiedsrichter mit in den Fokus nehmen. Klares Foulspiel von dem Spieler, der einläuft von Bayer Leverkusen an Wawrow. Er rammt ihn einfach um. Es wird nicht geahndet. Wenn er es selber nicht sieht, denke ich, muss der VAR zumindest bei der Torüberprüfung es sehen. Passiert auch nicht. Das ist auch eine Geschichte dieses Spiels und ist in unserer Situation natürlich ärgerlich. Und jetzt nicht, dass einer schreibt, Hecking nur gegen den Schiedsrichter. Haben wir 6-3 verloren. Das ist die dritte Geschichte zu diesem Spiel.
So weit also Dieter Hecking. Und wir wollen uns das natürlich mal Szene für Szene anschauen. Das ist schon eine harte Kritik an Martin Petersen, der das Spiel geleitet hat. Unterirdische Leistung. Das ist der Elva Leverkusen, 30. Minute. Stefan.
Also für mich... Wir haben es ein paar Mal schon angeschaut. Eigentlich so ein handelsüblicher Zweikampf, oder? Hast du gut erkannt als Moderator. Ja, du hattest mir eingeflüstert. Ich sage mal so, ist dieser Zweikampf an der Seitenlinie und der Ball geht ins Aus, gibt es Einwurf. Also das ist ja kein Elfmeter. Oder? Das ist keine Diskussion, es ist kein Elfmeter. In dem Punkt hat Dieter Hecking schon recht. Also, dann machen wir da einen grünen Haken dran an die Aussage von Dieter Hecking. Es gab doch einen Kontakt. Ja, genau.
Genau, so ist es. Aber er hat ja direkt auf den Punkt gezeigt.
Und dann ist es immer, das muss man zur Ehrenrettung des VAR natürlich auch sagen, auch schwierig dann zu sagen, es ist eine klare, glasklare Fehlentscheidung. Ich hätte es mir gewünscht, dass Sie reingehen und sagen, guck es dir nochmal an, dann hätte er den wahrscheinlich zurückgenommen. Wir sind uns zumindest einig, kein Elfmeter für Leverkusen in dieser Szene. Dann gab es einen Elfer für Wolfsburg. Da brauchte Martin Petersen dann den VAR. Was aber nicht schlimm ist, weil er gibt ja dann den Elfmeter, als er sich die Bilder angesehen hat. Das ist jetzt nicht einfach zu erkennen, glaube ich, gewesen für den Schiedsrichter. Aber er geht raus und gibt den Elfmeter. Also darüber müssen wir jetzt nicht diskutieren. Klarer Kontakt von... Er vergleicht halt Hecking in der PK in seiner Aussage. Bei dem einen Ding, wo es doch nichts war, da gibt er die Streik direkt. Und hier, also deswegen war er einfach nicht zufrieden. Er sagt, das ist dann keine gute Schiedsrichterleistung, wenn er diesen Tritt in die Achilles-Szene nicht erkennt.
Aber du sagst, in dem Fall geben wir Martin Petersen das Recht zu sagen, okay, das habe ich nicht erkannt auf dem Feld. Der VAR hat es korrigiert, also ist die Entscheidung richtig. Genau. Oder der VAR noch besser sagt sofort, da ist ein Kontakt, gibt Elfmeter, ohne dass du dir das anschauen musst. Das ist dann die hohe Kunst, aber da haben sie ja Probleme in Köln. Dann gab es die Kritik, dass Tapshofer auf dem Feld bleiben darf. Der hatte Geld und ist dann noch mal hochgestiegen. Hat, glaube ich, den Ellenbogen rausgeholt. Auch da gucken wir noch mal hin, was da genau war.
Also da liegt der Wolfsburger am Boden. Wir werden die Zeitlupe gleich sehen. Stefan, hier ist das nochmal gelb.
Arm geht schon raus, Freistoß ist es auf jeden Fall. Und dann eigentlich in der Konsequenz, weil der Arm oben ist und ins Gesicht geht, kannst du denn schon die zweite geben. Boah, aber das ist immer, wenn du hoch springst, musst du die Hände mitnehmen. Sonst bewege ich es auch. Uli, mit dem Kopf. Du willst nicht, dass dein Jochbein mal gebrochen ist oder die Nase oder wie auch immer. Und diese Gefahr besteht halt bei diesem Kontakt.
Also ich verstehe die da Heckigen. Aber er muss, und das hat er ja auch gemacht in der PK nach dem Spiel, er ist ja auch auf seine Mannschaft draufgegangen und hat gesagt, so wie wir uns dann in der zweiten Halbzeit verkauft haben, das geht natürlich gar nicht und das ist auch nicht Bundesliga-tauglich. Und vor dem 4 zu 3 gab es einen Foul aus seiner Sicht an Wavro. Leverkusener Spieler checkt ihn so ein bisschen mit der Hüfte weg. Wir werden das, man sieht das vor allem in der Einstellung aus, der Totalen ganz gut. das ist ein Tor, das ist ein Tor, das ist ein Tor. Hier geht der Wolfsburger zu Boden. Wir lassen es gleich noch mal laufen. Stefan, du hast dir das ein paar Mal angeschaut. Hat er recht? Hätte man da, weil dann in der Folge ein Tor fällt, in der Überprüfung beim VHR sagen müssen, hier in der Mitte, jetzt gibt es ein Foulspiel. Und nimmt ihn damit zentral aus dem Spiel raus. Also der Kontakt ist ja da, der Ball ist überhaupt nicht da und das hätte man sich auf jeden Fall angucken können. Was mir aber hier darüber hinaus viel mehr Sorgen macht, ist das Abwehrverhalten der Wolfsburger, die ja überhaupt nicht aktiv werden, die gar nicht den Zweikampf suchen. Die stehen ja nur drumherum.
Jetzt steht er allerdings schnell wieder auf. Also schlimm war er nicht getroffen offensichtlich. Nein, aber der Kontakt ist da und in dieser Sekunde nimmst du ihn halt aus dem Spiel durch diesen Kontakt. Also würdest du sagen, Dieter Hecking hat eher recht, dass das eine schlechte Schiedsrichterleistung ist? Ich würde, ich würde, bitte? Hat er denn recht? Weil er hat gesagt, das war unterirdisch. War das ein hartes Urteil? Nein, unterirdisch war die Wolfsburger Leistung in der zweiten Halbzeit. Ist, glaube ich, auch, weil ja, Dieter Hecking sagt, es ist die dritte Geschichte des Spiels auch in der Nachbetrachtung für ihn wichtiger, sich mit seiner Mannschaft zu befassen. Und das wird er auch tun, Dieter Hecking. Was ist denn bei Leverkusen eigentlich so los, Kalli? Das war dann ein gutes Comeback, aber also erste Hälfte war schon dünner, oder? Wenn du weiter sprießt, hätten wir ja noch 4-1 gewinnen müssen, nach deiner Regelauslegung. Also die kann ich mich nicht anschließen. Fandst du gut, Leverkusen? Man kann darüber über das ein oder andere diskutieren, wenn du 6-3 verloren hast und wo es drei einsam führen, da musst du nicht mit Schiedsrichter schubsen. Ja, das stimmt. Komm, hör mal mit der Pipifaxe up. Ich wollte dich zu Leverkusen befragen. Da bin ich kein Freund von. Aber man kann natürlich über das ein oder andere diskutieren.
Man muss natürlich sagen, für Leverkusen, als ich hier auf dem Weg hierhin war, dachte ich, Morgen früh musst du erst mit Fernando Caro und Simon Rolfes sprechen. Die hatten vorher fünf Spiele und vier Punkte. Von fünf Spielen vier Punkte. Das wäre das sechste Spiel gewesen. Das hat 18 vier Punkte. Und ich habe vor der Saison ja gesagt, man muss ja gucken, wer alles weggegangen ist. Da muss man realistisch sein. Da muss man sagen, ich habe dann gesagt, wenn sie jetzt mit ihren Neueinkäufen den UEFA Cup holen, wäre ich damit zufrieden. Jetzt sind sie da. Den UEFA Cup holen oder sich für die Europa League qualifizieren? UEFA Cup Qualifikation. Ja, ja, das ist ja. Ich spreche. So, dann wäre ich damit zufrieden, also sich dafür qualifizieren. Jetzt haben sie ja noch eine Chance, in die Champions League zu kommen. Und das war natürlich so, du musst uns ganz einfach, ganz einfach für dich jetzt. Danke dir, ja. Wenn du sagst, sehr freundlich, dass du es einfach machst. Jetzt bin ich gespannt. Ganz einfach, wenn du sagst, im letzten Jahr hin KP geht nach Arsenal London. Ja. Der Chaka geht nach Sunderland.
Frimpong geht nach Juventus-Durin. Nee, Liverpool. Und Etat geht nach Bayern München. Da hast du fünf absolute Leistungsdreher, die du nicht bezahlen kannst. Auch Bayer Leverkusen hat dann nicht das Geld dagegen zu halten. Kann ich sagen, Gratulation. Ihr habt 300 Millionen für die einen geholt, für dieselben haben die nur 35 Millionen bezahlt. Deswegen waren noch richtig jetzt Pouko, Mazza, Tillmann, Kofane, Das ist ein junger Spieler für über 100 Mio.
Der Kofan hat 40 Mio. mit 19 Jahren gekostet. Aber die brauchen Zeit, sich persönlich zu entwickeln und auch die Mannschaft zu entwickeln. Ich atme jetzt durch und sage, man hat das Schlimmste hinter sich. Wenn alles normal läuft, hat man nicht zum doppelten Boden. Mit einem UEFA-Cup. Und wenn man Glück hat, könnte man noch die Champions League rein. Ich zeige ganz brav auf. Darf ich noch eine Frage stellen?
Glaubst du, dass man mit Jülmann in die neue Saison gehen sollte, dass man auch in die neue Saison gehen sollte? Gut, ich bin sicher gewesen, wenn er nicht gewonnen hätte, oder hätte es dann das sechste Spiel, vier Punkte, dann musst du sprechen. Also es gibt ja keine Diskussion, dass Juhmann, wenn du mit ihm sprichst über Fußball-Trainingslehre, hat er alles drauf. Weil es gibt auch die ganz klare Regel, wie viele Punkte hast du, egal wie gut du bist. Wenn du keine Punkte kriegst, kriegst du irgendwann die Briefmarke auf den Arsch. Wenn du noch die beste Schräner bist.
Aber so weit ist es noch nicht. Und der Sieg war wichtig jetzt. Ich bin ja froh für Liverpool und auch für Jürgen, dass wir heute keine andere Diskussion hatten. Ja, absolut. Ich glaube, das wäre sicherlich ein Thema geworden, wenn das Ding Wolfsburg gewonnen hätte. Das muss man sagen. Dann bist du in einem Fahrwasser, im Trend von sechs Spielen oder 18 Punkte holst und hast nur vier geholt. Dann wird es eng. Dann muss man sagen, wo hapert es, wo können wir noch was machen. Aber ich bin für Bayern 04 froh, auch für Juhlmann, weil er nicht nur ein sehr sympathischer, ordentlicher Kerl ist und ein guter, fachlicher Trainer. Aber ohne Punkte, nichts los, da kriegst du den Briefmark auf den Arsch. Egal, was du kannst. So ist es. Wir sprechen gleich weiter hier im Doppelpass.
Wir fahren in die Halle des Airport Hilton mit Hajo von Hadeln und Ben. Zurück beim Doppelpass bei uns in der Runde. Und wir schauen auf den FC Bayern. Ohne Kane tatten sie sich lange Zeit schwer in Freiburg. Aber am Ende machen es die ganz Jungen in der Nachspielzeit. Und der Jubel war riesengroß.
Diese Bayern sind wirklich der nackte Wahnsinn. Mit der letzten Aktion machen die Münchner in Freiburg aus einem 0 zu 2 ganz spät ein 3 zu 2. Der deutsche Rekordmeister lässt in Person von Lennart Kahl die Muskeln spielen. Die Bayern schießen sich warm für Real Madrid. Zum sechsten Mal gewinnt die Kompany Elf in dieser Saison noch nach Rückstand Vereinsrekord. Großer Initiator des Comebacks Tom Bischoff mit zwei sehenswerten Distanzschüssen. Die Leistung des Doppelpackers zeigt, dieser Kader hat extreme Qualität. Selbst Rotationsspieler wie Bischoff geben Vollgas und sind das sieht man beim gemeinsamen Jubel voll integriert. Dieses Team ist eine echte Einheit. Bezeichnend, Serge Gnabry trägt nach dem Spiel eine Badehose mit ganz vielen Goretzka-Gesichtern. Der Mittelfeldstar verlässt die Bayern bekanntlich nach dieser Saison. Eine Geste, die den starken Zusammenhalt zeigt, auch wenn Kompany die Aktion gar nicht mitbekommen hat. Er hat eine Hose mit dem Kopf von Goretzka drauf. Keine Ahnung, Sie können mich gerne über Real Madrid fragen. Aber über dieses Thema, das ...
Keine Ahnung, Entschuldigung. Kein Problem, Herr Kompany, bleiben wir sportlich. In Freiburg zeigen die Bayern nicht immer ihre Gala-Form. Wackler wie der von Manuel Neuer dürfen am Dienstag gegen Real Madrid nicht passieren. Trotzdem, die Münchner legen eine gelungene Champions-League-Generalprobe hin, knacken die 100-Tore-Marke und zeigen sich auch ohne Harry Kane treffsicher. Der Königsklassenkracher kann also kommen. Und wir sagen sogar, die Bayern sind der Favorit im Gigantenduell gegen Real Madrid.
Gehst du da mit, Stefan? Weil das war unsere Redaktionsmeinung. Real hat ja verloren, Mallorca. Eben, deswegen frage ich dich ja jetzt. Ich würde sagen 50-50. Immer noch? Ja. Was gibt Ihnen so ein spätes Ding, so ein später Sieg in Freiburg?
Ich glaube, im Hinblick auf das Spiel am Dienstag, Real hat verloren gegen Mallorca. Vielleicht manchmal ist so eine Niederlage gut, um wieder deine Sinne zu schärfen, um wieder alles auf 100 Prozent zu drehen. Das zeigt, dass sie eine große Moral haben, dass sie immer daran glauben. Das ist wichtig, aber dieser Sieg ist jetzt nicht entscheidend für Real Madrid, weil da steht eine andere Qualität auf dem Platz, eine andere Mannschaft, eine andere Umgebung, andere Stadion. Und von daher bleibe ich dabei. Das ist ein Spiel 50-50.
Es sind wieder alle an Bord bei Real Madrid. Da gab es ja ein paar Fragezeichen. Mpapé war angeschlagen, ist jetzt auch wieder bei 100 Prozent. Weil Werde war gesperrt am Wochenende, wird am Dienstag ausspielen. Ich freue mich so sehr auf den Dienstag. Wirklich, also das wird ein großartiges Spiel. Es wird großartig. Ich weiß, Robby, du kommentierst sehr häufig auch spanische Liga. Siehst Real natürlich, würdest du auch sagen? Das ist komplette Augenhöhe, weil ich habe das Gefühl gehabt, du nickst ein bisschen bei unserer Schlusstafel. Bayern ist Favorit. Ja, also für mich sind die Bayern ganz klarer Favorit. Erstmal finde ich das total spannend, was Tom Bischof gestern nach dem Spiel gesagt hat. Der sagt, so ein Sieg ist ja fast geiler als ein 3 oder 4-0 für die Moral. Finde ich total spannend. Und was im Beitrag auch vorkam, die Bayern sind eine absolute Einheit. Das ist Real Madrid nicht. Abeloha, der neue Trainer, lässt die Leine sehr, sehr lang, wie das Ancelotti getan hat. Das ist der Unterschied zu Xabi Alonso. Xabi Alonso wollte Disziplin, wollte nicht die einzelnen Spieler so im Fokus. Real möchte das nicht. Real Madrid möchte diesen Starkult um Mbappé. Und sie haben gewonnen gegen Man City in der Champions League, ohne Mbappé und ohne Bellingham. In dieser Saison ist es für mich eine Mannschaft.
Wir sind mit den totalen Diven, mit Bellingham, Mbappé, aber auch mit Vini Junior, die vielleicht mal situativ durch die lange Leine ein ganz gutes Spiel machen können auf ganz hohem Niveau. Ich glaube aber, dass sie nicht auf Augenhöhe gerade sind mit dem FC Bayern. Es sind in der La Liga ja auch sieben Punkte hinter Barcelona, die sind ein bisschen weggezogen. Aber wenn es um diese Champions League geht und wir feiern ja Bayern München auch zu Recht für die zwei Spiele gegen Atalanta, Real Madrid hat sich gegen Man City durchgesetzt und hat ein Torverhältnis von 5 zu 1 gehabt. Ich glaube, die Aufgabe war schwieriger. Wenn du aber jetzt sagst, Bayern München ist klarer Favorit, dann kann ich ja tippen und sagen, Hinspiel gewinnt Bayern 3-0 und das Rückspiel 6-0. Also bei klarer Favorit.
Ja, setz mal richtig viel Geld auf die Ergebnisse. Also ich mach das. Aber du musst mir sagen, bei klarer Favorit hört sich da an wie gegen Atalanta. Ich glaube, dass bei Real diese Individualisten immer mal wieder an solchen großen Champions-League-Abenden in der Lage sind, was zu reißen. Ich kann mir aber tatsächlich wirklich vorstellen, dass Real so in der Form, was sie als Team darstellen, gegen Bayern eventuell wirklich in den Desaster rennen kann. Da bin ich echt gespannt. Also wir freuen uns alle. Und da bist du wirklich nicht alleine auf diesen Dienstag, auf diese Duelle. Was aber, glaube ich, ja wichtig ist, Uli, beim FC Bayern geht man da nicht hin mit hoffentlich Wir haben uns jetzt schon mit einer richtig breiten Brust durch diese gesamte Saison letztlich. Wenn nicht jetzt, wann dann, kann ich nur sagen. Die spielen besser Fußball und sind die bessere Mannschaft. Du musst leider jetzt mal kurz einmal für ... Es ist auch ein Zitat, das ist ein Song von den Höhnern für die Handball-WM. Wenn nicht jetzt, wann dann. Bitte komm, einmal. Wir brauchen jeden Euro. Okay. Hier, machen wir doch. Das ist der Fall. Das ist der Fall. Das ist der Fall. Ich zahle sonst nie.
So weit, diese Real tut alles dafür, seit Jahren die unsympathischste Mannschaft in Europa zu werden. Das ist ja schon mal, was mich komplett ärgert. Dass die nicht hingegangen sind zum Ballon d'Or, nur weil Vini Junior den nicht gekriegt hat. Ja, genau. All diese Dinge, was der abzieht. Und Bayern ist so gut im Moment. Ich glaube, ich bin voll bei Robby. Ich glaube, die gewinnen mit zwei Toren Unterschiede in Madrid. Muss sein, weil ich es will. Das wünschst du dir. Ja, und trotzdem, es ist nach wie vor Real Madrid. Wir sind halt bespickt mit wirklich Ausnahmespielern. Und deswegen bin ich da voll beim Stefan, das geht um Tagesform. Natürlich war der Sieg jetzt für Bayern schon auch gut am Dienstag. Das ist ja ein bisschen anders, weil du gehst einfach mit einem guten Gefühl dorthin. Auch wenn es jetzt für dieses eine Spiel jetzt nicht elementar ist. Und trotzdem gibt es noch mal so ein 1% mehr Überzeugung in dein eigenes Können. Und trotzdem ist es Real Madrid. Deswegen ganz so klar sehe ich das ganze Geschichte nicht. Und hoffe trotzdem, weil ich bin da voll beim Uli. Das ist mit der unsympathischste Klub, glaube ich, den es in Europa gibt. Und es wäre sehr schön, wenn die Bayern sie schlagen würden.
Ich fand, gestern hat Manuel Neuer über weite Strecken ein richtig gutes Spiel gemacht. Hat ganz, ganz starke Paraden gehabt. Aber es gab auch eine Szene vor dem 2-0 von Höhler, wo er nicht so gut aussieht. Wie siehst du Manuel Neuer? Für mich ist er unantastbar. Er ist für mich ein außergewöhnlicher Torhüter. Bin ich schon wieder bei dir. Auch in diesem Alter. Und man darf nicht vergessen, er war jetzt auch ein paar Spiele draußen. Auch er braucht immer wieder seinen Rhythmus. Deswegen war das Spiel für ihn so wichtig. auch wenn er da jetzt nicht ganz so gut aussieht, das kann man natürlich anders lösen. Aber Manuel Neuer ist für mich unantastbar und auch er darf mal einen Fehler machen. Das ist eine neue Veranstaltung. Gibt es jemanden, der sagt, es ist besser, wenn Neuer nicht spielt? Bei Bayern nicht, oder?
Zwei haben wir nicht gesehen. Zwei überragende Bälle gehalten, die wahrscheinlich wenige sonst nur halten. Und Ecken ist, seit alles erlaubt ist gegen den Torhüter. Der ist schwierig. Jeder darf blocken, jeder darf im Weg stehen. Da haben wir eine der großartigen Paraden. Da haben wir doch welche. Das ist ja eine Anti-Neuer-Veranstaltung. Nein, schau mal. Da haben wir die zweite. Keine Sorge. Und schau dir die Athletik an. Wir dürfen nicht vergessen, der Mann ist letzte Woche 40 geworden. Also ich bin 42, ich komme morgens manchmal gar nicht die Treppe hoch. Aber er ist ja wirklich... Wo musst du denn die Treppe hoch? Ich dachte, ich habe in Corona gelernt, dass du irgendwie oben wohnst. Diese Athletik, die er hat mit 40, das ist schon herausragend. Total. Das ist ein Tor. Schauen wir mal auf die Tore der Bayern von Bischoff. Ich kann mich erinnern, als er zu den Bayern kam, dass viele gesagt haben, was wollen die denn mit dem? Der hat sich zu etwas Wertvollem für die Bayern entwickelt. Als Kaderspieler, der außergewöhnliche Qualitäten, wenn er reinkommt.
Er hat es ja schon bei Hoffenheim bewiesen, dass das ein Riesentalent ist. Er hat da allerdings im Mittelfeld gespielt. Hier seine beiden Tore, eins mit rechts, eins mit links. Also wenn du das jetzt nicht weißt, welcher sein starker Fuß ist, siehst du es definitiv nicht. Und nimmt auch diese Position an auf der linken Seite oder mal im Mittelfeld oder vielleicht auch mal über rechts kommt. Das nimmt er auch an und das ist lehrreich für ihn auf seinen weiteren Weg.
Er ist nach wie vor ein Backup-Spieler. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er am Dienstag gegen Real Madrid gestellt wird.
Aber einer, dem die Zukunft bei Bayern München gehört. Und einer, wo du weißt, wenn du ihn bringst, dass er seine Leistung zeigen wird. Du hast es ja vorher richtig gesagt. In der Vergangenheit wäre Tom Bischof untergegangen. Der wäre nicht oft zum Einsatz gekommen. Das schafft auch Vincent Campagny. Er vertraut allen seinen Spielern und wirft sie rein und gibt ihnen ein gutes Gefühl, dass sie performen können. Und deswegen macht es ihn dann auch so wertvoll und er kann kicken, er hat einen überragenden linken Fuß, er hat eine super Schusstechnik. Nur wenn du nicht zum Einsatz kommst, dann wird es halt auch schwierig, auch vom Selbstverständnis her, vom Selbstvertrauen her. Aber Vincent Kompanie schafft es eben auch diese Spieler immer wieder mit einzubauen und in so einem wichtigen Spiel wie hier in Freiburg dann eben auch 90 Minuten ranzulassen. Man muss auch kein Fußballprofessor sein, wenn man die zwei Jungen zieht, weiß man eigentlich, ich habe das sehr früh, ich habe einen Kommentar schon im August zum Lennart geschrieben, aber beide werden, wenn alles normal läuft, Nationalspieler werden und beide spielen schon, auch wenn sie völlig nicht direkt immer bei den ersten Elf sind, in diesem absoluten Top-Kader eine ganz entscheidende Rolle mit, da sollen wir in Deutschland doch froh sein. Ich sage das auch klar, bei aller Rivalität habe ich am Dienstag voller Spannung unter meinem Hemd das Bayern-Trikot an. Ich bin dann klar für Bayern München. Ja klar.
Ganz klar, sehr logisch. Tom Bischof erinnert, ihr könnt das besser beurteilen, ihr beiden. Ich glaube, ihr habt mit ihm zusammengespielt. Er erinnert mich manchmal so ein bisschen an den jungen Mehmet Scholl. Wisst ihr, was ich meine? Mit seinen Abschlüssen, mit dieser Spielfreude. Ich sehe dem so gerne zu. Er ist ja auch mit seiner Tochter befreundet. Ich glaube, das bringt ihn da auf die Spur. Das sieht man ja bei Tom Bischof in der U21. Er hat eine unglaubliche Reife schon in dem Alter. Finde ich auch. Man hat das Gefühl, er ist ganz sicher am Ball. Einer, dem du den Ball auch immer geben kannst. Wir haben gerade dieses Tor von Lennart Kahl in der 90. Plutz 9 schon gesehen. Das war ein historisches Tor. Das war das 100. Tor der Bayern in dieser Saison. Es werden noch einige Folgen, wage ich mich zu prognostizieren. Und über diese magische Marke von 100 und über Lennart Kahl sprechen wir nach einer ganz kurzen Pause. Noch mal Hinweise von unserem Sportwettpartner. Und dann geht der Doppelpass weiter. Also dranbleiben.
Willkommen zurück beim Doppelpass, meine Damen und Herren. Ich habe es gerade gesagt, dieses Tor von Lennart Kahl in der 90. plus 9. Da gab es ja auch Diskussionen, war die Nachspielzeit zu lang oder genau richtig? Hat eine historische Dimension, das ist das 100. in dieser Saison, Stefan. Und dass er sich dann da das Trikot vom Leib reißt, gelbe Karte holt, geschenkt hat.
Genial, wie gerade die Jungen da hinten raus dieses Spiel noch gewinnen wollten. Und nicht nur den Punkt über die Zeit. Es hätte ja auch gereicht, einen Punkt in Freiburg. Fährst nach Hause, wirst trotzdem Deutscher Meister. Aber dieser Hunger, der begeistert mich immer wieder. Das ja sowieso. Das zeichnet ja auch den FC Bayern aus, im Laufe dieser Saison. Auch nach dem 2-0 oder 3-0 noch weiter zu gehen, aufs 5-0 oder 6. Tor oder wie auch immer. Ich glaube, dass Lennart Kahl in dem Moment nicht dran gedacht hat, oh, das war das 100-Tor. Nein, sondern Siegtor, klar. Das war das Siegtor. Dann wurde ihm irgendwann mal erzählt, du hast übrigens den 100. Treffer erzielt für den FC Bayern.
Dass du sowas von der Bank bringen kannst oder sie mal von Anfang an spielen lassen kannst, das ist hervorragend. Und sie wachsen ja eigentlich auch in den Spielen, aber viel mehr in den Trainingseinheiten. Also wenn du trainierst mit diesen Superstars, mit Harry Kane und so weiter, das ist so wertvoll. Wir haben mal so einen Vergleich angestellt mit El Maler bei Köln oder und Karl beim FC Bayern. Das Trainingsniveau ist ja komplett unterschiedlich. Und da wirst du natürlich bei Bayern München, wenn du es annimmst, viel schneller wachsen zu einem großen Spieler, als jetzt El Maler beim 1. FC Köln. Es ist nicht das erste Mal, dass der FC Bayern es schafft, diese 100 Tore in einer Saison zu toppen oder zu erreichen. 72 war es auch so. Da war es der 34. Spieltag, als Uli Hoeneß die 100 gemacht hat beim 5-1-Sieg gegen Schalke 04. Das war das 4 zu 1. Aus dieser Saison ist auch der Torrekord, diese 101 Tore. Aber da war es eben der letzte Spieltag. Jetzt hatten wir Spieltag 28. Und es gab es auch 2020.
Und jetzt Vorwarnung, das war die Corona-Saison. Deswegen, wie sich das anhört, für mich immer noch grausam. 4 zu 0 Sieg in Wolfsburg. Thomas Müller zum 4 zu 0. Halten wir fest.
Die 100 Tore schießen immer Vereinslegenden. Also wissen wir, wo der Weg von Lennart Kahl hingeht. Traust du ihm das eigentlich zu, dass er so einen Weg macht, wie ein Thomas Müller oder wie ein Uli Hoeneß, wenn man jetzt mal die Zeit als Spieler nur nimmt? Also allein die Entwicklung in diesem Jahr, daran kannst du ihn ja messen, was er alles annimmt, was er alles macht, was er Fähigkeiten hat. Ich weiß auch beim FC Bayern am Anfang wusste man nicht, wie gut er wirklich wird mit seinen technischen Fähigkeiten. Ich glaube, Michael Ballack spielt eine große Rolle da drin. Sein Berater. Sein Berater, weil so wie ich den Mischa erkenne, sagt er immer, du brauchst nicht glauben, dass du schon so auf meiner Augenhöhe bist. Nee, nee, du musst doch viel, viel tun, um ein ganz Großer zu werden. Immer sich als Vorbild nehmen. Und der wird ihn schon in diesem Punkt sicher, was auch wichtig ist, schön am Boden halten. Und ansonsten ist er einfach eine Augenweide. Ja, mit dem Alter.
Ich weiß nicht, Stefan, wie weit du warst mit 17, 18 Jahren. Er ist jetzt 18 geworden. Also es ist außergewöhnlich, was für eine Rolle er spielt, wie dominant er zum Teil dann auch schon auftritt, wie selbstbewusst er da auftritt. Das ist schon außergewöhnlich. Und wenn er nicht, weil ich glaube, sein großer Traum ist ja mal, zum unsympathischsten Verein in Europa zu gehen. Das hat er aus Versehen mal in einer Fanclub-Wahlstaltung. Dann könnte er, wenn er sich weiter so entwickelt, Das hat auch einen Lücken geschlossen. Das könnte es schaffen, eine Ikone zu werden. Einen hat es gefreut, dass die Bayern noch gewonnen haben. Harry Kane. Der hat das gepostet. Wir wollen uns gerne mal anhören, was er gesagt hat. Er wurde schmerzlich vermisst. Auf der anderen gab es andere, die diese Lücke geschlossen haben.
Das ist fast ein Titel oder… Ein Comeback. Ah, Kredit zu den Jungs, das war nicht einfach, aber ja, was eine Mentalität, was ein Wunsch. Great away three points.
Also, ja, Harry Kane, da haben wir ihn gehört, nachdem zuvor auch schon sein Trainer kurz angeklungen war, Vincent Compagnie. Es ging natürlich auch rund um diesen Spieltag, rund um dieses Spiel gestern. Gegen Freiburg auch immer wieder darum. Wie sieht es denn jetzt eigentlich aus mit Harry Kane dann gegen Real Madrid am Dienstag bei diesem unfassbar wichtigen Spiel? Welche Prognose kann der Coach schon abgeben? Und natürlich wurde er dazu befragt, das hat er gesagt. Jedes Spiel ist fast ein Titel oder auf jeden Fall sehr, sehr wichtig. Und dass wir das ohne Harry machen, ich hoffe nicht. Und wir werden sehen. Also vom Gefühl her wird er es schaffen, aber schauen wir mal, was passiert in den nächsten zwei Tagen. Also noch kein hundertprozentiges Go von Vincent Compagnie, noch müssen wir ein bisschen warten, aber die Zeichen, ich glaube, die können wir alle so ein bisschen in Richtung Grün deuten. Wir hoffen auf jeden Fall drauf, aus deutscher Sicht. Die Frage ist so ein bisschen, mit oder ohne Kane, wie groß sind die Chancen? Wie groß sind die Chancen und was würde es bedeuten, wenn er es doch nicht schafft? Stefan.
Fifty-fifty. Nein, ich will nicht von dir wissen, ob er es schafft. Aber jetzt mal ganz im Ernst, wie? Ja, wie jetzt im Ernst. Nein, aber wie wichtig ist es? Ist es vorher nicht ernst, oder wie? Ja, manchmal machen wir ja auch hier so ein paar kleine Späßchen. Ja, du, ich nicht. Doch, doch. Ach, ist das bei dir alles unabsichtlich? Voll ernst. Ach so.
Aber jetzt zurück zur Frage. Wie sehr hoffst du, dass Harry Kane es schafft? Weil er der Mannschaft, das haben wir ja 100.000 Mal besprochen, schon nochmal eine andere Qualität gibt. Nein, ich gehe ganz schwer davon aus, dass er spielt. Sie haben ihn jetzt nicht mit nach Freiburg genommen, um eben genau dieses Ziel zu haben, dass er am Dienstag aufläuft. Also er wird spielen. Gehst du auch davon aus? Ich hoffe es, weil Harry Kane, glaube ich, für die Mannschaft auch ein ganz, ganz wichtiger Spieler ist. Und für den Gegner auch wahrscheinlich, wenn du Harry Kane gegen dich auf dem Feld hast, oder? Aber auch die eigenen Mitspieler können sich ja an ihm auch hochziehen, weil er hat eine Vorbildfunktion auf dem Platz. Er geht eben auch diesem nach und stellt das jedes Mal wieder unter Beweis, unabhängig davon, dass er seine Tore macht. Aber die Art und Weise, wie er auf dem Platz auftritt, das gibt natürlich jedem einfach ein gutes Gefühl. Ähnlich wie Stefan früher, da war ich auch immer froh, wenn er auf dem Platz war. Weil du ziehst dich als Mitspieler dann eben bei solchen Spielern auch hoch. Weil nochmal, da wird es brennen am Dienstag. Und da brauchst du einfach Leute, die keine Angst haben, die vorweg gehen. Und Harry Kane macht auf mich eben diesen Eindruck, dass er immer wieder vorweg geht, weil die Art und Weise, wie er spielt, ist einfach außergewöhnlich. Und du wirst es vielleicht nicht glauben, aber ich freue mich auch, dass Stefan Sonntag für Sonntag hier auf seinem Platz auf dem Roten Stuhl.
Ich bin hier, weil du hier bist. Das fällt mir manchmal schwer. Eigentlich nicht. Wir sitzen hier und unterhalten die Leute. Ich bin nur hier, weil du hier bist. Ja, und umgekehrt genauso. Weil du gerade Harry Caines Rolle angesprochen hast, Uli Hoeneß hat ja unlängst gesagt, er ist ein Geschenk für den FC Bayern.
Das ist ein sehr wichtiger Punkt, dass er sich in den letzten Jahren nicht mehr in den letzten Jahren Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Wenn das der Mann sagt, 100 Millionen Transfers wird es nie geben beim FC Bayern, dann kann man sich ungefähr vorstellen, wie wichtig es wäre, dass er am Dienstag wirklich dabei ist. Wir kommen gleich zum BVB noch mal zurück, weil da die Personalie Niko Schlotterbeck noch mal eine neue Dynamik gekriegt hat. Auch durch die Aussagen von ihm selbst. Er hat ja gesagt, wir sind noch nicht bei Vertragsunterschrift. Und das hat sich alles auch ein bisschen geändert, weil jetzt Sebastian Kehl weg ist.
Dafür ist ja auch mitverantwortlich Rainer Kallmund, der immer für Stimmung sorgt. Und wenn Sie ihn mal sehen wollen, wirklich in Ruhe, wobei Ruhe weiß ich gar nicht, ob das so ist. Er geht nämlich auf Tour, ne? Katharina, du hast da noch ein paar Infos dazu. Ja, wir sehen ja da hinten auch schon ganz schön im Prinzip eine Art Plakat, was wir konstruiert haben. Also Rainer Kallmund, ein runder Abend mit Fußball und Freunden, so heißt das Bühnenprogramm. Und da gibt es in jeder Stadt dann Überraschungsgäste, aber auch schon einige, die zugesagt haben. Und ich finde, es ist absolut wert, die einmal zu nennen. Dietmar Beiersdorfer beispielsweise, Aki Watzke und Niko Kovac, Markus Grösche, Jogi Löw, Rudi Völler und Co. Also das Publikum erwartet da jede Menge Unterhaltung.
Zweimal 45 Minuten, Verlängerung nicht ausgeschlossen bei Kalli. Und ich würde sagen, wir hören einmal selbst von ihm, wie sehr du dich auf diese Bühnentour mit diesen tollen Gästen freust. Ich freue mich da sehr drauf. Es soll auch ein vernünftiger Abschluss werden. Viele Sachen natürlich, da merkst du das, der kaum und bescheuert ist. Der macht 34 Abschlusssendungen. Das hat etwas damit zu tun, eine Bundesligasaison, 17 Hinspiele, 17 Rückspiele, 34 Begegnungen. Und für die Skeptiker, das mache ich in zwei Monaten. Und wisst ihr, in zwei Monaten haben er 61 Stare. Wenn ich an 61 Stare 27 frei hatte, das hatte ich noch nie so schön. Verstehst du die anderen Tage mit anderthalb, zwei Stunden? Das hat für mich keine Belastung, wie die meisten denken. Ohne Menge im Alter nicht. Ich hatte noch nie 27 Stare frei. Und es geht jetzt bald los, ne? Es geht jetzt los. Nächste Woche starte mit Rainer Bonhoff in Borussia Mönchengladbach. Und dann gehe ich, ich will nur dir zweitens sagen, nach Köln. Das ist für mich jetzt besonderes. Früher Milowitsch-Theater. Ja, ja, Wurzbühne jetzt, ja. In diesem Theater, das ist auch knackevoll mit Toni Schumacher. Der war Europameister, Vizeweltmeister, Präsident. Das macht mir doch Spaß. Ich bin froh, dass ich das machen darf. Das ist für mich kein Job.
Seid ihr schon überall ausverkauft? Nein, wir haben jetzt ungefähr zwei, also Köln und so, das ist dann ausverkauft.
Aber wir haben so zwei Drittel der Karten weg. Man kann es ruhig noch ein bisschen Werbung machen. Also mach doch nichts. Ich werde nachher noch der FVO noch verdonnern, dass er einlaufen muss. Und dann ist doch alles geregelt. Ja, wunderbar. Du kommst mit davon, Freundchen.
Und es geht wirklich durch die ganze Republik. Süd, Nord, West und Ost moderiert teilweise von Thomas Helmer, von Tobi Holkamp, von Guido Schäfer. Also untolle Gäste. Das muss ich auch sagen. Die Moderatoren, Thomas Helmer, wo ich hier nicht so erklären, kennt jeder. Und dann habe ich den Schäfer, den positiv Bekloppten. Früher, der hat alles umgetreten in Mainz. Das war der Kollege. Der jetzt bei der Leipziger Volkszeitung ist. Und Tobi Holkamp, mit dem mache ich zusammen einen Podcast. Das ist eine große Herausforderung. Das ist eine große Herausforderung. Das ist eine große Herausforderung. Das läuft gut. Die springen dann ein paar mal ein. Wenn dann der Thomas Helmer nicht kann. Wir freuen uns drauf. Wir wünschen dir viel Spaß. Nutz die 27 Tage, die du frei hast, um dich zu erholen. Dann wirst du performen. Bei dieser Rundensache. Ich mache 2 mal 45 Minuten. Ein Abend mit Freunden. Ich habe doch eine Vereinigung. Das wissen wir ja.
Zumindest war das medial so berichtet worden, die Vertragsverlängerung steht unmittelbar bevor. Dann hat er sich aber selbst geäußert, ziemlich deutlich. Und man achte mal drauf, wie oft er vom Sebastian spricht.
Ich sage dir ganz ehrlich, ich muss das auch klar dementieren. So weit sind wir leider nicht. Ich habe lange mit Sebastian verhandelt. Sebastian ist jetzt nicht mehr da. Natürlich hat mich Ole auch schon angerufen. Deswegen bin ich sehr verwundert über die Berichterstattung auch. Über welche genau? Ja, über eure von heute, dass die Unterschrift kurz davor steht. So weit sind wir leider noch nicht. Deswegen muss ich das auch mal ansprechen, weil ich das jetzt nicht so oft angesprochen habe. Aber wie gesagt, so weit sind wir nicht, dass da irgendwas kurz davor steht. Ich habe lange mit Sebastian verhandelt, er ist jetzt nicht mehr da. Jetzt wird Ole mein Ansprechpartner wahrscheinlich sein mit Lars.
Deswegen habe ich mich gerade auf die Frage gefreut. Weil wie gesagt, was ihr, was du gesagt hast, das stimmt leider nicht. Ich habe heute nicht über dich gesprochen, aber ich werde es auf jeden Fall checken. Aber trotzdem steht die Verlängerung, läuft der BVB Gefahr, dass du nicht verlängerst? Was heißt die Gefahr? Wie gesagt, Sebastian ist gar nicht mehr da. Ich habe lange mit Sebastian verhandelt. Ich hätte jetzt auch wahrscheinlich eine Entscheidung in den nächsten Wochen getroffen. Jetzt hat sich die Situation schon ein bisschen verändert. Das muss ich jetzt einfach schauen. Ich werde jetzt mit Ole die Gespräche führen. Aber es ist jetzt auf jeden Fall nicht so weit, dass wir da irgendwie über kurz vor Verlängerung schreiben. Deswegen muss ich da auch mal dazu was sagen. Ist jetzt blöd, auch für BVB-Fans. Aber wie gesagt, es ist jetzt auch keine einfache Situation für mich. weil er im letzten Moment dann auch Sebastian eingang ist.
Also was man glaube ich schon daraus lesen kann, ist, dass da ein enges Verhältnis bestand zwischen Sebastian Kehl und Nico Schlotterbeck. Jetzt hat der neue Ansprechpartner. Wer läuft denn mehr Gefahr schlecht auszusehen, Nico Schlotterbeck oder der Verein? Was ich weiß, ist, Sebastian ist nicht mehr da. Ja, das hat er gesagt.
Da muss er halt mit dem Ole klarkommen. Geht es wirklich um dieses Gespräch oder die Gespräche mit dem Sportvorstand oder mit dem Manager des Vereins? Jetzt macht das halt der Ole. Ich glaube, das muss entscheiden. Das Herz. Ja, das Herz. Ob er wirklich bleiben will. Das hat ja jetzt nichts mit einer Person zu tun. Will er wirklich in Dortmund bleiben? Sieht er dort seine Zukunft? Sieht er dort eine erfolgreiche Zukunft? Das sind ja die Fragen, die er für sich selber beantworten muss. Und das ist jetzt mal unabhängig von Sebastian oder von Ole. Kalli, nutzt Nico Schlotterbeck jetzt diese Personalveränderung beim BVB aus? Oder nutzt sie ihm, wie sie tut das? Ich habe persönlich das allerdings nur gelesen, Ich habe nicht von ihm selber gehört, dass der Schlotterbeck in der Niederlande gesagt hat, er hat ein gutes Gespräch mit Lars Ricken und dem Ole Bulle gehabt. Und das hat mir viel gesagt. Und das ist doch so. Ansonsten ist da Aki Watzke, Niko Kovac, die wollen alle mit dem verlängern. Der hat doch da freie Fahrt ins Wochenende. Sicherlich nicht, was die Kohle angeht. Da wird es ein bisschen hin und her geben. Es geht ja vor allem um eine Klausel. Und wann ist die Klausel?
Ich habe das jetzt in den Medien gelesen, dass er den neuen Manager beträgt. Wir haben es auch hinten eingeblendet. Es ist in der Tat nach dem Spiel gegen Stuttgart von ihm gesagt worden, Wir haben es auch hinten eingeblendet. Es ist in der Tat nach dem Spiel gegen Stuttgart von ihm gesagt worden, Trotzdem, es geht ja offensichtlich darum, dass er eine Klausel haben will.
Vielleicht sogar jetzt im Sommer dann, selbst wenn er verlängert, gleich wieder nach der WM aussteigen zu können. Zumindest ist es zu lesen. Glaubst du, Sie kommen jetzt irgendwann mal zusammen oder wartet er? Ist das eine Hinhaltetaktikrichtung? Vielleicht meldet sich doch nochmal Real Madrid, wenn die gegen die Bayern ausgeschieden sind, machen die Tabula Rasa. Dann ist da Platz für mich. Also wie siehst du das? Ja, ich sehe es so. Ich sehe, dass er versucht, den Markt noch zu beobachten, ob vielleicht noch ein Verein daherkommt, wo ich vielleicht noch mehr Geld verdienen kann. Vielleicht geht es nicht nur darum, sondern um die Titel, die du gewinnen kannst. Ja, aber ich kann ein absolutes Idol bei Borussia Dortmund werden. Und das sollte schon, also entweder bin ich mit vollem Herzen mit dabei und dann, ob ich dann ein bisschen mehr oder weniger, wir reden über Größen, wo ich sage, also es hört sich jetzt bescheuert. Generationen von Leben. Und da, das ist mittlerweile so ein Trend, was ich feststelle, dass man wirklich sehr, sehr lange braucht, um festzustellen, dass es dann doch der richtige Verein ist. Und das kann ich ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen, weil entweder bin ich mit vollem Herzen mit dabei und fühle mich da gut und will das. Oder ich, was ja völlig legitim ist, ich will was Neues sehen, ich will nochmal in eine andere Liga gehen, ich will nochmal neue Sprache lernen, was ja auch nachvollziehbar wäre. Aber dann brauche ich nicht so einen Eiertanz. Also irgendwann sollte dann doch mal sagen, so das will ich oder das will ich nicht. Und Feierabend. Uli, du beugst dich nach vorne. Ist für mich das Zeichen, du willst dich dazu einlassen? Nein, nein, nein. Das ist eine hochinteressante Diskussion.
Aber vielleicht wartet er ja, dass Sebastian sich nochmal meldet.
Weil der geht ja irgendwie zum anderen Verein. Und man weiß ja.
Sebastian Kehli ist ja von Aki Watzke und Lars Ricken. Der war nicht gern gesehen da und wurde auch für mich, ganz egal, wenn sich Wege trennen, also eine Verabschiedung, die ich persönlich unterirdisch finde, was der für diesen Verein getan hat. Der war eine Ikone. 24 Jahre da, ne? Ja, 24 Jahre und wird so durch die Hintertür verabschiedet. War Käpt'n. Also egal, brauchen wir gar nicht reden. Vielleicht ruft er ja mit seinem neuen Job dann nochmal an und sagt, Niko, du, pass auf, der Vertrag steht, du kommst jetzt mit mir. Aber das ist ein Versagen auch vom BVB. Also die sind ja eingebunden. Es geht ja auch nicht nur, dass Sebastian Kehl irgendeinen Vertrag aushandelt, ohne dass Aki Watzke und Lars Ricken Bescheid wissen. Das kann doch gar nicht sein. Also ich bin da voll, ich glaube, er hat irgendwie entweder, Und es war sehr unklug, aber gestern hat er ja die große Rückruder-Aktion gestartet.
Er scheint jetzt auch mit anderen Menschen gesprochen zu haben, außer Sebastian. Ich finde es spannend, was Markus gerade gesagt hat. Er kann sich ja zum absoluten Helden machen beim BVB. Ich glaube, Lars Ricken hat sich mal hingestellt und hat gesagt, da wäre die Möglichkeit. Wir hatten Jürgen Kohler als Abwehrchef, wir hatten Mats Hummels. Und jetzt in der Reihe, wenn er verlängert, geht Nico Schlotterbeck hin und kann ein ganz großer werden beim BVB. Ich sehe hier im Publikum in München unglaublich viele Dortmund-Trikots. All diese Menschen, glaube ich, würden ihn total abfeiern, wenn er verlängert. Ist das nicht auch reizvoll, sozusagen?
Worum geht es? Das ist eine gute Idee. Um eine Million mehr, um zwei Millionen mehr. Ist das nicht fast schon egal? Ich glaube tatsächlich, wenn ich so Nico Schlotterbeck erlebe, geht es wahrscheinlich nicht mehr nur ums Geld. Es geht schon um eine Perspektive des Vereins. Können wir in der Zukunft Titel gewinnen? Wie will man investieren? Wie will man den Verein aufstellen? All solche Sachen sind für ihn wahrscheinlich wichtiger als noch ein bisschen mehr auf dem Gehaltscheck. Aber das ist nur meine unmaßgebliche Meinung. Hören wir lieber mal, was Ole Bog sagt zu seinen ersten Gesprächen eben mit Nico Schlotterbeck.
Grundsätzlich war es natürlich eine der ersten Sachen, die ich gemacht habe, mich bei Nico zu melden. Schon in der Länderspielpause haben wir telefoniert. Und sobald er da war, haben Lars und ich uns auch mit ihm zusammengesetzt. Wir haben uns bemüht und auch ich habe mich bemüht, ein bisschen die Ideen aufzuzeigen, die wir rein sportlich, inhaltlich haben. Ich glaube, das war dann in dem Rahmen ganz, ganz wichtig. Ich hatte auch das Gefühl, dass Nico sich da sehr viel interessiert, dass er es auch ganz gut und spannend fand. Das war erstmal so der erste Ansatz und dann schauen wir weiter. Er war auf jeden Fall sehr, sehr positiv gestimmt. Haben Sie dann für sich auch, weil ich meine, Sie brauchen ja auch irgendwann Planungssicherheit. Gibt es irgendeine Deadline, bis man sich entscheiden sollte? Nein, eine Deadline gibt es jetzt nicht. Ich bin jetzt relativ neu da und habe jetzt wirklich mit Nico in einem Raum gesessen am Mittwoch, wirklich das erste Mal. Deswegen wäre es jetzt da, glaube ich, falsch, eine Deadline zu setzen. Da habe ich mich sehr bemüht. Und wir haben uns sehr bemüht, mit Lars auch zusammen ein bisschen zu zeigen, warum es ein guter Platz ist, auch nächstes Jahr bei Borussia Dortmund zu spielen. Davon bin ich total überzeugt. Und das ist unser Ansatz. Und das versuchen wir jetzt weiter.
So erklärt es der neue Sportdirektor. Auch wenn er aus seiner Sicht völlig verständlich sagt, es gibt keine Deadline. Irgendwann musst du dieses Thema mal abräumen, oder? Als Verein. Du brauchst ja auch diese Planungssicherheit, wie gehe ich nicht nur in die neue Saison, sondern wie gehe ich in die nächsten zwei, drei Jahre hinein. Das ist schon enorm wichtig. Die Verantwortlichen vom BVB geben da kein gutes Bild ab, da bin ich bei dir, das was du gesagt hast, aber der Spieler macht das dem Verein jetzt auch nicht gerade leicht. Ich würde ihm wünschen, dass er da bleibt, weil er da wirklich zu einer Ikone da aufsteigen kann und er ist ein Führungsspieler, er ist eine wichtige Person auch in der Führung, also Führung auf dem Platz und, Das wird sich vielleicht noch ein paar Monate hinziehen. Na, hoffentlich nicht. Aber wir werden es beobachten. Jetzt machen wir 15 Sekunden Pause, dann sind wir wieder hier. Und dann die Fairplay-Aktion der Saison bisher. Gregoritsch und Aytekin, darüber gleich mehr. Da sind wir schon wieder. Katharina hat schnell reingehuscht in unsere Runde. Und ich habe ja gerade gesagt, das war eine ungewöhnliche Situation.
HSV Augsburg und Eitekin, der Schiedsrichter mit Michael Gregoritsch. Aber du zeigst allen, die es noch nicht gesehen haben, die Bilder und erklärst uns, um was es da geht. Ja, wir gucken uns das Ganze am besten einmal gemeinsam an. Also du hast gerade schon gesagt, wahrscheinlich die Fairplay-Aktion schlechthin dieser Saison. Michael Gregoritsch hat hier nämlich von Dennis Aytekin zumindest im ersten Schritt den Elfmeter zugesprochen bekommen, also Augsburg in dem Fall. Und hat dann aber das Gespräch nochmal mit ihm gesucht, weil es nämlich eigentlich umgedreht war. Hat sich dann rausgestellt. Michael Gregoritsch war da sehr ehrlich, hat ihm also bei dieser Fragestellung dann auch die Antwort gegeben, nee, mein Fuß war obendrauf. Entsprechend also für den HSV alles nochmal gut gegangen. Der hat das natürlich auch gutiert, Merlin Polzin hat das später dann auch nochmal sehr lobend erwähnt, aber es gibt eben auch einen Aspekt, den der Trainer des FCA dann nochmal erwähnt hat, ja, und den sollten wir uns vielleicht auch nochmal zusammen anhören, also hier haben wir den Coach Baum, der dann nochmal einen anderen Blick darauf richtet. Also ich sehe das genauso wie mein Kollege, dass das natürlich eine super Aktion ist, dass er sagt, dass es dann kein Foul ist. Trotzdem muss ich ehrlich sagen, finde ich es nicht gut, dass der Schiedsrichter einen Spieler frägt, weil am Schluss, was wäre denn jetzt gewesen, wenn er gesagt hätte, es ist keins, dann wäre jetzt der Puhmann.
Insofern, wenn ich jetzt Schiedsrichter wäre, ich würde die Verantwortung nicht auf den Spieler abschieben und würde den dann dafür verantwortlich machen, das zu entscheiden, dafür ist der Schiedsrichter da. Trotzdem, nachdem er gefragt hat, war es für mich ja total okay. Und dann richtig gut, dass der Gregerl die Situation so beschrieben hat, wie er es beschrieben hat. Insofern Chapeau vom Gregerl. Und die andere Geschichte, nur meine Meinung, ich würde die Spieler nicht da in die Bredouille bringen und fragen. Ich finde das nicht gut. Und es war natürlich, oder es hätte ein Freistoß sein sollen, keine Elfmeter. Also wir waren natürlich noch nicht in der Strafzone. Das ist eine große Herausforderung. Aber dieser Aspekt aus der FCA-Richtung, den können wir noch mal besprechen. Auf jeden Fall. Zwei Dinge dazu. Zum einen, gehst du mit Manuel Baum.
Wieso Bredouille? Das sagt er ja, er bringt ihn in die Bredouille. Weil wenn er nicht so ehrlich ist... Ich sehe das anders. Er erwartet ja nur eine Gerechtigkeit von dem Spieler. Eine offene und ehrliche Antwort. Und die hat er ja bekommen. Also ich finde das gut.
Die zweite Sache ist, das wissen wir nicht. Es könnte sein, dass der Hinweis für Dennis Eitekin vom VAR gekommen ist.
Und normalerweise darf man sich aus Köln nicht äußern. wenn es nicht um eine Torüberprüfung oder Strafstoß geht. Also eine Freistoßentscheidung vom Schiedsrichter darf eigentlich nicht moniert werden. Ich finde, es ist alles gut gelaufen, wie sie es tut. Also ich finde, diese Regel ist auch blödsinnig. Deshalb gibt es einen VAR. Und warum soll der sich nicht einmischen, wenn Sie ganz klar was sehen? Also ich glaube auch bei diesem berühmten Foul von Schlotterbeck in München gegen Bayern, da hat es ja ziemlich lang gedauert, bis er dann eine Karte gezeigt hat, da haben die ihm schon wahrscheinlich auch was gesagt. Ist doch vollkommen normal. Beim Handball ist er andersrum. Da sagen die Schiedsrichter, stopp, Moment, ich schaue mir jetzt erst mal die Zeitlupe an, bevor ich was entscheide. Also warum soll der einmal eingreifen dürfen, einmal nicht, wenn es so elegant geht. Dann gibt es noch mehr Unterbrechungen und noch mehr der Spielfluss gestört. Ich verstehe schon, was Manuel Baum damit meint, weil du hast ja als Spieler dann auch oft eine andere Wahrnehmung. Ja, du hast das Gefühl, du bist getroffen worden, dabei warst du derjenige, aber der Spieler hat gesagt, es war ein Foul, sondern gibt es ja dann diese Hexenjagd dem Spieler gegenüber, also ich weiß schon, was er damit meint, ich fand es erstmal großartig, ich würde mir das wünschen, dass das viel öfter stattfindet, aber es ist natürlich die Gefahr dabei, dass danach eben diese Hexenjagd wird.
Nur was man wieder sieht, finde ich, wie wertvoll es ist, solche Schiedsrichter mit so viel Erfahrung und so viel Haltung und Ruhe zu haben wie Dennis Eytekin. Weil das schaffen wahrscheinlich jüngere Schiedsrichter so noch nicht, oder? Und wenn es einer kann und auch moderieren kann, auch mit seiner Art, dann ist es Dennis Eytekin, also ein großartiger, auch von der Art, so wie er das gemacht hat, wirklich ruhig, unaufgeregt. Und genau so musst du solche Situationen dann auch bewerten. Ich glaube, dafür ist das Wort Aura geschafft worden bei Dennis Aytekin. Unglaublich sympathisch von ihm kommuniziert. Sehr, sehr schade, dass er seine Karriere beenden wird im Sommer.
Aber trotzdem noch mal zu dem Punkt, wie ehrlich kannst du sein als Spieler? Jetzt sind da ein Freistoß und es ist nicht irgendwie 90. Minute Champions League Finale. Okay, aber sonst tust du doch wahrscheinlich eher alles, um den Erfolg deiner Mannschaft abzusichern. dann würde es doch in entscheidenden Situationen das wahrscheinlich nicht zugeben können, oder? Ja. Ja, aber Gregoritsch hat es ja gemacht. Aber das war ja jetzt nicht irgendwie Spielstand nicht. Es ist ja die absolute Ausnahme. Wie oft, ich bin seit, glaube ich, sechs oder sieben Jahren hier dabei, wie oft haben wir über so eine Situation geredet, gesprochen, diskutiert. Ein einziges Mal, nämlich heute. Also das sind ja absolute Ausnahmen. Und ich finde, dass alle gut dastehen, Gregoritsch, weil er es zugegeben hat, Heidekin, so wie er es gemacht hat. Und jetzt können wir darüber reden, sind die Aussagen vom Baum richtig, so wie er sich geäußert hat? Oder siehst du das anders? Ja, darüber können wir reden. Aber mach mal das nächste Thema. Mit Vini Junior kannst du es zum Beispiel nicht machen. Mit wem? Mit Vini Junior kannst du es nicht machen. Nee, das stimmt. Mit dem kannst du es wahrscheinlich nicht machen. Ich meine, das letzte Mal, was mir einfällt, war Aaron Hunt.
Der hat es aber dann auch von sich selbst aus zugegeben. Aber ich finde auch, Kalli, das ist gut gelöst worden. Von allen Beteiligten, so wie Stefan das sagt, oder? Das sehe ich auch so. Wenn ich mir oft spiele oder ich gucke mir das an, dann würde ich auch noch eine Fehlentscheidung treffen, wenn ich nach der zweiten Bildaufnahme mit Zeitlupe, da guckst du, war es so, war es so. Also wir sollen doch mal ehrlich sein, wenn wir in Zeitlupe, ich habe noch gute Augen, wenn ich eine Brille trage, wenn ich in Zeitlupe bei der dritten, vierten Mal sage, war es so, war es so, dann muss man auch für den einen oder anderen Fehler eines Schiedsrichters, der gar nicht bewusst gemacht worden ist.
Ich kann ja nicht Fußballspielen machen, Fehlpässe und sagen, bin ich nicht gut drauf und bin pausenlos der Schiedsrichter und kritisieren, weil der mal ein, zwei Fehler gemacht hat. So geht das ja auch nicht. Wir sind ja da nicht 22 Mann, sondern 23 Mann im Platz. Ja. Und wenn das Verständnis da ist, dass der Unparteiische eben dazugehört, dann ist viel gewonnen. Also tolle Aktion, wie wir finden. Und jetzt Katharina. Die spenden? Oder was kommt? Und wir haben noch so ein bisschen Bayern reloaded. Wir gucken noch einmal über den großen Teich und haben da jetzt wirklich einen Elfmeter.
Thomas Müller nämlich dann verwandelt hat. Ich höre gerade, wir haben ihn leider nicht zum Zeigen. Aber er hat ihn zumindest verwandelt und damit auch das Spiel seiner Vancouver Whitecaps wieder in die richtige Richtung geleitet. Denn sie lagen zurück. Er hat den Ausgleich dadurch erzielt, das 2 zu 2. Und seine Mannschaft hat dann auch noch das 3 zu 2 in ebenfalls der Nachspielzeit erzielen können. Das wollten wir gerne noch erwähnen an dieser Stelle gegen Portland Timbers haben sie da gewonnen und stehen übrigens in der MLS auf Rang 2. Die Portland Timbers bekommen hier gerade Applaus. Nein, da hinten sitzt jemand mit Vancouver-Trikots. Vancouver-Müller-Trikots. Also Thomas Müller bekommt Applaus und ihr natürlich, dass ihr die Trikots anhabt. Sehr schön. Also das erstmal von Thomas Müller und von dort drüben und dann haben wir natürlich auch noch den Hinweis Dopa on Tour. Auch immer etwas, was wir Ihnen gerne ans Herz legen. Gucken Sie mal auf sport1.de, da gibt es immer noch Tickets. Thomas Helber ist da mit seinen Gästen und Experten unterwegs.
Und ja, die spenden haben wir auch noch. Ich fliege so schnell es geht durch. Also, wir haben von Anja und Markus Spenden bekommen. Thorsten Schade grüßt den KT-Fanclub in Hamburg. Von den Enkelkindern Frieda, Hedda und Felix haben wir was bekommen. Werner Jüngling, Robert Felber und Georg Euber haben gespendet. Fahrschule Fersberg, Biene und Jürgen, Astrid und Klaus Scherf vom SV 1910 Geißlautern, Frank und Steffi aus Leverkusen, schöne Grüße in die Heimat. Klaus aus Picknitz, Maurice und Danilo Lindemann, SK unterstützen, Bari, Birgit und Rainer Selle, die Babes vom SV Gundersweiler. Dankeschön. Die Babes. Danke für die Spenden.
Damit sind wir schon fast durch. Wir wollen noch den Kollegen von Sky90 Danke sagen dafür, dass.