Heute ist Donnerstag, der 26. März. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt, mit mir Patrick Dwayne. Cash is King, so könnte man den heutigen Donnerstag wahrscheinlich überschreiben. Denn wer an der Seitenlinie steht und das Pulver trocken hält, der hat auch keine Befürchtung, dass er möglicherweise auf dem falschen Fuß erwischt wird. So wie die Wall Street heute, die doch deutlich unter Druck gerät. Der Ölpreis steigt, nachdem Donald Trump die Eskalationsstufe 2 gezündet hat und im Iran jetzt sagt, Leute, wir müssen jetzt zu einem Frieden kommen. Ernst machen, sonst wird es ungemütlich. Was sonst noch wichtig ist, darüber spreche ich jetzt.

Hallo und herzlich willkommen zur Opening Bell, meine lieben Freunde. Ach, es hätte so schön sein können am heutigen Donnerstag, wenn die Wall Street die Anleger und die Politik mitgemacht hätte. Aber wir sehen auch heute deutlich mehr Nervosität am Start, anstatt dass es eine schnelle diplomatische Lösung im Nahen Osten geben könnte. Der Markt ermerkt, die Zeit läuft, die Lage bleibt fragil und genau in so eine Phase gilt es an den Märkten ein ganz besonders alter Satz und der prägt auch das Thumbnail Cash is King. Denn die Futures, sie sind schwächer, nachdem Donald Trump den Ton gegenüber dem Iran erneut verschärft hat. Das ist, was er auf Truth Social gepostet hat. Er macht nochmal deutlich, also die iranischen Verhandler, sie müssen jetzt mal langsam aus dem Quark kommen, sonst machen wir ernst. Sozusagen. Hier ist der zweite Teil seines Posts.

Ich finde immer wieder schön, auch diese Großschreibung bei ihm. There is no turning back and it won't be pretty. Das ist, was er sagt an dieser Stelle. Das ist auch für die Europäer und die Asiaten heute in Sachen Stimmung eher mal eintrübend. Und der Risikoappetit an der Wall Street sinkt natürlich. Die Anleger werden vorsichtiger. Der Markt bewegt sich wieder mehr in Richtung Absicherung und Liquidität. Gleichzeitig kamen heute die ersten Anträge auf Arbeitslosenhilfe wie erwartet rein. Erwartet 210.000. Genau im Rahmen der Erwartung ist das auch ausgefallen. Die fortlaufenden Anträge mit 1,89 Millionen weiterhin unter 1,9 Millionen Monatssicht ist 30.000 weniger. Das bedeutet zumindest für die FED und das Mandat, der Arbeitsmarkt ist stabil, sendet kein Rezessionssignal und das bedeutet für den Markt ausschließlich auf Geopolitik und Energiepreise schauen. So, was ist heute das beherrschende Bild? Also, der Marktpreis für die US-Notenbank fährt in diesem Jahr eine Zinsanhebung von 10 Basispunkten ein, bei der EZB ein Anheben von 75 Basispunkten, die Bank of England 70 Basispunkte, die Bank of Japan 53 Basispunkte, also die Daumen zeigen nach oben. Der US-Dollar-Index ebenfalls, der legt gleich zu. Brand steigt deutlich, kann man sehen. Wartet mal ganz kurz, ich habe es hier auch irgendwo.

Den Ölpreis, den Ölpreis hier aber. So, ihr seht es wieder, es gibt so eine Korrelation, wenn die Aktienmärkte, Futures ein bisschen nach unten kommen, dann ist es nicht verwunderlich. Das liegt dann auch daran, dass der Ölpreis steigt. Roundabout 106 Dollar knapp ist der Brandpreis. Dazu fällt Gold, Silber sogar noch deutlicher und auch der Bitcoin ist leicht schwächer unterwegs. Man liegt unter der 70.000 Dollar Marke, die ist in den letzten Tagen so ein bisschen an Boden gefunden. Insgesamt bemerkenswert, denn wenn gleichzeitig Aktien, Edelmetalle und Krypto unter Druck stehen, dann zeigt das doch ein sehr deutliches Bild. Der Markt sucht im Moment nicht Schönheit, nicht Fantasie und auch nicht Duration. Er sucht Beweglichkeit. Er sucht Sicherheit. Er sucht, genau, Liquidität. Cash is King.

Seit Mittwochabend gab es im Grunde keine entscheidenden Fortschritte in den Verhandlungen. Genau, das enttäuscht die Börse am heutigen Donnerstag. Die Hoffnung war nämlich zunächst einmal, dass möglicherweise aus dieser militärischen Eskalation wenigstens eine politische Bewegung entsteht. Standdessen wirken beide Seiten, also der amerikanische und der iranische, weiter voneinander entfernt als befürchtet. Das Pentagon verlegt zudem zusätzliche Ressourcen in die Region, die Kämpfe gehen weiter und jeder fehlende Fortschritt erhöht die Unsicherheit. Man könnte sagen, die Grundannahme bleibt. Donald Trump dürfte wegen der enormen wirtschaftlichen, militärischen und politischen Risiken weiter aggressiv nach einem Ausweg aus dieser vermeintlich ausweglosen Situation suchen. Der Wunsch nach einem Ausweg und einem belastbaren Deal liegt im Moment noch sehr, sehr weit weg. Und der Punkt Cassius King ist natürlich nicht nur der entscheidende Punkt heute, sondern auch gleichbedeutend mit dem Faktor keine Bond-Liebe, sondern eben Liquiditätsliebe. Das Geld fließt nicht automatisch in klassische Anleihen, sondern wir sehen eher, dass alle, ich sage mal, so ein bisschen nach Risk-On-Modus schreiende Anleihen verkauft werden. Dementsprechend steigen die Renditen. Das Geld fließt in Geldmarktfonds, in T-Bills und in kurzfristige liquide Mittel im Overnight, möglicherweise sogar bei der FED. Gibt es ja auch ganz gute Zinsen und man wartet erst mal ab, steht an der Seitenlinie.

Das Bild ist nicht der große Mutkehr zurück, sondern der große Reflex. Anleger gehen ein, vielleicht sogar zwei Schritte zurück, halten das Pulver trocken und warten darauf, ob aus dieser diplomatischen Sackgasse möglicherweise irgendein noch ein militärischer Fehler wird. Das hoffen wir natürlich nicht, Geis. Dazu passt auch Meta-Plattform. Sie haben es ja gestern gesehen, die Aktie steht unter Druck, weil die Schadensummen existenziell wären, das kann man nicht sagen, sondern weil der Charakter der Urteile, zwei, die jetzt gegen Meta ausgefallen sind, zwei Niederlagen in Folge, die Sorge doch vorantreiben, dass die Social-Media-Plattform möglicherweise juristisch nicht mehr nur für Inhalte, sondern für ein bewusst suchtförderndes Produktdesign stärker auch in Zukunft haftbar gemacht werden. könnte. Genau deshalb taucht jetzt der Vergleich mit einem möglichen Big Tobacco Moment auf und macht so in Social Media ein bisschen die Runde. Gucken wir uns mal die Aktie an, die habe ich hier auch mitgebracht, nämlich da. Ihr seht die Aktie jetzt schon seit Tagen im Rückgewärtsgang auf vorbörslich, verliert sie weiter nach diesem Gerichtsurteil und der Chart, ich meine das ist jetzt der Intraday Chart, aber sieht auch nicht richtig gut aus.

Wenn ich ehrlich bin und Mark Zuckerberg würde gut daran tun, wenn er statt so wie bisher zurückzurudern in der Kommunikation möglicherweise etwas mehr tun würde, die ganze Sache etwas ernster nehmen und dem Ganzen nicht so dieses Abwinken und wir gucken einfach mal.

Ansonsten sehen wir Stärke natürlich im Energiesektor, gar keine Frage. Da sehen wir unter anderem APA Core, EQT, Kindermorgan, Occidental Petroleum und SLB. Sie profitieren natürlich alle davon, dass das Öl- und Gassetup insgesamt, muss man ehrlicherweise sagen, angespannt bleibt. Und warum bleibt es angespannt? Naja, es gibt keine Bewegung im Iran. Der Markt glaubt auch es nicht dran und man sieht es am Ölpreis. Und laut Wall Street Journal hat Donald Trump, und das habt ihr gesehen daran, dass er die China-Reise verschiebt, ja eigentlich versucht, den Konflikt zu beenden. Vor allen Dingen, bevor er zu Xi Jinping fährt im Mai. 14. oder 15. Mai ist jetzt angesetzt. Aber solange das Pentagon weiter Material und Truppen in die Region verlegt und auch Verbündete Europas und der Golfstaaten Saudi-Arabien eskaliert teilweise sogar noch, Israel bombardiert auch weiter, hat auch noch ein bisschen andere Ziele. Solange dieses Szenario de facto so bleibt, woher soll dann die Verbesserung kommen? Israel selber betont in den Medien, dass man erstmal weiter auch Gas gibt, um an den Zielen festzuhalten. Vor allen Dingen, weil man Angst hat, dass Trump möglicherweise überstürzt, ein Kriegsende und ein Sieg ausrufen könnte, ohne dass Israel aus ihrer Sicht wiederum genügend militärische Ziele getroffen und zerstört haben.

Es gibt allerdings auch einen konstruktiven Unterton, denn der Iran signalisiert zumindest hinter den Kulissen eine gewisse Gesprächsbereitschaft und berichten zufolge könnte maybe J.D. Vance bereits am Wochenende nach Pakistan zu Gesprächen reisen. Dieser kleine Türspalt der offenen Für-Verhandlungen ist wichtig, um eben Diplomatie und die Möglichkeit zumindest im Raum stehen zu lassen. Der mag trotzdem, ich sagte es bereits, skeptisch. Und nicht, weil es komplett irrational wäre, sondern wenn man sich mal anguckt, worum geht es denn eigentlich? Es geht um die Straße von Hormuz, um Karg, die Insel. Und dort beginnt dann die eigentliche Brisanz. Und da gibt es drei denkbare Szenarien, warum man überhaupt noch weitere Soldaten schickt und Bodentruppen. Erstens möglicherweise nämlich, dass Keshem, die Einnahme der Insel Keshem und Irans Bedrohung für die Straße von Hormuz geschwächt werden könnte. Also dafür die Bodentruppen. Oder zweitens für Karg, denn diese Insel ist ja das Herzstück der iranischen Ölexporte. Dort laufen rund 90 Prozent der iranischen Rohölaussfuhren zusammen.

Ein Angriff dort wäre militärisch denkbar, politisch und wirtschaftlich aber extrem brisant, vor allen Dingen wegen China. Und drittens Sicherung des nuklearen Materials. Ein schneller Zugriff auf dieses nukleare Material, falls dieses lokalisiert und kurzfristig militärisch erreichbar wäre, wäre eben auch denkbar mit den Bodentruppen. Also, die militärische Einschätzung ist relativ klar. Die derzeitigen verlegten Kräfte reichen auf gar keinen Fall dafür aus, eine langwierige Invasion wie im Irak in den 90er Jahren zu machen. Es fehlen logischerweise schwere Panzereinheiten, Logistik, Kommandostrukturen und so weiter. Wahrscheinlicher ist er also ein punktueller Einsatz mit sehr hohem Eskalationspotenzial, weil, nochmal Geist, man ist auf dem Boden des Iran. Dort liegt die Gefahr. Steinmeier hat auch sich dazu geäußert von völkerrechtswidrigem Angriff gesprochen. Und die Auswirkung für Inflation, Öl, LNG, Schifffahrt und etc. Ist natürlich nach wie vor ganz schwierig. Gleichzeitig bestreitet man sich laut.

Weiß im Haus wohl darauf vor, was ist, wenn der Ölpreis bei möglicherweise 200 US-Dollar liegen könnte. Also, ein Gedanke noch dazu. Die Trumpf-Verlagerung verbreitet Sorge und Ungemach. Man versucht, maximalen Druck zu senden seitens der Trumpschen Administration. Es geht aber weniger um Invasion, sondern es geht um Atomprogramm Straße von Hormuz. Ein weiterer geopolitischer Konflikt, der vermeintlich ein bisschen ins Hintertreffen gerät, ist der zwischen der Ukraine und Russland. Und laut einem Bericht auf Reuters könnte der Preis für die US-Sicherheitsgarantien darin bestehen, dass Kiew den Donbass aufgibt.

Und Zelensky hat das, wie immer muss man fast schon sagen, so ein bisschen und täglich grüßt das Murmeltier abgelehnt. Er sieht ein zu hohes Sicherheitsrisiko. Die Gespräche laufen zwar weiter, aber genau hier liegt auch ein bisschen der Knackpunkt. Und Trump drückt offenbar aufs Tempo, auch weil der Iran-Konflikt zusätzlich außenpolitische Kapazitäten bindet. Wichtig ist in dem Zusammenhang, die US-Waffenhilfe läuft zwar weiter und die Ukraine baut ihre eigene Drohnenproduktion und Raketenproduktion weiter aus. Aber, und das ist nicht von der Hand zu weisen, die politische Botschaft ist auch klar, Washington sucht nicht nur im Nahen Osten, sondern auch in Osteuropa immer aggressiver nach IMD. Und gleichzeitig sind die USA auch abhängig von Drohnenlieferungen der Ukraine, hat man gehört, liest man immer wieder hier und da, auch in Richtung Iran, um nämlich die Schahed Drohnen der Iraner abzufangen. Also das ist alles so ein bisschen miteinander verquickt, könnte man sagen, ehrlicherweise. Ähm, genau.

Was haben wir denn noch? Also wir haben die Situation im Iran, wir haben Meta, der Präzedenzfall, problematische Inhalte. Ja, das finde ich auch wirklich, also das darf man nicht außer Acht lassen. Ah ja, es gab noch Zahlen, Zahlen, Zahlen, Zahlen, unter anderem von H.B. Fuller und die Zahlen, ich habe das deswegen mal mitgebracht, die Aktie die ganze Zeit relativ unter Druck gewesen, aber die Zahlen, die wir jetzt gesehen haben und das sieht an der gelben markierten Linie, deuten darauf hin, dass die Aktie möglicherweise so ein bisschen versuchen könnte, sich nach oben zu entwickeln nach den Zahlen, die so sagen wir mal gemischt gewesen sind. sind.

Deswegen habe ich die mal als Chart mitgebracht. Eigentlich kennt man das Unternehmen gar nicht so wirklich gut, aber unter diesem charttechnischen Aspekt finde ich das mal recht interessant. Deswegen habe ich euch es mitgebracht. Interessant waren auch die Zahlen gestern nachbörslich von Jeffreys. Die Aktie leicht unter Druck nach dem Ergebnis des ersten Quartals, das mit 70 Cent doch deutlich unter den Erwartungen blieb. Allerdings waren das Sondereffekte, die bei der Aktie den Gewinn so ein bisschen versaubeutelt haben. Goodwill-Abschreibungen und weitere Verluste bei Beteiligungen, die man erlitten hat. Und operativ war es gar nicht so schlecht. Da lag der Umsatz mit 2,02 Milliarden US-Dollar im Rahmen der Erwartungen, sogar ein bisschen über den Konsensschätzungen. Vor allen Dingen das Investmentbanking hat den Umsatz um 45 Prozent steigern können, im Aktienhandel 36 Prozent, Asset Management um 15 Prozent auf 220 Dollar. Nur im Fixed-Income-Handel ging es runter. Insofern kann man sagen, ein insgesamt unter dem Strich eher mal positives Bild. Man hat mehr Aktien zurückgekauft im ersten Quartal und eingekündigt, ein weiteres Rückkaufprogramm im Volumen von 250 Millionen zu etablieren. Die Dividende 4 Prozent, also unterm Strich Aktie zwar etwas schwächer, aber operativ eine gewisse Stärke.

Bei HB Fuller, wie waren denn die Zahlen da? Genau, die waren wie war das denn da? Ja, im Grunde genau, die Zahlen waren nicht so richtig prickelnd, die Marge aber war besser, genau so war es, die Marge war aber besser und deswegen, habe ich gesagt, könnte möglicherweise die Aktie interessant sein, zudem das Unternehmen die Jahresprognose angehoben hat. Das ist immer eigentlich ein ganz gutes Zeichen, finde ich und könnte, wie gesagt, ich blende euch die Aktie auch nochmal ein, hier, dass man möglicherweise etwas fester unterwegs sein könnte. Bei, Was haben wir denn noch gehabt? Wir haben noch ein Ergebnis gehabt und zwar CF Industries. Die UBS hebt das Kursziel. Wir kommen zu den Analystenmeldungen auf 140 Dollar, von zuvor 97 Dollar an. Man sieht ein gewisses Potenzial insgesamt in der Rubrik. Bei Alibaba sieht es so aus, dass die Analysten sich eher mal etwas zurückhaltender äußern insgesamt. Warum?

Die Auftragslage sich etwas schwächer entwickelt im angelaufenen Quartal und dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass die Analysten der Reihe nach die Gewinnerwartungen und die Umsatzerwartungen nach unten anpassen. Wir haben das ja bei PDD gestern schon gesehen. Die Aktie zwar besser gewesen gestern, aber die Zahlen eigentlich operativ eher ein bisschen enttäuschend gewesen. Also jetzt auch nicht richtig dramatisch, aber möglicherweise sehen wir bei Alibaba entsprechend auch eine Kontrabewegung. Bewegung. Werfen wir den Blick nochmal nach Asien und nach Europa, denn in China könnte es möglicherweise gewisse Lockerungstendenzen geben für Bankaktionäre. Man will damit insgesamt die Branche in Sachen Kapitalaufnahme unterstützen. Das wirkt also insgesamt eher mal ein bisschen entspannend. In der Eurozone hat die Geldmenge etwas zugelegt, drei Prozent, um genau zu sein.

Makrodatentechnisch ist es in Japan so, dass der Dienstleistungssektor die PPIs um 2,7 Prozent zugelegt hatten. Erwartet worden waren nur 2,6 Prozent. Damit ist man leicht über den Erwartungen und es verdichten sich, und das haben wir die Tage über schon gesehen, die Meldungen, dass die Bank of Japan weiterhin Spielraum für zusätzliche Straffungen möglicherweise vorbereitet. Kurz gesagt, auch außerhalb des Nahen Ostens bleibt das Bild ehrlicherweise des Umfeldes, in dem wir im Moment aktuell unterwegs sind in Sachen Inflation und Zinssorgen, eher mal restriktiver.

Unternehmensaussichten in den USA sind im TMT-Bereich neben Meta noch bei Advanced Micro Devices und Intel. Gestern hat es nämlich Unterstützung gegeben durch Berichte, deswegen sind die Aktien auch fester gewesen, dass es im Bereich CPUs möglicherweise Lieferengpässe geben könnten, die möglicherweise Preiserhöhungen nach sich ziehen könnten. Bei Dell Technologies haben wir gesehen, ebenso bei Hewlett Packard Enterprises und auch bei Super Microcomputer, Dass die Hoffnung, dass möglicherweise eine schwächere Nachfrage und dementsprechend sinkende Preise bei Speicherchips die Margen bei den genannten Unternehmen entlasten könnten. Bei Alphabet und Metaplattform zusätzlich noch neben dem juristischen Thema, was da im Fokus ist, sind natürlich auch die Wetten bei Speicheraktien wie bei Micron, Sandisk und wie die alle heißen im Fokus in diesem Sektor. Wir haben gestern ziemliche Abschläge gesehen, Micron eigentlich mit super Zahlen, die haben ja auch die Ausblicke angehoben, aber die Aktie durchweg unter Druck, kann man ehrlicherweise sagen. Es gibt einfach Kapazitätssorgen und die technologischen Diskussionen nach der GTC-Konferenz, die wir ja letzte Woche auch gemeinsam uns angeguckt haben, inwieweit sich die Preise in den jeweiligen Segmenten möglicherweise entwickeln werden. So, ein aktivistischer Investor steigt bei...

Bei CGN1 möglicherweise mit einem Volumen von 2,5 Milliarden. Es gibt Berichte, wonach das Management über einen Verkauf nachdenkt. Ebenso ein Verkauf bei JetBlue. Möglicherweise ein Investor, der die Airline übernehmen könnte. Dementsprechend die Aktie gestern um die 14 Prozent gestiegen. Kommen wir noch zu ein paar Analystenmeldungen. ISM Holding, die wurden heute von Bernstein, was das Kursziel betrifft, auf 1.971 Dollar nach oben gestuft, nach zuvor 1.911. Man bleibt bei der Einstufung outperform, sagt die Aktie wäre der Topic im europäischen Halbleitersektor.

Neben den Meldungen zur Alibaba Group hat Saskia Herner auch das Kursziel gesenkt auf 170 Dollar, von zuvor 190 Dollar. Man ist trotzdem einigermaßen positiv. Mehr Investitionen werden sich positiv auswirken, momentan natürlich nicht. Die Barge leidet, aber möglicherweise setzt man sich am Ende im Cloud-Geschäft auch dank der etwas besseren Profitabilität durch. Tui, da gab es gestern ja Zahlen. Dementsprechend nicht verwunderlich, dass die Analysten von Goldman Sachs sich melden. Sie senken das Kursziel auf 46 Dollar. TD Kauen hebt das Kursziel auf 42 Dollar. Insgesamt kann man sagen, die Analysten bleiben konstruktiv, was das Unternehmen betrifft. Bei Airbnb gab es von Tui eine Hochstufung auf Hold, von Sofort Sell. Das Kursziel wurde angehoben.

Auf 129 Dollar, zuvor 107 Dollar. Man sieht eine gewisse Entspannung im Reisesektor. Bei Robinhood gestern die Aktie stark. Aktienrückkaufprogramm angekündigt. Goldman Sachs senkt trotzdem das Kursziel auf 91 Dollar. Jefferies startet die Aktie mit einem Kursziel von 88 Dollar. Bei Coinbase sieht man seitens von Goldman Sachs das Kursziel der Aktie fair bewertet bei 235 Dollar. Nach den letzten Tagen, bleibt weiter aber mit Kaufen unterwegs. Bei Shift Payments ist Raymond James runtergegangen in der Einstufung auf Outperform von zuvor. Strong Buy Kursziel 67 Dollar. Und im Industrie-, Energie- und Versorgerbereich sehen wir, dass Generac Holdings von der Bank of America im Kursziel gesenkt wurden. Und zwar von 260 auf 248 Dollar. Man bleibt bei der Kaufempfehlung. Wells Fargo hebt das Kursziel leicht an auf 238 Dollar. das Thema insgesamt bei beiden Analystenhäusern ist die Energieresilienz bei den Data-Centern.

Wir machen es jetzt bewusst mal ein bisschen kürzer. Wir sehen uns heute Abend, guys, zur Closing-Bell wieder. Ich hoffe, dass es nicht so chaotisch wird, was euren Handelstag betrifft, sondern ich wünsche euch einen sehr guten. Ich freue mich darauf, lasst gerne einen Like da und wir sehen uns heute Abend wieder in alter Frische. Bis dann, einen guten Handelstag für euch. Ciao, tschüss, euer Patrick. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch.

Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keine Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Und das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.