Heute ist Dienstag, der 7. April. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt mit mir, Patrick DeWayne. Die Wall Street nach Osterpause heute im negativen Modus unterwegs. Alle wichtigen Indizes fallen, denn Donald Trump hat die Eskalationstaste auf seinem Portal Truth Social gedrückt. Bis 20 Uhr Eastern Time amerikanischer Zeit, also in der Nacht heute, wird sich entscheiden, ob Donald Trump diese Iranfrist nutzt oder ob er eskaliert. Ansonsten gute Nachrichten von Entropic und auch von Apple. Ansonsten noch ein paar Analystenkommentare über all das. Sprechen wir jetzt. Dienstag, der 7. April. Willkommen zur Opening Bell, meine lieben Freundinnen und Freunde. Mit mir Patrick DeWayne an einem Tag, wo man versuchen muss, die aktuellen Geschehnisse einzuordnen, zu verdauen, zu strukturieren. Gar nicht so leicht. Deswegen erstmal der sanfte Einflug hier sozusagen. Ich hoffe, ihr hattet schöne Ostertage. Ich hoffe, ihr habt es mal genossen, dass wir eine kleine Pause gemacht haben. Ich bin in der Zwischenzeit mit der 5 vorne unterwegs, habe am Samstag gefeiert, eine ganz tolle Party gehabt mit vielen lieben Menschen, tollen Begegnungen und versuche diesen positiven Schwung einfach mitzunehmen jetzt in die Berichterstattung in den heutigen Tag. Aber ich bin ehrlich, das wird keine einfache Aufgabe sein. Denn Donald Trump hat vorgelegt mit seinem Statement auf Truth Social, seinem Lieblingskanal, und hat... Eine sehr signifikante Warnung in Richtung Iran rausgegeben. 20 Uhr Eastern Time, das bedeutet plus sechs Stunden, also quasi heute in der Nacht um zwei, könnte möglicherweise diese Ankündigung von Donald Trump, hier ist die zweite Seite aus seinem Statement. Möglicherweise dazu führen, dass die Eskalation weiter voranschreitet. Und ein Markt so zu handeln, diese politische Szenario, was der Markt aktuell versucht einigermaßen zu handeln, ist nicht leicht. Keine Frage, denn was machen wir jetzt? Wir hatten jetzt vier freundliche Tage gesehen an der Wall Street. Es ging nach oben. Gleichzeitig diese Verunsicherung, die Futures sind heute nach unten gerichtet. Ganz klar, die Geopolitik schlägt makro. Alle Blicke sind natürlich in den Iran und das, was heute Abend 20 Uhr amerikanischer Ostküstenzeit passieren sollte. Gucken wir uns die entsprechenden Öl-Futures dazu an, sehen wir, dass der WTI-Preis weiter am kläffern ist. Verglichen mit den Preissteigerungen, die wir dort sehen, ist einigermaßen, das Tempo muss ich ehrlicherweise sagen, kräftig. Was die Märkte betrifft, das ist sogar noch einigermaßen komod. Also es könnte jetzt auch schlimmer irgendwie sein, wenn wir uns die 10-jährigen Treasuries anschauen. Die sind leicht im Rückwärtsgang, also da kaum eine Bewegung eher in Richtung 4,3% Rendite. Man weiter unterwegs, da sind wir von den höchsten Ständen sozusagen zurückgekommen. Aber ich meine, sind wir mal ganz ehrlich, die Hoffnung, dass der geopolitische Schock am Ende begrenzt bleibt, ist natürlich zwar da, aber auf der anderen Seite gibt es natürlich auch berechtigte Sorgen nach diesen Threads von Trump, dass die Inflationsangst und Schlagflationsthemen hier massiv zurückkommen. Reuters beispielsweise schreibt, dass der Brandpreis noch länger steigen wird. Und ich habe BlackRock-CEO Fink gehört, der hat in einem Interview der BBC gesagt, Er geht davon aus, dass so oder so der Ölpreis sich aufgrund der Verknappung der bereits vorgenommenen Zerstörungen auf Strukturen, Infrastrukturen, sich darauf auswirken wird, dass der Ölpreis irgendwo zwischen 110 und 150 Dollar steigt. Und verharren könnte, so schätzt er das ein. Er sagt, im Grunde gibt es nur zwei Extreme. Frieden oder eben weitere Eskalationen. Das ist auch das, was Donald Trump quasi angekündigt hat. Ich würde gerne über andere Themen sprechen mit diesem Fokus Politik, weil das einige von euch auch immer wieder anmahnen. Aber die Politik hat nun mal diese nachhaltige Wirkung auf die Kurse und gibt natürlich auch andere wichtige Themen, keine Frage. Aber das ist für den Moment das, was die Wall Street in Atem hält. Wir sehen zwar keine Panik, aber schon eine gewisse Nervosität in den Märkten. Das bedeutet also, um es nochmal zusammenzufassen, Öl hoch, Unsicherheit hoch, aber eben noch kein kompletter Risk-of-Modus. Was sich natürlich im Tagesverlauf noch verändern kann, wenn der Iran neue Schlagzeilen produziert. Israel hat beispielsweise vermeldet, dass man einen weiteren Führer der Revolutionsgarden getötet hat und damit könnte Geopolitik weiter, weiter, weiter in den Fokus rücken. Ansonsten, das haben wir gesehen an Daten, die Auftragseingänge langlebiger Güter für den Februar sind mit minus 1,4 Prozent schwächer ausgefallen als erwartet. Erwartet worden war ein Minus von 1,1 Prozent. Wenn man den Transportsektor allerdings rausrechnet, gab es ein Plus von 0,8 Prozent. Und wen wundert es natürlich, dass durch den jetzt lange anhaltenden Krieg die Transportkomponente natürlich ein ganz wichtiger, entscheidender Faktor ist. Bei den Preisen für Benzin drückt sich das natürlich gleich wieder aus in steigenden Notierungen. Ergo ist der Bereich rückläufig. Insgesamt, wenn man sich das ganz große Makrobild neben dem Risikohebel Energie mal genauer anguckt, wir haben ja gerade den Ölpreis schon gesehen, ist die Situation so, dass es für vor allen Dingen die Transportindustrie, die Industrie, die Airlines, Logistik am Ende auch für die Verbraucher logischerweise alles teurer wird. Der jüngste ISM-Service-Bericht, den gab es bereits letzte Woche, ich möchte den aber noch so ein bisschen mal nachholen, hat auch diesen Preisdruck deutlich signalisiert. Ich habe euch mal die Grafik mitgebracht, hier, damit ihr das noch ein bisschen schriftlich veranschaulicht habt. Die bezahlten Inputpreise lagen so hoch wie seit über 13 Jahren nicht mehr. Und genau deshalb wird der US-KPI am Freitag jetzt noch wichtiger werden. Sondern der Markt diskutiert auch schon die zweite Runde dieser Geschichte, nämlich im Grunde, wie hoch wird die Inflation steigen, wie drastisch das Wachstum zurücklaufen und wie konkret sieht die Stagflation aus. Keiner geht mehr davon aus, dass wir keine Stagflation haben, sondern die Frage ist nur, wie sehr die Stagflation sozusagen Einzug hält. Also stagnierendes Wirtschaftswachstum, ja, einzelne Sektoren liefern dann bessere Bilder, keine Frage. Aber Transport gehört eben dazu in die von mir genannten Industrien. Und die Frage wird wirklich sein, wie sich das auf die Gesamtbranche auswirken wird. An der Börse wird nicht die Vergangenheit, nicht das Jetzt und Heute, an der Börse wird die Zukunft gehandelt. Was im echten Leben passiert, ob die Wirtschaft gerade läuft oder eben nicht, das finden Börsianer meistens schneller heraus als diejenigen, die mit Börse nichts am Hut haben. Vollkommen richtig. Es gibt immer ein Licht am Ende des Tunnels. Nur könnte es eben auch ein Zug sein. Und genau deshalb bin ich Börsianer aus Leidenschaft. Ich lasse mich ungern überraschen und bin lieber bestens informiert. Seit fast drei Jahrzehnten begleitet mich das Handelsblatt an der Wall Street. Es ist kein Zufall, dass mein Podcast vom Handelsblatt gefeatured wird. Für diejenigen, die noch kein Handelsblatt-Abo haben und den vollen Zugriff auf alle Inhalte genießen möchten, habe ich heute unter handelsblatt.com-mehr-aktien ein Vorzugsangebot. Damit könnt ihr das digitale Handelsblatt vier Wochen lang für nur einen Euro testen. Als Abonnent bekommt ihr außerdem den wöchentlichen Geldanlage-Newsletter mit klaren Empfehlungen und Finanztipps. Den Link zum Probemonat findet ihr in den Shownotes. Werbung Ende Kommen wir zu ein paar Einzelunternehmungen, denn da gab es auch ein paar signifikante Zahlen, unter anderem von Entropic. Statt 9 Milliarden rechnen sie jetzt mit Revenues von 30 Milliarden. Broadcom, Alphabet, Google, Entropic, auch da eine Geschichte. Im Grunde eine der wichtigsten positiven Entwicklungen heute am Markt ist tatsächlich die Broadcom-Aktie, denn das Unternehmen hat mit Alphabet und Google sozusagen eine langfristige Vereinbarung bis 2031 gestartet. Abgeschlossen, um kundenspezifische AI-Chips, also unter anderem diese sogenannten TPUs und weitere Komponenten für Googles nächste KI-Racks zu liefern. Zusätzlich erhält Entropic ab 2027 Zugang zu rund 3,5 Gigawatt KI-Rechenleistung auf Basis dieser Infrastruktur. Und Reuters berichtet in dem Zusammenhang, dass die annualisierte Umsatzrate von Claude inzwischen bei den von mir eben angesprochenen 30 Milliarden US-Dollar liegt. Nach rund 9 Milliarden Ende 2025. Also innerhalb von nicht mal vier Monaten eines Vierteljahres brutale Nachfragesignale. Analytisch passt dazu ganz gut, dass JP Morgan bei Broadcom auf Übergewichten bleibt und den Deal als ganz klar positiv und bullisch bewertet. Die Botschaft ist simpel. Custom AI, Silicon bleibt ein riesiges Thema und Broadcom wird immer tiefer im Stack verankert sozusagen. Nicht ganz so gut, die Nachrichten heute bei Apple, da ist das Bild gemischt, aber trotzdem, wenn ihr mich fragt, insgesamt stabil. Evercore ISI bleibt bei Outperform mit einem Kurs von 330 Dollar bei der Aktie und die Argumentation, das Wachstum im App Store hat sich im März zwar verlangsamt, vor allem wegen dem Gaming-Bereich, aber Apple Pay, iCloud, Lizensierung stützen weiter insgesamt. Auf der anderen Seite bleibt die UBS bei Apple nur bei neutral mit einem Kurs von 280 Dollar und verweist auf ein Wachstum von nur rund 7 Prozent im Märzquartal. Bedeutet im Klartext neben diesen Fold, Handy Fold, Schwierigkeiten, Lieferschwierigkeiten. Dass die Qualität sich im Grunde, was die Analysten-Einschätzung betrifft, auf zwei Sachen spezialisiert, auf Stabilisierung. Auf der einen Seite verlangsamt das Service-Wachstum und aber den insgesamten Bereich, wo Apple insgesamt, muss man sagen, im AI-Bereich so ein bisschen zurückhaltend war, dadurch aber natürlich auch nicht so hart getroffen wird, sollte das AI-Thema bei Apple nicht so brutal aufgegangen werden. Apple finde ich insgesamt ein spannendes Thema, spannendes Unternehmen, weil man da so ein bisschen gucken kann, dass dadurch, dass sie so viele Geräte im Markt haben. Sie AI nutzen von anderen, es aber nicht entwickeln müssen, dadurch keine so hohen Kosten haben, aber in der Usability natürlich auch ganz klar die Nase vorne haben. Die zweite Sache, auf die wir mal gucken, sind so ein bisschen die Health-Themen. Die waren in letzter Zeit auch ganz gut. Also United Health, Humana, Elevance Health, Molina Healthcare und weitere. Denn da gab es ein paar Analysten, Kommentare, die ein Bild zeichnen, dass insgesamt diesen sogenannten Managed-Care-Segment ein positives Licht sozusagen oder Schlaglicht geben. Warum? Der Auslöser sind die finalen Medicare Advantage-Raten für das Jahr 2027. Laut einem Bericht von Reuters wurde bekannt, dass die Zahlungen im Schnitt um 2,5% knapp steigen sollen. Also deutlich über dem Januar-Vorschlag der lediglich ein Up von nur 0,1%. Also 2,5% Up versus 0,1%. Die zusätzlichen, Zahlungen dürften laut Reuters mehr als 13 Milliarden US-Dollar ausmachen und dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass die entsprechenden Aktien aus dem Health-Sektor entsprechend positiv reagiert hatten. Also United Health Group plus 6,6 Prozent. Roundabout Humana zweistellig nach oben. Elevance und Monolina Healthcare ebenfalls deutlich im Plus unterwegs. Reuters verweist zudem auf einen zusätzlichen Effekt von rund 2,5 Prozent, kann man sagen, durch Anpassung bei den Risikobewertungen, was in etwa ungefähr nochmal 5 Prozent Gesamtanstieg ausmachen könnte. Und ich gucke parallel immer darüber, weil da möglicherweise eine Breaking News kommt. Die Analysten der Bank of America heben entsprechend dieser Neubewertung die Kursziele an für UnitedHealth auf 337 Dollar, von zuvor 315 Dollar. Bei Humana auf 210, von zuvor 196. Elevance Health steigt auf 405 Dollar, waren zuvor mit 385 Dollar. Molina Healthcare auf 152 Dollar, angehoben von zuvor 145 Dollar. Wells Fargo hält bei Humana ebenfalls das Kursziel an auf 227 Dollar mit einer Kernaussage, die bedeutet, dass man einfach mehr Visibilität für 2027 hat, Vertrauen in die Margenentwicklung und eine gewisse Sicherheit. Wir sind jetzt am Edge sozusagen der Berichtssaison. Die Banken machen da ja auch immer die Vorreiterrolle. Dementsprechend kommen auch da ein paar Analystenmeldungen von Morgan Stanley ein bisschen zur zweiten Reihe, zu EastWest Bankop, zu Pinnacle Finance Partners und zu Popular. Im Bankenbereich sehen wir sozusagen mehrere Upgrades, unter anderem auch von der UBS und das prominenteste Beispiel ist eben Morgan Stanley. Die werden auf Kaufen hochgenommen von zuvor neutral mit einem Kurs von 196 Dollar. Die UBS argumentiert mit der Qualität des Unternehmens, mit einer starken Wealth Management Story, einer gewissen Stärke im Bereich Advisory und möglichen IPO Gewinnen, die in der Pipeline sind. Das ist alles wichtig. Warum? Klar, es zeigt, trotz Iran, Private Credit und KI-Umbruch, sieht die UBS gerade in Qualitätsbanken aktuell zumindest auf dem Niveau doch diverse Einstiegschancen. Dazu kommen noch so zweite Reihe Banken wie EastWest Bancorp. Die sind mit einem Kursziel mit 125 Dollar ausgestattet auf Kaufen. Bei Pinnacle Kursziel 110 Dollar von der UBS bekommen, bei der Popular Bank 160. Hier ist die Logik immer ähnlich, ne? Gute Effizienz, solide Kapitalbasis kann man sagen und mit einem gewissen Rerating-Potenzial. Auf der Gegenseite stehen allerdings auch ein paar skeptischere Stimmen, was die Analysten-Meldungen betrifft, zum Beispiel bei First Horizon, da hat man die Aktie auf neutral runtergestuft, bei Western Alliance auf neutral ebenso und man muss bedenken und das kann man als Fazit ziehen oder berücksichtigen, man muss selektiv sein im Bankensektor. Ich bin gespannt, was die Zahlen dann für Fakten liefern, wenn wir dann in die Berichtssaison einlaufen. Aber ein spannendes Thema. Also im Bereich Immobilien und Housing haben wir von den Toll Brothers und D.R. Horton eine gewisse Schwäche heute gesehen. Seaport stuft die Toll Brothers und D.R. Horton beide von kaufen auf nur noch neutral herunter. Und zur Begründung heißt es, es gibt einen gewissen Gegenwind im Housing-Markt. Das liegt natürlich auch an dem Nachfragedruck, einem schwächeren Zyklus insgesamt und an den nach wie vor ultrahohen, und das wird sich auch mit der zunehmenden Inflation nicht ändern, mit den ultrahohen Hypothekenzinsen. Man kann es formulieren, wenn Öl hoch bleibt und Zinsen länger oben bleiben, dann wird genau dieser Bereich, nämlich der Immobilienbereich, immer anfälliger, störanfälliger und häufiger getroffen. Kommen wir zu Fintech und Plattform. Aus dem Bereich Digital Banking gab es, was die Analystenkommentare betrifft, auch einen eher mal konstruktiv anmutenden Ton. Bei MercadoLibre hat Jefferies die Aktie auf Kauf und hochgestuft mit der Begründung, die konsequente Wachstumsinvestitionen und die starken operativen Umsetzungen, die das Unternehmen liefert, sind Grund dafür, weshalb man positiver gegenüber der Aktie gestimmt ist und dementsprechend, dass die Aktie in der Einstufung auch etwas freundlicher sieht. Und auch hier wieder heißt es Kontext, Kontext, Kontext. Gerade dass Banken irgendwie ein wichtiger Faktor sind. Bei Nevan hat die Bank of America die Aktie mit Kaufen eingestuft. Die Story hier, KI-gestützte Plattform für Geschäftsreisen, Spesen und Zahlungen. Ganz spannender Faktor, ganz spannendes Geschäftsmodell. Aus dem Bereich Networking, Software und Cloud kommt bei Arista Networks von Rosenblatt ein Upgrade auf Kaufen ebenfalls. Mit dem Argument, dass hier robuste Orders. Hohe abgegrenzte Umsätze von 5,4 Milliarden US-Dollar im Quartal und ein weiter potenziell stärkeres Wachstum als bislang angenommen noch nicht vollständig in die Aktie eingepreist sein könnte. Bei ServiceNow bleibt BTIG zwar bei Kaufen, senkt aber das Kursziel auf 185 Dollar, von zuvor 200 Dollar. Mit der Begründung, für das Geschäftsjahr 26 wirkt die Subscription Guidance mit wenig Abseite im Moment. Und auch die aktuellen Konsulentschätzungen für 2027 bzw. 2028 erscheinen für den aktuellen Zyklus etwas zu hoch. Barclays bleibt bei Oracle auf Übergewichten. Wichtig ist hier weniger eine kurzfristige Zahl, die genannt wird, sondern der strategische Ansatz, den die Analysten fahren. Der CFO-Wechsel wird als sinnvoll eingestuft, weil das OCI-Geschäft kapitalintensiver und komplexer wird und da braucht man einfach viel Know-how und das ist mit dem CFO-Wechsel einhergegangen. Bei Akamai Technologies und Digital Ocean hat man von Piper Sander jeweils höhere Kursziele gesehen, trotzdem bleiben die Aktien mit der Eintufung neutral unterwegs. Also ein etwas besseres Narrativ, aber die Bewertung hat schon relativ viel vorweggenommen, deswegen ändert es sich da nicht groß. Im Bereich Space und Defense bekommt Rocket Lab von Citi ein Market Perform, eine Hochstufung mit Kursziel 85 Dollar und zur Begründung heißt es hier Launch, Verteidigung, Raumfahrt, Dienstleistung und damit natürlich ein insgesamt besseres Chance-Risiko-Verhältnis im Space Sektor. Wir sehen ja auch gerade Artemis 2, sind auf dem Rückweg, scheint alles gut zu laufen, also das Thema ist cool. General Dynamics bleibt bei Jefferies auf Hold. Man senkt das Kursziel leicht auf 380 Dollar. Beim Blick auf das erste Quartal ist man etwas zurückhaltender seitens der Analysten geworden. Das sind die Benzinpreise, die wir gesehen haben, die ich euch nicht vorenthalten wollte. Finde ich ganz interessant. Bisschen spontan reingesappt, habe gerade gedacht, 4,14 Dollar die Galone. Klar, nichts zu vergleichen mit unseren Preisen, die hier sind ja völlig krank, die wir hier haben. Wir sind aber auch, glaube ich, das einzige Land in Europa, das irgendwie keine wesentlichen Schritte unternimmt, also sprich Steuersenkungen oder Kürzungen oder Subvenzierung. Wir überlegen uns, was man gegen hohe Benzinpreise macht und überlegen, dass man nur einmal am Tag die Preise anheben darf. Das ist mal ein Move. Ich will keinen Bärschirm getreiben, aber Katharina Reiche, geiler Move. So, Entschuldigung, ich bin abgeschweift. Ich finde es immer wieder großartig. Ich habe gesehen, neulich eine Tankstelle in Hessen, da war der Dieselpreis pro Liter bei 3 Euro. Das war unglaublich. So, noch ein paar Analysten-Einschätzungen. First Solar, da haben Jefferies die Aktie auf Hold gesenkt und das Kursziel gleich mit. 187 Dollar. Vor allen Dingen die Sorgen über Logistik und Inflationskosten sind Grund dafür, weshalb man vorsichtiger wird. Bei Intel hat Wells Fargo das Kursziel auf 55 Dollar angehoben, bleibt aber insgesamt nur bei Equal Rate. Die Unsicherheit rund um die Thematiken Margen, Free Cashflow und operative Umsetzung bleibt nach wie vor. Und guys, eine Sache haben wir noch gar nicht besprochen, das ist Taiwan. Bei Arm Holdings wird man auch defensiver seitens Smalling Stanleys. Man nimmt die Aktie auf Equal Rate runter, das Kursziel auf 150 Dollar. Der DRAM gegen Wind, Margendruck, gewisse Lizenzrisiken, all das nimmt zu. Deswegen ist man feuchter bei Armholdings. Aber die Aktie ist ja auch gelaufen wie mit Katze, kann man nicht anders sagen. Ja, und Taiwan, ein Gedanke dazu. Ich habe jetzt gerade neulich eine Sendung gesehen, also keine Werbung oder so, aber Markus Lanz, da saß ein Herr Aachen, glaube ich, hieß der gute Mann, der hat gesagt, dass er in einem Buch beschreibt, dass es möglicherweise eine Seeblockade Chinas von Taiwan geben sollte. Also keine unmittelbare militärische Intervention im Sinne von Bomben, Raketen und so weiter. Aber möglicherweise eine Sehblockade. Und die Schäden, die daraus sich erwachsen könnten, innerhalb eines Jahres beziffert er auf die Summe der Finanzkrise 2007-2008, Corona und der Summen, die der Russland-Ukraine-Krieg sozusagen verursacht hat. Zwischen 6 und 10 Billionen US-Dollar pro Jahr. Holla die Waldfee, das ist nicht schön. Das macht keinen Spaß. Bei dem Gedanken, ich verdränge den noch, der etwas von 2027 erzielt, deswegen sage ich einfach mal, hey komm, momentan beschäftigen wir uns nicht damit. Aber das ist natürlich ein Faktor, den darf man, vor allem was die Chip-Industrie betrifft, nicht außer Acht lassen. Und ein anderer Faktor, den wir auch nicht außer Acht lassen sollten, ist nicht nur die Straße von Hormuz, sondern auch der Weg Richtung Suezkanal. Wenn die Hute-Rebellen da weiter, sage ich jetzt mal, Dampf machen, sich einmischen in diesen Konflikt, ist auch diese Route zu. Ja, das nur so am Rande. So, passt mal auf. Ich habe noch zwei Sachen mitgebracht. Neben dem ISM so ein bisschen der Blick auf, was denn uns noch erwartet kalendermäßig. Was werden wir diese Woche noch sehen? Heute ist ja relativ ruhig. Wie gesagt, die Auftragseingänge haben wir gesehen. Ich werde in der Closing-Bell mit euch noch die Verbrauchererwartung der New Yorker Fett so ein bisschen abkaspern. Dann nach Börsenschluss sehen wir Zahlen unter anderem von Levi Strauss. Wir haben den Investorentag von Nutanix und morgen sehen wir dann in Japan die Einkommensdaten für die Februar. Zinsentscheidung Neuseeland. Und dann sehen wir am Mittwoch dazu noch die Daten aus der Eurozone, Erzeugerpreise, Einzelhandelsumsätze, Zahlen wichtig vor Börsenbeginnenden von Delta Airlines und ich bin auf den Kommentar gespannt, was man in Sachen Kerosinpreise, die um 40% allein dieses Jahr gestiegen sind, was man da parat hält. Dann Applied Digital und Constellation Brands dann nachbörslich morgen mitzahlen. Am Donnerstag sehen wir dann vereinzelt jetzt Zahlen, Privateinkommen, Konsumausgaben. Der PCE-Inflation für Februar wird ganz wichtig sein. Die BIP-Revision fürs vierte Quartal gucken wir uns an. Nach Börsenschluss dann aus der zweiten Reihe ein paar Zahlen. In Japan dann die Erzeugerpreise auch ganz wichtig. Am Donnerstag noch wegen den Entwicklungen rund um die Zinsentwicklung in Japan und was da auf uns warten könnte. Und den Rest kaspern wir sozusagen dann gemeinsam durch. Also, was machen die Märkte? Werden wir mal einen gemeinsamen Blick drauf, jetzt vorbörslich. Bzw. jetzt sind wir ja gerade schon unterwegs im Live-Programm, sind schon gestartet. Die Märkte halten sich, wie würde ich das mal einordnen, noch komod, wenn ich überlege, was das Risiko ist, was auf dem Spiel steht und mit der Frage, ob Donald Trump weiter eskalieren wird. Wir werden heute Abend in der Closing-Welle auf keine finale, abschließende Antwort haben oder finden, werden uns aber dem Ganzen nähern und ich bin gespannt, was die Aktienbewegungen bis dahin machen. Ich wünsche euch für den Nachmittag jetzt einen guten Handelstag. Lasst einen Daumen hoch, ein Like da, einen Kommentar, empfehlt uns. Ich würde jetzt gerne einfach diese Woche die 190.000 Follower auf dem Kanal mal begrüßen dürfen, beziehungsweise den 190.000. Follower. Helft mit, dass wir das erreichen. Und wir sehen uns heute Abend zur Closing Bill wieder. Bis dahin wünsche ich euch einen guten Handelstag. Macht's gut, meine lieben Freunde. Bis dann. Ciao, tschüss. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keine Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, Das ist immer noch dieser Mann hier für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.