Heute ist Dienstag, der 14. April. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Die Rallye an der Wall Street geht weiter. Die Erzeugerpreise lagen im März unter den Erwartungen des Marktes, auch wenn sie insgesamt sehr heiß ausgefallen sind. Wir sehen auch einen weiteren Rücklauf der Ölpreise. Das hilft dem Aktienmarkt ebenfalls. Und die meisten Ergebnisse sind bisher eigentlich ganz gut ausgefallen. gefallen. Die Aktien von BlackRock können von den Zahlen profitieren, wobei eben doch auch die ein oder anderen eher Gewinnmitnahmen sehen. JP Morgan ist nach den an sich guten Zahlen kaum verändert. Wells Fargo geht unter Druck und die Citigroup neben BlackRock einer der größeren Gewinnern nach den Quartalszahlen. So, einen schönen guten Morgen. Wir haben eigentlich überwiegend gute Nachrichten der S&P, auch der Nasdaq, beide freundlich. Man merkt aber, dass nach dieser gewaltigen Rallye in den letzten Tagen die Luft ein bisschen dünner wird. Wir haben im Nasdaq jetzt eine 9-Tage-Rallye in Folge gehabt. Das ist die längste und auch eine der größten Gewinnstrecken seit fünf Jahren. Der S&P 500 hat quasi die gesamten Verluste des Iran-Kriegs mittlerweile aufgeholt, auch mit sehr viel Dynamik. Und wir sehen, dass jetzt die ersten Markttechniker um die Ecke kommen und sagen, also. Auf den Niveaus, die wir jetzt erreichen, ist die Wahrscheinlichkeit einer Konsolidierung und eines leichten Rücklaufs gegen Ende April gestiegen, so Mark Newton von Fundstrat. Ich fange mit dem Chart mal an. Hier sehen wir die Entwicklung des S&P, ein Anstieg von 500 Punkten innerhalb von acht Handelstagen. Das ist schon ordentlich. Die Handelsvolumen sind übrigens auffällig dünn nach wie vor und wir sehen, dass die Momentumindikatoren, die RSI Momentumindikatoren mittlerweile in einen überkauften Bereich hineinlaufen. Mark Newton geht also davon aus, dass wir uns jetzt in den nächsten Tagen in einer Spanne von 6.850 bis 6.900 halten werden, bevor wir dann gegen Ende April etwa 38 bis 50 Prozent der eingefahrenen Kursgewinne erstmal abgeben. Wie dem auch sei, bleibt Mark Newton bullisch. Er sagt, dass wenn dieses Szenario eintritt, dass damit Risiko, Chance für den Mai hineingehen, wieder attraktiver werden. Ob es dann so kommt, das wird die Zukunft zeigen. Nicht der Einzige, der betont, dass wir in den letzten Monaten schon vor Beginn des Iran-Kriegs um 6.900 bis 7.000 S&P viele Widerstände gesehen haben, immer wieder Probleme hatten. Und zu guter Letzt ist die Situation makroökonomisch gesehen aktuell eben doch auch eingetrübter als vor Beginn des Iran-Kriegs. Und das bringt mich zu zwei, drei weiteren Faktoren, vielleicht ganz kurz mal zusammengefasst, die die Wall Street heute tragen. Wir haben zum einen zwar sehr heiße Erzeugerpreise im März, aber deutlich geringer als die Wall Street erwartet hatte. Also ein ähnliches Phänomen wie bei den Verbraucherpreisen. Wir haben weiterhin sehr viele Schlagzeilen, die darauf deuten, dass die Gespräche zwischen dem Iran und den USA weiterlaufen. Also Hoffnung, dass dieser Waffenstillstand halten wird. Und der dritte Faktor, wir haben seit gestern den Startschuss der Berichtssaison. Wobei man sagen muss, dass bei den meisten Aktien nach den Meldungen der Zahlen die Kurse unter Druck stehen. Und das wird die entscheidende Frage sein. Die Erwartungen, die Messlatte, darüber hatte ich gestern schon gesprochen, für die Berichtssaison, hängt dieses Mal ausgesprochen hoch. Ich hatte gestern dazu schon eine Statistik von Factset und hier nochmal auch von Factset und Fundstrat. Und da sehen wir, die Wall Street rechnet also für das erste Quartal mit 12,2 Prozent Ertragswachstum im S&P 500. Ich finde, man muss bei diesen Darstellungen immer ein bisschen aufpassen, weil das Bild sehr stark verwischt wird durch einige wenige große Tech-Werte. Der Nvidia und Micron, wie gesagt, allein diese beiden Aktien machen einen sehr hohen Anteil, also 49 Prozent des Ertragswachstums aus im ersten Quartal. Also die Messlatte hängt hoch und wenn ich mir heute Morgen die Reaktion mal anschaue, wir hatten ja gestern Goldman Sachs und Louis Vuitton und Fastenal alle schwächer nach Bekanntgabe der Quartalszahlen. Wir haben heute Morgen sehr viele Ergebnisse im Bankensektor. Und hier gibt es zwar den ein oder anderen Gewinner, wir haben die Aktien der Citigroup auf der Gewinnerseite, BlackRock tendiert freundlich, aber die Liste der Verlierer ist wesentlich länger. JP Morgan etwas schwächer, Wells Fargo schwächer, Johnson & Johnson war anfangs freundlich, mittlerweile aber auch im Minus. CarMax auf der Verliererseite, Albertsons nach den Zahlen auch auf der Verliererseite. Also die Reaktion auf die Zahlen, die insgesamt eigentlich ganz gut ausgefallen sind, sind eher doch bisher jedenfalls ein bisschen mau. Und ich fange mal mit den Ergebnissen heute an und mit dem Finanzsektor, weil der, der, für diese Woche, wie immer, die Berichtssaison einleitet. BlackRock hat sehr gute Zahlen gemeldet, muss man sagen. Der Ertrag lag über den Schätzungen, der Umsatz lag über den Schätzungen, die Margen auch. Das ist immer eine gute Kombination, wenn alles drei letztendlich in die richtige Richtung läuft. Es gab nur einen Haken, die langfristigen Nettozuflüsse an Anlegerkapital. Die lagen unter den Erwartungen des Marktes. Aber die Aktie ist trotzdem auf der Gewinnerseite und wir sehen hier auch ein gewisses Aufatmen. bei BlackRock und diese Turbulenzen im Private Credit Fund Bereich. BlackRock hat sich hier hervorragend geschlagen. Das nimmt also hier so ein bisschen Sorge und die Aktie ist auf der Gewinnerseite. So, jetzt fangen wir mal mit den Banken an und mit dem Schwergewicht mit JP Morgan. Insgesamt sind die Zahlen, wie ja fast immer bei JP Morgan ausgesprochen, solide. Der Ertrag über den Schätzungen, der Umsatz über den Erwartungen, Die Rückstellungen für mögliche Kreditausfälle waren niedriger als erwartet. Genau das will man eigentlich sehen. Zweieinhalb Milliarden, das sind immerhin knapp 600 Millionen Dollar weniger, als die Wall Street erwartet hatte. Wir sehen sehr solides Kreditwachstum, 11 Prozent. Die Einlagen sind um sieben Prozent gewachsen. Das sind natürlich auch zwei wichtige tragende Säulen für eine Bank. Da geht es also auch in die richtige Richtung. Wenn man jetzt unbedingt einen Haken finden will. Dann sind es die Netto-Zinseinnahmen, die in diesem Jahr insgesamt ein bisschen niedriger ausfallen werden als erwartet. 104,5 Milliarden statt 103 Milliarden Dollar. Aber unterm Strich, muss man sagen, sind die Zahlen, die JP Morgan hier geliefert hat, wirklich gut. Und die Aktie ist im Vorfeld der Ergebnisse auch gestiegen, ähnlich wie bei Goldman Sachs. Insofern ist es eher ein Sell-the-News-Ereignis. Also nach Bekanntgabe der Zahlen wurden hier Gewinne mitgenommen. Es gab in Anbetracht der Situation hier in den USA im Prinzip, also finde ich, ein erstaunlich solides Quartal. Bei Wells Fargo sieht die Situation anders aus. Wells Fargo und City sind eigentlich schöne Beispiele. Bei City läuft es besonders gut. Der CEO dort macht einen exzellenten Job, auch bei der Neuaufstellung der Bank. Bei Wells Fargo, wow, ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann Wells Fargo im Bankensektor mal keine Haken hatte. Bei Wells Fargo ist man auch im Private Credit Bereich sehr stark investiert. Man hat eine Exposure von über 32 Milliarden Dollar. Im Vergleich zu den anderen Banken ist Wells Fargo hier also unter den Spitzenreitern. Und das abgelaufene Quartal, da wurde schon viel gezaubert, um das einigermaßen gut aussehen zu lassen. Die gute Nachricht ist, der Ertrag lag also über den Schätzungen des Marktes. Aber warum? Man hat die Kostenkontrolle verschärft und gleichzeitig wurde der Steuersatz sehr effizient gemanagt. Die Bank hat einen effektiven Steuersatz von unter 12 Prozent bezahlt, also sehr wenig. Und wenn man durch niedrigere Steuersätze den Ertrag pro Aktie quasi dann schlägt, die Schätzungen schlägt, ist das ein Low-Quality-Beat. Das hilft also nicht wirklich. Und gleichzeitig, und das auf der Sonnenseite, war das Kreditwachstum immerhin bei 10% und das Einlagenwachstum bei 6%. Also das ist jetzt nicht unbedingt schlecht, aber im Großen und Ganzen hätten die Zahlen besser ausfallen können. Die Aktie ist dementsprechend auf der Verliererseite. Nehmen wir die Citigroup als positives Beispiel. Der Ertrag pro Aktie liegt wirklich solide über den Schätzungen. 3,06 Dollar wurden erwartet. Und vor allen Dingen sieht man, dass die Umsätze über den Schätzungen des Marktes lagen. Und zwar solide über den Schätzungen. 24,6 Milliarden. Damit werden die Schätzungen über eine Milliarde Dollar geschlagen. Das ist gut. Gleichzeitig sehr gute Kostenkontrolle. Man hat auch die Steuersätze schön gemanagt. Es wurden weniger Steuern bezahlt, als man erwartet hatte. Aber nochmal, der Gesamtkompott sozusagen, der Cocktail, sieht bei der Citigroup im Vergleich zu Wells Fargo wesentlich besser aus. Und abgesehen davon ist die Citigroup im Private Credit Bereich nicht wirklich so stark vertreten wie Wells Fargo, wie der kleinere Wettbewerber. Ja, also insgesamt ganz gut. Aussichten bestätigt Aktie auch dementsprechend auf der Gewinnerseite. So außerhalb des Finanzsektors haben wir Johnson & Johnson mit etwas besseren Zahlen als erwartet und Aussichten leicht angehoben und die Aktie ist auch sehr gut gelaufen. Das muss man sagen, Spitzenperformer gewesen über jetzt eine jetzt schon längere Strecke hinweg. Die Aktie kann die Gewinne heute nicht halten und das wie gesagt, obwohl das letzte Quartal gut war und die Aussichten leicht angehoben werden. Das sind also in erster Linie eher Gewinnmitnahmen. So, dann haben wir CarMax. Da waren die Zahlen eigentlich auch ganz gut. Trotzdem ist die Aktie auf der Verliererseite. Wir haben den Supermarktgiganten Albertsons auch auf der Verliererseite heute Morgen. Dabei lag der Ertrag über den Schätzungen des Marktes. Für das Gesamtjahr, wenn man jetzt die Gewinnschätzungen nimmt, den Mittelwert nimmt, werden die Prognosen nur eingehalten und insgesamt wird das Umsatzwachstum hier minimal enttäuschen. Man meldet auch ein Aktienrückkaufprogramm um weitere 900 Millionen auf jetzt 2 Milliarden Dollar und die Dividende wird auch angehoben. 4% Dividendenrendite mittlerweile ist gar nicht so schlecht, die Aktie auf der Verliererseite. So, bevor ich gleich nochmal auf die Schlagzeilen um den Iran eingehe, nochmal einige, finde ich, ganz spannende Nachrichten im Tech-Sektor. Wir hatten gestern schon die Spekulation im Markt, dass Amazon überlegt, Global Star zu übernehmen. Da geht es um den Satellitendienst von Amazon. Amazon ist ja auch mit Raketen unterwegs. Da hat sich Jeff Bezos sehr früh positioniert neben Elon Musk, obwohl Elon Musk hier erstmal mit Starlink und SpaceX das eigentlich Rennen gemacht hat. Aber Amazon will in diesem Sektor mehr Gas geben und heute Morgen wurde also bestätigt, Amazon kauft Globalstar für 90 Dollar pro Aktie. Die Aktionäre von Global Stark können entscheiden, ob sie entweder in Cash bezahlt werden wollen oder in Aktien. Das sollen die Aktionäre entscheiden. Amazon will durch die Übernahme den Satellitendienst Leo stärken, um effizienter gegen SpaceX's Starlink agieren zu können. Starlink, das ist die eigentliche Story letztendlich bei dem Börsengang von SpaceX. Der Raketenbereich insgesamt verbrennt extrem viel Geld, Ex-AI letztendlich gesehen auch. Also der Satellitendienst Starlink ist letztendlich gesehen das Rückgrat im Wesentlichen des Ganzen. Also zumindest, wenn man sich die Profitabilität anschaut und gleichzeitig meldet Amazon, dass man in Zusammenarbeit mit Apple, also Amazon und Apple, werden Amazon Leo nutzen, um Satellitendienst für die iPhones und die Apple Watch mit zu betreiben. Also große Nachrichten bei Amazon und Global Star. Global Star ist dementsprechend heute Morgen auch stark mit auf der Gewinnerseite. Es gab gestern die Gerüchte von Bloomberg in die Welt gesetzt, dass Nvidia in Erwägung zieht, einen großen PC-Hersteller zu übernehmen. Ich habe gestern noch mit Dan Niles gesprochen, der in den End-90er-Jahren ja schon zu den großen Tech-Koryphäen gehörte, der, wie ich weiß, auch Michael Dell persönlich ganz gut kennt. Und der meinte gestern schon, ohne natürlich Insiderwissen zu haben, dass das aus Sicht von Nvidia letztendlich gesehen keinen Sinn machen würde, einen PC-Hersteller zu übernehmen. Und heute Morgen bzw. gestern Abend wurde dann auch von Nvidia dementiert die Spekulation, dass man also plant, einen PC-Hersteller zu übernehmen. Die Meldung kam gestern Abend dann bei Bloomberg. So much for that. So, ansonsten dürfen wir uns freuen, die Preise steigen. Bei Microsoft für die Surface PCs, wegen der gestiegenen Memory-Preise, über die Erzeugerpreise rede ich gleich nochmal. Da steht also heute Morgen auch Microsoft mit in den Schlagzeilen. So, ansonsten schauen wir noch ganz kurz auf SpaceX. Jetzt springe ich ein bisschen, weil wir SpaceX und Starlink eigentlich gerade schon hatten. Das Wachstum bei Starlink ist wirklich beachtlich. 50% Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr auf 11,4 Milliarden Dollar im Jahr 2025. Und die EBITDA-Margen, Charlie Munger hat EBITDA ja immer als Bullshit bezeichnet, aber gut, nehmen wir die EBITDA-Margen, 63 Prozent, das ist wuchtig für 2025 und die anderen Bereiche außerhalb von Starlink, also der Raketenbereich und XAI, da sieht man weniger starkes Wachstum und vor allen Dingen verbrennen beide Segmente Cash ohne Ende. Das berichte heute Morgen nochmal The Information. So, was haben wir ansonsten? Reuters berichtet, und das ist spannend, die Aktien von Meta haben sich ja undängst doch erstaunlich gut geschlagen. Und Reuters berichtet, dass Metas digital Werbeumsätze nun das erste Mal in diesem Jahr das Volumen von Google übersteigen wird. Also da sollte man Meta nicht unterschätzen. und last but not least ein Gerücht von Bloomberg und Reuters und die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert, ist wohlgemerkt sehr gering. United eher. Hat sich anscheinend mit Washington dazu ausgetauscht, ob eine potenzielle Übernahme, ein Merger mit American Air denkbar sein könnte. Da muss man ganz klar sagen, American Air und United gemerged als eine wirklich mega gigantische Airline. Ich kann mir nicht vorstellen, selbst bei der Trump-Administration, dass das durchgewunken wird, weil dadurch das gesamte Marktgefüge hier in den USA sehr stark kippt. Wir haben dann einen so dominanten Player, dass der Wettbewerb gar nicht mehr dagegen anstinken kann. Abgesehen davon wird das vermutlich auch für die Verbraucher, und das ist entscheidend, nicht von Vorteil sein. So, dann kommen wir jetzt nochmal ganz kurz zum Thema Iran, bevor wir auf die Up- und Downgrades kommen. Und da haben wir erneut sehr, sehr viele Nachrichten, die überwiegend optimistisch sind. Ich hatte ja gestern schon gesagt, dass die ersten Reaktionen am Wochenende, oh Gespräche gescheitert, überzogen gewesen sind. Die Gespräche haben zu keinem Ergebnis geführt, aber zu sagen, sie sind grundsätzlich gescheitert, ist zunächst einmal insofern nicht ganz richtig, weil die Tore offen bleiben. Und das sieht man bei vielen Berichten heute Morgen. Die Financial Times berichtet, dass der Uran, dass der Uran, darum geht es letztendlich um Uran, aber dass Iran und die USA trotz der Gespräche in Pakistan am Wochenende weiterhin aktiv Gespräche führen. Es geht um ein permanentes Friedensabkommen. Das Wall Street Journal schreibt, Saudi-Arabien setzt das Weiße Haus unter Druck, die Seeblockade in der Straße von Hormuz wieder aufzugeben und an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Da sind die USA auch, und zwar berichtet Bloomberg und Reuters, dass es jetzt in Kürze wieder zu einem Face-to-Face-Treffen kommen wird zwischen den USA und dem Iran, weil nächste Woche auch die Waffenruhe erst mal auslaufen wird. Aber ihr wisst ja selber, wie es ist. Also wenn dann in 48 Stunden ist der dann vorbei, dann bombardieren wir. Dann, naja, also jetzt doch eher in 72 Stunden oder jetzt doch in der Woche. Und so wird es vermutlich auch bei diesen Waffenruhen sein, die jetzt vereinbart wurden. Solange weiter verhandelt wird, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass der Waffenstillstand erstmal hält. Wir hatten auch gestern Abend ein Interview von J.D. Vance, unserem Vice President in den USA, der auch betont, dass viele Dinge bei den Gesprächen in Pakistan in die richtige Richtung gegangen seien. Man habe sehr große Fortschritte gemacht, also überall Signale, auch seitens der USA, dass man die Gespräche am Laufen hält und dass hier also das Ziel immer noch ist. Dauerhaft Waffenstillstand zu erreichen. In dem Zusammenhang wird es heute übrigens in Washington auch ein Treffen gehen zwischen den USA, Israel und dem Libanon. Der Libanon ganz wichtig in dieser Situation, weil der Iran ja schon betont hat, ohne letztendlich gesehen, wenn also die Bombardierungen des Libanon weitergehen durch Israel, dann wird Iran dem Waffenstillstand nicht zustimmen können. Also hier ist sehr viel noch in Bewegung. Die Ölpreise übrigens heute Morgen auch auf der Verliererseite bei etwa 96 Dollar von WTI. So, dann kommen wir jetzt mal, ach, das würde ich kurz noch loswerden. Wir, unsere Notenbänker, die Chefs der Notenbank müssen immer offenlegen, wie viel Kohle haben die eigentlich? Und Jerome Powell. Wird auf eine Spanne geschätzt, die im oberen Ende bei 75 Millionen Dollar liegt, unser Jerome Powell. Aber wenn Kevin Warsh bestätigt wird im Amt, wird das mit Abstand der reichste Chef einer Notenbank sein, den wir jemals gesehen haben. Und zwar wird sein persönliches Vermögen auf 130 bis 200 Millionen Dollar geschätzt. Und er wird vermutlich in Kürze dann Chef der amerikanischen Notenbank sein. So, jetzt kommen wir nochmal zu den Up- und Downgrades an der Wall Street. Ihr merkt, ich werde diese Erkältung einfach nicht los. Es ist wirklich unfassbar nervig, aber immerhin ist die Stimme halbwegs da. Apple, heute Morgen, die Bank of America, hebt das Kursziel an auf 325 Dollar. Man bleibt bei einer Kaufempfehlung. Am 30. April wird Apple Zahlen melden. Und die Bank of America geht davon aus, dass man in der Lage sein wird, die Erwartungen des Marktes zu übertreffen. Angefacht durch die iPhone-Umsätze und zweistellige Wachstumsraten im Dienstleistungssektor. Die Aussichten für das zweite Quartal liegen auch über den Erwartungen des Marktes. Ganz spannend, muss ich sagen. Gleichzeitig haben wir sehr viele Kommentare heute zu den Autowerten. Goldman Sachs betont, dass die großen Autohersteller, und wir reden hier von den USA. Vermutlich eher Zahlen melden werden, die im Rahmen bis unter den Erwartungen des Marktes liegen werden. Unter anderem wegen den schwachen Verkaufszahlen in China und den steigenden Inputkosten, also in anderen Worten Aluminium zum Beispiel. Goldman also eher negativ bei Ford, Kursziel 13 Dollar neutral. Die UBS stuft heute, wie es eben so ist, Ford auf von neutral aufkaufen und betont, dass man auf einem glaubhaften Pfad sei zu einem Ertrag pro Aktie von über 2 Dollar im Jahr 2027. Wenn die UBS da recht behält, dann werden die Gewinnschätzungen der Wall Street um etwa 17 Prozent geschlagen. Aber das ist der lange Blick nach vorne. Goldman Sachs fokussiert sich hier erstmal auf die unmittelbar anstehenden Quartalszahlen. GM kommt da wesentlich besser weg. Die Bank of America äußert sich zu... Wo sind wir denn hier? Sekunde mal. Die Deutsche Bank, sorry, äußert sich zu GM mit einer Kaufempfehlung. Die Aktie wird auf 90 Dollar angehoben. Die jüngsten Kursverluste bei der Aktie seien eine gute Gelegenheit, um sich hier zu positionieren. Goldman Sachs, auch eine Kaufempfehlung zu GM mit einem Kursziel von 91 Dollar. Bleibt auch bei einer, wie gesagt, Kaufempfehlung. Die UBS auch mit einer Kaufempfehlung für GM mit einem Kursziel von 105 Dollar. Aber man geht davon aus, hier so die UBS jedenfalls, es bestehe Potenzial, dass das obere Ende der Schätzungen getroffen werden. Also man sieht, und das sieht man immer wieder an der Wall Street, dass GM besser positioniert ist als Ford. So, ansonsten Intel, da muss man wirklich sagen, wer hätte das gedacht, vor zwei Jahren, der größte Rohrkrepierer aller Chip-Hersteller überhaupt, Intel. Wie viele Witze wurden über Intel gemacht? Die werden es sowieso nicht schaffen. Die Aktie hat über 50% Anstieg. Ich glaube jetzt war es in neun Handelstagen. Das ist wuchtig. Und das Broker aus Suskehanna, das vollkommen daneben gelegen hat mit einer nur neutralen Einstufung, hebt jetzt das Kursziel an von 45 auf 65 Dollar. Naja, better late than never. Tesla bei der UBS, wo war bisher auf einer Verkaufsempfehlung, jetzt auf neutral angehoben, immerhin mit einem Kursziel von 352 Dollar. So, damit bin ich dann auch durch. Wir haben ein so wunderbares Wetter bei uns hier in New York. Wir haben heute knapp 25 Grad. Es ist schön warm die ganze Woche lang. Also es ist schon fast ein bisschen strange, wo man sagen muss, mein Gott, 25 Grad. Und wir haben jetzt gerade mal den 14. April. So, am Rande noch mal bemerkt, ich werde morgen früh die Opening-Bell machen, am Mittwoch. Danach geht es nach Frankfurt. Und jawohl, ich fliege nicht mit Lufthansa, sondern mit United. Lufthansa scheint ja schon wieder zu streiken. Und. Und werde dann also auf der Invest sein am Freitag und am Samstag und freue mich da auf euch, dass ihr dabei seid. Und jetzt will ich am Rande noch eins ansprechen, das passt hier eigentlich gar nicht rein, aber mir hat das so leid getan. Ich bin ab und zu in Seefeld im wunderschönen Österreich und immer in einem Hotel im Klosterbräu. Und wer schon mal da war, der weiß, das Hotel ist einfach. Das ist ein fantastisches Hotel. Und wie es ja oft so ist, sind es wirklich die Familien, die den großen Unterschied machen, wie man sich dort fühlt. Und ich kenne die Inhaberfamilie nach meinen Aufenthalten, werde jetzt im Mai auch wieder in Seefeld sein, bei der Raiffeisen Seefeld. Und also das Hotel stand gestern in Flammen und das tut mir wirklich leid für diese Leute, auch für diese Familie, für Seefeld sicherlich auch einen Verlust, aber an der Stelle nochmal, ja, tut mir wirklich leid. Also ich habe wirklich mitgelitten, die Flammen dort zu sehen. Wenigstens ist die Kirche daneben noch verschont geblieben. Auf jeden Fall möchte ich damit zumindest heute mal enden. Wir sehen uns heute Abend wieder in der Closing Bell. Bis dann und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen und keine Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keine Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Und das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, Das ist immer noch dieser Mann hier für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.