Heute ist Montag, der 20. April. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Die Wall Street hat die vorbörslichen Kursverluste im Wesentlichen jedenfalls schon wieder wettgemacht. Auslöser ist die Beschlagnahmung eines iranischen Frachters durch die USA. Wird diese Waffenruhe nun halten oder nicht? Man sollte nicht vergessen, die Wall Street geht weiterhin davon aus, dass diese Waffenruhe halten wird und dass in der Tat das Treffen zwischen Iran, den USA, in Pakistan in dieser Woche stattfinden wird. Ansonsten, ja, die Berichtssaison wird im Fokus stehen auch diese Woche. American Express, Blackstone, IBM, Intel, ServiceNow, Tesla, alle melden Zahlen. Die Hoffnung ist groß, dass die hochhängende Messlatte für die Berichtssaison getroffen wird und Marvel Technology profitiert zum Wochenauftrag. Von Berichten einer ausgeweiteten Zusammenarbeit mit Google, USA Rare Earth, kauft außerdem für 2,8 Milliarden Dollar Sarah Verde Group im Bereich der seltenen Erden. Dong, dong, dong, dong, dong, yes, baby, ich bin wieder hier in New York und die Stimme ist wieder da. Und die Invest in Stuttgart war einfach mal wieder ein Mega-Erlebnis, so viele von euch dort zu treffen, gemeinsam zu lachen, Freude zu haben und auch der Zukunft entgegenzublicken. Es war wirklich toll. und jetzt geht es wieder los und gleich die gute Nachricht dazu, nein, meine Urlaubszeit in diesem Jahr ist jetzt quasi ausgeschöpft. Das heißt also, so schnell werdet ihr mich jetzt hier auf dem Kanal nicht mehr los und damit möchte ich dann auch gleich mal mit der Wall Street heute Morgen durchstarten und eins vorab, ihr seht selber schon an den Futures, wir waren vorbörslich am Sonntagabend stärker im Minus und wie so oft wird der Dip gekauft. Die Verluste vor Handelsstart sind im Nasdaq und auch im S&P schon wieder dahingeschmolzen. Gold und Silber stehen unter Abgabedruck. Der Ölpreis zieht an 5 Prozent im Plus. Obwohl der Ölpreis anzieht, halten sich die Futures also hier erstaunlich gut nach 13 Handelstagen kontinuierlicher Kursgewinne im Nasdaq. Also wünschenswert wäre in der Tat mal ein Durchatmen. Und ja, die Nachrichtenlage übers Wochenende in Sachen Iran, wenn man sich jetzt rein auf die Schlagzeilen fokussiert, Das wirkt erstmal wackelig und trotzdem bleibt die Grundannahme der Wall Street, dass die Gespräche zwischen den USA und Iran in Pakistan in dieser Woche stattfinden werden. Am Dienstag, das berichtet auch die Nachrichtenagentur Nikkei. Hier bleibt man also hoffnungsvoll. Der zweite Punkt ist, wir haben auch in dieser Woche wieder noch nicht ganz Zenit der Berichtssaison erreicht. Das wird die letzte Woche im April sein, aber die Erwartungshaltungen für die Gewinnschätzungen sind weiter nach oben angezogen. Zweischneidiges Schwert, darauf gehe ich gleich nochmal ein. Wir haben sehr viele steigende Kursziele und Kaufempfehlungen heute mal wieder im Tech-Sektor AMD, bei dem Brokerhaus Stifle, die Bank of America, die KeyBank, beide optimistisch zu Amazon. Wir haben Arista Networks auf den Empfehlungslisten. IBM heute Morgen bei Meta. Eine Kaufempfehlung von der Bank of America, obgleich die Kursziele hier leicht gesenkt werden auf 820 Dollar. Marvel Technology zieht heute stark an aufgrund der Medienberichte, dass man an zwei neuen Chips arbeitet in Kooperation mit Alphabet, mit Google. Das hebt hier die Boote an und im Bereich der seltenen Erden gibt es heute Morgen einen größeren Deal über zwei Milliarden Dollar, dazu dann auch gleich mehr. Also kurzum, die Kursverluste halten sich bisher mal wieder in Grenzen und ich möchte sagen, Mal zwei Charts einblenden, die ich persönlich sehr spannend finde zur Gewinnentwicklung und den Gewinnschätzungen für die Unternehmen im S&P 500. Hier sehen wir mal, wie sich seit Beginn des Irankriegs die Gewinnschätzungen für die Unternehmen im S&P 500 weiterentwickelt haben. Der Chart ist von Goldman Sachs und wir sehen, wie stark jede einzelne Woche seit Beginn des Krieges die Gewinnschätzungen weiter gestiegen sind. Das ist natürlich wichtig, steigende Gewinnschätzungen in einen schwächeren Aktienmarkt hineingehend. Wenn man jetzt die Gewinnschätzungen auf Gesamtbasis anschaut, dann liegen wir mittlerweile bei über 13 Prozent für das erste Quartal. Dementsprechend sind die Bewertungen zurückgelaufen. bildet also die Basis, um letztendlich gesehen darauf aufbauen zu können. Das ist die positive Betrachtung. Jetzt kann man das Ganze wieder aufteilen in das Lager der Bullen und das Lager der Bären. Die Bären würden jetzt sagen, die Gewinnschätzungen sind deutlich gestiegen. Punkt eins, damit hängt die Messlatte wesentlich höher. Die muss erst mal erreicht und vor allem auch geschlagen werden. Das betrifft dann auch die Aussichten. Und der zweite Faktor, wir sehen, dass jawohl, auf Gesamtbasis sind die Gewinnschätzungen gestiegen, aber wenn man das Ganze mal runter bricht, dann sieht die Situation hier schon ein bisschen anders aus. Und zwar... Über die Hälfte der angehobenen Gewinnschätzungen im S&P basieren auf einer einzigen Aktie, nämlich auf Micron Technology. Wenn man jetzt noch Exxon Mobile und Chevron und Konoco Philips dazu nimmt, dann machen diese drei Werte nochmals rund ein Drittel der Revidierungen aus dem Broadcom, etwa 10% der Revidierungen. Das bedeutet also, dass letztendlich gesehen die Gewinnschätzungen für die breiten Marktteilnehmer, also für die anderen Werte im S&P 500, mehr oder weniger konstant geblieben sind, kaum gestiegen sind seit Beginn des Irankrieges. Das ist die Perspektive der Bären, aber man kann das Ganze natürlich auch positiv sehen, denn wir haben einerseits eine sehr hochhängende Messlatte im Tech-Sektor, da muss geliefert und geschlagen werden, das ist richtig. Aber gerade weil bei den anderen 480, 490 Werten die Gewinnschätzungen seitdem kaum angehoben wurden, Besteht auch die Möglichkeit, dass wir eine Verbreiterung der Marktrallye sehen. Das ist also so ein bisschen die Debatte, die wir aktuell führen zwischen den Bullen und den Bären an der Wall Street. Wenn man sich jetzt allein mal die Kapitalströme anschaut und das finde ich einen ganz interessanten Aspekt, dann sehen wir zum einen, dass in der Tat die institutionellen Investoren, wenn man sich mal anschaut, wie stark die CTAs zugegriffen haben, quantitative Trendfolgemodelle sind von Netto Short bis zu Hutkrempel auf Netto Long umgesprungen. Wir sehen, dass die Asset-Manager die Vermögensverwalter auch laut Goldman Sachs wieder sehr stark ausgeweitet haben. Wenn man sich die Kaufoptionen anschaut an den Optionsmärkten, reduziert auf institutionelle Kunden, es werden Kaufoptionen gekauft bis zum Abwinken. Da sieht man, dass die Profis hier in diesem Fall in beiden mit vollen Händen zugegriffen haben. Das ist aber auf Seiten der Privatanleger anscheinend noch nicht der Fall. Da gibt es Hinweise, dass einige hier oder sehr viele die Rallye bisher eher verpasst haben. Sieht man auch daran, wie stark zum Beispiel die Geldmarktfonds auf institutioneller Seite abgebaut wurden zugunsten des Aktienmarktes und wie stark auf Seiten der Privatanleger. Kann man auch runterbrechen auf den Optionsmarkt. Viele Privatanleger sind eher noch defensiv positioniert als offensiv. Nochmal, auch das kann man so oder so diskutieren. Goldman Sachs sagt, dass diese Woche schätzungsweise nochmals rund 50 Milliarden Dollar auf der Kaufseite stehen durch institutionelle Investoren, also durch unter anderem quantitative Modelle, Trendfolgemodelle. Während andererseits eben Privatanleger durchaus noch Trockenholz haben, um hier mehr hinterherzuwerfen. Also ich würde mir in der Tat wünschen, dass wir mal ein gewisses Durchatmen bekommen. Ich glaube, das würde dem Markt auch eine etwas bessere Basis geben, nach einer so starken und auch fast einzigartigen Rallye. 13 Handelstage ungebrochen derart stark im Plus. Eine so starke und lange ungebrochene Gewinnstrecke im Nasdaq hatten wir das letzte Mal 1992. Also da muss man schon sehr weit zurückgehen und die Bewertungen heute sind nicht mehr da, wo sie zum Tiefpunkt des Marktes waren. Also ein leichtes Durchatmen wäre eigentlich im Interesse des Marktes kurzfristig betrachtet. Wenn man das langfristig sieht, schaut euch mal an, wie die Insider-Käufe im Tech-Sektor durch die Decke gegangen sind, dann 15 Jahre hoch. Gleichzeitig sehen wir, dass Aktienrückkäufe sehr, sehr stark gestiegen sind. Gemeldete Rückkäufe für dieses Jahr liegen bereits bei 428 Milliarden Dollar. Wenn man das jetzt mal annualisiert, müssten wir in diesem Jahr bei fast oder Pi mal Daumen eine Billion Dollar liegen. Und man sagt immer so, dass schätzungsweise etwa 90 Prozent der gemeldeten Aktienrückkäufe dann tatsächlich auch umgesetzt werden. Und damit bleiben Unternehmen nach wie vor auf der Käuferseite bei uns an der Wall Street. Das sieht also eigentlich gar nicht so schlecht aus. Natürlich wird diese Woche wieder die Berichtssaison ausgesprochen wichtig sein. Und ich möchte euch einen kurzen Vorgeschmack geben. Wir haben die Zahlen von American Express anstehen in dieser Woche. Wir haben Blackstone, das wird wichtig sein wegen der ganzen Rumgeeierei im Private Equity, im Private Credit Bereich. BlackRock hatte ja recht gute Zahlen gemeldet, trotz der Turbulenzen in diesem Segment. Wir haben GE Vanova am Mittwoch, IBM am Mittwochabend, Intel, die Aktie ist extrem gut gelaufen, auch Mittwochabend. Wir haben ServiceNow, die Aktie hat sich merklich erholt, wie viele andere Softwareaktien von den Tiefs der letzten Wochen. Das Ding ist gelaufen. Wie? Ja, Baby! Wie Nachbarslumpi. Und am Mittwochabend wird man jetzt darauf achten, was sagt denn ServiceNow? Kann geliefert werden, kann leicht übertroffen werden und wie geht es dann in der Zukunft weiter? SAP meldet übrigens am Donnerstagabend bei uns an der Wall Street und da wird man letztendlich gesehen auch drauf achten für den gesamten Softwarekomplex. Wir haben Tesla Mittwochabend, Texas Instruments, wir haben Vertief, Holdings. Also es bleibt eine sehr spannende Woche im Bereich der Quartalszahl. Also jetzt will ich trotzdem nochmal einen Schritt zurückgehen und bevor wir jetzt mit den Unternehmensweldungen weitermachen, da gibt es heute einige sehr spannende, nochmal einen Blick auf die Makroebene. Wir hatten also am Wochenende die Beschlagnahmung eines iranischen Schiffs durch die Vereinigten Staaten in der Straße von Hormuz. Wenn man sich die Schlagzeilen wieder anschaut, wird jetzt Iran an den Gesprächen überhaupt teilnehmen am Dienstag? Ja oder nein, wurde offiziell noch nicht bestätigt. Also viele Fragezeichen. Aber die Grundannahme der Wall Street, und ich finde, das darf man nicht vergessen, die Wall Street handelt nicht unbedingt rein die Schlagzeilen, die Wall Street handelt Zukunft. Und Zukunft bedeutet immer, dass man auf Basis unvollständiger Informationen arbeitet und Szenarien einpreist. Die Grundannahme der Wall Street bleibt, dass wir auf dem Pfad der Deeskalierung bleiben. Die Nachrichtenagentur Nikkei schreibt, dass der Iran eine Delegation nach Pakistan schicken wird für die nächste Verhandlungsrunde und das. Obwohl die Vereinigten Staaten signalisiert haben, haben durchblicken lassen, dass der Iran eventuell nicht partizipieren wird bzw. Hat das die Iran selber auch durchblicken lassen. Die Nachrichtenagentur Nikkei sagt, das Gegenteil, die Gespräche dürften fortgesetzt werden. Axios berichtet, dass Netanyahu... Geschockt gewesen sein soll über Trumps Social Media Post, dass man Israel verboten habe, den Libanon zu bombardieren. Und Axios betont ebenfalls, dass der Support, die Unterstützung Israels innerhalb der Vereinigten Staaten kollabiert. Man will letztendlich gesehen Frieden sehen in dieser Region und der Druck auf Israel nimmt zu, hier mitzuspielen. Also das Thema Iran bleibt natürlich im Fokus. Reuters berichtet übrigens, dass Washington darüber nachdenkt, die Sanktionen für die Verkäufe von russischem Öl weiter aufzuheben und zu verlängern. Das hat man ja bereits gelockert zugunsten Russlands und jetzt heißt es also, die USA würden im Zweifel diese Situation weiter lockern. Also was mich aus Sicht der Börse eigentlich eher stört, ist, dass wir von einer Phase der, alright, das wird sehr lange dauern, bis wir überhaupt Frieden haben in dieser Region, übergegangen sind, jetzt fast zu einem Basisszenario, es wird Frieden und Waffenstillstand dauerhaft in der Region geben. Wenn das zu einer Basisannahme wird, rein psychologisch betrachtet, nimmt das Risiko von Enttäuschungen natürlich dementsprechend auch wieder zu. Das ist eigentlich der Aspekt, der mich, was jetzt den Aktienmarkt betrifft, eher ein bisschen ausbremst, als Sorge darüber, dass es hier erstmal, dass dieser Waffenstillstand nicht halten dürfte. Die Deadline für den Waffenstillstand, munkelt man bei uns, wird von Donald Trump zu guter Letzt vermutlich dann auch wieder verlängert, solange die Gespräche letztendlich fortgesetzt werden. So, Thema Iran, kommen wir zur Notenbank. Wir haben dieser Woche jetzt am Dienstag die Anhörung von Kevin Warsh vor dem Senat, vor dem Berufungsausschuss, um genau zu sein und zur Benennung als Notenbank-Chef. Das wird natürlich viel Beachtung finden bei uns an der Wall Street. Und wenn ich jetzt mal das zusammenfasse, jetzt springe ich ein bisschen ab. Punkt 1, Iran-Waffenstillstand wird zur Basisannahme. Punkt 2, die Messlatte für die Berichtssaison hängt zunehmend höher. Punkt 3, Goldman sagt, in dieser Woche nochmal 50 Milliarden Zuflüsse, Käufe von institutioneller Seite, von den quantitativen Modellen, aber ab Ende dieser Woche dürfte das Fass für noch mehr Treibstoff an den Aktienmärkten eher ein bisschen Mauer werden. Und jetzt kommt die nächste Komponente hinzu, die amerikanische Notenbank. Wenn man sich das historisch betrachtet anschaut, ist die Phase nach Berufung des neuen Notenbankchefs für gewöhnlich erstmal volatil an den Anleihemärkten. Das heißt, die Renditen der langlaufenden Staatsanleihen werden eher nach oben gedrückt. Und ich glaube, den Aspekt sollte man nicht unterschätzen. Wir sind jetzt quasi in dieser Show-Me-Phase. Also diese Phase. In der im Prinzip der Beweis erbracht werden muss, dass das, was die Wall Street gehandelt hat, jetzt auch tatsächlich passiert. Also Frieden muss stattfinden, die Wirtschaft darf nicht einknicken und die Berichtssaison muss in der Tat die Messlatte einhalten. Wenn wir letztendlich tatsächlich ein so starkes Ertragswachstum sehen und die Wirtschaft leidet nicht wirklich nachhaltig, dann wird eher das Risiko steigen, dass die Renditen der langlaufenden Staatsanleihen nochmal nach oben drücken. Ich würde das also nicht unterschätzen und in dem Zusammenhang die Renditen der Zehnjährigen mal vor Augen halten, ein Niveau von 4,6 Prozent im Zehnjährigen Bereich. Das kann durchaus möglich sein, wenn, wie gesagt, die Wirtschaft sich tatsächlich so entwickelt, wie der Aktienmarkt jetzt hier zeigt. Und die Frage wird dann auch sein, wenn sich die Lage beruhigt im Nahen Osten. Wird denn der US-Dollar die Schwäche dann wieder fortsetzen? Also war die Dollarstärke dann nur temporär und spielt das dann nicht auch wieder in die Karten der Emerging Markets, der Aktienmärkte dort, eventuell sogar auch in die Aktienmärkte Europas? Also super spannendes Umfeld. Die Renditen der Staatsanleihen sind hier, glaube ich, nicht zu unterschätzen. Wir sind jetzt offiziell in der Schweigephase der US-Notenbank vor der offiziellen nächsten Tagung. Wir hatten ja am Freitagnachmittag Notenbank-Gouverneur Waller nicht zu verwechseln mit Walsh. Und wenn man dem so zuhört, dann ist auch hier das Motto, naja, also Ruhe in Nahen Osten wird zunehmend wahrscheinlich mit einer Normalisierung in der Straße von Hormuz. Wenn das so kommt, sei immer noch Raum gegeben für Zinssenkungen im weiteren Jahresverlauf. Die Frage ist dann eben nur, wie die Renditen der langlaufenden Staatsanleihen darauf reagieren werden. So und ich weiß, ich weiß, ich habe viel zu viel Makro gemacht jetzt. Lasst mich mal kommen jetzt zu den eigentlichen Ergebnissen. Heute nicht so wahnsinnig spannende Cleveland Cliffs, all right, hat vielleicht ein oder andere im Portfolio eher weniger, würde ich mal vermuten. Auf jeden Fall war der Verlust geringer als erwartet. Der Umsatz war ein bisschen höher als erwartet. Die Aussichten wurden bestätigt. Wir haben heute vor allen Dingen die Aktien von Marvell Technology im Fokus. Hier geht es etwa 5% bergauf vorbörslich und zwar berichtet The Information, dass man mit Google daran arbeitet, zwei neue Formen, neue Arten von Chips zu entwickeln. Also so eine Art Memory Processing Unit, die mit den TPUs, die bei Google bereits existieren, quasi im Einsatz kommen soll. Die Aktien von Marvell Technology gehen hier also heute nach oben. Das kann übrigens bedeuten, dass Broadcom ein bisschen Gegenwind sieht, weil wenn das tatsächlich stimmt, wäre das auch der Versuch von Google, sich quasi breiter aufzustellen, also weniger abhängig zu werden von Broadcom. So, Meta habt ihr schon Ende letzter Woche gehört. Man plante anscheinend Ende April rund 10 Prozent der Belegschaft abzubauen. Wir reden hier von 8000 Arbeitsstellen. Pi mal Daumen, das hatte Reuters berichtet. Ende zu späten Handelstunden am Freitag. Meta wird also auch mit im Fokus stehen. Und Meta ist heute auch auf Analystenseite mit dabei. Und zwar äußert sich hier die Bank of America. Man senkt. Das Kursziel auf 820 Dollar, man kommt von 885 Dollar, das wäre immer noch schön, weil die Aktie notiert heute bei 684 Dollar und man bleibt in der Tat bei der Bank of America auch bei der Kaufempfehlung. So und jetzt kommt ein Punkt, darüber haben wir vor einigen Tagen schon mal gesprochen. Wie robust ist denn eigentlich jetzt tatsächlich der Werbemarkt? Bei Netflix waren die Werbebuchungen im werbeunterstützten Segment eher ein bisschen enttäuschend. Die Aktie war schwächer nach den Zahlen. Die Bank of America betont, man geht davon aus, dass die Werbeausgaben oder die Werbeeinnahmen viel mehr bei Meta im Großen und Ganzen im Rahmen der Erwartungen liegen dürften. Keine materiellen Abkühlungen letztendlich gesehen, trotz des Konflikts in Nahost, da ist dann halt nur die Frage, ob im Rahmen der Erwartungen in Sachen Werbebuchung tatsächlich ausreichen wird. Wenn die Schätzungen der Bank of America erreicht werden auf Gesamtbasis, dann müssten die Zahlen von Meta gut ausfallen. Und zwar sieht die Bank of America im ersten Quartal, im abgelaufenen ersten Quartal, einen Umsatz von 56 Milliarden. Das wären 600 Millionen mehr als der Konsens. Und der Ertrag pro Aktie würde bei 7,44 Dollar liegen. Der Konsens liegt gerade mal bei 6,64 Dollar. Also das wäre wirklich gut. Und die Aktie müsste dann, wenn sich das hier bewahrheitet, davon letztendlich gesehen auch profitieren. So, ansonsten. Haben wir Tesla, die den Bereich Robotaxi-Service in Dallas und Houston jetzt weiter ausweiten. In Austin ist man bereits unterwegs, TechCrunch berichtet das. Die Aktie war vorbörslich leicht auf der Verliererseite. Adobe und Figma, die Aktien waren am Freitag schon unter Abgabedruck aufgrund der Tatsache, dass Anthropic und Cloud Design mehr Design-Tools für Webseiten unter anderem mit integrieren. Da gab es Gegenwind. So, ich hatte schon ServiceNow und SAP angesprochen. Das wird diese Woche also im Softwaresektor sehr wichtig sein. Und wir haben eine Story im Wall Street Journal. Da meldet sich der CEO von Salesforce zu Wort, Mark Benioff. Und er betont, dass die Software-Bären die ganze Situation letztendlich gesehen falsch einordnen, nicht nur für Salesforce, sondern für die gesamten Legacy Software-as-a-Service-Industrie oder SaaS, wie man abgekürzt sagt. Man betont, dass AI Salesforce eher Indikaten spielt und man selber wird Ende des Jahres eine neue AI-Plattform lancieren. Agent Albert heißt dann das Ganze. Okay, ich verkneife jetzt den Kommentar dazu. Aber gut, auf jeden Fall ist das im Softwaresektor eher positiv zu werten. Und jetzt mache ich gleich mal mit den ganzen Übernahmen, weil das ist übrigens auch ein ganz gutes Zeichen eigentlich für den Markt. Wir sehen so viele Übernahmeofferten oder Versuche aktuell. Wir haben die Nachricht, dass Honeywells Productivity und Services Bereich für 1,4 Milliarden Dollar in Cash an die Brady Corp verkauft wird. Wir haben die Meldung, dass USA Rare Earth für 2,8 Milliarden Dollar Sara Verde Group übernimmt. Das Unternehmen ist Inhaber der Pila Ema Mine, seltene Erdenminen in Brasilien für 2,8 Milliarden Dollar. Das beinhaltet dann 300 Millionen in Cash und knapp 126,8 Millionen in Aktien. China hat sich ja international und im eigenen Land natürlich sowieso schon sehr stark ausgebreitet in dem Bereich der Rohstoffe und das wird seitens der USA nun auch vorangetrieben und das ist so ein leichter Wink in diese Richtung. So ansonsten wird berichtet, dass American Airlines die Übernahme, Versuche oder die Offerte, den Vorschlag von United Air ablehnt. Das berichtet das Wall Street Journal. Gleichzeitig ist zu lesen, dass Spirit Airlines, die es ja wirklich schwer haben, wie fast jede Airline oder fast jede Airline in diesem Marktumfeld, dass man hunderte von Millionen als Notfallfinanzierung von der US-Regierung beantragt hat, um letztendlich gesehen eine Liquidation abzubringen. zu vermeiden. Da muss man ein bisschen aufpassen als Aktionär natürlich. Und wir haben die Meldung, dass Ila Lilly kurz davor steht, Kelonia Therapeutics für über 2 Milliarden Dollar zu übernehmen. Top Build wird gekauft von. QXO für 505 Dollar pro Aktie, immerhin ein 17 Milliarden Dollar Deal, also ein Deal nach dem anderen, das ermöglicht Unternehmen natürlich auch Einsparungen umzusetzen, ist insgesamt erstmal auch eine ganz gute Nachricht. So, wir haben eine Meldung von Berkshire Hathaway und zwar geht es um den CEO Abel. Der betont also, da schreibt zumindest das Wall Street Journal, er selber betont es nicht, das Wall Street Journal schreibt es, so ist es richtig ausgedrückt. Dass zumindest mal aus seiner Perspektive die Bank of America, die Aktien von Chevron, dass diese beiden Werte nicht aus der Brille von Abel als Kernpositionen für Berkshire Hathaway gesehen werden. Diese Positionen wurden etabliert durch Todd Combs, der unlängst Berkshire Hathaway verlassen hat. Also das nur am Rande bemerkt. Und jetzt will ich zum Schluss nochmal auf die vielen Analystenkommentare im Tech-Sektor eingehen. AMD bei Stifle zum Kauf empfohlen. Das Kursziel steigt auf 320 Dollar. Wir haben sehr viel Optimismus zu Amazon heute Morgen. Die Bank of America hebt das Kursziel auf 298 Dollar an. Am 29. April werden hier die Ergebnisse für das erste Quartal gemeldet und man geht davon aus, dass Amazon in der Lage sein wird, die Umsatzziele des Marktes zu übertreffen. 21,4 Milliarden Dollar sagt die Bank of America, 20,7 Milliarden sagt der Konsens, also das wäre eine ganze Ecke besser als erwartet und auch das EBITDA-Ergebnis soll höher ausfallen, als die Wall Street denkt. Die KeyBank empfiehlt auch Amazon zum Kauf heute Morgen, sogar mit einem Kursziel mit 325 Dollar. Wenn man sich dann hier allerdings mal die Details anschaut der Analyse, dann ist. Klingt das vor allen Dingen als eine langfristigere Kaufempfehlung, man betont also, was die operativen Einkommen betrifft, im ersten Halbjahr 2026 könnte infolge der gestiegenen Benzin- und Treibstoffkosten und wegen der hohen Investitionen im Zusammenhang mit Leo, dem Satellitendienst, das könnte erst einmal sich belastend auswirken. Man glaubt allerdings, dass die Story im abgelaufenen Quartal Amazon Web Services sein wird mit Wachstumsraten um die 30%. Das wird ein Balanceakt sein. Worauf reagiert die Aktie? Normalerweise ist Amazon Web Services die tragende Säule der Bewertung der Aktie und der Kursentwicklung der Aktie. 30 Prozent Wachstum, das wäre natürlich eine schöne Geschichte. Die Frage ist halt, ob die Investitionen und letztendlich gesehen die bremsenden Faktoren durch Treibstoff, ob das dann Amazon-Sondig dann doch wieder einen Strich durch die Rechnung macht. Aber nochmal, unter der Annahme, dass dieser Konflikt mit dem Iran temporär ist, müsste ja eigentlich auch die Annahme sein, dass selbst wenn die Treibstoffkosten belasten im ersten Halbjahr, dass das dann erstmal ein temporäres Phänomen ist, bevor die Lage besser wird. Arista Networks wird taktisch zum Kauf empfohlen von Evercore ISI in die Quartalszahlen hineingehen, die am 5. Mai gemeldet werden. Da glaubt man auch weiterhin, dass die Wachstumsdynamik anhalten wird. Evercore ISI geht davon aus, dass auch IBM... Im ersten Quartal schlagen kann und dass vermutlich die Umsatzprognosen nach oben revidiert werden. Also auch hier eine Kaufempfehlung Intel bei Stifle, 65 Dollar Kursziel. Die Aktie wird nur auf Halten eingestuft, aber da muss man sagen, der Analyst liegt so weit ab vom Schuss mit seiner Annahme. Das Kursziel war vorher 42, jetzt ist es 65, immer noch nur eine Kaufempfehlung und die Aktie notiert mittlerweile bei 68 Dollar und man muss sich mal anschauen, wo der Wert herkommt. In einem Monat 55% Kursanstieg in den letzten 12 Monaten. Intel, wir reden hier von einem Kandidaten, der lange totbesagt wurde. Die Aktie 260 Prozent im Plus auf Sicht der letzten zwölf Monate. Rometa hatte ich schon angesprochen. MP Materials wird zum Kauf empfohlen bei Redbush mit einem Kursziel von 90 Dollar. Wir haben Okta bei Barclays aufgestuft, Kursziel 90 Dollar. Wie gesagt, auch eine Kaufempfehlung. Also auf breiter Front sehr, sehr viele positive Aussagen nach wie vor zu Wall Street. Ich glaube, das Spannende wird jetzt wirklich sein, ob nach einer so großen Rallye eine Konsolidierung stattfindet. Also nehmen wir mal einen Handelstag, der quasi schwach startet. Können diese Verluste dann zum Closing wettgemacht werden? Kann sich der Markt dann halten? Das kann auch sehr viel darüber aussagen, ob wir denn tatsächlich eine Atempause bekommen oder ob diese Buy-the-Dip-Mentalität nicht doch den Aktienmarkt kurzfristig sogar noch höher treiben wird. Und ich muss sagen, wenn ich mir die Charts so anschaue, bei 7100 im S&P wird die Luft schon dünner, muss man sagen, ich setze für mich zumindest mal persönlich auf ein Durchatmen. So, in dem Sinne, ich wünsche euch einen guten Handelstag, freut mich wieder hier zu sein. Morgen geht es dann endlich auch mal zum Arzt, weil ich jetzt schon seit vier Wochen arbeite. Meine Stimme kaum zurückkriege, auch meine Erkältung nicht wirklich loswerde. Irgendwann würde ich auch gerne mal wieder normal sprechen mit euch. Und mal schauen, was Onkel Doktor morgen Nachmittag sagt. Ändert nichts daran. Heute Abend die Closing Bell. Morgen dann auch die Opening Bell und wieder am Start. Also bis dann und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen und keine Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keine Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.