Heute ist Donnerstag, der 23. April. Herzlich willkommen zur Opening Bell Featured bei Handelsblatt. Wir sehen ein bisschen Gegenwind, wobei die Futures über den Tagestief, den vorbörslichen Tiefs notieren. Die Ölpreise ziehen weiter an. Wir notieren bei etwa 94 Dollar pro Barrel. Und neben den Ölpreisen und geopolitischen Unsicherheiten sehen wir nach selbst guten Zahlen teils Abgabedruck. American Express zum Beispiel tendiert schwächer. Honeywell enttäuscht bei den Aussichten der Wert auch unter Druck. Und im Softwarebereich atmen wir durch. ServiceNow hat Zahlen gemeldet, die waren ja eigentlich ganz gut, aber der Teufel liegt im Detail. Wiederkehrende Umsätze waren teils enttäuschend, die Aktie also deutlich unter Druck. Supermicro leidet unter Berichten, dass man einen Großauftrag von Oracle verloren hat. Und IBM enttäuscht im Softwarebereich der Wert ebenfalls unter Druck, genauso wie Tesla. Auch hier sehen wir Gegenwind, vor allen Dingen wegen der deutlich ausgeweiteten Investitionen. Denn bei Tesla waren die Zahlen an sich eigentlich auch ganz gut. Ja, im Halbleiterbereich sehen wir förmlich einen Crash nach oben. 16 Handelstage, 38 Prozent Kursanstieg. Hier wird es vor allen Dingen technisch jetzt tricky, denn das Segment ist ja mittlerweile ziemlich überhitzt. So, einen schönen guten Morgen aus New York. Wir haben, man muss es sagen, so eine Art Aufwärts-Crash bei den Aktien der Halbleiter. Was sich hier in den letzten 16 Handelstagen abgespielt hat, schreibt an der Wall Street Geschichte. Hier seht ihr den SOX Semiconductor Index, der die Halbleiteraktien an der Wall Street reflektiert. In 16 Handelstagen ein Kursanstieg von 38 Prozent. Das gab es historisch betrachtet noch nie. 16 Handelstage ungebrochen bergauf. Allein das schreibt schon Geschichte, aber dann auch noch 38 Prozent. Als wir das letzte Mal 15 Handelstage in Folge gestiegen sind, das war im Jahr 2014, kamen wir gerade mal auf einen Anstieg von 7%. Wir schreiben also Geschichte und wenn man sich die Ergebnisse von gestern Abend anschaut, dann sehen wir in diesem Sektor tatsächlich auf globaler Ebene extrem starkes Wachstum. Wir hatten Texas Instruments und LAM Research gestern Abend in den USA, sehr feste Zahlen. Wir hatten in Europa STMicro, wir hatten BE Semiconductor, in Asien SK Hynix und alle diese Unternehmen konnten die Erwartungen des Marktes deutlich übertreffen und die Aussichten anheben. Dazu gehe ich gleich nochmal ein. Auf der Schattenseite und dieses Ping-Pong-Spiel hatten wir im Umfeld, vor allen Dingen im Umfeld der Korrektur. Wir sehen im Software-Bereich Gegenwind, die Aktien von ServiceNow. Verlieren nach den Zahlen gestern Abend etwa 10%. Wir haben IBM auf der Verliererseite, ein Hardware-Player, aber das Software-Segment ist für die Kursschwäche hier mitverantwortlich und heute Nachmittag unserer Zeit wird dann auch SAP die Zahlen melden. Es ist jetzt alles nicht so dramatisch im Software-Sektor. Wir haben zum Beispiel das Salt Systems in Europa, die ganz gute Ergebnisse gemeldet haben und die Aktien von ServiceNow werden heute überwiegend verteidigt von Analystenseite. Darauf gehe ich gleich nochmal ein. Aber dieses Ping-Pong-Software und Hardware, Software und Chip-Werte, das scheint anzuhalten. Ja, bei den Chip-Aktien, dem SOX-Semiconductor-Index, haben wir mittlerweile eine D-Mark-Erschöpfung. Eine D-Mark-13, wer sich damit etwas näher auseinandersetzt, also Chancenrisiken auf der Kursseite kippen so langsam zugunsten der Gewinnmitnahmen. So, die Liste heute ist wirklich lang. Wir haben die Zahlen von Tesla unter Abgabedruck, wir haben Honeywell mit den Ergebnissen, hier ein Minus bei der Aktie und wir sehen teils zwar gute Zahlen, nehmen wir mal American Express, aber die Kursreaktionen halten sich mittlerweile in Grenzen nach der gewaltigen Rallye, die wir insgesamt an der Wall Street in den letzten Wochen gesehen haben. Die Zahlen von American Express waren ausgesprochen stark, aber letztendlich gesehen hält sich die Kursreaktion in Grenzen. So, nochmal einen Schritt zurück, bevor ich in die Details eintauche. Wir haben die Ölpreise weiter mit Auftrieb, WTI etwa 93, 94 Dollar hier in den Vereinigten Staaten. Aber das Thema Iran wird auf der Aktienseite nach wie vor überwiegend ausgeblendet. Wenn man sich die Medienberichte anschaut heute Morgen, dann setzen viele immer noch darauf, dass es in Kürze eine Einigung geben könne. Die New York Times betont, Pakistan, da wird das nächste Treffen erneut stattfinden. Es sei hoffnungsvoll, dass der Iran und die Vereinigten Staaten in den nächsten Tagen wieder ein persönliches Treffen haben werden. Und naja, der Ölpreis spricht, sagt anderes, zieht weiter an. Aber die Wall Street ist nach wie vor auf dem Standpunkt, dass Donald Trump hier keine andere Alternative hat als zu deeskalieren, auch wenn ihr heute Morgen wieder in einem True Social Post betont. Also quasi Schiffe oder Boote, die angreifen, die versuchen, die Schifffahrt in der Straße von Hormuz zu blockieren durch den Iran, sind zum Abschuss freigegeben sozusagen. Aber nichtsdestotrotz, und das wird der entscheidende Punkt sein, die Berichterstattung hier betont also, wenn Donald Trump die Blockade temporär aufheben würde, dass damit der Iran an den Verhandlungstisch zurückkehrt. Naja, aber gut, ihr wisst, wie es ist. Ich hätte fast gesagt, der Nebel des Grauens, das ist der Nebel des Krieges. Die Transparenz hat hier erheblich nachgelassen und die Frage wird, finde ich, vor allem sein, wenn die Lage dann tatsächlich deeskaliert, ist das dann mittlerweile ein Sell-the-News-Ereignis? Die Wall Street ignoriert diese Themen jetzt bereits seit Tagen. Also Einigung, Sell-the-News-Ereignis, Fragezeichen. Oder wenn sich die Lage tatsächlich weiter verschärfen sollte, ab welchem Zeitpunkt wird dann die Aktienseite dadurch wieder eingefangen? Denn die Risiken bleiben vor allen Dingen für die Weltwirtschaft immer noch sehr hoch mit dem mangelnden Flows von Öl und Energie angekommen. In der Straße von Nomoos, mal abgesehen das Thema Düngemittel, die Nahrungsmittelindustrie, die dadurch auch mitgetroffen wird, Verbraucher, die höheren Nahrungsmittelpreise in Kauf nehmen müssen, also viele Fragezeichen an der Stelle. Aber aktuell wird das Thema hier nach wie vor ignoriert. Der Chef der internationalen Energiebehörde hat auf CNBC heute nochmals betont, dass wir hier vor dem größten Energieschock stehen in der Geschichte der Energiebehörde. Dass das, was im Nahen Osten aktuell passiert, immer noch sehr hohe Risiken darstellt. Und die Washington Post schreibt, dass selbst wenn wir Frieden bekommen in der Straße von Hormuz, werde es voraussichtlich bis zu sechs Monate dauern, bis die mittlerweile dort gelegten Minen durch den Iran tatsächlich geräumt sind. Also die Frage, wie schnell wird dann die Schifffahrt in der Region tatsächlich wieder zunehmen. So ansonsten, was Kevin Warsh betrifft, die Anhörungen waren ja vor ein paar Tagen in dem Senat, darüber wird teils noch diskutiert. Aber entscheidend ist nach wie vor, dass die USA die Untersuchung gegen Jerome Powell anscheinend weiter fortsetzt. Und das gefährdet jetzt die Neubesetzung des Postens. Im Mai läuft die Amtszeit von Jerome Powell aus. Es gibt aber zahlreiche Senatoren, unter anderem Republikaner, die betonen, wer auch immer Nachfolger wird. Ob jetzt Walsh oder der Weihnachtsmann, den wird man erst dann bestätigen, wenn das Verfahren gegen Paul eingestellt wird. Und naja, also wie gesagt, der Herrgott gibt es, der Herrgott nimmt es, wenn Donald Trump einlenkt. Das ist einzig und allein seine Entscheidung und ich würde mal sehr stark vermuten, dass sich Donald Trump auf diese Schlacht, wenn es sich wirklich zuschwitzt, letztendlich nicht einlassen wird. Er hat aktuell genügend andere Probleme und der Aktienmarkt läuft doch. Das ist doch die Messlatte, die er sieht. Von daher also, warum das stören. So und jetzt kommen wir mal zu den Ergebnissen und ich fange doch mal mit den Halbleitern an. Die Liste ist lang, ich werde mich heute auf die Highlights fokussieren. Wie gesagt, SDM Micro, BE Semiconductor, SK Hynix, global die Chip-Werte, die gemeldet haben, exzellente Zahlen. Die Auftragsbücher sind proppevoll und dementsprechend wurden auch die Aussichten angehoben bei Texas Instruments. Die Aktie wird heute einer der größeren Gewinner sein. Auch hier der Ertrag erheblich über den Schätzungen der Umsatz auch. Die Margen besser als erwartet. Der Industriesektor läuft, der Bereich Data Center läuft ebenfalls. Und die Aussichten für das zweite Quartal sind sehr bullish. Also besser geht es nicht. Und wir haben dementsprechend an der Wall Street auch sehr viele positive Analysten-Kommentare. Ich gehe gleich nochmal zusammenfassend auf die ganzen Kommentare ein. Unter anderem dann auch auf, ach wisst ihr was, lasst mich das. Ich habe Texas Instruments angesprochen, dann mache ich da jetzt mal weiter. Wir haben heute Morgen bei Barclays, bei der Bank of America und bei Goldman Sachs Kommentare. Goldman Sachs erstaunlicherweise bleibt bei einer Verkaufsempfehlung. Man muss sagen, dass Goldman hier natürlich daneben gelegen hat. Die Zahlen sind gut, die Aussichten auch, aber man bleibt interessanterweise bei einer Verkaufsempfehlung, hebt aber das Kursziel auf 200 Dollar an. Wir haben die Bank of America, die jetzt von neutral aufkaufen, auf Stufe mit einem Kursziel von 320 Dollar. Das erste Quartal sei solide, die Aussichten auch. Man hebt jetzt das erwartete Ertragswachstum an und recht und. Die Gewinnschätzungen der Bank of America für dieses Jahr steigen um 21 Prozent, für das kommende Jahr um 31 Prozent und für 2028 um 33 Prozent. Also im Gegensatz zu Goldman Sachs sieht hier die Bank of America ein viel optimistischeres Bild. Lamb Research war auch besser als erwartet. Intel meldet heute Abend die Aktie. Allein in den letzten vier Wochen 48% Kursanstieg. Crash nach oben kann man hier auch sagen. Und Reuters berichtet, dass Tesla der erste Großkunde für Intels 14a Produktionsprozess sein wird. Hier wird es wirklich spannend sein. Kann eine Aktie, die 260 Prozent zulegen konnte in zwölf Monaten, 50 Prozent in vier Wochen, wird die, selbst wenn die Zahlen gut sind, die Aussichten angehoben werden, kann dieser Wert dann noch profitieren. Also deshalb hat Intel heute Abend für den Halbleitersektor auch eine gewisse Signalwirkung. So, und das bringt mich jetzt zu... Dem Softwarewerten und ich fange mit ServiceNow mal an. Die Aktie ist schwächer heute Morgen. Die Zahlen an sich waren eigentlich nicht schlecht. Das muss man sagen. Jetzt hat die Aktie eine erhebliche Rallye hinter sich. Wir kommen von 80 Dollar, sind auf über 103 Dollar gestiegen binnen weniger Wochen. Also ein großes Snapback Rally. und jetzt haben wir also Zahlen, die nur auf der Big-Picture-Vogel-Perspektive minimal über den Schätzungen lag. Der Ertrag pro Aktie und der Umsatz lagen beides minimal über den Schätzungen. Der Teufel liegt so ein bisschen im Detail. Ich würde mal sagen, die Zahlen waren gut, aber eben nicht perfekt. Ich glaube, so kann man es treffend beschreiben. Das Wachstum bei wiederkehrenden Umsätzen war 19%. All right, die Wall Street hat mit etwas mehr als 20% gerechnet. Das ist also keine massive Verfehlung unter McDermott, der CEO betont. Diese Verfehlung sei unter anderem durch den Konflikt im Nahen Osten zustande gekommen. Kunden in der Region hätten Aufträge verschoben. Aber auch für das Gesamtjahr werden die operativen Margen minimalst, da muss man schon hinschauen mit der Lupe, nach unten revidiert. Von 32 auf, ich hoffe, ihr setzt euch in, das ist dramatisch, von 32 auf 31,5 Prozent gesenkt. Also, it's not great, aber es ist, naja, guck mal hier du, also der Typ, der fällt mir ja ganz gut und so, ja, aber hast du das gesehen, er hat den rechten Schuh nicht richtig gebunden. Nee, der ist nichts für mich. Also jedenfalls die Analysten BTIG senkt das Kurs, es senken viele die Kursziele, aber die liegen alle deutlich über den aktuellen Niveaus. BTIG, 150 Dollar, bleibt bei einer Kaufempfehlung. Vor allen Dingen, dass die Guidance bei wiederkehrenden Umsätzen unter den Erwartungen lag, ist stückweit ein bisschen enttäuschend, aber man bleibt bei der Kaufempfehlung. Und Canaccord senkt auch das Kursziel 145 Dollar, bleibt aber bei einer Kaufempfehlung und sagt, naja für ein Quartal, das eigentlich ganz gut war, scheint diese Reaktion doch übertrieben. Und die Aktie sei ridiculously cheap, sei lächerlich günstig bewertet auf den aktuellen Niveaus für ein Unternehmen, das über 20% Wachstum ausweist mit frei verfügbaren Margen von 35%. Also die bleiben konstruktiv. Goldman Sachs bleibt auch bei der Kaufempfehlung. Kursziel 163 Dollar. Hier sagt man, ServiceNow sei gut positioniert, um letztendlich im AI-Bereich auch noch zu profitieren. Der Einzige, der wirklich Verkaufen sagt, ist die KeyBank. Die waren auch schon vor den Zahlen bei Verkaufen. Die waren auch schon bei 80 Dollar auf Verkaufen und haben die, was weiß ich, 23 Dollar Rallye nicht mitgemacht. Aber sie bleiben konsequent bei Kaufen und rasieren jetzt das Kursziel auf 85 Dollar. So, das ist ServiceNow bei IBM. Liegt das Problem vor allem in einem Segment, nämlich im Softwarebereich. Der Softwarebereich bei IBM war minimal enttäuschend, lag leicht im abgelaufenen Quartal unter den Erwartungen des Marktes. Wenn man sich die Zahlen insgesamt mal anschaut, aber auch hier im Grunde kein Weinbruch. Wo habe ich sie hier? So viele Ergebnisse, da sind wir. Der Trag lag über den Schätzungen und da liegt der Hund begraben. Ich hatte das gestern in der Closing Bell schon gesagt. Es ist immer schlecht, wenn das erste Quartal auf der Tragseite die Schätzungen schlägt und zwar durchaus um eine nette Spanne schlägt wie bei IBM. Und dann geht das Management hin und sagt, naja, aber die Jahresprognosen heben wir trotzdem nicht an. Naja, wenn das erste Quartal brummt und das Jahr vier Quartale hat, müssten doch eigentlich die Jahresziele steigen. Ist seitdem, der Gegenwind nimmt in Zukunft zu und im Softwarebereich im letzten Quartal war das Umsatzwachstum wirklich Haar in der Suppe unter den Erwartungen 8% statt 8,4%. Naja, big deal. Auf jeden Fall die Aktie auch nennenswert runter und SAP wird, wie gesagt, heute eine entsprechend große Rolle spielen. So, jetzt nehmen wir nochmal Tesla auf und auch hier gibt es heute Morgen sehr viele Analysten-Kommentare. Ich hatte gestern auch in der Closing-Belt schon betont, bei Tesla muss man sich immer vor Augen halten, dass die erste Kursreaktion nach den Earnings nicht unbedingt hält. Das Entscheidende ist der Analysten-Call danach mit dem CEO und so ist es dieses Mal auch. Die Zahlen an sich waren wirklich gut. Der Ertrag pro Aktie über den Schätzungen, die Margen waren vor allen Dingen sehr fest und das ist wirklich wichtig. Die Bruttomarge von 21 Prozent, das ist wirklich ordentlich und die Umsätze lagen unter den Erwartungen. das ist richtig, jetzt kommen wir mal auf die Schattenseite, Umsatz unter den Erwartungen, die Energiesparte. Unter den Erwartungen und zwar deutlich, die Umsätze sind hier um 12% eingebrochen im Vorjahresvergleich auf 2,4 Milliarden. Das sind 1,2 Milliarden weniger als man erwartet hatte. Aber der Hauptbremsklotz für die Aktie sind die explodierenden Investitionen. Ich hatte das gestern in der Opening-Bell schon diskutiert. Man hatte schon so ein bisschen Sorge, dass Tesla nochmals die CapEx-Investitionen nach oben schrauben muss. Und genau so kommt es von 20 auf 25 Milliarden Dollar. Und damit wird das Unternehmen für geraume Zeit Cashflow negativ sein. Außerdem gibt es immer noch Fragezeichen. Optimus, ja, große Fortschritte. Es gäbe noch so ein paar Hiccups und so, aber wir wollen das noch nicht zeigen aktuell und demonstrieren, weil dann könnten die Wettbewerber das ja kopieren, wenn wir das demonstrieren und so. Also zeigen wir das euch nicht und vermutlich erst dann im Juni oder so. Ja, naja, also das ist jetzt, naja, im Großen und Ganzen sagt Musk, wir bleiben aber auf Kurs, was Massenproduktion betrifft, das soll im zweiten Quartal starten. Alright, also Fragezeichen, Show-Me-Story sozusagen im Robotaxi-Bereich, auch schönes Wachstum. Die gefahrenen Meilen haben sich im Vergleich zum letzten Quartal nahezu verdoppelt. Trotzdem ist Tesla im Robotaxi-Bereich klein im Vergleich zum Beispiel zu einer Waymo. Barclays bleibt bei Halten, Kursziel 360 Dollar. Ich meine, Tesla hat am Rande bemerkt auch ein KGV von 200, das nur am Rande bemerkt. Also CapEx-Investitionen sind großes Fragezeichen, 25 Milliarden, so Barclays. Die Frage ist, wie wird dieses Kapital dann letztendlich gesehen investiert, in welchen Regionen, TerraFab, Solarausgaben, also im Solarsegment, das muss man jetzt abwarten und die Skalierung im Robotaxi-Bereich, auch hier müssen wir erstmal abwarten, wie schnell das tatsächlich vorangeht. In China und Europa stehe die Zulassung bevor, das ist natürlich positiv, aber auch hier abwarten und letztendlich gesehen bemängelt man, dass die Hardware von Tesla, also die Autos, ziemlich veraltet sei vom Look her und das könne letztendlich gesehen auch den Wert erstmal ausbremsen. Also Kursziel 360 Dollar, die Aktie ist so bei etwa 370, 374 Dollar. Da hält sich also letztendlich die Euphorie in Grenzen. So, Finanzsektor, American Express, super Zahlen muss man sagen. Capital One hatte ja vor ein paar Tagen Ergebnisse gemeldet. Die Aktie stand unter Druck, unter anderem weil die Rückstellungen für mögliche Kreditschieflagen überraschend stark gestiegen sind. Die Aktie Capital One wird heute zum Kauf empfohlen von Truist, immer noch mit einem Kursziel von 255 Dollar. Bei American Express, tja, da sehen wir das Problem nicht. Die Rückstellungen für mögliche Kreditausfälle waren sogar ein bisschen niedriger als erwartet. American Express hat ein sehr hochwertiges Kundensegment. Im Kreditkartenbereich dafür ist American Express bekannt und das sieht man auch. Der Ertrag höher als geschätzt, die Umsätze höher als geschätzt. Rückstellungen geringer als erwartet. Vor allen Dingen das Wachstum im Firmenkundengeschäft höher als erwartet. Und jetzt kommt ein wichtiger Punkt. Die Aussichten für das Jahr wurden nur bestätigt, obwohl das Ergebnis über den Erwartungen lag. Das ist nicht wirklich ideal, aber der Teufel liegt hier im Detail. American Express hat die Investitionen ausgeweitet. Und wenn man davon mal absieht. War der Ertrag pro Aktie, waren die Revidierungen für das Gesamtjahr ja eigentlich gar nicht so schlecht. Trotzdem, die Aktie reagiert so gut wie gar nicht. Blackstone auch nicht, obwohl man auch hier sagen muss, dafür, dass wir so viele Turbulenzen im Credit-Bereich hatten, sind die Zahlen wirklich gut. Der ausschüttbare Ertrag lag über den Schätzungen und vor allen Dingen sehr robuste Kapitalzuflüsse, fast 69 Milliarden Dollar und erwartet wurden gerade mal 55 Milliarden. Das heißt, trotz dieser ganzen Turbulenzen, trotz der ganzen Unsicherheiten sieht man, dass institutionelle Investoren immer noch dieses Anlagesegment sehr spannend finden und Kapital in diese Region verlagern. So und jetzt noch im Schnelldurchlauf. Honeywell unter Druck. Hier lag das organische Wachstum unter den Erwartungen des Marktes. Der Ertrag lag über den Schätzungen. Buchungslage ist auch solide. Die Aussichten für das zweite Quartal aber verfehlen die Schätzungen. Der Ertrag pro Aktie wird nur bei 2,40 Dollar liegen und 2,56 Dollar hatte die Wall Street erwartet. Wir haben bei CSX gute Zahlen, aber einige Abstufungen. Goldman Sachs mit einer glatten Verkaufsempfehlung. Jetzt, da sagt man, super Earnings, toller Ausblick, aber das ist in der Aktie reflektiert. Chance, Risiko wird unattraktiv, Zeit, Gewinne mitzunehmen. American Air ansonsten 4 Milliarden Dollar Gegenwind in diesem Jahr durch gestiegene Treibstoffkosten. Schon ein Brett, muss man sagen. Und so gesehen sind die Aussichten für das zweite Quartal eigentlich gar nicht so schlecht. Man rechnet mit einer schwarzen Null auf der Ertragsseite, Ertrag pro Aktie. Die Wall Street rechnet mit einem Verlust von 22 Cent. Wenn ich das lese, denke ich jedes Mal um Jottes Willen. Die werden einerseits unprofitable Strecken streichen, das sehen wir ja schon bei vielen Airlines und andererseits werden sie die Ticketpreise so hochschrauben, dass einem die Nase blutet. Also bitte einmal bücken und am Eingang das Portemonnaie gleich abgeben. Also fliegen wird in Zukunft richtig Spaß machen. Und ich sehe es jetzt schon, die Ticketpreise ziehen ordentlich an. Und so gesehen ist es dann beachtlich, dass der Verlust von 22 Cent pro Aktie nicht erreicht werden soll, so American Airlines. So, ich will jetzt ganz kurz nochmal ein paar andere Werte ansprechen, abseits der Earnings. Netflix weitet die Aktienrückkäufe um 25 Milliarden Dollar aus. Das ist ein Wort, die Aktie war unlängst schwächer, davon könnte der Wert. Heute letztendlich gesehen profitieren. Und es gibt bei Supermicro negative Nachrichten. Die Aktie verliert heute Morgen und zwar, Soll man einen Großauftrag von Oracle verloren haben über 1,1 Milliarden Dollar und gleichzeitig leidet man unter hohen Lagerbeständen bei älteren Grafikprozessoren und beides zieht die Aktie nach unten. So guys, Luia Sorge an der Stelle mal. Der Humor kehrt zurück, die Stimme. Ja, so langsam kommt sie wieder zurück. Ich wünsche euch jedenfalls einen Mega-Handelstag heute. Wir sehen uns zur Closing Bell wieder. Bis dann und macht's gut. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keine Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Und das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag. Wauw! Wauw! Wauw! Bis zum nächsten Mal.