Heute ist Dienstag, der 28. April. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Die Schlagzeilen überschlagen sich. Die Emirate werden im Mai die OPEC und OPEC Plus verlassen. Gleichzeitig hört man, dass Donald Trump mit den jüngsten Friedensvorschlägen des Iran nicht einverstanden ist. Öl also steigt, die Renditen der Staatsanleihen auch. Das belastet den Aktienmarkt. Und parallel mahnt das Wall Street Journal, das aus internen Dokumenten von OpenAI hervorgeht, dass man wichtige Wachstumsumsatzziele wohl nicht erreicht hat. Auch das ist ein Dämpfer für den sehr stark gestiegenen KI-Sektor. Wir sehen hier Gewinnmitnahmen. Dass Corning bei der Ertragsseite bei den Aussichten minimal verfehlt, ist ebenfalls ein Bremsklotz. Ansonsten mahnt das Wall Street Journal, dass bei der Notenbanktagung am Mittwoch die Hinweise auf mögliche Zinssenkungen vollends aus dem Text entfernt werden könnten. Auch das also treibt die Renditen hoch. Wir sehen außerdem ein bisschen Zurückhaltung, weil morgen Abend die Zahlen von Amazon, Google, Microsoft und Qualcomm gemeldet werden. Gewinnmitnahmen, das Motto des Tages. So, Guys, einen schönen guten Morgen. Die Nachrichten überschlagen sich. Wir haben Breaking News. Die Emirate, die Vereinigten Emirate werden zum 1. Mai die OPEC und die OPEC Plus verlassen. Man begründet diesen Schritt mit der veränderten Sicherheitslage im Nahost im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg und gleichzeitig könne man das veränderte Nachfrageumfeld alleinstehend besser navigieren. Was bedeutet das? Weil die Vereinigten Emirate fördern täglich rund zwei Millionen Barrel Öl und vor allem sind sie innerhalb der OPEC auch immer wieder sehr wichtig gewesen, was diplomatische Lösungen betrifft, also die OPEC und die OPEC Plus quasi zusammenzuhalten und auf Kurs zu halten. Diese Rolle soll in Zukunft jetzt Saudi-Arabien übernehmen. Der Ölpreis ist heute Morgen weiter im Plus. Erschwerend kommt hinzu, dass sowohl das Wall Street Journal wie auch Bloomberg berichten, dass der Iran jetzt nur noch 12 bis 22 Tage hat, bis die vorhandenen Lager in der Region, also im Land, voll sind. Danach müssen die Förderquoten des Iran reduziert werden und wenn das einmal passiert, dauert es relativ lange, bis die Förderung wieder online geht. Die Ölpreise also ziehen weiter an. WTI in New York bei etwa 100 Dollar. Wir haben parallel dazu auch anziehende Renditen bei US-Staatsanleihen. Dieses Phänomen Öl hoch, Renditen hoch, das sehen wir jetzt schon seit einigen Handelstagen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Auktionen von Staatsanleihen gestern. Zwei- und fünfjährige Staatsanleihen, die Nachfrage war relativ mau, was auch dazu führt, dass die Renditen nach oben getrieben werden. Öl und Renditen also auf der einen Seite mit im Fokus. Wir haben ansonsten eine Story im Wall Street Journal, die heute Morgen bei den Aktien im AI-Universum für Gegenwind sorgen Und vor allen Dingen bei den Unternehmen, die quasi im Universum von OpenAI stattfinden. Und zwar berichtet das Wall Street Journal, dass man intern kommuniziert hat, das Unternehmen habe wichtige Umsatz- und Wachstums- und Umsatz- und Ertragsziele nicht erreicht. Also von Ertrag kann ja nicht die Rede sein, Umsatz- und Wachstumsziele seien verfehlt worden und Finanzvorstand Sarah Fryer, soll intern mehr Kostendisziplin gefordert haben. Zudem besteht das Risiko, dass die Finanzierung künftiger Infrastruktur bei schwächerem Wachstum schwieriger werden könnte. So das Wall Street Journal, also die Aktien von Softbank, haben über Nacht rund 10% verloren. Und die Aktien von Oracle, die in dem Open AI-Universum natürlich besonders stark stattfinden, werden heute unter dieser Meldung ebenfalls leiden. Und der AI-Sektor, die Chipwerte, die extrem gut gelaufen sind in den letzten 18 Handelstagen, bei denen auch ein gewisses Luftholen überfällig war, die werden auch durch die Zahlen von Corning belastet. An sich sind die Zahlen von Corning eigentlich gar nicht so schlecht, Aber die Erwartungshaltung bei der zukünftigen Entwicklung hängt so hoch, dass vor allen Dingen die Aussichten nicht wirklich zufriedenstellen. Das zweite Quartal auf der Umsatzseite wird lediglich die Erwartungen des Marktes treffen. Wenn man jetzt die neu angepeilte Ertragsspanne nimmt, dann liegt der Mittelwert minimal, also wir reden hier von 1 Cent unter den Erwartungen des Marktes, die Wall Street rechnete mit 76 Cent pro Aktiegewinn, es werden gemessen am Mittelwert zu 75 Cent werden. Diese Kombination also aus sehr heiß gelaufene AI-Werte, der Himmel muss perfekt blau sein in diesem Umfeld, dann die Corning-Zahlen und wie gesagt die OpenAI-Story, all das sorgt heute dafür, dass wir in diesem Sektor auch noch eine Abkühlung sehen, die. Die Ertragszahlen sind heute teils auch sehr gemischt ausgefallen. Wir haben eine Sherwin-Williams auf der Gewinnerseite. Nach den Zahlen, die waren sehr solide. Also GM, die Aktie kann von den wirklich sehr starken Zahlen kaum profitieren. Die Aktie ist kaum verändert. Und auf der Schattenseite haben wir neben Corning heute Morgen auch Spotify wegen flauen Aussichten bei den operativen Margen. Die Aktie verliert rund 10% und UPS auch rund 8% auf der Verliererseite. Auch hier sind es die Margen, die enttäuschen und die für Gegenwind sorgen. So, jetzt haben wir also verschiedene Komponenten. Die Nachricht aus den Emiraten, hohe Ölpreise, die Story im Wall Street Journal zu OpenAI, die Zahlen von Corning, die zusätzlich belasten. Die dritte Komponente, wir haben eine Story auch im Wall Street Journal. Dass die amerikanische Notenbank bei der Tagung an diesem Mittwoch, dass sie den Wortlaut ändern könnte und dass damit Zinssenkungen im Jahr 2026 ausgeräumt werden, das war bisher nicht die Basisannahme zu dem Thema. Könnte Jerome Powell durchblicken lassen, ob er nach seiner Amtszeit im Mai Gouverneur bleibt oder ob er quasi vollends die Zügel bei der Notenbank abgibt. Und Kevin Warsh, der mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit als Notenbankchef bestätigt werden dürfte, der muss sich natürlich erst einmal in der ersten Phase auch als unabhängig bestätigen. Und das spricht auch dafür, dass insbesondere in diesem Umfeld anscheinend stärkeren Wirtschaftswachstums und gleichzeitig Inflationsdruck, dass in diesem Umfeld Zinssenkungen erstmal ausgeräumt werden. Denn abgesehen davon historisch betrachtet tendiert die Wall Street in der ersten Phase, in den ersten Monaten nach Amtseinführung eines neuen Notenbankchefs normalerweise für gewöhnlich schwächer mit Auftrieb bei den Renditen der langlaufenden Staatsanleihen. Also, das perfekte Umfeld der letzten zwei Wochen, Earnings ohne Ende, Wachstum ohne Ende. Längste Gewinnstrecke bei Chip-Werten in der Geschichte des Sektors, nicht nur was die Länge betrifft, sondern auch das Ausmaß der Rallye, AI-Werte, die durch die Decke geschossen sind, inklusive auch Intel im Chip-Sektor. Aber hier findet jetzt ein Durchatmen statt mit dem Nasdaq einmal stärker auf der Verliererseite etwa 300 Punkte im Minus zum Handelsstart. So, jetzt will ich nochmal schrittweise durch die Nachrichten heute gehen, denn der eigentlich große Tag bei den Earnings findet morgen statt. Wir haben morgen Abend die Quartalszahlen von Amazon, von Google, von KLA, von Meta, von Microsoft und von Qualcomm. Da werden wir dann sehen, ob bei guten Zahlen. Die immer noch in der Lage sind, die Boote anzuheben. Nvidia ist ja gestern technisch eigentlich nach oben ausgebrochen, charttechnisch. Nvidia ist aber auch bei der Berichtssaison historisch betrachtet immer quasi so das Schlusslicht der Earnings, die gemeldet werden. Also morgen Abend wird hier sehr wichtig sein, nicht nur was die Zahlen selber betrifft, sondern vor allen Dingen eben auch die Kursreaktion dieser Aktien. Ford meldet auch die Messlatte für Ford, hängt natürlich jetzt nach den bombastischen Zahlen von GM ausgesprochen hoch. Und Chipotle wird deshalb wichtig sein, weil wir gestern sehr starke Schwäche im Bereich der konsumlastigen Werte gesehen haben. Wir hatten gestern die flauen Zahlen von Domino's Pizza in den USA wie auch global und die Aktie war sehr schwach, ein Kursverlust von fast 10 Prozent um den Dreh. Sehen wir diese Entwicklungen auch bei Chipotle und gestern hatte die Keybank noch gemahnt, dass bei Dollar Tree das Kundenaufkommen abkühlt und nachgelassen hat. Dollar Tree im unteren Preissegment, vor allen Dingen im Bereich der unteren Einkommensklassen, die besonders stark unter den gestiegenen Benzin- und Ölpreisen leiden, sehen wir das zunehmend auch in anderen Sektoren, also Fragen, die hier in dem Zusammenhang auftauchen. So, ansonsten gehen wir mal auf die... Makro-Nachrichten ein, das hätte ich fast vergessen, vor lauter Ölpreis. CNN Reuters und die New York Times, das ist übrigens auch ein Faktor, der die Ölpreise hochtreibt, alle berichten, dass das Weiße Haus mit dem neuen Angebot des Iran zur Beibehaltung des Werfenstillstands nicht zufrieden ist. Der Iran will zuerst die Öffnung der Straße von Hormuz verhandeln und dann erst verspätet das Thema Atomwaffen oder Atomenergie. Damit ist das Weiße Haus nicht einverstanden und heute, wir haben ja King Charles bei uns hier in den Vereinigten Staaten. Wird sich Donald Trump über den Tag hinweg mehrfach zu Wort melden gegenüber auch der Presse. Die Presse wird dann nachbohren, wie sieht es aus mit dem Angebot des Iran, wird das nun ausgeschlagen von den USA, müssen wir da warten, wie es mit den Verhandlungen weitergeht. Wie gesagt, das Wall Street Journal und Bloomberg berichten beide, dass in 12 bis 22 Tagen die Öllager im Iran voll sind. Das heißt auch im Interesse des Irans hier eine rasche Einigung zu finden und im Übrigen auch im Interesse der Weltwirtschaft, weil Goldman Sachs zum Beispiel auch gestern die Ölpreisprognosen bis Jahresende hineingehend ziemlich stark angehoben hat. Die Verwerfungen dürften länger anhalten, als der Markt bisher gedacht hat. Also diese Entwicklung wird wichtig und Axios berichtet heute Morgen, das ist um die Vereinigten Staaten, um die Amerikaner konkret. Was das Gefühl betrifft, wie man so finanziell dasteht, ist die Stimmung der Amerikaner so tief wie seit 25 Jahren nicht mehr. Das zeigt eine neue Umfrage von Gallup. Wird übrigens auch reflektiert beim Verbrauchervertrauen der Universität von Michigan. Ja, die Nikkei-Nachrichtenagentur berichtet außerdem, dass China versprochen hat, mit einem. Also vehementer, kraftvoller vorgehen will, um die Energiesicherheit des Landes hervorzuheben und das Vertrauen der Unternehmen zu stärken. So, also, das ist das Makro-Umfeld. Die Tatsache, dass die Bank of Japan gestern die Zinsen beibehalten hat, ist nicht überraschend, aber wir hatten hier Signale, dass einige Notenbänker Richtung Zinsanhebung tendieren, das heißt eine hawkische Beibehaltung der Zinsen hat den Yen kurze Zeit hochgetrieben, wobei der Yen jetzt schon wieder unverändert ist. So und damit kommen wir mal zu den Ergebnissen und es gibt eine Riesenflut an Quartalszahlen bei uns an der Wall Street. Ich will das Ganze erstmal ganz kurz zusammenfassen, vor allem die Kursreaktion. Coca-Cola leicht im Plus, GM kann von den Zahlen kaum profitieren. Hilton leicht auf der Verliererseite, JetBlue wegen der hohen Kerosinkosten im Minus auf der Gewinnerseite dafür, also Spotify auch, schwächer UPS ebenfalls, schwächer Sherwin-Williams-Farbenkonzern und Kimberley-Clark melden hingegen gute Zahlen und können stückweit hier auch profitieren. So, jetzt gehen wir nochmal kurz im Einzelnen ein. Wir haben so viele Zahlen. Ich will jetzt nicht jeden Wert im Detail diskutieren, aber nehmen wir mal die großen Konzerne raus. Coca-Cola, wirklich beeindruckendes Wachstum. Wir sehen hier ein organisches Umsatzplus von 10%. 7% wurden erwartet. Der Ertrag pro Aktie liegt auch über den Schätzungen der Wall Street. Die Margen auch deutlich besser als erwartet und die Ertragsaussichten fürs Jahr werden angehoben. Jetzt gibt es hier nur einen kleinen Haken. Die Ertragsaussichten für das Gesamtjahr bei Coca-Cola werden in der Tat angehoben, also die Wachstumsziele. Aber in erster Linie wegen reduzierter Steuersätze und nicht, weil die Nachfrage stärker ausfällt. Das organische Umsatzwachstum für das Gesamtjahr soll gemessen am Mittelwert immer noch bei 4,5% liegen. Das ist unverändert. Es sind vor allen Dingen die gemanagten Steuersätze, die hier Coca-Cola unter die Arme greifen. Die Aktie müsste aber trotzdem heute im Handel profitieren. So, bei General Motors ... Sehen wir vor allen Dingen mal die Folgen der Zölle. Die werden jetzt wesentlich weniger stark belasten als ursprünglich angenommen, zumal das Supreme Court ja diese reziproken Zölle für zunächst illegal erklärt hat. Die USA müssen ja 166 Milliarden Dollar an zusätzlichen Zolleinnahmen zurückerstatten. Bei GM springt der Ertrag pro Aktie um ein Drittel auf 3,70 Dollar. Damit werden die Schätzungen um 1,10 Dollar pro Aktie geschlagen. Im Wesentlichen wegen einer deutlichen Ausweitung der Margen und die Margen steigen eben deshalb, weil die angepeilten Zollkosten geringer ausfallen werden. Und das betrifft auch das jetzt laufende Quartal. Man betont allerdings auch, dass die Nachfrage insgesamt solide ausgefallen sei. So Sherwin-Williams, Dow-Wert, auch der Ertrag besser als erwartet, dank der Margen und der Umsätze. Und die Jahresprognosen werden wohlgemerkt trotzdem nur bestätigt. Das ist halt immer der Haken, wenn das erste Quartal so super lief, warum das Gesamtjahr dann nur bestätigt. Da sieht man letztendlich auch, dass viele Vorstände sehr vorsichtig sind. Bei Hilton ist der Ertrag pro Aktie und der Umsatz beides, also der Umsatz pro Zimmer, leicht über den Erwartungen des Marktes. Die Aussichten werden auch angehoben für das Gesamtjahr, aber nicht für das laufende zweite Quartal. Hier wird der Ertrag die Ziele leicht verfehlen. So JetBlue, wie auch bei American Air. Wir haben gute Buchungslage einerseits und explodierende Kosten, was Treibstoff betrifft, so stark explodieren, dass das Management betont, man habe ausreichend Liquidität, um diese Phase zu überdauern, 2,4 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln. So, Kimberly Clark. Der Ertrag besser als erwartet, das organische Umsatzwachstum auch und die Jahresprognosen bestätigt. S&P Global hat eine Milliarde Dollar in Aktienrückkäufe investiert. Die Aktie geriet aufgrund dieses AI-Wettbewerbs die Sorge darum, auch mit Unterabgabedruck, aber der Ertrag und das organische Wachstum lagen über den Erwartungen des Marktes. Die Margen konnten ausgeweitet werden. Jetzt kommen wir nochmal zu den Verlierern, zu den stärkeren Verlierern. UPS, der Post- und Paketdienst, auf der Ertrags- und Umsatzseite besser als erwartet. Die Margen aber verfehlen die Erwartungen des Marktes. Die Jahresprognosen werden trotzdem bestätigt. Wie dem auch sei, der Margendruck sorgt bei der Aktie ordentlich für Gegenwind. Bei Corning haben wir auch ein Ertragsumfeld, das eigentlich gut aussieht. Der Ertrag über den Schätzungen der Umsatz auch. Im Bereich AI starkes Wachstum, aber wie gesagt, die Messlatte hing hier ausgesprochen hoch und man wird nicht in der Lage sein, in dem jetzt angebrochenen Quartal die Schätzungen des Marktes komplett zu treffen. Auf der Ertragsseite, wie gesagt, liegt man hier unter den Prognosen des Marktes. Spotify, wenn man sich die monatlich aktiven Nutzerzahlen anschaut. Leicht über den Erwartungen der Umsatz in Euro, auch minimal über den Erwartungen, eigentlich könnte man sagen im Rahmen der Schätzungen, die operativen Margen höher als erwartet. Aber was die Aussichten betrifft, das zweite Quartal werden die operativen Margen leicht verfehlen. 13,1 Prozent, 14,3 Prozent wurden erwartet und das reicht aus. Wie gesagt, bei einem perfekten Himmel darf keine Wolke auftauchen. Das kann ansonsten dann eben doch mal zurückläufen am Markt sorgen. So, OpenAI habe ich schon diskutiert. Wie gesagt, die Voltage-Story wirkt sich hier belastend aus und bei Meta, hier wird nun bekannt gegeben, Meta bereitet sich darauf vor, die 2 Milliarden Dollar Übernahme des AI-Startups in Singapur, Manus, nicht zu vollziehen, nachdem chinesische Aufsichtsbehörden dem einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Ja, zum Schluss nochmal ein Blick auf die Analystenkommentare. Bei Mitsuo, japanisches Haus, werden die Kursziele für Amazon auf 325 Dollar angehoben. Die Aktie wird immer noch mit Kaufempfehlungen ausgesprochen. Wir haben hier morgen Abend die Quartalszahlen. Domino's Pizza auf breiter Front sinkende Kursziel ist immer so, erst kommen die Earnings, dann die Earningsreaktion, dann kommt die Reaktion der Analysten über Nacht. Bernstein senkt das Kursziel auf 390, Goldman Sachs auf 430. Man bleibt bei Goldman bei der Kaufempfehlung. Wells Fargo senkt das Kursziel auf 350, bleibt nur bei Halten. Die UBS zu Ebay hebt das Kursziel auf 110 Dollar an, bleibt aber nur bei Halten. Am 29. April meldet Ebay hier Quartalszahlen. Wir haben Etsy bei der UBS, steigt das Kursziel auf 72 Dollar. Am 29. April werden hier die Zahlen gemeldet, also am gleichen Tag von Ebay. Und man geht davon aus, dass das kurzfristig erwartete Brutto-Volumen, das über die Plattform abgewickelt wird, nach oben revidiert wird. D.A. Davidson zu Micron, nochmal eine Kaufempfehlung und ich meine, die sind jetzt vollends auf Drogen, wenn man sowas sieht, kriege ich immer Gänsehaut, das erinnert mich so ein bisschen an die End-90er, das Kursziel von Micron wird bei D.A. Davidson, 1.000 Dollar angehoben. Die Aktie ist bei 508 Dollar. Guys, was soll das, lieber Analyst? Ich meine, das sind so Drogenkursziele, wo man echt denkt, Junge, also eine kalte Dusche in der Birne würde dir vielleicht auch mal ganz gut tun. Solche drastischen Kursziele sorgen zwar für Schlagzeilen, aber unterm Strich ist das nicht unbedingt produktiv. Also, Palantir, die Citigroup, senkt das Kursziel auf 210 Dollar, bleibt aber bei einer Kaufempfehlung und Teradyne bei Stifle Kursziel 390. Auch hier bleibt man bei einer Kaufempfehlung. So guys, ich muss Schluss machen. Ich wünsche euch einen guten Handelstag. Wir sehen uns heute Abend wieder. Bis dann und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keiner Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Und das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.