Heute ist Mittwoch, der 29. April, der sogenannte Superbowl Wednesday, was die Berichtssaison betrifft. Herzlich willkommen bei der Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Ja, wir waren vorbörslich noch im Plus. Mittlerweile tendiert die Wall Street kurz nach dem Opening schwächer. Der Ölpreis steigt erneut um fast 5%. WTI war knapp unter 105 Dollar. Die Renditen der Staatsanleihen ziehen auch an und beides belastet den amerikanischen Aktienmarkt. Die Ergebnisse sind ansonsten erneut überwiegend stark ausgefallen. Wir haben die Aktien von Seagate deutlich auf der Gewinnerseite. Bloom Energy, NXP Semiconductor, Starbucks und Visa profitieren ebenfalls. Dafür aber Gegenwind bei Booking, Holdings, Robinhood und SoFi wie auch Teradyne durch die Ergebnisse unter Abgabedruck. Ja und heute Abend ist der Super Bowl Wednesday. Amazon, Google, KLA, Meta, Microsoft und Qualcomm melden allesamt Zahlen. Viel Spaß bei meinem Podcast. So, einen schönen guten Morgen. Der 29. April, Super Bowl Wednesday sozusagen bei uns an der Wall Street. Wir haben heute Abend ein Riesengeschwader an wirklich wichtigen Ergebnissen. Wir haben heute Abend die Zahlen von Alphabet, wir haben die Zahlen von Meta, von Amazon, von Microsoft, von KLA, von Qualcomm und außerhalb des Tech-Sektors auch noch Ford und Chipotle. Aber natürlich die Highlights, die großen Magnificent Seven, die großen wichtigen Tech-Werte. Und wir sehen heute, obwohl die Zahlen vereinzelt sehr stark ausfallen, Seagate Technology, wirklich ausgesprochen robuste Ergebnisse mit teils ein bisschen mehr Dynamik in dem Sektor. Und der Nasdaq ist im Plus, aber unter den vorbörslichen Hochs. Also wir haben ein bisschen Sand im Getriebe. Nicht zuletzt auch deshalb, weil wir das gleiche Strickmuster sehen der letzten Wochen. Hoch mit dem Ölpreis, hoch mit den Renditen der Staatsanleihen und als Gegengewicht dazu Ergebnisse. Die Berichtssaison, die immer noch ausgesprochen fest und ausgesprochen stark verläuft. Im Übrigen auch außerhalb des Tech-Sektors, wenn man sich die Kommentare von Visa mal anschaut. Da war nicht nur das Ergebnis besser als erwartet. Die Aussichten wurden auch angehoben, aber der Hinweis von Visa. Dass man bei den Kunden anhaltende Konsumfreude sieht, keine Zeichen, dass die Ausgaben abkühlen, ist insgesamt natürlich auch ein ganz gutes Signal und in dieser Woche ist sichtbar geworden, dass die Konsumgüterwerte doch auch an Dynamik gewinnen. In Coca-Colas Zahlen waren gestern vor allen Dingen das organische Umsatzwachstum off the charts, 10% Umsatzwachstum auf organischer Ebene. Sehr stark Coca-Cola, jetzt kommen Mondelez mit den Zahlen, die waren auch besser als erwartet. Wir haben Starbucks das erste Mal seit fünf Quartalen mit einem Ertrag pro Aktie über den Erwartungen der Wall Street. Also das Berichtsumfeld ist nach wie vor ausgesprochen stark. So, jetzt haben wir auch noch die Tagung der amerikanischen Notenbank heute. Also, wir haben alles kommt zusammen sozusagen und die Tagung insgesamt dürfte vergleichsweise ereignislos laufen. Eine Zinssenkung ist nicht auf dem Radar und da liegt auch gewissermaßen die Gefahr. Das Wall Street Journal hatte gestern geschrieben, dass im Pressetext die Formulierung geändert werden könnte. Bisher bleiben die Tore offen für eine mögliche Zinssenkung bei den letzten zwei Tagungen in diesem Jahr. Dieses Tor könnte heute geschlossen werden. Darauf wird die Wall Street achten. Und in der Pressekonferenz dann auch die Frage, bleibt denn unser Jerome Paulchen? Bleibt er denn, nachdem er im Mai dann das Ruder abgibt an Kevin Walsh? Vermutlich wird er ja mit hoher Wahrscheinlichkeit Notenbankchef sein. Bleibt Paul dann noch Gouverneur oder sagt er sich, look guys, ganz ehrlich, die Faxen habe ich dicke, kein Bock mehr, ich verabschiede mich dann mal. Und das Inflationsumfeld bleibt insgesamt natürlich schwierig und ich habe es gestern schon mal angesprochen, wenn ihr euch mal anschaut, die Exporte von Korea, oft ein Leitindikator für die verarbeitende Industrie in den USA und ihr seht euch die Entwicklung der Halbleiter an und der Halbleiter Zahlen, vor allen Dingen in Segmenten, die nicht unbedingt mit AI zu tun haben, also UN-Semiconductor, NXPI hat auch, die haben ja auch gestern gemeldet, super Zahlen, tolle Aussicht. Aber die sind auch in dem Bereich Industrie und Auto sehr stark unterwegs. GM hatte gestern sehr starke Zahlen, auch weil der Druck durch die Zölle nachlässt. Mercedes hatte gute Zahlen. Also vieles spricht dafür, dass die Dynamik in der Industrie als nächstes auch an Schwung gewinnt. Und wenn man sich die Leitindikatoren Halbleiter und Korea-Exporte anschaut, dann müsste die Industrie sogar merklich an Dynamik gewinnen. Procter & Gamble hat bei den Zahlen zudem auch noch signalisiert, dass sie die Preise anheben werden, also Preisdruck, Inflationsdruck, Wachstumsdruck dürfte eher zunehmen. Einer der wenigen Bereiche, die das ausgleichen, ist der Immobilienmarkt. Hier sehen wir eine ausgeprägte, eine zunehmend ausgeprägte Schwäche bei den Preisen. Die Mietpreiskomponente gerät unter Druck. Alexandria Real Estate hatte ja auch Zahlen gemeldet. Die Mietauslastung, die Mietpreise, die man verlangen kann, unter Druck. Das ist so ein bisschen Gegengewicht zur Inflationskomponente. Aber insgesamt, auch in Anbetracht der Ölpreise, müsste der Druck auf Inflation erstmal zunehmen. Also so ganz unwichtig wird die Notenbankentscheidung heute nicht sein. Wie immer werde ich das für euch begleiten. Um 20 Uhr erste Schaltung hier die Entscheidung und dann um 20.30 Uhr die Pressekonferenz von Paulchen. Und ich werde das für euch letztendlich gesehen dann mit begleiten. Bleiben wir mal beim Ölpreis rein technisch gesehen. Könnte WTI auf 108 bis 110 Dollar steigen. Das ist ja so die technische Komponente. Es gibt ja viele, die sagen, ja, Marktechnik und so und hin und her. Es sind andere Themen, die den Ölpreis bewegen, mag sein. Und deshalb sprechen wir das auch nochmal mit an. Wir haben heute Morgen Schlagzeilen im Wall Street Journal und bei Bloomberg. Donald Trump soll sein unmittelbares Umfeld darauf vorbereiten, diese Blockade der Straße von Hormuz auch für eine längere Zeit umzusetzen, um den Iran dazu zu zwingen, mehr Eingeständnisse zu machen. Gleichzeitig beschreibt das Wall Street Journal, dass Irans Wirtschaft in einer Todesspirale sei infolge der Blockade. In 12 bis 22 Tagen gehen dem Iran die Lagerstätte aus für Öl und damit muss dann die Produktion auch noch gedrosselt werden. Ist natürlich ein sehr zweischneidiges Schwert, weil das auf der anderen Seite eben auch die Preise nach oben treibt. Wir werden Engpässe sehen, die Gefahr von Engpässen nimmt zu und das kann die Weltwirtschaft eben dann doch einbremsen. Also sehr zweischneidig, im Übrigen auch für die Vereinigten Staaten. Das Wall Street Journal weist auch darauf hin, dass die Benzinpreise jetzt wieder das höchste Niveau erreicht haben seit Ausbruch des Krieges. Reuters betont, dass die Approval Ratings, also der Zuspruch, wie macht jetzt Trump einen geilen Job oder einen weniger geilen Job, wie stuft ihr Trump ein, sind jetzt auf neuen Tiefs angekommen. Also da leidet auch der Zuspruch von Trump. und Axios berichtet, dass sich Verbraucher finanziell so schlecht fühlen, wie schon seit 25 Jahren nicht mehr. Das ist übrigens immer wieder erstaunlich, wie man sich fühlt und wie dann auf der anderen Seite die Konsumausgaben laufen. Visa, American Express, die Banken, alle signalisieren, sieht doch eigentlich alles ganz in Ordnung aus. Wir haben eben die Problematik, dass die Wirtschaft sehr k-förmig ist. Also wir haben das nach oben gerichtete K-Förmung, Also Teil des K, die Besserverdiener, diejenigen, die vom Boom des Aktienmarktes profitieren und dann eben die überwältigende Masse im unteren Einkommensbereich, die spüren die Nahrungsmittelpreise, die Energiepreise, die Benzinpreise und die konsumieren weniger. Wir haben das bei Dollar Tree gesehen, die sind im unteren Preissegment unterwegs und wir haben ein Stück weit auch bei Domino's Pizza gesehen. Auch hier waren die Zahlen eher enttäuschend, deshalb werden heute Abend auch die Ergebnisse von Chipotle so spannend sein. Also man muss, der Teufel liegt eben im Detail, also man kann nicht die Gesamtheit, also die obere Indexebene sagt, Spending ist super, aber wenn man es eben runterbricht, dann sieht man, untere Einkommensschichten leiden. Aber last but not least, weil obere Mittelschicht und obere Einkommensschichten sowieso in den USA in den letzten Jahren den Konsum insgesamt am meisten getragen haben, das sind die entscheidenden Gruppen hier in den USA, sieht man das bei den Gesamtausgaben letztendlich noch nicht. So, also ich will ganz kurz nochmal zum Thema Iran zurück, auch wenn man es ehrlich gesagt vermutlich nicht mehr hören kann. Aber wir sehen also Irans Wirtschaft zunehmend unter Druck. CNN berichtet, dass der Iran jetzt erneut ein neues Angebot vorbereitet, das man Pakistan geben wird, um dann quasi als Brückenkopf mit den USA zu verhandeln. Reuters berichtet auch, dass in der Tat die Führungsspitze im Iran zunehmend zersplittert ist. Es ist sehr schwer zu wissen, mit wem man letztendlich gesehen wirklich verhandelt. Und die Hardliner nehmen eine immer stärkere Position ein, was natürlich auch das Risiko erhöht, dass der Konflikt eventuell nochmal eskalieren könnte. Die Financial Times berichtet, das war ein Bericht von gestern, dass China in Kürze die Exportrestriktionen für Energie wieder aufheben und lockern könnte, um letztendlich die anderen Länder in Asien zu stützen. China hat immer noch 1,8 Milliarden Barrel an Öl. Die Reserven sind gerade mal um eine Million Barrel gesunken seit Beginn des Iran-Kriegs. Die waren also hier ganz gut vorbereitet. Also Öl geht weiter hoch und 108 bis 110 bei WTI kann immer noch drin sein, wobei die Wall Street immer noch die Grundannahme spielt, selbst wenn wir kurzfristig anziehen, mittelfristig müssten die Ölpreise an Dynamik verlieren. Weil letztendlich gesehen Trump und der Iran eine Einigung brauchen. So und jetzt der große Bogen zurück zu den Ergebnissen. Wir haben natürlich Ergebnisse ohne Ende, deshalb werde ich mich hier jetzt mal auf die Highlights fokussieren. Schauen wir erstmal an, welche Werte profitieren und welche nicht. App위 und vor allen Dingen Bloom Energy sehr stark im Plus, Etsy auch auf der Gewinnerseite, Mondelez profitiert, NXP Semiconductor stark im Plus heute Morgen, genauso stark wie Seagate Technology, da geht es auch deutlich hoch, Starbucks im Plus, Visa auf der Gewinnerseite. Auf der Verliererseite und teils auch stärkere Minuszeichen haben wir Booking Holdings, wir haben Enphase Energy auch sehr stark unter Druck, GE Healthcare, hier warnt man auch vor den Folgen der Inflation, wir haben Robinhood auch stärker im Minus nach den enttäuschenden Zahlen. SoFi ist unter Abgabedruck. Hier hat man zwar geschlagen, aber letztendlich gesehen, vor allen Dingen getragen durch Bereiche, die eigentlich nicht das Wachstum ausmachen sollten und Visa auch mit auf der Gewinnerseite heute Morgen. So, jetzt schauen wir uns das Ganze nochmal im Detail an und ich fange mal mit den Highlights an. Visa ist einer der größeren Gewinner heute Morgen. 3,31 Dollar, 20 Cent geschlagen pro Aktie. Die Umsätze waren sehr robust, 11,2 Milliarden. Das ist eine halbe Milliarde Dollar über den Schätzungen des Marktes. Und die Jahresprognosen werden auch angehoben. Die Konsumentenausgaben bleiben robust. Ganz wichtiges Signal, also letztendlich gesehen ebenfalls für den breiten Markt. Ich bleibe mal im Finanzsektor, komme von Visa zu SoFi. EBITDA war über den Erwartungen der Umsatz auch. Aber es war vor allen Dingen, dass der Lending-Bereich, der die Wachstumszahlen ausgemacht hat, die Umsätze im Bereich Technologie und Finanzdienstleistungen lagen unter den Schätzungen und die Jahresprognosen bleiben nur unverändert. Die Aktie also wird dadurch abgestraft bei Robinhood, auch einer der größeren Verlierer heute Morgen. Der Ertrag, der Umsatz unter den Schätzungen, die Krypto-Umsätze sind erheblich eingebrochen. 47% Einbruch bei den Krypto-Umsätzen und im Optionsbereich die Umsatzwachstum von gerade mal 8%, das reicht nicht aus. Und bei den Aussichten sehen wir, dass vor allen Dingen die Betriebskosten nach oben revidiert werden um 100 Millionen Dollar und für das Gesamtjahr. Und das wirkt sich insgesamt also belastend aus. Ich gehe gleich dann auf die Analystenkommentare nochmal ein. Lasst uns im Tech-Sektor weitermachen. NXP Semiconductor ist jetzt normalerweise nicht ein Wert, über den man jeden Tag redet, was Halbleiter betrifft. Aber die Messlatte für NXP hing sehr hoch. Texas Instruments hat ja schon gemeldet und die Zahlen waren sehr fest. Die Aktien sind auch sehr stark gestiegen und trotzdem kann NXP selbst die hohe Messlatte noch überwinden und die Aktie dankt es mit einem Anstieg. Der Ertrag pro Aktie lag solide über den Schätzungen, was aber den Wert in erster Linie anfacht, sind die Aussichten für das jetzt laufende Quartal. Der Ertrag wird bei 3,50 Dollar liegen pro Aktie, 3,20 Dollar hatte die Wall Street erwartet und der Umsatz wird bei fast 3,5 Milliarden liegen. 300 Millionen über den Schätzungen liegen. Das Management sagt, starke Nachfrage in allen Bereichen, in allen Regionen, das spricht eben wie gesagt auch dafür, Autobereich erholt sich, Industriebereich erholt sich insgesamt, also ein ganz gutes Signal für die zyklischen Sektoren. Und dann kommen wir mal zum Schwergewicht und zum Highlight, das besonders wichtig ist und das ist Seagate Technology. Ich hatte gestern Abend in der Closing Bell schon darüber berichtet, das waren wirklich Earnings, bei denen man sich die Augen reiben musste, denn bei Seagate, die Aktie ist ja auch gelaufen, wie ein Nachbarslumpi, hopp, hopp, hopp, up and away. Auf jeden Fall wird die Messlatte trotzdem geschlagen. Wirklich beeindruckend. Der Ertrag pro Aktie 4,10 Dollar, 3,50 Dollar wurden erwartet. Das ist prozentual ein ordentlicher Beat und die Umsätze sehr starke 3,1 Milliarden, 200 Millionen über den Schätzungen und die Margen waren besser als erwartet. Aber was wirklich das absolute Highlight ist und das ist für die Aktien natürlich wichtig, sind die Aussichten und da bin ich gestern wirklich schier vom Stuhl gefallen, der Trag pro Aktie soll in dem jetzt laufenden Quartal. Bei unfassbaren 5 Dollar pro Aktie liegen. Die Schätzungen liegen bei unter 4 Dollar und der Umsatz wird auch erheblich über den Schätzungen liegen. Also der Konzern feuert auf allen Zylindern strukturelles Wachstum, angetrieben durch AI-Applikationen. Sehr viele positive Analysten-Kommentare, zu denen ich gleich nochmal komme. So, Terodyne ist heute Morgen schwächer. Warum? Vor allen Dingen, weil die Schätzungen auch hier sehr hoch waren. Das abgelaufene Quartal war jetzt nicht das Problem. Da waren die Zahlen gut, aber die Aussichten waren nicht geil genug. To the Moon reicht hier nicht mehr aus. Die Aktie ist im Minus. Der Ertrag pro Aktie soll in dem jetzt laufenden Quartal bei 2 Dollar liegen. Naja gut, das sind zwei Cent über den Schätzungen, das reicht nicht aus und der Ertrag pro Aktie, wie gesagt, nur minimal drüber. Der Umsatz wird bei 1,12 Milliarden Dollar liegen und die Schätzungen lagen bei 1,2 Milliarden. Also der Umsatz fehlt sogar leicht und die Aktie ist dementsprechend schwächer. T-Mobile, eigentlich die gleiche Leier wie bei allen anderen großen Telekom-Konzernen hier in der Berichtssaison. Wir hören immer wieder die gleiche Story. Wir sehen einen disziplinierteren Wettbewerbskampf, was bedeutet weniger Sonderangebote und andererseits... Haben wir eine gute Kostendisziplin. Die Umsätze waren höher als erwartet. EBITDA-Margen waren auch besser als erwartet. Und die Jahresaussichten werden letztendlich gesehen angehoben. So, außerhalb des Tech-Sektors, auch hier ein paar kurz die Highlights. App wie Ertrag über den Schätzungen, obwohl die Margen etwas schwächer waren als erwartet. Die Jahresprognosen werden angehoben. GE Healthcare, die Aktie ist deutlich im Minus heute Morgen. Das liegt vor allen Dingen an den Margen, die schlittern ziemlich an den Erwartungen vorbei. Der Ertrag pro Aktie verfehlt die Schätzungen dementsprechend auch und man warnt, dass aufgrund von Gegenwind durch Inflation auch die Jahresziele verfehlt werden, die Aktie also im Minus. Bloom Energy, großer Gewinner des AI-Booms, Stromversorgung, riesiger Beat, der Ertrag pro Aktie sollte 8 Cent sein. Tatsächlich 44 Cent pro Aktie, das nenne ich mal Wachstum und der Umsatz, 750 Millionen, der Umsatz liegt etwa 40 Prozent über den Schätzungen des Marktes, die Margen steigen auch und die Jahresaussichten werden auch angehoben, also ganz ehrlich, Geist, unfassbar gut. Und Enphase Energy, ja, okay, hier werden die Ziele leicht geschlagen auf der Margenseite beim Ertrag auch. Der Umsatz lag aber nur im Rahmen der Schätzungen. So, und jetzt kommen wir nochmal zum Schluss zu OpenAI. Gestern gab es ja diese Story im Wall Street Journal. OpenAIs, internes Wachstum auf der Umsatzseite, verfielen die Schätzungen des Marktes, beziehungsweise die internen Schätzungen. Der Finanzvorstand soll betont haben, achtet auf die Kosten und soll in Frage gestellt haben, ob ein IPO jetzt wirklich schon angebracht sei und ob man eventuell die verteilten Aufträge überhaupt erfüllen kann. Daraufhin ein ganz riesen Geschwader an verteidigenden Worten. Die Bank of America sagt, die Story im Wall Street Journal sei eine Non-Story gewesen. Also in anderen Worten, nichts Neues. Oracle verteidigt OpenAI und sagt also Wachstum auf Kurs. OpenAI selber hat ein Statement rausgegeben gestern früh schon. Das Geschäft feuert auf allen Zylindern. Und klar, die müssen natürlich auch gerade in Vorbereitung des Börsengangs sehen, dass die Stimmung hoch bleibt, gekoppelt mit dem Verfahren, das Elon Musk angeschleppt hat, das jetzt jeden Tag bei uns in den Schlagzeilen ist, was für ein feiner Mann Sam Altman ist. Nämlich aus Sicht von Elon Musk gar nicht, aber Elon Musk verfolgt natürlich seine eigenen Interessen. SpaceX geht an die Börse vor OpenAI, ex-AI von Musk gegründet im Jahr 2023, erfolgreich an SpaceX verkauft, also man muss schon sagen, Also so umstritten Musk ist, aber das hat er wieder mal gut eingespielt, dass SpaceX eigentlich OpenAI mal wieder ordentlich ein paar Schritte voraus ist. Jetzt kommen wir zum Schluss nochmal zu den Analystenkommentaren. Da gibt es einige heute Morgen. Ich fange mit den Tech-Werten mal an. AMD, Suske Herner, kanadisches Investmenthaus, hieb Kursziel an auf 375 Dollar. Die Aktie ist auch sehr stark gelaufen bereits, aber Suske Herner sagte. Die Server-CPU-Nachfrage dürfte im abgelaufenen Quartal besser gelaufen sein, als der Markt denkt. CPUs, Prozessoren, quasi das Herzstück der Rechner, GPUs, Grafikprozessoren, vor allen Dingen für die LLM-Modelle entscheidend. Und viele sagen an der Wall Street, unter anderem auch der Amazon CEO, dass die nächste große Welle, angetrieben durch Argentic AI, vor allen Dingen eben CPUs anfachen wird. Und Saskia Herner sagt, hier wird AMD wohl schlagen. So, Booking Holdings, ordentlich im Minus heute und hier haben wir Barclays und JP Morgan, die auch die Kursziele senken. Beide bleiben trotzdem bei einer Kaufempfehlung, was auch bedeutet, dass sie es nicht am Kommen sehen. Man betont also bei Barclays, die Anzahl der gebuchten Zimmer im ersten Quartal war enttäuschend und die Aussichten für das zweite Quartal sind auch enttäuschend, vor allen Dingen belastet durch den Konflikt im Nahen Osten. JP Morgan betont auch, die Aussichten und das abgelaufene Quartal waren vor allen Dingen wegen des Konflikts im Nahen Osten unter den Erwartungen des Marktes. Wie gesagt, trotzdem bleiben beide bei den Kaufempfehlungen. GM wird bei der Citigroup zum Kauf empfohlen, nach wie vor. Kursziel steigt auf 108 Dollar. Wenn man sich, wie gesagt, die Aufträge anschaut von NXP, von ON Semiconductor, von Texas Instruments, scheint es in der Autoindustrie jetzt um die Dynamik besser zu stehen. Robin Hood wird bei Barclays immer noch zum Kauf empfohlen. Die haben also den Einbruch nicht kommen sehen. Das Kursziel wird aber gesenkt jetzt von 89 auf 82 Dollar. Auf breiter Front ein verfehltes erstes Quartal, auch auf der Umsatzseite. Man hat versucht, das auszugleichen durch etwas niedrigere Ausgaben im letzten Quartal. Der April scheint von den Trends schon wieder etwas besser auszusehen. Die Aktie aber trotzdem auf der Verliererseite. Coca-Cola. Bank of America schraubt das Kursziel auf 90 Dollar. Beeindruckendes organisches Umsatzwachstum und die Gewinnschätzungen werden auch nach oben revidiert. Montelès, Barclays hebt das Kursziel auf 68 an, bleibt bei Übergewichten. Sehr gute Ergebnisse auf breiter Front, alle Erwartungen geschlagen. Starbucks auch. 115 Dollar Kursziel jetzt bei BTIG. Gute Zahlen bei Starbucks. Wir haben das erste Mal seit fünf Quartalen, dass die Schätzungen auf der Ertragsseite geschlagen werden. BTIG betont aber, dass die Margen betont, vor allen Dingen in Nordamerika, immer noch zu niedrig sind. Die Margen lagen hier unter den Schätzungen. Aber man sollte beachten, dass die Umsätze der schon länger geöffneten Standorte in den USA sehr stark gestiegen sind. Und das konnte letztendlich gesehen die Margen dann wieder ausgleichen. Auch die UBS hebt das Kursziel auf 105 Dollar an, bleibt aber nur bei Halten. Man sieht anhaltenden Fortschritt beim Turnaround von Starbucks. Vor allen Dingen die Umsätze in den USA sind beeindruckend gewesen. Gleichzeitig hebt man die Schätzungen an für das Fiskaljahr 2026. So, ganz kurz noch zu Spotify. Die Aktie hat es gestern ja ziemlich zerrissen. Da liegt der Teufel wirklich im Detail. Denn wenn man sich nur die Oberfläche anschaut, dann hätte man sich fragen müssen, warum wurde die Aktie eigentlich so rasiert. Aber wir haben Margendruck. Wir haben weniger starkes Abonnentenwachstum gesehen. Bei den Aussichten jedenfalls und das hat die Aktie gestern ordentlich gekostet. Barclays senkt das Kursziel auf 500, bleibt bei Übergewichten. Canaccord, großes kanadisches Investmenthaus, bleibt bei einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 720 Dollar. Man geht davon aus, man hat im letzten Quartal vielmehr 10 Millionen Abonnenten hinzugewonnen, inklusive 3 Millionen Premium-Abonnenten. Wobei, wie gesagt, der Ausblick beim Abonnentenwachstum hier ein bisschen unter den Erwartungen lag. Die KeyBank senkt das Kursziel auf 680 Dollar, bleibt auch bei einer Kaufempfehlung. So, ganz kurz zu Seagate, das wird viele von euch interessieren, weil das auch der große Gewinner ist heute. Goldman Sachs, also kurzum, alle heben die Kursziele an. Goldman Sachs auf 700 Dollar, Barclays auf 750 Dollar, Bank of America auf 840 Dollar. Also man überschlägt sich hier förmlich. Wer bietet mehr? Bam, bam, bam, 800, 700. Also die Stimmung ist mal wieder auf Hochtouren bei uns zu Seagate. Und Goldman betont, das Wachstum angetrieben durch robuste Speichernahfrage der Hyperscaler und durch ein sehr vorteilhaftes Preisumfeld, Barclays sagt auch ein Beat across the board, also in jedem Segment besser als erwartet, die Bank of America sagt auch sehr starke Zahlen, auch die Guidance auf der Umsatz- und Ertragsseite deutlich über den Schätzungen und die Cashflow-Margen-Erwartungen werden angehoben. Also bye, bye, bye, bye, bye, bye, bye. Alles für Seagate. T-Mobile, ganz kurz nochmal zum Schluss. T-Mobile hatte Zahlen gemeldet, die Aktie ist nachbörsig 2,5% im Plus, aber die Bank of America senkt das Kursziel auf 220, JP Morgan auf 270 und Oppenheimer auf 260. Immer noch deutlich über dem aktuellen Niveau, das bei 190 Dollar liegt. Also so gesehen ist das eigentlich wirklich beeindruckend gut. Man hebt die Aussichten bei Oppenheimer leicht an, die Ertragsaussichten und man betont, ich finde den Kommentar von Oppenheimer am spannendsten, dass T-Mobile sehr gut positioniert sei, um durch AI die Preise anzuheben, die Betriebskosten zu senken und die Serviceangebote auszuweiten. So, in dem Sinne wünsche ich euch noch einen guten Handelstag. Bis dann und wir sehen uns heute mehrfach wieder. Bis dann und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keiner Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.