Heute ist Mittwoch, der 6. Mai. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt mit mir, Patrick DeWayne. Die Rekordrallye an der Wall Street geht weiter. Alle wichtigen Indizes mit grünen Vorzeichen. Starke Zahlen von AMD nachbörslich, auch von anderen Unternehmen, sind zum einen der Treiber, der die KI-Story weiter befeuert. Gleichzeitig Deeskalation, Friedensbemühungen auf geopolitischer Ebene zwischen den USA und dem Iran. Obgleich Donald Trump sich ein kleines Hintertürchen offen lässt, indem er sagt, wenn der Iran jetzt nicht endlich auf die Zielgerade mit einbiegt, dann könnte man möglicherweise doch nochmal deutlich eskalieren. Was ansonsten heute noch wichtig ist, welche Unternehmen besonders einen Blick verdient haben, über all das spreche ich jetzt. Menschenskinder, könnte man fast sagen. Was für ein turbulenter Tag. Und damit hallo und herzlich willkommen an den Screens, unter den Kopfhörern, wo auch immer ihr uns hier hört. Den Kanal von Markus Koch rund um die Wall Street. Heute mit mir, zum Mitte der Woche, am Mittwoch, den 6. Mai, mit mir Patrick DeWayne. Und offengestanden, was hier los war in der Vorbereitung, was hier für Marktbewegungen sind, beim Ölpreis, aber auch bei einzelnen Aktien. Es gab eine Zahlenflut, es gab ADP-Arbeitsmarktdaten. Es gab Meldungen von Trump, USA, Iran. Also man weiß eigentlich gar nicht, wohin man den Blick richten soll. So viele marktbewegende Nachrichten, Geschehnisse, Zahlen, Daten und Fakten strömen auf uns hier an der Wall Street ein. Und da ist es wichtig, dass man nicht den Überblick verliert, sieht, dass es Chancen gibt und möglicherweise guckt, wo die Risiken lauern. Denn das wird auch heute an der Wall Street wieder wichtig sein. Zunächst einmal die gute Nachricht. Es sieht auch heute so aus, als würden wir an die gestrige Rekordjagd weiter anknüpfen können. Sozusagen ein Doppelrums, den wir sehen. Zum einen geopolitische Entspannung. Man ist wohl mit einem Memo unterwegs in Sachen USA-Iran. Das ist die allerletzte Meldung. Aber Donald Trump ist auch am Posten auf Truth Social in der ganzen Angelegenheit. Ein 14-Punkte-Plan soll es insgesamt sein. Jetzt erstmal noch ein Memo ergänzend. Und Donald Trump sagt, naja, vorausgesetzt der Iran verhält sich so, dass er zu dem, wozu er sich verpflichtet hat, dass er nach unserer legendären Epic Fury Kriegsmaschinerie dem Ganzen, was wir jetzt sozusagen beschlossen haben, zustimmt. Dann wird alles gut. Wenn sie nicht zustimmen, dann beginnt die Bombardierung. Und es wird sehr, sehr traurig, aber viel schlimmer und intensiver als das, was wir bevor gesehen haben. Danke für eure Aufmerksamkeit, Präsident Donald Trump. Ja, wenn man Präsident der Vereinigten Staaten ist, kann man das so machen. Ich finde so ein bisschen, naja, aber hey. Und er hat halt nochmal sich mit seiner finsteren Mine hingesetzt, Hat nochmal sich geübt im Grimassen schneiden und nochmal betont, Iran kommt an den Verhandlungstisch. Die haben im Grunde auch gar keine andere Chance, wollen sie nicht weiter diesen ganzen, ja dieses fast schon lächerliche Gebaren, was da passiert mit fatalen globalen Auswirkungen weiterspielen. Es führt ja zu nichts. Das Atomprogramm nach wie vor intakt. Es gibt keine Eskalationsszenarien, sodass man irgendwie mit Bodentruppen reingehen möchte. Also kann man das Ganze doch auch früher als denn später beenden. Zumal die Benzin- und Gaspreise in Amerika, also Gasoline, deutlich nach oben gelaufen sind. In Kalifornien bis 6,18 Dollar die Gallone. Am billigsten ist es im mittleren Westen. Da zahlt man teilweise nur 4,25 Dollar. Aber alles, was über 3 Dollar ist, schmerzt den Amerikaner, die Amerikanerinnen sehr. Das kann man gar nicht anders sagen. So, das ist die Gesamtgemengelage. Eine etwas längere Einleitung in den heutigen Mittwoch. Weil einfach so viel auf dem Tablett ist. Der Markt handelt drei große Themen, nämlich der bessere Arbeitsmarkt, fallende Ölpreise und weiterhin die KI-Euphorie-Welle, die lodert. Der ADP liefert mehr Jobs als erwartet. Es ist aber kein wirklicher Boom-Tipp. Ö bricht ein, weil der Markt auch wie gesagt eine Entspannung zwischen den USA und dem Iran setzt und Advanced Micro Devices gestern. Zunächst noch ein kleines Zucken in der Closing Bell bei uns nach unten und dann ging es nur noch stramm nach oben. Der Konjunkturzyklus spielt eben nicht nur Nvidia, sondern auch mittlerweile Servers, CPUs, AI, GPUs, Rechenzentren, Netzwerke und Agentic AI in die Karten. Der EDP, da gucken wir zuerst drauf, besser als erwartet. Aus dem Privatsektor wurden 109.000 neu geschaffene Stellen geschaffen und vermeldet. 84.000 erwartet für den März die Revidierung um 1 auf 61.000. Das Bild bedeutet stabiler Arbeitsmarkt, aber kein heißer Arbeitsmarkt. Die Details, naja, Bildung und Gesundheit, da wurden 61.000 neue Jobs geschaffen. Im Handel, Transport und Versorgungswesen 25.000, im Bausektor 10.000, im Finanzsektor 9.000, in der Industrie nur 2.000. Bei Professional Services ein Minus von 8.000. Bei kleineren Firmen unter 50 Mitarbeitern gab es ein großes Jobwachstum von 65.000 Jobs, mittlere Unternehmen 42.000 etwas zurück. Beim Lohnwachstum, auch ein ganz wichtiger Faktor, ist man mit plus 4,4 Prozent etwas niedriger als im Bericht zuvor. Für die FED bedeutet das, Rezessionsangst ist raus, aber man hat keinen neuen Zins, wie soll ich sagen, Senkungsdruck, wenn man so möchte. Am Freitag kommt dann der offizielle Arbeitsmarktbericht. Erwartet werden hier ungefähr neu geschaffene Stellen, 55.000 und eine Arbeitslosenquote von 4,3%. Dann der Ölpreis, der ist spannend und ziemlich volatil. Ich habe ihn mal mitgebracht in einer kleinen Grafik. Gerade ist er wieder einen Ticken höher. Wir waren aber auch schon bei 91,30 Dollar unterwegs. Der Ölmarkt hat die massiven geopolitischen Risiken der letzten Tage und Wochen rausgenommen. Der Brennpreis fällt deutlich, genauso wie WTI. Ihr seht es hier. Kontrakte, es ist auch Bewegung reingekommen. Heute Morgen hatte schon Axios berichtet, dass die USA und der Iran kurz vor einer Vereinbarung zur Beendigung des Krieges stehen könnten. Und es ist noch nichts unterschrieben, aber das Weiße Haus und Truth Social, ihr habt es ja gerade gelesen, und Donald Trump, es soll wohl einen 14-Punkte-Plan geben. Das Kriegsende naht, Atomverhandlungen sollen auch noch geführt werden und es geht darum, innerhalb der nächsten 48 Stunden einen Plan vorzulegen. Laut ING sind rund 13 Millionen Barrel pro Tag an Angebot gestört oder gefährdet durch eben diese Sperrung der Straße von Hormuz. Aber naja, noch ist die ganze Causa nicht gelöst, aber es sieht ein bisschen besser aus. Dementsprechend hat Trump das Project Freedom vorerst gestoppt. Die US-Begleitung von Handelschefen durch Hormuz sind damit gemeint und das Signal hier aus Washington ganz deutlich. Man ist verhandlungsoffen und möchte ganz bewusst ein Ende haben. Der Ölpreis fällt also in der Folge. Ich meine, ob das Ganze jetzt kommt, das muss man wirklich so ein bisschen wie im Nebel stochernd abwarten. Nachdem gestern schon die Wall Street freundlich gewesen ist, sehen wir heute neuerliche Rekorde. Gestern der Nasdaq Plus 1% neue Rekorde hingelegt und heute ist es auch vorbörslich wieder weiter stark gewesen. Das kann man nicht anders sagen und der Mix passt natürlich. Wenn Öl runtergeht, die Geopolitik sich entspannt, die Arbeitsmarktzahlen stabil sind und KI-Zahlen stark. Naja, dann ist vor allen Dingen der Backlog, den man bei Antropic sieht, das Marktthema. Laut einem Bericht von The Information will Antropic über die nächsten fünf Jahre rund 200 Milliarden Dollar bei Alphabet ausgeben. Passt ganz gut in diese Circulation Economy, diese Kreisrunden. Ich gebe dir, du gibst mir. Und man macht Verträge inzwischen rund 50 Prozent der rund zwei Billionen Dollar alleine. Die belaufen sich auf OpenAI und eben ein... Entropic, Entschuldigung, kleine Hänger in der Zunge. Im Grunde ist das der Kern der Berichtssaison. Der Markt bewertet nicht mehr nur die Quartalszahlen rein. Nein, er bewertet die nächste KI-Investitionsschwelle und Welle. Und der S&P hängt damit stärker an OpenAI und Entropic als vielen eigentlich bewusst ist. Ich habe es diese Woche schon ein paar Mal gesagt. Auch die kleineren und mittleren Werte hängen da ganz deutlich dran. AMD gestern mit einem Kurs Feuerwerk, die Aktie plus 20 Prozent knapp. Man hat heute ganz klar den Stern, den Star mit einem Gewinn von 1,37 Dollar bei erwarteten 1,29. Der Umsatz mit 10,2 Milliarden auch deutlich erbiet. Umsatzwachstum 38 Prozent auf Jahressicht. Der Nettogewinn 1,38 Milliarden, 709 Milliarden im Vorjahr. Die Aktie sacken stark to the moon und der Treiber sind natürlich Datacenter. Der Umsatz dort 5,8 Milliarden plus 57 Prozent auf Jahressicht. Und Lisa Su macht klar, Datacenter sind der zentrale Umsatz- und Gewinnmotor. Und der Ausblick, der schlägt auch die Erwartungen. Im zweiten Quartal erwartet man 1,2 Milliarden Dollar Umsatz statt 10,5. Und man sieht auch für 2027 weiteres Potenzial für zig Milliarden Dollar Datacenter-KI-Umsatz. Helios, die neue Rackscale-KI-Plattform, kommt dann in der zweiten Jahreshälfte. OpenAI und Meta-Plattform sind bereits Kunden und letztere planen bis zu 6 Gigawatt. Das hatten wir vorher schon mal vermeldet. GPUs für Rechenzentren. Also Backlog-Auftragsbücher sind voll. Die Analysten von Goldman heben AMD logischerweise von Hold auf Buy, Kursziel 450 Dollar. Die Begründung, Agentic AI treibt die Server-CPU-Nachfrage. Man erwartet 21,1 Milliarden Dollar Server-CPU-Umsatz bis Ende 2027, 24 Prozent Überkonsatzschätzung. 500 Dollar Kursziel haben Barclays ausgegeben. Bernstein 525 Dollar, nachts 265 Dollar. Die Bank of America mit 450 Dollar, unterwegs Fitzgerald mit 500 Dollar, Jeffreys 415 Dollar. Also alle durch die Bank heben ihre Kursziele nach diesen starken Zahlen. Und die Essenz aus all dem Ganzen ist einzudampfen auf AMD wird nicht nur als Nvidia und der Zweiplatzierte dahinter gesehen, sondern die Server, CPUs, AI, CPUs, Inference, Agentec, AI, das sind alles die Themen, die nach oben treiben und die Aktie nach oben prügeln. Und wenn wir uns mal angucken im Verhältnis dazu Nvidia gegen den breiten Markt, habe ich mal einen Chart mitgebracht, Nvidia hinkt ganz schön zurück. Wir waren schon deutlich freundlicher unterwegs, die Zahlen von Nvidia kommen am 20. Ihr müsst euch noch ein bisschen gedulden, das ist dann auch das Ende der Fahnenstange in Sachen Berichtssaison. Aber da sieht man, da hat natürlich NVIDIA gegenüber dem Rest des Marktes, also dem Semiconductor-Index hier als Vergleich, oben abgetragen enorm das Nachsehen, zumindest für den Moment. Ja, AMD, wen wundert es, auf neuem Allzeithoch und ja, auch Alphabet steigt auf ein neues Allzeithoch über 390 Dollar. Der Grund hier, wie gesagt, Entropic soll über fünf Jahre rund 200 Milliarden Dollar bei Google ausgeben. Das sind natürlich Einnahmen. Dazu kommt noch der ganz große Backlog, den man bei Amazon sieht, Microsoft und Oracle insgesamt. Also dieser ganze Klumpen von KI-Aktien wird immer stärker eben als KI-Infrastrukturwerte gesehen und nicht nur als Suchmaschinen oder als Werbekonzerne. Das kann man nicht anders sagen. Kommen wir zu Arista Networks. Gute Zahlen gestern, die Aktie trotzdem schwächer. Warum? Naja, man schlägt erst mal beim Gewinn je Aktie zu mit 87 Cent, der Umsatz auch mit 2,7 Milliarden über den Erwartungen. Die operative Marge 47,8 Prozent ebenfalls besser. Allerdings die Bruttomarge hinkt etwas zurück, aber wirklich 0,3 Prozent. Und da ist es halt eben, wie es manchmal so ist. Die Essenz bei KI-Infrastrukturwerten ist die Messlatte halt eben extrem hoch. Die Aktien sind super gelaufen. Gute Zahlen reichen nicht, wenn die Marge nicht völlig perfekt ist. Und meinen Triple-Lead hat, wie gestern bereits berichtet. Bei Estera Labs, da ging es nachbörslich gestern nach oben. Beim Gewinn je Aktie hat man 61 Cent statt 54 vermeldet. Mit dem Umsatz von 308 Millionen auch die Erwartungen geschlagen. Bei der Bruttomarge ist man ebenfalls mehr als 2 Prozent besser als die Erwartungen. Die Guidance ebenfalls für das zweite Quartal deutlich über den Erwartungen mit 69 Cent. 360 Millionen Umsatz sollen es sein statt 310. Auch hier Fazit direkter KI-Rechenzentrums Gewinner. Wachstum, Marge Guidance, alles stimmt. Triplet, super Microcomputer. Plus, 17 Prozent, aber die Warnsignale bleiben schon auch, muss man ehrlicherweise sagen bei Supermicro, denn die Aktie steigt zwar nachbörslich wie Nachbars Lumpy beim Gewinn 84 Cent statt 63 erwarteten, aber der Umsatz mit 10,2 Milliarden Dollar schwach. Die Bruttomarge zwar stark mit 9,9 Prozent, aber der Umsatz für das vierte Quartal 11,75 Milliarden und der Gewinn mit 72 Cent. So, und jetzt kommt der große Pferdefuß, der Free Cashflow mit minus 6,7 Milliarden Dollar. Der Cash runter auf 1,3 Milliarden, die Schulden hoch auf 6,8 Milliarden. Die City erhöht trotzdem das Kursziel auf 31 Dollar nach zuvor 25, JP Morgan auf 32 Dollar. Denn beide sehen den Margenbeat und bei JP Morgan wird noch betont, dass man die Governance-Bedenken etwas rausnehmen kann. Die Aktie ist relativ schwer gehabt. Also, langfristig bleiben Cashflow, Bilanz und Governance die Risikopunkte bei Supermicrocomputer, also Obacht. Bei Lomentum starke Margen, starker Ausblick. Man schlägt beim Gewinn je Aktie. Beim Ausblick fürs vierte Quartal mit 2,95 Dollar ist man auch sackenfest unterwegs. Auch beim Umsatz übertrifft man die Erwartungen. Die Analysten von JP Morgan erhöhen das Kursziel auf 1.130 von 940 Dollar. Morgan Stanley auf 900 Dollar, von zuvor 710. 110. Das Momentum ist da, aber nach dem starken Lauf wird die Bewertung echt sensibler. Und das müsst ihr euch auch genau angucken. Ich meine, wo soll es denn noch hingehen? Heute, glaube ich, nochmal ein starker Tag. Coupang beispielsweise verlieren nachbörslich. Die haben auch eigentlich starke Zahlen geliefert. Der Umsatz war in Laien. Aber der Gewinn vor Zinsensteuer und Abschreibung halt hinter den Erwartungen zurück. Die Marge nur 0,3%. Das ist auch deutlich nach unten gegangen. Dementsprechend stuft die City von Kaufen auf neutral ab, senkt das Kursziel auf 22,20 Dollar. Die Schätzungen für 2026, 2027 sinken und bis zu 27 Prozent. Nicht der Umsatz, sondern die Profitabilität enttäuscht vor allen Dingen bei dem Unternehmen. Bei Corvo, Apple hilft, UBS bleibt trotzdem vorsichtig. Der Gewinn bei Corvo 1,69, 1,22 erwartet. Die Bruttomarge steigt auf 52,6 Prozent. Die UBS erhöht das Kursziel auf 100 nach 87 Prozent. Apple-Nachfrage war besser und die Marge hilft, das habe ich eben gerade schon gesagt, aber die Nachhaltigkeit, der Umsatzdruck und das Marktanteilsrisiko ist weiter ein Faktor, den man nicht außer Acht lassen sollte. Die Synergien tragen bei Compass, das sieht man im ersten Quartal, 61 Milliarden, 61 Millionen Dollar Gewinn vor Zinsensteuern Abschreibung. Die Geidens für das zweite Quartal aber leider etwas hinter den Zielen zurück, die Synergien trotzdem erhöht. Goldman Sachs senkt aber trotzdem das Kurs hier von 12 auf 10,50 Dollar. Man bleibt auf neutral. Man sieht zwar eine leicht bessere Umsatzdynamik, aber nur die Synergieeffekte sind das, was im Moment die Aktie stützen sollte. Heute vorbörslich zahlen von Disney die Aktien mit gut plus 5%. Streaming und Parks liefern ab. Der Umsatz bei Disney 25,17 Milliarden. Über den Erwartungen des Umsatzwachstum Year over Year 7%. Der bereinigte Gewinn die Aktie 1,57. Vor allen Dingen die Parks und Experiences mit 9,5 Milliarden Dollar, ein Plus von 7%. Im Entertainment-Bereich der Umsatz 11,7 Milliarden, ESPN 4,6 Milliarden. Man erwartet rund 12% bereinigtes Gewinnwachstum auf Jahressicht. Die Aktienrückkäufe sollen von 7 auf 8 Milliarden Dollar steigen. Also es wird mehr Geld an uns zurückgegeben. Disney liefert operativ stabil, Streaming ist besser, die Parks from Bus, ESPN digital mit Rückenwind, vor allem im Sportsektor. Bei Uber Technologies, den Umsatz hat man verfehlt, aber die Guidance ist stark. Bei Uber steigt man oder die Aktie steigt gut einstellig im Prozentbereich. Der Umsatz mit 13,2 Milliarden, etwas unter den Erwartungen. Trotzdem das Umsatzwachstum 14 Prozent auf Jahressicht. Non-Gap EPS 72 Cent. Nettogewinn trotzdem nur 262 Millionen. Das hat vor allen Dingen Accountant-Gründe, also hier, wie sagt man, Buchhaltungsgründe. Die Bookings steigen stark, die Guidants sind auch über den Erwartungen. Und was den Lieferservice betrifft, ist man mit plus 34% unterwegs, in Mobility mit plus 5%, aber doch deutlich unter den Erwartungen zurück. Der Markt schaut durch die Beteiligungsverluste hindurch bei Uber, das kann man sagen. Entscheidend sind vielmehr die Buchungen im Bereich Food und die Guidants, die entscheidet. Bei CVS Health hat man den Turnaround geschafft mit Traktion. Der Gewinn je Aktie 2,57 Dollar, 37 Cent besser als erwartet. Beim Umsatz ist man mit über 100 Milliarden auch deutlich über den Erwartungen. Die Aktie kann zulegen. Afina liefert Umsatz, das Versicherungsgeschäft liefert Umsatz und auch im medizinischen Bereich hat man die Kostenquote gut im Griff. Die liegt jetzt nur noch bei 84,6 Prozent. Für die Jahresprognose geht es nach oben. Der Gewinn je Aktie von 7,30 Dollar bis 7,50 Dollar. Vorher war das deutlich weniger und der Umsatz soll bei 405 Milliarden Dollar liegen. Man zeigt also auch im Gesundheitsbereich, man hat, Aetna oder Idna, je nachdem wie man es ausspricht, zum Ergebnistreiber gebracht von Problemkind vorher. Und noch ein Problemkind, Novo Nordisk. Ich bin selber Aktien-Eigner, muss ich an der Stelle sagen. Heute früh gut im Plus, teilweise bis 9%. Jetzt kommt die Aktie ein bisschen zurück. Man hat 9,4 Milliarden Euro Umsatz gemacht. Der operative bereinigte Gewinn mit 4,4 Milliarden Euro. Klar besser. Über den Konsensschätzungen, die der Markt eingepreist hatte. Belastung bleibt allerdings der Preisdruck in den USA. Der Umsatz währungsbereinigt wird minus 10 Prozent, der operative Gewinn minus 6 Prozent. Allerdings der Ausblick, 26, Umsatz und operativer Gewinn trotz der Tatsache, dass man ein bisschen im Minus ist, besser als erwartet. Der Triber ist vor allem die Vigovie-Pille in den USA mit über zwei Millionen Rezepten. Seit Januar der beste Start eines Medikaments von Novo Nordisk in den USA. Keine Wachstumswende, aber eine Stabilisierung und nach der Serie von Enttäuschungen, und wir hatten hier ja auch ganz viele berichtet, ist das wirklich ein Befreiungsschlag. Europa sieht, und damit möchte ich ein anderes Thema mal ansprechen, Europa sieht laut einer Studie von JP Morgan ein kurzfristiges Aufholpotenzial. Wir haben ja im Gegensatz zur amerikanischen Börse noch kein neues Allzeitdruck gesehen beim DAX. Wir waren mal bei 25.000 oder über der 25.000 Punkte Marke. Warum erwähne ich das, weil ich auch immer mal wieder gefragt werde, ey Junge, was machst du eigentlich, wenn jetzt dann der Markt steigt? Und wo bringst du denn dann deine Gewinne unter und was machst du denn? Und Rebalancing und tralala und hopsa-sa. Und der DAX, ich habe mir gerade mal angeguckt, ist wieder unter die 25.000-Punkte-Marke gefallen. Aber JP Morgan sieht ein gewisses Aufholpotenzial für Europa. Falls brennt Richtung 80, 90 Dollar fällt. Genannt werden rund 4% Aufwärtspotenzial. Und der Grund ist nicht mehr so sehr die Energieschocklage, weil nämlich, und das muss man unbedingt berücksichtigen laut JP Morgan, Europa besser dasteht als 2022. Man hat mehr LNG-Terminals, man hat erneuerbare Energie, man hat französische Atomkraft und Wasserkraft und all das stabilisiert das Energiesystem in Europa. Und noch wichtiger, das ist auch immer ein wichtiger Faktor, ist die Positionierung. In der EU liegen wir auf Jahressicht, wenn es um die CTAs geht, also die Trendfolgemodelle, die automatischen Investitionen etc., ist der DAX total unterinvestiert. Das bedeutet, die institutionellen Investorinnen und Investoren sind nicht im Markt dabei oder nicht im ausreichenden Maße. Was wird gemacht? Es wird so alibimäßig so ein bisschen die großen Aktien gekauft, also die Siemens Energies, die Siemens, die SAPs dieser Welt, die Rheinmetalls und so weiter. Und wenn der breite Markt jetzt nachzieht, und das hatten wir heute gesehen teilweise, weil die Autobauer ja mit Zahlen um die Ecke kamen, auch in Europa, in Deutschland haben wir viele Zahlen gesehen. Die Zahlen waren nicht so geil, aber die Aktien sind trotzdem fester gegangen, weil man halt auch jetzt sagt, jetzt ist langsam auch mal der ganze Mist eingepreist. Ob das so ist, ist die Frage. Ich glaube allerdings tatsächlich, und das hatte ja Scott Bassett auch dieser Tage gesagt. Dass auch wenn Trump 25% Zölle ankündigt im Automobilsektor, dass man dann irgendwo auf Jahressicht aber auf dem Level rauskommt, wie die IEEPA-Zölle, also die, die vorher vom Supreme Court gekickt wurden, dass man auf dem Niveau aber irgendwo rauskommt. Ich nehme an, irgendwo so um die 15 Prozent, was Europa betrifft. Deswegen, die Essenz ist, Europa ist nicht der strukturelle KI-Gewinner, keine Frage. Aber taktisch kann fallendes Öl seinen sogenannten Underweight Squeeze auslösen, also diese Untergewichtung möglicherweise ein bisschen wettmachen und dann ein gewisses Aufholpotenzial gegenüber der amerikanischen Börse haben, die natürlich irgendwie nach diesen ganzen Rekorden, die wir in den letzten Tagen gesehen und auch immer noch heute sehen, Und natürlich irgendwo man sich fragt, wie weit soll das noch tragen? Weil heute haben wir ja einen Tag, wo wirklich starke Zahlen kommen. Geopolitische Entspannung im weitesten Sinne. Ich meine, so sehr man da bei Donald Trump von sprechen kann. Und dieser Rhetorik, weil er sich irgendwie noch so ein Hintertürchen aufhalten muss von Ich hau drauf, wenn es nicht gut läuft. Oder wenn ihr nicht macht, was ich sage. Ich meine es aber auch ernst. Ich komme mir so ein bisschen vor wie Oliver Welke bei der Heute-Show. Der finde ich ganz gut. Egal, andere Geschichte. Nein, aber das ist ein wichtiger Faktor. Und ich glaube, dass deswegen Europa, um das abzuschließen, das Thema möglicherweise, wenn der ganze geopolitische Nebel etwa sich verzieht und man eine gewisse Klarheit hat und einen Pfad, in welche Richtung das Ganze läuft, dass sich das Wetter besser bewegen kann. Zurück in die USA. Bei Meta arbeitet man laut einem Artikel in der Financial Times daran, Assistenten für mehr als drei Milliarden Nutzer zu etablieren auf seinen Plattformen. Gleichzeitig könnte Apple mehr Nutzern die Wahlfreiheit lassen, bei bevorzugten KI-Modellanbietern unterwegs zu sein. Bei DeepSeek gibt es eine Kapitalaufnahme im Volumen 45 Milliarden Dollar. Bayer kauft Profuse Therapeutics für 2,45 Milliarden Dollar. Blue Owl Capital prüft den Verkauf der Asien-Aktivitäten von Stack Infrastructure. Bewertung möglicherweise über 30 Milliarden Dollar. Bei Strategy, da wird man laut CEO Fong Li etwas flexibler. Man könne künftig sich auch vorstellen, durchaus mal Bitcoin zu verkaufen, um Dollar aufzubauen oder Schulden eben auch zurückzuzahlen. Der Bestand 818.000 Bitcoin rund, gekauft für ungefähr 61,81 Milliarden, Durchschnittspreis 75.500. Also da ist mehr Bewegung drin. Der Bitcoin hat sich ja in letzter Zeit gut entwickelt. Und ja, mein Fazit für die heutige Opening Bell, stabiler US-Arbeitsmarkt, fallende Ölpreise und eine Gemengelage, die danach riecht, dass der Markt parabolisch weiter nach oben geht. Die Frage ist nur, wie lange ziehen den Markt nach oben? Ganz wichtig an dieser Stelle, wenn es parabolisch nach oben geht, und ihr kennt es, wir sind fünf Wochen gestiegen, gestiegen, gestiegen und dann legen wir nochmal richtig zu. Dann bedeutet das eigentlich nichts anderes, als dass, wenn irgendwo ein Haar in der Suppe ist, das ist, und das haben wir beim Silberpreis gesehen, dass es da noch erstmal ziemlich deftig, heftig in die andere Richtung nach Süden gehen könnte, was auch immer der Auslöser am Ende ist. Aber ihr müsst euch darauf einstellen, zieht eure Stops nach, seid vorsichtig, realisiert auch mal ein paar Gewinne. Ja, ich weiß, ich lese auch immer wieder im Chat, ich bin da zu früh raus. Das weiß man doch immer erst hinterher. Wartet doch mal ab. Wer weiß, ob in 14 Tagen das, wo ihr dann raus seid, auch immer noch zu früh war oder möglicherweise ziemlich nah an oben. Also ich bin so Gewinner absichern. Ixron raus. Ixron raus. Novo Nordisk, liege ich jetzt vorne. Ich glaube, ich bin kurz davor, auch da mal raus zu gehen. Ich meine, wo soll das Ding noch hingehen? Naja, egal. Nichts von mir, das ist ja alles keine Anlageempfehlung, das ist an der Stelle ganz klar nochmal gesagt. Heute Abend kommen natürlich weitere spannende Zahlen. Ich habe euch mal eine wunderschöne bunte Grafik vorbereitet, worauf wir uns heute Abend in der Closing-Belle freuen können abschließend. Und zwar auf so tolle Sachen wie Ablovin, auf DoorDash und Snap, Zillow Flutter, auf Arm Holdings, auch nicht unwichtig, und Alba Merle, genau. Und ja, der Rest ist so ein bisschen Nuckelbuden-Programm. Aber ich freue mich trotzdem drauf, mal gucken, was wir erwischen. Wie gesagt, ich bin immer froh, wenn ihr, meine lieben Freunde, auch irgendwas seht und es dann in den Kommentaren postet. Denn wir sind ja hier in dieser Nummer zusammen. Ist ja keine Einbahnstraße wie im Fernsehen, sondern das ist ja hier so Dream Team. Team, Team, Dream, wir machen hier Party. In diesem Sinne wünsche ich jetzt erstmal gute Kurse. Tut mir einen großen Gefallen. Lasst ein Like da, Daumen hoch für die viele Arbeit, den kostenlosen Content, den wir euch hier zur Verfügung stellen. Und die unter euch, die sagen, ey, ich finde das klasse, was ihr macht, ruhig mal ein Lob da lassen. In die Kommentarzeile schreiben. Das zieht noch mehr Lob an die ganzen Algorithmen. Da würden wir uns natürlich hier freuen. und dann schaffen wir demnächst auch die 191.000 Abonnenten. In diesem Sinne, einen guten Handelstag für euch. Wir sehen uns zur Closing-Web wieder. Bis dann, macht's gut. Tschüss, tschüss, euer Patrick Dauway. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keiner Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Und das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, Das ist immer noch dieser Mann hier für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.