Heute ist Donnerstag, der 7. Mai. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featurend bei Handelsblatt mit mir, Patrick DeWayne. Die Rekordjagd an der Wall Street geht weiter, wenn auch mit etwas gebremstem Tempo. Denn die Zahlen, die wir heute gesehen haben, z.B. von McDonald's, waren gut und solide, aber sie lösen eben kein Feuerwerk aus. Die parabolischen Entwicklungen im Chip-Sektor werden auch mit gemischten Gefühlen gesehen. Arm verlieren beispielsweise knapp 10 Prozent, nachdem man beim Ausblick die Gemüter etwas enttäuscht hatte. Makroseitig der Arbeitsmarkt, Ersternträge auf Arbeitslosenhilfe mit 200.000 im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Die Amerikaner sind produktiver. Was sonst noch wichtig ist, darüber spreche ich jetzt. Einen wunderschönen guten Tag. Der 7. Mai ist heute und ich begrüße euch an den Schirmen oder auch an euren Kopfhörern, wo auch immer ihr uns live verfolgt oder möglicherweise später dann, wenn ihr mit dem Hund oder mit wem auch immer Gassi geht, bei der Opening Bell. Mein Name ist Patrick Dwayne und es ist wieder ein heißer Tag. Ich weiß, ich weiß, mein Thumbnail ist ein bisschen kritischer. Warum? Weil ich sage, wohin sollen denn diese Kursgewinne noch führen? Das ist ja total gestört. Und. Deswegen habe ich mal an Babylon gedacht. Gier fristieren, so könnte man es vielleicht überzeichnen. Ich will euch nicht überstrapazieren damit, aber ich weiß nicht, ich kriege da Höhenangst auf dem aktuellen Niveau, wo sich die Börse aktuell bewegt. Auch heute vorbörslich wieder geht es nochmal mit Trippelschritten zwar und mit kleineren Ausschlägen, aber weiter nach oben an der Wall Street, nachdem wir gestern neue Rekorde gesehen haben. In den letzten sechs Tagen, fünf Tage Vollgas, es ist wieder eine Paddy DeWayne grüne Vollgaswoche, kann man sagen. Nur der Montag, der startet in den Mai, der ist so ein bisschen verhagelt worden. Aber hey, die Woche auf Wochensicht zählt, was am Ende rauskommt. Aber heute ist erst Donnerstag, das ist ganz wichtig und wir haben auch heute eine Menge Zahlen. Ich habe eure Kommentare gelesen und ich nehme die ernst, deswegen, wir werden so viel wie nötig, so wenig wie möglich durchgarspannen. Aber es gibt halt ein paar spannende Dinge. Spannend auch, bevor wir einsteigen in die Makrodaten, ist vor allen Dingen das, was Paul Tudor Jones heute gesagt hat, gerade auf CNBC Live. Kennt ihr den guten Mann? Wer ihn nicht kennt, ich erhelle euch ein bisschen. 1987, was war da? Peter Maffay? Nein. Da war der große Crash in Amerika, Black Monday und so weiter. Und Paul Tudor Jones hat mit seinem Hedgefonds, ein Hedgefondsmanager ist der gute Mann, im Grunde darauf gewettet, dass das Ganze auch so ausgeht. Also, der ist berühmt geworden damit, dass er das erahnt, antizipiert hat. Der Michael Burry, der 80er, wenn man so möchte. Wenngleich, ich glaube, er hat nicht Schlagzeug gespielt. Anyway, keine Rede. Er hat gesagt, und deswegen bringe ich den überhaupt aufs Tableau, dass dieser KI-Bullenmarkt noch zwei, drei Jahre laufen könnte. Er vergleicht es im Grunde mit dem Hochlaufen, von Unternehmen wie Microsoft und Dell in den 80er Jahren, dieser Guru muss man fast sagen. Und er glaubt, dass wir da am Anfang eines großen Investmentzyklus stehen. Jetzt kann man darauf halten, was man möchte. Vielleicht kann man sagen, der Mann ist in den 80er Jahren hängen geblieben oder er hat eben recht. Oder es war einfach nur eine lustige Geschichte für den Einstieg in die heutige Opening-Belle, die ansonsten Folgendes für euch zu bieten hat, nämlich Makrodaten. Wir haben gesehen unter anderem die Arbeitsmarktdaten und die Lohnstückkosten. Die sind heute für die FED relevant, kann man nicht anders sagen. Freitag folgt dann der große Arbeitsmarktbericht, also morgen, um genau zu sein. Nächste Woche dann die CPI-Daten, Lohnstückkosten. So, wir kommen zu den Lohnstückkosten. Plus 2,3 Prozent, 2,6 Prozent waren erwartet. Das ist gut, das wirkt erstmal desinflationär. Im Vorquartal gab es allerdings eine Revision. Statt der vermeldeten 4,4 Prozent auf Quartalsicht waren es da 4,6 Prozent. Die Produktivität im ersten Quartal plus 0,8 Prozent, also auch besser. Und wenn man die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft betrachtet, ist man mit plus 1,1 Prozent unterwegs, erwartet nur 0,1 Prozent. Das ist ziemlich spannend, weil man eben deutlich sieht, dass KI und die Thematik einen wichtigen Faktor hat. auf die Produktivität insgesamt. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe mit plus 10.000 auf 200.000 etwas unter den Erwartungen ausgefallen. Die monatliche Endrate liegt bei 1,766 Millionen, sehr niedriges Niveau. Also auch zumindest Unterstützung für den Labor-Market für die aktuelle gesamtwirtschaftliche Entwicklung auch vom Labor-Market. Die Ausgangslage. Der Dow Jones gestern mit plus 1,2 Prozent unterwegs gewesen. Die Technologiebörse Nasdaq sogar mit plus 2 noch stärker. Und heute könnte man die 50.000 mal antatschen, wenn ihr mich fragt beim Dow Jones. Risk on bleibt also in dieser Berichtssaison weiter das Maß aller Dinge. Es geht um immer noch KI, Infrastruktur und Rechenzentren. Das Bigger Picture ist allerdings, die Quartalsberichtssaison ist stark, aber eben nicht total markulos. Es hängen alle Zahlen an wichtigen Treibern in Sachen Infrastruktur, Strom, Rechenzentren. Das haben wir gesehen bei AMD, bei Estera Labs, bei Corning, bei Nvidia, bei Vertif und Flex. Die bleiben nämlich im Zentrum des KI-Trades, des Marktes und spielen eben mittlerweile nicht nur mit den Chips, sondern die gesamte Wertschöpfungskette eine ganz gewichtige Rolle. Also Strom, Kühlung, Glasfaser, Cloud-Infrastruktur, High-Performance-Computing. So, aber KI wird immer kapitalintensiver, das dürft ihr nicht vergessen. Amazon beispielsweise, aber auch eben Alphabet, Meta und wie sie alle heißen, die Hyperscaler. Sie investieren massiv. Das stützt auf der einen Seite natürlich die Wachstumsstory, drückt aber perspektivisch auch auf den Cashflow. Wichtiger Faktor. Nebenwirkungen der Rallye. Viele Unternehmen verteidigen ihre Gewinne im Moment über die Preiserhöhung und Kostensenkung. Weniger aktuell über Personal und stärkere Effizienzprogramme. Das Problem daran ist, wenn ihr mich fragt, kurzfristig ist es gut für die Margen und hilft der Situation. Realwirtschaftlich kann es aber trotzdem stagflationär wirken, weil weniger Beschäftigungsdynamik die Folge sein könnte. Wir sehen unter anderem bei Arista Networks, Instacart, bei Montalès und anderen Unternehmen, dass nicht jedes Unternehmen eben in der Lage ist, die Kosten an seine Kunden weiterzugeben und mit einer Preissetzungsmacht, die wird dann zum entscheidenden Faktor möglicherweise weiterhin. Ich blende das mal ganz kurz ein, wo wir nachbörslich gestern Zahlen gesehen haben, beziehungsweise heute die Makrodaten, damit es ein bisschen optisch aufgehübscht ist. Darüber reden wir gerade im Grunde. Wir sehen später noch US-Konsumentenkredite, nicht ganz so wichtig. Die Bauausgaben sollten, die um 16 Uhr unserer Zeit noch wichtig sein und irgendwelche Besonderheiten parat halten, würde ich die euch in der Closing-Bell noch mit Ingredienzien erfüllen. Ihr wisst schon. Gott, oh Gott, oh Gott. Immer in Ohr. Es ist manchmal wieder. Juhu. Egal. Und Spannungssignale kommen derweil weiter im Iran-Konflikt, die helfen kurzfristig wieder Brand zu drücken und im Griff zu halten und die Inflationserwartungen werden natürlich tendenziell dadurch eher mal gedrückt. Ich weiß nicht, wie ihr das seht. Die Lieferketten und die Frachtrouten sind weiterhin stark belastet und die wirklichen echten Folgen werden wir wahrscheinlich erst im zweiten und dritten Quartal sehen. Maersk, die Rede, gibt ein Wake-up-Call sozusagen ab in Sachen Welthandel. Er sieht, der CEO, höhere Ölpreise, die allein mehr 500 Millionen Dollar pro Monat kosten. Und solange Öl zwischen 90 und 100 Dollar bleibt, kann man die Kosten nicht vollständig intern auffangen und man wird gezwungen sein, die Weitergabe über höhere Frachtraten und höhere Produktpreise an die Kunden zu geben. Das bedeutet für die Verbraucher ganz schlicht und ergreifend mitbezahlen. Maersk macht 35% weniger Umsatz als im Vorjahr, 13 Milliarden Dollar, besser als erwartet. Und der Ausblick, Wachstum 4,5 bis 7,5% Risiken, klar auf der Unterseite, so die Kernaussage des CEO. Allerdings muss man ganz klar sagen, die Gefahr ist einfach, dass der hohe Ölpreis, sollte er länger höher bleiben, negative Auswirkungen hat auf die Zinsen, auf die Fed, auf die Inflation logischerweise als Folge. All dessen und dementsprechend die FED gezwungen sein wird, länger die Zinsen umzulassen. So äußern sich auch Austin Gulsby und Alberto Muselam, ihres Zeichens Mitglieder der FED. Sie warnen vor zweitem Inflationsimpuls und Lieferkettenstörungen. Das ist das zentrale Thema in einem Interview. Die Industrie, Chemikalien, Rohstoffe, Transport, Energie und Inflation werden die Faktoren sein, die auch darunter leiden werden. Wir haben das zuletzt gesehen beim PCE. Plus 3,5, Kern-PC 3,2, weit weg vom FED-Ziel 2%, was Musalem ganz bewusst nochmal betont hat. Bei weiterem Inflationsdruck sind auch höhere Zinsen nicht ausgeschlossen per Jahresende. Die Kernaussage von den beiden so sinngemäß, der Markt hofft zwar auf der einen Seite auf die Zinssenkungen, aber es spricht eigentlich eher mehr dafür und auch der Ausblick und die Perspektive dessen, was ich gerade gesagt habe, dass man möglicherweise wegen einer Ostöl- und Lieferketten gezwungen sein werden könnte, die Zinsen anzuheben. Also, vorsichtig. Wir haben vorbörslich die Zahlen von McDonalds gesehen. Die Aktie legt gerade ein halbes Prozent zu, war sogar noch ein bisschen freundlicher vorbörslich unterwegs. Der Gewinn je Aktie. 2,83 Dollar. Hier ist eine Liste mit Unternehmen, die ich euch mitgebracht habe, die vorbörslich Zahlen gebracht haben. Ich habe nur zwei rausgepickt, Shake Shack und McDonalds. Also, der Gewinn je Aktie 2,83 Dollar, 2,74 Dollar erwartet. Der Umsatz mit gut 6,5 Milliarden leicht über den Erwartungen. Der Nettogewinn mit 1,98 Milliarden ebenfalls über Konsensschätzungen. Die Umsatzzuwächse vor allen Dingen im Same-Store-Sales mit plus 3,8 Prozent, in den USA 3,9 Prozent und auf die internationalen Märkte ebenfalls einigermaßen gleichmäßig verteilt. Ebenfalls stark waren nämlich neben den USA Deutschland und Frankreich, Australien und Japan. Als Kernaussage zu McDonalds könnte man sagen, man schlägt sich in einem relativ schwierigen Konsumentenumfeld relativ gut. Die Kunden kommen nicht öfter, aber sie geben, wenn sie kommen, ein bisschen mehr aus. Ich stelle immer wieder an mir selber fest. Ich gehe nicht so oft zu McDonalds, aber wenn ich mit dem Auto irgendwo hinfahre, so auf Reisen bin. Dann kehre ich da doch immer mal ein. Es gibt wenig, was ich mag. Meistens sind es irgendwelche, egal. Aber das spielt jetzt auch keine Rolle. So, Shake Shack, sehr schwach. Sehr, sehr, sehr, sehr, sehr schwach. Die Aktie verliert zweistellig. Der operative Verlust, 2,6 Millionen Dollar. Man hatte eigentlich einen Gewinn von 12 Cent erwartet. Der Umsatz mit 366 Millionen auch unter den Erwartungen. Und man sieht einen klaren Miss. Vor allen Dingen im Restaurantsegment zeigt sich die starke Spreizung. McDonalds mit großer Preissetzungsmacht deutlich robuster als Shake Shack, die nachbörslich doch deutlich unter Druck kam, jetzt vorbörslich deutlich unter Druck kam, weil man eben bei Shake Shack, und das hat man gesagt, das Problem hat eben, dass man an Marge verliert. Gestern gab es nachbörslich schon Zahlen. Ich habe die euch mal in so einer kleinen Kursampel. Die Details werdet ihr nicht lesen können am Handy, vergisst es. Aber ihr habt zumindest mit grün, gelb und rot und den Namen der Unternehmen und den Symbolen eine ganz gute Einordnung. Snap mit minus 8% unterwegs, gestern nachbörslich beim Gewinn vor Zinsensteuer und Abschreibung lag man noch über den Erwartungen. Der Free Cashflow war auch über den Erwartungen, kann man sagen, die wiederkehrenden Umsätze plus 12%, aber eben was die Guidance betrifft, etwas enttäuschend nur in Line und die Kernaussage bei Snap ist operativ zwar etwas besser, aber zu wenig, um eine wirkliche Überraschung am Markt zu sein und das gilt ebenso auch für die Aktie von Zillow. Also minus 5,5 Prozent die Aktie der Gewinn vor Zinsen, Abschreibung und Steuern, 182 Millionen. Man hat 220 Millionen monatliche Nutzer. Bei der Guidance für das zweite Quartal ist man hinter den Erwartungen zurück und man sieht einfach der schwächere Ausblick wegen Rechts- und Werbekosten. Das sind also Sonderaufwendungen plus der Rückgang beim Traffic belastet auch ordentlich. Fortinet ein Lichtblick, plus 15% die Aktie gestern nachbörslich, die operative Marge auf 36% gesteigert, die Billings mit 2 Milliarden über den Erwartungen, die Gewinnschätzungen pro Aktie sind mit 3,10 bis 3,16 Dollar auch deutlich über den vorherigen Erwartungen. Und man sieht auch im ersten Quartal starke Breite, starke Nachfrage, besserer Ausblick, vor allem im Bereich Cyber Security wieder klar im Fokus. DoorDash, ebenfalls gefragt, zweistellig fest, das EBITDA mit 754 Millionen über den Erwartungen, die GOVs mit 31,6 Milliarden Dollar über den Erwartungen, auch die Guidance für denselben Bereich, was das zweite Quartal betrifft, beflügelt die Aktie. Die Belastung 50 Millionen Dollar durch das sogenannte Gas-Relief-Programm zu vernachlässigen. Goldman Sachs äußern sich, man hebt das Kursziel zwar nicht an, ist aber weiter mit Buy unterwegs und sagt sinngemäß, das Plattformwachstum ist robust. Die Werbung ist stark und die Profitabilität verbessert sich insgesamt weiter. Ablovin ebenfalls stark, der Umsatz plus 59% auf 1,84 Milliarden Dollar über den Erwartungen auch beim Gewinn vor Zinsenabschreibung mit 1,55 Milliarden deutlich über den Schätzungen des Marktes gewesen. Der Umsatz und der Ausblick ebenfalls ganz gut, der Aktienrückkauf von rund einer Milliarde Dollar ist auch nicht zu vernachlässigen. Also, sehr starkes Zahlenwerk, Wachstum, Marge und Kapitalrückgabe überzeugen. Bei Arm Holdings sieht es alles andere als gut aus. Die waren auch eher mal auf der Verliererseite unterwegs. Ein deutliches Minus. Der Gewinn mit 60 Cent noch über den Erwartungen ausgefallen. Der Umsatz mit knapp 1,49 Milliarden. Auch etwas besser, genauso wie die operative Marge. Aber man hatte sich mehr erhofft, was die Guidance betrifft und die Nachfrage hatte so ein bisschen enttäuscht, kann man sagen. Und hier kann man am Ende auch wieder sagen, gute Zahlen reichen eben nicht aus. Die Aktie war extrem hoch gelaufen, dementsprechend Gewinn mit Namen. Aber Merli, die liefen besser, besser durch vor allen Dingen die Volumina und die Preise. Man hat stärkere Entwicklungen im Energy Storage und Specialties. Man sieht beim Jahresausblick angehobene Werte, geringere Zinskosten und man hat die Schulden geschafft, weiter abzubauen. Die Belastungen hier waren vor allem Lieferkörnchenstörungen bedingt durch den Nahostkonflikt. Also operativ stabiler, die Preise helfen, Ostkonflikt bleibt allerdings das Kernrisiko. CF Industries haben gestern auch noch Zahlen geliefert, die waren super stark. Knapp 4 Dollar gewonnen oder verdient. Knapp eine Milliarde Umsatz, Angebotsengpässe bei Düngemitteln. 50 bis 60 Prozent und der Ammoniak- und Harnstoffkapazitäten im Nahen Osten, ja wen wundert es, die sind natürlich gedrosselt oder eben offline. Die Russland-Exporte waren gestört und China begrenzt die Düngemittel-Exporte und das hat sich natürlich auf die Preise gegründet. Ausgeschlagen in dem Sinne halt mal positiv, denn man profitiert massiv von dem knappen Stickstoffangebot und den höheren Preisen und trotzdem den weiter anhaltenden Konsum. Bei den Dutch Bros starkes erstes Quartal, die Coms plus 8,3, der Umsatz plus 30,8 Prozent. Neue 41 Standorte hat man eröffnet. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibung knapp 80 Millionen Dollar. Der Jahresausblick wurde angehoben, auch was die Coms betrifft, die sollen zwischen plus 4 und plus 6 Prozent liegen. Man kann sagen, dass die Nachfrage stark ist, die Expansion läuft und das Wachstum intakt ist bei den Zahlen. Flutter Entertainment, ziemlich solide, aber die Guidance etwas tiefer. 631 Millionen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibung, der Umsatz besser, vor allen Dingen eben durch Sportwetten und den Gaming-Bereich. Man hat, was den Jahresausblick betrifft, den hat man gesenkt auf 2,865 Milliarden statt 2,97 Milliarden. Es wird einen Führungswechsel geben. Amy Howey geht, Christian Genetzky übernimmt und man kann im Grunde das so zusammenfassen. Operativ ist das Unternehmen gut aufgestellt. Die Guidants und der Managementwechsel bremsen allerdings. Richtig Absturz gab bei Whirlpool. Das war ein richtiges Schlachtfeld oder ist auch heute noch ein richtiges Schlachtfeld. Das ist ganz rechts rot. Ein Riesenverlust, 56 Cent. Man hatte mit einem Gewinn von 36 Cent gerechnet. Der Umsatz rückläufig, die EBIT-Marge mit minus 4,6 Prozent. Den Ausblick beim Gewinn hat man jetzt deutlich nach unten genommen. Irgendwo in Richtung 3,25 Dollar, zur Vorschätzung 4,84 Dollar. Die Dividende wird ausgesetzt. Ja, zweistellige Preiserhöhung, beschleunigte Kostensenkung gleichzeitig. Also man sieht, hier ist nicht alles Gold, was glänzt. Das ist ein klarer Warnschuss beim US-Konsum, der für die Jungs von Whirlpool deutlich schwächer ist. Margendruck, Dividendenstopp. Oh mein Gott, oh mein Gott. Blicken wir ganz kurz mal nach den Zahlen makromäßig ins Ausland. In Japan nach der Pause ist der Hang der Nikkei auf über 62.000 Punkte geknallt. Auch der Hang Seng, anderthalb Punkte fester, der Shanghai und der Shenzhen, Taiwan und Korea. Alle Indizes nach den guten Rekordzahlen in den USA gestern unter Fire. In den Renditen in den USA fallen etwas. Der US-Dollar schwächt sich gegen andere Währungen leicht ab. In Deutschland gute Industrieaufträge. Plus 5% im März erwartet 9%. Starkes Signal aus der Industrie. Yes, wir können es doch noch. Made in Germany. Auch aus China kommen gute Konsumdaten, die dank dem Dienstleistungssektor und dem Warenkonsum deutlich besser sind. Also auch da Binnenkonjunktur läuft. So, das war unser kleiner internationaler Blick. Wir kommen jetzt zu Entropic, denn CEO Dario Amodei, der Erzfeind von Sam Altman, sagt, das Wachstum im ersten Quartal war annualisiert 80-fach stärker, als man das erwartet hatte, 10-fach allein, äh. Das ist auch krass, ne? 80-fach Stärker, 10-fach hatte man ja erwartet, also es geht komplett durch die Decke. Er sieht einen realen Compute-Engpass, erklärt das mit explodierender Nachfrage, besonders bei Cloud-Code und Softwareentwicklern, die permanent Coden, Coden, Coden. Und es gibt wegen einem neuen Deal mit dem Colossus 1 Rechenzentrum von SpaceX in Memphis, wo man mehr als 300 Megawatt an Kapazität klar macht. Weitere Deals zudem mit Amazon und die Kernaussage bei Anthropic. Die KI-Nerfrage wächst schneller als, wie soll man es erwarten, die Infrastruktur genau gebaut werden kann. Deswegen muss man sich Partnerschaften suchen, Seilschaften. Das ist crazy. Das ist einfach völlig crazy. Genau deshalb bleiben Rechenzentren, Strom und eben Netzwerkinfrastruktur so wichtig. Noch ein paar kleine Analysten-Highlights zum Schluss von Atlassian. Barclays haben das Kursziel auf 112 Dollar angehoben. Man bleibt bei Übergewichten. Die wiederkehrenden Umsätze bestätigen den besseren Wachstumspfad. Und die Dynamik im Unternehmen insgesamt ist positiv. Bei Bluebird hat Barclays das Kursziel von 55 auf 75 Dollar angehoben. Man bleibt bei Übergewichten. Der Gewinn vor Zinsensteuern und Abschreibung ist stark. Der Einstieg in das Shuttlebus-Geschäft, vor allem der Wachstumstreiber. Bei Flex gestern brutal die Aktie. Kursziel 174 von 72 Dollar. Von 72 auf 174 Dollar Barclays. Übergewichten, viertes Quartal, besser als erwartet. Ein sensationeller Ausblick. Spin-Off von Cloud und Power Infrastructure hat den KI-Wert sichtbarer gemacht. Gestern vor allen Dingen. Bei Elementum hat Barclays das Kursziel 1000 Dollar ausgegeben. Die Sichtbarkeit, Mit einem EPS von 25 Dollar. Trotzdem geht ja noch, was sagt der Analyst, da ist noch Luft nach oben. Ich würde gerne wissen, wenn du das Kursziel von 750 auf 1000 hebst und die Aktie so bewegt, was da noch gehen soll. Aber hey, sei es drum. Bei Disney, nach den gestrigen Zahlen haben Barclays das Kursziel von 130 auf 135 Dollar angehoben. JP Morgan auf 139 Dollar und Guggenheim von 115 auf 120 Dollar. Von Übergewichten bis Kaufen, Raten oder gehen die Ratings sozusagen. Die Content-Maschine muss wieder stärker greifen bei Disney. Das muss mehr passieren. Die Parks waren vor allen Dingen der Treiber. Bei Insolet habe ich mitgebracht. Warum? Weil der Diabetes-Spezialist ziemlich eins auf die Mütze bekommen hat, kurszieltechnisch. Allerdings hat man auch stark verloren. Logischerweise im Kontext von Abnehmen, Spritze, Abnehmpille, Eli Lilly und so weiter und so weiter. Bernstein haben das Kursziel pro Aktie auf 200 Dollar gesenkt, von zuvor 330 Dollar. Die Aktie trotzdem auf Outperform belassen. Kenner Core mit 249 Dollar unterwegs, nach zuvor 435. Man bleibt bei Kaufen. Das ist jetzt erstmal ganz schön schräg, aber die Aktie hat seit November 56 Prozent verloren und die Bewertung ist mit rund nur dem Dreifachen des Umsatzes, beziehungsweise dem 9,6-Wachen des 10-Jahres-Durchschnitts eigentlich günstig. Die Frage, die man sich jetzt stellen muss an der Stelle ist, wie wird sich das weiterentwickeln? Werden die Abnehmen-Unternehmen weiter Druck ausüben und das Geschäftsmodell korrumpieren und untergraben? Oder wird das Ganze möglicherweise in eine kleine Turnaround-Story münden können? Bei CBF Health haben wir die Bank of America nach den gestrigen Zahlen Kursziel auf 100 Dollar genommen. Kaufempfehlung, die UBS ebenfalls 100 Dollar Kaufempfehlung wegen Umsatz und EBIT und den Konsentschätzungen, die beim Gewinn nach oben angepasst wurden. Bei Fortinet BTIG ein Upgrade auf Kaufen von zuvor neutral, Kursziel jetzt 125 Dollar nach einem sehr außergewöhnlichen ersten Quartal und einem sehr starken Ausblick für 2026 insgesamt. Man erwartet weiter nachhaltiges Umsatzwachstum im mittleren Zehnerbereich prozentual. Kennt ihr HUT8, also H-O-T als Kürzel? Müsst ihr euch vielleicht mal angucken, die Aktie brutal gelaufen. Kernacore hat das Kursziel von 70 auf 130 Dollar nach oben genommen, Kaufempfehlung ausgesprochen. Es handelt sich nicht um ein klassisches Stromunternehmen. Es ist im Grunde digitale Infrastruktur plus Energiekompetenz. Und das spezialisiert, deswegen habe ich es ausgesucht, für Rechenzentren, KI und so weiter und so weiter. Auch Cloud und Bitcoin Mining ist mit dabei. Und die Deals, die man unterschrieben hat, unter anderem mit Strategy, können möglicherweise helfen. Apropos Strategy, Kennergott erhöht das Kursziel von 185 auf 224 Dollar. Man ist mit Kaufen im Markt unterwegs, vor allen Dingen, weil der Bitcoin jetzt wieder die 80.000 Dollar nach oben überwunden hat. Nach dem Tief im Februar bei 60 sieht man das insgesamt. Auch durch die Ankündigung, dass man die Struktur ein bisschen ändern möchte, dass möglicherweise auch Verkäufe kein Tabuthema mehr sind, hat man die Aktie wieder etwas mehr im Blick. Bei Vertif hat sich die Citigroup mit einem Kursziel von 414 Dollar einen kräftigen Schluck aus der Pulle gegönnt. Vorher war man bei 353 Dollar unterwegs. Man empfiehlt die Aktie zum Kauf, denn die mehrjährige Sichtbarkeit durch KI-Datencenter-Wachstum sollte langfristig dieses hohe Zehner-Wachstum rechtfertigen. Bei Corning, last but not least, Kursziel von 175 auf 225 Dollar. Ebenfalls der Analyst, die Citigroup, JP Morgan auf 185 Dollar hoch. Es sieht nach einer guten Entwicklung aus mit einer Kapazität, die perspektivisch um das Zehnfache steigen soll. Vor allen Dingen die US-Produktion soll um mehr als 50% steigen. 17 Milliarden Dollar zusätzlicher annullierter Umsatz bis Ende 2028 sind ein deutliches Indiz dafür, dass man die Aktie mal nach oben nehmen kann. Nee, jetzt last but not least. Uber wird von Goldman Sachs mit Kursziel 115 Dollar auf... Aha, zum Kauf empfohlen. Ich habe gerade gesehen, Einmeldung, Steuerschätzung, Deutschland, es wird weniger erwartet. Aber hey, wir haben ja jetzt starke Industriedaten, dann wird es nächstes Jahr wieder besser. So, genau, also Piper Sandler empfiehlt Uber mit Overweight, 105 Dollar Kursziel, die Bookings plus 20 Prozent, die währungsbereinigten Gewinne, die waren der Grund, weshalb man optimistischer ist, gleichzeitig der Aktienrückkauf, der kommen soll. Ach ja, Delta Airlines, Delta Airlines, die UBS erhöht das Kursziel auf 95 Dollar, Kaufempfehlung ausgesprochen, Premium Kunden, Loyalty und Partnerschaften sind der Grund, warum man die Peer Group ausstechen wird. So, das war das jetzt, was die Zahlen betrifft. Wir sehen nach Börsenschluss heute in der Closing Bell noch ein paar Ergebnisse, die ich mit euch hoffentlich bekomme. Covern kann oder verfolgen kann. Ihr seht, die Unternehmen, es wird ein bisschen kleiner, aber Coinbase wird vielleicht ganz spannend werden. Genauso wie WinResource und TheTradeDesk. Ich freue mich auf jeden Fall drauf. Wünsche euch jetzt erstmal einen guten Handelstag, meine lieben Freundinnen und Freunde. Und hoffe, dass ihr einen guten Handelstag habt. Und gebt Acht, seid fäustig. Wir sind ja nicht alle der Herr Tudor mit so vielen dicken Taschen und so. Deswegen muss man immer ein bisschen aufpassen. Bis dann, macht's gut. Wir sehen uns zur Closing Bell. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keiner Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Und das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, Das ist immer noch dieser Mann hier für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.