Heute ist Montag, der 11. Mai. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Ja, die Wall Street startet uneinheitlich. Belastend wirken erneut steigende Ölpreise infolge der Spannungen im Nahen Osten. Wie dem auch sei, die AI-Story ist und bleibt die dominierende Story. Chip und Tech-Werte in Asien, Lenovo und SMIC waren bereits im Plus. Bei AMD und Micron geht es an der Wall Street auch weiter bergauf. Gleichzeitig überschlagen sich die IPOs, die Börsengänge an der Wall Street, die in den nächsten Wochen anstehen. Der Blick richtet sich ansonsten auf die Inflationsdaten. In dieser Woche werden die Verbraucher- und die Erzeugerpreise gemeldet. Und Edja Deni von der Deni Research hebt die Jahresendziele für den S&P auf 8.250 Punkte an. So, Guys, hat ein bisschen länger gedauert heute, wieder ein Berg an Research und Kommentaren und einer Wall Street, die uneinheitlich in den Tag startet, wenn man jetzt bedenkt, dass der Ölpreis heute etwa eineinhalb Prozent anzieht. Wir sind jetzt bei knapp 96 Dollar crude und wir haben so viele Schlagzeilen wieder über das Wochenende gehabt, was den Thema Iran oder das Thema Iran betrifft. Man sieht einmal mehr. Wie zerrissen das Bild nach wie vor ist und trotzdem bleibt die Wall Street, wie auch schon in den letzten Wochen von all diesen Schlagzeilen, sehr, sehr unbeeindruckt, weil man weiterhin davon ausgeht, dass hier eine Deeskalation bevorstehen wird. Wir haben diese Woche dann außerdem auch noch das Treffen zwischen Donald Trump und Xi. Das werde ich auch gleich nochmal etwas mehr vertiefen. Und ansonsten haben wir nach wie vor extrem viele Schlagzeilen im Bereich AI bei Chip-Aktien. Eine Nvidia holt mal Luft, aber eine AMD, eine Micron wieder deutlich auf der Gewinnerseite. Das haben wir auch schon in Asien gesehen. Die Tech- und Chip-Werte Lenovo, SMIC war mit auf der Gewinnerseite, Nintendo war unter Druck, weil man Preisanhebungen für Switch 2 umgesetzt hat. Und ansonsten in den Vereinigten Staaten wird die Euphorie nach wie vor mitgespeist durch milliardenschwere Beteiligungen von Nvidia. Broadcom verhandelt laut Bloomberg über ein 35 Milliarden Dollar Finanzierungspaket für KI-Chips. Wir haben den Börsengang von Cerebras, der ansteht und weil das Thema heiß ist, werden jetzt die Zuteilungskurse nach oben revidiert und Intel natürlich auch wieder in den Schlagzeilen. Wieder 4% im Plus, Intel und AMD beide im Plus. Das hängt immer noch mit der Meldung zusammen vom Wall Street Journal am Wochenende, beziehungsweise am Freitag, dass Apple und Intel zusammenarbeiten werden. So und ansonsten rücken morgen früh die Inflationsdaten mit in den Fokus. Wir haben die Verbraucherpreise, die gemeldet werden. Dann haben wir noch einige Highlights bei den Ergebnissen dieser Woche. Cisco und Applied Materials melden am 20. Mai dann letztendlich gesehen auch Nvidia. Bevor ich jetzt den Markt nochmal im Großen und Ganzen anschaue. Ed Yadeni von Yadeni Research, der schon Ende letzten Jahres im Vergleich zum Konsens, was Gewinnschätzungen betrifft, zu Recht sehr optimistisch war. Yadeni lag also richtig, der hebt die Jahresendprognosen für den S&P 500 heute an und zwar von 7.700 auf jetzt 8.250 für den S&P. Man betont, dass die Rallye an der Wall Street zunehmend durch ein Nach-Oben-Schmelzen der Unternehmensgewinne getragen wird. Ed Yadeni lag Ende letzten Jahres schon über den Konsensschätzungen für den Ertrag pro Aktie im S&P 500 im Jahr 26 und 27. Mittlerweile hat der Konsens geschlossen. Jadeny überholt und der schraubt heute die Gewinnschätzungen für dieses und das kommende Jahr weiter nach oben. Wenn man sich den Konsens anschaut, dann werden die Gewinne im S&P 500 in diesem Jahr um 22% wachsen, 22% und im kommenden Jahr um 15% und damit bleibt Jadeny im Lager der Optimisten und geht davon aus, dass auch wenn wir mal durchatmen könnten, dass zu guter Letzt die Wall Street ins Jahresende hineingehend weiter auf der Gewinnerseite bleiben wird. Schauen wir ganz kurz die Meldungen vom Wochenende mal an, auch wenn die Wall Street dadurch nicht wirklich ausgebremst wird. Wir hatten diverse Ereignisse. Einmal hat sich Netanyahu in einem Interview bei CBS 60 Minutes zu Wort gemeldet. Er betont, der Iran-Krieg sei noch nicht beendet. Donald Trump hat auf Social Media das Angebot des Iran, also in anderen Worten der Iran, hat ein Gegenangebot gemacht auf die jüngsten Vorschläge der Vereinigten Staaten. Donald Trump beschreibt das Gegenangebot als absolut nicht akzeptabel. Da hat man also anscheinend noch keine wirkliche Einigung erreicht. Die Golfstaaten, so schreibt das Wall Street Journal, sind sehr nervös, dass Donald Trump jüngstes Verhalten, was die gelegentlichen Angriffe des Iran angeht, auf zum Beispiel die Emirate und auch auf Kuwait, das hat Washington meistens jetzt verharmlost. Dadurch entsteht der Eindruck, Washington will deeskalieren. Aber die Golfstaaten sind nervös, dass wenn Donald Trump hier... So gewillt ist immer wieder ein Auge zuzudrücken, dass das Risiko in der Region insgesamt erhöht bleibt. Der Nachrichtensender NBC News wiederum betont, dass im Gegensatz zu den Aussagen des Weißen Hauses, dass der Iran die US-Blockade noch einige Monate problemlos durchhalten könne. Das wäre natürlich für die Weltwirtschaft ein absolutes Desaster. Und The Atlantic hat am Sonntag nochmals geschrieben, in was für einer schwierigen Situation sich Donald Trump befindet. Einerseits kann er nicht wirklich deutlich eskalieren und andererseits kann er sich aus der Affäre auch nicht einfach zurückziehen. Die Trump-Administration stecke hier letztendlich gesehen fest. Derweil sinken die globalen Öllagerbestände extrem stark, so Bloomberg. Man erreiche jetzt alarmierend niedrige Niveaus infolge des Iran-Kriegs und das Risiko von Engpässen würde jetzt das Risiko von weiteren Preisexplosionen merklich erhöhen. So übrigens auch der CEO von Saudi Aramco. Die Warnung hier, dass sollte sich die Sperrung der Straße von Hormuz in den nächsten Wochen fortsetzen, dass in dem Fall mit einer Normalisierung an den Energiemärkten vor dem Jahr 2027 nicht zu rechnen sei. Auch Indiens Modi wird langsam nervös. Er betont, dass in Indien die Arbeitskräfte angeregt werden, jetzt zunehmend von zu Hause aus zu arbeiten, um den Ölverbrauch und den Benzinbedarf im Land zu reduzieren. Also die Wall Street auf der Aktienseite fokussiert sich vor allen Dingen auf das Thema AI und den Chip-Boom, den wir dort sehen. Die Marktbreite war unlängst auch nicht besonders gesund, aber das Thema Iran und das Thema Öl spielt nach wie vor auf der Aktienseite keine besonders große Rolle. Jetzt haben wir über Nacht die Inflationsdaten aus China erhalten, das wird diese Woche an der Wall Street auch ein großes Thema sein natürlich. Und in China im April lagen die Erzeuger- und Verbraucherpreise beide über den Erwartungen des Marktes. Die Erzeugerpreise sind um 2,8 Prozent gestiegen in China. Das sind 100 Basispunkte mehr, als die Wall Street erwartet hatte und die Verbraucherpreise lagen mit 1,2 Prozent auch über den Schätzungen von 0,9 Prozent. Und gleichzeitig brechen Chinas Autoverkäufe auf heimischem Boden ein. Ein Rückgang von fast 22 Prozent im April. Dafür gehen die Exporte aber senkrecht. Das muss man schon sagen. Da staunt man die Exporte aus China von Autos, sind im April um 80 Prozent explodiert. Das kann die heimisch abkühlende Nachfrage letztendlich gesehen ein Stück weit auffangen. Ja, aber die Erzeuger- und die Verbraucherpreise werden in dieser Woche an der Wall Street natürlich auch eine übergeordnete Rolle spielen. Goldman Sachs hat erst letzte Woche den Zeitpunkt von Zinssenkung in den Vereinigten Staaten weiter nach hinten geschoben auf den Dezember und dann wieder auf den März des kommenden Jahres, Wenn die Konjunktur in der Tat dann auch so an Schwung gewinnt, wie die Ergebnisse der Unternehmen signalisieren, nominal vor allen Dingen an Schwung gewinnt, müsste die Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen an der Wall Street weiter sinken. Nehmen wir das Thema der Tech-Werte nochmal auf. Wir haben, wenn man sich jetzt bei Twitter mal umschaut und auch bei mir in der Research-Box, immer mehr vergleichen das, was wir aktuell bei den Semiconductor-Werten sehen mit der Ära der End-90er Jahre. Die Top-10-Tech-Werte machen jetzt eine Marktkonzentration aus von 40 Prozent. 40% so die Bank of America, das war historisch betrachtet oft die Marke, an der Wendepunkte eingeleitet wurden und Goldman Sachs hat sich gerade heute noch mal zu den Optionsmärkten geäußert, wir sehen hier, Ein derartiges, explosives Volumen an Call-Optionen, an Kaufoptionen, die gehandelt werden, die Nominalwerte, die hier mittlerweile über den Tresen gehen und gerade weil so viele Kaufoptionen erworben werden, sehen wir einen sogenannten Gamma Squeeze, ganz einfach erklärt, die Market Maker müssen die Call-Optionen quasi, die gekauft werden, von ihren Kunden absichern. Das macht man dadurch, dass man das Underlying, also die zugrunde liegende Aktie kauft und dadurch bildet sich eine Aufwärtsspirale. Die Aktien an sich werden weiter nach oben gedreht. Wir sehen auch, wenn man sich den koreanischen Kospi mal anschaut. Zahlen, die wir wirklich so gut wie noch nie gesehen haben. Wir sind jetzt mittlerweile so weit über der 200-Tage-Linie, wie schon seit Ende der 90er Jahre nicht mehr. Der Abstand explodiert immer weiter und der Cosby ist letztendlich gesehen über Nacht wieder um etwa 4% gestiegen. Da geht es also weiter deutlich bergauf. Also der Markt ist, was AI betrifft, wirklich in Hochform. Wenn man sich den Semiconductor Index anschaut, das sind parabolische Entwicklungen, die man in der Form wirklich seit Jahren und Jahrzehnten an der Wall Street nicht gesehen haben. Und die Financial Times betonen auch heute Morgen, dass wenn man sich die Internals anschaut und verschiedene technische Indikatoren, dass der ganze Sektor mittlerweile doch sehr gefährlich extended aussieht, sehr gefährlich überzogen aussieht. Und die Marktführung an der Wall Street wird letztendlich gesehen immer dünner. Aber das Problem liegt natürlich schon allein darin, dass diese Trends trotzdem eben auch eine gewisse Zeit lang weiterlaufen können. Und der Markt, ihr kennt den Spruch, kann langer irrational sein, als man sich leisten kann, rational zu denken. Und mich persönlich erinnert das so ein bisschen an einen Einspruch von George Soros, der das, finde ich, sehr schön mal von vielen, vielen Jahren zusammengefasst hat. Und zwar betont nochmal Soros, dass zu guter Letzt derartige Kursexplosionen, wie wir sie jetzt erleben, oftmals in der Realität geboren werden und dann letztendlich in der Irrationalität fortgesetzt werden. Und ich finde, das trifft den Nagel aktuell auf den Kopf. Denn wenn man sich die Wachstumszahlen anschaut, die Auftragsbücher, die Margen, die Cloud-Umsätze, die Performance-Obligations, dann ist das wirklich schon atemberaubend und natürlich fundamental in weiten Teilen durchaus auch mitgetragen. Aber wenn man sich jetzt Kursumsatzverhältnisse teilweise anschaut oder Kurs Cashflow bei Google mit dem 133-fachen, dann sind hier eben teilweise auch Bewertungsniveaus erreicht, die wirklich schwindelerregend sind. Aber Momentum kann sich nichtsdestotrotz eben doch auch recht lange fortsetzen. So, jetzt haben wir noch einige Ergebnisse gehabt. Circle Internet hatte EBITDA-Zahlen gemeldet, die über den Erwartungen des Marktes gelegen haben. Die Aussichten wurden letztendlich gesehen bestätigt. Wir haben im Softwaresektor einen sehr großen Gewinner, monday.com. Das könnte auch andere Softwareaktien mitanfachen. Der Umsatz, die Margen, die Umsätze, alles höher als erwartet. Und die Jahresprognosen werden angehoben. Und gleichzeitig betont man, dass die AI-Produktivitätsgewinne, die man intern sieht, sind quasi ein Gegengewicht. Und man steigert die Effizienz erheblich. Und kann Wachstum, also kann Umsätze steigern, ohne Personal auszuweiten. Und boy, wie viele Entlassungen haben wir im Tech-Sektor in den letzten vier Wochen gesehen, wirklich atemberaubend. Bei Oracle 30.000, Meta 8.000, Microsoft sucht Personen, die quasi bereit sind, gegen Abfindung zu gehen. Snap mit Entlassungen, Cloudflare mit Entlassungen, also es donnert da wirklich im Tech-Sektor bei Entlassungen auf breiter Front. So, Ecostar hat auch Zahlen gemeldet, aber, und die Nutzerzahlen sind nicht wirklich so berauschend. Der Punkt aber, der bei Ecostar noch wichtiger ist, ist die Tatsache, dass man eine Beteiligung an SpaceX hält. Man hat quasi Frequenzen an SpaceX verkauft und dafür Anteile erhalten, 2,8 bis 3 Prozent an SpaceX. Der Börsengang steht bevor und das ist bei Ecos da, bei der Aktie eher wichtiger als die eigentlichen Zahlen. Barrick hat auch Zahlen gemeldet, im Goldsektor sehr feste Ergebnisse. Und die Förderquoten extrem hoch, 719.000 Unzen, erwartet wurden 640.000 bis 680.000 Unzen Gold, da wurden die Schätzungen also erheblich geschlagen und man meldet ein 3 Milliarden Dollar Aktienrückkaufprogramm. Constellation Energy, ebenfalls sehr feste Zahlen, natürlich auch ein AI-Sieger und die Jahresprognosen werden letztendlich gesehen bestätigt. Mosaic, großer Düngemittelkonzern, der sieht den Gegenwind letztendlich gesehen durch die Schließung der Straße von Hormuz. Die Straße von Hormuz ist ebenfalls für den Transport von Düngemitteln ausgesprochen wichtig. Mosaic hat hier das Nachsehen und letztendlich gesehen liegt das EBITDA-Ergebnis jetzt fast 25 Prozent unter Vorjahresniveau. Die Aktie ist heute Morgen dementsprechend auf der Verliererseite. So, jetzt kommen wir nochmal zu dem ganzen AI-Thema und hier überschlagen sich die Schlagzeilen nach wie vor. Freitag wurde bereits berichtet von Bloomberg, Akamai, ein 1,8 Milliarden Dollar Cloud Deal mit Anthropic. Wir hatten Broadcom in den Schlagzeilen, die sprechen mit Apollo und Blackstone über ein 35 Milliarden Dollar Finanzierungspaket, um den Bereich AI Chips weiter aufzubauen. Und dann an Intel die Meldung am Freitag vom Wall Street Journal, dass man einen Deal mit Apple macht zur Produktion von Chips. Wie das Verhältnis dann genau aussehen soll, das kann möglicherweise noch diese Woche gemeldet werden. Und CNBC betont nochmal, wie Nvidia den ganzen AI-Hype auch noch mit am Leben hält. Mit über 40 Milliarden Dollar an Aktienbeteiligungen, die man mittlerweile an diversen Partnern eingegangen ist und die letztendlich gesehen die Party sehr schön mit am Laufen hält. Bei Palantir gibt es heute im Wall Street Journal einen etwas zurückhaltenden Bericht. Das könnte die Aktie ein bisschen ausbremsen und Microsoft, großer Hedgefonds, hat hier in den letzten Monaten seit Ende 2025, TCI, hat die Beteiligung an Microsoft von über 10% auf unter 1% abgebaut, aufgrund von Bedenken, dass AI das Thema Microsoft langfristig untergraben wird. So, die AI-Musik auf einer Seite und die vielen Börsengänger auf der anderen Seite, da überschlagen sich auch die Nachrichten, Cerberus Systems. Wird jetzt voraussichtlich zu einem Zuteilungskurs von 150 bis 160 Dollar an die Börse gehen. Der Zuteilungskurs wurde bisher bei 115 bis 125 Dollar gesehen. Die Bewertungen gehen hier also senkrecht. Man hebt auch die Anzahl der Aktien an, die lanciert werden soll von 28 auf 30 Millionen Stück, weil die Nachfrage explosiv hoch sei. So, bei Honeywell, Quantinuum, ein Unternehmen im Bereich Quantum Computing, hat jetzt auch einen Börsengang beeinträgt. Wir haben eine solche Welle an mega großen Börsengängen in diesem Jahr. Nur SpaceX, Canva, Anthropic, möglicherweise OpenAI. Man merkt, alle drängen raus, um möglichst noch in diesem sehr optimistischen Zeitfenster, Euphorie, sie lebe hoch, letztendlich gesehen diese gigantischen Volumen an Börsengängen auch mit aufsaugen zu können. Es bahnt sich auch ein Börsengang an, der im Tech-Sektor jetzt nicht angesiedelt ist. Das hat dann eher mit Kaffee zu tun. Duncan Donuts, jawohl, die Muttergesellschaft von Duncan, Inspire Brands, hat heute auch einen Börsengang beantragt und zwar um zwei Milliarden Dollar an Kapital aufzutreiben. Also die Nachrichtenlage bleibt hier nach wie vor. Tja, alle wollen zu diesem sehr guten Umfeld an die Börse gehen. Ich bin wirklich gespannt, wie die Börse diese Mega-IPOs letztendlich aufsaugen wird, wenn man allein bedenkt, dass SpaceX einen Marktwert von 1,5 Billionen Dollar haben soll. So, jetzt kommen wir nochmal zu den Börsenkommentaren, zu den Analystenstimmen heute Morgen. Affirm von der Bank of America sagt, Heute Morgen 88 Dollar Kursziel, man bleibt bei einer Kaufempfehlung. Am 12. Mai findet der Investorentag statt. An dem Tag dürfte man sich zu den mittelfristigen Aussichten äußern und der Analyst der Bank of America bleibt hier optimistisch. Bei Akamai äußert sich Suske Hanna, großes kanadisches Investment aus, schraubt das Kursziel auf 175 von jetzt 120 Dollar. Man bleibt sehr positiv gestimmt, was die Aussichten betrifft. Wir haben Dell, hier heute mal eine Abstufung von der UBS. Chance-Risiko nach der 170% Kurs-Rallye in den letzten 12 Monaten sei weniger attraktiv. Für das Jahr 2027 könne ein Ertrag pro Aktie von 17 Dollar möglich sein. Wie dem auch sei, müsste das auf dem aktuellen Kursniveau mittlerweile eingepreist sein, man stuft die Aktie ab von kaufen auf jetzt nur noch neutral und Saskahanna zu Cloudflare, die ja auch wahnsinnig viele Entlassungen gemeldet haben die Aktie wird immer noch nur mit neutral eingestuft das Kursziel steigt aber trotzdem von 190 auf 200 Dollar so, außerhalb des Tech-Sektors, Haben wir McDonalds, bei JP Morgan wird das Kursziel gesenkt auf 305 Dollar, man bleibt letztendlich gesehen trotzdem bei einer Kaufempfehlung und betont, das Quartalsergebnis für das erste Quartal zeigt, dass die Umsätze der schon länger geöffneten Restaurants, da wird die Messlatte letztendlich gesehen jetzt bei JP Morgan auch ein bisschen reduziert. Pool Corp, hier wird die Aktie nur noch mit Halten eingestuft von dem Broker aus Stifle. Whirlpool hat es ja komplett zerrissen nach den Zahlen und man bleibt bei Pool Corp auch zurückgehalten mit einem Kursziel von 210 Dollar. Ja, Whirlpool von JP Morgan, das Kursziel gesenkt auf 52, man bleibt bei neutral, die Aussichten für dieses Jahr wurden erheblich reduziert und bei Upwork, das Kursziel jetzt nur noch 9 Dollar von 20 Dollar gekappt bei RBC Capital, man bleibt hier nur bei Halten, also sehr, sehr viel Zurückhaltung. Zumal auch hier Entlassungen die Runde machen. Also ist mal wieder viel los in dieser Woche. Ich will ganz kurz noch das Thema China mit ansprechen. Das Treffen, das in Peking stattfinden wird zwischen Donald Trump und Xi. Das Treffen wird stattfinden ab dem 13. bis 15. Mai. Und wenn man sich hier die Kommentare an der Wall Street dazu durchliest, dann ist die Erwartungshaltung nicht besonders hochhängend. Also Stabilität ist das Stichwort. Die Tatsache, dass die Messlatte nicht hochhängt, eröffnet eher das Potenzial positiver Überraschungen. Wir haben die CEOs vieler großer Unternehmen, die mitgehen werden. Qualcomm wird dabei sein, Jensen Huang von Nvidia wird mit dabei sein, Boeing wird mit an Bord sein, Visa ist auch mit von der Partie, um einige zu nennen. Und hier spekuliert man vor allen Dingen darauf, dass Boeing einige weitere Großaufträge mit an Land ziehen wird. Wie gesagt, mit einem wirklich großen Deal ist letztendlich gesehen oder rechnet die Wall Street zumindest erstmal nicht. Aber es wird natürlich wie so oft überwiegend große Schlagzeilen geben. Und China will, dass die Straße von Humus möglichst bald geöffnet wird. Das wird sicherlich ein großes Thema sein zwischen Trump und Xi, zumal Xi das Thema der seltenen Erden immer noch im Ärmel hat. Also vom 14. Und 15. ist das Treffen hier in Peking. Ansonsten ganz kurzen Blick auf die Woche. Wir haben... Die Quartalszahlen von JD, morgen früh. Wir haben am Mittwochmorgen dann Alibaba und Tencent, da werden die chinesischen Tech-Werte also im Fokus stehen. Mittwochabend dann Cisco, am Donnerstagabend Applied Materials und Figma. Und dann haben wir einige wichtige Analystentage. Morgen von Affirm, heute im Fokus, die Aktie durch Analystenkommentare. Pool wird auch eine Analystenkonferenz haben. Wir haben Flextronics, wir haben unter anderem auch Schwab, dann am Donnerstag mit einer Analystenkonferenz. Tja, die Inflationsdaten werden diese Woche natürlich auch mit im Fokus stehen, die Erzeugerpreise, die Verbraucherpreise und die Frage, ob die letztendlich gesehen die Erwartungen treffen werden oder eben heißer ausfallen als geschätzt. Eine große Überraschung wird das womöglich trotzdem nicht sein, weil jeder davon ausgeht, dass die Inflation durch die Energiepreise, insbesondere durch die Energiepreise angefacht werden. Zum Schluss nochmal eine schöne Zahl als Beispiel, das werde ich heute Abend in der Closing-Welt auch nochmal mit Charts untermauern. Die Nominalgröße der amerikanischen Konjunktur zum Tiefpunkt der Covid-Pandemie, 20 Billionen Dollar. Nominal, laut der Bank of America, Ende nächsten Jahres 35 Billionen Dollar. Nominal, also inklusive Inflation. Aber nichtsdestotrotz, hier sehen wir, dass die Größe der amerikanischen Konjunktur innerhalb von sieben Jahren von 20 auf voraussichtlich 35 Billionen Dollar wachsen wird. In einem solchen Umfeld die Zinsen senken, das hier die Wahrscheinlichkeit nachlässt, ist kaum überraschend. So, jetzt wünsche ich euch einen guten Start in die Handelswoche. Wir sehen uns heute Abend wieder. Danke an der Stelle auch nochmal für Patrick, für den Mega-Job, wie immer. Und bis heute Abend. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keine Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Und das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, Das ist immer noch dieser Mann hier für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag. Musik.