Heute ist Donnerstag, der 21. Mai. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Abgabedruck an der Wall Street, die Reaktionen auf die sehr guten Zahlen und auch soliden Aussichten bei Nvidia sind ziemlich mau. Auch bei Analog Devices viele Kaufempfehlungen, aber die Aktie sinkt. Walmart wiederum muss die Ertragsaussichten senken, auch die Umsatzziele verfehlen. Belastend wirkt sich hier vor allen Dingen der hohe Benzinpreis aus. Die Treibstoffkosten belasten die Margen. Ja, es ist ein insgesamt nicht ganz einfaches Umfeld heute, zumal die Renditen der US-Staatsanleihen auch leicht anziehen, während parallel der Ölpreis auch leicht anzieht. Es gibt also immer noch Unsicherheit zum Thema Iran und USA. So, Guys, einen schönen guten Morgen aus New York. Wir haben wieder viel zu berichten heute. Vor allem sehen wir eher verhaltene Kursreaktionen, selbst bei guten Ergebnissen. Nvidia ist heute Morgen unter, naja, Abgabedruck. Die Aktie reagiert jedenfalls nicht auf die guten Zahlen und ist minimal auf der Verliererseite. Bei Analog Devices ein sehr ähnliches Bild, sehr viele Kaufempfehlungen heute nach den an sich guten Zahlen. Die Kursziele steigen, aber die Aktie steht leicht auf der Verliererseite. Bei Walmart. Wurden die Aussichten leicht gesenkt. Das belastet diesen Wert. Intuit bricht förmlich ein. 17 Prozent der Belegschaft werden abgebaut, dazu auch gleich mehr. Und nach Intuit im Software-Universum wird heute Abend dann Workday mit im Fokus stehen, natürlich auch ein Software-Unternehmen und es bleibt abzuwarten, ob der ganze Sektor jetzt wieder quasi eingefangen wird. Intuit ist eine gewisse Sondersituation. Da geht es vor allen Dingen um Steuererklärungen, Buchhaltung. Das wird natürlich auch sehr stark mit angegriffen durch künstliche Intelligenz. Und man betont, dass der Stellenabbau nicht mit KI zu tun habe, sondern man müsse die Kostenbasis adjustieren. Sonst smarter wäre wahrscheinlich gewesen, wenn man gesagt hätte, wir werden jetzt so effizient. Aber gut, die Aktie jedenfalls auf der Verliererseitung. Gleichzeitig kündigt sich jetzt der größte Börsengang. In der Geschichte nicht nur der Wall Street an, sondern in der Geschichte unseres Planeten sozusagen. Und da geht es dann auch um Raumfahrt. Ihr wisst schon, wen ich meine. SpaceX hat also gestern das Börsenprospekt für den IPO eingereicht. Um das mal einzuordnen, wenn also SpaceX mit einer Bewertung von bis zu knapp 2 Billionen Dollar an die Börse geht, da würden dann also Aktien im Wert von voraussichtlich 75 bis 80 Milliarden Dollar platziert werden. Größter Börsengang in der Geschichte der Vereinigten Staaten, größter Börsengang, den wir jemals weltweit gesehen haben. Allein der Börsengang von SpaceX entspricht laut Fundstrat 2,7 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung der Wall Street. Das muss die Wall Street erst mal verdauen, ist natürlich ein echtes Brett, zumal gestern Abend auch Medienberichte signalisieren, dass OpenAI möglicherweise schon an diesem Freitag auch einen Börsengang beantragen wird, dann mit dem Börsengang im September. Anthropic steckt auch in den Startlöchern. Hier kommt also ein Volumen an neuen Aktien auf den Markt. Die Frage ist, wie das alles verdaut werden soll. Ich werde heute Nachmittag mal einen Sonderstream machen, um mal die genauen Reaktionen der Aktien bei Börsengängen näher zu beleuchten. Also der größte Börsengang nach SpaceX war im Jahr 1956, die Nummer zwei quasi dann, Ford. Mit 1,1 Prozent der gesamten Wall-Street-Kapitalisierung Visa im Jahr 2008 mit 0,8 Prozent und Facebook im Jahr 2012 mit 0,7 Prozent der Marktkapitalisierung der Wall Street. Und eins wird bei dem Börsenprospekt jetzt ersichtlich, man muss schon sehr viel Optimismus mitbringen bei dieser Bewertung. Zwei Billionen Dollar Bewertung. SpaceX hatte im Jahr 2025 einen Umsatz von 18,7 Milliarden und einen Verlust von 4,9 Milliarden Dollar. Es geht langfristig um künstliche Intelligenz natürlich und dann um Raketen, Bau der Data Center quasi im Weltall. Gestern hat Jeff Bezos noch in einem Interview betont von Amazon, dass die Ziele, die Elon Musk hier setzte, viel zu optimistisch seien. Das sind wir ja auch schon gewohnt von Elon Musk. Große Ideen, viel umgesetzt, auch Amerika in Sachen Innovation und die ganze Welt weit. Vorangebracht, aber so manche Versprechen sind dann eben doch sehr weit vorgezogen. Es wird auch ersichtlich, dass das eigentliche Rückgrat von SpaceX aktuell nicht wirklich Raketen sind, sondern vor allen Dingen Starlink. Starlink generiert hier die höchsten Umsätze und hat auch eine recht gute Profitabilität. Die Margen von. In diesem Segment liegen bei über 60 Prozent und über 10,3 Millionen Abonnenten bereits in diesem Segment. Also das sieht ganz gut aus und das Abonnentenwachstum im ersten Quartal bei Starlink lag im Vorjahresvergleich bei 100 Prozent, 105 Prozent, um genau zu sein. Also rapides Wachstum bei rapiden und sehr starken Margen. Aber nochmal, die Bewertung des Unternehmens basiert weniger auf Starlink. Das macht nur einen Bruchteil der Bewertungen aus. In erster Linie wird der AI-Bereich mit 26,5 Billionen Dollar bewertet, also als adressierbarer Markt. Nicht bewährt, das ist der adressierbare Markt. Und der adressierbare Markt für Raketenstarts liegt bei 370 Milliarden Dollar. In Sachen AI hinkt XAI ja eigentlich ziemlich weit den Wettbewerbern hinterher. Also es gibt einige Sachen, die man jetzt daraus aussetzen könnte. Aber zu guter Letzt, wie gesagt, muss man hier sehr viel Langfristigkeit mitbringen und die Bewertung ist wirklich nicht gerade niedrig. So, also jetzt machen wir aber mal weiter mit der zweiten Story im Markt. Natürlich die Aktien von Nvidia. Und dass der Wert jetzt eine Verschnaufpause einlegt, hat weiß Gott nichts mit den Zahlen zu tun, sondern vor allen Dingen eben mit der Tatsache, dass die Aktie und der gesamte Sektor schon sehr viel vorweggenommen haben. Die Analysten-Kommentare sind überwiegend positiv. Der Ertrag pro Aktie war 1,87. Es sind über 140 Prozent Wachstum im Vorjahresvergleich. Das ist eine nette Ertragsexplosion und die Umsätze sind um 85 Prozent gestiegen. 80 Prozent Wachstum wurden hier erwartet bei Bruttomargen von 75 Prozent. Auch das war im Rahmen der Schätzungen. Die Umsätze, wie gesagt, lagen über den Zielen die Erträge auch und die Aussichten wurden angehoben. Der Bereich Data Center Compute, da waren die Umsätze leicht unter den Schätzungen, aber das ist wirklich nur ein Haar in der Suppe. Die Tatsache ist, dass Entweder jetzt für das zweite Quartal 91 Milliarden Dollar Umsatz anpeilt und 87 Milliarden wurden erwartet und die Bruttomargen sollen gleich hoch bleiben bei 75 Prozent. Es war ein Stück weit die Sorge, dass durch den zunehmenden Wettbewerb möglicherweise auch die Margen unter Druck geraten könnten. Wenn wir uns jetzt die Analystenkommentare anschauen, dann haben wir überwiegend steigende Kursziele. Evercore ISI hebt das Kursziel für Nvidia heute Morgen auf 413 Dollar an. Also 413 Dollar, das ist nicht ganz eine Verdoppelung, aber fast. Und man bleibt bei einer Kaufempfehlung und sagt, die KGVs, die Bewertungen bei der Aktie dürften steigen. Und zwar, weil Nvidia zunehmend mehr Kapital an die Aktionäre ausschüttet. Die Dividende wird von 1 Cent auf 25 Cent angehoben. Die Dividendenrendite ist immer noch lächerlich niedrig. Aber für so einen Wachstumskonzern immerhin. Also ein Kanal Geld zurückzugeben. Und der zweite, die Aktienrückkäufe werden um 80 Milliarden Dollar ausgeweitet. 39 Milliarden sind noch am Laufen und das Unternehmen wird im Kalenderjahr 2026 quasi 50 Prozent des frei verfügbaren Cashflow an die Aktionäre ausschütten. Und Evercore sagt allein, das müsste die Bewertungen hochschieben und damit einhergehend auch die Aktie. JP Morgan sieht es bei weitem nicht so optimistisch. Man äußert sich zwar sehr positiv zu dem, soliden Zahlen und auch den Aussichten, wie dem auch sei. Das Kursziel liegt nur bei 280 Dollar. Also es ist immer noch deutlich über dem aktuellen Niveau heute Morgen, aber eben nicht bei 413. Und die Aktie wird auch bei JP Morgan weiterhin zum Kauf empfohlen. Also insgesamt muss man sagen, ist das Feedback verständlicherweise zu den Aktien von Nvidia heute Morgen positiv. Ich mache gleich nochmal den Bogen zurück. Zu den Einzelmeldungen und den anderen Ergebnissen, die wir hatten, die Reaktionen im Bereich der Einzelhändler fällt sehr gemischt aus seit gestern, obwohl das Bild gar nicht so schlecht aussieht. Bei Target wurden die Aussichten nicht so stark angehoben, wie die Wall Street erhofft hatte. Da haben wir heute auch einige Analysten-Kommentare. Walmart hat gemeldet, verfehlt bei den Aussichten. Und das ist bei Walmart ja wirklich eher eine Ausnahme oder eine Seltenheit. Und die Aktie steht dementsprechend auch unter Abgabedruck. Ich komme gleich nochmal darauf zurück. Ich will ganz nochmal das große Big Picture ansprechen, nämlich die Tatsache, dass einmal die Renditen der 10-jährigen Staatsanleihen heute wieder ein bisschen an Dynamik gewonnen haben. 4,61 Prozent, wir sind unter den Hochs dieser Woche. Aber 4,61 Prozent, das ist ein ungemütliches Niveau für die Märkte. Wir haben morgen die offizielle Einschwörung von Kevin Walsh als Chef der Notenbank und wir haben auch WTI Öl bei uns an der Wall Street heute mit Auftrieb. Und zwar wird berichtet, dass Iran, was das Atomprogramm betrifft. Sehr harte Forderungen hat. Sieht also nicht unbedingt nach einem großen Einlenken hier aus. Das würden die Gespräche erschweren. Und gleichzeitig die US-Administration versucht immer wieder zurückzurudern und die Lage zu verharmlosen. Wir hatten ja Mittwoch schon die Aussagen von Donald Trump. Wir sind jetzt in der finalen Phase der Gespräche mit dem Iran. Dann haben wir am Dienstag Vance gehabt, die Nummer zwei in den USA, der auch sagt, große Fortschritte gemacht. Das Wall Street Journal hatte ja das dementiert und sagt, also das, was Vance da gesagt hat, ist nicht das, was wir hören. Wir hören immer noch größte Lücken bei der Verhandlungsbasis und wenn es denn eine Einigung geben sollte, Ein Memorandum of Understanding wird das vermutlich sehr weit gefasst sein. Und die Frage ist dann, ob wir zu guter Letzt nach diesem ganzen militärischen Buhar mit dem Iran und dem immensen Schaden, der dadurch angerichtet wurde für die Weltwirtschaft, ob zu guter Letzt dann das Endresultat eine wirklich sicherere Welt sein soll. Und ob der Iran denn nun das bereicherte Uran abtritt oder nicht. Trump hatte ja schon vor ein paar Tagen signalisiert, naja, darum wird es ihm ja gar nicht gehen. Das sei ja eher so eine PR-Summenummer gewesen. Also mal schauen, wie das Endergebnis aussieht. Axios berichtet, dass die Trump-Administration nach wie vor auch sehr viel Druck auf Netanyahu auswirkt in Israel, der immer noch eher eine Eskalation der Lage vor Augen hat. Aber Trump will einen diplomatischen Weg gehen und ganz ehrlich, wie gestern schon gesagt, die Zeit spielt nicht für Trump, die Zeit spielt gegen Trump mit einem jetzt schon nervösen Anleihemarkt, im Markt steigenden Renditen bei den Staatsanleihen und Ergebnissen am Einzelhandel, die eigentlich generell noch ganz gut aussehen. Visa hatte ja auch gesagt, wir sehen beim Ausgabenverhalten der Kunden noch keine großen Veränderungen, alles noch stabil und sehr widerstandsfähig, aber die Risiken steigen eben auch für die amerikanische Konjunktur und die Umfragewerte von Donald Trump in Sachen Wirtschaft und Inflation sind immer noch hier in den Vereinigten Staaten im freien Fall. Er braucht eine Einigung und die Frage wird sein, wie die zu guter Letzt dann wirklich aussehen wird und ob das dann letztendlich gesehen noch die große Überraschung sein wird für den Ölmarkt und andererseits dann auch zu guter Letzt für den Aktienmarkt. Ja, heute Morgen wird übrigens in den New York Times berichtet. Ich meine, wollen wir mal hoffen, dass nicht hier schon wieder das zweite Fass aufgemacht wird. Das Pentagon hat den Flugzeugträger Nimitz in die Karibik verlegt, um zusätzlich Druck auf Kuba auszuüben. Gestern wurden ja quasi Strafanträge gestellt gegen den Chef, gegen den Präsidenten in Kuba. Der Druck hier also steigt auch. Das ist wirklich faszinierend, was hier in den USA quasi passiert. Und an den Ölmärkten, das mag auch ein Grund sein, weshalb Öl ein bisschen nach oben geschoben wird, die Ukraine hat Ölraffinerien in Zentralrussland angegriffen und damit fällt die Produktion von Diesel und auch von Benzin in dieser Region nun erstmal aus. So, und an der Stelle dann auch gleich nochmal ein Blick auf die Wirtschaft. Robert Rubin war vor langer Zeit auch mal Finanzminister in den USA, und war früher Vorstand bei der Citigroup. Lang, lang ist es her. Und der schreibt in der Financial Times, der Aktienmarkt würde sich sehr gefährlich sicher fühlen, was die amerikanische Wirtschaft betrifft. Die Annahme, dass die Trump-Politik der Wirtschaft und den Märkten nicht schaden würde, weil man es aktuell noch nicht sehe, sei eine falsche Annahme. Die Folgen der fatalen Politik von Donald Trump werden sich langfristig auf die amerikanische Konjunktur negativ bemerkbar machen. In der Zwischenzeit haben wir auch Wirtschaftsdaten in Europa, Euro-Länder, der Einkaufsmanager-Index der Industrie unter den Erwartungen des Marktes. Hier sehen wir auch im Dienstleistungssektor, dass die Zeichen einer Abkühlung in den Euro-Ländern zunimmt, während gleichzeitig der Inflationsdruck auf ein dreieinhalb Jahreshoch gestiegen ist. Also wie in einem solchen Umfeld die EZB die Zinsen anheben will, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel, denn die Inflation wird ja nun in der Tat vorrangig durch die Nahostpolitik verursacht, einem solchen Umfeld dann die Zinsen anzuheben. Wegen eines Angebotsengpasses wäre eigentlich der absolut falsche Schritt. In der Tat aber wächst die Wahrscheinlichkeit auch von Zinsanhebungen hier in den Vereinigten Staaten. Wie dem auch sei, hat das hier eben nicht nur mit den Energiepreisen zu tun, sondern auch mit der Tatsache, dass, schaut euch das Ertragswachstum der Unternehmen an, es gibt durchaus Zeichen, dass die Wirtschaft nominal doch ziemlich heiß laufen könnte, dass also die Inflation auch durch andere Faktoren mit angefacht wird. Ja, Japan rückt auch immer mehr in den Fokus. Wir haben erneut Aussagen von einem Mitglied der japanischen Zentralbank. Dass Zinsanhebungen kommen werden, so das Wall Street Journal. Das hören wir natürlich schon seit Monaten, um nicht zu sagen, seit Jahren kann man mittlerweile nicht mehr sagen, aber viel Rhetorik immer wieder. Die Frage ist halt, ob zu guter Letzt dann hier wirklich auch reagiert wird oder eben nicht. Gleichzeitig haben wir auch bei Bloomberg Berichte, dass das. Die Bank of Japan darüber nachdenkt, die Anleihekäufe zu reduzieren. Also wenn Japan ja noch agieren würde in den Kapitalmarkt, kann das natürlich auch Rückkopplungen haben auf die Wall Street. So, kommen wir nochmal rüber zu den Ergebnissen. Wir haben Intuit also mit Zahlen und die Ergebnisse waren auf den ersten Blick eigentlich ganz gut. Ertrag über den Schätzungen, aber vor allen Dingen getrieben durch Margen. Anderen Worten, auch durch Einsparungen und Effizienz. Und der Umsatz lag nur im Rahmen der Schätzungen. Es gab Segmente, die enttäuschen. Bei den Aussichten im Umsatzwachstum wird man im vierten Quartal die Erwartungen immerhin übertreffen. Aber man sieht einen Rückgang bei der Anzahl der elektronisch eingereichten Steuererklärungen. Und zwar ein Minus von 100 Basispunkte. Und das facht die Sorge an, dass immer mehr Leute AI nutzen, um ihre Steuererklärungen zu machen, zu Lasten von Intuit. Gleichzeitig sollen 17 Prozent der Stellen gestrichen werden und die Aktie bricht dementsprechend ein. Denn Ubisoft in Europa hatte auch relativ schwache Zahlen, vor allen Dingen die operativen Margen. Sehr negativ, Workday wird heute Abend bei den Ergebnissen dementsprechend wichtig sein, ob man auch hier Margendruck sieht. So, Walmart habe ich schon kurz angesprochen. Schauen wir uns nochmal den Einzelhandelsbereich an. Walmart meldet also einen Ertrag nur im Rahmen der Erwartungen und das, obwohl der Umsatz höher ausgefallen ist, als man dachte. 177,8 Milliarden, damit werden die Schätzungen um 2,8 Milliarden Dollar übertroffen. So und da liegt dann auch der Hund begraben. Also, 2,8 Milliarden mehr Umsatz als erwartet und der Ertrag pro Aktie nur im Rahmen der Schätzungen. Was ist da schief gelaufen? Die Treibstoff- und Transportkosten von Walmart sind um über 250 Basispunkte gestiegen. Und das liegt dem Unternehmen im Magen. Gleichzeitig muss man bestimmte Projekte abschreiben. Die Gesundheitskosten, also Krankenversicherung für das Personal, ziehen auch an. Insofern wurde das dann letztendlich gesehen aufgefressen und das Management senkt die Aussichten für das laufende Quartal gemessen am Mittelwert. 73 Cent pro Aktie gewinnt, 2 Cent unter den Erwartungen und der Umsatz soll um 4,5 Prozent wachsen. Um 5,2 Prozent wurden geschätzt, also in anderen Worten, da lief nicht alles so wie gedacht und die Aktie ist dementsprechend auf der Verliererseite. Bei Alf Beauty hätte der Schuss auch nach hinten losgehen können, aber wir haben seit eineinhalb Wochen fast an jedem einzelnen Tag negative Kommentare. Oh, die Zahlen und die Aussicht und hin und her und Kursziele gesenkt, die Aktie war schwach und so und dann kommen die Zahlen und das Resultat ist so, Naja gut, also das letzte Quartal lief ein bisschen besser als erwartet und die Aussichten. Wenn man sich jetzt die neuen Ertragsziele anschaut, liegen die eigentlich unter den Schätzungen. 3,30 Dollar, 3,65 Dollar wurden erwartet, aber die Wall Street sitzt da und sagt, naja gut, also wir hätten ja gedacht, dass alles noch viel schlimmer kommt und daher ist jetzt bad auf einmal good und die Aktie zieht an, verstehe einer, die Wall Street. Mit Deer im Landmaschinenbereich, da lag der Ertrag auch über den Erwartungen des Marktes, aber eben auch wegen steigender Margen und nicht wirklich wegen des Umsatzes. Der Umsatz lag auch über den Erwartungen des Marktes, das ist schön, aber zu guter Letzt ist es vor allen Dingen eine Ausweitung der Margen und man betont nach wie vor. Das Umfeld sei schwierig und obwohl, und da liegt der Haken für Deal, die Aktie ist auch schwächer, der Ertrag pro Aktie im letzten Quartal also deutlich über den Erwartungen. Das war das zweite Quartal und das Jahr hat vier Quartale. Also wenn das erste Quartal schon bekannt ist, das zweite besser lief als erwartet, so viel besser als erwartet, warum werden dann die Aussichten für das Jahr nur bestätigt? Das ist ja dann im Prinzip eine Enttäuschung und müsste signalisieren, dass die nächsten zwei Quartale eher flau ausfallen werden und genau deshalb ist die Aktie auch bei uns auf der Verliererseite. So, SpaceX habe ich schon durchdiskutiert. Wir haben einen Sektor, der heute Rückenwind haben wird. Das sind die Quantum Computing Aktien und zwar wird berichtet im Wall Street Journal, dass die USA planen bis zu zwei Milliarden Dollar an Ausschreibungen zu machen für den Sektor. Man wird eine Milliarde Dollar an Aufträgen an IBM geben, 375 Millionen Dollar an Global Foundries und Washington plant auch weitere Aktienbeteiligungen einzugehen in diesem Sektor. Da gibt es viele kleinere Quantum Computing Werte und die müssten heute ziemlich fest in den Tag starten. So, ganz kurz noch ein Wort zu Anthropic, ganz im Gegenteil zu OpenAI. Da läuft das Business aber wirklich senkrecht. Im ersten Quartal 4,8 Milliarden Umsatz. Man geht davon aus, dass das verdoppelt wird im zweiten Quartal auf 10,9 Milliarden Umsatz und vor allen Dingen mit einem operativen Gewinn im Juni-Quartal von über eine halbe Milliarde Dollar, 560 Millionen Dollar Gewinn. Also dieser Börsengang wird, glaube ich, gut werden und vor allen Dingen wissen wir, warum jetzt OpenAI sich so beeilt an die Börse zu gehen. Man sieht dann eben, wenn man nach Anthropic an die Börse geht, plötzlich ziemlich alt aus und von daher also der Fokus vor allen Dingen auf Anthropic. So, Blumen Energy hat einen neuen Deal abgeschlossen mit Nebius und Sachen eher Infrastruktur. Die Aktie ist heute sehr fest im Tag. So, Guys, jetzt muss ich Schluss machen. Ich wünsche euch einen guten Handelstag. Wir sehen uns heute im Handelsverlauf wieder. Bis dann und macht's gut. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen und keine Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keine Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, Das ist immer noch dieser Mann hier für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.