Heute ist Mittwoch, der 27. Mai. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Irans Staatsfernsehen signalisiert, dass ein inoffizieller Deal mit den Vereinigten Staaten nun vorliegt. Vorgesehen ist eine Öffnung der Straße von Hormuz binnen eines Monats. Heute findet in Washington auch das Kabinettstreffen statt der Trump-Administration. Eine Einigung scheint hier also näher zu rücken mit Öl in New York unter Abgabedruck. Die Renditen laufen auch zurück und gleichzeitig sehen wir eine Fortsetzung der Euphorie im Bereich der Halbleiterwerte. Micron erneut im Plus. Innerhalb von 48 Tagen hat sich der Wert von 500 Milliarden auf über eine Billion Dollar verdoppelt. Das hat die Wall Street in dieser Geschwindigkeit noch nie erlebt. Nvidia hat dafür über 400 Handelstage gebraucht. Und wir haben erneut sehr viele positive Analystenkommentare auch zu Micron. Die Kursziele bei Barclays werden auf 1175 Dollar angehoben. Ansonsten stehen Quartalszahlen im Fokus heute Abend unter anderem von HP, von Marvell Technology und im Softwarebereich von Salesforce. Morgen Abend werden dann die Zahlen von Dell gemeldet. So, einen schönen guten Morgen aus New York und weiter steigen die Aktienkurse. Das iranische Staatsfernsehen berichtet, dass nun ein inoffizieller Deal mit den Vereinigten Staaten vorliegt. Unter anderem sei geplant, innerhalb von einem Monat den Schiffsverkehr in der Straße von Hormuz, den kommerziellen Schiffsverkehr zu vermitteln. Wieder auf das Niveau vor Beginn des Konflikts auszuweiten. Wie gesagt, unterschrieben ist dieses Abkommen noch nicht. Heute findet das Kabinettstreffen in Washington statt mit der Trump-Administration. Aber die Wall Street handelt bereits seit einigen Tagen dieses Szenario Deeskalation. Gestern waren bereits die Aktien der Fluggesellschaften, der Kreuzfahrtgesellschaften, der Reiseunternehmen allesamt auf der Gewinnerseite, während die Energiewerte unter Druck standen. Auch heute sinkt WTI in New York über 5%. Die Renditen der Staatsanleihen sind ebenfalls rückläufig, was dem breiten Aktienmarkt etwas Rückenwind gibt. Man sollte allerdings nicht vergessen, dass das Thema der Deeskalation zumindest auf der Aktienseite schon seit einigen Wochen das Basisszenario ist, trotz des ganzen Lärms und der Risiken, die man zwischenzeitlich immer wieder hatte. Die Wall Street handelt bereits nach diesem Szenario für geraume Zeit. Ja, wir sehen dementsprechend zwar den S&P im Plus, den Dow Jones auch, aber das Ausmaß der Kurssteigerung hält sich bisher eher noch in Grenzen im Gegensatz zum Nasdaq. Und das ist und bleibt die zweite Story. Wir sehen eine unfassbar starke Rallye im Bereich der Memory. Halbleiter und KI-Aktien. Das Ganze hat sich gestern Abend in Asien bereits fortgesetzt, wenn man mal den südkoreanischen COSPI anschaut, vergleichbar mit dem S&P 500 an der Wall Street, also der Light Index des koreanischen Aktienmarktes. Wir haben hier seit Jahresauftakt einen Anstieg von mittlerweile fast 100 Prozent, über 200 Prozent auf Sicht der letzten zwölf Monate. Deshalb, weil in diesem Index der Tech-Sektor sehr stark gewichtet ist. Eine SK Hynix konnte über Nacht fast 10 Prozent zulegen. Ist jetzt auch im Club der Unternehmen mit einem Börsenwert von über eine Billion Dollar. Wir haben Samsung Electronics wieder im Plus gehabt. In Taiwan konnte Taiwan Semiconductor weiter zulegen und Lenovo in Hongkong erneut fast 5% im Plus über Nacht. Die Aktie konnte am Freitag 20% zulegen. Dann an diesem Montag nochmals 15 Prozent, jetzt noch mal 5 Prozent in anderen Worten. Die Aktie hat in unter einer Woche einen Kursanstieg von etwa 40 Prozent gesehen und befeuert letztendlich gesehen auch die PC- und Laptop-Hersteller an der Wall Street. Dell war am Freitag bereits deutlich im Plus. Wells Fargo hatte das Kursziel auf 270 Dollar angehoben. Man hofft auf ähnlich starke Wachstumszahlen wie bei Lenovo, angetrieben auch durch das AI-Segment, die AI-Server-Segmente. Dell wird morgen Abend Zahlen melden, HP wird bereits heute Abend Zahlen melden, zusammen mit Marvell Technology, wichtiger AI-Player natürlich, der auch heute Abend für eine Fortsetzung dieser Rallye sehr wichtig sein wird. Und der Software-Sektor Salesforce, Dow Jones wert. Intuit war enttäuschend. Z-Scaler wird zersemmelt heute Morgen. Fast ein Viertel des Börsenwertes gehen hier in Rauch auf. Man wird also sehr stark darauf achten, was dieses Schwergewicht am Software-Himmel Salesforce melden wird und wie es hier um die Aussichten steht. Aber schauen wir uns nochmal an, wie außergewöhnlich diese Rallye ist im Halbleiter-Bereich und im Memory-Bereich. Wir sehen jetzt, das hatte ich gestern Abend in der Closing-Bell schon angesprochen, der Chip-Sektor im S&P 500 hat jetzt eine Gewichtung von fast 20% erreicht. Eine sehr, sehr hohe Gewichtung von einem sehr stark zyklischen Sektor, der aktuell natürlich sehr stark profitiert. Und ich greife mal Micron nochmals als Beispiel hervor, weil wir hier wirklich sehen, dass Geschichte geschrieben wird. Es hat nur 48 Tage gedauert, für Micron den Börsenwert von 500 Milliarden Dollar auf über eine Billion Dollar auszuweiten. Das gab es historisch betrachtet in einer so kurzen Zeit noch nie. Eine ähnlich starke Ausweitung der Marktkapitalisierung bei Nvidia hat 490 Tage gedauert. Die Dynamik also ist wirklich atemberaubend, fundamental durchaus auch begründet. Die Derivatemärkte spielen hier aber auch eine sehr große Rolle. Nehmen wir mal die Kaufoptionen, die im Mai 2029 auslaufen mit einem Ausübungskurs von 1150 Dollar. Diese Kaufoptionen gestern vor dem Opening der Wall Street hatten einen Wert von etwa einen Cent, schlossen gestern Abend mit einem Kursanstieg von 15.700 Prozent. Was wir hier also sehen, und das ist nur ein Beispiel, ist ein immenser Gamma Squeeze. Was bedeutet das? Die Market Maker, die diese Kaufoptionen verkaufen, müssen sich absichern und hedgen. Sie kaufen also das Underlying, in dem Fall die Aktien von Micron und das schraubt die Kurse immer weiter parabolisch nach oben. Also die Senkrechtentwicklung der Halbleiteraktien oder des COSPI, des Taiwan Weighted Index, der auch sehr stark Tech getrieben ist, ist wirklich atemberaubend. Wobei, wie gesagt, diese Party auch weiter befeuert wird. Wir haben die Momentumwerte auch massiv auf der Gewinnerseite. Heute hebt Barclays das Kursziel für Micron an von 675 auf 1175 Dollar. Das finde ich das eigentlich wirklich Beunruhigende, das Ausmaß, mit dem die Analysten plötzlich ihre Kursziele verdoppeln und verdreifachen. Die UBS hatte das Micron-Kursziel gestern von 535 auf 1625 Dollar angehoben. Jetzt kommt aber Barclays um die Ecke auch mit fast einer Verdoppelung der Kursziele auf 1175 Dollar. Und man geht also davon aus, dass das Verhältnis von Angebot zu Nachfrage bis ins Jahr 2027 hineingehen in einem Ungleichgewicht sein wird, also zugunsten von Micron. Und das ist übrigens nicht nur die Aussage zu Micron, Barclays hebt auch die Kursziele von Western Digital ab. Von 450 auf jetzt 620 Dollar an und von Seagate von 750 auf 1000 Dollar. Alles letztendlich mit der gleichen Begründung. Also diese Werte werden weiter befeuert und dieser Sektor dürfte auch heute die Wall Street weiter anführen. Goldman Sachs schraubt derweil die Kursziele für den S&P 500 weiter nach oben. Das Jahresendziel wird jetzt von 7.600 auf 8.000 Punkte angehoben. Man rechnet damit, dass die Gewinne der Unternehmen im S&P 500 in diesem Jahr um 24% steigen werden und im nächsten Jahr um immer noch sehr robuste 13%. Die Hälfte des Ertragswachstums im kommenden Jahr im S&P 500 soll rein auf den Bereich AI-Infrastruktur entfallen. Also die Kursziele hier steigen letztendlich weiter und wir sehen hier mal sehr schön in der Grafik von Bespoke Investment. Wir waren im Umfeld des Irankriegs zu Beginn. 21 Tage im überverkauften Bereich im S&P 500, gemessen am Abstand des Index an der 50-Tageslinie. In nur sechs Tagen ging es von überverkauft auf überkauft und wir bewegen uns jetzt bereits seit 30 Handelstagen im überkauften Segment. Da sieht man einmal mehr, dass das nicht unbedingt automatisch heißen muss, weg mit Aktien, jetzt muss der Rücklauf kommen. Wir bleiben hier also immer noch im überkauften Segment. Ja, heute bleibt es also spannend, was das Kabinettstreffen von Donald Trump ergibt, ob man sich hier tatsächlich einigt. Der Ölpreis jedenfalls, WTI tendiert im frühen New Yorker Handel bei etwa 88 Dollar. Ja, kommen wir dann mal zu den Unternehmensergebnissen. Wir haben heute Morgen einige Einzelhändler. Abercrombie, wir haben Dick Sporting, gut, dazu komme ich gleich nochmal. Heute Abend vor allen Dingen Salesforce, HP, Marvell und Snowflake. Wir haben außerdem heute einen wichtigen Analystentag bei Bernstein zum Thema Banken und Finanzindustrie und hier werden einige der wichtigen CEOs sprechen. Die Wall Street wird gut hinhören, weil man hier neue Impulse erhofft. Wie steht es um den Konsumenten? Wie steht es um das Konsumverhalten der Verbraucher? Heute Morgen um 15 Uhr spricht der CEO von JP Morgan, um 16 Uhr eurer Zeit dann der CEO der Bank America und heute Nacht um 22.30 Uhr der CEO von Wells Fargo. Und damit kommen wir mal zu den Ergebnissen und ich will erstmal einen sehr großen Verlierer ansprechen. Die Aktien von Zscaler verlieren im frühen New Yorker Handel etwa ein Viertel des Börsenwertes. Ich will gleich mal auf die Kommentare der Analysten eingehen. Barclays betont, dass im vierten Quartal die Netto-Wertel, Die wiederkehrenden Umsätze, die Guidance also, die Aussichten für das jetzt angebrochene vierte Quartal haben enttäuscht, während gleichzeitig die Kapazitätsinvestitionen steigen und am Rande bemerkt, da liegt übrigens auch der Hund begraben, die Kapazitätsinvestitionen steigen. Das ist richtig. Das könnte man meinen, dafür kriegt man mehr Infrastruktur. Aber die Investitionen steigen vor allen Dingen deshalb, weil die Preise für Komponenten, in anderen Worten für Memory insbesondere, so dramatisch gestiegen sind. Und wir haben hier Medienberichte, die zeigen, und zwar laut Semi-Analysis. Dass der Memory-Bereich rund 30% aller Hyperscaler-CapEx-Investitionen für das Kalenderjahr 2026 ausmacht. Um sich mal vor Augen zu halten, wie viel teurer Memory geworden ist. Im Kalenderjahr 2023 und 2024 machte der Memory-Bereich 8% der Kapazitätsinvestitionen aus. Jetzt sind wir schon bei 30%. Das ist eine Kombination natürlich aus generell mehr Investitionen, aber eben auch, weil Memory verdammt teuer geworden ist und dementsprechend auch die Margen belastet. So also das Feedback von Barclays. Bernstein betont ebenfalls, dass die Aussichten für das Jahr zwar angehoben wurden, aber weniger stark als das abgelaufene Quartal geschlagen hat. Insofern ist man auch hier ein Stück weit enttäuscht. Man bleibt bei einer Kaufempfehlung, senkt das Kursziel auf 224 Dollar BMO Capital, senkt die Umsatzaussichten für das Fiskaljahr 2027. Das Wachstum geht von 18,3 auf 16,9 Prozent zurück. Evercore ISI betont ebenfalls, dass vor allen Dingen die Aussichten für das Fiskaljahr 2027 und die Tatsachen, dass einige Führungskräfte, das Unternehmen verlassen, letztendlich gesehen die Aktie belasten. Hier sinkt das Kursziel deutlich von 225 auf jetzt nur noch 155 Dollar und die Aktie wird hier aufhalten, abgestuft. Zscaler wird also hier einer der größeren Verlierer sein heute an der Wall Street. Wir haben ansonsten noch einige andere Zahlen. Box startet auch leicht schwächer in den Tag. Das Ergebnis war eigentlich ganz gut. Der Ertrag lag minimal über den Schätzungen. Die Aussichten wurden auch sehr leicht angehoben. Wie dem auch sei, reicht das nicht aus. Die Aktie war leicht im Minus vor Handelsstaat. So im Einzelhandelsbereich haben wir sehr viele Zahlen heute und eine sehr unterschiedliche Reaktion. Wenn man sich Abercrombie anschaut, der Umsatz lag minimal unter den Schätzungen. Eigentlich könnte man sagen, im Rahmen der Erwartung so klein ist die Enttäuschung. Der Ertrag lag trotzdem über den Schätzungen der Wall Street. Man hat außerdem rund 3% der ausstehenden Aktien zurückgekauft. Die Aussichten für das jetzt angebrochene Quartal enttäuschen aber. Und zwar wird der Umsatz nur um 3% wachsen. Die Wall Street hatte 4% angepeilt und der Ertrag pro Aktie wird eine ganze Ecke unter den Schätzungen liegen. 1,90 Dollar erwartet wurden über 2,50 Dollar je Aktie. Die Aktie wird also heute trotzdem ins Plus starten, muss man sagen. Es ist also wirklich faszinierend zu sehen. Hier hätte man jetzt einen Grund zu sagen, die Aussichten enttäuschen hier. Ironischerweise Totsdam, Aber Crombie also trotzdem im Plus heute Morgen 6% auf der Gewinnerseite, während die Aktien von Capri zum Beispiel 5% verlieren. Ja, da steht die Welt stückweit ein bisschen Kopf. Capri, dazu gehört unter anderem Michael Kors, dazu gehören die Marken Versace und Jimmy Choo. Hier war der Ertrag auch über den Schätzungen und zwar doppelt so hoch je Aktie, als die Wall Street erwartet hatte. Man muss sagen, das liegt unter anderem daran, dass Rückstellungen für Zollbelastungen wieder freigegeben werden, weil Donald Trump eben hier nicht jeden Zoll umsetzen konnte. Hier fordert man jetzt Gelder zurück, aber der Umsatz lag leicht unter den Schätzungen. Leicht, eigentlich wie bei Abercrombie, könnte man sagen, eigentlich im Rahmen der Erwartungen. Man verfielt hier gerade mal. Um 4 Millionen Dollar beim Umsatz von fast 800 Millionen ist das wirklich minimal. Und die Aussichten für das Fiskaljahr 2027 liegen auf der Ertragsseite und beim operativen Einkommen sogar deutlich über den Schätzungen der Wall Street. Trotzdem ist die Aktie auf der Verliererseite, verstehe einer, die Welt. So, dann haben wir noch einen weiteren Retailer, Dix Sporting Goods. Die Aktie ist auch leicht im Minus, obwohl die Zahlen ganz gut waren. Der Ertrag über den Schätzungen, das Kerngeschäft läuft ganz gut. Footlocker ist jetzt wieder auf dem Wachstumspfad und auch wieder profitabel. Ist eigentlich auch eine gute Entwicklung. Die Jahresaussichten werden minimal angehoben und trotzdem ist die Aktie heute Morgen leicht auf der Verliererseite. Ja, es gibt einen größeren Verlierer aus dem chinesischen Universum. PDD Holdings wird mit einem Verlust von 9% in den Tag starten. Hier sind die Zahlen wirklich enttäuschend. Und der Ertrag pro Aktie verfehlt die Schätzungen massiv. 16 Dollar und 8 Cent wurden erwartet. Die Schätzungen werden verfehlt. Der Umsatz lag auch unter den Erwartungen des Marktes. Man ist hier also enttäuscht und die Aktie ist dementsprechend stark auf der Verliererseite. So Guys, morgen Abend kommen die Zahlen von Dell. Heute wird gemeldet, man hat einen Auftrag von Iron Limited an Bord gezogen. Wenn man das Ganze zurück reduziert nur auf die Komponente von Dell, wird Dell dadurch ein Vertragsvolumen von 1,6 Milliarden Dollar gewinnen. Wir haben außerdem Anthropics. Hier berichtet die Information, dass die wiederkehrenden Umsätze bei Anthropics jetzt um etwa 35 Prozent höher sind als bei OpenAI. Zum Thema AI-Investitionen. ByteDance, dahinter steckt TikTok-Investition. Plant 70 Milliarden Dollar, bis zu 70 Milliarden Dollar in CapEx zu investieren in diesem Jahr. Im nächsten Jahr vermutlich bis zu 100 Milliarden Dollar, das berichtet Bloomberg. Qualcomm hatte gestern auch schon gemeldet, ein Deal mit ByteDance zur Lieferung von KI-Chips. Qualcomm war dementsprechend gestern schon auf der Gewinnerseite. Tesla und SpaceX, werden diese Unternehmen zusammengelegt? Diese Gerüchte kochen immer wieder auf, wurde gestern auch von Elon Musk wieder diskutiert. SpaceX wird am 12. Juni voraussichtlich an die Börse gehen mit den Aktien der Raumfahrtgesellschaften, auch schon auf breiter Front vertikal auf der Gewinnerseite in den letzten Handelstagen. Außerdem meldet Tesla, dass die Anzahl der Autoregistrierungen in den Euro-Ländern deutlich gestiegen sind im April um fast 47%. Ja, es bleibt spannend. Wir haben noch das Thema der Flugzeughersteller mit im Fokus. Und zwar berichtet Bloomberg, dass China die Abnahme von Airbus-Flugzeugen gedrosselt hat, um Druck auf Brüssel auszuüben. Man will, dass die Comac C919 von Brüssel zertifiziert wird und damit würde dann langfristig gesehen ein weiterer Konkurrent im Bereich der Langstrecken-Passagierflugzeuge auf den Markt zukommen. Die Comac C919 fliegt bereits im chinesischen Markt. Last but not least, lasst mich einen Blick werfen auf die vielen Analysten-Kommentare. Wie gesagt, wir haben vor allen Dingen den Tech-Sektor wieder im Fokus. Ich will aber auch einige andere Sektore nochmal aufgreifen. Bei OnTech, bei der UBS wird das Kursziel auf 135 Dollar angehoben. Die Aktie wird von Neutralaufkaufen aufgestuft. Bei OttoZone eine Kaufempfehlung von Guggenheim. 4.000 Dollar Kursziel reduziert um 10 Prozent, aber immer noch bei einer Kaufempfehlung. Das dritte Quartal sei sehr gemischt ausgefallen. Die Aussichten werden dementsprechend leicht gesenkt. Bei FedEx äußert sich JP Morgan, die Aktie wird auf Kaufen aufgestuft mit einem Kursziel von jetzt 460 Dollar. Die Ergebnisse werden hier am 23. Juni gemeldet. Chance, Risiko seien bei dieser Aktie attraktiv. Intuit hatte es ziemlich zerrissen nach den Zahlen. Hier die Bank of America jetzt mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 400 Dollar. So, was haben wir ansonsten? MSCI, das wird den einen oder anderen auch noch interessieren. Kursziel bei Wells Fargo steigt auf 700 Dollar, die Aktie wird zum Kauf empfohlen. So, damit bin ich dann auch durch für heute. Bin heute ein bisschen früher dran als sonst, weil der restliche Tag werde ich an der New Yorker Aktienbörse sein. Wir bereiten uns auf Dreharbeiten vor am Freitag und am Samstag. Ralf Fayyat aus meiner Discord-Community wird mit dabei sein. Es wird Lars von Tienen auch hier in New York vor Ort sein, mit dem ich ja oft über Zeitzyklen spreche. Und ich freue mich sehr, dass wir hier wirkliche Koryphäen an der Wall Street interviewen können. Das Ganze wird ermöglicht durch Lars von Tienen. Wir haben hier unter anderem ... Den Tom McLennan mit dabei, von dem bekannten McLennan-Indikator, der von seinen Eltern entwickelt wurde. John Bollinger ist dabei. Bollinger-Bender kennen die einen oder anderen auch. Wir haben Larry Williams dabei. Das ist eine echte Trading-Legende an der Wall Street, der die Trading Championships im Future-Bereich im Jahr 87 für sich entschieden hat. Echte Legende. Peter Borisch, der ehemalige Partner von Paul Tudor Jones, wird mit dabei sein. Und Elliot Prachter, der Vater Robert Prachter, hat die Elliot-Wellen-Theorie an der Wall Street groß gemacht. Die ist nicht von ihm entwickelt worden. Die wurde bereits in den 1930er Jahren entwickelt. Aber die Familie Prachter hat die Elliot-Wave-Theorie groß gemacht. Und das ist für mich wirklich immer so ein bisschen auch wie Schlaraffenland, wenn man solche Größen an der Wall Street mal persönlich treffen kann. Da denke ich oft auch an meine Wurzeln zurück, wo ich herkomme, aus der kleinen osthessischen Stadt Schlüchter, dort zur Schule gegangen und der Anfang des ganzen Thema Börses, auch damals durch das Planspiel Börse der Sparkassen und den örtlichen Bäcker, wo ich damals mitgearbeitet habe, hätte ich mir damals nie träumen lassen, dass ich solche Persönlichkeiten irgendwann mal persönlich interviewen darf. Natürlich ein echtes Brett, sich darauf vorzubereiten. Und ihr dürft euch darauf freuen, dass wir die Interviews dann in den nächsten Wochen auch ausspielen werden, bei mir auf YouTube und sicherlich auch im Podcast. In diesem Sinne also wünsche ich euch einen guten Handelstag. Heute Abend werde ich beim Closing ein bisschen improvisieren. Das wird dann vom Parkett der New Yorker Aktienbörse stattfinden. Bis dann, euch einen guten Handelstag und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keiner Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Und das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, Das ist immer noch dieser Mann hier für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag. Musik.