Heute ist Donnerstag, der 28. Mai. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Die PCE-Inflation lag im Vergleich zum Vormonat teils unter den Erwartungen des Marktes. Das hilft der Wall Street, obwohl die Unsicherheit um eine Einigung zwischen den USA und dem Iran zugenommen hat. Gleichzeitig sehen wir teils erhebliche Kurssteigerungen nach Quartalszahlen. Die Aktien von Snowflake schießen 40% nach oben. Wir haben im Einzelhandelsbereich Dollar Tree und Kohls 18% im Plus. Auch der Elektro-Einzelhändler Best Buy kann von den Zahlen profitieren. Bei HP auch freundliche Kurse nach den Zahlen, obwohl die Jahresertragsprognosen sogar gesenkt wurden. Und bei Dell freut man sich auf die Zahlen heute Abend. Da geht es im Vorfeld auch weiter bergauf. Im Software-Sektor, bei Salesforce, naja, da bleibt es im Prinzip erstmal eine abwartende Haltung. Hier bleibt immer noch unklar, wie sich das Unternehmen im AI-Universum schlagen wird. Die Umsatzaussichten wurden jedenfalls teils gesenkt. So, einen schönen guten Morgen. Wir sehen zwar ein verhaltenes Opening auf Index-Ebene. Wenn man sich den Nasdaq und den S&P anschaut, sieht das relativ entspannt aus. Aber wir waren vorbörslich tiefer, bis die Inflationsdaten gemeldet wurden. Und die sind milder ausgefallen als erwartet. Ein unveränderter Start in den Tag ist insofern eigentlich ganz gut und wir sehen vor allen Dingen bei Einzelwerten nach den Ergebnissen teils erhebliche Kurs-Explosionen. Die Aktien von Snowflake starten 37% im Plus. Wir haben. Im Einzelhandelsbereich Kohls und Dollar Tree beide 18% im Plus und die Aktien von Best Buy können ebenfalls nach den Zahlen 10% zulegen. Also auf Ebene der Einzelwerte sehen wir teils sehr, sehr starke Kursreaktionen und ansonsten eigentlich überwiegend gute Ergebnisse vereinzelt im Tech-Sektor. Hier und da ein bisschen Abgabe, Druckteils, Gewinnmitnahmen, aber wenn man sich jetzt zum Beispiel die Aktien von Marvell Technology mal anschaut, die Aktie war vorbörsig noch im Minus und wird jetzt mit einem Kursanstieg von knapp 4% in den Tag starten. Was die Situation mit dem Iran und den Vereinigten Staaten betrifft. Hofft man immer noch auf eine Deeskalierung, das Pentagon betont auch erneut, man sei auf dem Pfad einer Deeskalierung, Wenn man sich dann allerdings mal anschaut, dass es wieder über Nacht zu militärischen Konflikten kam. Es wurden Drohnen und Raketen aus dem Iran abgeschossen und teils haben die USA auch wieder Standorte im Iran angegriffen. Das seien alles nur defensive Maßnahmen, sei kein Signal, dass Washington eine Eskalation wolle. Man glaube immer noch daran, dass die Friedensgespräche halten werden. Das war übrigens auch einer der Belastungsfaktoren heute Morgen zum Handelsstart. Der Ölpreis ist jetzt knapp zwei Prozent im Plus. Aber wie dem auch sei, die Grundannahme der Wall Street bleibt, dass man hoffentlich eine weitere Deeskalierung sehen wird. Und ihr habt es ja gestern schon gesehen, wir sehen zwar ... Je nach Nachrichtenlage runtergebrochen auf einzelne Sektoren noch eine Reaktion, die Reisegesellschaften, Fluggesellschaften, aber auf Index-Ebene haben die Schlagzeilen von gestern kaum noch wirklich Auswirkungen gehabt. Und deshalb möchte ich das Thema jetzt auch abhaken und möchte mich zunächst einmal auf die Inflationsdaten fokussieren, die heute Morgen gemeldet wurden. Es wurden sehr viele Daten gemeldet. Ich fasse das Ganze mal zusammen. Die Wirtschaftsdaten lagen im Großen und Ganzen im Rahmen der Schätzungen. Die persönlichen Einkommen im April waren unverändert. Hier rechnete man mit einem Anstieg von 0,4 Prozent, das ist also nicht so erfreulich, aber die persönlichen Ausgaben bleiben trotzdem auf Kurs mit 0,5 Prozent Wachstum. Die ersten Anträge für Arbeitslosenhilfe mit 215.000, ein bisschen höher als erwartet, aber nicht wirklich der Redewert. Und der entscheidende Faktor, die April-PCE-Inflation, denn die Verbraucher- und Erzeugerpreise sind ja schon bekannt. Man ging davon aus, dass beides letztendlich gesehen auch die PC-Inflation anfachen würde. Die ist auch auf Gesamtrate immer noch auf einem Drei-Jahres-Hoch, aber sie liegt entweder im Rahmen der Schätzungen oder sogar drunter. Wenn man jetzt die PCE-Inflation nimmt im Vormonatsvergleich, dann liegen wir bei 0,4% Wachstum, 0,5% wurden erwartet und die Kernrate exklusive Nahrungsmittel und Energie lag ebenfalls leicht unter den Schätzungen. 0,2 Prozent erwartet wurden, 0,3 Prozent. Also insofern haben wir zumindest mal, was Inflation betrifft, eine halbwegs erfreuliche Nachricht bekommen. Das Timing könnte hier auch kaum besser sein, weil sich sehr viele Notenbänker über Nacht eher skeptisch geäußert haben. Wir haben Notenbänker Gulsby betont, die Wirtschaft steuert auf Stagflationen zu. Wir haben Notenbänker Kashkari, der betont, Inflation sei bedenklich. In Anbetracht auch des anhaltend soliden Arbeitsmarktes, das Notenbänker Jefferson betont, der Fokus der Notenbank sollte bei einer Reduktion auf der Inflation liegen. Notenbänkerin Lisa Cook betont, sie sei für eine Zinsanhebung, sollte sich Disinflation nicht bald bemerkbar machen. Und ich glaube, ein Punkt, der immer reger diskutiert wird, man sagt zwar immer wieder, well, das sind temporäre Schocks, das Thema Iran und Öl. Nach einer Einigung werden die temporären Schocks nachlassen, die Notenbank muss darüber hinwegsehen. Das Problem ist nur, dass wir mittlerweile immer wieder irgendwelche temporären Schocks haben, die eben seit Jahren jetzt dazu führen, dass die Inflation insgesamt auf einem erhöhten Niveau bleibt. Also es mag richtig sein zu sagen, well, Inflationsschock durch Iran ist temporär, weil irgendwann wird es hier Frieden geben und dann werden die Ölpreise auch wieder runterlaufen, also die Notenbank soll die Füße stillhalten. Aber das Problem ist natürlich, dass wir angefangen bei der Covid-Pandemie hohe Inflationen hatten. Dann kam die Zollpolitik, die auch Inflationen anfacht. Und jetzt kommt der Iran-Krieg seit Ende Februar, der auch Inflationen anfacht. Also es wird immer wieder die neue Inflationssau durchs Dorf getrieben und damit ist es natürlich schwer für die Notenbank einfach zu sagen, naja, wir sehen einfach immer wieder durch die einzelnen Ereignisse drüber hinweg, weil irgendwann löst sich das auf. Problem ist nur, wenn ein Schock nach dem anderen kommt oder ein inflationstreibender Faktor nach dem anderen kommt. Ist es nicht ganz so einfach. Und interessant zu sehen auch, wenn man sich das Sitzungsprotokoll der Notenbank anschaut, das unlängst veröffentlicht wurde. Wir sehen auch, dass das Thema Inflation durch Technologie, also Memory zum Beispiel, auch zunehmend greift. Das ist also auch ein Thema, das man hier im Auge behalten muss. Aber last but not least nochmal, alle diese Schlagzeilen und dann heute die milderen April-PCE-Daten, das hat hier stückweit geholfen. Werbung Happy Birthday to you, Happy Birthday. Liebes Handelsblatt, 80 Jahre, das ist an der Wall Street fast schon eine Ewigkeit. Und ehrlich gesagt, in einer Welt, die sich gefühlt ja jeden Morgen komplett neu sortiert, ist das echt beeindruckend. Denn zwischen Schlagzeilen, Breaking News, Tweets und dem täglichen Marktwahnsinn wird eines immer wichtiger. Ja nicht nur wissen, was passiert, sondern auch zu verstehen, warum es passiert. Genau dafür steht das Handelsblatt. Seit 80 Jahren unabhängiger Wirtschafts- und Finanzjournalismus, echte Einordnungen und klare Analysen statt bloßem Lärm. Und zum Geburtstag gibt es jetzt ein Angebot, das wirklich außergewöhnlich ist. 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Bleibt aber nur bei Halten. Morgan Stanley hebt das Kursziel jetzt auf 300 Dollar an, bleibt bei einer Kaufempfehlung und betont, die Tatsache, dass das Produktumsatzwachstum an Dynamik gewinnt, 34% im zweiten Quartal nach 30% im vierten Quartal. Das zeigt, wie gut man AI-Fähigkeiten monetarisieren kann. Bei Bernstein 250 Dollar Kursziel, alle heben die Kursziele an, auch die, die die Aktie nur mit halten und neutral einstufen, dazu gehört Bernstein auch. Jahresprognosen angehoben, AI-Usage läuft gut, insgesamt wurden alle Boxes quasi abgehakt, also alles, was wichtig war, hat man. Da hat man geliefert, wie gesagt, trotzdem bleibt man nur bei neutral, die Bank of America sieht den Wert jetzt auch bei 300 Dollar, Goldman Sachs bei 278 Dollar und im Prinzip betonen alle, dass vor allem das Wachstum auf der Produktseite wirklich beeindruckend ist und die Aktie ballert also dementsprechend stark mit nach oben. Ich will den Tech-Sektor erstmal abhandeln, bevor wir auf die ganzen Einzelhandelszahlen kommen, da spielt die Musik heute auch. Marvell war zunächst einmal schwächer heute Morgen. Bei den letzten vier Quartalszahlen tendierte die Aktie, In unmittelbarer Reaktion auf die Ergebnisse immer schwächer, wie gesagt, in den letzten vier Quartalen. Insofern ist die freundliche Eröffnung heute Morgen eine positive. Und wenn wir uns die Zahlen hier anschauen, insgesamt auch Beat und Raise, also Schätzungen geschlagen, Aussichten angehoben. Für das Fiskaljahr 2027 und 2028 wurden die Aussichten deutlich angehoben. Für das Fiskaljahr 2027 rechnet man jetzt mit 11,5 Milliarden Dollar Umsatz, eine halbe Milliarde mehr als man bisher dachte und für das Fiskaljahr 28, 16,5 Milliarden, das sind 1,5 Milliarden Dollar mehr als man bisher erwartet hatte. Was die Aktie nachbörsig ein bisschen eingefangen hat gestern Abend, war der Earnings Call. Das Management hat sich dort zwar ausgesprochen bullisch geäußert, aber man geht davon aus, dass das CapEx-Wachstum, also Investitionswachstum im Fiskaljahr 2028 nachlassen wird. Aber das ist natürlich noch eine Weile hin. Die Aktie ist extrem gut gelaufen. Die Messlatte hing hier sehr hoch. Deshalb haben viele damit gerechnet, dass wir zumindest mal ein Durchatmen sehen werden. Die Bank of America hebt jetzt das Kursziel auf 240 Dollar an, bleibt bei der Kaufempfehlung und sagt, das Unternehmen ist sehr einzigartig positioniert. Cantor Fitzgerald sieht die Aktie bei 220, bleibt bei neutral, aber betont dann gleichzeitig, dass die, dass Bullish, dass die. Die bullischen Wachstumsziele, insbesondere auch im Bereich Data-Center-Umsätze, weiter nach oben revidiert werden. Data-Center-Umsätze im Kalenderjahr 26 und 27 dürfte Wachstumsraten von bis zu 55 Prozent sehen für das Fiskaljahr 2027 dann und dann 30 Prozent im Fiskaljahr 2027. Also das Wachstum wird lange Zeit hoch bleiben. Die City hebt das Kursziel auf 225 an. Goldman Sachs ist hier vergleichsweise konservativ mit einem Kursziel von 180. Die Aktie ist bei 207. Das Kursziel von Goldman ist also unter dem aktuellen Niveau. Dementsprechend bleibt man auch bei einer neutralen Einstufung. Wenn man sich aber den Text von Goldman Sachs durchliest, dann klingt das alles doch bullischer als nur die neutrale Haltung. Also JP Morgan sieht die Aktie auch bei 240, Morgan Stanley bei 195. Also insgesamt ist letztendlich gesehen, sind die Reaktionen an der Wall Street positiv. So, jetzt machen wir weiter mit HP. Die Aktien von HP müssten leicht auf der Verliererseite heute Morgen sein. Mal ganz kurz mal nachschauen, ob das noch der Fall ist. Ne, im Plus mittlerweile hochgedreht. Vorbörsig noch im Minus, jetzt ein Plus von 3,5% und Dell ist auch 4% im Plus. Da werden ja heute Abend nach dem Closing ebenfalls Quartalszahlen gemelden. So, also zunächst hieß es bei Hewlett Packard, alles gut, Ertrag geschlagen und Umsätze auch über den Erwartungen, immerhin um 400 Millionen Dollar, das ist ordentlich und die Margen waren auch besser als erwartet und dann hieß es aber gestern Abend, die Aktie würde unter Druck stehen, weil trotz des guten zweiten Quartals die Jahresprognosen auf der Ertragsseite gesenkt werden auf 2,90 bis 3,10 Dollar. Vorher 2,90 bis 3,20 Dollar, also das obere Ende, wurde hier zurückgenommen. In der Zwischenzeit sehen wir, dass das die Börse jetzt nicht mehr interessiert. Barclays stuft Hewlett Packard Inc. heute Morgen sogar mit einer Verkaufsempfehlung ein und einem Kursziel von 19 Dollar. Wir sind bei 26 Dollar. Man betont, dass bei Hewlett Packard letztendlich Umsatz vorgezogen wurde. Das lässt die Ergebnisse jetzt umso besser aussehen. Man erwartet aber, dass dementsprechend im zweiten Halbjahr eine Umsatzlücke entstehen wird und dass dementsprechend auch die Guidance für das Gesamtjahr eben auch gesenkt wurde. Das würde also im Prinzip die Reduktion der Ertragsaussichten für das Gesamtjahr letztendlich bestätigen, aber die Aktie legt trotzdem 3,7% zu, scheint also die Wall Street zumindest jetzt nicht wirklich zu interessieren. Dell hat heute... Ein 9,7 Milliarden Dollar Vertrag mit dem Pentagon gemeldet und Dell muss heute Abend liefern. Auch hier ist die Erwartungshaltung hoch und die Aktie zieht ordentlich an vor den Zahlen. So, jetzt kommen wir mal zu Salesforce. Wichtig für den Softwarebereich und man muss sagen, ja, die Aktie ist im Minus mit 1,7, 1,8 Prozent um den Dreh, aber das hätte schlimmer sein können. Und das Fazit der meisten Analysten an der Wall Street ist eben genau auch das. Das Ergebnis und die Aussichten lässt die Bullen und Bären im Prinzip auf dem gleichen Pfad. Wir wissen nicht so recht, ist es jetzt bullisch, also kriegt man die Wende hin in Sachen AI oder nicht. Es ist also eine Wait und See Story, man wartet hier ab und man bleibt also letztendlich zurückhaltend. Und insgesamt lagen die Margen über den Erwartungen, der Ertrag pro Aktie auch. Die Umsätze auf der konstanten Währungsbasis sind ein bisschen langsamer gewachsen als erwartet. Problem sind vor allen Dingen die Aussichten. Wenn man sich die Umsatzziele mal anschaut, werden die im laufenden Quartal für das Gesamtjahr letztendlich leicht verfehlt. Bei Barclays sinkt das Kursziel auf 236. Schön wär's, die Aktie ist bei 174. und man betont, dass zumindest mal im AI-Bereich, also Agent Force, die Wachstumszahlen sehr hoch sind. Das Problem ist nur, das Segment ist ausgesprochen klein und damit nicht besonders wichtig, noch nicht jedenfalls. Bei Bernstein auch ein Kursziel von jetzt nur noch 173 Dollar. Hier wird die Aktie mit Verkaufen eingestuft. Die Aussichten für das zweite Quartal auf konstanter Währungsbasis 10% Wachstum, das ist letztendlich gesehen im Vergleich zu den Wall-Street-Schätzungen zu niedrig. BMO Capital, 215 Dollar Kursziel und hier heißt es, Investoren werden abwarten. Sehr schwer zu sagen, ob Salesforce zum aktuellen Zeitpunkt die AI-Sorgen ausräumen kann bei der KeyBank, 290 Dollar Kursziel. Also ihr seht schon, wir haben hier Skepsis, aber so gesehen schlägt sich der Wert eigentlich gar nicht so schlecht. So, jetzt will ich nicht über alle Werte, Einzelwerte sprechen, dann streame ich noch eine Stunde. Machen wir mal weiter mit den Einzelhändlern, weil hier die Kurs-Explosionen teils wirklich beeindruckend sind. Wir haben Kohls, großer Kaufhauskonzern, mit einem Ergebnis, das nicht so schlecht war wie erwartet. Der Verlust pro Aktie, 13 Cent, 20 Cent Verlust wurden erwartet. Die Umsätze der schon länger geöffneten Kaufhäuser sind weniger stark gesunken als geschätzt und Jahresprognosen werden bestätigt. Das ist also ganz gut und die Aktie ist gigantisch auf der Gewinnerseite mit einem Kursanstieg von fast 19%. Bei Dollar Tree, die sehr stark auf untere Einkommensschichten fokussiert sind, auch ein deutlicher Kurssprung von 18%. Der Ertrag war besser, die Margen höher, die Umsätze besser als erwartet. Man hat auch mehr neue Geschäfte aufgemacht. Netto sind über 113 neue Geschäfte hinzugekommen. und die Umsätze der schon länger geöffneten Geschäfte sind stärker gestiegen als erwartet. Und zwar hat man die Preise ordentlich angehoben. Das Kundenaufkommen ist dafür gesunken, aber unterm Strich, dank der Preisanhebungen, konnte Dollar Tree hier liefern. Die Jahresprognosen werden außerdem angehoben. Das gleiche betrifft das jetzt laufende zweite Quartal. Also von daher donnert dieser Wert weiter nach oben. Bei dem Elektro-Einzelhändler Best Buy, einer der ganz großen Elektro-Einzelhändler, auch ein Plus von 8,7 Prozent. Sehr gute Zahlen, Ertrag besser als erwartet, die Umsätze der schon länger geöffneten Geschäfte besser, die Margen besser, die Aussichten bestätigt. Also das sind Zahlen, mit denen man hier nicht gerechnet hat, zumal ja die diskretionären Einzelhändler und die Einzelhandelsaktien unlängst eher unter Druck standen. Jetzt will ich zum Schluss noch einmal die Analystenkonferenz von Bernstein ansprechen. Da sprechen heute wieder auch zahlreiche große Konzerne. Der CEO der Bank of America hat gestern schon betont, man sieht keinerlei Zeichen einer Abkühlung, Verbraucher bleiben widerstandsfähig. JP Morgan CEO Jamie Dimon betont ebenfalls, man sieht noch keine Zeichen einer Abkühlung. Er könnte sich allerdings nicht vorstellen, dass dieses Umfeld so bleiben wird. So ist Jamie Dimon immer mit einer Prise Skepsis. Wir haben ansonsten heute im Tagesverlauf die Top-Manager von Visa, von American Express, von SanDisk, von Mastercard, von Uber, alle auf dieser Konferenz. Uber wird natürlich besonders spannend sein, auch wegen der laufenden Übernahme von Delivery Hero. Uber wird um 19.30 Uhr eurer Zeit heute Abend also eine Rede halten und die Wall Street wird hier sehr gut hinhören. Was man zu sagen hat, insgesamt hat Uber bereits bekannt gegeben, dass man jetzt rund 37 Prozent der Anteile an Delivery Hero hält. So, Meta wird heute auch ordentlich im Plus eröffnen und zwar hat man die Abo-Modelle geändert bei Instagram, Facebook und WhatsApp. Es werden neue Abo-Modelle getestet, die letztendlich gesehen natürlich die Einnahmen von Uber anfachen sollen, also von Uber, von Meta anfachen sollen. So und heute Abend haben wir also wieder wichtige Quartalszahlen anstehen. Wir haben die Zahlen heute Abend von Autodesk, Costco, wir haben die Zahlen von Dell, von Gap, von NetApp und die Erwartungshaltung für Dell hängt hoch. So, jetzt mache ich an der Stelle mal Schluss. Ich wünsche euch einen Spitzenhandelstag. Wir sehen uns heute Abend wieder zur Closing Bell. An der Stelle gleich der Hinweis. Wir haben morgen den ganzen Tag Dreharbeiten auf einer Analystenkonferenz. Die schlechte Nachricht ist, dass es dementsprechend an diesem Freitag die Opening Bell leider ausfallen wird. Die gute Nachricht ist, wir werden dafür in den nächsten zwei Wochen sehr viele spannende Interviews bieten. Unter anderem mit Tom McClellan, dessen Vater den McClellan-Indikator entwickelt hat. Wir haben Bollinger mit dabei, der die Bollinger-Bänder entwickelt hat. Wir haben sogar Elliot Praktor dabei. Robert Praktor hat die Elliot-Wellen-Theorie an der Wall Street groß gemacht und wir haben den ehemaligen Partner von Paul Tudor Jones mit an Bord. Also es werden spannende Interviews geben, dafür aber die Closing Bell, heute Abend die letzte Sendung in dieser Woche. Ich wünsche euch einen guten Handelsstart, bis dann und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keiner Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, Das ist immer noch dieser Mann hier für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.