Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Wir sehen ein bisschen Sand im Getriebe, eigentlich nicht der Redewert. Palo Alto Networks hatte ja sehr gute Zahlen. Die Analysten heben auch die Ziele an, aber die Aktie sieht trotzdem Gewinnmitnahmen. Das gleiche bei GitLab, eher ein bisschen Abgabedruck. Wir warten vor allen Dingen auf die Ergebnisse von Broadcom heute Abend. Die Messlatte hängt, wie so oft, extrem hoch, was ja bei Dell und bei Hewlett Packard Enterprise kein Hindernis war. Die Ziele wurden trotzdem übertroffen. Broadcom wird heute Abend wichtig sein und SpaceX gibt nun bekannt, dass der Kurs bei 135 Dollar liegen wird pro Aktie. Man wird also etwa 75 Milliarden Dollar in Aktien platzieren am 12. Juni und damit wird SpaceX einen Börsenwert von 1,75 Billionen Dollar ausweisen. Ansonsten bleibt der Konsum in den USA auf Kurs, wenn man sich die Ergebnisse von Macy's anschaut. Gute Zahlen, besser als erwartet. Ultra Beauty war auch besser als erwartet im Kosmetikbereich, aber die Aktie sieht trotzdem Abgabedruck. So, einen schönen guten Morgen. Wir haben eine uneinheitliche Tendenz, die wir in den USA haben. Der Nasdaq war zeitweise vorbörslich solide im Plus, 80, 90 Punkte etwa, die Gewinne wurden abgegeben und wir sehen, dass selbst Werte, die wirklich gute Zahlen gemeldet haben, heute überwiegend Abgabedruck sehen. Palo Alto Networks war gestern nach den Zahlen zunächst solide auf der Gewinnerseite mit einem Kursanstieg von etwa 10%. Die Aktie eröffnet aber mit einem Minus von 3%. Bei GitLab sehen wir Abgabedruck. UltraBeauty war gestern nachbörslich, auch nach den Zahlen zunächst im Plus, startet aber schwächer in den Tag. Macy's, der Kaufhausriese, der profitiert von den guten Zahlen und auch bei GameStop geht es bergauf. Heute Abend haben wir dann den Fokus vor allen Dingen auf die Ergebnisse von Broadcom. Darauf gehe ich gleich auch nochmal ein. Eins vorab, heute wurde nun bekannt, dass SpaceX die Aktien zu 135 Dollar platzieren will. Man wird etwas mehr als 555 Millionen Aktien platzieren. Wenn man das dann mal hochrechnet, kommt man also auf 75 Milliarden Dollar an Aktien, die im Zuge des Börsengangs mit der ersten Notiz am 12. Juni platziert werden sollen. Und damit würde sich dann der Börsenwert, der Marktwert quasi des Unternehmens auf insgesamt 1,75 Billionen Dollar beziffern. Nochmal zum Vergleich, die Tatsache, dass Google also eine Kapitalerhöhung umsetzt, noch vor dem Börsengang von SpaceX. Das Volumen von Google ist mit 80 Milliarden Dollar in Aktien sogar höher als das zu platzierende Volumen von SpaceX. Also der Juni hat zwei Mega, einmal Börsengang und anderen Kapitalerhöhungen an neuen Aktien, die der Markt letztendlich verdauen muss. Was die Wall Street heute ein bisschen bremst, mal abgesehen von selektiven Gewinnmitnahmen und hier und da auch ein paar Ermüdungserscheinungen, ist einmal der geopolitische Faktor, Öl zieht heute erneut an. Die militärischen Auseinandersetzungen zwischen dem Iran und den USA haben sich letzte Nacht verschärft. Unter anderem hat der Iran erneut auch Raketen auf Kuwait und Bahrain abgeschossen, die überwiegend abgefangen wurden und dort eben keinen Schaden angerichtet haben. Aber wir sehen weitere Zeichen, dass die geopolitischen Spannungen hier also noch nicht beseitigt sind. Gleichzeitig hat Donald Trump gestern erneut umfangreiche Zölle bekannt gegeben. Dabei geht es vor allen Dingen um die Zölle, die im Zuge des Supreme Courts ausgesetzt werden, also nicht umgesetzt werden dürfen. Trump plant, das also weiterhin zu ersetzen. Und der dritte Faktor sind Kommentare von unserem neuen Notenbankchef Kevin Warsh. Ich gehe auf alle diese drei Faktoren gleich nochmal im Detail ein. Aber wir sehen, dass Warsh plant, die US-Notenbank ziemlich umzukrempeln, auch mit Leuten, die schon in der Agenda 2025 sind. Eine umfangreiche Restrukturierung der Notenbank angekündigt haben. Das sorgt also auch stückweit für ein bisschen Verunsicherung. So, jetzt kommen wir mal zu den Ergebnissen, die heute gemeldet wurden. Kurz noch ein Hinweis, der CEO von Goldman Sachs, David Sullivan, hat gestern betont, dass am Aktienmarkt mittlerweile Gier weitaus mehr vertreten sei als Angst. Also wir sehen eine gewisse Sorglosigkeit und die Unternehmen sehen das und versuchen quasi die Euphorie zu kapitalisieren in Form von entweder Kapitalerhöhungen oder eben Börsengängen. So der Vorstand von Goldman, SpaceX, Anthropic Open AI werden in diesem Zusammenhang genannt und eben auch Google. Das muss man sagen. Also ich glaube, da sitzt keiner da und sagt, wirklich? Euphorie habe ich gar nicht gesehen. Ja, komisch. Ja, aber er hat es ja nochmal gesagt, Goldman Sachs ist natürlich auch ein sehr großer Profiteur von den Börsengängen, die jetzt nahen, denn Goldman, genauso wie alle anderen großen Investmentbanken, Morgan Stanley, werden hier eine führende Rolle spielen bei den Börsengängen. Bleiben wir mal ganz kurz im Tech-Sektor und werfen nochmal einen Blick auf die Highlights, die jetzt hier im AI-Universum noch wichtig sein werden in den nächsten Tagen heute Abend. Broadcom, wir haben dann die Ergebnisse von Siena am Donnerstag, wir haben die Apple-Entwickler-Konferenz am Montag, wir haben die Oracle-Ergebnisse dann am 10. Juni, die Adobe-Ergebnisse am 11. Juni, Wir haben am 12. natürlich dann den Börsengang von SpaceX, Riesenbrett, das wird die Schlagzeilen sicherlich dominieren und die Ergebnisse von Micron dann am 24. Juni. Das sind also die Highlights, auf die man sich hier noch fokussieren wird und Broadcom wird heute Abend natürlich extrem wichtig sein. Wir haben jetzt erneut drei Handelstage in Folge Rekorde gesehen bei der Aktie. Der Optionsmarkt signalisiert, dass der Wert heute nachbörslich an eine Schwankung von etwa 9% sehen sollte in die ein oder andere Richtung. Die Konsensschätzungen 22,1 Milliarden Dollar Umsatz bei einem Ertrag pro Aktie von 2,40 Dollar und die Wall Street wird sich vor allen Dingen auf eine Komponente fokussieren, das wird besonders wichtig sein und zwar die Umsätze, die man mit KI-Chips generiert. Das Umsatzwachstum soll gigantisch ausgefallen sein, 140 Prozent auf 10,7 Milliarden Dollar Umsatz. Bei Oppenheimer richtet man sogar mit 11,5 Milliarden Dollar Umsatz und die Aussichten sollen sehr stark angehoben werden. Man peilt also für das jetzt angebrochene dritte Quartal an, dass allein dieses Segment einen Umsatzsprung von 230 Prozent sehen wird. Und die Prognosen für das Fiskaljahr 2027 liegen dann schon bei einem Umsatzvolumen von 114,6 Milliarden Dollar. Also Broadcom wird hier sehr stark im Fokus stehen. Die Analysten, ob Morgan Stanley, JP Morgan, Oppenheimer, sind überwiegend optimistisch, was die Ergebnisse betrifft. Aber das wird der Wert sein, der die Stimmung im AI-Sektor dann in den nächsten Tagen mit dominieren wird. So, kommen wir jetzt also mal zu den Ergebnissen. Ich stelle mal die ganze Makro-Themen ein bisschen nach hinten heute. Palo Alto ist also leicht im Minus. Man muss sagen, dass man eigentlich in den meisten wichtigen Daten positiv überrascht hat. Die wiederkehrenden Umsätze sind besonders wichtig. Die sind erheblich gestiegen und die Guidants, die Aussichten für das jetzt angebrochene vierte Quartal sind auch insbesondere, was den Ertrag pro Aktie und auch die wiederkehrenden Umsätze betrifft, deutlich über den Erwartungen des Marktes. Vor allen Dingen die organischen Buchungen, das Wachstum hier gewinnt erheblich an Dynamik, angefacht durch das Thema AI. Und wenn man sich heute Morgen mal die Analystenkommentare anschaut, obwohl der Wert unter Abgabedruck steht, wir sehen auf breiter Front steigende Kursziele. BTIG 333 Dollar, Cantor Fitzgerald 340 Dollar, Morgan Stanley 320 Dollar. Also das ist nur ein Bruchteil der Empfehlungen, die wir heute Morgen sehen. Und das Feedback, BTIG betont, Aussichten für das vierte Quartal liegen über den Erwartungen des Marktes. Es gibt immer mehr Zeichen dafür, dass Palo Alto ein langfristiges Wachstum von annualisiert mindestens 15 Prozent halten kann. Bei Cantor Fitzgerald ähnlich optimistische Kommentare und Morgan Stanley betont, dass das dritte Quartal, also das abgelaufene Quartal und auch die Guidance für das vierte Quartal, das jetzt angebrochen ist. Jegliche Bedenken ausgeräumt hat. Also das Umfeld hier hält sich auf und wir haben gleichfalls, ich bleibe mal kurz dabei, bei Snowflake heute sehr positive Kommentare. Da gab es gestern den Investorentag, den Snowflake Summit. Die Aktie müsste heute auch freundlich in den Tag starten. BTIG hebt die Ziele an auf 325, Needham auf 330, die UBS aufstehen. Sogar auf 370 Dollar, also auch da wächst die Zuversicht in kontinuierliches Wachstum und zunehmendem Wachstum bei Snowflake. CrowdStrike meldet heute Abend auch, die guten Zahlen von Palo Alto müssten eigentlich auch die Stimmung bei CrowdStrike anfachen. Gestern hatten wir hier schon eine deutliche Anhebung der Kursziele, also Optimismus in die CrowdStrike-Zahlen hineingehend, ist sehr stark ausgeprägt. Und die meisten an der Wall Street gehen davon aus, dass CrowdStrike die Erwartungen des Marktes übertreffen kann. So, machen wir mal weiter bei den Tech-Werten. GitLab ist nicht unbedingt ein Wert, den jeder auf dem Radar hat. Die Aktie ist im Minus heute Morgen. Die Zahlen sind gut, der Ertrag über den Schätzungen, der Umsatz auch. Die Margen über den Erwartungen und die Umsatzaussichten werden angehoben. Gleichzeitig baut man 14 Prozent der Stellen ab. ist also ein weiteres Tech-Unternehmen, das im Umfeld starken Wachstums das Personal abbaut. BTIG, die Kursziele werden angehoben auf 36 mit einer Kaufempfehlung. Und man sagt vor allen Dingen bei GitLab beeindruckend, das Wachstum der Buchungen, die Brutto-Buchungslage ist so stark, wie jetzt schon seit vier Quartalen nicht mehr. Auch die Buchungen, die quasi vorliegen, aber noch nicht abgearbeitet wurden, sind ausgesprochen stark. Morgan Stanley hebt das Kursziel auf 30 Dollar an. Hier bleibt man nur bei Halten und Bemängelt. Dass die Aussichten für das Fiskaljahr 2027 zwar angehoben wurden, aber weniger stark als der Earnings Beat im ersten Quartal. Also in anderen Worten, wenn das letzte Quartal so viel besser ausfiel, müssten die Ziele für das Gesamtjahr eigentlich stärker steigen. Das ist in diesem Fall aber nicht gegeben. Da scheint also so ein bisschen auch der Schönheitsfehler zu liegen. Nichtsdestotrotz hebt Morgan Stanley das Kursziel der Aktie auf 30 Dollar an. So und damit komme ich mal zu dem Konsumgüterbereich und hier mal zwei Beobachtungen. Wir haben ja am Freitag die US-Arbeitsmarktdaten für den Mai. Wir hatten gestern den JOLZ-Bericht, also die Anzahl der offenen und unbesetzten Jobs im April und boy, die waren viel höher als erwartet. Ein Zeichen, dass der Arbeitsmarkt im April ziemlich robust bleibt. Jetzt haben wir den Lohnabwickler ADP, der meldet heute Morgen. Die Privatwirtschaft hat im Mai 120.000 Jobs geschaffen. Auch das ist stärker als erwartet. 110.000 wurden geschätzt. Am Freitag, wie gesagt, kommen die eigentlichen Arbeitsmarktdaten. Gleichzeitig hatten wir Industriedaten. Den ISM der Industrie waren auch besser als erwartet. Also wir sehen immer mehr Zeichen, dass die amerikanische Konjunktur nominal betrachtet sowieso wegen der Inflation, aber insgesamt eben doch eher an Dynamik gewinnt. Arbeitsmarkt scheint sogar an Schwung zu gewinnen. Mal schauen, ob wir das in den Freitagdaten dann letztendlich auch sehen werden. Das wird natürlich die Arbeit der US-Notenbank nicht gerade erleichtern. Wir sehen also Inflationsdruck, Unzeichen einer Wirtschaft, an die an Dynamik gewinnt. Gleichzeitig auch Signale, dass der Konsum stückweit vielleicht ein bisschen abkühlt, aber im Großen und Ganzen eben doch sehr stabil verläuft, trotz der Entwicklungen mit dem Iran. Wir hatten die Meldungen von JetBlue, die Buchungslage ist stabil, steigt sogar, obwohl Ticketpreise teurer geworden sind. Da bleiben also Passagiere quasi auf Kurs. Gleichzeitig hatten wir in den letzten Tagen viele Ergebnisse gehabt von Einzelhandelsunternehmen, die besser waren als erwartet und das setzt sich letztendlich gesehen fort, wenn man sich jetzt die Zahlen von Macy's mal anschaut, ein großer Kaufhauskonzern in den USA, ihr kennt das, die Macy's Day Parade und Bloomingdale's natürlich auch, das sind alles Unternehmen, die letztendlich bekannt sind. Bloomingdale's Fifth Avenue kennt, glaube ich, jeder, der schon mal in New York war. Da muss man schon die Augen zumachen, um an dem Ding in Midtown vorbeizugehen und es nicht zu bemerken. Also Macy's hat sehr gute Zahlen gemeldet. 13 Cent Gewinn pro Aktie. Und vor allen Dingen überzeugend, die Umsätze der seit über einem Jahr geöffneten Kaufhäuser sind doppelt so stark gestiegen wie erwartet. 3 Prozent statt 1,3 Prozent. Wir sehen, dass Macy's, das Segment, diese Kaufhäuser hatten eher Gegenwind in den letzten Quartalen. Da fängt sich jetzt das Wachstum wieder. Bei Bloomingdale setzt sich das Wachstum fort, die sind eher im oberen Einkommensbereich. Die Kreditkartenbranche. Oder das Kreditkartensegment, die haben also eigene Kreditkarten, die man ausgegeben hat. Sehr starke Buchungen und das Kreditumfeld bleibt stabil. Übrigens das gleiche, was Visa und Mastercard in den letzten Wochen auch gesagt haben, was JP Morgan und die Bank of America auf Konferenzen gesagt haben. Der Konsum also bleibt auf Kurs, auch wenn jetzt eine Ultra-Beauty heute schwächer in den Tag startet. Der Ertrag pro Aktie war ja eigentlich solide über den Erwartungen des Marktes. Die Umsätze der schon länger geöffneten Geschäfte lagen auch über den Erwartungen. 5,3 Prozent Wachstum ist eigentlich nicht schlecht. Und für das Gesamtjahr werden die operativen Gewinne und der Ertrag pro Aktie ebenfalls angehoben. Trotzdem sehen wir bei der Aktie heute Morgen Abgabedruck. Wir sehen auch, dass einige Analysten die Kursziele senken. Barclays auf jetzt 647 Dollar. Und Canaccord auf 731 Dollar, Goldman Sachs auf nur noch 652 Dollar und Morgan Stanley auf 630 Dollar. Also alle diese Häuser reduzieren jetzt nach den Ergebnissen und Aussichten die Messlatte, aber alle bleiben gleichzeitig bei den Kaufempfehlungen. Also ich mache mit Morgan Stanley mal weiter, weil hier erklärt wird, warum die Aktie unter Druck gerät. Letztendlich gesehen werden die Aussichten, also zweites Quartal bis viertes Quartal, die Comparisons, in anderen Worten, das zweite bis vierte Quartal des letzten Jahres waren sehr stark. Die Ergebnisse werden immer im Vorjahresvergleich gemessen und diese schwierigeren Vergleiche könnten sich letztendlich gesehen belastend auswirken. Ansonsten sagt Goldman Sachs, abgelaufene Quartal war sehr solide, vor allen Dingen auch bei den Umsätzen der schon länger geöffneten Geschäfte. Gleichzeitig kann man die Marktanteile ausweiten, ist also im Prinzip ganz gut und Ultra Beauty bei Canaccord sagt auch der Analyst, man weitet Marktanteile weiter aus und. Bei Barclays sagt man, die Aussichten wurden leicht gesenkt, Entschuldigung, angehoben. Also es hätte ein bisschen mehr sein können. Aber insgesamt, auch übrigens, wenn man sich mal den Verschuldungsgrad von Ultra Beauty anschaut, ist das Unternehmen sehr gut aufgestellt. Trotzdem ist der Wert im Minus. So, abseits der Einzelhänder vielleicht ganz kurz noch ein Wort zu Medtronic, also im Bereich der Medizintechnik. Die Aktie ist heute Morgen 4% im Plus, kann also profitieren. Der Ertrag war im Rahmen, der Umsatz war über den Schätzungen und die Aussichten für das Fiskaljahr 2027. Der Ertrag wird die Schätzungen leicht verfehlen aufgrund der erhöhten Treibstoffkosten. Der Umsatz wird allerdings etwas stärker wachsen als erwartet. Also hätte schlimmer sein können. Geiss ist aber ein schönes Beispiel dafür. Die Aktie hätte heute genauso gut im Minus eröffnen können. Denn jetzt starten wir halt im Plus. Genauso wie GameStop im Plus startet. Der Ertrag war fast doppelt so hoch wie erwartet. Die Umsätze sind auch sehr stark gestiegen, viel stärker als man erwartet hatte. Und vor allen Dingen der Bereich Sammlerstücke, also alles was Collectibles und so macht, 65% Umsatzanstieg im Vorjahresvergleich und gleichzeitig hat man die Kosten gesenkt und man meldet ein 2 Milliarden Dollar Aktienrückkaufprogramm, was bei GameStop bei allem Wahnsinn des CEOs wirklich spannend ist, dass Unternehmen, wenn man die Schulden mal abzieht, hält die. Etwa 5,6 Milliarden Dollar in Cash. Das sind 60 Prozent der Marktkapitalisierung aktuell. Sieht also eigentlich gar nicht so schlecht aus bei GameStop. Also trotz des Wahnsinns des CEO-Stores. So, SpaceX haben wir schon durchgekaspert. Wir haben im AI-Sektor ein paar Headlines, die nicht unbedingt bullish sind. Und zwar berichtet das Wall Street Journal, dass der Bau von Datacentern in weiten Teilen hinter der Timeline liegen in den Vereinigten Staaten. Zum einen aufgrund einem Mangel an Angebot. Supply Chain, also die Angebotsketten, haben Schwierigkeiten. Gleichzeitig zieht sich der Zulassungsprozess in vielen Regionen sehr hin und man sieht einen regulatorischen Gegenwind und gleichzeitig hat man einen Mangel an Strom. Also ist natürlich nicht ganz unwichtig und der Bau von Datacenter ist ein wichtiges Rückgrat für die gesamte Branche und für die Aktien natürlich auch. Bloomberg berichtet außerdem, dass bei Uber jetzt die Mitarbeiter im IT-Segment aufgefordert werden, bestimmte IT-Tools nicht mehr zu verwenden aufgrund der explodierenden Kosten. OpenAI steht im Fokus. Die monatlich aktiven Nutzerzahlen liegen jetzt das erste Mal bei über einer Milliarde und man holt anscheinend auch auf gegenüber Anthropic. Wir haben gleichzeitig Meldungen, dass Meta im AI-Modell jetzt auch ein bisschen mehr Rückenwind hat, so die Financial Times. Die intern entwickelten AI-Modelle, die in den nächsten Monaten vorgestellt werden, dürften den Gap, also die Lücke zu OpenAI, Anthropic und zu Gemini weiter schmälern. Das müsste ja eigentlich Meter in die Karten spielen. Die Aktie ist sehr schwach gewesen in den letzten Wochen. So, Microsoft hatte gestern die Build-Konferenz, hat dem Wert nicht geholfen. Der gesamte Software-Sektor war ausgesprochen schwach gestern und heute Morgen das Feedback der Medien ist ebenfalls, well, die Storyline, die Sorge, dass Microsoft in Sachen AI und auch in Sachen der hauseigenen Chips vielen hinterherhinkt. Diese Sorge wurde durch die Rede des CEOs gestern letztendlich gesehen nicht geschlossen. So, Shopify, Aktienrückkäufe von 3 Milliarden Dollar gemeldet, insgesamt 5 Milliarden Dollar Volumen an Aktienrückkäufen, das sind so 3% der Marktkapitalisierung, aber immerhin, das kann positiv sein und Tesla gibt Gas in China. Gibt Gas, kann man das sagen? Ja, aber die Auslieferungen im letzten Monat waren höher, als die Wall Street erwartet hatte. So, ich habe das Thema Geopolitik jetzt mal ein bisschen vernachlässigt. Ihr wisst ja selber, es ist ein ewiges Hin und Her. Wie es da dann weitergeht, steht in den Sternen. Die Wall Street setzt weiterhin auf eine Lösung. Senator Rubio, beziehungsweise unser Außenminister Rubio, betont, dass der Iran weite Strecken der Straße von Hormuz vermint hat. Wenn der Iran also nicht einlenkt, bleibt das sehr schwer und die OECD mahnt erneut, die globale Wirtschaft wird signifikant Gegenwind sehen, wenn jetzt nicht bald dieser Konflikt beseitigt wird. Großer Reda in Griechenland betont, er sei gewillt, 200.000 Dollar pro Schiff an den Iran zu bezahlen. Hauptsache die Lage in der Straße von Hormuz lockert sich langsam, weil die Situation immer gefährlicher wird für die Weltwirtschaft. So, die Zölle habe ich schon kurz angesprochen. Es soll also jetzt die reziproken Zölle, die quasi nicht genehmigt wurden, wieder durch eine andere Form von Zöllen aufgefangen werden. 10 bis 12,5 Prozent Zölle wegen Zwangsarbeit und der Arbeitsbedingungen in vielen Ländern. Das ist erstaunlich. Damit gemeint sind dann unter anderem Kanada und die EU sind die Arbeitsbedingungen so schlimm bei euch. Ja, Wahnsinn. Gott sei Dank bin ich in Amerika. So gut wie kein Urlaub, kaum bezahlte Krankheitstage. Und wenn du ein Kind hier kriegst, musst du nach zwei Wochen wieder arbeiten gehen. Gott sei Dank sieht es in Amerika besser aus als in Europa. Oh ja, da willst du es gar. Okay. Jetzt zum Schluss noch ganz kurz ein Wort zur Notenbank, denn das wird spannend. Normalerweise ist es ja so, dass die Notenbank beim neuen Chef erstmal in den ersten drei Monaten für Turbulenzen an der Wall Street sorgt. Kevin Warsh hat jetzt Paul Winfrey also nominiert und Daniel Heil als Berater. Und Winfrey war einer der Co-Autoren der Segments Notenbank im Projekt 2025. Da kann man mal nachlesen, was der so alles sagt. Und er will eine radikalere Strukturierung der Notenbank sehen, so das Wall Street Journal. Gleichzeitig versichert Warsh in einem internen Memo an die Mitarbeiter, Die besten Traditionen der Notenbank sollen aufrecht gehalten werden, aber er verspricht einschneidende Veränderungen und die Financial Times berichtet, ja mal schauen, ob es überhaupt noch eine Guidance gibt. Bei den Aussichten, normalerweise werden ja immer die Dots veröffentlicht, der Dotplot, was denkt die Notenbank bei der zukünftigen Entwicklung der Zinsen? Die Frage wird sein, ob das überhaupt aufrecht gehalten bleibt oder ob die verschwinden werden, also weniger Transparenz dann letztendlich gesehen, was die zukünftige Entwicklung betrifft. So, jetzt muss ich Schluss machen, sonst verpasse ich NTV, Guys. Das will ich nicht. UBS, Apple mit etwas Zurückhaltung. Die Aktie wird hier nur mit neutral eingestuft. Kursziel 296 Dollar. Und man sagt, die Entwicklerkonferenz am 8. Juni dürfte kein Katalysator sein, um die Aktie wirklich nach oben zu schieben. ESML. Und damit mache ich dann Schluss bei JP Morgan auf den Kaufempfehlungslisten. Hier steigt das Kursziel auf 2200 Dollar. So, wir sehen uns heute Abend wieder. Bis dann und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keiner Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Und das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.