Heute ist Freitag, der 5. Juni. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Ja, die Arbeitsmarktdaten waren so fest, die Wall Street kriegt einen Schreck und tendiert schwächer. Denn das Risiko von Zinsanhebungen steigt. Im Mai wurden mehr als doppelt so viele Jobs geschaffen wie erwartet. Der April wurde außerdem stark nach oben revidiert. Ein solider Arbeitsmarkt mit dem Risiko von anhaltend erhöhter Inflation. Das Risiko einer Zinsanhebung jetzt also bei 64% vor Jahresende. Gleichzeitig sehen wir im Tech-Sektor erneut Gewinnmitnahmen, obwohl die Zahlen von DocuSign und Rubrik ganz gut ausgefallen sind. Abgabedruck, gleichzeitig werden S&P und Dow Jones die Richtlinien für den SpaceX-IPO nicht ändern. Bedeutet, das Unternehmen wird mindestens zwölf Monate warten müssen, bis es in diese Indizes aufgenommen wird. Das heißt, Kaufpotenzial durch die Indexfonds lässt dadurch nach. Und Anthropic mahnt, die AI-Modelle werden zunehmend so gut, dass sie sich selber schreiben können und weiterentwickeln können. Man sollte die Risiken für die Menschheit hier nicht unterschätzen. So, einen schönen guten Morgen und der letzte Akt der Woche für mich, ne? Ihr seht schon, ich bin schon in Konzertlaune hier. Ich zeige es euch gerne. Meine Shorts sind schon an. Heute geht es nämlich nach Queens zum Governors Ball, großes Rockkonzert mit der ganzen Familie bis Mitternacht heute. The Lord spielt, Cat's Eye wird dabei sein. Also wir werden richtig Spaß haben heute. Aber ich wollte es mir nicht nehmen lassen, bevor ich nachher schön mir einen Hebel und vor der Bühne stehe und ordentlich mitsinge, noch die Opening Bell zu machen. Und boy, was für Arbeitsmarktdaten hatten wir heute. Sehr, sehr feste Mai-Daten. Und die April-Daten wurden nach oben revidiert. Es wurden also im Mai 172.000 Jobs geschaffen. Das ist mehr als doppelt so viel, wie die Wall Street erwartet hatte. 80.000 neue Jobs, das war die Erwartung. 172.000 sind es geworden. Und wenn ihr euch die April-Daten anschaut, sind die nach oben revidiert worden von 115.000 auf 179.000. Also der Arbeitsmarkt performt wesentlich besser als erwartet. Die meisten Arbeitsmarktindikatoren, wie gestern in der Closing Bell schon besprochen, lagen in dieser Woche auch über den Erwartungen des Marktes. Aber das ist ein sehr starker Beat und dementsprechend steigt jetzt das Risiko einer Zinsanhebung vor Dezember von 45% auf 64%. Ein so starker Arbeitsmarktbericht und eine Inflation auf erhöhten Niveaus, eine Kombination, die die Notenbank einfangen müsste. Vor allen Dingen dann, wenn wir tatsächlich übers Wochenende irgendwelche Friedensmeldungen in Sachen Iran bekommen, dann wird der Ölpreis eine sehr wichtige Rolle spielen. Es gibt mittlerweile viele Stimmen, die sagen, ja, der Ölpreis wird ein bisschen zurücklaufen, aber letztendlich nicht dramatisch und die Inflation wird auf einem vermutlich erhöhten Niveau verharren. So, das Erstaunliche ist, dass obwohl so viele Jobs geschaffen wurden, ist die Arbeitslosenrate konstant geblieben bei 4,3 Prozent. Die durchschnittlichen Stundenlöhne lagen im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr im Rahmen der Erwartungen. Also, das ist die gute Nachricht, zumindest mal Lohninflation ist ziemlich eingefangen, aber nochmal. Dieser Arbeitsmarktbericht war sehr stark und ihr seht auch schon, wie verhalten die Reaktion der Wall Street ist. Die Futures für den Dow Jones waren anfangs deutlich fester. Mittlerweile sind wir unverändert. Der Nasdaq im Minus und zwar ziemlich stark im Minus und der S&P 500 auch im Minus. Also hier haben wir überwiegend eine verhaltene bis negative Reaktion an den Märkten und wir sehen, wie schon seit einigen Tagen, dass die Reaktionen auf an sich ganz gute Zahlen überwiegend negativ sind. DocuSign, Rubrik, Samsara tendieren alle schwächer nach den Zahlen, die entweder okay oder sogar relativ solide ausgefallen sind. Richtig rasiert wird Lululemon, da ist der Name Programm. Eine Zitronenaktie wird heute wieder erheblich abgestraft wegen sehr düsterer Aussichten. Ich will noch ein Thema aufgreifen, das ein bisschen Schwung aus dem Börsengang von SpaceX nimmt und zwar wird die Aktie im Dow Jones und im S&P 500 nicht so schnell aufgenommen, wie man gehofft hatte. Ihr wisst, die Nasdaq hat die Regelungen geändert. Bei Dow Jones plant man dies nicht zu tun. In anderen Worten, wie jeder Börsengang auch, muss SpaceX etwa zwölf Monate warten, bis man sich qualifiziert für eine Aufnahme in den S&P 500. Das betrifft dann nicht nur SpaceX, sondern natürlich auch Anthropic und OpenAI und damit fällt zumindest mal ein treibender Faktor für die Aktie flach, weil die Indexfonds eben dann nicht von Start an diesen Wert gleich aufnehmen werden. Beim Nasdaq 100 ist es anders. Der Nasdaq 100, hier wird man Gas geben aufgrund der veränderten Regulierung. Hier wird SpaceX schneller aufgenommen, aber für den S&P und für den Dow Jones wird das nicht der Fall sein. Wir hören heute, dass SpaceX also darauf pocht, an den 135 Dollar pro Aktie bei dem Kurs festzuhalten, da will man also letztendlich nicht locker lassen und man will, dass etwa 25% des zu platzierenden Volumens. 75 Milliarden Dollar in den Händen oder für Privatanleger zugeteilt werden. Also ich denke mir da so oft, wenn Unternehmen wie SpaceX so lange privat bleiben, um den frühen Investoren und Private Equity in erster Linie den massiven Hebel zu geben, da richtig fett Geld zu verdienen. Und dann geht man so spät an die Börse, so nach dem Motto, Upside ist im Prinzip zumindest kurzfristig eventuell schon ausgelutscht und dann sagt man, liebe Privatanleger, wir reservieren 25% der Aktien für euch. Also warten wir mal ab, wie der Kurs eröffnen wird. Nächste Woche wird er extrem spannend sein. Wir haben nächste Woche. Sehr, sehr viele Highlights. Einmal haben wir Unmengen an Inflationsdaten und Guys, die werden noch wichtiger sein als die Arbeitsmarktdaten heute. Die Wall Street macht sich über den Arbeitsmarkt weniger Kopfschmerzen als über die Inflation und wir haben nächste Woche Inflationsdaten ohne Ende. Das fängt schon in China an mit den Import- und Exportdaten im Mai. Wir haben auch die Verbraucher- und Erzeugerpreise aus China. Wir haben dann die US-Verbraucherpreise hier in den Vereinigten Staaten am Mittwoch und die Verbraucherpreise sollen ziemlich gestiegen sein auf 4,2 Prozent nach 3,8 Prozent im April. Die Kernrate soll bei 2,9 Prozent liegen. Auch das ist mehr als im April. Also heißer Arbeitsmarkt plus parallel anziehende Zeichen von Inflation. Die Erzeugerpreise werden auch gemeldet und die EZB dürfte kommende Woche die Zinsen anheben. Ich muss euch ehrlich sagen, so richtig nachvollziehen kann ich es nicht, warum die EZB die Zinsen anheben soll, denn zu guter Letzt wurde gerade jetzt wieder das Bruttoinlandsprodukt für die Eurozone für das erste Quartal nach unten revidiert von 0,1% Wachstum auf minus 0,2%. Und in dem Umfeld will man jetzt die Zinsen anheben. Warum? Weil die Wirtschaft so wahnsinnig gut läuft und alles heiß läuft? Oder glaubt man etwa, dass man die Angebotsengpässe, die den Ölpreis anfachen, verursacht durch den Nahostkonflikt, dass das die EZB durch Zinsanhebungen managen kann? Also kann ich ehrlich gesagt nicht so richtig nachvollziehen. Mal schauen, was die EZB machen wird. Aber nächste Woche werden die Inflationsdaten im Fokus stehen. Wir haben nächste Woche immer noch einige wirklich wichtige Ergebnisse. Oracle. Wird im Wochenverlauf Quartalszahlen melden und zwar nach dem Handelsende am Mittwoch. Wir haben Adobe nächste Woche, wir haben Lenar nächste Woche mit Ergebnissen. Da gibt es also immer noch einige Highlights. Montag ist die Keynote-Rede des CEOs von Apple bei der Worldwide Developers Conference, also bei der Entwicklerkonferenz. Da gibt es also einige Highlights, die hier an der Wall Street im Fokus stehen werden. Dann natürlich der Börsengang von SpaceX am 12. Also nächste Woche wird es da richtig in sich haben. Und ich bin auch mal gespannt, also was bedeutet das eigentlich? Nehmen wir mal an, SpaceX läuft wie geschnitten Brot. 135 Dollar, der erste Kurs 200. Bei so einem Schwergewicht müsste ja dann eigentlich, also wie wird der Index dann reagieren oder wird der, also das wird wirklich der spannendste Tag, der 12. Juni, wenn SpaceX nun endlich an die Börse geht. So, jetzt will ich den Bogen nochmal zurück schließen, gell, oder den Kreis schließen und Koch kann kein Deutsch mehr und möchte auf das Thema AI nochmal verstärkt eingehen, auch auf das Thema Anthropic, aber ich will mal damit anfangen, dass sich der Stimmungshimmel hier so ein bisschen zuzieht und zwar... Einerseits schreibt das Wall Street Journal, dass Senior US Officials, also im Prinzip die Senioren unter den US, naja, also die gehobenen Staatsvertreter, also Staatsvertreter. Das war eine lange Woche, ich kann nicht mehr reden. Ad-Hoc-Übersetzung, wusste AI-Koch, also gehobenes Management in der Trump-Administration, kann man das so sagen, diskutieren darüber, Anteile an den großen AI-Unternehmen zu etablieren. Das ist eine Idee, die letztes Jahr schon von Sam Altman in den Raum gestellt wurde. Ich frage mich nur eins, was bedeutet das denn für das internationale Geschäft eigentlich? Will Europa dann mit OpenAI und Anthropic arbeiten, wenn letztendlich gesehen der US-Staat hier auch mit an Bord sitzt? Gleichzeitig lesen wir heute, dass Anthropic der NSA, dem amerikanischen Geheimdienst, hilft, offensive Angriffe zu machen. Also da bin ich wirklich mal gespannt, ob das aus der internationalen Perspektive eine wirklich so gute Idee ist und naja, last but not least, muss Europa ja auch Teil des Ökosystems sein. Gibt es dann überhaupt Alternativen zu Anthropic oder Open AI? Das wird, glaube ich, mal eine insgesamt recht interessante Diskussion werden. Wir hatten ja diese Woche einige Meldungen, dass große Unternehmen wie Uber jetzt bei der Token, bei Token-Ausgaben für AI auf die Bremse treten, weil man mal durchgerechnet hat, dass die Token teilweise so teuer sind, dass die Budgets durch die Decke gehen. Das kostet richtig Geld. Und in Südkorea haben wir jetzt erneut Aussagen, dieses Mal vom Arbeitsminister, dass Tech-Firmen einen Teil der AI-Gewinne mit den... Mit den Lieferanten und mit den Mitarbeitern teilen sollte. Das ist jetzt schon die zweite Runde. Das letzte Mal war es, glaube ich, der Assistent, der Wirtschaftsberater des Präsidenten, der ähnliche Gedanken in den Raum wirft. Was dann tatsächlich passieren wird, ist nur ein langer Weg dahin. Aber wir haben heute Morgen Schlagzeilen, das werdet ihr sicherlich auch schon gehört haben, dass Cloud Code oder die AI-Systeme mittlerweile so gut werden, dass sie sich selber quasi weiterentwickeln bzw. Die Nachfolgemodelle selber entwickeln. Dieser Prozess heißt Recursive Self-Improvement. Das erhöht das Risiko, dass Menschen die Kontrolle über AI und die Entwicklung von AI-Modellen verlieren werden. Und Anthropic betont, dass schon im Mai 2026, also aktuell. Über 80 Prozent des Codes, der geschrieben wird, intern bei Anthropic, durch Claude selbst geschrieben wird. Im Februar vergangenen Jahres lag diese Quote noch im einstelligen Prozentbereich, also eine erhebliche Weiterentwicklung. Hier ist auch etwas ungewöhnlich, dass Anthropic als AI-Player davor warnt, im Prinzip diese AI-Modelle jetzt unkontrolliert weiterzuentwickeln. Der eine oder andere könnte sagen, ist vielleicht auch eine Marketingmaßnahme von Anthropic, weil man dadurch immer wieder in den Schlagzeilen steht, aber zu guter Letzt vielleicht in der Tat auch der gehobene Finger, dass hier Achtsamkeit angebracht ist bei der Weiterentwicklung der Modelle. Ihr wisst, dass Mythos jetzt erwähnt. Die Anzahl der Unternehmen global, die Mythos testen dürfen, wurde ausgeweitet. Das System wird sehr stark kontrolliert von Anthropic, weil diese Modelle so gut sind. Schwächen erkennen in Software, aber natürlich auch Schwächen erkennen im Bereich Cyber Security und dementsprechend loslegen können. Und ich weiß nicht, ob er das bei Alibaba mitbekommen hat. Man hat das Nachfolgemodell getestet, das LLM-Modell und hat dann festgestellt, dass dieses Modell quasi eigenständig eine Parallelsprache entwickelt hat und Kryptomining angefangen hat. Das haben dann die Entwickler des Systems erst mit einem gewissen Zeitverzug gemerkt. Also AI ist wirklich atemberaubend, wird uns sicherlich hier noch sehr, sehr im Bann halten, mit aber auch vielen tollen Chancen. Das sollte man hier letztendlich nicht vergessen. So, also ansonsten, was Nvidia betrifft, berichtet Bloomberg. Dass im Weißen Haus, dass man sich sorgt, die Restriktionen für den Verkauf von Nvidia-Chips nach China seien nicht weitreichend genug. Man müsse die Restriktionen weiter verschärfen und gleichzeitig sagt Foxconn, das zweite Quartal ist wesentlich besser performt, als man erwartet hat, mit signifikanten Wachstums. Es dürfte in erster Linie im AI-Bereich stattfinden, aber vielleicht auch ein ganz gutes Omen für Apple. Wir haben ja Montag, wie gesagt, die Entwicklerkonferenz. So, ansonsten, einer der Gründe, weshalb die Aktien von Google gestern so gut gelaufen sind, mal abgesehen davon, dass diese Kapitalerhöhung anscheinend problemlos umgesetzt werden kann, gigantisch 85 Milliarden Dollar. Haben wir Medienberichte, dass Google anfangen könnte, die TPU-Produktion vermehrt in-house umzusetzen. Man würde sich damit im Prinzip von Broadcom stückweit distanzieren. Deshalb war auch ein Grund, weshalb Broadcom gestern schwächer war. Wobei ich meine nochmal, die Kursverluste, die wir bei diesen Werten sehen, kommen natürlich in erster Linie dadurch zustande, dass alle diese Werte auch extrem gut gelaufen sind. So, wir haben gestern erneut Abgabedruck gehabt bei den Telekom-Werten, AT&T, T-Mobile, Verizon, aufgrund der Bedenken, dass nach dem Börsengang von SpaceX der Wettbewerbsdruck erheblich zunehmen wird. Ihr wisst, Starlink ist die tragende Säule von SpaceX, auch was Wachstum und Cash-Generierung betrifft. Und nach dem Börsengang verfügt das Unternehmen natürlich über ordentlich mehr Kapital, um hier noch mehr Gas zu geben, eventuell eben zu Lasten der Telekom-Industrie. So, ganz kurz noch die Ergebnisse. Wir haben DocuSign mit, alles keine Zahlen, die jetzt für die Wall Street wirklich bahnbrechend sind, aber ich will es trotzdem erwähnt haben, DocuSign, der Ertrag pro Aktie leicht über den Zielen, der Umsatz auch leicht über den Erwartungen, die Margen besser als erwartet und die Jahresaussichten wurden angehoben, minimal 9% Umsatzwachstum statt 8%, auch die operativen Margen wurden minimal nach oben revidiert. Also letztendlich gesehen ist dieser Bericht nicht schlecht gewesen, aber die Aktie ist trotzdem auf der Verliererseite. Bei Rubrik ebenfalls sehr starkes erstes Quartal, Ertrag pro Aktie, Margen verfügbarer Cashflow, alles war besser als erwartet, die Jahresprognosen werden letztendlich gesehen auch angehoben. Und bei Samsara, nicht zu verwechseln mit Simsalabim. Letztendlich gesehen auch alles besser als erwartet, wiederkehrende Umsätze, Margen, Ertrag pro Aktie, alles war besser als erwartet und vor allem die Margen explodieren, ihr wisst, wir haben diese Woche öfter schon darüber gesprochen, wir haben weniger eine Bewertungsbubble, in erster Linie haben wir eine Margenbubble und eine Ertragsbubble und das sehen wir bei Samsara aus. Also die Margen wurden um 500 Basispunkte ausgeweitet. Das sind Zahlen, die man für gewöhnlich jetzt nicht jeden Tag sieht. Zeigt aber eben, dass Angebotsengpässe hier eine sehr große Rolle dabei spielen, was passieren wird. An der Börse wird nicht die Vergangenheit, nicht das Jetzt und Heute, an der Börse wird die Zukunft gehandelt. Was im echten Leben passiert, ob die Wirtschaft gerade läuft oder eben nicht, das finden Börsianer meistens schneller heraus als diejenigen, die mit Börse nichts am Hut haben. Vollkommen richtig. Es gibt immer ein Licht am Ende des Tunnels. Nur könnte es eben auch ein Zug sein. Und genau deshalb bin ich Börsianer aus Leidenschaft. Ich lasse mich ungern überraschen und bin lieber bestens informiert. Seit fast drei Jahrzehnten begleitet mich das Handelsblatt an der Wall Street. Es ist kein Zufall, dass mein Podcast vom Handelsblatt gefeatured wird. Für diejenigen, die noch kein Handelsblatt-Abo haben und den vollen Zugriff auf alle Inhalte genießen möchten, habe ich heute unter handelsblatt.com-mehr-aktien ein Vorzugsangebot. Damit könnt ihr das digitale Handelsblatt vier Wochen lang für nur einen Euro testen. Als Abonnent bekommt ihr außerdem den wöchentlichen Geldanlagen-Newsletter mit klaren Empfehlungen und Finanztipps. Den Link zum Probemonat findet ihr in den Shownotes. Werbung Ende So, also ich will zum Schluss, bevor ich auf die Analystenkommentare komme, nochmal ganz kurz das Thema Öl ansprechen. Wir haben letztendlich die Hoffnung, dass dieses Wochenende nun etwas passieren könnte. Donald Trump sagt ja, dieses Wochenende könnte der Durchbruch sein. Gut, er hat auch gesagt, dass zu guter Letzt dieser Angriff auf den Iran ja nur ein kurzer Ausflug sei, der mittlerweile übrigens vier Monate dauert, also nicht ganz so kurz der Ausflug, wie Donald Trump dachte. Und wir haben immer mehr Warnungen bei uns an der Wall Street, dass die Ölpreise trotz einer Wiedereröffnung der Straße von Hormuz steigen dürfen. Politico warnt, die Ölindustrie hat Donald Trump darüber informiert, dass Preisanhebungen, dass die Preise für Öl und Energie in den nächsten Wochen weiter steigen werden. Gleichzeitig berichtet das Wall Street Journal, dass Commodity-Händler bei Trafigura, großer Commodity-Händler an der Wall Street und in Europa, auch hier warnt, dass der Tipping-Point für die Energiemärkte gekommen sei. Übrigens, ich war jetzt mal am Supermarkt, bei uns sind jetzt auch Erdbeeren. Eine Tüte Erdbeeren kostet mittlerweile 10 Dollar. Das ist eigentlich schade, weil ich hatte eigentlich gedacht, dass ich statt jetzt tanken zu gehen bei den Benzinpreisen, mein Auto mit Smoothies betanken würde. Aber das geht natürlich jetzt auch nicht mehr, wenn Erdbeeren schon 10 Dollar kosten. Was kostet dann eine Gallone Erdbeeren? Also das wird auch nicht funktionieren. Von daher werde ich wahrscheinlich in Zukunft mit dem Rad ins Büro fahren. Also jetzt zum Schluss nochmal die Analystenkommentare. Wir haben Siena, die Aktie war nach den Zahlen gestern ja auch sehr schwach. Morgan Stanley nur mit Halten, Kursziel aber trotzdem deutlich angehoben auf 490 Dollar. Wir haben Chipotle, das finde ich ganz spannend, habe ich heute für mich mal vorbörslich auch eine kleine Position etabliert. JP Morgan mit einer Kaufempfehlung, Kursziel 35 Dollar. Die Aktie hat seit Mai letzten Jahres 43% an Wert verloren, hat das niedrigste Niveau seit 2021 erreicht. Unter der Marke von 30 Dollar, so JP Morgan, sei Chance-Risiko attraktiv, mehr Chance nach oben als Risiko nach unten. Naja, und der Arbeitsmarkt läuft ja, also von daher habe ich da für mich auch mal ein bisschen zugegriffen. Bei DocuSign auf breiter Front, ja, sehr viele mit neutralen Einstufungen. Die City-Neutral-Kursziel 54, wird minimal angehoben. Bei Jefferies auch leicht angehoben auf 50 Dollar, die Aktie wird aber nur mit Halten eingestuft. Und bei Barclays, ja, da wird Lululemon richtig rasiert. Die Jahresaussichten sind sehr schwach und die Margen stehen unter Druck. Und das Lululemon wird immer mehr zu einem Desaster. Das Kurszimmer Barclays auf 113 Dollar reduziert, die Aussichten enttäuschend. Vor allen Dingen seit Ende April sehen wir zunehmend Schwäche, auch bei dem Kundenaufkommen wegen negativer Medienberichterstattung. Der Gründer von Lululemon hatte das Management kritisiert. Bernstein senkt das Ziel auf 145 und sagt auch wirklich erhebliche Reduktion der Aussichten. Und dann wird mal aufgeführt, wo es bei Lululemon schlecht läuft. Der Launch neuer Produkte war nicht erfolgreich. Man sieht deutlich mehr Sonderangebote. Das geht auf die Margen. Und man sieht sehr viele negative Social-Media-Kommentare. Auch nicht gerade gut für so eine Marke, die vergleichsweise teuer ist und viel Wettbewerb hat. Also überall negative Kommentare. Jeffreys senkt das Kursziel auf 115 Dollar. Nike. Bei der UBS heute als Incremental Positive bewertet, neutrale Einstufung, Kursziel 54 Dollar. Man hat sich mit dem Management getroffen und der Turnaround ist am Laufen, aber so richtig überzeugend ist die Aussage von der UBS auch nicht, denn man sagt, also wir gehen immer noch davon aus, der Turnaround wird länger dauern, als der Markt aktuell zur Kenntnis nimmt. Und man will mehr quasi Zeichen sehen, dass eine Besserung stattfindet, bevor man diesen Wert zum Kauf empfiehlt. So, Guys, das war es für mich. Ich gehe dann mal zum Governors Ball. Übrigens, Governors Ball heißt nicht, dass man hier mit Smoking Dings auftaucht, sondern der Governors Ball ist Legende in Queens. Macht richtig Spaß. Ihr werdet das nachher dann auch sicherlich auf Instagram sehen, meine Bilder mit der Family. Also, ich wünsche euch ein spitzen Wochenende. Bis Montag und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keiner Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlage zielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Und das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag!