Heute ist Mittwoch, der 10. Juni. Herzlich willkommen zu Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Wow, was für ein vorbörslicher Comeback. Der Nasdaq war zeitweise über 400 Punkte im Minus, eröffnet im Plus. Der S&P 500 leicht im Minus, der Dow auch im Plus. Die Verbraucherpreise im Mai lagen im Rahmen, bis sogar teils unter den Erwartungen des Marktes. Das hilft einerseits, wir hatten Androhungen von Donald Trump. Der Iran müsse dafür zahlen, dass er sich bei den Verhandlungen so viel Zeit lässt. Trotzdem legt der Ölpreis in den USA nur ein Prozent zu. Also die Hoffnung der Wall Street bleibt, dass eine Einigung naht. Ansonsten sehen wir im Tech-Sektor erste Zeichen einer Stabilisierung und eines Comebacks. Die Aktie von SpaceX soll bei dem Börsengang übrigens vierfach überzeichnet sein. Das verbessert somit die Chancen, dass die Aktie nach der ersten Notiz nicht abseucht. So, einen schönen guten Morgen. Die Inflationsdaten helfen ein bisschen. Wir sehen die Futures über den vorbörslichen Tiefs. Der Nasdaq war vorbörslich über 400 Punkte im Minus. Jetzt eine Viertelstunde vor Handelsstart etwa 200, 250 Punkte im Minus. Und was uns einfängt, sind vor allen Dingen auch mal wieder Kommentare von Donald Trump. Er kann es einfach nicht sein lassen. Heute Morgen postet er, der Iran müsse jetzt einen Preis dafür zahlen, dass diese Verhandlungen so lange dauern. Das klingt schon wieder nach vermehrten militärischen Angriffen. Gleichzeitig wurde in den letzten Tagen aber immer wieder signalisiert, man hat große Fortschritte gemacht bei den Verhandlungen. Letztes Wochenende sollte ja der mögliche Durchbruch da sein, der dann wieder nicht kam. Im Gegenteil, es gab verschärfte militärische Auseinandersetzungen. Dann wurde gestern ein Apache-Helikopter abgeschossen vom Iran. Die USA haben das dann gerecht über Nacht und der. J.D. Vance hat gestern noch eine Rede gehalten und sagt, ja, also wir werden einen Deal mit dem Iran erreichen, möglicherweise in ein, zwei Wochen, vielleicht aber auch in einigen Monaten, aber ganz sicher vor den Midterm Elections. Also in anderen Worten, es bleibt hier sehr fluid. Ich finde nach wie vor, dass hier vor allen Dingen der Blick auf die Ölmärkte, mehr aussagt, als all diese teils doch extrem widersprüchlichen Aussagen der Trump-Administration. Die New York Times hatte gestern berichtet, dass sich der Iran wohl darauf einlassen könnte, das Nuklearprogramm 15 Jahre ruhen zu lassen, so die New York Times gestern. Also warten wir es mal ab. Der Ölpreis ist ins Plus gedreht. WTI ist 1,5 Prozent im Plus bei 89,55. Aber nochmal, das ist jetzt bei solchen Schlagzeilen kein wirklich dramatisch starker Anstieg. Warten wir also mal ab, wie es da weitergeht und werfen wir in der Zwischenzeit mal einen Blick auf die Mai-Verbraucherpreise. Und um es gleich vorweg zu sagen, also die Renditen der 10-jährigen Staatsanleihen sind kaum verändert bei 4,52 Prozent. Die Verbraucherpreise kann man sicherlich nicht als gut beschreiben. Wir sind jetzt bei der Gesamtrate über 4 Prozent, bei 4,2 Prozent. Es ist ein Drei-Jahres-Hoch, in der Tat aber im Rahmen der Erwartungen. Das überrascht jetzt niemanden. Trotzdem ist die Rate insgesamt natürlich sehr hoch. Und im Vergleich zum Vormonat lagen wir auch im Rahmen der Erwartungen. Die Kernrate, die besonders wichtig ist, lag bei 2,9 Prozent. Also hier nähern wir uns langsam der Marke von 3 Prozent. Ist auch nicht unbedingt erfreulich, aber es ist eben im Rahmen der Schätzungen. Und im Vergleich zum Vormonat. Lag die Steigerung nur bei 0,2 Prozent. Da wurden 0,3 Prozent erwartet. Also lange Rede, kurzer Sinn. Diese Verbraucherpreise hätten schlimmer ausfallen können. Spielen so ein bisschen in das, was wir die letzten Tage schon bei anderen Inflationsindikatoren gesehen haben. Ich hatte das gestern in der Opening Bell schon angesprochen. Also die Preiskomponente bei dem ISM der Dienstleister und der Industrie. Natürlich auch alle auf hohen Niveaus, aber eben doch unter den Schätzungen des Marktes. Analysten haben so weit angehoben, dass insofern die Messlatte dann entweder getroffen oder sogar leicht unterboten wird. Und wenn wir uns jetzt mal die Daten im Detail anschauen, dann haben, und das wird niemanden wundern, die Energiekomponente hat natürlich bei den Verbraucherpreisen richtig reingeschlagen. Ein Anstieg von fast 4% im Vergleich zum Vormonat, 3,9% um genau zu sein. Und dafür aber auf der Gegenseite, und das hat ein bisschen entlastet, Nahrungsmittelpreise sind im Vergleich zum Vormonat nur um 0,2% gestiegen. Im April lag die Steigerungsrate noch bei einem halben Prozent. Die Mietpreiskomponente, die auch sehr viel Gewicht hat bei den Verbraucherpreisen, ist nur um 0,3% gestiegen. Im April lag die Steigerungsrate noch bei 0,6%. Die Preise für Neufahrzeuge sind auch langsamer gewesen als erwartet, sogar ein Minus von 0,3%. Und Autovermietungen, Mietpreise für PKWs und LKWs minus 4,2%. Das erwähne ich vor allen Dingen deshalb, weil die Aktien der Autovermietungen dementsprechend heute darunter durchaus leiden könnten. Also warum sind die Mietpreise derart stark abgekürt? So, aber hacken wir das Thema mal ab. Die Hürde ist zunächst einmal genommen worden und JP Morgan hatte ja gestern schon betont, das wird jetzt erstmal ein Test für die Märkte, wenn die Daten heiß ausfallen, über 0,35% bei der Kernrate. Es sind jetzt nur 0,2 Prozent geworden. Bei 0,35 Prozent müsste der S&P um zwei bis drei Prozent sinken. Also die Hürde ist genommen worden. Jetzt müssen wir morgen noch die Erzeugerpreise überwinden. Die könnten in der Tat heißer ausfallen mit Steigerungsraten von über 5 Prozent. Also das ist dann der nächste Brocken, den die Wall Street erst mal verdauen muss. Die erste Hürde ist hier genommen worden. Die nächste Komponente natürlich der gesamte Tech-Sektor. Wir lesen jetzt vermehrt logischerweise über SpaceX und haben Medienberichte, dass jetzt der Börsengang etwa vierfach überzeichnet sein soll. That's not bad, guys. Gestern hieß es zweifach überzeichnet, heute vierfach überzeichnet und jetzt spinne ich den Gedanken mal zurück oder weiter. Wenn wir also letztendlich gesehen eine vierfache Überzeichnung haben, erhöht das die Wahrscheinlichkeit, dass die passiven Indexfonds, die SpaceX aufsammeln müssen, dass diese, passiven Instrumente verstärkt am freien Markt kaufen müssen. Das kann den Kurs von SpaceX also stützen. Nach dem Opening könnte hier also durchaus positiv sein und SpaceX, das wird eine große Hürde. Wenn das erfolgreich wird, dann kann das durchaus auch wieder für ein bisschen Rückenwind in dem Sektor insgesamt sorgen. Eins lesen wir sehr häufig aktuell und wir sehen es auch, eine unglaubliche Flut an Aktien, die auf den Markt kommen. Das sorgt erstmal für Volatilität, auch die Tatsache, dass SpaceX kommt und. Dass die passiven Indexfonds Raum schaffen müssen, um kaufen zu können, bedeutet also andere Sektoren, die in einem Indexfonds drin sind, müssen eventuell abverkauft werden, um Raum zu schaffen, um SpaceX dementsprechend zu implementieren. Und das sorgt insgesamt natürlich erstmal für Volatilität und relativ große Schwankungen. Und wir haben hier noch einige Werte, die kommen werden und die jetzt aus der Fassade auch kommen. Gestern Abend Supermicro meldet nun auch, dass man sieben Milliarden Dollar an neuen Mitteln auftreiben wird in Form von der Ausgabe von Aktien. Supermicro mit Gegenwind. Also Siena hatte die zwei Milliarden Dollar Ausgabe an Wandelanleihen. Wir haben SK Hynix, laut Reuters werden die jetzt möglicherweise schon im August auch an der Wall Street an die Börse gehen. Wir hatten den Bericht in der Financial Times vor einigen Tagen schon, dass Meta auch plant, etliche Milliarden Dollar durch eine Kapitalerhöhung aufzutreiben. Das ist bisher nur eine Spekulation, wurde angefacht nach der Megakapitalerhöhung bei Google. Und man muss das mal ins Verhältnis setzen, was das letztendlich bedeutet. Die Financial Times hat dazu heute eine sehr gute Story und zwar wird hier betont. Dass das Angebot, also das Netto-Angebot an Aktien. Wird das erste Mal seit dem Jahr 2003 in diesem Jahr unverändert ausfallen. Unverändert? Klingt doch gar nicht so dramatisch. Naja, unverändert, wenn man bedenkt, dass in den letzten 25 Jahren jedes einzelne Jahr das Angebot an Aktien gesunken ist. Also wir hatten bisher Rückläufe am Angebot von Aktien. Jetzt in diesem Jahr, wegen all diesen ganzen Börsengängen und Kapitalerhöhungen, kommen so viele neue Aktien auf den Markt, dass dementsprechend also Liquidität abgegraben wird. Also das hat sich hier sehr, sehr stark verändert, sorgt natürlich auch letztendlich gesehen für Gegenwind und Turbulenzen, vor allen Dingen für Volatilität an den Kapitalmärkten. Denn ich meine, ich meine, legst du den Meter ins Depot, sieht ja an sich ganz spannend aus, die Aktie, nicht wahr? Aber was ist, wenn die um die Ecke kommen und sagen, wir machen jetzt auch mal eine 80 Milliarden Dollar Kapitalerhöhung, dann kann das eben sehr schnell auch wieder für Abgabedruck sorgen bei so einem Wert. Und insgesamt sehen wir dementsprechend hier ein bisschen mehr Zurückhaltung. Ganz, ganz wichtig, dass der Börsengang von SpaceX dementsprechend am Freitag auch zu einem Erfolg wird. Was gestern die Aktien von Siena, Coherent, Corning, Lumentum und Marvell unter Druck gesetzt hat, war ein Bericht bei Semi Analysis, und da ging es um US Opto-Electronic-Sektoren. Also da muss man schon echt im Tech-Sektor stecken, um das zu kapieren. Die Aussage der Story, Schlüsseltechnologien kommen langsamer voran als erhofft, so und jetzt wird es halt sehr technisch. Bei 800 VDC-Stromversorgung ist der Bedarf offenbar noch nicht akut genug, weil aktuell, Die Nvidia-Plattformen weiter mit niedrigeren Spannungen auskommen. Bei Co-Packaged Optics bremsen Produktionsprobleme, niedrige Systemausbeuten und technische Herausforderungen die Skalierung. Alright guys, für alle, die es verstehen, es geht hier um Stromversorgung letztendlich. Und der Markt ist groß, hat lange und zeitstarkes Wachstum und viel Potenzial, aber es ist nochmal eine Erinnerung daran, dass eventuell Analysten hier mit ihren Schätzungen, was das Timing betrifft, zu schnell, zu stark vorausgeeilt sind. Das war ja bei Broadcom nicht anders. Die Aussichten von Broadcom waren ja nicht schlecht. Es sind vor allem die Analysten gewesen, die ihre Ziele so weit angehoben haben, dass die nicht mehr erreicht werden konnten bei den Aussichten. Trotzdem ändert es nichts daran, dass Broadcom gigantisches Wachstum ausweisen wird, nur eben noch nicht mega-turbo-gigantisches Wachstum, das die Analysten angedacht haben. Nicht vergessen, Marvell wird am 22. Juni im S&P, Entschuldigung, doch ja im S&P aufgenommen. Das kann da also letztendlich gesehen noch für ein bisschen Rückenwind sorgen. Wir hatten gestern dann auch den Bericht über Crusoe. Das ist ein Entwickler von Data Center und Crusoe hat gestern bekannt gegeben, dass ein sehr großes Data Center in Wyoming, dass der Bau pausiert wird. Wer steckt dahinter? Das ist das Fragezeichen. Man weiß, dass Oracle zum Kundenkreis von Crusoe gehört. Ist es Oracle? Und wir haben ja heute Abend die Zahlen von Oracle. Und wenn man sich die Optionsmärkte anschaut, da braucht man schon gute Nerven heute Abend, um mit einer großen Position da reinzugehen. Wenn es gut geht, herzlichen Glückwunsch, Optionsmarkt signalisiert 12% Volatilität. Wenn es gut geht, bumm, 12% Performance. Aber wenn die Aktie abverkauft bei zum Beispiel guten Zahlen, Sell-the-News-Ereignis oder. Oracle hat irgendwo ein Haar in der Suppe, dann sind halt auch mal sehr schnell 12% weg, basierend auf den Optionsmärkten. Also von daher muss man bei Oracle heute Abend in der Tat vor allem gute Nerven mitbringen, um das durchzuhalten. Und schauen wir uns ganz kurz mal die Schätzungen an für Oracle. Man erwartet einen Gewinn pro Aktie von 1,97 Dollar mit einem Umsatz von etwa 19,1 Milliarden Dollar. Der Cloud-Infrastrukturbereich wird besonders wichtig sein. Hier erwartet man einen Umsatzsprung von 91 Prozent, also richtig wuchtig. Und was auch entscheidend sein wird, sind die sogenannten RPOs, Remaining Purchasing Obligations, also verbleibende Leistungsverpflichtungen. Die sollen bei 590 Milliarden Dollar liegen im abgelaufenen Quartal und sollen für das Fiskaljahr 2027 deutlich anziehen, weiter steigen. Jetzt muss ich mir ganz kurz mal raussuchen hier, wo ich das habe. Wo haben wir es hier? Soll steigen für das Fiskaljahr 2027, da haben wir es, auf 650. Von 87 Milliarden, von 590 Milliarden im letzten Quartal. OpenAI wird hier eine sehr große Rolle spielen. Für viele ist Oracle das Proxy quasi für OpenAI, spiegelt also das wieder, was letztendlich gesehen dort passiert. Und wir haben heute Morgen Schlagzeilen um OpenAI. Man könne ein 10 Gigawatt Datacenter in Ohio anmieten mittels einer Finanzierungshilfe von NVIDIA. Und The Information berichtet also, dass die Kosten für den Bau, eines solch leistungsstarken Datacenters normalerweise mindestens eine halbe Billionen Dollar kostet, 500 Milliarden Dollar. Das ist für mich immer noch die Kernfrage. Da werden Datacenter hingeballert ohne Ende. Klar, wenn du so mal ein Eisenbahnnetz legst. Erfindung der Eisenbahn, so eine Eisenbahnschiene, die halten halt Ewigkeiten. Aber ein Data Center, wie oft muss das abgedatet werden? Wie wird das dann monetarisiert? Bleiben die Margen groß genug? Viele, viele Fragen. Aber nochmal, da steht also OpenAI heute Morgen auch mit im Fokus. Ansonsten, und deshalb waren die Softwareaktien auch gestern schwächer, Anthropic hat also jetzt eine Version von Mythos herausgegeben unter dem Namen Claude Fable 5. Das ist der Brand Name, so heißt das Ganze. Dahinter steckt im Prinzip eine für die Öffentlichkeit gedachte Version von Mythos mit dementsprechend eingebauten Schranken aus Sicherheitsgründen. Denn Mythos ist ja anscheinend so leistungsstark, dass Lücken im Bereich Cyber Security, im Software Bereich, in Sachen Biologie und Chemie sehr schnell gefunden werden. Und das kann natürlich auch sehr schnell von Hackern missbraucht werden. Mythos ist also jetzt in abgespeckter Version draußen, das hat Softwareaktien untergraben, wobei, und das finde ich ganz spannend und ich muss zugeben, ich selber habe die letzten Tage, bei ServiceNow zunehmend meine Position wieder ausgeweitet, auch bei Microsoft. Thomas Bravo, großes Equity-Haus, Investorenhaus. Betont, dass die SAAS-Pocalypse, die Apokalypse der SaaS-Werte, Software-as-a-Service-Werte, dass das übertrieben sei. Die Software-Firmen, die Legacy-Software-Firmen, viele davon, werden durch AI und Künstliche Intelligenz sogar deutlich Rückenwind bekommen. Da ist also dieses Haus eher bullisch und die Bewertung vieler dieser Aktien, auch bei Microsoft, ist ja nun auch erheblich zurückgelaufen. Ganz kurz noch zu BYD. Die wollen in den nächsten fünf Jahren zum weltgrößten Autokonzern aufsteigen. Das ist jetzt die Aussage des dortigen Vorstands. Naja, wird jetzt niemanden wirklich hier so tatsächlich auch überraschen. So, ich will noch mal einen Schritt zurückgehen und noch mal auf die Konferenz eingehen von Morgan Stanley, die gestern lief. Die Financial Services Konferenz. Es ist ja oft so, wenn an der Wall Street mal Gegenwind aufkommt, dass Anleger nervös werden. Schaut euch den Handel gestern mal an. Wir hatten wieder ein Umfeld, in dem eigentlich nur zwei Sektoren schwächer waren. Energie und Technologie. Alle anderen Sektoren waren gestern im Plus. Der SOP Equal Weight hat sich gut geschlagen. Der Dow Jones, der Russell 2000 haben sich im Prinzip auch gut geschlagen. Die Marktbreite war gestern auch gut, über die Hälfte der Aktien waren im Plus. Also wir sehen weiterhin eher eine Sektorenrotation raus aus den sehr heiß gelaufenen Sektoren. Das Kapital bleibt aber immer noch innerhalb des Marktes. Und auf dieser Financial Services Konferenz von Morgan Stanley haben sich ja nun wirklich viele der großen Finanzgiganten zu Wort gemeldet. Wenn man das liest, klingt das alles überwiegend ganz gut. American Express betont, Umfeld sei bullish, zweite Quartal sei besser als das erste Quartal gewesen. Die Bank of America betont, der Wertpapierhandel sei besser gelaufen oder läuft besser im Vorjahresvergleich als noch vor einigen Wochen erwartet. Wir haben Synchrony Financial betont. Die Konsumentenausgaben bleiben nach wie vor stabil, widerstandsfähig, Kreditqualität ebenfalls. Die Benzinpreise müssten bis September, Oktober auf dem aktuellen Niveau bleiben, um das tatsächlich zu ändern. JP Morgan betont auch. Trotz des Gegenwinds aus dem Makro-Umfeld bleiben die Konsumentenausgaben stabil. Es gibt weniger Luft in den Konten der Verbraucher, aber insgesamt schlägt sich das ganz gut. Ein typischer Kommentar von JP Morgan, die sehen das oftmals nochmal so positiv, aber mit einem gehobenen Finger sozusagen. Blackstone war auch auf der Konferenz sehr optimistisch, was Wachstum betrifft. Trotz des Makro-Gegenwinds sei das Umfeld stabil. Inflation dürfte, sobald der Druck auf Öl nachlässt, letztendlich zurücklaufen. Der Bereich Mieten und Löhne sind disinflationär. Leider Gottes wachsen die Löhne langsamer als Inflation. Die US-Konjunktur wird weiter massiv profitieren von dem AI-Infrastruktur-Rückenwind. Also das klingt alles aus der Finanzindustrie wirklich nicht so dramatisch. Ganz im Gegenteil, es klingt eigentlich ganz gut. Wir haben ansonsten, damit mache ich dann mal Schluss heute, Zahlen von Cracker Barrel, Cracker Barrel, die Restaurantkette, gute Zahlen muss man sagen, Erwartungen geschlagen, Jahresaussichten angehoben. Und wir hatten einige Restaurantwerte, die unlängst gute Zahlen gemeldet haben. Robinhood hat bekannt gegeben, dass die Assets in den Depots des Hauses gestiegen sind um 9 Prozent auf jetzt 377 Milliarden Euro. Und der eine Punkt, der auffällig ist, die Handelsaktivitäten im Kryptobereich und das darf eigentlich niemanden überraschen, Krypto war so schwach, nur 3% Wachstum im Vergleich zum Vormonat, das kann eventuell für die Kryptowerte Gegenwind bedeuten, denn wenn hier Robinhood in dem Segment enttäuscht, was bedeutet das dann letztendlich gesehen für eine Coinbase? So, dann mache ich an der Stelle mal Schluss. Wir sehen uns heute Abend wieder. Bis dann und macht's gut. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keine Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keine Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.