Heute ist Donnerstag, der 11. Juni. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featured bei Handelsblatt. Donald Trump droht dem Iran mit militärischen Schlägen. Unter anderem könne man Carg Island und andere Energiestandorte im Iran ins Visier nehmen. Gleichzeitig droht der Iran, Firmen anzugreifen von Elon Musk in der Region. Der Ölpreis ist trotzdem kaum verändert. Wirklich erstaunlich. Und die Wall Street schlägt sich in den ersten Handelsminuten gut. Und das, obwohl die Aktien von Oracle nach den Zahlen unter Druck stehen. Hier sorgen vor allem die hohen Kapazitätsausgaben für Stress. Wie dem auch sei, die meisten Analysten sind bullish, was Oracle betrifft. Die Kursziele steigen auf breiter Front. Und die Erzeugerpreise, die lagen bei der Kernrate unter den Erwartungen des Marktes. So, einen schönen guten Morgen, Guys. Ja, die Ereignisse überschlagen sich und deshalb heute auch ein bisschen später als sonst. Ja, die Ölmärkte hatten bisher gehofft, diplomatische Lösungen, Deeskalationen. Es waren bisher nur etwas mildere Angriffe der USA auf den Iran in Reaktion auf den Abschuss des Apache-Helikopters. Nun aber gibt Donald Trump zunehmend Vollgas. Er hatte gestern bereits auf einer Pressekonferenz angekündigt, dass die militärischen Schläge ausgeweitet werden. Heute Morgen vor dem Opening der Wall Street dann auch der Hinweis, dass heute Abend der Iran militärisch umfangreich angegriffen werden könnte. Unter anderem haben wir Carg Island im Visier, das ist quasi der Energieschwerpunkt, die kleine Insel, quasi das Herz der Öl- und Energieproduktion und Auslieferung im Iran. Es sollen auch andere Energiestandpunkte im Iran angegriffen werden. Gleichzeitig betonen nun die staatlichen Medien im Iran, dass in dem Fall die Firmen. Und Firmen in der Region, die mit Elon Musk arbeiten, zu militärischen Zielen werden. Hier könnte also der Iran dann gegenschlagen. Also die Situation eskaliert in Sachen Iran-Krieg und die Ölpreise sind leicht auf der Gewinnerseite. Man muss immer wieder sagen, eigentlich erstaunlich, dass die Ölpreise hier nicht stärker anziehen. WTI im New Yorker Handel ist quasi unverändert. Wir waren zeitweise mal 2-3% im Plus, jetzt nur noch ein Anstieg von 0,3% auf 90,30 Dollar. Und das trotz dieser sehr herben Drohung des Irans und der Vereinigten Staaten. Die Unsicherheit müsste hier zunächst einmal zunehmen. Abgesehen davon haben wir heute Morgen die Inflationsdaten. Die waren bei der Kernrate unter den Erwartungen des Marktes. Aber ich komme nochmal von dem Iran-Konflikt direkt zum zweiten Belastungsfaktor. Die Aktien von Oracle sind an der Wall Street. Auf der Verliererseite stehen nach den Zahlen unter Abgabedruck. Obwohl die Analysten betonen, dass sie die Kursverluste bei der Aktie heute Morgen nicht wirklich verstehen und nachvollziehen können. Das werde ich gleich nochmal näher beleuchten. Und wie gesagt, die Erzeugerpreise, da muss man sagen, ein sehr ähnliches Bild wie gestern die Verbraucherpreise. Analysten haben die Erwartungen schon so weit hochgeschraubt, dass die Erwartungen jetzt teils unterboten werden. Wir sehen, dass die Gesamtrate bei den Erzeugerpreisen sehr heiß ausgefallen ist. 6,5 Prozent, die Erwartungen lagen hier bei 6,4 Prozent und im Vergleich zum Vormonat ein Anstieg von 1,1 Prozent, erwartet wurden 0,7 Prozent. Hauptsächlich dafür verantwortlich sind die Energiepreise, die um 10,4 Prozent gestiegen sind infolge des Irankriegs. Die entscheidende Zahl bei den Erzeugerpreisen, ähnlich wie bei den Verbraucherpreisen, ist die Kernrate exklusive Nahrungsmittel und Energie und hier werden die Ziele unterboten und zwar auch stärker unterboten, 4,9% im Vorjahresvergleich statt 5,4% erwartet. 0,4% im Vergleich zum Vormonat statt 0,5% erwartet. Nun muss man immer wieder betonen, weil erfreulich, dass die Steigerungsraten hier unter den Schätzungen liegen. Und zugleich eben trotzdem auf absoluter Basis sehr hohe Niveaus. Die Renditen der zweijährigen Staatsanleihen sind zeitweise auf 4,16 Prozent gestiegen. Wieder ein bisschen zurückgelaufen auf 4,13 Prozent. Aber letztendlich liegen wir damit über den Niveaus des offiziellen Leitzinssatzes. Wir haben ja am 17. Juni die Tagung der amerikanischen Notenbank mit Kevin Warsh. Und ja, seine erste Sitzung wird keine leichte sein, weil er im Prinzip die Balance halten muss zwischen Tauben und Falken. Lehnt er zu sehr in Richtung der Tauben, dann könnten die Renditen der langlaufenden Staatsanleihen deshalb erst recht steigen. Ja, wir sehen trotzdem zumindest vorbörslich, dass die Futures für den Nasdaq auf der Gewinnerseite sind. Wir sehen ein Comeback der Chip-Werte, vereinzelt jedenfalls mit den Aktien von Intel zum Beispiel, die von positiven Analysten-Kommentaren profitieren. Bremsglotz sind die Aktien von Oracle. Das Ergebnis hier, das letzte Quartal, fiel eigentlich ganz gut aus. 24% Ertragswachstum. Der Ertrag pro Aktie lag mit 2,11 Dollar über den Schätzungen von 1,97 Dollar. Der Umsatz ist auch auf konstanter Währungsbasis um 20% gewachsen, lag auch leicht über den Schätzungen der Wall Street operativen Margenwahn. Auch über den Erwartungen des Marktes und was besonders erfreulich ist, die RPOs, also verbleibende Aufträge und Auftragsobligationen, die abgearbeitet werden müssen, sind um 85 Milliarden Dollar gestiegen auf 638 Milliarden Dollar. Und das ist immerhin 48 Milliarden Dollar über den Schätzungen der Wall Street, und ist in der Tat eine recht erfreuliche Entwicklung. Jetzt für das erste Quartal, das gerade angebrochen ist, rechnet man mit einem Umsatzwachstum gemessen am Mittelwert von 28%. Nicht schlecht, liegt aber nur im Rahmen der Schätzungen, das hatte man erwartet und der Ertrag pro Aktie wird die Erwartungen leicht übertreffen. So jetzt kommen wir aber zu dem Faktor, der die Aktie zumindest heute Morgen einfängt und belastet und das sind einmal die Aussichten für das Fiskaljahr 2027, der Umsatz soll bei 90 Milliarden Dollar liegen. Nice, aber das liegt nur im Rahmen der Schätzung, ist also nur bestätigt worden und einige hatten gehofft, dass die Umsatzziele für das Fiskaljahr 2027 angehoben werden. Das war also schon mal nicht der Fall und der Ertrag pro Aktie soll bei 8,05 Dollar liegen, weil das ist auch schön, aber liegt im Rahmen der Schätzungen an der Wall Street. Also in anderen Worten, die Aussichten für das Fiskaljahr 2027 auf der Ertrags- und Umsatzseite, wenn man sich die Wachstumsraten anschaut, sieht das absolut erstmal gut aus, aber nur bestätigt und letztendlich schon im Rahmen der Erwartungen der Wall Street, dass da keiner aufspringt und sagt, mega, noch viel besser und mehr Wachstum, super, das ist eben nicht der Fall. Und jetzt der Haken an der ganzen Geschichte. Oracle wird im Fiskaljahr 2027 mehr CapEx-Investitionen haben als Umsatz. Die Quote war schon im abgelaufenen Quartal mit 84% des Umsatzes extrem hoch. Aber jetzt wird man für das Gesamtjahr etwa 90 bis 95 Milliarden Dollar des Umsatzes in CapEx investieren, bei einem Umsatz von 90 Milliarden. Also über 100 Prozent des gesamten Jahresumsatzes sollen investiert werden. Davon sind etwa 70 Milliarden Dollar Cash-CapEx-Investitionen, und Oracle wird deshalb im Fiskaljahr 2027 weitere 40 Milliarden Dollar an Kapital auftreiben. Die Hälfte davon durch die Ausgaben von Schulden und die andere Hälfte durch die Ausgabe von Aktien. Tja, und dann summiert sich das eben wieder hoch. Supermicro hatte eine Ausgabe von neuen Aktien, 7 Milliarden. Siena 2 Milliarden, Wandelanleihen in Aktien. 85 Milliarden Google, 75 Milliarden Börsengang von SpaceX. Also das sind alles Volumen, die der Markt erstmal verdauen muss und ein Punkt finde ich besonders interessant, man sieht ganz klar, dass die Unternehmen im Wettrennen um künstliche Intelligenz und Infrastruktur arbeiten. Zunehmend die Vorgehensweise ändern. Und zwar deshalb, weil den Bilanzen zunehmend die Puste ausgeht. Oracle hat bereits einen massiven Schuldenberg. Hier jetzt quasi 40 Milliarden Dollar nochmals in Schulden auszugeben, das würde die Kreditqualität, die Bonität von Oracle weiter verwässern und würde die Zinskosten hochtreiben. Und da der Cashflow eben nicht mehr ausreicht, diese massiven Investitionen zu finanzieren, und eine Schuldenfinanzierung immer schwieriger wird, weil die Bilanzen belastet werden, geht man zunehmend dazu über, jetzt Aktien auszugeben. Und das muss der Markt letztendlich gesehen erst mal verdauen. So, das hört sich jetzt zunächst einmal alles recht negativ an. Trotzdem, wenn wir uns die Analystenkommentare heute Morgen anschauen, sind die eigentlich guter Dinge. Wir haben Barclays, die meisten heben die Kursziele an, jetzt 250 Dollar statt 240. Wir haben Bernstein, 325 Dollar statt 319 und die Citigroup, hat ein Kursziel auch von 330 Dollar und alle haben Kaufempfehlungen und ich fange mal mit den Kommentaren von Guggenheim an, die besonders interessant sind. Also die Hoffnung ist, dass die CapEx-Investitionen im Fiskaljahr 2027 quasi den Zenit erreicht haben und dass die Phase der Monetarisierung letztendlich gesehen, jetzt zunehmend nach vorne rückt. Information on the timing of capacity coming online increases. In anderen Worten, die Informationen, was das Timing betrifft, zu dem die geschaffenen Kapazitäten der Bau von Datacenter dann online gehen, die ist klarer geworden. Man sieht bei Guggenheim keinen klaren Grund dafür, weshalb die Aktie nachbörslich unter Druck steht. Deshalb bleibt man bei einer Kaufempfehlung in einem Kursziel von sogar 400 Dollar. Die Citigroup sagt, naja, die Aussichten für das Fiskaljahr 2027 auf der Ertragsseite und bei den Margen sind underwhelming. Das haut einen also nicht vom Stuhl und trotzdem waren die Zahlen und Aussichten mehr positiv als negativ. Man sieht vor allen Dingen, dass Oracle sehr gute Disziplinen hat bei den Finanzen. Bei Bernstein ähnliche Aussage. 325 Dollar, ein erneut gutes Quartal. Das zeigt, dass das Unternehmen die Ziele, die man sich für das Fiskaljahr 2030 gesteckt hat, zunehmend erreichen wird. Also die Aussagen sind überwiegend erfreulich. Trotzdem ist die Aktie heute Morgen stärker mit auf der Verliererseite und kann davon also nicht profitieren. Und wir haben einen zweiten Faktor, der stückweit Verunsicherung reinbringt in den Sektor und das ist die Frage, wie lässt sich das alles denn eigentlich monetarisieren? Heute Morgen berichtet das Wall Street Journal, dass OpenAI darüber nachdenkt, einen massiven Preiskrieg loszutreten, vor allen Dingen mit Anthropic im Visier. Es geht also darum, die Preise, die man für Tokens berechnet, zu senken. Wir sehen ja auch zunehmend Widerstand seitens der Unternehmen. Uber hat den Mitarbeitern mitgeteilt, sagt man ein bisschen vorsichtiger, bei den Ausgaben von Tokens, also bei der Verwendung von Tokens, weil die Budgets hier massiv und rasant verbrannt werden auf Kosten dieser Unternehmen. Und Business Insider und die New York Times berichten heute, dass auch Nadella von Microsoft nun die Mitarbeiter aufgefordert hat, das Token Maxing, also das Ausschöpfen der zur Verfügung stehenden Token, so voranzutreiben. Und das untergräbt natürlich diese Hoffnung, wenn man jetzt schon Abermilliarden und Billionen in Infrastruktur versenkt und wir sehen dann parallel Unternehmen, die entweder weniger Token verwenden, Token. Expanditure dreht aktuell bereits nach unten und dann kommt auch noch OpenAI um die Ecke mit einem möglichen Preiskrieg gegenüber Anthropic. Auch das kann dann natürlich zu einem Commoditizing führen, also dass im Prinzip das alles günstiger wird. Wie steht das dann gegenüber den hohen AI-Infrastrukturausgaben? Und das sind eigentlich die zwei Faktoren, die heute letztendlich gesehen hier mit im Fokus stehen. OpenAI belastet. Einerseits, wenn denn dieser Preiskrieg tatsächlich losgetreten wird und die negativen Kursreaktionen von Oracle, obwohl, wie gemerkt, die meisten Analysten hier heute Morgen positiv gestimmt sind. Vielleicht eine Einstiegsgelegenheit, die Kursschwäche, die wir heute bei Oracle sehen, zumindest wenn die Analysten recht behalten. Ja, kurz noch, ich will kurz noch bei dem Tech-Sektor bleiben. SK Hynix, und das wurde gestern schon berichtet, steht heute auch nochmal in der Nachrichtenagentur Nikkei. Plant die Kapazitäten in den nächsten fünf Jahren zu verdoppeln und bis 2034 zu verdreifachen. ASML hat einen Auftritt von Elon Musk. Einen virtuellen Auftritt auf einem ESML-Event an diesem Donnerstag. Und da will Elon Musk nochmal die Pläne für die TerraFab näher diskutieren. Also das wird heute auch mit im Fokus stehen. Ansonsten haben wir bei den Ergebnissen nicht so viele Highlights. 3M hat gestern auf einer Konferenz bei Wells Fargo optimistisch über das zweite Quartal gesprochen. Das organische Umsatzwachstum liegt über den Erwartungen des Managements und Packaging Corp. Auch auf der gleichen Wells Fargo-Konferenz betont die Nachfrage und Buchungslage für das zweite Quartal bisher sei ausgesprochen stark. Das ist die gute Nachricht. Auf der Schattenseite, die Kosten gehen hoch, die Transportkosten vor allen Dingen angefacht durch die Treibstoffkosten, die durch den Iran-Krieg angefacht werden. Im Einzelhandelsbereich haben wir Oxford mit im Fokus. Oxford, dahinter stecken die Marken Lillipulitzer und Tommy Bahama. Die Zahlen waren gut, Ertrag über den Schätzungen und die Aussichten für das Gesamtjahr werden angehoben. Der Ertrag pro Aktie soll bei 2,30 bis 2,70 liegen. Die Schätzungen lagen bei 2,10 Dollar und 2,70 Dollar. Und auch hier hört man, trotz des makroökonomischen Gegenwinds, das belastet die Stimmung der Verbraucher, sieht man trotzdem, dass die Konsumlaune, widerstandsfähig ist und das Unternehmen sei sehr diszipliniert auf der Kostenseite, um bei dem Management der Lagerbestände, um das letztendlich auszugleichen. Wir haben heute ansonsten schon wieder negative Kommentare zu Nike. Erst gestern gab es hier auch von einem Analysten negative Kommentare. Dieses Mal von Bloomberg. Auch hier heißt es, die Turnaround-Initiative des neuen CEOs Elliot Hill scheint Sand im Getriebe zu haben. Und die Resonanz zu der Marke lässt nach wie vor zu wünschen übrig. Und es gibt Execution Issues, also bei der Umsetzung im Management. Und eigentlich erstaunlich, wenn man denkt, die Fußball-Weltmeisterschaft beginnt und. Im gleichen Umfeld so viele negative Kommentare zu einem Unternehmen, das ja eigentlich davon sogar profitieren müsste. So, was haben wir ansonsten? Ansonsten ist die Nachrichtenlage relativ dünn. Schauen wir ganz kurz nochmal, auf die weiteren Meldungen, die heute anstehen. EZB hat Zinsen angehoben, aber das war vollends erwartet. Die Erzeugerpreise liegen jetzt vor heute Abend. Das will ich kurz noch erwähnen. Haben wir die Zahlen im Software-Sektor von Adobe. Da wird man gut hinhören. Die Software-Sparte bei Oracle hat leicht enttäuscht. Das kann die Software-Werte heute an der Wall Street letztendlich gesehen stückweit auch ein bisschen belasten zum Handelsstart. Wir haben gleichzeitig dann heute Abend im Immobilien-Sektor, Häusermarkt, Lennar und RH, RH Möbelhersteller für Luxusmöbel, mit den Ergebnissen heute Abend. So, wir haben die ersten Empfehlungen, Analysten-Kommentare zu SpaceX. Wir haben ja die letzten Tage viel darüber berichtet und bisher hieß es, dass SpaceX also etwa vierfach überzeichnet an den Start gehen wird. Wir haben heute Morgen, wie gesagt, Analystenkommentare von Oppenheimer mit einem Kursziel von 195 Dollar. Der Zuteilungskurs soll bei 135 Dollar liegen. Also da äußert man sich optimistisch. Es geht darum, die, Raumfahrt basierende Infrastruktur, also das Raketengeschäft zu nutzen, um den Bereich Kommunikation, also Stichwort Starlink und AI im Prinzip, zu implementieren, to converge, also das Ganze miteinander zu verschmilzen. Also die Tatsache, dass man all diese drei Komponenten unter einem Dach hat, diese Expertise hat, gibt SpaceX die Möglichkeit, einmal zu skalieren, schneller zu skalieren im Vergleich zum Wettbewerb. Und gleichzeitig hat man auch gegenüber dem Wettbewerb Kostenvorteile, weil, wie gesagt, alle diese Komponenten quasi unter einem Dach sind. Ein vertikal integriertes AI-Unternehmen. SpaceX, und ich glaube, der Punkt ist noch wichtig, habe Bis 2035 einen komplett adressierbaren Markt von 10 Billionen Dollar. Also hier äußert man sich optimistisch zu dem Wert. Und auch das sehr kleine Research-Haus, muss man dazu sagen, kein wirkliches Gewicht an der Wall Street New Street Research, hat ein Kursziel von 165 Dollar, liegt also etwa 20 Prozent über dem Zuteilungskurs. Auch da wird betont, SpaceX sei weitaus mehr als ein Raketenunternehmen und der Analyst verweist darauf auf die vertikale Integration, die Kombination aus Raumfahrt, Infrastruktur, Hardware, Fertigung, Engineering-Kompetenz und perspektivisch auch KI- beziehungsweise Datenanwendungen. Also das Ausmaß an Optimismus ist groß, obgleich man natürlich sagen muss, dass jetzt ultimativ erstmal die Bewertungen sehr hoch sind. Das Unternehmen hatte letztes Jahr einen sehr überschaubaren Umsatz, geht aber davon aus, dass der Umsatz von 19 Milliarden Dollar im letzten Jahr auf 195 Milliarden Dollar steigen wird bis zum Jahr 2030. Also sehr viel Zukunftsmusik. Und Guys, wenn wir am Freitag. Einen Aktienbörsengang haben von SpaceX, der Traktion hat, der läuft, dann müsste eigentlich die Stimmung an der Wall Street im Tech-Sektor auch wieder sich aufhellen. Denn wir haben jetzt Nachhandelstart, den Dow Jones zu Liedern, plus aber der Nasdaq noch 60 Punkte auf der Gewinnerseite. Und schaut euch die Volatilität von gestern an. Wir waren minus 400 vor dem Opening, plus 80 nach dem Opening, minus 500 im Closing. Das nenne ich mal Volatilität. Und die nächsten Tage dürften wild bleiben. In diesem Sinne, ich wünsche euch einen guten Handelstag. Bis dann und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keine Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keine Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Und das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.