Heute ist Freitag, der 12. Juni, der Tag der Tage. Jawohl, denn SpaceX geht an die Börse. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Laut Medienberichten wird die Aktie über den Zuteilungskurs von 135 Dollar eröffnen. Damit wird Elon Musk auf Papier zum ersten Billionär weltweit. Ansonsten aber kriegt die Nasdaq kalte Füße. Abgabedruck, die Aktien von Adobe schwächer, der Finanzvorstand wechselt zu Marvell Technology. Außerdem opfert man wiederkehrenden Umsätze, um mehr Abonnenten an Land zu ziehen. Also Freemian-Modelle rücken hier in den Vordergrund. Es bleibt spannend auch in Sachen Iran-USA. Hier hofft die Wall Street weiterhin auf eine Einigung mit WTI unter Druck. Ja, der Tag der Tage. Jawohl, SpaceX, der Börsengang heute. Wir schreiben Geschichte. Das Unternehmen wird voraussichtlich mit einem Börsenwert von 1,77 Billionen Dollar in den Handelstag starten. Bloomberg berichtet, dass der erste Kurs 30 bis 35 Prozent über dem Zuteilungskurs von 135 Dollar liegen könnte. Schauen wir uns ganz kurz mal an die Rangliste. Wo steht SpaceX quasi am Himmel der Magnificent Seven? Man würde quasi zwischen Amazon und Tesla liegen. Tesla würde im Prinzip direkt hinter SpaceX. Landen mit der Frage, ob letztendlich früher oder später auch eine Integration von Tesla in SpaceX stattfinden könnte. Der Börsengang ist natürlich auch sehr umstritten, was die Bewertungen betrifft. Wir hatten seit gestern Abend einige positive Kommentare. Lare Oppenheimer sieht die Aktie bei 190 Dollar, Wolf Research heute Morgen mit einem Kursziel von 175 Dollar, New Street Research ein Kursziel von 165 Dollar. Alle im Prinzip mit dem Gedanken, dass es hier um weitaus mehr geht als um Raketen. Es geht um globale Infrastruktur, es geht um Kommunikation, um künstliche Intelligenz und letztendlich gesehen irgendwann auch um Data Center im Orbit. Auch wenn das zeitlich nicht so früh stattfinden dürfte, wie es letztendlich gesehen Elon Musk gemalt hat. Einer der sehr kritischen Punkte, selbst wenn die Aktie heute mit einem Plus starten könnte, ist die Lockup-Periode, also wann weitere Aktien auf den Markt kommen. Und. In der zweiten Augustwoche, also nach Bekanntgabe der ersten Quartalszahlen, werden etwa 911 Millionen weitere Aktien frei für den potenziellen Verkauf, wenn bestimmte Ziele erreicht werden. Also die Aktie notierte zu dem Zeitpunkt 30 Prozent über dem Zuteilungskurs. Dann könnten zusätzlich weitere 455 Millionen Aktien frei verkaufbar werden. Und das wird sicherlich in den Spätsommer hineingehend eine der großen Themen bleiben. Kann die Börse das absorbieren? Kann das die Aktie letztendlich gesehen absorbieren? Wir hatten so viele Medienberichte, die auch betonen, dass eine Bewertung von eine Billion Dollar wesentlich sinnvoller wäre als eine Bewertung von knapp 2 Billionen Dollar. Freuen tut sich in erster Linie Elon Musk, wenn man jetzt mal den Wert seiner Beteiligung an SpaceX hochrechnet. Und die Werte in Tesla basieren auf dem Zuteilungskurs auf etwa 970 Milliarden Dollar, wenn Bloomberg recht behält. Wir eröffnen freundlich in den Tag und die Eröffnung wird sicherlich dauern. Ich kann mir kaum vorstellen, dass wir direkt um 15.30 Uhr eurer Zeit den ersten Kurs haben. Aber dann wird Elon Musk heute als erster Mensch auf unserer Erde zum Billionär aufsteigen. Er hätte dann ein Vermögen von etwa auf Papier 1,1 Billionen Dollar. Was gibt es Neues in der Wirtschaft und wie geht es weiter an der Börse und wie steht es um die Finanzen? Mit dem Handelsblatt seid ihr immer bestens informiert und deshalb ein kleiner Hinweis an euch alle. Ihr könnt euch das Handelsblatt jetzt gedruckt oder digital für zwölf Monate mit 30% Rabatt sichern. 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Und heute Morgen haben wir positive Analystenkommentare zu Goldman Sachs und auch zu Morgan Stanley. Hier wird betont von JP Morgan, dass das aktuell laufende zweite Quartal. Was die Umsätze betrifft, für die Branche das profitabelste Quartal sein dürfte in der Geschichte der Investmentbanken. Man geht also davon aus, dass eine Goldman Sachs und eine Morgan Stanley sehr stark profitieren werden. Das Kursziel für Goldman Sachs wird heute Morgen auf 900 Dollar angehoben. Bei JP Morgan, die Aktie wird trotzdem nur mit neutral eingestuft. Und die Kursziele von JP Morgan steigen auf 187 Dollar. Wohlgemerkt wird auch diese Aktie nur mit neutral eingestuft. Keine Kaufempfehlungen also, denn ich meine, so richtig überraschend ist das natürlich nicht. Wir wissen, die Investmentbanken werden sich die Taschen ordentlich füllen mit diesem Börsengang und die Private Equity Häuser letztendlich gesehen auch. Die frühen Investoren, die mit an Bord waren. Zoom ist ja auch zum Beispiel an Anthropic beteiligt. Der Börsengang hier wird auch viele Milliarden schaffen von Unternehmen und Private Equity Investoren, die früh in diese Unternehmen investiert haben. So, also SpaceX wird definitiv im Blickpunkt bleiben. Wir sehen, dass die anderen Werte im Bereich der Raumfahrt, eine Rocket Labs zum Beispiel, eine EST Space Mobile, die gestern beide auch schon auf der Gewinnerseite waren, die setzen heute letztendlich zumindest vorbörslich die Gewinnerliste weiter fort. Ja, ansonsten müssen wir wieder ein Thema ansprechen, das, naja, wie war das noch? Wir greifen heute Nacht Iran an. Wir könnten Karg Island besetzen und wichtige, ihr Ölinfrastruktur im Iran um 19 Uhr eurer Zeit, dann die Meldung von Trump. Naja, jetzt vertagt man erst mal die Angriffe. Der Iran zeigt sich verhandlungsbereit in der Tat. Wir haben jetzt auch die Staatssender im Iran bestätigt, dass die Verhandlungen laufen, die sind noch nicht final abgeschlossen, aber es riecht so langsam nach einer Einigung, wobei man sagen muss, das wird dann erstmal ein 60-Tage-Waffenstillstand, ein Rahmenvereinbarung. Aber statt jetzt lange darüber zu reden, schauen wir uns doch einfach mal die Energiemärkte an. Denn WTI hat das in dieser Woche, finde ich, sehr gut getradet und auch wesentlich unemotionaler wie der Markt, der breite Markt. WTI war gestern trotz des Säbelrassens von Trump gerade mal ein, zwei Prozent im Plus. Dann ging es am Nachmittag natürlich ordentlich runter. Heute Morgen auch wieder runter bei WTI und auch bei den Renditen der Staatsanleihen in der Hoffnung, dass jetzt in einigen Tagen ein Waffenstillstand gemeldet wird. Wie auch immer das dann aussehen wird, diese Rahmenvereinbarung. Ziel wäre dann, dass nach Abschluss in den nächsten 30 Tagen oder den darauf folgenden 30 Tagen dann der Verkehr in der Straße von Hormuz wieder normalisiert wird. Öl also runter, Renditen der Staatsanleihen runter, das hilft. Und ansonsten, wie gesagt, das SpaceX IPO mit im Fokus. Wir haben im AI-Universum ansonsten zwar einige sehr große Kaufempfehlungen wieder. Die Aktien von AMD heute Morgen werden bei der Citigroup zum Kaufempfohlen mit einem Kursziel von jetzt 575 Dollar. Das ist eine merkliche Anhebung. Vorher lag man bei 460 Dollar und man betont im Bereich der Grafikprozessoren. Dieser Bereich, das Potenzial von AMD in diesem Segment sei noch nicht ausreichend im Aktienkurs reflektiert. Morgan Stanley hebt wiederum die Kursziele für Arista Networks an auf 190 Dollar und für Cisco auf 130 Dollar. Beide Aktien werden mit Übergewichten empfohlen. Und hier heißt es letztendlich, dass der Boom im Bereich der CPUs, also der Prozessoren, das Kernstück quasi in Rechnern, dass das letztendlich gesehen im Umfeld, im Infrastrukturbereich weitere Nachfrage generieren wird. Die Baustelle also für Arista Networks und für Cisco. Wir haben bei Qualcomm heute auch steigende Kursziele. Wells Fargo hebt jetzt das Ziel auf 230 Dollar an. Wir haben den Investorentag bei Qualcomm in Kürze und der könnte bei der Aktie für Auftrieb sorgen, obwohl Wells Fargo die Aktie nur mit neutral einstuft. Eins finde ich trotzdem faszinierend, wenn man sich die generelle Nachrichtenlage mal anschaut in Sachen AI, dann hat sich hier der Himmel doch in dieser Woche weiter eingetrübt. Ich gehe gleich auf die Zahlen von Adobe noch ein und auf die anderen Ergebnisse. Aber schauen wir uns mal die anderen Schlagzeilen an. Wir haben also von Semi-Analysis... Positive Kommentare zu Intel. Das muss man hier dazu sagen. Diese Kommentare sind jetzt schon einige Tage am Markt unterwegs und Intel hatte auch diese Woche wieder deutlich steigende Kursziele. Semi-Analysis am Donnerstag, gestern also mit dem Bericht, dass Intel Potenzial hat, quasi als eine Art Backup zu dienen für Taiwan Semiconductor. Aber, und jetzt sind wir wieder in der Runde der Kapitalerhöhung, Semi Analysis schreibt also, dass Intel die Gelegenheit der Kursexplosion nutzen könnte, um eine Kapitalerhöhung umzusetzen und Aktien auszugeben, damit die Turnaround-Strategie von Intel besser finanziert wird. Also ihr seht immer mehr, dass das in der gleichen Story endet. Es kommen immer mehr Unternehmen hinzu, die plötzlich Kapital auftreiben oder auftreiben könnten. Das ist natürlich dann immer auch ein gewisser Schatten, der dann über dieser Aktie schwebt. Also Intel vielleicht Kapitalerhöhungen, Ausgabe von neuen Aktien, Meta vielleicht die Ausgabe und Kapitalerhöhungen von neuen Aktien, das hatte die Financial Times berichtet. Wir haben jeden Tag diese Woche das Thema angesprochen. Google. Siena, Supermicro, Oracle, ja auch 20 Milliarden an neuen Aktien im Fiskaljahr 2027. Wir haben SpaceX, wir haben Anthropic, wir haben OpenAI, also ein riesiger Schwall an Kapitalerhöhungen und Börsengängen, die hier über die Wall Street schwappt. Der Börsengang von Kioxia bei uns in den USA, das Listing von SK Hynix in den USA, das naht. Das wird für die Wall Street, glaube ich, schon in dem Sektor ein ziemlicher Test werden. Ansonsten haben wir auch immer mehr Storys, die signalisieren, dass ein Preiskampf bevorsteht zwischen Anthropic und OpenAI. Wir hören im Wall Street Journal heute, dass immer mehr Unternehmen jetzt den Riegel vorschieben bei der quasi unbegrenzten Nutzung und Buchung von Tokens, weil das zu größte Löcher reißt in die Bilanzen. Wie gesagt, Uber hat in vier Monaten das gesamte Jahresbudget aus dem Fenster geblasen. Wenn jetzt also OpenAI und Anthropics sich auch noch einen Preiskampf liefert und wir sehen eine Abkühlung bei der Token-Produktion quasi oder Token-Nutzung, und das sehen wir aktuell, Token-Expenditure dreht aktuell nach unten, dann wirft das auch wiederum die Frage der Monetarisierung auf. Wir haben den Verband der Versicherungsindustrie, der jetzt prüft, wie es um die Kreditrisiken steht in der Versicherungsbranche wegen der Bedenken, dass die Branche, wie gesagt, sehr stark auch im AI-Universum unterwegs ist, Finanzierung also von Data Centern. Was Wall Street Journal äußert sich heute Morgen auch zu Meta und. Man betont, dass die neuen Abo-Modelle und Initiativen, die Meta eingeleitet hat unlängst, dass die kaum Aussicht haben, wirklich nennenswert Umsatz zu generieren. Gerade auch unter dem Aspekt, dass so enorme Mengen an Kapital in KI-Infrastruktur investiert werden. Also man merkt, dass die Skepsis in dem Sektor wächst und das ist auch die für mich spannendste Frage. Wenn jetzt tatsächlich Waffenstillstand eingeleitet wird mit dem Iran und wir sehen eine Normalisierung, sehen wir infolgedessen eine Sektorenrotation raus aus diesem Überfliegersektor AI, Memory und Chips und rein in andere zyklische Branchen. Denn die amerikanische Konjunktur läuft insgesamt doch ganz gut. Das haben wir diese Woche auch gehört von all den großen CFOs aus den Banken, die bei der Morgan Stanley Financial Konferenz waren. Die Lage insgesamt sieht nach wie vor gut aus. Wenn überhaupt, haben wir weiterhin das Risiko einer Überhitzung auf der Inflationsseite. Und Guys, das finde ich auch wirklich besonders spannend. Mal zwei Szenarien in den Raum geworfen. Also wir haben Waffenstillstand mit dem Iran. Der Ölpreis läuft jetzt zurück. Die Frage wird dann sein, sehen wir tatsächlich eine weitere Normalisierung der Ölpreise? Wie groß wäre die Überraschung, wenn der Ölpreis nach Meldung des Waffenstillstands auf einmal entweder über dem Niveau vor Ausbruch der Krise bleibt oder eventuell auf einmal wieder anfängt, leicht anzuziehen und sich auf einem höheren Niveau stabilisiert? Das ist nicht ganz ausgeschlossen. Punkt 1. Und der zweite Faktor, BCA Research betont, AI wird für einen unglaublichen Produktivitätsboom sorgen, aber zuerst wird AI durch die immensen Investitionen zunächst Inflation anfachen. Das heißt, die Inflation aus Sicht von BCA wird längere Zeit klebrig bleiben, als der Markt aktuell zur Kenntnis nimmt. Also da stehen zwei Punkte im Raum, die glaube ich wirklich spannend sind und saisonal betrachtet, wie gesagt, hat die Wall Street normalerweise in den September hineingehend in Midterm Elections kein so gutes Umfeld. So, ganz kurz zurück zu den Tech-Werten. Google startet jetzt gerade eine nationale Werbekampagne für Waymo, den autonomen fahrenden Bereich, um den Markennamen in den USA bekannter zu machen. Und um den Service stärker auszuweiten. Es wird auch ein neues Segment eröffnet, Waymo Business, kostet dann 30 Dollar im Monat, die Mitgliedschaft und man kann dann letztendlich, zu immensen Rabatten den Fahrservice nutzen. Also der Wettbewerb für Uber nimmt hier an der Stelle sicherlich auch zu. So, das war es zum AI-Sektor. Quantum Computing steht heute in der Financial Times im Fokus. Die Wall Street scheint nicht zu realisieren, dass man im Bereich Quantum Computing näher an einem Durchbruch steht im Vergleich zu konventionellen Computern, als wie gesagt, manch einer annimmt. Bereits Ende dieser Dekade könnten hier massive Durchbrüche bevorstehen. So, jetzt will ich nochmal zurückkommen zu den Ergebnissen. Da gab es ja gestern Abend zwei, drei Highlights. Ich fange mal an mit Adobe. Auf den ersten Blick sehen die Zahlen von Adobe wirklich ganz gut aus. Der Ertrag höher, der Umsatz höher, beides über den Erwartungen, Margen besser, Jahresaussichten angehoben, klingt doch eigentlich alles ganz gut. Aber der Teufel bei Adobe liegt im Detail. Die jährlich wiederkehrenden Umsätze lagen mit 27,1 Milliarden Dollar über den Schätzungen des Marktes auf den ersten Blick. Aber man muss 480 Millionen Dollar hier rausrechnen, der im Zusammenhang mit dem SEMRUSH-Deal steht. Also in anderen Worten, man muss hier vergleichbare Daten nutzen und darauf basierend wurden die Erwartungen lediglich getroffen. Das ist der erste Punkt. Der zweite Punkt ist, dass das Unternehmen ganz klar kommuniziert hat, sie werden jährlich wiederkehrenden Umsätze quasi aufopfern, um dadurch mehr monatlich aktive Nutzer anzulocken. Also Freemium-Modelle stehen jetzt hier im Fokus. Man gibt Rabatte raus, versucht mehr monatlich aktive Nutzer anzulocken und das insgesamt könnte die jährlich wiederkehrenden Umsätze erstmal verwässern. Was spricht für Adobe? Die Jungs kaufen Aktien zurück bis zum Abwinken. 27 Milliarden Dollar sind im Aktienrückkaufprogramm noch vorhanden. Das bedeutet, das Unternehmen ist im Prozess fast 30 Prozent der Marktkapitalisierung zurückzukaufen. Das ist zweifelsohne positiv. Was jetzt auch noch Adobe belastet, ist die Tatsache, dass wir im letzten Quartal ja die Hiobsbotschaft bekommen haben, der CEO, der Langzeit-CEO wird ausgewechselt. Wir wissen noch immer nicht, wer der neue CEO wird. Da ist also Ungewissheit. Und jetzt kommt man noch erschwerend hinzu, dass der Finanzvorstand auch noch geht. Und zwar zum 15. Juni wechselt der Finanzvorstand zu Marvell Technology. Marvell hat in dem Zusammenhang die Guidance übrigens den Ausblick für das jetzt laufende zweite Quartal bestätigt. Also wenn man den Wurm bei Adobe finden will, muss man letztendlich gesehen nicht lange suchen. Die Aktie ist auf der Verliererseite. Und wir haben heute Morgen auch durchgehend sinkende Kursziele. Das ist ja immer so, zuerst die Zahlen und dann die Revidierung der Analysten. Barclays senkt das Ziel auf 250 Euro. Wir sind bei 208 Dollar am Rande bemerkt. Bernstein senkt das Ziel auf 379. Morgan Stanley senkt das Ziel auf 365. Goldman Sachs ist der einzige, der im Übrigen richtig lag. Die Aktie wird bei Goldman seit geraumer Zeit mit einer Verkaufsempfehlung eingestuft. Und an dieser Verkaufsempfehlung hält man auch fest, das Kursziel wird jetzt von 220 auf nur noch 190 Dollar gesenkt. Und auch hier betont man, dass das Management strategisch umdenkt. In anderen Worten, man opfert wiederkehrende Umsätze, um mehr Abonnenten anzulocken. Und das kostet erstmal Marge. Wir haben bei Morgan Stanley noch den Hinweis, dass zumindest mal die AI-Nachfrage, dieses Segment, wächst sehr stark. Das sei letztendlich gesehen natürlich erfreulich, aber die Aktie dürfte vor allen Dingen wegen des Management-Wechsels erst mal in einer Handelsspanne verharren. Also Handelsspanne wäre ja noch gut, nicht wahr? Also von daher kein gutes Feedback zu den Zahlen von Adobe. Kommen wir zum Häusermarkt. Das wird jetzt wirklich spannend, muss ich sagen, denn wir haben jetzt rücklaufende Renditen bei Staatsanleihen. Die Frage wird sein, wie klebrig sind die Staatsanleihen und was bringt denn nächste Woche die Tagung der amerikanischen Notenbank? Darauf gehe ich gleich nochmal ein beim Wochenausblick. So, Lenar hat Ergebnisse gemeldet im Rahmen der Schätzungen. Wenn man jetzt einmalige Faktoren mal rausrechnet, dann wurden die Schätzungen letztendlich geschlagen auf der Ertragsseite. Die Auslieferungen von Häusern waren letztendlich gesehen ein bisschen besser als erwartet. Bei den Aussichten aber sehr gemischt. Die Auslieferungen werden im jetzt laufenden Quartal die Erwartungen leicht verfehlen. Die Auslieferungen für das Gesamtjahr, man peilt jetzt gemessen am Mittelwert 82.500 Häuser an. 85.000 war bisher die Messlatte, wird also ein bisschen gesenkt. Und letztendlich gesehen, was die Akte dominieren wird, ist die Tendenz der Renditen der Staatsanleihen. Und nicht vergessen, Berkshire Hathaway ist in Lennart investiert und hat sich unlängst auch im Häusermarkt weiter positioniert mit einer kleinen Übernahme. So, RH, Luxusmöbel, hier auch gute Zahlen, Ertrag über den Erwartungen, Umsatz auch, Jahresprognosen werden angehoben, also da läuft es letztendlich gesehen ganz gut. Gut, kurzer Wochenausblick. Nächste Woche wird zumindest mal ein Highlight mit dem Fokus stehen und das ist die Tagung der amerikanischen Notenbank am 17. Juni. Waffenstillstand im Vorfeld der Tagung würde Kevin Warsh natürlich von den Argumenten ein bisschen helfen. Die große Frage wird sein, wie geht es weiter mit der Guidance, also mit dem Dotplot, mit den Aussichten quasi, die bisher gegeben werden. Wie muss man sich das vorstellen? Der Ausschuss der stimmberechtigten Mitglieder geben also ihre Ziele an für Zinsniveau im weiteren Jahresverlauf, der Dotplot. Das ist also eine gewisse Messlatte für den Markt. Und wir haben die Diskussion, werden die Dotplots überhaupt noch veröffentlicht? Wird sich Kevin Warsh bei den Dotplots enthalten? Vielleicht schon sogar bei dieser Tagung. Das wird also sehr stark mit im Raum stehen und die Kunst wird sein, den Kapitalmarkt zufriedenzustellen. Ist er zu sehr im Lager der Tauben im Umfeld eines recht gut laufenden Arbeitsmarktes, aber im Umfeld einer insgesamt sehr hohen Inflation, könnten die Renditen der Staatsanleihen nach oben geschoben werden. Der Mittwoch wird also entscheidend sein. Mein guter Kollege Patrick DeWayne wird nächste Woche das Ruder übernehmen, weil ich kommende Woche auf der Cisco Connect im Panel sein werde. Freue ich mich sehr drauf. Spannende Diskussion zum Thema AI und Technologie und Wall Street. Und ganzen Tag Konferenz in Frankfurt. Und Patrick wird nächste Woche hier das Ruder übernehmen. Wir haben außerdem eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass die japanische Zentralbank Montagnacht die Zinsen senken wird. Gleichzeitig aber, um einen Anstieg der Renditen am langen Ende auszubremsen, könnte man das Tempo, was den Kauf und den Abbau vielmehr der Anleihen betrifft, beibehalten. Die englische Zentralbank dürfte am Donnerstag auch. Die Zinsen anheben. So, ansonsten haben wir nächste Woche bei den Ergebnissen nicht viel los. Wir haben Accenture und Kroger am Donnerstag. Wir haben Jabil am Mittwoch. Das sind alles jetzt keine besonders großen Highlights. Von daher wird da die Woche vergleichsweise ruhig. So, ganz kurz noch ein Blick auf die weiteren Up- und Downgrades an der Wall Street, bevor ich hier Schluss mache. Wir haben, wir haben schon, DoorDash wird das Kursziel gesenkt bei BTIG auf 225 Dollar. Diese Makrobedenken haben die Aktie belastet und obwohl die Aktie bewertungstechnisch einen Multijarestief erreicht hat, macht man sich Sorgen über die Substanz des US-Auftragswachstums, also der Buchungslage von DoorDash. Die Aktie wird trotzdem hier zum Kauf empfohlen, denn der Analyst sagt, dass Kunden aufkommen und die monatlichen App-Buchungen über dem Trend laufen. So, wir haben Fortinet bei Barclays, Kursziel angehoben auf 155 Dollar. Wir haben RH nach den Zahlen steigen die Kursziele bei Stifle auf 130 Dollar, bei Wells Fargo auf 175 Dollar. Bei Target steigen die Kursziele auf 145 Dollar, bei Guggenheim auch mit einer Kaufempfehlung. Also der Einzelhandelssektor müsste eigentlich jetzt von den sinkenden Ölpreisen und eventuell eben auch von einer Sektorenrotation profitieren. So, Guys, das war's. Ich wünsche euch einen guten Handelstag. Bis dann und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keine Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keine Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.