Heute ist Donnerstag, der 18. Juni. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Diese Folge heute ist eine Aufzeichnung. Vom Mittwoch und vor der Entscheidung der amerikanischen Notenbank. Aus persönlichen Gründen, es gab einen medizinischen Notfall im Familienkreis, haben wir keine tagesaktuelle Folge. Dafür aber ist dieses Marktgespräch besonders spannend. mit der Portfolio-Managerin Dr. Christina Bambach von der Vermögensverwaltung Eib & Wallwitz. Wir sprechen über die Zinsperspektive unter Kevin Warsh, dem neuen Chef der amerikanischen Notenbank. Wir diskutieren die Bewertungen im Tech-Sektor und über die Chancen einer besseren Marktbreite. Wie bewegt man sich in diesem Umfeld eigentlich am besten? Viel Spaß mit meinem Podcast. Kevin Walsh, was erwartet ihr von diesem Mann? Er will ja doch sehr vieles auch anders machen. Ja, was wahrscheinlich die größte Balanceakt von ihm wird und was auch anders sein wird, ist so ein bisschen die Flexibilität. Also es war ja unter Herrn Paul so, dass wir eigentlich relativ gut durch Dotplots zum Beispiel so ein bisschen die Forward Guidance, wohin geht's, am Markt erahnen konnten, uns ein bisschen Richtwerte geben konnte. Und wahrscheinlich wird Kevin Walsh das ein bisschen zurücknehmen, Also er plant ja vielleicht sogar die Dotplots abzuschaffen, möchte ein bisschen Flexibilität eben haben. Es könnte auch heute Abend sein, dass er eben keine Antworten auf die Zukunft beantwortet. Also ein bisschen pragmatisch, im Gegensatz zu Herrn Paul, der sehr erklärbarer war. Ja, man muss ja bedenken, dass die Notenbank eigentlich Überraschungen am Markt vermeiden möchte. Deshalb sind die eigentlichen Notenbankentscheidungen, das eigentlich Spannende ist eigentlich meistens die Pressekonferenz. Ob dann angehoben wird oder nicht, ist eigentlich im Vorfeld schon kommuniziert. Vielleicht kurz nochmal zur Erklärung, der Dotplot ist quasi von dem stimmberechtigten Board der Notenbank, die ihre Meinungen abgeben zur zukünftigen Zinsentwicklung. Ich frage mich vor allen Dingen, wie schmal der Pfad ist, auf den Kevin Walsh aktuell wandelt. Denn wir haben ja einerseits jetzt Ölpreise, die ein bisschen wieder zurücklaufen. Das Thema Iran wird zurückgerudert. Wir haben andererseits aber trotzdem auch Anleihenmärkte, die etwas nervöser geworden sind, was Inflation betrifft. Es ist ja oft so, dass der Kapitalmarkt in den ersten Monaten nach Benennung eines neuen Chefs erstmal ein bisschen Gegenwind sieht. Spielt das für dich eine Rolle als Portfolio-Managerin? Also guckst du da drauf und wie navigierst du das? Ja, das ist eine sehr gute Frage. Es ist tatsächlich so, dass der Markt natürlich in einer gewissen Weise erstmal testen will, Herr Walsh, wie funktioniert er und dadurch auch vielleicht ab und zu mal extremer reagiert. Aber es ist schon so, dass wir zumindest und ich auch versuchen als Portfolio-Managerin da durchzuschauen. Es gibt Fundamentaldaten, es gibt Fakten, Zahlen, Daten, Fakten. Wir wissen, wir können alles gut messen in der Regel, zwar nachlaufend, aber können es messen. Und deswegen ist es für mich ganz klar, dass ich mich darauf konzentriere. Es ist wahrscheinlich schon so, natürlich die Pressekonferenz, du hast es gerade angesprochen. Ist da noch Spielraum, dass doch die Zinsen quasi angehoben werden, wird dazu was gesagt oder dieser Easing-Bias, dieser Kontext, wo jetzt eigentlich die ganze Zeit ein bisschen Zinssenkung ja eigentlich vor allem Anfang des Jahres im Gespräch waren, fällt das raus aus dem Text. Also das wird schon ein Indikator auch für uns sein, mit was werden wir rechnen müssen, aber grundsätzlich sollte, und das hast du ja auch schön gesagt, eigentlich keine große Marktreaktion durch eine FED-Sitzung zu erwarten sein. Und trotzdem wird man bei Kevin Walsh jetzt die erste Fettsitzung natürlich genau hinschauen, wie kommuniziert er, was wird er denn jetzt anders machen. Er hat ja auch intern kommuniziert, schön, dass ich da bin, ich bin für euch da, ich halte an die Tradition fest, aber es wird sich viel ändern. Mich würde mal der Blick auf die Inflation interessieren. Wir sehen jetzt, dass die Ölpreise wieder deutlich zurücklaufen. Aber es gibt auch andere Faktoren, die Inflation mit beeinflussen. Und wir haben oft die Diskussion bei uns auch im Podcast und auch auf YouTube in der Community, dass wenn du immer wieder Ereignisse hast, die immer temporär sind, wenn du fünf temporäre Ereignisse hast, dann ist es nicht mehr temporär. Covid bei Inflation, temporär. Reziproke Zölle war temporär, aber auch Inflation. Jetzt haben wir Iran, das ist temporär, aber auch Inflation. Wird die Inflation strukturell jetzt mit einem vielleicht oder hoffentlich haltbaren Frieden im Iran weiter zurücklaufen? Und glaubst du, die amerikanische Notenbank wird in diesem Jahr die Zinsen anheben? Also, dass wir einen Ölpreis sehen von 70 bis 90 wie in den letzten Jahren, ist wahrscheinlich eher unrealistisch für uns, weil es einfach tendenziell immer wieder zu Spannungen, zu Verknappungen kommt. Das heißt, ein Ölpreis zwischen 80, 90, ich glaube, wir sind gerade bei 84 Dollar. Das Barrel ist schon die Range, wo wir oder ich auch denke, dass wir da uns in der Zukunft einpendeln. Weil je nachdem, wie jetzt auch am Freitag der Iran-Deal dann gegebenenfalls unterzeichnet wird oder nicht, was verlangt der Iran? Gibt es vielleicht doch eine Art Maut? Woher kommt das Öl? Wird die OPEC wirklich mehr fördern? Also wir haben tendenziell einfach immer mehr damit zu, gerade im Energiesektor, wir haben eben KI, die massiv Energie auch benötigt. Und das ist natürlich ein Riesenteil der zumindest Headline-Inflation, die tendenziell eher erhöht bleibt. Ich meine, das Schöne am Kapitalmarkt ist, man kann ja alles zerfleddern und es ist nie schwarz-weiß und eigentlich ist es dann eben doch auch am Ende ein bisschen kompliziert. Denn das wirft natürlich zwei Fragen auf. Öl 80 Dollar, ist das überhaupt eine Problemmarke für die Märkte? Und wir haben ja mit jedem Quartal, das voranschreitet, wieder die Vorjahresvergleiche, die rausrutschen. Also von daher bleibt es abzuwarten, ob die Inflation dann zurückkommt oder nicht. Ich würde vermuten, dass die Kerninflation ein bisschen zurückkommt, dass die Notenbank nichts machen wird in diesem Jahr. Wenn du recht hast, und sie könnte vielleicht etwas machen, Ich glaube nicht, dass das der Aktienmarkt so einfach verdauen würde. Also gerade so auch mit dem Blick auf vergangene Spekulationsphasen, die sehr bullish waren, sind der Zinsanhebung nicht unbedingt das, was sich die Wall Street dann wünscht. Also wenn wir 2021, 2022 anschauen, hatten wir natürlich massiven Zinsanhebungszyklus. Das hat der Aktienmarkt ja gar nicht gut verdaut, gerade im Wachstumsbereich. Das ist natürlich auch ein bisschen die Frage, und deswegen sind die Pressekonferenzen ja so wichtig, wie bereitet die FED den Markt darauf vor? Was ist zu erwarten? Kommt es aus dem Nichts? Also sollte die FED jetzt heute Abend plötzlich erhöhen, wird das sicherlich für den Markt erstmal ein Schock sein, ein Negativer. Also so ein bisschen das Feingefühl muss ja auch mit den Worten kommen. Deswegen ist ja meistens die Erhöhung oder die Slenkung oder ob jetzt eine Veränderung kommt. Nicht das Spannende, sondern auch bei der EZB das Gleiche, bei der FED die Konkurrenz. Ob jetzt eine kommt oder nicht, ich bin da nicht so ganz sicher, ob es jetzt wirklich zum Eklag käme. Aber natürlich ist generell eine Zinsanhebung in so einem Spätzyklus, wo wir am Aktienmarkt eigentlich gerade sind, nicht das Beste. Nochmal zur Klarstellung. Heute heißt gestern. Danke. Weil dieser Beitrag wird an diesem Donnerstag ausgestrahlt. Das ist eine kleine Voraufzeichnung. Und vielleicht, um es nur nochmal klarzustellen, du rechnest natürlich nicht mit einer Zinsanhebung jetzt an diesem Mittwoch. Nee. Okay, gut. Also wir haben jetzt eigentlich schon viel zu viel über Inflation und Zinsen geredet. Und es gibt ja auch eine Marke bei den 10-jährigen Renditen, unter der wir liegen, die für den Aktienmarkt relevant sind. 4,6 Prozent im 10-jährigen Bereich, das war immer die Schmerzgrenze. Davon sind wir eine ganze Ecke entfernt. Lass uns mal über das Entscheidende sprechen an der Wall Street. Wir haben sehr starkes Ertragswachstum im S&P 500, insbesondere im Tech-Sektor. Wir haben eine Wirtschaft, die nominal auch sehr stark wächst und anscheinend sogar noch eher Anschwung gewinnt, als Anschwung zu verlieren. Was bedeutet das für dich als Portfolio-Managerin, auch wenn man sich die Sektoren mal anschaut an der Wall Street? Ja, legst du direkt den Finger in die Runde rein. Ja, das ist die Kunst. Es ist natürlich so, du hast den S&P angesprochen, wir sind glaube ich hier bei plus 10, und 6,5% kommt aus dem Sektor Information Technology. Also wir haben weiter eine super starke Marktkonzentration. Es ist für uns als Portfolio-ManagerInnen glaube ich wirklich schwierig. Ihr könnt ja nicht All-in-Tech machen. Richtig. Also wenn man ein Portfolio diversifizieren möchte, wenn du eben in jeglichen Marktphasen eine gute Performance auch anstrebst, das ist natürlich sehr riskant. Markowitz hat schon gesagt, don't put all your eggs in one basket. Da ruft der Kunde an und sagt, liebe Christina, warum ist die Performance weniger? Weil irgendwie nicht all in tech. Aber wie navigiert ihr das? Das ist ja tatsächlich für einen Portfolio-Manager, der auch an Kapitalsicherheit denken muss und an Volatilität denken muss. Gar nicht so einfach, oder? Ja, also wir haben zum Glück Kunden, die man mit an die Hand nehmen kann und viel erklären kann. Es ist so, dass jetzt zum Beispiel Healthcare, also auch im S&P 500 hat der Healthcare-Sektor, glaube ich, plus minus null dieses Jahr gemacht. Hat auch, glaube ich, nur 1% Gewinnwachstum. Also Wachstum wird an der Börse gerade gut bezahlt. Ist eigentlich ein klassischer Diversifikator. Läuft dieses Jahr gar nicht. Konsum läuft nicht. Schau dir die Luxuswerte an. Also LVMH über Caring. Es ist einfach schwer, so Qualitätsunternehmen, die jetzt eben nicht im Halbleiter-Chip-Bereich sind, beizumischen, weil die jetzt einfach dieses Jahr und auch letztes Jahr war das ja schon ein schwieriger Bereich. Software-as-a-Service. Das ist Salesforce zum Beispiel, eine Nestle. Also es gibt so viele Unternehmen, die ich jetzt aufzählen könnte, die eigentlich in ein Portfolio eine schöne Diversifikation bringen. Aber es nützt halt nicht nur der Diversifikations wegen. Würdest du denn das Jahr insgesamt, wenn man jetzt den Index anschaut, sagen wir, mein Gott, ein mega Jahr. Ich meine gerade von den Tiefs im S&P, bumm, nach oben gedonnert, ohne Ende. Wenn du Chip-Memory-Werte hattest, bist du eigentlich schon am Mond angelangt, SpaceX in Richtung Mars, ja. Kursumsatzverhältnis 120, also alles läuft, alles ist wunderbar. Aber wie würdest du denn dieses Jahr beschreiben, auch aus deiner eigenen Wahrnehmung? Anstrengend. Also ich bin jetzt seit sechs Jahren als Portfolio-Managerin tätig. Du fragst dich jedes Mal, kannst du das überhaupt? Das ist immer wieder eine Überraschung. Bin ich ja froh, dass ich nicht der Einzige bin. Kannst du dich trösten, nach 100 Jahren an der Börse fragt man sich das auch noch. Es ist super spannend. Du lernst natürlich auch super viel. Der Markt, this time is different, gibt es eigentlich nicht. Aber irgendwie schon ab und zu, zumindest wenn man kürzere Zyklen anschaut. Ich glaube trotzdem, dass wenn man seine Strategie hat, wenn man sich immer mal wieder besinnt auf Fundamentaldaten, ist es gerechtfertigt, 120-faches nicht Umsatz, sondern Price-Earnings-Ratio zu zahlen. Macht es Sinn in einem Portfolio, das vielleicht auch Chip-Exposure hat? Also es gibt auch viele Sachen, wo man einfach neu ansetzen muss. Die Korrelationen, Aktienanleihen sind gestiegen. Es gibt einfach viele Bereiche, wo man als Portfolio-Managerin auch mit Wissen, mit Buchwissen, was man an der Uni, was man in seinem Alltag in den letzten sechs Jahren gelernt hat, trotzdem weiterkommen kann. Es waren keine einfachen Jahre oder dieses Jahr war nicht einfach, aber trotzdem hat man doch auch viele Unternehmen, wo man eigentlich auch außerhalb des Chip-Sektors eine ganz gute Performance machen kann. Okay, machen wir mal ein bisschen Butter bei die Fische. Schauen wir uns mal die Märkte und Sektoren an. Morgan Stanley sagt, jetzt, wenn wir Frieden mit dem Iran haben und er hält, sehen wir eine bessere Marktbreite und wir sehen andere zyklische Sektoren, die mehr Rückenwind bekommen, nämlich Consumer Discretionary, also Einzelhandelskonsumwerte, Transportwerte und Regionalbanken. Bessere Marktbreite wäre eigentlich ganz gut, oder? Ja, wobei, ich habe heute schon mal nachgeschaut, der gleichgewichtete S&P ist tatsächlich vor dem S&P selbst. Also es ist schon, je nachdem, wo man hinschaut, weil Materials, eine Honeywell, eine Caterpillar hatten ja auch wirklich eine sehr, sehr gute Performance dieses Jahr. Sind auch AI angebunden. Das ist wirklich faszinierend, wenn man eine Honeywell anschaut. Honeywell hat vor ein paar Wochen Quantinuum an die Börse gebracht im Bereich Quantum Computing. Honeywell hält immer noch eine sehr hohe Beteiligung. Boom, 15 Milliarden wert. Honeywell gliedert Aerospace-Bereich raus Ende Juni. Auch spannend. Ich habe sie im Portfolio. Ist aber keine Kaufempfehlung, weil bei mir geht es auch gelegentlich ganz kräftig mal die andere Richtung. Und Caterpillar ist auch AI getrieben letztendlich. Fast alles AI mittlerweile, hat man ein bisschen das Gefühl. Ja, bist du echt nicht so. Du bist noch anfassbar. Aber Spaß beiseite. Ja, der Equal Rate Index hat schon aufgeholt. Wir sehen eine bessere Marktbreite. Wenn man lange Börse gemacht hat, dann ist eine bessere Marktbreite ja nicht unbedingt auch bullisch für die Index-Ebene. Also wenn Halbleiter anfangen zu korrigieren, wenn das jemals passieren sollte, und wir sehen eine bessere Marktbreite, so eine Reallokation von Kapital, kann das oftmals den Gesamtmarkt erstmal runterziehen. Das ist auch, glaube ich, die Chance, wo ein aktiver Manager, wie wir es sind, auch wieder seine Expertise zeigen kann. Also wir hatten es, ich glaube, letzten Freitag vor eineinhalb Wochen, wo es den massiven Ausverkauf gab. Was ist gelaufen? Also solche Bereiche wie Software as a Service zum Beispiel, was lange jetzt tot geblieben ist. Also es gibt auch Werte, glaube ich. Es ist immer noch tot. Ja, ich höre auf. Es ist immer noch tot. Finde ich aber ehrlich gesagt ganz spannend, denn gut, ich meine, das ist eine Glaubensfrage. Ja, absolut. Das wird spannend. Also der ganze Sektor ist ja massiv abgestraft und sicherlich auch teilweise zurecht. Aber auch da ist eine Salesforce und ServiceNow zum Beispiel, sind die wirklich dann obsolet? Macht das Pricing vielleicht nicht per Lizenz, sondern eben per Workflow dann doch, hat das eine Überlebenswahrscheinlichkeit? Also es gibt durchaus auch spannende Seiten, dann wenn Chip mal oder der ganze Halbleiter-Sektor mal eben nicht mehr so performt. Ist das eigentlich für dich ein Problem? Also ich rede mal über meine Probleme. Da kannst du mir sagen, ob dir das ähnlich geht. In der Dotcom-Ära. War die Welt ja eigentlich noch einfach. Da hat halt irgendeine Internetbude aufgemacht, dann haben sie da so Fingerpuppen gehabt. Aha, okay, die verkaufen Hundefutter. Konnte man irgendwie noch verstehen. Jetzt sind wir in einer Ära, in der wir plötzlich reden über GPUs, Grafikprozessoren oder über CPUs oder zum Beispiel auch über TPUs von Google und von Microsoft und ich sitze dann immer da und denke mir so, was ist denn das eigentlich? Ja, so ein Typ. Und auf einmal stehen in den Börsenprospekten nicht mehr Umsätze drin, sondern es ist von Token-Economy die Rede. Token-Expenditure kühlt aktuell ab. Die Begriffe ändern sich und gefühlt wird diese AI-Welt, die ja am Aktienmarkt so dominant ist mittlerweile, ist die Welt wesentlich komplexer geworden. Du bist bis zur Portfolio-Managerin. Ja. Musst du nicht gleichzeitig auch noch ITler sein? Das ist eine sehr berechtigte Frage. Mir geht es immer wieder so, dass ich mir denke, das hast du jetzt schon dreimal nachgeschaut, das müsst ihr wissen, aber du verstehst es halt nicht. Was ist der Unterschied zwischen Cisco und Arista? Was macht Intel und was macht Dell? Wo in der Wertschöpfungskette sind die? Also auch große Unternehmen, die sich ja immer wieder neu erfinden, auch jetzt gerade in so einem Zyklus, fangen plötzlich an, neue Geschäftsbereiche zu haben, von denen man vorher fast noch gar nichts gehört hat. Wie funktioniert Liquid Cooling? Diese ganzen Sachen, die jetzt eigentlich erst neue Technologien sind und dann sind wir noch nicht mehr im Softwarebereich KI. Also wie funktioniert eine LLM? Was brauche ich dafür? Ich glaube tatsächlich, und das merke ich immer im Umfeld, dass alle neu lernen müssen. Wir sitzen alle im gleichen Boot. Wir können es alle schwer einschätzen. Wir können alle nicht sagen, wie eine Token Economy gepreist wird, funktioniert. Der Kreislauf, der da im Endeffekt mit OpenAI angefangen hat, von Investitionen angefangen über auch Erlöse und Umsätze. Es wird sehr spannend und ich glaube, das ist auch eine Chance. Wir können uns alle neu weiterbilden. Bist du amerikanisch? Das gibt es ja gar nicht. Amerikanische Münchnerin hier. Nein, nein, nein. Aber es ist klar. Die Old Economy hat natürlich jetzt einfach ein bisschen Schatten, gerade drauf. Aber auch das wird weiterhin bestehen bleiben. Ey, wir müssen weiterhin essen. Also es gibt schon auch, es ist nicht alles nur tech. Ja, also ich sage mir mal, ich muss weniger essen, damit ich mal die Punde wieder runterkriege. Wenn die Community dann wieder sagt, ach, der Koch, der hemmt das Platz wieder aus allen Nächten. No body shaming, please. No body shaming, ja genau. No body shaming, um es hier nochmal zu sagen, an alle, die hier zuhören. Wir haben ja nicht nur eine technologisch komplexere Welt, in der wir uns bewegen, sondern man hat auch zunehmend den Eindruck, dass sich die Spielregeln in der Corporate Welt insgesamt ändern. Also wir sehen so viele Verflechtungen, dass die Art und Weise, wie diese dominanten Unternehmen in der Welt funktionieren und die Transparenz dahinter auch wesentlich komplexer wird. Und gleichzeitig machen diese Unternehmen etwas, was Amazon schon zur Jahrtausendwende gelehrt hat. Who cares about profits? Cashflow ist entscheidend. Und der Cashflow bricht ja überall aktuell bei den Hyperscalern ein. Wie nimmst du das wahr, diese Veränderungen, wie Unternehmen selber funktionieren und diese Strukturen, die wir dadurch letztendlich bekommen, Unternehmen, die auf einmal nach einem Börsengang Tage später zu den viertel oder fünf wertvollsten Unternehmen der Welt gehören? Ja, also jetzt bei SpaceX ist natürlich das Problem, dass es einfach auch so spät an die Börse kam und jetzt durch die ganzen passiven Investments natürlich auch nochmal eine andere strukturelle Nachfrage reinkam. Das ganze Hype-Thema, wir sind natürlich, gibt ja auch einen Grund, warum diese Unternehmen jetzt an die Börse kamen. Am besten Zeitpunkt hätte es wahrscheinlich nicht gegeben oder würde es nicht geben. Zumindest für die, die schon so lange investiert sind. Richtig. Und es ist aber natürlich, die Unternehmen werden immer komplexer. Also schau dir Amazon an, als Buchhändler angefangen, irgendwann eben E-Commerce, dann Cloud. Also die wachsen ja auch in ganz, ganz viele unterschiedliche Geschäftsbereiche rein. Wie bewertet man das Unternehmen? Ist das noch some of the parts, dass ich die kleinen Unternehmen quasi selbst bewerte innerhalb des großen Unternehmens? Also es wird immer komplexer, auch die Beteiligung, wie du sie gerade angesprochen hast. Wann macht man ein Carve-out von der Beteiligung? Wann verkauft man das? Vielleicht mal als kleiner Einwurf. Die Tech-Unternehmen hatten im ersten Quartal S&P 500, wenn man die Magnificent Seven nimmt, 60 Prozent Gewinnwachstum. Und dann waren ein Dritte des Gewinnwachstums nur Gewinne aus Beteiligung an anderen noch privaten Unternehmen. Also man sieht, dass diese, ich beteilige mich an dir, ich gebe dir Geld, aber du kaufst dann meine Waren wieder. Also wie viel Transparenz ist da eigentlich? Wie viele Doppelbestellungen gibt es eigentlich in der AI-Infrastrukturwelt wegen der Engpässe? Also es ist, ich finde, ein bisschen intransparenter geworden. Und gleichfalls eben auch mit mehr Fragen. Also es gab ja schon vor zwei Jahren, einige, die sagten, also der CapEx-Boom hat eigentlich schon den Zenit erreicht. Jetzt sagt Morgan Stanley nächstes Jahr 1,1 Billionen Dollar. Es geht immer weiter nach oben. Wir kommen jetzt auch in eine Phase rein, das darf man nicht unterschätzen. Ich war gestern bei der Cisco Connect in Frankfurt auf der Bühne. Das nächste große Ding, wenn man mal darüber nachdenkt, ist ja immer noch KI. Das ist eigentlich die zweite Welle KI. Also Rechenzentrum, Sicherheit, Stromversorgung, das Abwandern von KI aus der Welt des Bildschirms in die Embodied AI und Humanoid AI bis zur Raumfahrt. Und alles bedeutet eigentlich noch kapitalintensiver, geopolitisch noch kritischer. Trump schaltet dann einfach mal, weil er will, über Nacht Fable Five ab von Anthropic. Also die Reibungen nehmen eher zu, die Investitionen werden wahrscheinlich eher noch hoch bleiben. Und ich finde, das macht die Frage auch bei den Chip- und Memory-Werten so unglaublich schwer. Ist es eigentlich fast sinnlos, sich hinzustellen und zu versuchen, ein Zenit vorherzusagen, weil die nächste AI-Welle bis hin zu Quantum Computing in den nächsten drei, vier Jahren eigentlich zwangsläufig Engpässe generieren werden? Ja, das ist natürlich der Grund auch, warum der SK High Nix, eine Micron, eine Samsung über 100 Prozent, fast 200 Prozent gemacht haben year-to-date. Aber es ist natürlich auch so, dass irgendwann neue Markteintritte da stattfinden. Also wenn etwas sehr lukrativ ist, dauert es einem meistens ein bis zwei Jahre und dann hast du auch andere Player in den Bereichen. Das ist auch das, was so ein bisschen vom Markt gerade antizipiert wird, wenn man sich die Umsätze anschaut. Also 2027 wird nochmal GPUs, Flash-Memories und so weiter, Engpässe sein und dann irgendwann hat eben auch der Markt eine Sättigung. Die Frage, die ich mich stelle, um es mal in einfachen Worten auszudrücken, wenn ich mein Haus mit deutlich teuren Ziegeln baue, als mein Nachbar, der vor fünf Jahren gebaut hat, bin ich mir sicher, dass ich in fünf Jahren eben einen schlechten Return on Investment auf meinem Haus habe. Und das ist so ein bisschen die Frage, wo es dann hingeht. Also wenn ich jetzt extrem teure Rechenzentren baue, weil ich gerade die Kapazität brauche. Was ist in fünf Jahren? Und ich finde, man sieht es so ein bisschen auch schon am Earnings Estimates, also Information Technology, glaube ich, der Sektor plus 50 Prozent dieses Jahr. Aber wenn wir jetzt mal auf den S&P schauen, nächstes Jahr sind noch 15 Prozent für den Gesamtmarkt erwartet. Also irgendwann ist dieser Peak auch erreicht. Die ganzen Big Tays haben jetzt zum Beispiel auch Anleihen ausgegeben, also extrem hohes Emotionsvolumen, um das auch mitzufinanzieren. Und Aktien. Und Aktien, genau. Wir hatten jetzt die Kapitalerhöhungen dann auch noch. Also wir sind schon in einem Markt, wo schon sehr, sehr viel gerade auch stattfindet und irgendwann muss dann auch mal ein Ende dahingehend kommen. Schlichtweg natürlich auch dadurch, dass die Vorjahresvergleiche eben immer schwieriger werden zu schlagen. Ja. Und man merkt ja auch tatsächlich schon hier und da bei den Meldungen, dass also eine Uber und eine Microsoft versuchen jetzt Token Maxing wieder ein bisschen zu unterbinden. Wir haben natürliche Begrenzungen schlichtweg beim Thema Strom, auch beim Thema Regulatorik. Letztendlich gesehen sehen wir auch wachsenden Widerstand in der Bevölkerung. Sundar Pichai von Google wurde bei Stanford quasi von der Bühne geboot. Also es ist faszinierend zu sehen, wie die Stimmung auch letztendlich gesehen dreht. Aber ich finde wirklich vorherzusagen, wann der Wendepunkt kommt, ist ausgesprochen schwer. Ich habe es in diesem Jahr versucht. Ich bin ordentlich verhauen worden dafür, das muss ich ganz klar sagen. Ich hatte ein Interview mit Larry Williams, sehr erfolgreicher Trader an der Wall Street. Und der sagte, look, wenn ich in eine Kneipe gehe, dann suche ich mir den Schwächsten aus zum Verprügeln und nicht den Stärksten. Und das war so ein bisschen meine Lehre. An der Börse wird nicht die Vergangenheit, nicht das Jetzt und Heute, an der Börse wird die Zukunft gehandelt. Was im echten Leben passiert, ob die Wirtschaft gerade läuft oder eben nicht, das finden Börsianer meistens schneller heraus als diejenigen, die mit Börse nichts am Hut haben. Vollkommen richtig, es gibt immer ein Licht am Ende des Tunnels. Nur könnte es eben auch ein Zug sein. Und genau deshalb bin ich Börsianer aus Leidenschaft. Ich lasse mich ungern überraschen und bin lieber bestens informiert. Seit fast drei Jahrzehnten begleitet mich das Handelsblatt an der Wall Street. Es ist kein Zufall, dass mein Podcast vom Handelsblatt gefeatured wird. Für diejenigen, die noch kein Handelsblatt-Abo haben und den vollen Zugriff auf alle Inhalte genießen möchten, habe ich heute unter handelsblatt.com-mehr-aktien ein Vorzugsangebot. Damit könnt ihr das digitale Handelsblatt vier Wochen lang für nur einen Euro testen. Als Abonnent bekommt ihr außerdem den wöchentlichen Geldanlage-Newsletter mit klaren Empfehlungen und Finanztipps. Den Link zum Probemonat findet ihr in den Shownotes. Werbung Ende Ich möchte nochmal auf einen Punkt gehen, die Frage der Bubble, die einem immer wieder gestellt wird. Also ich weiß nicht, ob du die auch oft hörst, sorry, in deinem Kundenkreis. Aber George Soros hat hier ein wunderbares Zitat vor vielen, vielen Jahren gesagt, der es eigentlich wirklich sehr schön zusammenfasst. Eine Bubble besteht immer aus zwei Komponenten. Die erste Komponente ist der Trend basiert auf Realität. KI ist eine Realität. Elektrizität war eine Realität. Die Eisenbahn im 19. Jahrhundert war auch eine Realität. Der PC und das Internet waren auch eine Realität. Trotzdem ist der Nasdaq um 80 bis 90 Prozent gesunken auf den Platzen der Bubble, weil die zweite Komponente die Fehlwahrnehmungen sind, die aus diesem Trend erwachsen. Und da bin ich bei den ganzen Schätzungen, um den Kreis mal zu schließen. Wir hatten in den letzten Monaten, das hat auch die Rallye im Tech-Sektor mit angefacht, 70 Prozent Anstieg bei den Revidierungen. Also die Analysten haben ordentlich Gas gegeben. Saisonal tippt das jetzt so ein bisschen mit nach unten. Und ich glaube, das darf man eben nicht vergessen. Du hast es ja schon angesprochen, nächstes Jahr 15 Prozent Wachstum in manchen Segmenten. Dass schlichtweg das Nachschlassen der Dynamik selbst kombiniert mit den Schätzungen, die dann überhöht sind, allein das kann im Prinzip einen Rücklauf auslösen. Ja, absolut. Also dem kann ich nur zustimmen. Man hat ja meistens erst so eine Untertreibung. Dann merkt man jetzt, wie die Analysten korrigiert haben. Das ist eine absolute fast schon Übertreibung, weiß man nicht. Momentan haben die Unternehmen noch geliefert. Aber irgendwann muss ja mal, die müssen ja immer wieder einen draufsetzen, um eben 50 Prozent Gewinnwachstum ausweisen zu können. Und das wird irgendwann natürlich schwierig. Ich muss sagen, ich saß letztes Jahr, Anfang des Jahres schon da und dachte mir, okay, irgendwann wird es doch dieses Jahr mal krachen. Den Liberation Day ausgenommen, war ich dann natürlich falsch gelegen. Und es ist auch so ein bisschen die Frage, wie kann man den Markt timen, kurz vor einer Blase oder auch nicht. Kann durchaus länger laufen, als man denkt, Momentumfaktor. Ich bin 25, ich sehe aus wie 60, ja. Ich meine, man kann an der Börse wirklich schnell alt aussehen und ich finde, dieses Jahr ist ein schönes Beispiel dafür gewesen, denn ich meine, du fängst dann an, gegen etwas zu wetten, das extrem heiß läuft, bei dem man nicht weiß, wann die Kehrtwende kommt. Also wenn ich Charts sehe, die parabolisch durch die Decke gehen, dann muss ich mich wirklich zwingen, so einen Wert noch zu kaufen. Schaut ihr solche Werte dann überhaupt noch an als Portfolio-Manager? So bumm, 10 Prozent heute, 30 morgen, bumm, 40 übermorgen. Wahnsinn. Also ich glaube, das Rationale in mir sagt jetzt natürlich, schau nicht auf diesen Chart, weil im Endeffekt schau auf die Zukunft, die wird gehandelt. Schau dir das Sanddisk an. Wir haben letztes Jahr, glaube ich, 30 Milliarden, nächstes Jahr 180 Milliarden, um Gewinn. Das sind auch parabolische Earnings, die da wachsen. Aber grundsätzlich ist es natürlich so, dass... Gewinn oder Umsatz? Ich glaube, Gewinn. 30 auf 180 Milliarden, würde ich mich nicht täuschen. Mir ist aber nicht, dass du jetzt was falsch gesagt hast. Ja, also jetzt der Disclaimer sagt, checkt das bitte noch mal. Irgendwoher müssen die 700 Prozent der Data kommen. Ja, ja, ja. Ich würde dich auch nie in Frage stellen. Aber das ist natürlich was, da schaust du als Portfolio-Menschel drauf und denkst ja, holy, eine so eine Aktie würde ja reichen im Portfolio, am Ende des Tages auch mit 2% Gewichtung. Aber nichtsdestotrotz ist es natürlich da auch wieder Gier versus Demut und Vernunft. Also ein bisschen die Waagschale. In einem Moment im Markt, wie es gerade ist, kommt man sich doof vor, solche Aktien nicht einzusammeln. Wäre das nicht schön, Christina, wenn wir beide ein bisschen mehr irre sein können? Noch irre? Ja, also einfach mal so Hirn ausschalten und Cashflow. Ich meine, who cares? Hebel Leverage rein. Guck mal, was sitzen wir hier noch in München? Ja, es kommt ein bisschen darauf an, was man wahrscheinlich für ein Typ ist. Ich schlafe ganz gerne nachts ruhig und habe gerne Unternehmen einfach, wo ich weiß, was die machen, was da nächstes Jahr keine minus 20 steht, zum Beispiel bei den Umsätzen, weil die DRAM Preise doch irgendwie sich halbiert haben. Also von daher ist ja auch immer Risikorendite. Das sollte man ja nicht ganz vergessen. Ja, aber ein bisschen Positively Crazy ist jetzt auch nicht schlecht. So, also, ja, wo sind wir denn stehen geblieben? Wo ziehen wir ein Fazit bei diesem Gespräch? Wir haben eine ganze Weltreise gemacht. Chip-Werte, Memory-Werte, Technology, Nasdaq, Gewinnwachstum ist da. Morgan Stanley sagt, 8000 S&P Ende des Jahres. Ich halte ja von solchen Zahlen nicht so wahnsinnig viel. Ob es jetzt 8000 sind oder 8100 oder 7800. Aber zu guter Letzt begründen Sie es damit, dass Sie sagen, das Ertragswachstum ist da, das soll auch bleiben, die Konjunktur wächst, die Notenbank dürfte ... Nicht anheben oder wenn überhaupt nur einmal. Also eigentlich ist das Umfeld positiv. Selbst wenn wir im Sommer mal durchatmen sollten. Wie siehst du denn bis ins Jahresende hinein die Entwicklung? Frag mal meine Glaskugel hier. Nee, das ist natürlich schwierig. Also ich glaube schon, dass wir einfach aufgrund dessen, dass die Gewinne ja wirklich untermauert sind, dass wir durchaus auch eine Berechtigung haben, dass wir das Ende ganz positiv rauslaufen in diesem Jahr. Was dann nächstes Jahr wird, ist so ein bisschen das Fragezeichen. Also ich bin schon positioniert dafür, dass wenn der Chip-Sektor mal korrigiert und auch durchatmet, dass dann andere Bereiche in meinem Portfolio vielleicht, die jetzt eher uninteressant waren für den Markt und auch eine Performance liefern. Das ist ja das Schöne. Und wenn ein Sektor nicht läuft, kann es durchaus sein, dass ein anderer läuft. Und das macht eben auch ein diversifiziertes Portfolio aus. Auch wenn es momentan natürlich absolut schmerzhaft ist, wenn man einfach nur auf die Indizes allein schon schaut. Halleluja und Amen, sage ich mal an dieser Stelle. Da merkt man, du schaust als Portfolio Manager ins nächste Jahr. Ich schaue auf den nächsten Podcast, die Opening Bell. 24 Stunden reichen mir schon aus. In dem Sinne, Christina, erste Sendung mit dir, Sonderpodcast. Ich freue mich, dich mit an Bord zu haben. Es macht richtig Spaß. Man merkt auch, das Thema begeistert dich. Du bist mit Freude dabei. Und ja, guter Startschuss. Danke und viel Spaß beim Zuschauen und Zuhören. Tschüss. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keiner Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.