Heute ist Mittwoch, der 8. Juli. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Ja, ein Cocktail der Belastungsfaktoren. Wir haben Unruhen im Iran. Die USA haben letzte Nacht umfangreiche Luftangriffe umgesetzt. Die größten seit Unterzeichnung des Memorandum of Understandings. Und Donald Trump betont, dass die Waffenruhe mit dem Iran vorbei sei. Zumindest aus seiner Sicht. Wer in seinem Team die Verhandlungen weiterführen will, dem wird er nicht im Weg stehen. Also damit lässt er eben doch einen Spalt offen. Aber der Ölpreis zieht an. Die Renditen der Staatsanleihen ziehen im Schlepptau damit ebenfalls an. Und wir befinden uns am Anleihemarkt gerade in einem Vakuum. Denn erst am Dienstag werden die Verbraucherpreise gemeldet. Da sehen wir also Zurückhaltung. Erschwerend kommt hinzu, dass heute Abend das Sitzungsprotokoll der letzten Tagung gemeldet wird. Und hier geht man davon aus, dass die Tonalität eher in Richtung der Falken tendieren wird. Ansonsten setzen sich auch die Abverkäufe bei den AI-Werten fort. Das hatten wir schon in Asien gesehen. Samsung erneut 8% im Minus. Wir haben Micron erneut auf der Verliererseite. Beide dieser Aktien befinden sich übrigens mittlerweile in einem Bärenmarkt. JP Morgan betont, wir setzen auf eine taktische Gegenbewegung bei Tech Momentum Aktien. Bei Chip- und Memory-Werten auch wie dem auch sei, heißt das nicht, dass damit langfristig der Kurs nach oben, der Weg nach oben wieder frei ist. Ja, einen schönen guten Morgen mit den Futures im Minus, aber deutlich über den Tagestiefs. Wir hatten die Futures zeitweise 400, 500 Punkte auf der Verliererseite. Allein auf den Nasdaq haben diese Kursverluste vor dem Opening bereits nahezu halbiert. Also man sieht, dass bei The Dip zumindest ansatzweise in die Schwäche sichtbar ist. JP Morgan äußert sich heute Morgen und sagt, wir rechnen mit einer taktischen Gegenbewegung, unter anderem bei den Tech-Momentum-Aktien. In den letzten Jahren haben Korrekturphasen ein Volumen von etwa 10 bis 15 Prozent ausgemacht. Aktuell liegen wir bei einem Rücklauf von etwa 13 Prozent. Schauen wir uns das vorbörsliche Minus heute an, müssten wir dann tatsächlich eher um die 15 Prozent liegen. Und man geht davon aus, dass wir einen Tactical Rebound sehen an taktische Gegenbewegungen, unter anderem bei den Halbleiter- und Memory-Werten. Wobei das nicht automatisch dann langfristig grünes Licht bedeutet. Es steht immer noch die Frage im Raum, wie jetzt die Berichtssaison anläuft, was die Hyperscaler sagen werden. Zum Thema AI, Infrastrukturinvestitionen und ob die Erwartungshaltungen insgesamt immer noch zu hoch sind, siehe die Kursverluste bei Samsung Electronics und die Werte schlossen gestern Nacht in Asien erneut unter Druck. Facebook-Samsung hat jetzt in zwei Handelstagen 16% verloren, 8% auch gestern Nacht. SK Hynix 6% im Minus, da beginnt jetzt in Kürze der Handel auch an der Wall Street. Und der Cosby immer eine schöne Messlatte für die Halbleiterwerte. Ich meine, der Cosby ist wie gesagt eigentlich nur Samsung Electronics und SK Hynix ein Minus von 6%. Aber wir sehen auch in Asien eine Sektorenrotation, während die großen Chip- und Memory-Werte in Südkorea unter Druck standen. Hatten wir in China stärkere Kursgewinne, zum Beispiel Baidu 6% im Plus, Alibaba 12% im Plus, das hängt vor allen Dingen mit positiven Kommentaren zusammen zum aktuellen Quartalsverlauf. Auf Lenovo konnte sieben Prozent zulegen und Taiwan Semiconductor ein Prozent im Plus. Sehr ähnlich also wie die Situation hier in den USA. Wir haben die Lücke zwischen den Halbleiteraktien und den Hyperscalern, die sich ein bisschen annähert. Gestern waren die meisten Hyperscaler auf der Gewinnerseite. Microsoft zum Beispiel, Amazon, Google schlossen gestern alle gegen den insgesamt sehr schwachen Trend im Halbleiter- und Memory-Bereich freundlich. Also eine ähnliche Rotation. Die Hauptstory heute natürlich sind die steigenden Ölpreise und die im Zuge dessen auch steigenden Renditen bei US-Staatsanleihen im langlaufenden Bereich. Fangen wir erst mal mit dem Thema Iran an. Wir haben ja die NATO-Tagung und Donald Trump haut mal wieder ein Karlauer raus nach dem anderen. Nur leider nicht sonderlich witzig. Mit Spanien sollten die USA den Handel sofort einstellen. Das kann er im Prinzip gar nicht anordnen. Aber gut, er hat es mal rausgehauen. Das Thema Grönland stand auch schon wieder im Fokus und dann hat er heute Morgen um vier Uhr meiner Zeit, um zehn Uhr bei euch, geöffnet. Ich meine, sagt also, ja, für seine Begriffe ist der Waffenstillstand mit dem Iran vorbei. Wenn allerdings diejenigen, die für die Vereinigten Staaten die Verhandlungen führen, diese Verhandlungen weiterführen wollen, naja, Gott, dann sei das mit ihm auch in Ordnung. Alright, also in anderen Worten, er macht die Tore zu, lässt aber dann doch wieder einen Spalt offen. Und man muss sich darüber im Klaren sein, dass rein technisch betrachtet der Ölpreis so stark, so schnell zurückgelaufen ist. WTI von 109 auf 67 Dollar. Ich glaube 109 Dollar waren wir etwa am 17. 18. Mai. Also ein prozentual wirklich gewaltiger Rücklauf, obwohl der Waffenstillstand mit dem Iran natürlich von Beginn an ausgesprochen fragil ist. Nach wie vor. Man hat sich weder zum Thema Atom- und Nuklearanlagen geeinigt, noch gibt es eine Einigung, zu dem Verlangen des Irans, eine Art Mautgebühr zu verlangen für die Straße von Hormuz. Das wollen die Vereinigten Staaten Padu eben nicht haben. Und es kommt natürlich immer mehr zum Ausdruck, dass dieses Memorandum of Understanding, diese Grundsatzvereinbarung, um dann daraus eine wirkliche Vereinbarung zu bekommen, dass die auf Treibsand gebaut ist. Von daher ist der Waffenstillstand eben fragil und der Verlauf auch nicht wirklich linear. Wir hatten über Nacht laut Wall Street Journal die stärksten Luftangriffe der Vereinigten Staaten auf den Iran seit Unterzeichnung des Memorandums of Understandings. Und gleichzeitig versichert der Iran, dass man alles tue, um den Waffenstillstand aufrechtzuhalten. Man dementiert also stückweit das, was Donald Trump da in den Raum setzt. Natürlich sehen wir, was passiert ist. Es sind drei Schiffe angegriffen worden. Drei Tankschiffe, eins von Saudi-Arabien, ein Erdgasschiff von Katar. Also hier haben wir es dann mit zwei Kandidaten zu tun, bei denen man wirklich sagen muss, alright, also was denn nun? Also der Nebel legt sich mal wieder über das gesamte Thema. Man sollte, finde ich jedenfalls, nur eins nicht vergessen und das hört man heute Morgen auch sehr oft an der Wall Street. Also Nummer eins, dass dieser Waffenstürz dann nicht linear verlaufen würde, war klar. Nummer zwei, die Vereinigten Staaten und der Iran müssten weiterhin ein sehr starkes Interesse daran haben, trotz der jüngsten Turbulenzen die Situation beizulegen. Der Iran hat in den zwei Wochen seit Aufhebung der Blockade in der Straße von Normuz und dem Rückrudern der Verkaufseinschränkungen von Öl und Energie. Man konnte schätzungsweise fast 50 Millionen Barrel verkaufen und exportieren. Das ist natürlich viel Geld, der Iran hier in die Kassen fließt. Gleichzeitig nahen für Donald Trump die Midterm Elections in den Vereinigten Staaten. Wir haben das Thema Inflation und wir haben ja dieses Dilemma, dass der Ölpreis wesentlich stärker zurückgelaufen ist als die Renditen der zehnjährigen Staatsanleihen. Jetzt haben wir also wieder einen festeren Dollar, wir haben einen Anstieg bei den Renditen der langlaufenden Staatsanleihen und wir haben steigende Ölpreise. Das ist nicht im Interesse der Trump-Administration, diese Situation jetzt also wieder deutlich aufflammen zu lassen. Es mag es sein, dass sich das auf Basis des Ölpreises noch etwas verschärfen wird. Aber auch hier muss man immer wieder reflektieren, wo wir standen Mitte Mai. Bei knapp 110 Dollar, wo wir heute stehen. Der Ölpreis ist gestiegen, Brent auch, aber ich muss sagen, prozentual gesehen, bei solchen Schlagzeilen hält sich der Anstieg immer noch, finde ich, ziemlich in Grenzen. Ja, also schauen wir, wie es da weiterläuft und was die Anleihe-Märkte zudem dann mit einfängt, ist eben auch die Tatsache, dass wir uns in einer Art Vakuum bewegen, weil wir erst am Dienstag die Juni-Verbraucherpreise kriegen, und am Mittwoch die Juni-Erzeugerpreise. Gestern hat die Notenbank von New York die Inflationserwartung auf Ein- und Dreijahressicht gemeldet. Die Inflationserwartungen sind leicht nach oben angezogen. Das hat die Renditen auch letztendlich mit angefacht und den Anleihemarkt belastet. Wir haben diese Woche auch zahlreiche Auktionen von Staatsanleihen. Gestern wurden 58 Milliarden Dollar an dreijährigen Staatsanleihen auktioniert. Heute müssten wir eine Auktion haben der sehr wichtigen zehnjährigen US-Staatsanleihen. Und das Ergebnis könnte den Markt auch nochmal mit beeinflussen. Und wir haben heute um 20 Uhr eurer Zeit das Sitzungsprotokoll der letzten Notenbanktagung, das veröffentlicht wird. Und hier hört man überall an der Wall Street, dass die Pressekonferenz, die erste von Kevin Warsh, eigentlich relativ karg ausgefallen ist. Man hat sehr wenig gehört darüber, was seine Kollegen in dem Stimmberechtigten Ausschuss so diskutiert haben. Und dementsprechend bringt die Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls ein für den Markt etwas höheres Risiko mit sich. JP Morgan geht davon aus, wie auch die Wall Street insgesamt, dass der Grundton etwas mehr im Lager der Falten liegen würde. der Falken liegen wird. Im Lager der Falten, ja. Das denke ich jeden Morgen, wenn ich in den Spiegel schaue, ja. So, und dann bewertet JP Morgan mal die aktuelle Situation, die Renditen der 10-jährigen Staatsanleihen, also kriechen Richtung 4,5%. Am 19. Mai erreichten die Renditen bei 4,67%. Das Jahreshoch, wobei der Aktienmarkt trotzdem vergleichsweise wenig eingefangen wurde dadurch. äh, Schaut man sich an der Wall Street aber um und dann hört man immer wieder, dass 4,6% bis 4,65% die Schmerzgrenze darstellt für die Aktienseite, und dass ab diesem Niveau der Gegenwind hier zunehmen wird. Also der Dienstag und Mittwoch wird hier nach wie vor sehr wichtig sein, wie die Inflationsdaten ausfallen und vor allen Dingen, wie dann auch die Marktreaktion ausfällt. Denn selbst nach dem Anstieg der Ölpreise in den letzten ein, zwei Handelstagen liegen wir ja immer noch sehr weit unter den Hochs, die wir im Mai gesehen haben. Also eigentlich müsste sich die Inflation ins Jahresende hineingehend schon allein wegen der Energiepreise entschleunigen. Und wenn wir uns heute mal Analystenkommentare anschauen, darüber haben wir in den letzten Tagen ja oft gesprochen, Walmart will Preissenkungen umsetzen, was wir ja normalerweise immer machen, deshalb muss man das etwas relativieren. Der Supermarkt-Gigant Albertsons hat auch Preissenkungen bekannt gegeben. Wir haben Morgan Stanley, die heute die Rohstoffwerte abstufen, unter anderem Alcor, großer Aluminium-Gigant, auf nur noch halten. Das Kurs wird erheblich gesenkt von 79 auf nur noch 53 Dollar. Aber was sind die Aussagen? Man sieht, dass mehr Angebot auf den Markt kommen, und auch aus dem Nahen Osten und das wird den Druck auf die Aluminiumpreise eher erhöhen. Auch die Aktien von Valle werden abgestuft von Morgan Stanley mit dem Argument, dass Grundmetallpreise. Insgesamt nach Plan verlaufen, aber das sei im Aktienkurs schon reflektiert, und Rio Tinto, das gleiche, die Aktie wird sogar auf Verkaufen abgestuft, wegen der überzogenen Überwertung und der Tatsache, dass Aluminium und Eisenerz billiger wird. Das sind auch alles Faktoren, die ein bisschen für Entschleunigung der Inflationsraten sprechen. Also ich halte da auch, wenn ich mich etwas aus dem Fenster lehne, an dem Gedanken fest, dass zumindest ins Jahresende hineingehend die Renditen der 10-jährigen Anleihen eigentlich auf einem niedrigeren Niveau notieren müssten. Deshalb also warten wir mal ab, wie nächste Woche hier die Reaktionen am Markt ausfallen werden. Ich gehe gleich nochmal auf die Analystenkommentare ein. Lasst mich nochmal einen Schritt zurückgehen, Thema Iran und das will ich dann auch damit abhaken. Wir haben tagelang immer wieder die Story gehört, dass die Wahrscheinlichkeit einer Überversorgung der Weltmärkte durch Öl eher gestiegen ist. Die Emirate produzieren mehr, sind nicht mehr Teil der OPEC. Die OPEC Plus selber hat die Förderquoten trotz der eingebrochenen Ölpreise weiter angehoben. Der Irak hatte gedroht, die OPEC Plus auch zu verlassen, wenn die nicht bestimmte Bedingungen erfüllen. Wir haben letztendlich die USA, die extrem viel Öl pumpen, Venezuela ebenfalls. Und die Ölversorgung müsste insofern eher an Dynamik gewinnen. Klar, die Straße von Hormuz ist hier natürlich wichtig, aber der Iran hat so gesehen auch ein gewisses Timing-Problem. Denn die Bedeutung der Straße von Hormuz, jetzt nicht in diesem Jahr, aber sagen wir mal auf Sicht der nächsten zwei, drei, vier Jahre, wird vermutlich erheblich nachlassen. Weil es ein Nadelöhr bleibt und ein Unsicherheitsfaktor aufgrund der geopolitischen Lage und viele Staaten in der Region nun versuchen durch Pipelines die Problematik zu umgehen. Also insofern pokert Iran hier auch auf Zeit und natürlich auch mit den Midterms vor Augen. Da weiß man, dass man Donald Trump schön auch ein bisschen Schmerz zufügen kann und dass es noch eine Verhandlungsbasis gibt. So, jetzt kommen wir nochmal zu dem, was heute mit im Fokus steht. Wir haben... Ein Analystentag bei AWAF. Wir haben die Costco-Monatsumsätze, die gemeldet werden. Und wir haben nach dem Closing dann die Quartalszahlen von Levi Strauss. Um 20 Uhr Uhr Zeit die wichtigsten Daten. Heute das Sitzungsprotokoll der amerikanischen Notenbank. Und heute Nacht dann die Erzeuger- und Verbraucherpreise aus China. Ansonsten im weiteren Wochenverlauf dann noch die Ergebnisse von Pepsi. Sie morgen vor dem Opening der Wall Street und am Freitag vor dem Opening der Wall Street die Zahlen von Delta Air. Da bin ich übrigens gespannt. Die Fluggesellschaften stehen natürlich auch heute mit unter Abgabedruck, sind extrem gut gelaufen. Aber die Zahlen dürften noch mal zeigen, wie gut eigentlich das fundamentale Umfeld der Airlines insgesamt ist. Treibstoffkosten sind trotzdem noch deutlich niedriger als noch vor wenigen Wochen. Wir haben trotz der angehobenen Ticketpreise eine solide Buchungslage gesehen und das müsste eigentlich den Fluggesellschaften weiter in die Karten spielen. Insbesondere Delta, wenn man bedenkt, dass die auch noch eine eigene Raffinerie haben, um Treibstoff herzustellen. Da ist Delta eher wirklich auch im Branchenvergleich ausgesprochen stark aufgestellt. So, ganz kurz noch zu den anderen Makro-Themen. China hat also das, Exportverbot für bestimmte Treibstoffe aufgehoben für den Rest des Julis, weil sich das Energieumfeld insgesamt gebessert hatte. So, jetzt kommen wir nochmal zum Aktienmarkt und rein technisch betrachtet, right? Ab 20% Kurseinbruch vom Hoch sprechen wir von einem Bärenmarkt. Die Aktien von Samsung befinden sich so gesehen in einem Bärenmarkt, Micron auch mit einem Kursrückgang von über 26 Prozent und SK Hynix mit einem Kursrückgang von etwa 26 Prozent. Der Cosby selber ist mittlerweile über 20 Prozent im Minus, vom Hoch aus gehen und damit technisch auch in einem Bärenmarkt befinden. Ich finde, man muss das natürlich relativieren und man darf nie vergessen, woher wir kommen und wie stark diese Aktien gelaufen sind. Diese 20% Korrektur oder dieser Bärenmarkt im Cosby ist im Vergleich zu dem Anblick des Charts, naja, man hat halt mal so einen Pickel gehabt. Also das ist im Vergleich zu der Kursexplosion immer noch sehr moderat und ich glaube, hier darf man eben als Anleger nicht vergessen, dass Positionsgrößen, Gewichtungen im Portfolio eben doch ausgesprochen wichtig sind. Und das Anlegermagazin Barron Smart übrigens, dass der Optionsmarkt, mittlerweile sehr stark in Richtung Kaufoptionen pendelt, also das Put-Call-Ratio, wie viele Verkaufsoptionen im Verhältnis zu Kaufoptionen und wir haben deutlich mehr Kaufoptionen und hier betont Barron's, nur minimale Beträge sind quasi gegen weitere Verluste gehatcht, abgesichert. Und das eröffnet letztendlich gesehen die Gefahr, dass sollte sich der Abverkauf fortsetzen, eben auch eine Welle nach unten verstärkt werden könnte. So also die Warnungen von Barron. Ansonsten weist Bloomberg darauf hin, ich habe es zu Beginn schon betont, wir sehen eine Sektorenrotation auch in Asien mit Alibaba und Baidu unter anderem auf der Gewinnerseite. Und damit machen wir mit Alibaba auch gleich mal weiter. In Hongkong deutlich im Plus, nachdem man sich optimistisch geäußert hat gegenüber Analysten zum aktuellen Quartalsverlauf. Wir haben außerdem erneut Schlagzeilen, dass Apple... Memory von CXMT testet für Geräte, die im chinesischen Markt oder auf dem chinesischen Markt verkauft werden. Das berichtet die Financial Times und naja, das zeigt eben einmal mehr, dass der Wettbewerb, im Memory-Sektor eben auch zunimmt, weil wir auch Margen haben hier bis zum Abdenken, die viele der Hardware-Konzerne so einfach auch weitergeben müssen. Noch mal zur Erinnerung, gestern haben viele der chinesischen Smartphone-Hersteller Umsatzrückgänge gemeldet im Vorjahresvergleich, weil die Geräte teurer werden und die Kunden letztendlich gesehen ihre Käufe zurückstellen müssen auf Huawei. Da ging es dann im Vorjahresvergleich immer noch bergauf. Wir haben auch Meldungen von DeepSeek, dass man also in der Tat neue AI-Chips entwickeln will. Das sind bisher erst mal nur Medienberichte und, bei Alibaba und Baidu geht es anscheinend in die gleiche Richtung und bedeutet natürlich auch, dass eben für amerikanische Konzerne, Tech-Konzerne hier Kundschaft wegbricht. Wenn Donald Trump den Export der leistungsstarken Technologie von Nvidia nicht erlaubt, dann muss China innovativer sein und muss stärker letztendlich. Das Tech-Universum nach vorne bringen, zumal das ja auch eine gute Gelegenheit ist, auf der internationalen Bühne im Vergleich zu den USA Marktanteile zu ergattern. Und wir sehen also, dass sich das zugunsten der chinesischen Tech-Konzerne jetzt leicht verschiebt. Ansonsten warnt China, dass das Cloud Code von Anthropic eine Art Hintertür hat, die möglicherweise Sicherheitsprobleme darstellen. Diese Reibung werden wir immer wieder hören zwischen den USA und China. Und SK Hynix, die jetzt die ADRs, also die gelistet werden auch an der Wall Street, hier hieß es heute bei Reuters. Dass dieser Börsengang quasi, dieses Listing mehrfach überzeichnet sei. Also SK Hynix könnte hier trotz der Abverkäufe an der Wall Street recht freundlich eröffnen. Ja und OpenAI plant jetzt morgen die neueste Version von ChatGPT vorzustellen und zwar 5.6, da wird man auch gut hinschauen. Microsoft derweil, das liest man bei Bloomberg, tauscht OpenAI und Anthropics Modelle zunehmend aus gegen eigene Modelle, die man im eigenen Haus entwickelt hat. Da geht es vermutlich auch vor allen Dingen um Kosten, die man einsparen will. Die Token-Einkäufe sind eben auch eine teure Angelegenheit. Was haben wir ansonsten noch? Daimler Truck senkt die Aussichten wegen der Schwäche in Nordamerika. Über Walmarts Preissenkung haben wir gestern schon gesprochen. Das liest man heute auch im Wall Street Journal. Und damit komme ich mal zu den Analystenkommentaren. Dann im Finanzsektor sehr viele Kommentare heute von Barclays, unter anderem zu Affirm nach dem Reset der Aktie. Kaufempfehlungen von Barclays. Mit einem Kursziel von 97 Dollar. Wells Fargo sieht die Aktie bei 96 Dollar, auch mit der Kaufempfehlung, man betont, Affirm hat hier in den Vereinigten Staaten, was monatlich aktive Nutzerzahlen betrifft, das mit Abstand stärkste Wachstum im Finanzsektor. Amazon wird bei TDK heute nochmals empfohlen mit einem Kursziel von 340 Dollar. Man geht davon aus, dass Amazon Web Services, dass das Wachstum sich beschleunigt hat im zweiten Quartal. Der Umsatz soll bei über knapp 200 Milliarden Dollar liegen. Das wären zwei Prozent mehr Wachstum als die durchschnittlichen Prognosen der Wall Street. Und am Rande bemerkt, Jeff Bezos Raketen-Venture wird jetzt nach der ersten Funding-Runde auch mit rund 130 Milliarden Dollar bewertet. Wir haben ansonsten Barclays noch zu Mastercard, auch eine Kaufempfehlung mit 640 Dollar Kursziel. Visa auch Kaufempfehlung mit Kursziel 420 Dollar. Bei PayPal bleibt man bei einer Verkaufsempfehlung, also keine Fantasie für diesen Wert. Das Kurs, die bleibt bei 42 Dollar. Hier also bleibt man auf Abstand. Ich meine, wir haben so viele Unsicherheitsfaktoren immer noch bei PayPal und das veranlasste die Analysten hier auf Abstand zu bleiben. Tja, Broadcom könnte heute noch profitieren. Man hat einen mehrjährigen Vertrag unterschrieben mit Apple zur Lieferung von elektronischen Komponenten mit einem Volumen von 30 Milliarden Dollar. Das hätte ich fast vergessen, will ich aber kurz noch mit erwähnen. Und ansonsten, naja, also bei all den Kommentaren von Donald Trump, ja Grünland sollte amerikanisch sein und um Gottes Willen handeln mit Spanien geht gar nicht und Waffenstillstand mit Iran ist beendet. Nicht vergessen, wir hatten doch von ihm gerade, war das nicht gestern oder vorgestern noch eine satte Kaufempfehlung? Wir werden senkrecht laufende Börsen sehen an der Wall Street und historisch betrachtet waren die Kaufempfehlungen von ihm doch eigentlich immer gut. Hat er nicht auch gesagt, Dell kaufen, die er glaube ich auch selber im Portfolio hat. Also mal schauen, hat sich seine Kaufempfehlung so schnell schon wieder überholt? Oder ist dieses, naja, wir verhandeln jetzt mal mit dem Iran weiter. Also wenn die denn verhandeln wollen, meine Jungs mit denen, dann stehe ich denen nicht im Weg. Mal schauen, was zu guter Letzt passieren wird. Ich wünsche euch einen guten Handelstag. Wir sehen uns heute Abend wieder bei der Closing Bell. Bis dann und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keine Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Und das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, Das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.