Heute ist Donnerstag, der 9. Juli. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Der AI-Trade-Versus-Software flammt schon wieder auf. Wir sehen den zweiten Handelstag in Folge mit einer Erholung bei den AI-Werten. Unter anderem soll Nvidia nun die Zulassung bekommen haben, H200-Chips an eine begrenzte Anzahl von Kunden in China zu. Applied Materials spricht außerdem von einer sehr langfristigen Visibilität, was Wachstum betrifft. Das ist natürlich auch bullisch für den Sektor. Und Bloomberg berichtet, dass Starbucks verstärkt auf AI setzt, um weniger abhängig von Microsoft und IBM zu werden. Salesforce wird außerdem bei der Keybank abgestuft. Ja, Software also runter, AI-Werte immer noch mit Rückenwind. Und ja, wir haben immer noch das Thema Iran, die Welle der zweiten Bombardierungen. Dabei soll es dann erst mal bleiben. Und Donald Trump, Achtung, Achtung, ja hallo, hier ist er. Guck mal, ich habe einen Anruf bekommen, der Iran will jetzt einen Deal haben. Das sagt Donald Trump. Naja, ob es dann wirklich so war, das steht in den Sternen. Es ist schon fast ein bisschen lächerlich, aber immerhin der Nasdaq auf der Gewinnerseite. So, einen wunderschönen guten Morgen. Wir haben den AI-versus-Software-Aktien-Trade wieder am Laufen. Die AI-Aktien freundlich, die Software-Aktien auf der Verliererseite. Darauf gehe ich gleich nochmal ein. Ansonsten haben wir das Thema Iran natürlich nach wie vor. Gestern Nacht die schweren Luftangriffe der USA, über 90 Ziele, wurden getroffen. Und letztendlich hat Donald Trump jetzt signalisiert, dass, naja, der Iran habe ja angerufen jetzt und so und man wolle jetzt so einen Deal machen, die hätten Interesse daran. Ja, ja. Ob das dann wirklich stimmt, warten wir uns mal ab. Ich meine, es ist wirklich schon schizophren, muss man sagen, was da, naja gut. Hallo, hier ist der Iran. Okay, lass uns sprechen. Und die USA signalisieren auch, dass das jetzt erstmal die letzte Angriffswelle gewesen sei. Zumindest mal schauen, was der Iran jetzt macht. Also in anderen Worten, die Lage scheint sich hier zumindest mal aus Sicht der USA zu entspannen. Der Ölpreis ist trotzdem leicht im Plus bei uns an der Wall Street WTI. Und die Renditen der zehnjährigen Staatsanleihen sind immer noch vergleichsweise klebrig, bei knapp unter der Marke von 4,6 Prozent. Und mit den Verbraucher- und Erzeugerpreisen erst Dienstag, Mittwoch dürfte das letztendlich gesehen auch erst mal hier so bleiben. Gerade, wie gesagt, die Renditen am langen Ende sind jetzt hier wichtig, dass sie nicht nach oben ausbrechen, also Richtung 4,6, 4,7 Prozent tendieren. Das wäre für die Aktienseite, für die Marktbreite sicherlich auch schädlich. Ansonsten ist die Nachrichtenlage relativ dünn. Ich will ganz kurz nochmal das Thema Makro abhaken. Wir haben Berichte in der New York Times und bei Axios, dass, wie gesagt, die Vereinigten Staaten jetzt nach den zweiten Angriffen in Folge über Nacht, dass das jetzt erstmal beendet sein soll. Und wie gesagt, die beiden berichten auch, Trump habe wohl einen Anruf bekommen vom Iran. Zumindest sagt Donald Trump das, eine verlässliche Quelle, wie wir alle wissen. Die New York Times hat sich auch geäußert zum Thema der Iran-Führung, und zwar heißt es hier, dass man im eigenen Land Schwierigkeiten habe, der Präsident und der Außenminister des Iran seien von den Hardlinern. Den politischen Hardlinern im Iran physisch angegriffen worden. Also im eigenen Land scheint man da sich nicht wirklich grün zu sein, was die Gespräche mit Washington betrifft. So, und Reuters bringt es eigentlich auf den Punkt, Für den Iran ist der eigentlich entscheidende Faktor jetzt weniger das Atomprogramm, das ist zwar wichtig, aber der entscheidende Faktor ist, dass der Iran die Kontrolle über die Straße von Hormuz behalten möchte, wegen der Mautgebühren, die man hier letztendlich mit einstecken will. Und Donald Trump kann so oft und so viel sagen, wie er will, das Militär sei zerstört und die Marine Irans liegt am Meeresgrund. Es mag alles richtig sein, aber der Iran braucht so wenig, um die Straße von Hormuz wirklich dicht zu halten. Da ist ein großes militärisches Potenzial nicht unbedingt notwendig für. Ein Punkt finde ich auch fast spannender, man hört an der Wall Street aktuell immer öfter, dass das Thema Ukraine mittlerweile fast das geopolitisch wichtigere Thema geworden ist, weil die Ukraine, im Krieg gegen Russland den Spieß ziemlich stark umdrehen konnte, so die Financial Times. Russland hat aktuell die größte heimische Energiekrise seit der Sowjetunion, und hat gestern also bekannt gegeben, dass diese nicht mehr exportiert werden darf, Weil die Ukraine sehr erfolgreich die Energieinfrastruktur von Russland tief im Land trifft, in weiten Strecken auch lahmlegt. Das ist natürlich auch ein Faktor, der die Ölmärkte mit belasten könnte. Und die Frage wird sein, wie Russland hier letztendlich gesehen reagieren wird und die Tatsache, dass nun Donald Trump grünes Licht gegeben hat, dass Kiew. Patriot Interceptors selber produzieren darf, Und dass Trump auch den Segen erteilt hat, dass die Ukraine tief im Herzen Russlands, angreifen darf, das verändert die Dynamik in dieser Region und bringt natürlich auch Risiken mit sich. Es gab ja in den letzten Wochen oft auch den einen oder anderen Bericht, dass Russland vorhaben könnte, die NATO zu provozieren, Stichwort Polen. Und also auch eine Entwicklung, die man hier geopolitisch gesehen mit im Auge behalten sollte. Ansonsten haben wir noch Inflationsdaten aus China gehabt, die im Rahmen der Erwartungen lagen. Die Erzeugerpreise 4,1 Prozent hoch, exakt im Rahmen der Schätzungen die Verbraucherpreise plus 1 Prozent, auch im Rahmen der Erwartungen. Damit haken wir das mal ab und kommen rüber zu den Ergebnissen an der Wall Street und ich finde, es gibt so zwei, drei Basistrends, die aktuell spannend sind. Wir sehen im Bereich der Konsumgüterunternehmen vermehrt Zeichen, dass das Geschäft in den USA anfängt abzukühlen. Punkt eins. Zweite Faktor, wir hatten in dieser Woche sehr viele skeptische Kommentare zu Rohstoffwerten, heute auch wieder. Und der dritte Faktor, wir haben diesen AI-Trade und Software-Trade, der wieder am Laufen ist, dazu komme ich gleich nochmal. Lasst mich damit mit Pepsi mal anfangen. Die Aktie ist heute Morgen leicht auf der Verliererseite. Der Ertrag pro Aktie lag im Rahmen der Schätzungen 1 Cent drüber. Das organische Umsatzwachstum waren Tacken unter den Erwartungen. Das Spannende sind die Details. Die Aktie ist heute schwächer nach den Zahlen und hier heißt es, dass das US-Geschäft, was organisches Wachstum betrifft, enttäuschte. Der Nahrungsmittelbereich, das sind Snacks und so, minus 2%, erwartet wurde leichtes Wachstum. Im Getränkebereich 1% Wachstum, erwartet wurden 2% Wachstum. Das wurde ausgeglichen durch internationale Stärke, aber wir sehen, dass das US-Geschäft hier an der Stelle leicht anfängt, Gegenwind zu bekommen. Und wir haben heute auch das Broker aus Piper Sandler, das sich zur Colgate-Palmolive äußert. Die Kursziele werden zwar angehoben auf 96, es gibt auch eine Kaufempfehlung, Aber diesen einen Satz finde ich ganz spannend. In den USA hat das Momentum im Mai nachgelassen. Wie gesagt, es ist eine Kaufempfehlung und die Kursziele steigen, aber dieser eine Hinweis, Momentum lässt nach in den USA, einhergehend mit enttäuschenden Zahlen in den Vereinigten Staaten von Pepsi. Wir haben auch von Costco die Umsatzentwicklungen bekommen, die Umsätze der seit mindestens einem Jahr geöffneten Kaufhäuser. Bei Costco im Juni plus 7%, exklusive Benzin- und Währungsschwankungen, im Mai waren es 8%. Rein reduziert auf die USA 7,6 Prozent, im Mai waren es 8,7 Prozent. Das sind natürlich immer noch gute Wachstumszahlen für Costco, aber wir sehen, dass die Dynamik hier auch etwas nachlässt. Ansonsten sind die Zahlen aus dem Einzelhandel eigentlich ganz gut. Levi Strauss ist aber trotzdem auch schwächer, obwohl der Umsatz über den Erwartungen lag, der Ertrag auch. Die Margen waren besser, Aussichten angehoben. Trotzdem ist die Aktie heute Morgen auf der Verliererseite. Fast Retailing, dahinter steht unter anderem Uniqlo, da wurden die Aussichten für das Fiskaljahr angehoben nach einem starken Ertrag und Umsatz im, abgelaufenen Quartal und 7NI hat auch die Umsatz- und Ertragsziele angehoben, also hier ein etwas uneinheitliches Bild. So, und damit komme ich mal zu dem Tech-Sektor. Und gestern, ganz interessant, da haben JP Morgan und BTIG sehr gut gelegen. JP Morgan hat gestern in der Opening-Bell, hatte ich das auch schon mit drin, betont, taktisch Bullish bei den AI- und Momentum-Werten. Der Drawdown war sehr schnell, gerade bei den Momentum-Aktien, minus 15, 16 Prozent. Das ist normalerweise die Marke, an der man einen Bounce bekommt. Und BTIG hat betont, der SOX-Semiconductor-Index testet jetzt die 50-Tageslinie und der Test dürfte erfolgreich sein, wie dem auch sei. Glaubt BTIG, dass trotzdem in den nächsten Wochen die 50-Tageslinie ultimativ scheitern wird und dass der SOX nochmal 20 bis 25 Prozent verliert? Und der technische Analyst von BTIG hat an der Wall Street einen sehr guten Ruf. JP Morgan hatte einen ähnlichen Tenor, da hieß es auch, naja, entscheidend jetzt, was eine langfristige Erholung betrifft, werden die Quartalszahlen sein, nämlich die Frage, sind die Schätzungen zu hoch? Reagieren die Aktien dann noch positiv bei guten Zahlen? Und was sagen die Hyperscaler? Das wird das mit Abstand wichtigste Thema sein. Warum haben wir diesen AI-versus-Software-Trade wieder? Das liegt nicht nur daran, dass AI-Werte anziehen. Das liegt auch an zwei anderen Faktoren. Wir haben in Indien Tata Consultancy mit Umsätzen und Margen, die leicht unter den Erwartungen lagen. vor allem die Buchungslage, war ziemlich enttäuschend. 9,5 Milliarden Euro. Im vorhergehenden Quartal waren es 12 Milliarden. Das ist kein gutes Omen für die Softwareindustrie. Und man muss sich immer vor Augen halten, dass das, was die Automobilindustrie für Deutschland ist, ist die Softwareindustrie für Indien. Wenn Software untergraben wird durch AI, und das Thema AI liegt nicht in Indien, sondern in den USA und in China, dann stellt das für Indien eine ziemliche Herausforderung dar. Vor allem aber zeigt es eben, dass dieser AI-versus-Software-Trade, also die SARS-Apocalypse sozusagen, wieder aufflammt. Parallel dazu hatten wir heute eine Story bei Bloomberg, dass Starbucks versucht durch AI die Abhängigkeit von Microsoft, von IBM und von anderen Softwareanbietern zu reduzieren. Und dementsprechend sind diese beiden Aktien, IBM und Microsoft, auch auf der Verliererseite. Die nächsten wichtigen Punkte in dieser ganzen Story AI vs. Software werden jetzt folgende Highlights sein. Wir haben ab morgen die Aufnahme des Handels der SK Hynix Aktien an der Wall Street. War übrigens siebenfach überzeichnet, eigentlich auch ein gutes Omen für diese Branche. Morgen beginnt der Handel dort. Wir haben die Ergebnisse von ESML dann am Mittwoch, vor Markteröffnung und Taiwan Semiconductor am Donnerstag kommender Woche. Das werden die ganz wichtigen Faktoren in der nächsten Woche sein für diesen AI-Trade und der Frage, was dann die Hyperscaler sagen. Das kommt aber erst dann später im Zuge der Berichtssaison. Ich hatte gestern Abend in der Closing-Belt schon erwähnt, dass Nvidia jetzt wahrscheinlich in Kürze grünes Licht bekommt von China, den H200-Chip zu verkaufen. Heute berichtet die Information, dass China nun einigen AI-Unternehmen, großen AI-Unternehmen wie Alibaba, DeepSeq und ByteDance wohl erlaubt hat, über 200.000 dieser Nvidia-Chips zu erwerben. Bisher wurde da kein einziger abgesetzt obwohl Washington schon vor graumer Zeit grünes Licht erteilt hat so im Memory-Bereich CXMT das ist der chinesische Memory-Chip-Gigant. Gibt jetzt also in Kürze bekannt wann der Börsengang stattfindet man plant 4,3 Milliarden Dollar an Kapital einzuholen durch den Börsengang und man wird sich vor allem auf den DRAM-Bereich fokussieren, Wir haben das Thema China AI auch im Wall Street Journal mit im Fokus. Man liest hier, dass die Open Source Modelle von China global immer mehr an Popularität gewinnen. Das ist die gute Seite. Die Schattenseite. Peking scheint anscheinend genau das gleiche zu planen wie Washington, nämlich immer mehr Restriktionen und Überwachungen, wo diese Modelle eingesetzt werden dürfen und wo sie eingeschränkt werden. So, die Chip-Maschinenbauer werden alle heute überwiegend freundlich in den Tag starten, vor allem auch Applied Materials. Hier berichtet die Nachrichtenagentur Nikkei und das ist eigentlich keine Überraschung, wenn man sich überlegt, wie viel SK Hynix und Samsung in den Ausbau der Produktion investieren werden. Applied Materials stellt sich davon auf, dass wir über Jahre hinweg Wachstum sehen werden. Der AI-Boom könnte länger anhalten als bisher angenommen, mit einer sehr starken Visibilität auf Sicht der nächsten acht Quartale. Das ist natürlich für eine Aktie immer eine tolle Geschichte, weil man so weit nach vorne blicken kann und Applied Materials kann sagen, look guys, die Auftragsbücher sind voll, es wird gebaut ohne Ende, selbst wenn die AI-Story anfängt abzukühlen, vereinzelt, die Auftragsbücher von Applied Materials sind voll und die Aktie wird heute im Plus eröffnen. SpaceX wird heute auch im Plus eröffnen. Grog 4.5 wird vorgestellt. Das ist der erste Release, der quasi gemeinsam entwickelt wurde mit Cursor. Grog 4.5 und man betont also, dass es einige Knowledge-basierende Work-Tasks gibt, die die Token-Nutzung effizienter macht im Vergleich zum Wettbewerb. Das war ja ein großes Thema, dass im Prinzip die Token einfach zu teuer sind. So in anderen Tech-Sektoren haben wir Meldungen im PC-Sektor. Der Marktforscher IDC betont, dass das erste Mal... Seit neun Quartalen in Folge das Wachstum abkühlt. Die globalen PC-Auslieferungen sind im zweiten Quartal um knapp 5% gesunken im Vorjahresvergleich. Lenovo minus 2%, Schüttel-Packard minus 9%, Dell minus 5%, Apple plus 10%. Aber das war Vorbekanntgabe der Preisanhebung, die ja doch ziemlich saftig war. Also mal schauen, wie sich das auswirkt. Waymo wird jetzt in San Diego, Las Vegas, Tampa und Denver vollkommen autonom weiterbetrieben. Das ist eine Meldung von Google. Nochmal, Uber hatte ja die Kooperation beendet. Das könnte bei Uber wieder für Gegenwind sorgen. Und wir sehen, dass dieser Merger zwischen Warner Brothers und Paramount immer mehr Gegenwind bekommt. In den USA planen zahlreiche einzelne Bundesstaaten in der kommenden Woche Klagen einzureichen, um diesen Merger zu blockieren und gleichzeitig mahnt das Wall Street Journal, dass sollte dieser Merger durchgehen, der Schuldenberg einfach gigantisch sein wird. 80 Milliarden Dollar Schulden, das ist fast das Siebenfache des EBITDA, also des Ertrags vor Zinsensteuern und Abschreibungen. Und es gibt bei Biden nach den sehr starken Einsparungen der letzten Jahre kaum Möglichkeiten, die Kosten weiter zu senken. Also sehr, sehr schwieriger Deal. Mal schauen, wie es da letztendlich gesehen weitergeht. So, ansonsten kommen wir gleich noch zu den Analystenkommentaren an der Stelle. Und ich mache mit Netflix mal weiter, so ein ähnliches Lager. Die City hat das Kursziel gesenkt auf 100 Dollar, bleibt bei einer Kaufempfehlung. 100 Dollar wären schön. Wenn letztendlich gesehen die Aktie dann so stark steigen würde. Denn wir sind bei 74 Dollar um den Dreh. Aber... Wenn man sich diesen Research Report mal durchliest, also so richtig bullisch für meinen Geschmack, klingt das nicht wirklich. Zuschauerzahlen eher tappet, also mau, ein bisschen Überhang durch M&A Aktivitäten, Mangel an anstehenden Nachrichten, die die Aktie anfachen könnten. Ich darf daran erinnern, auch die WM wird ja nicht auf Netflix ausgestrahlt, sondern auf anderen Kanälen. Das heißt, das könnte die Zuschauerzahlen auch nochmal ausbremsen. Und der einzige Punkt ist, dass das Management wohl signalisiert hat, und zwar im Mai, dass man eventuell nochmal eine Abo-Ebene einführen könnte, um Wachstumspotenzial zu ermöglichen. Also schöne Kaufempfehlung, aber ist das wirklich bullisch? Also so richtig bullisch, finde ich, klingt das letztendlich gesehen nicht. Spotify bei Wells Fargo wird das Kursziel gesenkt auf 570 Dollar, hier bleibt man aber trotzdem bei einer Kaufempfehlung. Wir haben im Rüstungsbereich Wells Fargo, Lockheed Martin, Kursziel gesenkt auf 575, da bleibt man nur bei Halten. Und bei Northrop Grumman sinkt das Kursziel auf 620 von 800, hier bleibt man bei Übergewichten. So, ich habe die Rohstoffwerte zu Beginn angesprochen. Gestern hat Barclays die Kursziele gesenkt von Alcoa, von Vale, von Rio Tinto, teils gab es sogar Verkaufsempfehlungen, weil die Preise von Aluminium und Metalle eher abkühlen. Heute Freeport Mac Moran bei der Bank of America, Kursziel 80 Dollar angehoben mit einer Kaufempfehlung, aber auch hier, wenn man sich das mal durchliest, so richtig bullisch klingt das ehrlich gesagt nicht. Hier heißt es auch, dass das Umfeld für Rohstoffe erst Ende August bzw. Autumn, Ende Herbst potenziell besser wird. Also nach einem schreienden Kauf klingt das also nicht wirklich, auch wenn es eine Kaufempfehlung ist und das bringt mich nochmal zum Schluss zum Meta. Da gab es eine Kaufempfehlung von der Bank of America. Die haben eine sogenannte US-One-Liste. Das ist die Liste der Aktien bei der Bank of America, die man für besonders aussichtsreich hält in diesem Jahr. Heute sind die Aktien von Meta ziemlich unter Abgabedruck. Der Wert also wird hier heute empfohlen. So, jetzt weist mich Andreas bei YouTube darauf hin. Bitte, Herr Koch, sagen Sie doch sticky und nicht klebrig. Das hört sich so nach deutschen UHU, und Partex an. Sticky versteht hier jeder. Mein lieber Andreas, woran hängst du dich auf? Das ist so schön, wie detailorientiert so manch ein Zuschauer und Zuhörer ist. Bitte nicht klebrig, weil das könnte man mit Uhu verwechseln. Ja, also vielen Dank für den Hinweis, Andreas. Ich finde klebrig eigentlich einen ganz schönen Begriff, weil das ist ja genau die Idee, dass es eben wie Uhu ist. Inflation ist klebrig wie Uhu und will nicht wirklich loslassen. It's sticky. Das ist ja im Prinzip genau die Aussage auch hier an der Wall Street. Aber insofern sage ich trotzdem mal vielen herzlichen Dank. Okay, ich wünsche euch einen super Handelstag noch. Wir sehen uns heute Abend in der Closing Bell wieder. Bis dann und macht's gut. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keiner Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Und das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, Das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.