Heute ist Freitag, der 10. Juli. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Ja, ein uneinheitlicher Start. Der Dow hoch, leichte Gewinnmitnahmen im Nasdaq. Wobei das Nachrichtenumfeld insgesamt ausgesprochen bullish bleibt. Vor allen Dingen seitdem Reuters berichtet hat, dass Meta die Kapazitätsinvestitionen sogar noch deutlich ausweiten wird. Die Rechenkapazität soll sich im kommenden Jahr verdoppeln. Im Vergleich zum Jahr 2026. Wir haben aktuell so viele positive Berichte über Meta, wie zuletzt beim Launch von Gemini 3 von Google. Ansonsten mahnt aber das Broker aus BTIG, dass das aktuelle Muster im SOX-Semiconductor-Index eher zur Vorsicht mahnt. Das spricht dafür, dass die nächsten Wochen Gegenwind sehen werden mit Kursverlusten in diesem Index. Nächste Woche wird es richtig spannend. Wir haben nächste Woche die Zahlen von ASML und von Taiwan-Semiconductor. Wir haben abgesehen davon die Verbraucherpreise, die Erzeugerpreise, den Rechenschaftsbericht des neuen Notenbankchefs Kevin Warsh. Also stellt euch auf eine sehr schwankungsreiche und bewegte Woche ein. Außerdem fällt der Startschuss der Quartalsaison mit den Ergebnissen der Banken. So, einen schönen guten Morgen. Letzter Akt der Woche, bevor es dann in der nächsten Woche richtig spannend wird. Wir haben nächste Woche die Ergebnisse der Großbanken. Wir haben nächste Woche den Rechenschaftsbericht von Kevin Warsh von dem Repräsentantenhaus und Senat. Wir haben die Inflationsdaten, Dienstag, Verbraucherpreise, Mittwoch dann die Erzeugerpreise und die Ergebnisse von ESML und Taiwan Semiconductor. Und insbesondere der Nasdaq sieht heute nach der starken Rallye der letzten zwei Handelstage mal leichte Gewinnmitnahmen, wobei insgesamt die Nachrichtenlage vor allen Dingen zu Meta ausgesprochen bullisch bleibt. Die Aktie setzt die Rallye von gestern auch vorbörslich an der Wall Street fort. Wir sehen so viele positive Medienberichte zu Meta in den letzten 48 Stunden wie zuletzt bei dem Launch von Gemini 3 von Google. Also Meta macht hier Boden gut. Ich gehe gleich nochmal im Detail darauf ein. Ansonsten haben wir die Quartalszahlen von Delta Air, die gut ausgefallen sind, aber die Aktie ist trotzdem heute Morgen leicht auf der Verliererseite. Ich möchte nochmal mit den Halbleiter- und Memory-Werten anfangen, die die Gewinnerliste anbieten. In den letzten Tagen angeführt haben und letztendlich gesehen maßgeblich dafür verantwortlich waren, dass wir eine so starke Erholung im Nasdaq gesehen haben. Fangen wir mal mit den Kapitalströmen an und einem Chart, den ich gestern schon in der Closing-Bell hatte. Ich müsste eigentlich den Bildschirm bei mir nach oben verlängern, weil das senkrecht durch die Decke geht. Die Kapitalzuflüsse in den SOX Semiconductor ETF lagen allein am Dienstag bei 5,4 Milliarden Dollar. Das sind die höchsten Tageszuflüsse seit dem Launch des ETFs im Jahr 2001. Die höchsten Zuflüsse also in über 25 Jahren. Und die Zuflüsse waren am Dienstag im Schnitt etwa dreimal so hoch wie die Zuflüsse in den Tagen davor. Auch das dreifach gehebelte SOX-Semiconductor-Index, 1,2 Milliarden Dollar Zuflüsse am Dienstag, die zweithöchsten des Jahres 2026. Also man sieht, Anleger haben diesen Dip gekauft. Man muss sagen, dass JP Morgan und BTIG beide diesen Bounce sehr gut getimt haben. JP Morgan wurde Anfang der Woche taktisch bullisch auf die Halbleiterwerte. Noch mit ein bisschen Skepsis langfristig betrachtet. Und BTIG hatte auch betont, dass ein Bounce des SOX von der 50-Tageslinie sehr wahrscheinlich sei. Und das bringt mich erneut zu BTIG, denn insgesamt sind die in den nächsten Wochen eher bearish auf die Halbleiter-Aktien. Man muss dazu sagen, dass Jonathan Krinsky, der Bruder von Klaus Kinski. Aber nicht ganz so irre in der Birne. Ich meine, Kinski war einfach ein geiler Typ. Er ist natürlich nicht der Bruder von Klaus Kinski. Aber er heißt auch Krinsky und nicht Kinski, aber das nur am Rande erwähnt. BTIG hatte bei der positiven Aussage zum SOX auch betont, dass letztendlich die 50-Tageslinie scheitern würde und der Index würde dann um 20 bis 25 Prozent korrigieren. Und jetzt meldet sich der Analyst, der an der Wall Street einen sehr guten Ruf genießt. Er ist technischer Analyst. Er weist auf ein, zwei Punkte hin. Das SOX-Muster, das wir aktuell sehen, mahnt eher zur Vorsicht. In nur 30 Handelstagen bewegte sich der Index an 15 Tagen um mindestens 3% in die ein oder andere Richtung. Also nicht nur die Performance war spektakulär, sondern in erster Linie auch die Volatilität. Die hat erheblich zugenommen. Eine vergleichbare Häufung, Einer so hohen Schwankung gab es zuletzt im Jahr 2000, also die Ära der Dotcom-Bubble. Und wir sehen etwas, was aktuell sehr ungewöhnlich ist. Am Donnerstag schloss der SOX zwar über der 50- und 200-Tage-Linie, aber zugleich unter dem gleitenden Durchschnitt der vergangenen 20 Tage. Das hat es historisch betrachtet nur 19 Mal gegeben. Ihr wisst, Börse ist immer ein Spiel der Wahrscheinlichkeiten. Es gibt keine eierlegende Wollmilchsau. Im Jahr 1999 gab es ein ähnliches Szenario und das war ein Fehlsignal. Die Rally ging dann erst mal weiter. Aber in den Jahren 1995, 1997, 2000, 2020 und 2024 folgten daraufhin in den Wochen darauf Kursverluste von mindestens 17%. Im Juni 2007 trat das Muster auch auf, einen Monat vor dem letzten Hoch, vor der globalen Finanzkrise. Das ist natürlich so ein bisschen den Teufel an die Wand gemalt. Aber rein statistisch gesehen, wenn man sich das also mal anschaut, wie oft es so einen solchen Indikator gab, müsste der Gegenwind eher zunehmen. Ob das so sein wird in der kommenden Woche, hängt natürlich sehr stark darauf an, wie dann auch die Reaktionen ausfallen auf die Ergebnisse von Taiwan Semiconductor und von ESML. Taiwan Semiconductor meldet am Donnerstag Ergebnisse und ESML bereits am Mittwoch, die werden also sehr stark mit im Fokus stehen. Heute beginnt SK Hynix, die Notiz bei uns an der Wall Street, die ADRs sind dann bei uns auch notiert, siebenfach überzeichnet, also eigentlich ein ganz gutes Omen zu 149 Dollar und damit hat SK Hynix durch das Listing des ADRs 26,5 Milliarden Dollar eingenommen. Was gibt es Neues in der Wirtschaft und wie geht es weiter an der Börse und wie steht es um die Finanzen? Mit dem Handelsblatt seid ihr immer bestens informiert und deshalb ein kleiner Hinweis an euch alle. Ihr könnt euch das Handelsblatt jetzt gedruckt oder digital für zwölf Monate mit 30% Rabatt sichern. Dieses Angebot richtet sich vor allem an diejenigen, die das Handelsblatt schon kennen. 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Und ich will nochmal auf Meta zurückkehren, Semi-Analysis betont also, dass man. Die AI-Bemühungen auf das Sprachmodell von Meta vergleichen sollte mit OpenAI und Anthropic als einer der dominanten und durchaus erfolgsträchtigen LLM-Modelle. Gestern wurde Muse Spark 1.1 vorgestellt von Meta. Ein signifikanter Upgrade im Vergleich zu der ersten Version zu Muse Spark. Gleichzeitig hat sich gestern Zuckerberg zu Wort gemeldet, der CEO betont, wenn wir in Erwägung ziehen, überschüssige Rechenkapazität weiter zu vermieten, dann hat das unter anderem damit zu tun, dass man zurzeit richtig geile Deals machen kann. Also das Pricing ist ausgesprochen vorteilhaft. Und nochmal, wir haben Medienberichte, die signalisieren, Meta würde in erster Linie Rechenkapazität weitervermieten von älteren Nvidia-Modellen, H200 zum Beispiel. Man selbst kauft ja immer noch auch zum Beispiel bei Google Rechenkapazität ein und genau das betont letztendlich gesehen auch Zuckerberg, dass selbst wenn man das vermietet an Drittparteien, sollte das nicht als Signal gesehen werden, dass Meta, überinvestiert hat. Das wird also sehr wichtig sein jetzt in den nächsten Tagen. Für mich stellt sich eine Frage. Wir haben ja eigentlich diese Gummiband-Diskussion, die Halbleiter auf der einen Seite und die Infrastrukturwerte, die natürlich alle profitieren. Während auf der anderen Seite die Hyperscaler, Cashflow bricht ein, der verfügbare Cashflow, teils negativ oder gar nicht mehr, vor allem bei Null. Werden mehr Schulden ausgegeben, keine Aktien mehr zurückgekauft, im Gegenteil, es werden eher Aktien ausgegeben, werden mehr Schulden aufgenommen und wenn dann das Signal kommt, Vergiss das mal mit den Einsparungen. Wir geben weiter Vollgas. Amazon nimmt noch mehr Schulden auf und Meta plant Rechenkapazität zu verdoppeln. Naja, das müsste ja eigentlich die Hyperscaler eher noch mehr belasten. Denn das ist genau das, was die Wall Street eigentlich nicht sehen wollte. Also die Berichtssaison bleibt für die Hyperscaler hier sehr spannend. Aber das ist eben diese Diskussion. Und deshalb sind auch die Infrastrukturwerte in den letzten Tagen so fest gewesen. Diese Sorge, oh je, hat Meta überinvestiert, weiß man gar nicht, was man mit der ganzen Rechenkapazität anfangen soll. Die Sorge ist durch die Kommentare und den Bericht von Reuters gestern letztendlich stückweit entkräftet worden und das facht den Sektor letztendlich gesehen dann auch weiter an. Wir haben abgesehen davon auch SpaceX, die gestern XAI, also die neue LLM-Version vorgestellt haben in Kooperation mit Cursor, um besser gegenüber Anthropics Claude Cowork im Wettbewerb stehen zu können. Also da ist nach wie vor sehr viel Dynamik drin und die Nachrichtenlage heute insgesamt ist bullish für den Sektor. Also das ist sicherlich hier richtig. So, jetzt kommen wir nochmal, und ich bleibe mal beim Tech-Sektor, zu Netflix. Ich habe gestern schon über Netflix gesprochen, da gab es Kommentare von Analystenseite und heute eine Story im Wall Street Journal, die auch nochmal darauf eingeht, dass das Abonnenten-Engagement, das Nutzer-Engagement kühlt eher ab, zumal auch der Wettbewerbsdruck hier zunimmt. Zunimmt, ein eher bedenklicher Trend für Netflix und jetzt berichtet das Wall Street Journal, dass Netflix darüber nachdenkt, Live-Fernsehen auf der Plattform zu integrieren, im Streaming-Service mit, zu integrieren, unter anderem von Drittparteien wie zum Beispiel Peacock. Damit wird ja Netflix eigentlich immer mehr dann auch quasi zu einem Sender. Aber das könnte man jetzt als eine gewisse Hilflosigkeit werten. Aber das ist einer der Gründe, weshalb die Aktie heute letztendlich auf der Gewinnerseite ist. Und gestern gab es auch Spekulationen, dass jetzt nochmal eine weitere Abonnentenebene eingezogen wird, um weitere Möglichkeiten hier zu eröffnen. Circle Internet Group wird heute ordentlich einen Plus eröffnen, über 13 Prozent. Das Fintech-Unternehmen hat von den US-Regulatoren grünes Licht bekommen und, man wird jetzt also als kryptofokussierende Bank an den Start gehen. Mal ganz kurz schauen. Office of the Controller of the Currency to Launch. It's a crypto-focused bank. Genau, also der Kryptobereich wird hier jetzt starker ausgebaut, wobei Krypto insgesamt ja nicht gerade gut lief in den letzten Monaten jedenfalls nicht. Nicht, aber die Circle Internet Group ist dementsprechend im Plus. So bei den Standardwerten haben wir Boeing im Fokus. Und zwar hat die amerikanische Flugaufsichtsbehörde jetzt den Segen erteilt oder set to receive, in anderen Worten. Die Flugaufsicht wird in Kürze jetzt den Segen erteilen für die 737 MAX 7. Und zwar soll die Zulassung Ende vor Ende Juli stattfinden. Jetzt werden gerade finale Sicherheitstests noch durchgeführt. Aber wenn das kommt, wäre das bullisch letztendlich gesehen für Boeing. Ansonsten haben wir bei Volkswagen, und Volkswagen war die letzten Tage ja oft in den Schlagzeilen, das Wall Street Journal berichtet, Das Volkswagen vorhat, die Anzahl der Modelle um 50 Prozent abzubauen, also die Anzahl der unterschiedlichen Modelle, über einen gewissen Zeitraum, over time, 50 Prozent der Modelle abzubauen. Und man plant, weitere Produktionskapazitäten zu senken, um Kosten abzubauen, in Anbetracht des zunehmenden Wettbewerbs aus China. Also Volkswagen hat hier, weiß Gott, nicht leicht. Damit kommen wir jetzt nochmal zum Makro-Bild, bevor ich ganz kurz zu den Analysten-Kommentaren komme. Da merkt man, ist Freitag, ist relativ ruhig heute. Wir haben also bei Bloomberg Meldungen, dass Washington nach wie vor Interesse daran hat, mit dem Iran Gespräche fortzusetzen, um einen Waffenstillstand, dauerhaften Waffenstillstand zu erreichen. Das berichtet Bloomberg heute Morgen. Naja, ist auch genau das, was der Wall Street eigentlich schon seit Montag klar war. Es gibt keine militärische Lösung. Look, end of story. Und deshalb wurde das Thema relativ schnell verdaut. Da ist immer die Kapitalmarktreaktion oftmals eine andere als die Medien. Also wir sind hier einfach in zwei unterschiedlichen Welten unterwegs. Was jetzt die allgemeinen Medien bewegt, die Nachrichten. Da ist der Angriff der USA auf den Iran, die Waffenangriffe, also die Luftangriffe und der Konflikt hat eine andere Dynamik, aber wir an der Wall Street müssen eine andere Perspektive darauf haben und insgesamt sehen wir, dass das globale Ölangebot laut der internationalen Energiebehörde jetzt im Juni eine deutliche Erholung gesehen hat, und zwar die täglichen. Das tägliche Öl, nochmal, ich sag das, um stillgreif zu übersetzen. Also, das globale Ölangebot ist um 4,1 Millionen Barrel täglich gestiegen auf 98,8 Millionen Barrel täglich. Das ist also eine sehr nette Erholung im Juni. Wie dem auch sei, wir liegen immer noch 9,4 Millionen Barrel täglich unter dem Niveau vor Beginn der Krise. Also es ist, weiß Gott, alles noch nicht perfekt. Trotzdem ist der Weg zu einer Erholung erst mal geebnet. Wir lesen heute auch, sowohl in der New York Times wie auch im Wall Street Journal, dass Israel wohl Geheimdienstinformationen an das Weiße Haus weitergereicht hat. Demnach habe der Iran einen Anschlag auf Donald Trump geplant. Das sei einer der Gründe gewesen, weshalb er auf dem Rückflug in die Vereinigten Staaten von dem Flugzeug, das, Katar den USA geschenkt hat, umgesattelt ist auf die alte Air Force One, weil die mehr Sicherheitstechnologie beinhaltet. All right. Ansonsten hat sich der Chef der Notenbank von New York nochmal zu Wort gemeldet. Er sagt, der AI-Boom sei jetzt der größte inflationstreibende Faktor. Das müsse man im Auge behalten. Wir haben Japan mit im Fokus. Japans Finanzministerin betont also, dass die Pensionskassen des Landes eine höhere Gewichtung auf heimische Aktien haben sollten. Jetzt muss man sagen, ob die Pensionskassen darauf wirklich reagieren. Ich meine, das ist ja, also ich sage es mal ganz, ich meine, was für eine, das ist ja eine... Vollkommen blödsinniger Kommentar. Ich meine, die Aufgabe einer Pensionskasse ist, die beste Performance zu generieren und da zu investieren, wo am meisten Potenzial liegt. Wenn dann der Staat um die Ecke kommt und sagt, ja, aber liebe Pensionskosten, kauf doch mal lieber bevorzugt amerikanische Aktien. Ja, auf welcher Basis denn? Weil die geiler sind, weil die eine tolle Bewertung haben, weil die mehr Potenzial haben oder nur, weil der Finanzminister oder die Finanzministerin keine anderen Möglichkeiten sieht, den Yen zu stützen? Also ich kann mir kaum vorstellen, dass die Pensionskassen hier wirklich reagieren werden. Man muss sich ja vorstellen, der deutsche Finanzminister kommt um die Ecke und sagt, ja, Pensionskassen jetzt. Also das macht einfach keinen Sinn. Also das ist der Schuss, das ist der verzweifelte Schuss in den eigenen Fuß. Wie dem auch sei, hat der Yen heute Morgen dementsprechend Rückenwind. Aber ich kann mir kaum vorstellen, dass das wirklich tragen wird. Die Erzeugerpreise in Japan waren dann auch über den Erwartungen. 7,1% im Juni, nach 6,6% im Mai. Über den Schätzungen also 6,8% waren die Erwartungen. Die Frage wird eher sein, Zinsanhebung, das kann den Jens stützen. Oder Intervention, da hat ja Japan immer wieder viel geredet und wenig geliefert. Also das wird noch mit im Fokus sein. Ich habe Delta Air vergessen, Guys. Das muss ich ganz kurz noch ansprechen, bevor ich renne. Delta Air, gute Zahlen. Und der Ertrag über den Schätzungen, die Aussichten für das dritte Quartal sehr bullisch, für das Gesamtjahr 2026 auch. Ertrag pro Aktie soll bei 7 Dollar liegen, 5,95 Dollar wurden erwartet, trotz des Irankriegs. Warum? 14 Prozent Umsatzsprung im letzten Quartal, gute Buchungslage, aber vor allen Dingen, man konnte Preisanhebungen durchsetzen. Die Flugtickets pro geflogene Flugmeile haben sich in über 12 Prozent verteuert. So, herzlichen Glückwunsch, die großen Fluggesellschaften konnten das alles durchdrücken. Das ist das Schöne, wenn es eben nur drei, vier Anbieter gibt auf dem Markt und das konnte letztendlich gesehen die Treibstoffkosten teils wettmachen. Die Margen sind trotzdem eingebrochen, aber die Treibstoffkosten sind ja stark zurückgelaufen und wenn man sich die Aussichten anschaut, müsste es da weiterhin sehr bullisch weitergehen. Nichtsdestotrotz, die Aktie hat heute Morgen eben Gewinnmitnahmen. So, ganz kurz noch ein Blick auf die Analystenkommentare heute Morgen. Wir haben sehr viele bullische Analystenkommentare zum Chip-Sektor, da muss der Koch wieder blättern. Das Broker aus Steiffel, sehr bullisch zu AMD, Kursziel jetzt 635, Goldman hat ein Kursziel von 640 diese Woche. AI-Infrastrukturunternehmen bleiben nach wie vor sehr vorteilhaft aufgestellt, starke Nachfrage, Angebotsengpässe, Applied Materials, Chip-Maschinenbauer, gestern hat das Unternehmen selber gesagt, sehr viel Visibilität, acht Quartale starken Wachstums. Das Broker aus Steiffel hebt ja das Kursziel auf 650 Dollar an, wir haben, KLA, Kursziel steigt auf 270, LAM Research, Kursziel steigt auf 425, Intel, Kursziel steigt auf 120, Aber hier bleibt der Analyst letztendlich gesehen nur bei Halten. So, ansonsten haben wir noch Pepsi mit vielen negativen Kommentaren. Die Bank of America senkt das Ziel auf 152, die City auf 145, Morgan Stanley auf 180, Wells Fargo auf 140. Die meisten stufen die Aktien nur noch mit Halten ein. Vor allen Dingen flaue Nachfrage in Nordamerika und Preissenkungen. Also Pepsi schlechte Karten, hat sich gestern auch auf die anderen Konsumgüterwerte negativ ausgewirkt. Coca-Cola wird dafür heute Morgen aufgestuft von der Bank of America. Bleibt bei einer Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 95 Dollar. Man geht davon aus, dass die Zahlen des zweiten Quartals gut ausfallen werden. So, was haben wir ansonsten? Accenture, Deutsche Bank, senkt das Kurs der 136 beibehalten und hier sagt man, das Nachfrageumfeld hat sich weiter verschlechtert im zweiten Quartal und, das Kernproblem all dieser Unternehmen ist Wettbewerb durch künstliche Intelligenz. So, Guys, das war es dann, die letzte Sendung für diese Woche. Es war irgendwie, also ich habe richtig Spaß gehabt diese Woche. Merkt man vielleicht auch, das Portfolio lief super, kann mich nicht beklagen. Und wünsche euch jetzt ein super Wochenende. Entspannt euch, weil nächste Woche wird richtig spannend bei uns. Eine Woche mit viel Action. Also entspannt euch, bis dann, guten Handelstag und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keiner Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Und das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.