Heute ist Mittwoch, der 15. Juli. Herzlich willkommen zu Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Wir haben überwiegend gute Nachrichten. Die Erzeugerpreise kühlen ab, liegen unter den Erwartungen des Marktes. Wir haben ESML mit sehr starken Zahlen, noch stärkeren Aussichten. Das verleiht den Halbleiteraktien weiter Auftrieb. Und es gibt Übernahmegerüchte. PayPal soll ein Übernahmeangebot von Stripe erhalten haben und in Kombination mit einem Investoren. Die Aktie deutlich auf der Gewinnerseite. Die Ergebnisse aus dem Finanzsektor bleiben auch ausgesprochen stark. Morgan Stanley und BlackRock beeindrucken. Auch die Kommentare von BlackRock zum aktuellen Umfeld sind bullish. Ansonsten haben wir durchaus auch Verlierer. Die Aktien von Johnson & Johnson und Conagra sind hier nach den Zahlen schwächer. So, Happy Wednesday. Und heute, ha, großes Spiel. Argentinien, England. Und ihr wisst, meine Frau ist Beruanerin und natürlich voll im Fußballfieber. Deshalb gleich mal die Warnung vorab. Die Closing Bell wird heute früher stattfinden, etwa zwei Stunden vor dem Closing, weil ich mir das Spiel natürlich nicht entgehen lassen möchte. Also seht es mir nach, aber ich würde mal annehmen, dass wahrscheinlich die meisten von euch das gleiche machen werden wie ich, nämlich wir lassen Börse sein und schauen uns den World Cup an. Also, die WM. Also, dann mal zu den Märkten heute. Wir arbeiten uns jetzt langsam ins Plus, was den Dow Jones und den S&P betrifft und vielleicht sehen wir so ein ähnliches Strickmuster wie gestern. Die Banken waren ja gestern im Vorfeld des Openings sogar überwiegend schwächer. Trotz der sehr guten Zahlen haben sich dann aber im Tagesverlauf ins Plus gearbeitet. Wells Fargo schloss dann trotzdem mit einem Minus und auch die Citigroup konnte die Gewinner letztendlich nicht halten. Aber ja, ich muss sagen, bei so vielen guten Nachrichten auch heute wieder. Gut, der Nasdaq ist 190 Punkte hoch, aber ich finde die Reaktion im S&P relativ mau vorbörslich. Wir haben die Erzeugerpreise deutlich unter den Erwartungen des Marktes. Im Vergleich zum Vormonat ein Minus von 0,3%. 0% wurden erwartet. Im Vergleich zum Vormonat bei der Kerninflation 0,2%. 0,3% wurden erwartet. Und auch im Vergleich zum Vorjahr, 5,5 statt 6 Prozent, 4,7 statt mehr als 5 Prozent erwartet, die Daten in den letzten Monaten nach unten revidiert, Aber die Renditen der langlaufenden Staatsanleihen bleiben, finde ich, ziemlich sticky, ziemlich klebrig. 4,56 Prozent, das ist jetzt ein bisschen unter den vorbörslichen Hochs. Aber wenn man bedenkt, wie stark auch die Verbraucherpreise unter den Erwartungen lagen, ist die Reaktion bei den langlaufenden Renditen doch, finde ich, überraschend mau. Oh, ich hätte da mit einem stärkeren Rücklauf bei den Renditen am langen Ende gerechnet. Vielleicht liegt es teils an den militärischen Auseinandersetzungen mit dem Iran. Öl ist heute bei knapp unter 80 Dollar, also unwesentlich auf der Gewinnerseite. Ich gehe auf das Thema gleich nochmal ein im Detail. Aber fassen wir das Ganze nochmal zusammen. Wir haben die Erzeugerpreise unter den Erwartungen. Das ist eigentlich bullisch. Wir haben in Europa die Zahlen von ESML sehr fest, die Aussichten auch sehr stark. Die Aktie profitiert. Das ist auch einer der Gründe für die anhaltende Rallye im Nasdaq. Der Halbleiter- und Memory-Bereich hat weiter Auftrieb. Wir haben morgen ja noch die Zahlen von Taiwan Semiconductor. Und wir haben heute auch erneut Ergebnisse aus dem Finanzsektor, die wirklich beeindruckend sind. Morgan Stanley und BlackRock wirklich bombastische Zahlen. Und vor allen Dingen BlackRock heute Morgen auf der Gewinnerseite. Das Highlight ist die Kursexplosion bei PayPal heute Morgen. Die Aktie startet mit einem Plus von etwa 20 Prozent in den Tag. Wir haben hier Medienberichte von Reuters. PayPal habe ein Übernahmeangebot erhalten von Advent und Stripe. Der Deal würde PayPal mit über 53 Milliarden Dollar bewerten und angeblich bietet man den Aktionären einen Abfindungskurs von 60,50 Dollar. Pro PayPal Aktie. Der Wert also wird die Gewinnerliste heute an der Wall Street anführen. So, bevor ich das ganze Thema jetzt noch vertiefe, gestern wurde der monatliche Fondsmanager-Survey veröffentlicht der Bank of America. Ich weiß, dass das nicht nur bei uns an der Wall Street, sondern auch bei euch viel Beachtung findet. Lasst uns das Thema ganz kurz nochmal anschauen. Was sagen die globalen Fondsmanager? Und um es gleich auf den Punkt zu bringen, Optimismus nimmt weiter deutlich zu. Hier sehen wir mal den Optimismusindikator, der beinhaltet die Barquoten der Assetmanager, die Aktienallokation, die globalen Wachstumserwartungen. Der Index liegt jetzt bei 7,2. Das ist das höchste Niveau seit Februar. Optimismus also zieht hier weiter an und parallel sehen wir dementsprechend auch einen erneuten Rücklauf bei den Barquoten in Fonds. Nur noch 3,6 Prozent. Denn auch das, ähnlich wie beim Ausmaß vom Optimismus, das niedrigste Niveau an Barquote seit Februar. Die Bank of America betont, dass das normalerweise ein Verkaufssignal sei. Alles unter 4% zeigt übermäßigen Optimismus. Und dazu gleich eine nächste Grafik, auch von der Bank of America. Hier hat man also mal zusammengefasst, was historisch betrachtet passiert. Wenn wir also eine Barquote von 3,6% haben, das gab es seit dem Jahr 2002 insgesamt 16 Mal. Im Schnitt ging es in den zwei Folgewochen um 1% bergab im MSCI All World Index. Minus 1,1 Prozent, ein Monat später minus 1,5 Prozent. Treasuries, Staatsanleihen laufen in dieser Phase normalerweise besser als der Aktienmarkt. So also die Bank of America machen wir gleich weiter mit einem Thema, über das wir ohnehin gleich nochmal vertiefen werden, nämlich die ganze AI-Thematik. Hier sehen wir, was ist der Most Crowded Trade, oh Wunder, also was ist der eine Trade, auf den die ganze Welt setzt und hier haben wir Quoten, die wir sehr selten sehen. Und 82% der befragten Fondsmanager sagen also, dass Long-Halbleiter-Aktien der global, konzentrierteste Trade ist weltweit. Auf weit abgeschlagen, Magnificent Seven. Naja, also so Magnificent sind ja die Seven gar nicht mehr. Performen in diesem Jahr eher schlechter als der breite Markt. Alles fokussiert sich also letztendlich gesehen auf den Halbleiter-Sektor. So und ja, ich habe die Zahlen von ESML schon angesprochen, die wirklich bombastisch sind. Vor allen Dingen reagiert die Aktie auch positiv. Wir haben jetzt hier an der Wall Street ein Plus von 2,3 Prozent. Ist das nicht mega, aber es ist besser als Samsung Electronics, die nach den Zahlen und angehobenen Aussichten schwächer tendierte. Und jetzt auch hier nochmal der Bogen zurück zu dem monatlichen Fondsmanager-Survey. Da wurde also die Frage gestellt, wird einer der Hyperscaler, und ihr wisst mal Hyperscaler, Microsoft, Meta, Google, Amazon, wie sie alle heißen, wird. Einer der Hyperscaler in diesem Jahr die CapEx-Investitionen möglicherweise kürzen? Und die Meinung dazu ist ziemlich eindeutig. 61 Prozent der befragten Fondsmanager sagen nein, wir werden in diesem Jahr keine CapEx-Kürzungen sehen von den Hyperscalern. Anderen Worten, Wachstum bleibt hier in diesem Segment letztendlich auf Kurs. Wie steht es mit Inflation und der amerikanischen Notenbank? Der Kapitalmarkt preist immer noch 32 Basispunkte an Zinsanhebungen ein für dieses Jahr, was ich wirklich erstaunlich finde in Anbetracht der Erzeuger- und Verbraucherpreise, die jetzt in der Tat unter den Erwartungen liegen. Aber auch hier ist die Umfrage der Bank of America Fondsmanager Survey ziemlich eindeutig. 83 Prozent der befragten Fondsmanager sagen, es wird im Vorfeld der Zwischenwahlen im November keine Zinsanhebung der amerikanischen Notenbank geben. Dem stehen nur 14 Prozent gegenüber, die sagen, wir werden in diesem Jahr vor den Midterm Election möglicherweise doch noch eine Zinsanhebung bekommen. Also mich würde das auch sehr wundern, muss ich ehrlich gestehen, denn auch wenn der Konflikt mit dem Iran sehr hoffnungslos wirkt aktuell, weil auch die USA hier wirklich keine, nicht wirklich strategisch vorgehen. Wie war das noch gestern in der Opening Bell noch betont, wie absurd es eigentlich ist, diese 20% Mautgebühr überhaupt erst ins Rennen zu werfen von Donald Trump. Und der hat das dann letztendlich gesehen wieder zurückgezogen und sagt, also das werden wir nicht machen. Dafür werden aber die Golfstaaten intensiv in den Vereinigten Staaten investieren. Auch das ist natürlich hoch fragwürdig, ob das dann zu guter Letzt passieren wird. Aber nichtsdestotrotz, die Inflationsdynamik scheint hier erstmal nachzulassen und das sehen wir in den Zahlen. So, also, ich hätte damit gerechnet, dass der Markt ein bisschen mehr Umpf nach oben bekommt, nach den Ergebnissen, den Erzeugerpreisen und jetzt eben doch minimal rückläufigen Renditen bei den Staatsanleihen, aber es ist nicht so. Die Reaktion hält, sie ist freundlich, aber wie gesagt, nur gedämpft freundlich bei den Märkten. Marathon by Earnings. Das ist immer Koch hat schon graue Haare. Die Redaktion donnert auf allen Zylindern. Wir sind alle ein bisschen am Stöhnen. Zumal wir ja parallel auch den Relaunch von 360 Wall Street gerade planen. Ende Juli, Anfang August ist es jetzt soweit. Und wir bespielen die neue Plattform schon ein Jahr. Harte Arbeit. Wir freuen uns alle wirklich drauf, dass wir in Kürze eine tolle neue Plattform haben mit dem Relaunch, an dem wir ja so wirklich ordentlich gearbeitet haben die letzten zwölf Monate. So, aber zurück zum Markt. Es ist immer die Zeit des Marathons, die Ergebnisphase. ESML und die positive Reaktion ist schon mal gut. Wir haben in Europa auch die Zahlen von Richemont bekommen im Luxusgüterbereich. Auch Zeichen, dass der Konsum hier, Nach wie vor sehr gut läuft und sich besser gehalten hat. In fast allen Regionen, vor allen Dingen in Asien, lief die Nachfrage bei Richemont besser als erwartet. Es gibt einen Haken, das mag auch ein Grund sein, weshalb der Markt so ein bisschen gebremst wird auf der S&P-Ebene und das ist die Tatsache, dass wir gestern an einem einzelnen Handelstag drei Pre-Announcements hatten, die negativ waren. Also drei Unternehmen haben die Aussichten gesenkt. IBM hatte gestern den schlechtesten Handelstag seit den 1960er Jahren. Ein Viertel des Börsenwertes ist in Flammen aufgegangen. Wir haben heute Morgen auch sehr verhaltene Analysten-Kommentare. Da springt jetzt also keiner aus dem Dornbusch und sagt, buy 25 Prozent runter, buy the dip. Da sagt Oppenheimer eher, naja, also wenn wir Glück haben, stagniert die Aktie jetzt erst einmal. Aber IBM hat auch heute immer noch Ausstrahleffekt. Diese Wolke, die jetzt über dem Servicebereich liegt. IBM hatte ja signalisiert, Unternehmen, Firmen, Kunden verlagern CapEx-Investitionen weg von Software und Dienstleistungen hin in Hardware. Das ist natürlich auch sehr bullisch. Wir sehen das in den ASML-Zahlen. Deshalb läuft auch dieser AI-Infrastruktur-Trade aktuell wieder. IBM hat auch gesagt, wir sehen eine Verlagerung in Cyber Security. Deshalb waren die ganzen Software-Aktien aus dem Segment auf der Gewinnerseite. Und heute Morgen haben wir steigende Kursziele für CrowdStrike. BTIJ hebt das Ziel jetzt auf 237 Dollar an mit einer Kaufempfehlung und sagt, das Nachfrageumfeld bleibt positiv und das Thema AI, verstärkt sogar noch den Rückenwind für diesen Sektor und eben auch für CrowdStrike-Systeme. Gleichzeitig sehr verhaltene Kommentare zu ServiceNow und Microsoft und das ist eben genau der Punkt, wir wissen eben nicht, ob diese Wolke, die jetzt IBM hier geschaffen hat, ob das ein IBM-spezifisches Problem ist oder ob das ein branchenweites Problem ist, diese Verlagerung weg von Software hin in Hardware. Die Kommentare heute von Oppenheimer zu IBM. Ja, die Aktie ist im Bestfall nur ein Halten. Man war vorher bei einer Kaufempfehlung, hat das also auch nicht kommen sehen und man betont, es wird sehr schwer sein für IBM. Die Jahresprognosen, da stellt man immer noch zweistelliges Wachstum im Softwarebereich in Aussicht für dieses Jahr und für das nächste Jahr. Das einzuhalten wird sehr schwer sein und wirklich wieder optimistischer zu werden, also Bullcase-Szenario für IBM, das wird eine Zeit lang dauern, bis sich das wieder herauskristallisiert. Und letztendlich gesehen wird die Aktie kurzfristig erstmal sehr Range Bound sein, also in einer sehr engen Spanne verharren. Sieht also nicht nach einem großen Bounce aus, auch wenn die Aktie jetzt vorbörsig leicht im Plus ist. Gleichzeitig haben wir von der Citigroup zwar eine Kaufempfehlung von ServiceNow, die hatte man vorher auch schon, das Kursziel 156, das wäre natürlich toll, die Aktie ist bei 106 um den Dreh, aber wenn man sich die Kommentare mal durchliest von dem Analysten, dann klingt das alles andere als wirklich überzeugend. Und zwar sagt die Citigroup, dass die Checks, also da, schaut man quasi bei den Partnern von ServiceNow mal genau hin, was sehen die eigentlich und man hofft dadurch eine Art Vorindikator zu bekommen für die Geschäftsentwicklung bei ServiceNow. Und hier heißt es, well. Die Checks bei den Partnern sind sehr gemischt ausgefallen. Einige verfehlen ihre Ziele und andere treffen im Bestfall gerade mal ihre Ziele. In anderen Worten, das sieht nicht wirklich überzeugend aus, in die Quartalsergebnisse hineingehend. Hingehend Oppenheimer bei ServiceNow, Kursziel 140 Dollar, auch da eine Kaufempfehlung. Hier sagt man, naja, die Sorge vor AI-Disruption für ServiceNow sei übertrieben, und man habe eine sehr starke Plattform. Also da klingt das schon ein bisschen optimistischer, aber lange Rede, kurzer Sinn, diese Wolke steht jetzt einfach im Raum. Wir haben bei Microsoft auch sinkende Kursziele heute. Die Citigroup senkt das Ziel auf 570 Dollar im Vorfeld der Ergebnisse. Hier sagt man, die Zahlen müssten eigentlich gut ausfallen für das abgelaufene vierte Quartal, also das Fiskaljahr von Microsoft. Aber Investoren müssen sich darauf einstellen, dass die Kapazitätsinvestitionen in dem jetzt angebrochenen Quartal von Microsoft wieder angehoben werden. Also ist natürlich auch wieder bullish für diesen most crowded trade, die Halbleiter werden. Also da sieht es auch nicht nach einer Kürzung aus. Bei Meta sah es auch nicht nach einer Kürzung aus. Im Gegenteil, Applied Materials hatte gesagt, die Engpässe werden nächstes Jahr noch größer werden. Earnings Transparency, die Transparenz in die Ergebnisse von Applied Materials, Chip-Maschinenbauer, die nächsten acht Portale sehr gut. Also für den Sektor sehr gut, aber wie gesagt, Hyperscaler hat sich das wieder ein bisschen eingetrübt. So, jetzt kommen wir zurück zu den anderen Ergebnissen heute Morgen. Wir haben nochmal einen Schritt zurückgehend bei den Banken und bei den Rohstoffwerten für auf der Makroebene sehr positive Aussagen. Die Banken waren gestern alle sehr optimistisch, widerstandsfähige Wirtschaft, Verbraucher widerstandsfähig, wir sehen sehr starkes Kreditwachstum. Auch das ist für die Wirtschaft ein gutes Omen. Wir sehen bei den meisten Banken. Entweder geringere Rückstellungen für Kreditschieflagen oder es wurden Rückstellungen sogar freigegeben. Auch das spricht gut für die Wirtschaft. Und jetzt haben wir also Rio Tinto, großer Rohstoffkonzern, der sagt, auch trotz des Konflikts mit dem Iran und der Sperrung der Straße von Humus, bleibt das Wirtschaftsumfeld auf globaler Ebene, sei nur sehr moderat getroffen worden. Die globale Industrie bleibt im Juni auf Expansionskurs. Sehen wir übrigens auch bei der Industrie im Bundesstaat New York. Der Empire Index lag heute über den Erwartungen des Marktes. Und dann sprechen die Zahlen der Banken an sich erstmal für sich. Ich meine, brauche ich nicht groß kommentieren. Schaut euch Morgan Stanley an. Die Einnahmen im Investmentbanking fast 60% über Vorjahr. Die Einnahmen im Aktienhandel fast 70% über Vorjahr. Die Einnahmen im Vermögensmanagement 14% über Vorjahr. Und die Kapitalzuflüsse, 148 Milliarden Dollar netto an neu verwaltetem Kapital bei Morgan Stanley. Guys, ich spare mir jede weitere Kommentare. Das sind Zahlen, die sind großartig. Das ist unfassbar stark und das sehen wir bei BlackRock auch. Da sagt das Management, das Momentum bei uns gewinnt an Schwung. Operativen Margen fast ein 5-Jahres-Hoch, operativen Einkommen 40% über Vorjahr, und man weitet die Aktienrückkäufe um 2 Milliarden Dollar aus. Und schaut euch hier nochmal die Steigerungsraten an. Und das ist nun keine Nuckelbude BlackRock. Das ist der Asset Manager weltweit. Wir haben hier einen Umsatzsprung von 31 Prozent. Die Margen expandieren, wie gesagt, auch noch. Also man verdient nicht nur mehr, sondern hat letztendlich gesehen auch noch immense Margen. Und man hat fast 200 Milliarden Dollar an neuen Kapitalzuflüssen. Die verwaltet werden. Also 30 Milliarden mehr als man dachte. Also fantastische Ergebnisse. So und damit komme ich mal zur Schattenseite. Johnson & Johnson wird heute schwächer in den Tag starten. Hier haben wir auch Ergebnisse, die im abgelaufenen Quartal über den Erwartungen des Marktes lagen. Die Aussichten wurden auch leicht angehoben. Naja, aber gut, das organische Umsatzwachstum 6,5 Prozent, erwartet wurden 6,1 Prozent. Ein bisschen besser, der Ertrag pro Aktie wird auch höher sein, als man dachte. Aber ein wesentlicher Teil bei den angehobenen Ertragsschätzungen basiert auf der Tatsache, dass die Steuersätze niedriger sein werden. Das ist also Low Quality Earnings Beat. Die Aktie ist auf der Verliererseite. Und im Nahrungsmittelbereich sieht das, das hatten wir ja schon bei Pepsi gesehen, Pepsi war im Prinzip so die rote Fahne, die letztendlich gesehen sich jetzt im gesamten Sektor bemerkbar macht. Conagra ist ja auch im Nahrungsmittelbereich unterwegs und hier liegt man auf der Ertragsseite über den Schätzungen. aber. Das organische Umsatzwachstum 0. 1% wurden erwartet. Die Aussichten für das Fiskaljahr 2027, der Ertrag pro Aktie wird die Schätzungen verfehlen. Das organische Umsatzwachstum sollte leicht positiv sein, wird jetzt bei minus 2% liegen und die Dividende wird halbiert. Und damit sinkt die Dividendenrendite von zu hohen 10% auf immer noch sehr attraktive 5%. Und es ist auch keine Überraschung, dass Conagua die Dividende senkt. Das war eigentlich klar, dass das passieren würde, aber ist nicht wirklich besonders, überzeugend. So, ASML, ich will es nochmal ganz kurz vertiefen. Naja, also wie gesagt, 9,3 Milliarden Umsatz, 8,8 Milliarden, da waren eine halbe Milliarde Euro mehr Umsatz als erwartet. Die Margen phänomenal hoch, Bruttomargen 54 Prozent über den Erwartungen. Die Aussichten gemessen am Mittelwert 44 Milliarden Umsatz, das ist die Guidance für das Jahr. Und bisher hieß es 36 bis 40 Milliarden. Die Bruttomargen werden fürs Gesamtjahr nach oben revidiert. Mittelwert liegt jetzt bei 55 Prozent. 52 Prozent war es bisher. Also wir haben, wenn überhaupt, eine Margenbubble und keine Bewertungsbubble. Das ist wirklich phänomenal. Und wie eben alle, Samsung baut die Kapazitäten aus massiv. SK Hynix baut die Kapazitäten aus massiv. Und wir haben ESML, die die Kapazitäten in diesem Jahr um 30 Prozent ausweiten, im nächsten Jahr nochmal um 30 Prozent. Und man betont, die Auftragsbücher fürs nächste Jahr sind nahezu voll. Also besser kann es eigentlich nicht laufen. Und man hat jetzt schon umfangreiche Aufträge eingesammelt für das Jahr 2028. Also unfassbar stark, was sich hier letztendlich abspielt. PayPal haben wir schon durchdiskutiert. Auch in China wird ordentlich getrommelt für AI. Alibaba wird jetzt bei Apple Intelligence in China mit integriert. Quen AI, CXMT-Memory-Bereich, die ja demnächst an die Börse gehen werden, werden planen, 8,5 Milliarden Dollar durch den Börsengang einzusacken. DeepSeq könnte jetzt auch an die Börse gehen im nächsten Jahr. Da laufen laut Bloomberg die Vorbereitungen und die letzte Finanzierungsrunde bewertet das Unternehmen mit etwa 70 Milliarden Dollar. Und gleichzeitig sagt Nvidia, Jensen Wang, Vera Rubin, die nächste Generation an Technologie verläuft, was die Produktion betrifft, nach Planen. Und ansonsten gab es gestern noch Gerüchte, dass Lucid bankrott anmelden könnte oder privatisiert wird. Aktie wurde dann kurz vom Handel ausgesetzt und that's pretty much it. Wurde dementiert vom Unternehmen. Was habe ich vergessen? AMD, UBS Kursziel 700 Dollar, um kurz nochmal erwähnt zu haben. Wir haben, das will ich noch kurz mit ansprechen, Conaga runter, Pepsi war enttäuschend, Johnson & Johnson schwächer und heute sinken die Kursziele für McDonalds bei der Citigroup auf nur noch 335 Dollar. Man bleibt bei einer Kaufempfehlung, aber sagt, die Umsätze der schon länger geöffneten Fastfood-Restaurants werden im zweiten Quartal um zwei Prozent sinken. Multijahrestief im Vergleich zu der Branche insgesamt. Also auch nicht gerade eine gute Entwicklung dort. Also, das war's. Wie gesagt, Closing Bell heute ein bisschen früher. Ich muss das Spiel sehen. Argentinien, England, das wird ein echt geiles Spiel. Ich muss immer so ein bisschen schmunzeln, weil die Argentinier natürlich da sind und sagen, jetzt haben wir, ich meine, Messi hat noch nie gegen England gespielt. Also, Popcorn liegt breit, da steht der Koch dann stramm. Das ist übrigens das einzige Mal, dass ich Fußball schaue bei der WM ansonsten. Da weiß ich nur, da ist ein Ball und der muss da ins Tor rein. Und meine Frau sagt immer, warum jubelst du denn immer für die Gegenseite? Weil ich finde es grundsätzlich irgendwie immer toll, wenn Tore geschlossen werden. Und mir tut das einfach auch unfassbar leid für das Team, das dann verliert. Du bist so weit gekommen, hast so einen geilen Job gemacht. Und dann so kurz, aber so ist es halt. Such as life gehört mit dazu. Ich feiere jedenfalls jedes Team, auch die Verlierer in dem Punkt. Also weil auch Frankreich hat ja gestern wirklich phänomenal gespielt, muss man ganz klar sagen. Also ich wünsche dir einen schönen Handelstag. Wir sehen uns nachher wieder. Bis dann und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keiner Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.