Heute ist Montag, der 3. August. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Der Dow im Plus, der Nasdaq im Plus, vor allem dank Microsoft. Die Aktie legt über 5% zu Goldman Sachs, hebt das Kursziel der Aktie weiter an. Ein gewaltiger Kursprung seit Bekanntgabe der Ergebnisse. Wir sehen Gewinnmitnahmen im Chip- und Memory-Bereich. Wen wundert nach der gewaltigen Rallye am Donnerstag und Freitag letzter Woche? Wobei Citadel Securities betont, dass die Risiken in diesem Sektor mittlerweile deutlich reduziert wurden. Das gleiche betrifft Positionierungen der Privatanleger. Und insgesamt bleibt das fundamentale Umfeld an der Wall Street Bullish mit dem Ölpreis 7% im Minus. Den Renditen der US-Staatsanleihen im zehnjährigen Bereich, die laufen auch zurück, aber bei weitem nicht so stark wie der Ölpreis. Da liegt der entscheidende Haken für den Aktienmarkt in den kommenden Wochen. Die Lage zwischen den USA und dem Iran scheinen sich mal wieder zu entspannen. Das sorgt für einen Rückgang bei Öl und letztendlich gesehen auch für einen Aufstieg der Aktienmärkte. Ja, Happy Monday. Ich habe unglaublich gute Nachrichten. Wir haben schon wieder eine Entspannung zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten. Die Entspannungsrunde 5.0. Am Freitag hieß es noch, auch in den Medien übers Wochenende werde es erneute schwere Angriffe auf den Iran geben, dieses Mal mit Israel zusammen. Das Weiße Haus habe diese Entscheidung getroffen. Nur um dann 5.0 mäßig a la Taco Trade am Samstagabend dann wieder auf Social Media zu posten. Ach, es wird jetzt doch nicht zu schweren Angriffen kommen, weil sich die Aussicht auf einen Deal merklich gebessert habe. Ich will das Thema gleich nochmal vertiefen, aber Öl runter, Renditen der Staatsanleihen runter. Da spielen auch die Interventionen Japans in den USA beim Yen eine gewisse Rolle und das hilft dem Dow Jones heute aus der Patsche. Ich will aber, bevor ich nochmal eintauche in die Handelswoche und den heutigen Handelstag, auf eine sehr spannende Analyse von Citadel Securities eingehen. Ihr wisst schon, Citadel Securities, das ist der große Handelsausbau uns an der Wall Street, das Leopold Aschenbrenners. Börsennotierte Positionen aus dem Hedgefonds rausgekauft hat, zu einem riesigen Discount und jetzt mit einem vermutlich satten Gewinn. Citadel Securities ist einer der Schwergewichte bei uns an der Wall Street und die weisen auf zwei, drei, finde ich, wirklich sehr spannende Punkte hin. Zum einen hatten wir in den letzten Wochen, insbesondere auch in der letzten Juli-Woche, massive Verkäufe seitens der Privatanleger. Die letzte Juli-Woche verbuchte den größten Verkaufsdruck an der Wall Street durch Privatanleger seit dem Jahr 2022. Übrigens selbst bei dem massiven Bounce am Donnerstag waren Privatanleger auf der Verkäuferseite. Wenn man das Ganze mal runter reduziert auf die Tech-Werte, hier sehen wir mal, das Volumen bei Privatanlegern im IT-Sektor. Dann hatten wir hier höhere nominale Aktienvolumen als in jeder anderen Woche seit Beginn der Datenfassung von Citadel im Jahr 2019. Wir haben also einen erheblichen Abbau an Risiken gesehen und Citadel meint das, auch rein leicht zynisch, dass insgesamt Privatanleger jetzt zu dem übergehen, was sie sonst auch machen. Also nicht mehr by the dip, sondern es wurde in jeder Situation erst mal verkauft. Citadel betont, dass diese Kombination aus reduzierten Positionierungen gleichzeitig reduzierten Risiken, es wurde sehr stark enthebelt, gekoppelt mit sehr guten Fundamentals. Fundamentals, die Berichtssaison läuft nach wie vor ausgesprochen gut, und die Tatsache, dass die Bewertungsniveaus runtergelaufen sind, damit sei die Basis geschaffen, um letztendlich gesehen sich weniger auf Positionierung und Liquiditätsströme fokussieren zu müssen, sondern wieder eher auf Fundamentals. Wir haben also Privatanleger, die deutlich Positionen reduziert haben einerseits und wir sehen eben auch eine massive Enthebelung. Also in anderen Worten, die Risiken durch Hebelprodukte oder Leverage im Gesamtsystem wurde auf Seiten der Privatanleger letztendlich auch deutlich reduziert. Das zeigt dieser Chart hier. Wir sehen hier verwaltete Vermögen in gehebelten ETFs monatlich seit dem Jahr 2020. Das Vermögen gehebelter Tech-ETFs sagte im Juli um rund 40%, ab und bei Halbleiter-ETFs waren es sogar fast 55% bei uns hier an der Wall Street. Ich habe mich in meinem Wall Street Memo heute überwiegend auf die Analyse von Citadel Securities fokussiert. Das war jetzt nur ein kleiner Auszug, aber insgesamt. Betont man, dass dieser Bullenmarkt letztendlich gesehen justiert wurde und im Großen und Ganzen auf Kurs bleibt und dass jetzt die, technischen Überhitzungen, die wir hatten, im Wesentlichen aus dem Markt rausgenommen ist. So, jetzt komme ich von Citadel zurück zu den Märkten. Wir hatten also am Freitag Meldungen, dass das Weiße Haus sich entschieden habe, den Iran übers Wochenende wieder schwer anzugreifen im Zusammenspiel mit Israel. Das Ganze wurde dann am Samstagabend schon wieder entschärft durch die Meldung, dass er sich jetzt erstmal entschieden hat, diese Waffenangriffe zu pausieren. Es gäbe Indikationen, die dafür sprechen, dass die Straße von Hormuz bald wieder geöffnet sei und dass auch die Bedrohung in Sachen Atomwaffen durch den Iran, dass diese Bedrohung bald aufgehoben sei. Was auch immer das bedeuten mag, also wir hatten ja schon mal ein Memorandum of Understanding mit dem Iran, das hat dann letztendlich gesehen nur ein paar Wochen gehalten. Der Rest ist Geschichte und die Wall Street kommt immer wieder zum gleichen Ergebnis. Donald Trump steht hier stückweit mit dem Rücken an der Wand. Die Vereinigten Staaten haben auch das Problem, dass das Arsenal an Munition zunehmend ausgeht. Man sieht das unter anderem auch daran, dass der Ukraine Interceptor ausgehen, um Waffenangriffe, Luftangriffe Russlands abzuwehren. Und die Vereinigten Staaten müssen aufpassen, dass bei einer Eskalation der Lage mit dem Iran das Munitionsarsenal nicht noch weiter absackt. Und die Waffenangriffe, auch das liest man heute Morgen, Luftangriffe können, im besten Fall die Lage nur neutralisieren, aber nicht wirklich beheben. Man sieht das auch daran, dass ja die vielen Angriffe auf den Iran zu guter Letzt wirklich an dem Verhalten der Iraner nicht viel geändert hat. Also Donald Trump rudert letztendlich gesehen wieder zurück. Das nimmt Druck auf die Renditen der US-Staatsanleihen. Gleichzeitig hatten wir die Meldung, dass Japan und die Vereinigten Staaten zusammen interveniert haben, um den Yen zu stärken. Und wenn man sich heute Morgen mal die Schlagzeilen anschaut um Finanzminister Bassett. Er fordert also die amerikanische Notenbank dazu auf, mehr Dollarliquidität für ausländische Zentralbanken zur Verfügung zu stellen, dann ist das im Prinzip der Wink mit dem Zaunpfahl. Dass man den Verkauf von US-Staatsanleihen, die unter anderem im Besitz Japans sind, das zu dämpfen. Je mehr Liquidität die amerikanische Notenbank zur Verfügung stellt, umso weniger ist die Notwendigkeit ausländischer Zentralbanken, amerikanische Staatsanleihen zu verkaufen. Also in anderen Worten, die USA versuchen dadurch auch den Druck auf die Renditen langlaufender Staatsanleihen herauszunehmen, die heute Morgen zwar auch sinken, aber zu guter Letzt eben nicht so stark wie der Ölpreis. Und wenn man sich heute Morgen die Kommentare an Sachen Zinspolitik mal so durchliest, der Chef der Notenbank von St. Louis betont, dass die Renditen der Staatsanleihen deshalb steigen, weil die Kredibilität der Zentralbank. In der Bekämpfung von Inflation zunehmend infrage gestellt wird. Und wenn er abgestimmt hätte bei dieser Runde, bei der letzten Notenbanktagung, dann wäre er auch im Lager derjenigen gewesen, die sich für eine Zinsanhebung ausgesprochen hätten. Und bei uns wird immer noch rege diskutiert, ob nicht letztendlich ein Zinsschritt für die Anleihemärkte und auch für den Aktienmarkt die bessere Lösung gewesen wäre, als jetzt letztendlich gesehen wieder in der Luft zu hängen mit der Frage, was wird denn jetzt die Notenbank machen und wie soll die Inflation letztendlich runterkommen. Stattdessen haben wir Berichte in der New York Times und im Wall Street Journal, dass Kevin Walsh die Anzahl der Notenbanktagungen wohl reduzieren wird. Aktuell tagt die amerikanische Notenbank achtmal im Jahr. Sie ist rechtlich dazu verpflichtet, mindestens vier Tagungen umzusetzen. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass. In Kürze Kevin Walsh bereits eine Reduktion der Anzahl der Tagungen melden wird. Ob es dann tatsächlich nur vier sein werden oder sechs. Das wissen wir noch nicht, aber die Anzahl der Tagungen dürfte insgesamt wohl eher nachlassen. So, und damit kommen wir mal von den Makro-Themen hin zu den Ergebnissen an der Wall Street. Wir haben einmal die Hotelkette Marriott mit Quartalszahlen und wir haben den Fleischgiganten Tyson. Bei Marriott muss man sagen, sind die Überraschungen jetzt nicht so groß. Zumal Hilton, der Wettbewerber, ja bereits Zahlen gemeldet hat. Marriott tendiert heute Morgen etwas schwächer. Das Quartal war im Großen und Ganzen okay. Die Aussichten liegen ein bisschen unter den Erwartungen. Der Ertrag pro Aktie im letzten Quartal, 3,19 Dollar, 3,05 Dollar wurden erwartet. Der Umsatz pro Zimmer ist um 3,4 Prozent gestiegen. Das ist auch ein bisschen mehr gewesen, als die Wall Street angepeilt hatte. Die Schätzungen lagen bei etwa 3 Prozent mit Stärke, vor allem in den USA und Kanada. Das internationale Geschäft hat leicht gelitten durch die Spannungen in Nahost. Die Prognosen für das Gesamtjahr bei den Umsätzen pro Zimmer und bei dem Ertrag pro Aktie werden mit nach oben gezogen, wobei für das jetzt angebrochene dritte Quartal die Ertragsschätzungen leicht verfehlt werden. Ich würde mal sagen, und das ist auch das Feedback, das man hier an der Wall Street liest, im Großen und Ganzen ist das eigentlich okay, vor allen Dingen auch in Anbetracht des Gegenwinds aus Nahost und die Hoffnung, dass sich die Lage dort wieder beruhigen wird, müsste eigentlich der Aktie helfen, vielleicht von den Tagestiefs wieder ein bisschen Boden gut zu machen. Dann haben wir den Fleischgiganten Tyson, auch 3% auf der Verliererseite, das abgelaufene Quartal war auf der Ertragsseite besser als erwartet, die Margen waren auch über den Erwartungen, aber die Umsätze waren minimal unter den Schätzungen der Wall Street. Obwohl das dritte Quartal gut war, werden außerdem die Jahresprognosen für das Gesamtjahr gesenkt. Das ist natürlich kein gutes Omen. Wenn das dritte Quartal so viel besser lief und es ist nun Bestandteil des Gesamtjahres, dann kann das ja nur eins heißen. Das vierte Quartal wird vermutlich die Erwartungen des Marktes verfehlen. So, jetzt sind das alles Unternehmensmeldungen, die nicht wirklich so relevant sind für die Wall Street. Wir haben aber in dieser Woche wieder einige wirklich sehr große und wichtige Highlights im Tech-Sektor. Meldet heute Abend Palantir die Zahlen. Wir haben. Dann außerdem im Wochenverlauf morgen früh, und das wird auch wichtig sein, den Baumaschinengiganten Caterpillar, der sehr stark von dem Bau der Data Center profitiert. Optimismus bei Caterpillar hängt sehr hoch, obgleich die Aktie auch in den letzten Wochen stärker korrigierte. Caterpillar morgen früh wird für den Dow Jones auch ausgesprochen wichtig sein. Wir haben außerdem die Zahlen von Spotify morgen früh, morgen Abend dann AMD, Arista Networks, Pinterest, SpaceX. Bei SpaceX haben wir heute positive Analystenkommentare. Hier werden die Kursziele sogar angehoben von Wells Fargo auf 250 Dollar von 240. Die Aktie wird immer noch mit Übergewichten eingestuft, was einmal mehr zeigt, dass der Analyst natürlich auch ziemlich daneben lag, wenn man bedenkt, wie stark der Wert seitdem hoch, an Boden verloren hat, einmal Tesla sozusagen und, man geht davon aus, dass das zweite Quartalsergebnis die Erwartungen schlagen wird und dass die Aussichten für das zweite Halbjahr stärker sein werden, als die Wall Street erwartet. Aber allen voran wird bei SpaceX vor allen Dingen ein Punkt natürlich entscheidend sein. Gut eine Woche nach Bekanntgabe der Zahlen werden 900 Millionen Aktien, die von Insidern gehalten werden, frei zu verkaufen sein. Kommt hier Verkaufsdruck auf oder halten die Insider diese Aktien? Das wird maßgeblich entscheidend sein, wie es bei diesem Wert in den kommenden Wochen weitergehen wird. Dienstagabend AMD ist natürlich auch ausgesprochen wichtig, neben SpaceX werden das also die beiden Highlights morgen Abend sein, Mittwochmorgen. Meldet Disney Zahlen. Da hatten wir, wie ja letzte Woche mehrfach berichtet, entweder negative Analystenkommentare oder der Wettbewerber Comcast mit Universal Parks, unlängst abkühlende Aktivitäten. Ist übrigens auch auffällig außerhalb der Erlebnisparks, wenn man sich mal die Kreuzfahrtgesellschaften anschaut. Da gab es letzte Woche auch vereinzelt Kommentare, dass unlängst die Buchungslage leicht abgekühlt ist. Disney wird also sehr wichtig sein. Das einzig Gute bei Disney ist, dass die Akte schon relativ schlecht gelaufen ist. Also da ist ein gewisser Puffer wohl mit eingebaut. Ila Lilly meldet auch Mittwochabend. Wir haben dann, Entschuldigung, Mittwochmorgen. Shopify und Uber auch Mittwochmorgen. Mittwochabend DoorDash und Ebay. Wir haben Sandisk, Western Digital im Memory-Bereich. Sehr, sehr wichtig. Natürlich Werte, die sehr stark korrigierten und dann Donnerstag und Freitag aber ebenso stark gestiegen sind mit einem riesigen Bounce. Donnerstag haben wir noch Datadog, Donnerstagabend Airbnb, Instacart und dann am Freitagmorgen Take-Two Interactive, die mit Grand Theft Auto ja im vierten Quartal dann mit im Fokus stehen werden. Auch in Sachen Wirtschaftsdaten wird die Woche sehr spannend. Heute die Daten zur Industrie um 16 Uhr eurer Zeit, die Daten der Dienstleister dann am Mittwoch. Dann haben wir den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Und hier wollen wir vor allem eins nicht sehen, einen zu starken Arbeitsmarktbericht. Wir rechnen an der Walltip mit knapp 90.000 geschaffenen Jobs, nach knapp 57.000 im Juni. Wenn man sich die Erstanträge anschaut der letzten Woche, dann könnte der Arbeitsmarktbericht aber eher positiv überraschen. Und da steht dann wieder das große Fragezeichen der Anleihemärkte mit im Fokus, ob da Druck auf Seiten der langlaufenden Renditen zunehmen wird. Wie gesagt, aus meiner Sicht, Der wichtigste Faktor zur Zeit an der Wall Street, denn die Berichtssaison selber läuft nach wie vor ausgesprochen stark, aber Renditen, sagen wir mal, von über 4,7 Prozent Richtung 4,8 Prozent, da wird der S&P nichts zu lachen haben. Wird also sehr wichtig sein, wie der Arbeitsmarktbericht am Freitag ausfallen wird. So, wir haben natürlich ein Megadeal in der Pipeline, zumindest wenn die Medienberichte stimmen. Die Financial Times berichtet also, dass AstraZeneca überlegt, Bristol-Myers zu übernehmen. Durch eine solche Transaktion würde man in den USA eine stärkere Positionierung bekommen. Die Aktien von AstraZeneca schwächer, Bristol-Myers entsprechend auf der Gewinnerseite. Wenn ein solcher Deal also tatsächlich stattfinden würde, dann würde das einen Mega-Pharma-Giganten kreieren, der einen Wert ausweist von über 400 Milliarden Dollar. Und es ist heute Morgen auch auffällig, dass wir einige andere Übernahmegerüchte, haben. Ambarella befindet sich in Übernahmegesprächen mit NXP-Semiconductor. Auch das berichtet die Financial Times, dass also Ambarella übernommen werden könnte. Und wir haben den Gouverneur von Kalifornien, der sich dafür stark macht, den Deal von Paramount und Warner Brothers doch durchzuwinken, also dass zumindest der Bundesstaat Kalifornien hier eine Einigung anstreben sollte in diesem Merger. Und die Merger-Gespräche zwischen der Deutschen Telekom und T-Mobile US haben Sand im Getriebe. Das berichtet Semmer vor heute Morgen. Man hat Bedenken, dass T-Mobile US, also hier die Aktionäre in den Vereinigten Staaten, eine solche Transaktion nicht unterstützen würden und dass der regulatorische Gegenwind hier auch nicht zu unterschätzen sei. So, und dann nehmen wir mal die allgemeinen Unternehmensmeldungen, bevor wir zu den Analystenkommentaren kommen. Wir haben mal wieder China Tech sehr stark in den Schlagzeilen. Alibaba hat die nächste Generation des LLM-Modells vorgestellt, QEN 3.8 Max. Und das wird jetzt auf globaler Ebene vor dem offiziellen, breit angelegten Launch nächste Woche bereits zur Verfügung stehen für Tests. Wir haben ansonsten DeepSeek, die. Das neueste Modell vorgestellt haben, das etwa 100 Mal günstiger sei als Cloud Fable 5, also diese Sorge vor einem, möglichen Preiskampf Open Source gegen die großen Modelle Gemini und Anthropic und natürlich OpenAI. Das könnte Druck auf Tokenpreise ausüben und OpenAI hatte ja bereits letzte Woche gemeldet, dass die Preise für zwei Modelle reduziert werden. Ansonsten hat OpenAI am Freitag bekannt gegeben, dass man jetzt über eine Milliarde monatlich aktive Nutzer erreicht habe, darunter zwei Millionen Firmenkunden. Das ist die große Sorge bei OpenAI, dass man quasi zerrieben wird zwischen Anthropic und Gemini von Google. Anthropic ist im Firmenkundengeschäft wesentlich starker positioniert als OpenAI. Und der Druck auf OpenAI-Zeiten zuzunehmen gegenüber der Aktionäre. Man will mehr Wachstum sehen, das schreibt das Wall Street Journal. Man habe Bedenken, dass abgesehen davon der Cash Burn bei OpenAI zu hoch sei. Really? Okay, das ist ja mal was wirklich Neues. Waren die Zahlen von Amazon natürlich super und das sieht man auch bei der Aktie heute Morgen wieder im Plus. Wir haben sehr starke Profitabilität, sehr starkes Umsatzwachstum, vor allem im Cloud-Bereich, das spielt dem Unternehmen in die Karten, ändert aber natürlich nichts daran, dass die grundlegende Story, frei verfügbarer Cashflow im Vordergrund steht. Der war bei Meta im abgelaufenen Quartal besser als man erwartet hatte, aber insgesamt bleibt der verfügbare Cashflow an der Wall Street ein Riesenthema. Bei Meta haben wir letztendlich gesehen leicht positiven Cashflow und mittlerweile negativen bei Google und auch bei Amazon und das wird ab und an immer mal wieder eine Diskussionsgrundlage bieten. Bloomberg betont, dass die Hyperscaler, die amerikanischen Hyperscaler Google, Meta, Microsoft und Amazon mittlerweile zu kombiniert fast 2,4 Billionen Dollar an AI-Ausgaben in den kommenden Jahren committed haben. Das ist gestiegen in den letzten zwölf Monaten und spricht ja eigentlich immer noch sehr stark, vor allen Dingen für die AI-Infrastrukturwerte. So, jetzt kommen wir mal zu den Analysten-Kommentaren. Kein Analyst, aber das Anlegemagazin Barronz. Da muss man gleich sagen, die haben natürlich ziemlich ins Klo gegriffen, denn vor den Zahlen von Reddit hatte Barronz noch betont, kommt ein vorteilhafter Deal mit Google, interessante Aktie. Die Aktie ist jetzt nach den Ergebnissen um einiges interessanter geworden, wenn man bedenkt, wie stark die Aktie eingebrochen ist nach Bekanntgabe der Quartalszahlen. Barronz verteidigt diesen Wert heute und betont also, der Kurseinbruch infolge der Ergebnisse sei eine Übertreibung. Letztendlich gesehen braucht Reddit Google, aber Google braucht auch Reddit. Und man geht weiterhin davon aus, dass man sich auf einen Deal einigen wird. Mit Bedingungen, die vor allen Dingen Reddit in die Karten spielt. Also Barron äußert sich hier optimistisch zu dem Wert. Wir starten mit einem nur leichten Minus von etwa, plus mit etwa 0,9 Prozent in den Tag. So, jetzt kommen wir mal zu den Analystenkommentaren heute Morgen. Da gibt es einige spannende Kommentare. Ich fange mit dem Tech-Sektor mal an. Wir haben Applied Materials bei der Citigroup. 30 Tage Upside Catalyst, also in anderen Worten in den nächsten 30 Tagen gibt es Ereignisse, die die Aktie positiv beeinflussen sollte. Die Aktie wird mit einem Kursziel von 710 Dollar zum Kauf empfohlen. Der Wert ist heute Morgen 1,5 Prozent schwächer in den Tag gestartet. Die meisten Chip- und Memory-Werte starten heute schwächer in den Tag. Man geht davon aus bei der Citigroup, dass die Aussichten für das Oktoberquartal über den Erwartungen des Marktes liegen werden. Am 13. August werden hier die Zahlen gemeldet. Goldman Sachs kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. Auch hier wird die Aktie auf die sogenannte Conviction-Liste gesetzt mit einem Kursziel von 645 Dollar. Man geht davon aus, Applied Materials kann Marktanteile ausweiten mit DRAM-Gesellschaften und leitenden Foundries, zu denen unter anderem auch natürlich als Spitzenreiter Taiwan Semiconductor gehört. Wir haben ansonsten eBay, die auf Verkaufen abgestuft werden bei Wells Fargo. Die Aktie startet mit einem Minus von 3% in den Tag. Das Kursziel nur noch 92 Dollar. Wir sind bei 110 Dollar. Die Ertragsschätzungen werden um 10% gesenkt und liegen damit 9% unterhalb der Konsensschätzungen der Wall Street. Wenn das also stimmen sollte, kein gutes Omen für Ebay. Global Foundries wird bei Morgan Stanley die Kursziele gesenkt auf 57 Dollar. Da bleibt man nur bei Halten. Wir haben Corning, die bei Truist zum Kauf empfohlen werden mit einem Kurs von 175 Dollar. Der jüngste Rücklauf der Aktie sei eine Einstiegsgelegenheit, vor allen Dingen im Bereich Optical ist das Wachstum, anhaltend robust und man betont, dass der neue Bereich Photonics Map für zusätzlichen Rückenwind sorgen sollte ins, Ende des Jahrzehnts hineingehen. Goldman, Microsoft Bullish, die US-Conviction-Liste, die Aktie hat allerdings auch sehr starkes Plus gehabt die letzten Handelstage. Heute wieder 4% im Plus, also der Rückenwind nimmt kein Ende. Microsoft zieht den Wert jetzt bei 640 Dollar und wir sind gerade mal bei 483 nach dem Opening der Wall Street. Microsoft sei ideal positioniert in Sachen AI-Business. Und zeigt, wie AI im Enterprise-Bereich funktionieren kann. Welche Ironie, wenn man sich das mal vor Augen hält. Zuerst wurde Google vor ungefähr ein, zwei Jahren noch für tot erklärt. Habe kein Potenzial und die Suchmaschine werde erheblich an Boden verlieren. Schlechte Karten für Google. Mittlerweile ist Google seit geraumer Zeit einer der Konzerne, die mit am besten positioniert sind im AI-Universum. Und bei Microsoft eine ähnliche Story. Jetzt also hat sich Microsoft deutlich besser positioniert und ist ja immer noch maßgeblich auch an OpenAI investiert. Nur bei Roblox gibt es wirklich keinen Rückenwind. Die Aktie ist ja massiv eingebrochen letzte Woche. Heute gerade mal ein halbes Prozent Gegenbewegung nach dem Opening. Wells Fargo senkt die Kursziele auf 46. Man lag bei 56. Man hatte schon vor den Earnings eine Kaufempfehlung, hat sie jetzt immer noch und lag damit erheblich daneben. Das muss man ganz klar sagen. Die Aussichten für das Fiskaljahr 2026 hat das Unternehmen entfernt. Darüber spricht man nicht mehr. Und man geht davon aus, dass die Reduktion der Margen bis ins erste Quartal 2027 anhalten wird. Naja, trotzdem eine Kaufempfehlung. Das klingt eher nach eingekniffenen Schwanz, als alles andere, aber so be it. So, dann haben wir ansonsten Tesla. Da senkt Steifel das Kursziel auf 491 Dollar, wobei der Wert immer noch mit Kaufen empfohlen wird. Und 491 liegt natürlich deutlich über den 314 Dollar, wo wir jetzt Pi mal Daumen notieren. Auch hier lag der Analyst maßlos daneben bisher mit seiner Kaufempfehlung. Er betont erneut, Tesla macht große Fortschritte im Bereich selbstfahrende Fahrzeuge und im Bereich der Robotaxen. Und man geht davon aus, dass der Model YL Launch und der aktuell größte Auftragsbestand seit 2023 die Aktie wieder anfangen wird. So und außerhalb des Tech-Sektors haben wir Airbnb bei der Bank of America auf Empfehlungslisten. Allerdings nur mit Neutral. Kursziel steigt auf 160 Dollar. Wir haben hier am 6. August Quartalszahlen. Ich muss ganz ehrlich sagen, Guys, so handhabe ich es in meinem Portfolio. Ich habe keine Lust zur Zeit, Aktien am Tag der Earnings mit hohen Gewichtungen im Depot zu halten, weil das wirklich virulett ist. Es kann gut gehen oder es kann eben auch massiv in die Hose gehen mit größeren Kursverlusten. Und von daher halte ich zumindest mal für mich keine großen Positionen am Tag der Earnings, weil ich keine Lust habe, meine Jahresperformance damit zunichte zu machen. So, UPS, der Paketdienst bei Goldman Sachs, US Conviction List mit einer Kaufempfehlung von 132 Dollar. Die Aktie, schauen wir mal, wie die in den letzten Monaten gelaufen ist, ist auch ziemlich zurückgelaufen von 117 auf jetzt 106 Dollar. 2% im Plus. Goldman Sachs ist also hier optimistisch. Und man geht davon, per inflection, for three years of erosion, nachdem die Umsätze und Profitabilität in den letzten drei Jahren zunehmend unter Druck geraten ist, glaubt man, dass der Wendepunkt erreicht sei. Ganz interessant, vielleicht sieht vom Chart ja auch gar nicht so unspannend aus. So, wir sehen uns heute Abend wieder bei der Closing Bell. Bis dann und macht's gut. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keiner Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.