Heute ist Donnerstag, der 6. August. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featured bei Handelsblatt. Wenn man den Teppich mal anhebt, sehen wir unter der Index-Ebene sehr große Verwerfungen, insbesondere im Tech-Sektor. Gute Ergebnisse werden entweder kaum honoriert oder sogar abgestraft. Angehobene Aussichten sind nicht stark genug angehoben und trotzdem geht es bei den Werten runter. Wir sehen deutlichen Abgabedruck bei Datadog, Western Digital, SanDisk, Figma, HubSpot, AppLovin, Kurseinbrüche bei HubSpot von etwa über 20%, AppLovin 19% im Minus. Und im Bereich der Standardwerte, Honeywell Aerospace, die ersten Quartalszahlen nach der Ausgliederung von Honeywell, ein echtes Desaster. Die Aktie verliert 20%, nachdem die Aussichten hier auch gesenkt wurden. Bitter, wenn man bedenkt, dass die Branche insgesamt unter einem guten Stern steht. Also, die Berichtssaison und Zurückhaltung im Tech-Sektor ziehen den Nersberg nach unten. Gegenwind im Nasdaq, ich muss sagen, ich bin überrascht, dass wir noch nicht, noch tiefer in den Tag starten, wenn man bedenkt, welches Motto wir mal wieder haben. Wir haben das bei AMD schon gesehen, gut ist nicht mehr gut genug, die Aktie unter Abgabedruck nach Bekanntgabe der Zahlen. Das gleiche Szenario sehen wir heute auch wieder. Gute Zahlen werden kaum honoriert. Zahlen, die über den Erwartungen liegen, sind dann nicht wirklich stark genug über den Erwartungen. Das jagt den Tech-Sektor mit nach unten. Western Digital und Sandisk ein schönes Beispiel dafür. Und dann haben wir natürlich noch diejenigen, die tatsächlich enttäuschen mit erheblichen Kursverlusten. Wir haben heute nach den Ergebnissen eine Alba Marley, eine Expedia, eine Warner Brothers und eine Zötis mit auf der Gewinnerseite. Aber die Gewinne sind sehr minimal. Expedia war gestern nachbörslich noch 8% im Plus. Jetzt gerade mal eine Stunde vor dem Opening oder eine halbe Stunde vor dem Opening 1% im Plus. Und dafür hagelt tiefrote Zahlen im Tech-Sektor. SanDisk minus 10%, Western Digital minus 15%, HubSpot minus 23%, Datadog minus 15%, AppLovin minus 19%, Figma minus 14%, da ist der Name Programm, aber in dem Fall dich selber sozusagen. Und die Zahlen bei vielen dieser Unternehmen sind nicht schlecht, aber sie sind eben nicht teils so mega, wie sich das einige Analysten vorgestellt haben. Datadog ist auch ein Beispiel dafür. Hier ist die Kursreaktion nach unten wirklich. Sehr, sehr, finde ich, übertrieben. Aber wir haben auch außerhalb des Tech-Sektors einen großen Verlierer, Honeywell Aerospace. Und Honeywell Aerospace, wenn man jetzt mal bedenkt, das ist das erste Mal, dass dieses Unternehmen quasi auf eigenen Füßen als börsennotiertes Unternehmen steht, wurde ja ausgegliedert von Honeywell. Das ist das erste Quartalsergebnis, das gemeldet wird und dann gleich mit enttäuschenden Aussichten und das auch noch in einem Umfeld, in dem die meisten Wettbewerber, besser als erwartete Zahlen gemeldet haben. Und dementsprechend sind die Analystenkommentare auch ausgesprochen negativ zu diesen Werten. Also in anderen Worten, Abloven, HubSpot, Sandisk, Western Digital, alle unter Abgabedruck, das belastet den Tech-Sektor. Wir haben gleichzeitig im Legacy-Software-Bereich und in den Bereichen, die AI-basierend sind, HubSpot, Sandisk, sehr starke Verluste. Und wir sehen parallel eine erneute Warnung aus dem Bankensektor. Und zwar hatte sich ja gestern bereits Moynihan, der CEO der Bank of America, zu Wort gemeldet und der warnte, dass der Kollaps des Hedgefonds von Leopold Aschenbrenner ein Warnsignal sei, das im System insgesamt zu viel Leverage sei. Gestern hat sich dann auch der CEO von JP Morgan zu Wort gemeldt, Jamie Dimon, der auch warnt, dass Leverage im Finanzsystem sei nach wie vor auf einem erhöhten Niveau. Da kommen natürlich Risiken in den Markt hinein, teils Risiken, die man auch nicht unbedingt auf den ersten Blick sieht. So und parallel dazu hatten wir in den letzten Tagen ja einen Kursanstieg im Nasdaq seit den Tiefs am Mittwoch letzter Woche bis zu den Hochs in dieser Woche von etwa 9,4%. Wir reden hier von vier Handelstagen. Das ist eine Kombination aus Eindeckung von Leerverkäufen bis hin zu Panikkäufen. Ui, ich bin nicht mit dabei, ich muss aber meine Verluste, die ich in dem Sektor erlitten habe, im Tech-Sektor wieder wettmachen und dementsprechend sehen wir einmal, zumindest mal bis Mittwoch dieser Woche, ein Put-Call-Ratio, Verhältnis von Verkauf-zu-Kauf-Optionen, auf einem neuen Multijahres-Tief. Da merkt man, wie schnell Anleger wieder unvorsichtig werden und parallel dazu, schaut euch mal diese Grafik an, eine Explosion bei den Käufen an Kaufoptionen auf den S&P 500. Das hat jetzt ein Volumen erreicht bei Kaufoptionen, die wir noch nie zuvor auf den S&P 500 gesehen haben. Und schaut mal an, wie schnell das in kürzester Zeit nach oben durchgestartet ist. Das ist auch ein Zeichen, dass der ein oder andere Anleger zum einen versucht, quasi die Verluste, die man erlitten hat, möglichst schnell wieder wertzumachen. Da liegt dann auch im Übrigen die eigentliche Gefahr drin. Und andere, die eben nicht ausreichend in dem Sektor positioniert waren, die ihre Gewichtung wieder aufstocken müssen. Jetzt möchte ich nochmal einen zugegebenermaßen sehr umstrittenen Chart einblenden und der eine oder andere wird wahrscheinlich schon ahnen, was jetzt kommt. Morgan Stanley hat das vor Beginn der Korrektur der Halbleiteraktien erstmals eingeblendet, hat diesen Chart jetzt vor ein paar Tagen aktualisiert. Das ist der Chart der SOX Halbleiterindex in blau dargestellt und in Gelb der Verlauf der Silberaktien. Silber und Halbleiter haben natürlich so gut wie gar nichts miteinander zu tun. Die Aussage dieses Charts aber ist, dass parabolische Kursverläufe und das, was danach kommt, oftmals parallel verlaufen. Und jetzt hat Morgan Stanley diesen Chart diese Woche aktualisiert und siehe da, die Parallelen sind immer noch beachtlich. Dieser 4-Tages-Boom bei den Halbleiter- und Memory-Werten ist in diesem Chart noch gar nicht dargestellt, aber wenn man das tun würde, dann würde auch das wieder parallel verlaufen mit den Silberaktien. Nehmen wir mal an, das Strickmuster hält, dann bleibt es bei den Halbleiter- und Memory-Aktien sehr volatil. Bevor es dann in den September hineingehend wieder stärker bergab geht. Und schaut euch mal die Tokenpreise an, wie die sich in den USA aktuell weiterentwickeln. Der Token Expenditure Index steht nach wie vor relativ stark unter Abgabedruck. Da muss ich sagen, finde ich persönlich mittlerweile so manche Anleihe im Hyperscaler-Bereich eher attraktiver, weil die Renditen hier mittlerweile auch schon ziemlich stattlich geworden sind. Es muss ja nicht unbedingt eine Anleihe von Oracle sein, aber da haben wir teils Unternehmen, die solide dastehen und mit Renditen, die durchaus attraktiv sind. Also vielleicht lohnt es sich, den Sektor letztendlich gesehen mal wieder anzuschauen. Aber die Volatilität im Tech-Sektor, das merkt man natürlich auch. Klar, also um Gottes Willen bin ich mit dabei, dann ballern wir hoch. Ah, wunderbar, Verluste teils aufgeholt, aber noch nicht ganz da angekommen, wo man vorher war. Wenn man natürlich jetzt schon ein Jahr gehalten hat, dann ist man immer noch solide im grünen Bereich. Wie dem auch sei, wer erst im Juni eingestiegen ist, der ist eben nicht mehr da, wo er damals war. Und ihr wisst ja, viele Anleger, leider Gottes, wollen dann in erster Linie ihre Verluste wieder wettmachen. Also wenn ich da wieder hinkomme, wenn ich die Verluste wieder wettgemacht habe, danach steige ich dann wieder aus. Auch das ist natürlich eigentlich die falsche Einstellung, weil eine Aktie kein Erinnerungsgedächtnis hat. Der Aktie ist es ganz egal, wo man eingestiegen ist, wie viele Verluste man darauf hat. Das Entscheidende ist, hat sich der Case verändert und muss man dementsprechend darauf reagieren. Würdest du die Aktie, die du jetzt im Portfolio hast, mit Verlusten, wenn sie, was weiß ich, versehentlich verkauft wird im Depot, würdest du die dann auch wieder reetablieren, basierend auf dem aktuellen Umfeld. Das ist vielleicht die bessere Herangehensweise. So, also dazu kommt dann auch noch Medienberichte heute Morgen, dass Kevin Warsh regelmäßig mit Donald Trump telefoniert. Eine Story im Wall Street Journal. Jetzt muss ich ehrlich sagen, also... Das muss ja nicht unbedingt negativ sein, wenn man sich mit dem Präsidenten austauscht, aber in dem Fall schreibt das Wall Street Journal, sehr ungewöhnlich, dass ein so reger Austausch zwischen dem Weißen Haus und dem Chef der US-Notenbank stattfindet, weil die US-Notenbank traditionell losgekoppelt vom Weißen Haus agieren soll. Und man habe verschiedene Aspekte durchdiskutiert, aber die Tatsache, dass diese Gespräche stattfinden, untergräbt eben diesen Gedanken der Unabhängigkeit der amerikanischen Notenbank, so das Wall Street Journal. Und die Tatsache, dass jetzt Finanzminister Bassent auch noch bei Japan mitinterveniert, um den Yen zu stützen. Und die US-Notenbank auffordert, globalen Zentralbanken mehr Liquidität zur Verfügung zu stellen. Auch das ist natürlich taktisch begründet, wenn man einer Zentralbank, globalen Zentralbanken Liquidität zur Verfügung stellt als US-Notenbank, dann müssen die ausländischen Zentralbanken nicht unbedingt ihre US-Treasuries verkaufen. Wenn Japan als einer der größten oder wenn nicht sogar der größte Inhaber von US-Staatsanleihen im Ausland anfängt, die Anleihen weiter abzustoßen, um den Yen zu verteidigen, würde das die Renditen in den USA weiter nach oben treiben. Das bleibt meines Erachtens auch immer noch der größte Risikofaktor an der Wall Street. Der Finanzierungsbedarf in den USA steigt immer mehr. Die USA müssen diese ganzen Rückerstattungen der Zölle machen. Über 100 Milliarden wurden schon rückerstattet. Ist auch nicht gerade toll bei so einem Defizit, also die Renditen am langen Ende müssen hier im Blick behalten werden. Also heute Abend haben wir noch einige spannende Ergebnisse, Airbnb, wir haben ja Hilton und Marriott schon vorliegen, wir haben. Trade Desk, wir haben Twilio, Akamai, Instacart und AIG im Versicherungssektor und damit kommen wir dann gleich auch mal zu den Ergebnissen, die heute gemeldet wurden. Und vielleicht auch hier nochmal zur Erklärung, wie ich persönlich in meinem Portfolio normalerweise agiere. Ich schaue mir die Earnings an, dann schaue ich mir die Kursreaktionen an, danach lese ich die Analysten-Kommentare, wie wird das eingeschätzt, sind Kursreaktionen negative, werden die als übertrieben beschrieben oder stimmen die Analysten zu, warnen eher noch vor weiteren Revidierungen nach unten. Und dann bilde ich mir quasi mein eigenes handlungsbild für mein persönliches depot fangen wir mal mit sandisk an. Weder SanDisk noch Western Digital haben schlechte Zahlen gemeldet. Die Zahlen waren wirklich auf absoluter Basis fantastisch. Wir haben einen Ertrag pro Aktie bei SanDisk von 39,25 Dollar. 34,40 Dollar wurden erwartet. Prozentual gesehen ist das also ein wirklich starker Beat. Die Umsätze, die Margen waren auch höher als erwartet. Und die Aktienrückkäufe werden um 14 Milliarden Dollar ausgeweitet. So und jetzt kommt eben der eine Haken. spielt alles keine Rolle, weil die Aussichten liegen unter den Erwartungen. Der Umsatz soll zwischen 10,3 bis 10,8 Milliarden liegen. Die Wall Street hatte mit 11,1 Milliarden gerechnet, also weniger Umsatzdynamik als erwartet und der Ertrag pro Aktie mit 45 Dollar werden die Ziele um knapp 60 Cent verfehlen. Also die Ziele für das aktuell laufende Quartal. So und dementsprechend wird die Aktie eben abgestraft. Auf absoluter Basis, wenn man sich die Prozentualsteigerung mal anschaut im Vorjahresvergleich, gigantisch. Aber das Entscheidende ist eben immer, was wird heute schon erwartet und was ist in den Schätzungen schon reflektiert. Bei Western Digital ein sehr ähnliches Bild. Absolute Basis, fantastisch. Abgelaufenes Quartal, 3,56 Dollar Gewinn pro Aktie. Damit werden die Schätzungen um etwa 15 Prozent geschlagen. Der Umsatz ein bisschen besser als erwartet und die Bruttomargen auch. Die Erwartungen auf der Umsatzseite werden angehoben. Man errechnet jetzt im laufenden Quartal mit einem. Umsatzwachstum von 42 bis 49 Prozent. Ist ja mega, oder? 43 Prozent wurden erwartet. Ja, das sei so gesehen, man hatte ja mit noch mehr gerechnet. Das reicht nicht aus. Der Ertrag pro Aktie soll bei 4 Dollar liegen, 3,80 Dollar wurden erwartet. Um Jottes Willen ist das schlecht, dass nur so wenig angehoben wurde. Aber nochmal, das Entscheidende ist eben immer die Reaktion der Aktie und das psychologische Umfeld des Marktes. Bei HubSpot sieht die Situation anders aus und da sind dann auch in der Tat die Analystenkommentare sehr aufschlussreich. Mich interessieren bei Analystenkommentaren nie wirklich die Kursziele, sondern in erster Linie das Fleisch am Knochen. Was sagen die Häuser zu den eigentlichen Zahlen? Bei HubSpot gibt es also in der Tat einige Punkte, die nicht wirklich gut sind. Das Umsatzwachstum hat die Erwartungen verfehlt. Die Umsatzaussichten für das jetzt laufende Quartal verfehlen die Aussichten auch. Etwa 924 bis 925 Millionen, 943 Millionen wurden angepeilt. Aber das Interessante sind vor allen Dingen die Analysten-Aussagen. Wir sehen auf breiter von sinkende Kursziele, Barclays 240, Bernstein 220, Canaccord 300, Oppenheimer setzt die Kursziele aus, gibt keines mehr, Piper Sandler senkt auf 220 und Stifel auf 200. Und das ist nun ein Bruchteil der Analystenkommentare. Und jetzt schaut man sich mal die Kommentare an und hier betont also Bernstein, Das Nachfrageumfeld für das Unternehmen hat sich verschlechtert und man geht davon aus, dass die Erholung bei HubSpot länger dauern wird, als man bisher erwartet hatte. Die Zuversicht in das Management, was die Aussichten betritt, hat auch nachgelassen. Canaccord betont ebenfalls, dass das abgelaufene Quartal enttäuschend sei, die Aktie 20% im Minus, fast 20%. Unter anderem deshalb, weil jetzt die Schätzungen für das zukünftige Wachstum noch weiter reduziert werden müssen an der Wall Street. Oppenheimer, enttäuschende Guidance für das dritte Quartal und für das Fiskaljahr 2026. Piper Sandler, die Metrics, also die Daten, die wichtigen Zahlen von HubSpot, tendieren in die falsche Richtung. Man hat letztendlich gesehen, im abgelaufenen Quartal netto nur 7000 Kunden gewonnen. Und im dritten Quartal rechnet man nur, wenn man den Mittelwert nimmt, mit 5500 neuen Kunden. Und die Dynamik also lässt nach. Steiffel sagt auch verändertes Nachfrageumfeld. Also die Aussagen, und das finde ich eben bei den Analystenkommentaren so wichtig, die bei mir bei 360wallstreet.de auch so eine wichtige Rolle spielen. Was sagen die Häuser? Und wenn man jetzt so einen Kurs-Einbruch sieht, da juckt es natürlich so ein bisschen in den Fingern, sammelst du das Ding wieder auf. Aber dann liest man die Kommentare durch und sagt, naja, also das scheint durchaus begründet zu sein. Hubspot also wird abgestraft, Figma genau das Gleiche. Ertrag und Schätzungen wurden eigentlich geschlagen. Und es ist das Haar in der Suppe, das letztendlich gesehen für die Kurseinbrüche sorgt. Wir hatten einen Umsatz, eine tragoperative Margen und die Anzahl der Kunden, die quasi an der Stange bleiben bei Figma. Alles über den Erwartungen. Die Umsatzziele werden letztendlich sogar noch angehoben fürs Jahr. 39% Umsatzwachstum. Aber, und jetzt kommt das Haar in der Suppe, die operativen Margen für das Gesamtjahr bleiben ja nur unverändert. Ja. Das reicht nicht und die Aktie wird abgestraft. Also da muss ich ehrlich sagen, halte ich persönlich diese Reaktion für doch ein bisschen übertrieben. Aber look, it's a one man's opinion, right? Das ist nur meine persönliche Meinung. Data Dog, gut ist nicht gut genug wie bei SanDisk und Western Digital, denn die Zahlen sind an sich fantastisch. Umsatzertrag über den Erwartungen, die Ertragsaussichten sogar deutlich angehoben. 2,52 Dollar, wenn man den Mittelwert nimmt pro Aktie, erwartet wurden bisher 2,40 Dollar, also eine nette Anhebung. Aber man sagt, naja, also man hat eigentlich ein bisschen mehr erwartet und ich habe in den letzten Tagen schon öfter darüber berichtet, dass letztendlich gesehen dieser Drumbeat, ewiger Kaufempfehlung, ewig steigender Kursziele, das eigentlich Risiko bei der Aktie darstellt, weil die Messlatte einfach unglaublich hoch hängt und jetzt letztendlich gesehen auch enttäuscht wird mit einem Wert, der dementsprechend stark unter Abgabedruck steht. So, jetzt gehe ich mal im Schnelldurchlauf weiter. DoorDash hat fantastische Zahlen gemeldet. Wir haben hier letztendlich ein leichtes Plus bei der Aktie. Ein krasses Gegenteil zu Uber. DoorDash hat also solides EBITDA, höhere Umsätze als erwartet, bessere Margen als erwartet. Die Aussichten werden angehoben und man erwartet also ein ähnliches Strickmuster im zweiten Halbjahr. Jetzt will ich mal ganz kurz schauen, ob die Aktie tatsächlich noch im Plus ist oder ob wir unter Abgabedruck stehen, denn die Analystenkommentare sind sehr uneinheitlich ausgefallen. Wir haben den Wert jetzt 4% im Plus, also immer noch auf der Gewinnerseite. Barclays hebt die Kursziele an auf 2,30, Titi Kauen auf 2,40, die Aktie ist ja bei 216 Dollar und die UBS auf 225, aber Barclays und die UBS bleiben nur bei neutral bei der Einstufung, Obwohl letztendlich gesehen immer wieder betont wird, solides Quartal, starke Aussichten und. UBS betont, Dordash habe letztendlich gesehen wenig neue Informationen geliefert, was den Ertragszyklus betrifft und man hat sehr hohe Investitionspläne, across the board im Tech-Sektor, im Bereich Autonomie und internationale Expansion. Das könnte die Margen langfristig zunächst einmal einfangen. Aber die Aktie ist auf der Gewinnerseite. Applovin, auch sehr viele negative Kommentare nach den Ergebnissen. Die Aktie startet sehr, sehr schwach in den Handelstag. Fast 20 Prozent Kurseinbruch. Aber ähnlich wie bei HubSpot, die Analystenkommentare ziemlich bitter. Die Bank of America bleibt zwar bei einer Kaufempfehlung, hat das vollkommen falsch eingeschätzt, senkt das Kursziel von 705 auf 430 Dollar. Das ist mal ein Unterschied. Und bleib bei der Kaufempfehlung, weil man glaubt, dass das Gaming-Modell letztendlich gesehen ... Wieder an Schwung gewinnen sollte. Übrigens, die Zahlen von Applovin sind kein gutes Omen für Draftkings. Die müssten eigentlich auch enttäuschen. Melden, glaube ich, diese Woche auch Zahlen. BTIG bleibt auch bei der Kaufempfehlung. Auch die haben es nicht kommen sehen. Kursziel wird rasiert auf 574 Dollar. EBITDA war unter den Erwartungen. Man sieht temporäre Herausforderungen für das Gaming-Modell. Die Aktie bleibt die Top-Aktie bei BTIG. Naja, also wenn alle Top-Aktien so laufen, dass sie vorher erst mal 20% einbrechen müssen, na dann viel Glück damit. Goldman Sachs, die haben es richtig eingeschätzt, hatten die Aktie vorher schon nur mit neutral. Da wird das Kursziel rasiert auf 465, was immer noch erheblich unter dem aktuellen Kursniveau liegt. Also so richtig toll hört sich das ehrlich gesagt nicht an bei AppLovin. Duolingo hat gute Zahlen gemeldet, aber die Aktie startet auch schwach in den Tag. Mit der Aktie letztendlich. 8% auf der Verliererseite. Bei Duolingo bleibt einfach das Risiko, dass durch AI hier immenser Wettbewerb langfristig entsteht, auch wenn man das in den Zahlen aktuell noch nicht sieht. Umsatz, EBITDA, Buchungslage, täglich aktive Nutzerzahlen, alles war besser als erwartet. Und die Aussichten wurden letztendlich gesehen auch minimal angehoben, wie dem auch sei, unter den Schätzungen des Marktes und dementsprechend der Wert mit auf der Verliererseite. Mercado Libre ist auch mit auf der Verliererseite. Nach den Zahlen ein Minus an der Wall Street von, schauen wir mal kurz nach, wo der Wert notiert, ein Minus von über 5%. Auch hier, ähnlich wie bei Duolingo, Umsatz, abgewickeltes Volumen, Transaktionsvolumen, alles über den Erwartungen. Umsatzsprung von 50%. Das ist die stärkste Umsatzsteigerung in vier Jahren. Das sind Payment-Dienstleister vor allen Dingen in Lateinamerika. Aber die operativen Margen ein bisschen schwächer als erwartet. Da muss man schon sagen, dass die Aktie nach einem 50% Umsatzanstieg so schwach notiert, ist wirklich überraschend. So, jetzt will ich zu guter Letzt nicht jeden Wert durchgehen, weil wir unglaublich viele Ergebnisse hatten. Block hat ja auch Zahlen gemeldet im Zahlungsbereich. Schauen wir mal kurz, wie die Aktie eröffnet. Die war nämlich auch vorbörsig noch mit auf der Verliererseite. Aber die Zahlen waren auch hier eigentlich gut. Operatives Einkommen, Ertrag über den Schätzungen. Hier haben wir also ein Unternehmen, das 40% des Personals entlassen hat. Und was wir jetzt hier sehen, das rechnet sich. Und so bitter das letztendlich gesehen klingt, du baust 40% der Stellen ab, meldest aber ein operatives Einkommen. Logischerweise, dass damit natürlich deutlich über den Schätzungen liegt. Aber man sieht, dass obwohl so viel Personal gestrichen wurde, das Transaktionsvolumen trotzdem in den USA einen Schwung gewonnen hat. Und die Aussichten sind letztendlich gesehen auch gut. Für das dritte Quartal werden die operativen Gewinne wieder die Erwartungen schlagen. Also das kann natürlich auch so eine gewisse Blaupause sein für andere Unternehmen, wenn das bei Block so einfach funktioniert. Die Aktie ist übrigens zwei Prozent im Minus. Warum das dann nicht auch machen? Jetzt will ich ganz kurz nochmal auf den Sektor außerhalb der Tech-Werte schauen und auf einen Wert, der sehr schwach ist heute Morgen im Handelsstart, 23% im Minus. Bittere Bilanz muss man sagen, Honeywell Aerospace in einem Sektor, der überwiegend gute Zahlen geliefert hat, siehe Boeing. Aber und das erste Mal, dass das Unternehmen alleinstehend nach der Ausgliederung von Honeywell Zahlen melden, holy crap, ist das eine bittere Bilanz nach der Ausgliederung. 23 Prozent Kurseinbruch. Die Jahresprognosen werden gesenkt. Die Realitäten der Lieferketten, so sagt es das Management, also anscheinend gab es da Engpässe und die Aussichten werden auch noch gesenkt. Das organische Wachstum soll jetzt nur noch bei 4,5% liegen. 8% wurden bisher angepeilt. Das ist doch schon eine ganz schöne Revidierung. 7,5% auf nur noch 4,5%. EBITDA wird auch verfehlen. Und die Analysten-Kommentare sind auch ziemlich negativ für Honeywell. Da muss man sagen, rennt jetzt keiner hinterher und sagt, den Wert kaufe ich jetzt. Es ist vor allen Dingen wirklich eine bittere Bilanz, dass Honeywell, naja gut, jetzt wissen wir, warum der Wert ausgegliedert wurde. So, dann haben wir noch Expedia, wie gesagt, haben gute Zahlen geliefert. Die Aktie ist aber auch schon sehr stark gelaufen. Nach Booking Holdings, die ja auch gute Zahlen gemeldet haben, sehen wir hier jetzt einen Kursanstieg von 2%. Die Aktie war gestern Abend letztendlich gesehen 8% auf der Verliererseite. So, die Liste ist lang. Alba Marley hat auch Zahlen gemeldet. Der Wert war trotz der guten Zahlen oder mit den guten Zahlen heute vollbörsig noch mit auf der Gewinnerseite. Ich will ganz kurz nochmal die Unternehmensmeldungen ansprechen, bevor ich hier Schluss mache. Gestern gab es ja die Meldungen bei Google, dass es auf der Führungsebene Veränderungen gibt im AI-Sektor. Wir haben hier eine Neuaufstellung, da gab es unlängst Meldungen, dass Gemini 4 verspätet kommt. Dass intern Unmut darüber herrscht, jetzt fängt das Stühlerücken an und das hat letztendlich gesehen die Sorge angefacht, dass man gegenüber OpenAI und Anthropik und Meta eventuell an Boden verliert. Die Aktie war also gestern dementsprechend mit auf der Verliererseite. So, Nvidia war gestern einer der Ausnahmen im Plus. Das hat mit SpaceX zu tun gehabt, weil Elon Musk in dem Earnings Call betont hat, man werde den Computing-Ausbau vor allen Dingen mit Nvidia-Chips vorantreiben. Das ist natürlich für Nvidia gut und mit einer sehr starken Dynamik. Also SpaceX will da Vollgas geben und dementsprechend war Nvidia im Plus. Vielleicht nur eine Zahl am Rande. SpaceX hat das zweite Quartal mit 1,4 Gigawatt an Kapazitäten beendet und will das ausbauen bis Ende nächsten Jahres auf 10 Gigawatt. Wenn man das überwiegend macht mit Nvidia-Technologie, dann ist es letztendlich gesehen natürlich hier eine ganz erfreuliche Entwicklung für Nvidia. So, die Mobilfunkwerte, AT&T, Verizon und auch T-Mobile standen gestern unter Druck, weil SpaceX den Ausbau im Mobilfunkbereich vorantreiben will. So, Palo Alto Networks konnte heute unter Druck stehen. China hat hier eine Untersuchung eingeleitet gegen die Produkte im Land. Palo Alto also im Mangel der Geopolitik. Wir haben Bristol-Myers und AstraZeneca. Das wäre natürlich wirklich peinlich, wenn das stimmt. Die Financial Times hatte berichtet, Übernahmeverhandlungen und letztendlich 400 Milliarden Dollar Pharmakonzern können entstehen. Das hat ziemlich für Turbulenzen gesorgt bei den Aktien, jetzt berichtet Reuters, dass es gar keine Gespräche gab zwischen diesen beiden Firmen über einen möglichen Deal. So, jetzt mache ich an der Stelle mal Schluss, vielleicht nochmal ganz kurz einen Blick auf die Analystenkommentare, ob ich was vergessen habe. Caterpillar Barclays hebt das Kursziel auf 900 Dollar an, bleibt aber nur bei Halten. Disney Kursziele bei Barclays steigen auf 115 Dollar nach den Zahlen. Kaufempfehlung. EBay BMO Capital Kursziel steigt auf 145 Dollar nach den Zahlen. Überdurchschnittlicher Performer, die Einstufung des Analysten. Das Analysten ist auch mal ein neues Wort. Hast du heute schon einen Analyst gehabt? Also, sorry, das kann man falsch verstehen. Die berühmte Annah-Lust. Passt eben auch zur Wall Street. Also Jeffrey senkt das Kursziel von Ioniq auf 75 Dollar, bleibt bei einer Kaufempfehlung, und Ila Lili Morgan Stanley hebt das Kursziel an auf 1419 und, BMO Capital nach den Zahlen auf 1400. So, das war's. Ich wünsche euch einen guten Handelstag. Wir sehen uns heute Abend wieder bei der Closing Bell. Bis dann und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keine Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keine Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.