Heute ist Freitag, der 7. August. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Ja, was für eine Handelswoche. Und vor allem für den Dow Jones und S&P eine Woche der Rekorde. Wir hatten einen Arbeitsmarktbericht für den Juli. Und es wurden ja sogar Stellen abgebaut. Man rechnete mit Jobwachstum. Die Lohninflation lag auch unter den Erwartungen. Letztendlich ist das sogar bullisch für die Aktienmärkte, weil damit das Risiko einer Zinsanhebung im September erheblich gesunken ist. Gleichzeitig haben wir überwiegend gute Quartalstalen mit den Aktien von Cloudflare und Atlassian deutlich auf der Gewinnerseite. Es gibt auch andere Werte, Airbnb zum Beispiel profitiert auch von den starken Zahlen. Überwiegend also starke Zahlen, sinkende Wahrscheinlichkeit von Zinsanhebungen und ein paar Ausreißer nach unten. Große sogar, Trade Desk ein Minus von etwa 30 Prozent, Sweetgreen ein Minus von über 10 Prozent nach Handelstaat. Hier waren es die Ergebnisse, die deutlich unter den Erwartungen lagen. Die Aussichten wurden bei beiden auch reduziert. Happy Friday, Guys. Jawohl. Und die Futures donnern nach oben. Wir werden den Nasdaq solider auf der Gewinnerseite sehen. Eine Kombination aus sehr starken Ergebnissen. Wir haben Akamai, Instacart, Microchip, Cloudflare, vor allem Atlassian deutlich auf der Gewinnerseite. Atlassian kann vorbörslich 34 Prozent zulegen. Es ist mal wieder ein ganz normaler Tag an der Wall Street. Well, der eine Wert, bumm, 34% hoch. Dafür eine Trade Desk, bumm, 30% runter. Eine Sweet Green, bumm, knapp 12% runter. Also die Spanne zwischen den, oh, ist das ein Megamarkt, zu um Jottes Willen, mein Geld ist weg. Die Spanne bleibt ausgesprochen hoch. Aber ein treibender Faktor für den Tech-Sektor, für den Nasdaq sind heute nicht nur die überwiegend guten Ergebnisse, sondern zu guter Letzt auch die Arbeitsmarktdaten. Denn die Wall Street bekommt genau das, was sie hören wollte. Ein schwächerer Arbeitsmarkt wird aktuell bevorzugt, weil wir diese ewige Debatte haben über, werden wir im September eine Zinsanhebung sehen oder nicht. Im Juli sind 23.000 Jobs verloren gegangen. Es wurden 83.000 neue Jobs erwartet. Gleichzeitig wurden die Daten vom Mai und Juni umkombiniert 103.000 Jobs nach unten revidiert. Die Arbeitslosenquote 4,1% lag leicht unter den Schätzungen der Wall Street. Das liegt aber am Pool der zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte. Der zweite Faktor, der für die Notenbank entscheidend ist, also weniger Jobwachstum als erwartet, beziehungsweise sogar ein Minus, bei gleichzeitig weniger Lohninflation. Im Vorjahresvergleich 3,2%. Erwartet wurden 3,5%. Schlechte Nachrichten also für die Arbeitnehmer sind in dem Fall gute Nachrichten für die Wall Street, weil das Risiko einer Zinsanhebung sinkt. Und schaut euch mal an, das FedWatch-Tool signalisiert jetzt eine Wahrscheinlichkeit von nur noch 40%, dass im September die Zinsen angehoben werden. Vor einer Woche lag die Wahrscheinlichkeit einer September-Zinsanhebung noch bei 70%. So, jetzt muss man so ein bisschen aufpassen, weil wir haben nächste Woche einen Indikator, der noch wichtiger ist als der Arbeitsmarktbericht. Ich muss immer sagen, es ist nicht immer schön an der Börse, dass man sagt, oh, wir warten jetzt darauf. Oh, guck mal, da sind die Daten und da ist die Reaktion. Ja, aber jetzt warten wir schon wieder auf die nächsten Daten, right? Klassische Telenovella. Wenn ihr wissen wollt, wie es weitergeht, dann schaltet es morgen wieder ein. Jawohl, also wir haben nächste Woche die Verbraucherpreise anstehen und die Erzeugerpreise. Und die werden natürlich auch sehr, sehr viel Beachtung finden, noch mehr als der Arbeitsmarkt bricht. Am Mittwoch die Verbraucherpreise. Am Donnerstag die Erzeugerpreise und am Freitag dann die Einzelhandelsumsätze. Aber die Verbraucherpreise werden besonders wichtig sein. So, aber nochmal zurückkommend auf den Arbeitsmarktbericht. Man muss bei dem etwas schwächeren Arbeitsmarktbericht ein bisschen aufpassen und etwas genauer hinschauen, wie es halt so ist. Es ist oftmals nicht so schwarzweißig, wie man denkt. Wenn man sich jetzt mal anschaut, wo sind denn die Jobs verloren gegangen? Dann haben wir im Bereich der Regierungsmitarbeiter einen Rückgang von 53.000 Stellen. Also nicht in der freien Wirtschaft. Und der zweite Faktor, es ist sehr auffällig, dass wir bei den Juli-Arbeitsmarktdaten vor allem im Bereich Leisure und Hospitality 40.000 Stellen verloren haben. Leisure und Hospitality, wie übersetzt man das auf Deutsch? Also Unterhaltung, Entertainment. Und hier kann man davon ausgehen, dass vor allen Dingen das Ende der WM, für eine Reduktion bei temporären Arbeitsplätzen gesorgt hat, die im Zuge der WM geschaffen wurden. Und das hat anscheinend auch den Arbeitsmarktbericht mit runtergezogen. Und damit haben wir dann letztendlich gesehen einen Arbeitsmarktbericht, der eigentlich genau so ist, wie es sich die Wall Street in diesem aktuellen Szenario wünscht. Nicht zu heiß, wenn wir jetzt 180.000 neue Jobs gehabt hätten, wären die Renditen ordentlich gestiegen. Und eben auch nicht zu kalt, vor allem wenn man sich die Details anschaut, ist der Arbeitsmarktbericht halt nicht so schlecht, wie er letztendlich gesehen aussieht. An der Wall Street gilt eine einfache Regel. Wer nur die Schlagzeilen kennt, der hat meistens schon verloren. Denn Kurse reagieren innerhalb von Sekunden auf Konjunkturdaten, politische Entscheidungen, Aussagen von Notenbänkern, auf Ergebnisse, manchmal sogar auf einen einzigen Satz. Donald Trump lässt grüßen. Aber die erste Marktreaktion erzählt sehr selten die ganze Story. Entscheidend ist nicht nur, was passiert, sondern warum es passiert. Und was daraus als nächstes folgen könnte. Genau deshalb versuche ich jeden Tag das Rauschen herauszufiltern, die Märkte einzuordnen und das große Bild zu erklären. Und genau dafür steht auch das Handelsblatt. Hintergründe statt Hektik. Analysen statt Lärm, klar, relevant, auf den Punkt gebracht. Für alle, die hinter die Schlagzeilen blicken wollen, gibt es jetzt ein wirklich starkes Angebot. 12 Monate Handelsblatt mit 50% Rabatt. Alles Wissen, die Hälfte zahlen. Das ist doch mal sportlich, oder? Alle Infos findet ihr in den Shownotes oder unter handelsblatt.com-rabatt50. Werbung Ende. So, jetzt wollen wir uns aber mal die Marktreaktionen anschauen. Zunächst einmal ist es bullisch für den Tech-Sektor. Wir haben so viele Schulden in diesem Sektor aufgenommen, dass ein Rücklauf der Renditen am langen Ende gut ist. Die sinken auch, aber nicht dramatisch. Am langen Ende im zehnjährigen Bereich jetzt wieder 4,63 Prozent, wir liegen knapp drunter. Der zweite Punkt ist, der Dollar-Index sinkt heute um 0,4 Prozent. Und wir haben Gold auf der Gewinnerseite. Gold hat schön Rückenwind gehabt diese Woche, 2,5% im Plus. Ich habe Gold für mich Anfang der Woche schon im Portfolio mit etabliert und plane das auch eine gewisse Zeit lang zu halten. In meinem Portfolio hat Gold eine Gewichtung von über 6% und da bleibe ich erstmal mit an Bord. Also Gold zieht an, der Dollar sinkt, klar, weil Wahrscheinlichkeitszinsanhebung rückläufig ist und die Renditen der Staatsanleihen kühlen auch ab. Und dementsprechend sehen wir also beim Dow Jones und S&P zur Eröffnung wieder neue Rekorde. Der Nasdaq besonders stark und plus mit einem Anstieg von 1% Silber, 4,6% Rückenwind. Also das entwickelt sich in dem Punkt genau in die Richtung, die die Wall Street gerne hätte. Wir haben gleichzeitig überwiegend gute Zahlen, wie gesagt Airbnb. Im traditionellen Bereich, Akamai, Instacart, Microchip, Cloudflare, Atlassian, Twilio, alle im Plus, Trade Desk, dafür geht in Flammen auf. Man muss sagen, dass die guten Zahlen bei Atlassian letztendlich auch im Softwaresektor insgesamt für Rückenwind sorgen. Gestern schlossen die Softwareaktien überwiegend schwächer, auch eine Salesforce, belastet wiederum durch Ergebnisse aus diesen Sektoren. Also eine Datadog, eine Figma, eine HubSpot waren gestern allesamt deutlich schwächer nach den Zahlen. Ich muss sagen, bei Datadog lag es vor allen Dingen an den sehr hohen Erwartungen. Und die Tatsache, dass wir tagelang ein Trommelwirbel ewiger Kaufempfehlungen hatten, und da wurde dann die hohe Messlatte letztendlich gesehen nicht erreicht. Heute hat der Softwaresektor wieder einiges an Rückenwind. Und ansonsten, ich will das Thema nur kurz ansprechen, weil es mir wirklich aus allen Poren quillt, das Thema Iran und USA. Anscheinend haben sich der Iran und der Oman überlegt. Jetzt also darauf geeinigt, die Straße von Hormuz wieder zu öffnen. Ob die USA da mitspielen, steht noch auf einem anderen Blatt. Aber wenn man sich die Rhetorik des Iran anschaut, dann sieht man nach wie vor, dass die Jungs durchaus wissen, dass sie aktuell in mancherlei Hinsicht eben doch am längeren Hebel sitzen. Und jetzt scheint Teheran also darauf zu pochen, dass. Schiffe, die unter der US-Flagge segeln oder mit den USA verbündet sind, dass diese weiterhin nicht die Straße von Hormuz benutzen dürfen. Abgesehen davon hatte gestern Mittag ja die Nachrichtenagentur des Iran betont, sieben Prozent Mautgebühr. Wenn man das mal hochrechnet, dann würde die Konjunktur im Iran durch eine solche Mautgebühr massiv profitieren. Etwa ein Viertel bis ein Drittel der Konjunktureinnahmen wären dann quasi Mautgebühren in der Straße von Hormuz. Und das wollen die Amerikaner ja auch nicht. Also in anderen Worten, mal sehen, ob die Blockade der Blockade, also die US-Blockade dann tatsächlich aufgehoben wird oder nicht. Die Tatsache ist einfacher. Es ist im Allgemeinen bekannt, dass den USA auch die Munition ausgeht. Man hat ja gehört, dass Donald Trump auch da nicht gerade erfreut drüber ist, mit seinem Best Buddy Hexeth, unserem Fox-Nachrichtensprecher, der das Pentagon leitet. Obwohl Trump gestern ja nochmal gesagt hat, ja Medienberichte sind alle falsch Hackstaff ist einfach, I love this guy und so ihr wisst ja könnt ihr natürlich, alles draufsetzen, dass das richtig ist so ansonsten haben wir. Nachrichten, was hier in der Saudi-Arabien eine Reihe von koordinierter Angriffe auf quasi irakische Milizen plant und auf die Houthis. Und das Wall Street Journal berichtet, dass es immer wahrscheinlicher wird, dass Russland die NATO testen wird und quasi mit limitierten Angriffen gegen ein Mitgliedsland der NATO, das sagen US-Geheimdienste, so also das Wall Street Journal. Jetzt will ich das Thema aber mal zur Seite schieben, weil das zumindest heute auch an der Wall Street nicht das dominante Thema ist. Es sind die Ergebnisse von Corporate America. Bevor ich das jetzt im Detail nochmal anschaue, vielleicht gleich erstmal ein Blick auf die nächste Handelswoche. Also wie gesagt, Erzeuger, Verbraucherpreise, Einzelhandelsdaten habe ich schon angesprochen. Auf der Ertragsseite wird es jetzt merklich ruhiger. Diese Woche war quasi die zweite Woche des großen Bonanzas der Berichtssaison, der Superbowl der Berichtssaison, war letzte Woche, diese Woche, zweitstärkste Woche mit den Earnings, ein Viertel aller Unternehmen im S&P haben gemeldet. Und insgesamt bleibt das Ertragsbild an der Wall Street überwiegend stark, auch wenn es immer wieder ausreißender nach unten geht. Aber das Gesamtbild sieht immer noch sehr gut aus. Nächste Woche haben wir ein paar Highlights, wir haben Kava mit Ergebnissen. Da muss man sagen, es ist natürlich jetzt kein Wert, bei dem man sagt, das wird aber die Debatte an der Wall Street dominieren, aber nachdem Sweetgreen so eingebrochen ist, 12% runter zum Handelsstart, die Aktie ist nur noch bei 5 Dollar und ein paar zerquetschten, da wird bei Kava letztendlich gesehen auch die Nervosität zunehmen. Wie sind da jetzt die Ergebnisse ausgefallen? Und merken die letztendlich gesehen auch die Tatsache, dass sich viele Verbraucher jetzt erst mal zurückziehen? Diese ewigen Nachrichten, diese Viruserkrankungen, die das Land ergriffen haben. Bloß kein Salat essen. Ich bin großer Salat-Fan, weil ich auch mein Intermittent Fasting mache. Also ... Auch ordentlich schon verloren habe, 14, 15 Pfund Gewicht sind runter und ich gehe halt ins Risiko, ich futter den Salat trotzdem, aber also. Das hier Zurückhaltung dominiert, obwohl zum Beispiel Street Green überhaupt nichts damit zu tun hat und bei Carver, die Aktie kommt von 90 Dollar, da waren wir im Prinzip am 15. Juni, am 11. Juni und jetzt sind wir bei 62, mal schauen also, ob die auch rasiert werden, da wird die Nervosität zunehmen. Wir haben Coreweave Dienstagabend, wir haben Lumentum am Dienstagabend, die sind beide wichtig, Supermicro auch Dienstagabend, alle drei werden für den Tech-Sektor wichtig sein. Am Montag haben wir dann einer der besten, bestgemanagten Restaurantwerte, Brinker International mit Zahlen, Tencent meldet Mittwochmorgen Zahlen und am Mittwochabend, Cisco, auch wichtig natürlich und Tapestry Donnerstagmorgen. Und Applied Materials dann am Donnerstagabend, also der Tech-Sektor in anderen Worten, wird nächste Woche wieder sehr stark mit im Fokus stehen. Wir haben nächste Woche auch Cerebra Systems mit Zahlen. Aber nochmal, wenn man sich die Ergebnisse anschaut, insgesamt ganz gutes Bild, Kernproblem ist einfach, du kannst, also ich denke mir immer, mein Gott, ich meine, wie schön ist es, dass dann eben Atlassian 34% hoch donnert, aber ich meine, gehst du in die Earnings mit jetzt 4% Gewichtung im Portfolio rein. Das Ding könnte genauso gut wie Trade Desk einfach mal 30% einbrechen. Und ich finde, das ist so grundsätzlich das Problem, aktuell in die Earnings hineingehen, größere Einzelpositionen zu haben auf irgendwelche Werte, die an dem Abend melden. Weil du entweder so, ja, Pair en Pair, rot oder schwarz, was willst du da haben? Also du kannst zwar mit dabei sein, aber du musst die Gewichtung in einem Auge behalten, weil die Volatilität einfach zu groß ist. Denn es ist ja wirklich so ein bisschen Wettspiel. Trade Desk, katastrophaler Kurseinbruch heute, wenn man sich das mal vor Augen hält, Trade Desk, ist heute Morgen zum Opening, also 28% im Minus, war gestern 7% im Minus, das heißt das Unternehmen hat fast 40% des Börsenwertes in 48 Stunden verloren, das ist schon echt heftig und ja die Zahlen sind schlecht, das EBITDA Ergebnis verfehlt, Die Margen, 500 Basispunkte unter Vorjahresniveau, auch nicht gerade schön. Der Umsatz auch unter den Erwartungen. Die Aussichten, genauso gruselig für das laufende Quartal, wird der Umsatz bei ... Dass bei 650 Millionen liegen, das ist eine Verfehlung von über 150 Millionen Dollar, also in anderen Worten, die Schätzungen lagen bei fast 810 Millionen, tatsächlich wird es 650 Millionen, das ist fast eine 20% Verfehlung, auch in dem jetzt laufenden Quartal, also nach dem Motto. Ihr kennt den Spruch, herzlichen Glückwunsch, Deine Aktie wurde gerade abgestuft von Sell to You're Fucked, also so richtig runtergegangen und das EBITDA-Ergebnis genauso schlecht. Also gruselige Zahlen bei dem Unternehmen und dafür dann eben auf der Sonnenseite, nehmen wir, machen wir mal mit Gläschen weiter. Das hebt den gesamten Software-Bereich heute an. Sehr starke Zahlen. 1,87 Dollar Gewinn, 1,50 Dollar erwartet. Wir haben robuste Margen, höhere Umsätze, höhere wiederkehrende Umsätze, angehobene Aussichten für das Fiskaljahr 2027. Die operativen Margen werden unter den Erwartungen des Marktes liegen, 25 Prozent, die Schätzungen lagen bei fast 29 Prozent. Trotzdem donnert der Wert hoch, weil Mr. CEO, herzlichen Glückwunsch, dass du so viel Kohle hast. Das erstmal vorweg, das war mein erster Gedanke. Der CEO von Atlassian kauft Aktien oder plant Aktien im Wert von 250 Millionen Dollar zu kaufen in Atlassian, um zu zeigen, dass die Sorgen über Sarspocalypse übertrieben seien. So, steht der Koch morgens auf, sagt, ich kaufe jetzt mal für 250 Millionen einfach Aktien in meinem Arbeitgeber. Das wäre eine tolle Geschichte. Kann ich mir leider nicht leisten. Also der Wertschöne Plus und man muss sagen, die Analystenkommentare sind natürlich auch dementsprechend bullisch heute Morgen. So und dann machen wir mal weiter mit Cloudflare. Paar Cent über den Erwartungen, Umsatzwachstum 36%, also auf absoluter Basis fantastisch. Fast 700 Millionen Umsatz und 670 Millionen wurden erwartet. Die Umsatzaussichten wurden auch noch angehoben, wirklich gut. Und wir sehen bei Cloudflare, dass auch ein paar Leute schön hinterherrennen jetzt. Goldman Sachs hebt das Kursziel an auf 389 Dollar, bleibt bei einer Kaufempfehlung. Sehr starkes zweites Quartal und vor allen Dingen sehen wir zunehmendes Umsatzwachstum. Ja und dann haben wir die Kategorie, da habe ich leider ins Klo gegriffen. Nehmen wir mal Guggenheim als Beispiel. Die Aktie wurde damit Verkaufen eingestuft mit einem Kursziel von 140 Dollar. So war es bisher. Ja, jetzt steigt das Kursziel auf 160 Dollar von 140. Wir sind bei 323 Dollar heute Morgen und der Analyst will einfach nicht lockerlassen. Guys, kapiert doch mal, das ist wie in einer Beziehung, wenn du Unrecht gehabt hast und du weißt, es stimmt einfach, dass du Unrecht hattest und die Erkenntnis sind da, es ist faktisch bewiesen. Ja. Deine Frau hat einfach jetzt mal die Kontaktdaten deiner Geliebten gefunden, das steht fest, die sind zusammen Kaffee trinken gegangen. Oder umgekehrt halt auch, der Herr hat festgestellt, die Frau hat irgendwie, so Bilder liegen auf dem Tisch. Wenn die Fakten da sind, muss man irgendwann einfach auch loslassen und sagen, ja, also könnte stimmen, nicht wahr? Der Analyst bei Guggenheim jedenfalls bleibt bei seiner Verkaufsempfehlung. Er will nicht lockerlassen. Jawohl. Und betont also... Wegen der Bewertung, die erreicht ist, potenzielle Disruption, weil der Präsident der Firma geht, Mark Anderson und zunehmend schwierigere Vorjahresvergleiche, deshalb bleibe ich bei einer Verkaufsempfehlung. Irgendwann hat er recht. Jeffries sagt also, dass, die Aktie auch nur mit Halten eingestuft wird, der hatte wenigstens keine Verkaufsempfehlungen, da, steigt das Kursziel aber von 290 auf 350 Dollar, das liegt über dem aktuellen Niveau, also im Prinzip rennt er auch der Realität hinterher und betont also, dass das Wachstum, an Dynamik gewinnt, obwohl die Vorjahresvergleiche schwieriger werden, aber er bleibt eben trotzdem bei Halten. Ladies and Gentlemen, das ist doch mal ein Grund mehr, bei Guggenheim die Scheidung einzureichen. Also zumindest mal bei dem Analysten auf Cloudflare bezogen. Die Aktie ist immerhin 11% vorbörsig im Plus. Ihr merkt, ich bin gut drauf. Es war einfach aber auch eine mega Handelswoche. Es macht einfach Spaß, wenn das eigene Portfolio dann wieder hoch, wieder hoch, wieder hoch. Und schaut mal die Aktien von SpaceX an. Heute wieder leicht auf der Gewinnerseite, obwohl so viele Aktien frei geworden sind. Zum Verkauf. So, also, Machen wir nochmal weiter. Ich will jetzt nicht jeden Wert durchkaspern, weil wir ansonsten einen Stream haben, der eine Stunde dauert. Atlassian war also super, Cloudflare war sehr gut, Take-Two Interactive war auch besser als erwartet, leicht besser als erwartet. Die Aktie ist aber nur minimal im Plus. Liegt letztendlich gesehen daran, dass die Buchungslage für das Fiskal ja nur im Prinzip bestätigt wurde. Hier sagt der ein oder andere Analyst, dass das möglicherweise zu konservativ ist. Die Bank of America hebt das Kursziel, sorry, falsche Aktie. Nee, das war falsch, ich mache mal weiter. Also bei Take-Two ist eigentlich eine Story, die alles dominieren wird. Und das ist Grand Theft Auto, die in diesem Jahr kommen soll, nach vielen, vielen Jahren. Also einer der Gründe, weshalb zum Beispiel ich die Aktie auch im Portfolio halte. So, ansonsten, Microchip, gute Zahlen, die Aussichten wurden hier auch angehoben, die Aktie ist 11% auf der Gewinnerseite, Ertrag über den Schätzungen, Umsatz, Margen besser, Aussichten angehoben. Wir haben bei Roku auch gute Zahlen, die Aktie 1% im Plus, EBITDA über den Erwartungen, Umsatz besser, wobei man hier sagen muss, vor allen Dingen Rückerstattungen der Zölle, da darf man Donald Trump danken, haben die Margen gestärkt, aber das ist natürlich nur ein temporäres Ereignis. Bei Twilio haben wir auch eine gute Kursreaktion, 20% im Plus heute Morgen, Ertrag über den Schätzungen, Umsatz über den Schätzungen, Margen besser. Wir haben Dropbox auch heute Morgen über den Erwartungen des Marktes, die Aktie legt 1% zu, wobei man ehrlich gesagt sagen muss, Dropbox, wenn man sich die Zahlen mal anschaut, so richtig Wachstum, davon kann man bei denen halt nicht sprechen. Ackermai ist auch solide auf der Gewinnerseite, naja, 2% im Plus, wollen wir mal nicht übertreiben, der Ertrag minimal über den Schätzungen der Umsatz im Rahmen. Und Instacart hat gestern auch Zahlen gemeldet. 6% im Plus heute, IPTA war gut, ansonsten in allen Segmenten geschlagen, auf der Umsatzseite, bei den Werbeumsätzen, bei dem Transaktionsvolumen, das wurde über die Plattform abgewickelt und die Aussichten für das dritte Quartal auch gut. So und wir haben dementsprechend auch überwiegend gute Analystenkommentare. Guggenheim bei Ackermai schraubt das Kursziel auf 190 Kaufempfehlungen und sagt, dass die zweiten Quartalszahlen gut waren. Zu guter Letzt die Aussichten für das dritte Quartal haben die Erwartungen des Marktes verfehlt. Aber man geht davon aus, dass das Umsatzwachstum im Jahr 2027 auf einen unteren zweistelligen Prozentbereich sich beschleunigen wird. Also da bleibt man überwiegend positiv. Bei Cloudfair haben wir schon besprochen. Was haben wir sonst noch hier? SpaceX bei Argus Capital. 160 Dollar Kursziel. Die Aktie wird jetzt auf Kaufen aufgestuft. Bleibt die ewig gleiche Story. Also wie viele Insider schmeißen ihre Aktien ins Ding ist einfach auch sauteuer. An der Story hat sich nichts geändert. Ich will Atlassian kurz nochmal ansprechen. Die Bank of America stuft die Aktie jetzt auf Kaufen auf mit einem Kursziel von 175 Dollar. Besser als erwartete Aussichten für das Fiskaljahr 2027, auch im Cloud-Bereich. Und bei Trade Desk. Man müsste ja sagen, Mensch, ist das buy the dip, ist das jetzt eine tolle Gelegenheit. Aber wenn man sich die Analysten-Kommentare anschaut, ich glaube, da bluten heute so manche Portemonnaies, BMO Capital. Senkt ab auf Halten, Kursziel nur noch 15 Dollar. Vorher war das Kursziel 38. Viele haben hier wirklich daneben gelegen. Zweites Quartal war wirklich eine Enttäuschung, seht der deutliche Analyste. Die Citigroup stuft heute von Halten auf Verkaufen ab, Kursziel nur noch 11 Dollar. Markant niedrigeres EBITDA-Ergebnis im zweiten Quartal, sehr schwache Aussichten. Man geht davon aus, dass Trade Desk erst im Jahr 2028 wieder Wachstum sehen wird. Das zeigt nochmal, dass dieser Buy the Dip hier eventuell nicht gerechtfertigt ist. Jefferies, so und da sind wir eigentlich im Prinzip durch, sind nur ein Bruchteil der Analystenkommentare heute. Unity übrigens hat auch heute nach den Zahlen sehr, sehr viele Kaufempfehlungen. Bank of America schraubt das Kursziel auf 50 Dollar. Benchmark auch. BTIG schraubt das Ziel auf 51 Dollar. Oder die Deutsche Bank. Auch auf 50 Dollar mit einer Kaufempfehlung. Man sieht vor allen Dingen bei Vektor Wachstum von 23 Prozent allein im Vergleich zum letzten Quartal. Das nimmt also die Sorgen auch hier im Softwarebereich raus. Im Bereich der Standardwerte. Hat Airbnb-Zahlen vorgelegt und bei Airbnb 13% Kursanstieg heute. Ibiza war besser als erwartet, Buchungslage war besser als erwartet und die Aussichten für das dritte Quartal auf der Umsatzseite werden letztendlich gesehen angehoben. Auch hier haben wir einige positive Analystenkommentare. Canaccord schraubt das Kursziel auf 200 und mit einer Kaufempfehlung alle wichtigen Daten bei Airbnb lagen über den Schätzungen. Und man sieht letztendlich gesehen auch zunehmendes Wachstum im Ausland. Frankreich, Großbritannien, Australien, aber auch in den USA hat die Dynamik zugenommen. Bei Wettbush wird die Aktie aufkaufen aufgestuft. Gleiche Argumentation, sehr viele positive Signale. Also hier die Aktie mit Implus. So im Bereich der Standardwerte haben wir eine Monster Beverage mit Zahlen. Die Aktie ist jetzt leicht im Minus. Das Ergebnis war auf der Ertragsseite bei den Umsätzen über den Erwartungen, und ansonsten im Bereich der Restaurants sehr starke Verwerfungen. Wir haben wie gesagt Sweetgreen, die haben gerade mal den Turnaround eingeleitet, fing es gerade mal an zu greifen, eigentlich waren die auf einem guten Weg. Aber das Problem mit den Viruserkrankungen, ist das überhaupt ein Virus? Ach, Salmonellen und so. Also das wird das dritte Quartal jetzt eben auch belasten und wirft eher die Frage auf, ob eine Chipotle, und eine Cava eben auch dementsprechend nochmal unter Druck geraten werden. Bei Cava wird die Zurückhaltung jedenfalls mal deutlich steiben. Wir hatten DraftKings im Wettbereich mit enttäuschenden Zahlen. Die Aktie ist aber trotzdem leicht im Plus. Liegt vor allen Dingen daran, weil wir Flutter schon hatten mit Zahlen. Und da war klar, der Wettbewerber, hat so daneben gehauen, dass es bei DraftKings vermutlich nicht viel besser aussehen wird. Wir haben morgen übrigens die Quartalszahlen von Berkshire Hathaway. Und bei Berkshire Hathaway müssten die Zahlen eigentlich auch ganz gut ausgefallen sein. Die sind ja auch im Versicherungsbereich stark vertreten, die sind im Eisenbahnbereich stark und wir haben in diesen Sektoren insgesamt bei anderen Wettbewerbern überwiegend starke Zahlen gesehen, müsste eigentlich, Berkshire Hathaway am Wochenende auch profitieren. So, ganz kurz noch ein Blick auf die Hyperscaler und hier mal ganz gezielt auf Google. Die Akte ist wieder leicht im Minus. Ja, so viele Schlagzeilen um den AI-Sektor dort und leider keine guten. Die AI-Modelle sollen jetzt direkt unter den Co-Gründer Sergei Brin aufgehängt werden in Kalifornien, nachdem leitende Manager in diesen Sektoren entweder gegangen sind, Die sind teils frustriert gewesen, weil zu wenig Fokus bei Gemini auf die kommerzielle Nutzung gelegt wurde von Demis Hassabis, der letztendlich gesehen jetzt dementsprechend auch. Demis war, der der eigene Wege geht, glaube ich, mit einer eigenen Gründung, und gleichzeitig berichtet Sammy Analysis und der Bericht ist schon spannend. Same Analysis berichtet also, dass Gemini als Frontiermodell nicht mehr an OpenAI und Anthropic herankommen dürfte. Das sei auch eine intern klare Entscheidung gewesen, also weniger Fokus auf Gemini und dafür ein stärkerer Fokus auf Google Cloud. Und Google Cloud boomt ja nun im wahrsten Sinne des Wortes. Die Tatsache, dass sich Google anscheinend intern für diese Strategie entschieden hat, also weniger Fokus Gemini, mehr Fokus auf dem boomenden Cloud-Bereich, das hat letztendlich gesehen auch intern. Zu Verwerfungen geführt im Top-Management und ist halt einer der Gründe, weshalb auch Google heute unter Abgabedruck steht. Ansonsten haben wir SK Hynix, die planen 38 Milliarden Dollar zu investieren in den Bau einer neuen Chipfabrik in Südkorea. Ist jetzt nicht wirklich so wahnsinnig überraschend die Nachricht, das hatte das Unternehmen ja bereits vor einigen Wochen bekannt gegeben, dass man stärker investieren will in diese Sektoren. Aber spannend finde ich vor allen Dingen, dass Reuters berichtet, man wird in Kürze vermutlich im dritten Quartal noch eine Meldung machen, wie viel Kapitalmarkt man die Aktionäre ausschüttet. Kann ja nur bedeuten, Dividende oder eben Aktienrückkäufe zu guter Letzt. Beim Meta auch, finde ich, eine Entwicklung, die man immer mehr mit im Blick behalten muss. Meta ist heute unverändert. Wir sehen immer mehr Rechtskosten. Im letzten Quartal beim Meta waren es vor allen Dingen Rechtskosten, die das Quartal verhagelt haben. Normalerweise rechnet man das als einmalige Kosten raus, aber der Druck durch Rechtskosten wird anscheinend immer größer. Das Wall Street Journal berichtet auch, dass jetzt ein Richter in New Mexico angeordnet hat, dass Meta 942 Millionen Dollar Strafe zahlen muss. Und zwar, weil zu viele Kinder und Jugendliche in dem Bundesstaat New Mexico Zeit mit den Apps von Meta verbringen. Das ist also ein weiterer Rückschlag in diesem Segment. Hier geht es also um die Sicherheit unserer Kinder sozusagen und ich bin ja nun selber Vater einer 13-jährigen Tochter. Meine Tochter darf nicht auf Social Media agieren. Das haben wir schon vor ein paar Jahren so entschieden, weil ja nun wissenschaftlich mehr als belegt ist, dass zu viel Zeit auf Social Media für die Kinder, vor allem für junge Kinder, sehr kontraproduktiv sind und letztendlich gesehen für die Entwicklung des Gehirns auch belastend ist. Also von daher nimmt der Druck an der Stelle immer mehr zu. So, Boeing wird heute auch schwächer in den Tag starten. Wir haben bei Boeing... Eine, naja, mittlerweile sind wir ins Plus gedreht mit 0,7 Prozent, aber wir haben die Meldungen von der amerikanischen Flugaufsichtsbehörde, dass, Fluggesellschaften hunderte von 737 Max Jets prüfen sollen auf möglicherweise Risse in der Fuselage. Ist natürlich auch nicht gerade beruhigend bei Boeing, aber die Aktie trotzdem heute auf der Gewinnerseite. So, ganz kurz einmal zum Schluss ein Blick auf die Analystenkommentare. Mal schauen, ob ich was vergessen habe. Heute bin ich ein bisschen in die Handelszeiten mit reingelaufen. Papa John's, jawohl, schlechter Papa, muss man sagen. Die haben auch Schwierigkeiten bei den Ergebnissen und Aussichten. Die Aktie hat es gestern schon ordentlich runtergezogen. Heute hagelt es letztendlich gesehen dann auch Abstufungen. Die Aktie ist erneut 2% im Minus. Stevens stuft die Aktie auf Halten ab. Kursziel 24 Dollar. Wir sind bei 24, die UBS senkt das Kursziel auf 28, bleibt bei neutral. Wir haben ansonsten Sweetgreen, Kursziel nur noch 5 Dollar bei SG Cowan. Bei Sweetgreen frage ich mich, Kursziel, die Aktie ist jetzt minus 10 Prozent. Da müsste man sich wirklich mal die Bilanzen anschauen. Das Unternehmen ist ja nicht profitabel. Was das jetzt für die Bonität des Unternehmens bedeutet und wie stabil das Unternehmen noch dasteht, das wäre bei Sweetgreen, finde ich, mal eine ganz interessante Recherche wert. So Traders haben wir schon, Unity haben wir auch, damit sind wir durch. Und ja, und damit bin ich durch. Ich hoffe, ihr hattet eine super Handelswoche. Ich wünsche euch ein Spitzenwochenende. Heute ist Freitag, bedeutet keine Closing Bell. Wir sehen uns am Montag in alter Frische wieder. Dann vom Parkett der New Yorker Aktienbörse mal zur Abwechslung. Ich habe nächste Woche NTV, werde nächste Woche mal wieder an die New Yorker Aktienbörse gehen. Darauf freue ich mich schon. Wir haben auch Dreharbeiten dort. In dem Sinne also wünsche ich euch ein spitzen Wochenende. Wir sehen uns Montag wieder. Bis dann und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keine Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keine Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Das wiederum bedeutet, dass weder Wall-Street-Correspondent noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.