Heute ist Donnerstag, der 13. August. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Ja, auch die Erzeugerpreise deuten auf eine Entspannung der Inflation, zumindest im Vergleich zum Vormonat. Und die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung im September liegt jetzt bei nur noch knapp über 30%. Gleichzeitig sehen wir aber, dass selbst bei sehr guten Zahlen und angehobenen Aussichten Verkaufsdruck aufkommt mit Cisco, Coherent und Cerebras allesamt unter Druck. Cerebras sogar deutlich schwächer mit einem Rücklauf von etwa 15 Prozent zum Zeitpunkt der Eröffnungsglocke. Ja, Lenovo startet dafür durch Umsatzsprung von 43 Prozent. Bei dem PC-Hersteller also brummt das Business und Microsoft wird bei JP Morgan zum Kauf empfohlen. Heute steht auch noch Sandisk mit im Fokus an der Analystentagung und Applied Materials meldet nach dem Closing Ergebnisse. So, einen schönen guten Morgen aus New York. Wir haben eine etwas uneinheitliche Tendenz, der Dow im Plus, der Nasdaq mit ein bisschen Gegenwind und es ist vor allem auffällig, dass, sowohl Cisco wie Coherent und Cerebras, die alle die Erwartungen geschlagen haben und die Aussichten angehoben haben, Trotzdem sehen wir bei diesen Werten teils deutlich Abgabedruck. Cerebras minus 16 Prozent. Wir haben Cisco minus 6 Prozent. Coherent auch minus 6 Prozent. Also gute Zahlen alleine reichen zumindest bei den Ergebnissen gestern Abend nicht mehr aus. Wir haben eine Kaufempfehlung für Microsoft heute von JP Morgan vielleicht hilft das dem Wert ein bisschen und, wir haben in Asien die Aktien von Lenovo sehr stark im Plus gehabt, eine Kurs-Explosion von über 20% der Wert ist jetzt in diesem Jahr allein fast 280%, gestiegen, die Zahlen sind ausgesprochen stark dazu komme ich gleich nochmal zurück, also. Wir sehen erstens bei guten Zahlen und angehobenen Aussichten überwiegend schwächere Kurse im Tech-Sektor. Heute ist der Analystentag bei SanDisk im Memory-Bereich also wichtig und heute Abend die Quartalszahlen auch von Applied Materials. Parallel dazu hatten wir vor dem Opening die Erzeugerpreise, die auf das gleiche Bild hindeuten wie gestern die Verbraucherpreise. Wir sehen eine nachlassende Dynamik. Im Vergleich zum Vormonat ist die Gesamtrate unverändert ausgefallen. Erwartet wurde eine Steigerung von 0,2 Prozent. Und auch die Kernrate exklusive Nahrungsmittel und Energie ist um 0,2 Prozent gestiegen. Erwartet wurden 0,3 Prozent. Also im Vergleich zum Juni hat die Dynamik bei den Erzeugerpreisen nachgelassen. Wenn man jetzt mal die Vorjahresvergleiche nimmt, die Gesamtrate auch unter den Erwartungen 4,7 statt erwartet 4,9 Prozent, die Kernrate 4. War wiederum unwesentlich über den Schätzungen 4,2 statt 4,1%. Das Spannende ist vor allem die Reaktion der Anleihemärkte. Wir sehen, dass jetzt die Wahrscheinlichkeit einer Septemberzinsanhebung bei nur noch 32% liegt. Gestern Abend lagen wir bei 40%. Nach den Verbraucherpreisen unmittelbar danach bei 44% und vor gut eineinhalb Wochen lagen wir noch bei über 70%. Also die Wahrscheinlichkeit, dass die amerikanische Notenbank die Zinsen im September anheben wird, ist erheblich gesunken. Und in der Tat sehen wir heute Morgen, dass die Renditen der langlaufenden Staatsanleihen auch ein bisschen zurücklaufen. Wir haben aber eben durchaus auch Gründe, weshalb die Renditen der langlaufenden Anleihen sich so schwer tun. Nach dem schwachen Arbeitsmarktbericht kaum zurückgelaufen, nach den Verbraucherpreisen kaum zurückgelaufen. Heute laufen sie zurück, aber eigentlich auch nur minimal. Wenn man sich jetzt mal die Situation anschaut in den USA, dann ist diese Woche nochmal eins klar geworden, der AI-Boom geht weiter. Das wird den Preisdruck im Tech-Sektor erhöhen. Gleichzeitig steigt der Finanzierungsbedarf der USA immer mehr. Wenn man sich das US-Defizit mal anschaut, dann lagen wir im Juni bei 291 Milliarden Dollar und im Juli, ein Monat später. Explodiert das Defizit schon auf 432 Milliarden Dollar. Auch weil die großartigen Zollpläne von Donald Trump ja nun nicht aufgegangen sind und der Staat muss wieder fleißig die eingesammelten Zölle zurückerstatten. Das ist gut für die Berichtssaison. Viele Unternehmen haben deshalb jetzt temporär Rückenwind durch diese Rückerstattung der Gelder. Aber da die USA eben mit vollen Taschen weiterhin Geld ausgeben, explodieren die Defizite und das sehen wir im Übrigen auch beim wachsenden Finanzierungsbedarf des Staates. Es müssen also immer mehr Anleihen ausgegeben werden. Parallel dazu sehen wir auch immer mehr Schulden und Anleihen, die von AI-Unternehmen ausgegeben werden. All das also sorgt dafür, dass die Renditen der langlaufenden Startanleihen ziemlich klebrig bleiben. Und in dem Zusammenhang mal ein Blick auf Japan. Heute Morgen lesen wir bei Bloomberg, dass nun die japanische Regierung kurzfristige Zinsanhebungen durch die Bank of Japan unterstützt. Weil der Yen zu schwach ist. Und Zinsanhebungen in Japan, das könnte den Yen stärken. US-Staatsanleihen zu verkaufen und die Japaner halten 1,2 Billionen Dollar an Staatsanleihen, würde den Yen auch stützen, aber nochmal, das könnte die Renditen der US-Staatsanleihen weiter hochtreiben und die Erzeugerpreise in Japan erhöhen. Sind wirklich hoch. Sie sind jetzt im Juli ein bisschen abgekühlt, aber wir liegen mit 7,2 Prozent im Juli, deutlich über Vorjahresniveau, also, auf absoluter Basis eine sehr hohe Inflation für ein Land wie Japan. Also die Wahrscheinlichkeit, dass die Japaner die Zinsen anheben werden, dass der Yen vielleicht ein bisschen Rückenwind bekommt, Und wächst heute Morgen. Und ja, was haben wir ansonsten? Ansonsten sind es in erster Linie die Ergebnisse, die heute mit im Fokus stehen. Ich fange mit dem Tech-Sektor mal an und mit einem Schwergewicht mit Cisco. Wir haben hier also eigentlich wirklich nichts auszusetzen an den Zahlen, das nur vorweg, auch wenn die Aktie 6% schwächer ist, aber der Ertrag pro Aktie deutlich über den Erwartungen, 18% Umsatzsprung im Vorjahresvergleich auch mehr als erwartet. Die Margen lagen über den Erwartungen des Marktes, die operativen Margen bei fast 36 Prozent. Das ist für ein Unternehmen wie Cisco wirklich beachtlich. Und die Aussichten für das Fiskaljahr 2027 wurden auch noch angehoben und zwar ziemlich stark. Der Ertrag pro Aktie soll über 5,08 Dollar nehmen, wenn man den Mittelwert nimmt. 4,84 Dollar erwartet die Wall Street. Der Umsatz soll bei fast 73 Milliarden liegen. Das liegt auch so etwa 3 Milliarden Dollar über den Schätzungen der Wall-Street-Bereich. Gibt es was auszusetzen? Wenn man denn unbedingt was finden will, ja, dann könnte man sagen, also die Bruttomargen für das jetzt angebrochene erste Quartal werden die Erwartungen verfehlen. 66% hatte die Wall Street erwartet, und die Bruttomarge wird halt nur in Anführungsstrichen bei 65,5% liegen. Der Umsatz im Servicebereich liegt auch minimal unter den Erwartungen des Marktes. Aber nochmal, das ist wirklich Erbsenzählerei, muss man sagen, denn auf absoluter Basis sind die Zahlen von Cisco wirklich ausgesprochen stark. Wenn man jetzt die Analysten-Kommentare anschaut, haben wir Morgan Stanley mit einer Kaufempfehlung, Kursziel 135 Dollar, Wells Fargo auch eine Kaufempfehlung, Kursziel 150 Dollar, die KeyBank sieht die Aktie bei 135 Dollar und nur Barclays stuft den Wert mit Halten ein und einem Kursziel von 123 Dollar. So, jetzt gibt es hier und da ein paar Analystenhinweise. Die Aktie ist ja 6% schwächer und man betont, dass. Fragen im Raum stehen, ob die sehr hohen Margen gehalten werden können. Die KeyBank betont, es gibt Bedenken, dass das zunehmende Wachstum nicht dauerhaft sein wird. Das Wachstum könnte im zweiten Quartal, jetzt ist gerade das erste Quartal angelaufen, das Umsatzwachstum könnte im zweiten Quartal schon wieder an Schwung verlieren, damit einhergehend auch Druck bei den Bruttomargen. Morgan Stanley hat auch eine Kaufempfehlung, aber sagt, dass die Produktmischung letztendlich den Margendruck im Fiskaljahr 2027 erhöhen dürfte. Also wie gesagt, Schönheitsfehler, die man hier hervorhebt. Die Aktie ist dann letztendlich gesehen eben 6% im Minus. Die meisten bleiben aber bei Kaufempfehlungen. Bei Cerebras ein besonders starker Kursrückgang heute von 16%. Auf den ersten Blick eben auch hier sehr starke Zahlen. Wenn man sich den Umsatz anschaut, der hat sich mehr als verdoppelt auf fast 210 Millionen. Das liegt zu knapp 20 Millionen über den Erwartungen des Marktes. Die Kernbruttomarge auch sehr fest über den Schätzungen. Die operative Marge minus 16 Prozent, erwartet wurden minus 31 Prozent. Also negativ ist natürlich nicht unbedingt gut, aber zu guter Letzt sind es die Investitionen, die das Ganze mit ausbremsen. Die operativen Margen waren aber mit 16% negativ eben doch noch deutlich besser als die erwarteten minus 31%. Die Aussichten sind auch stark. Die Aussichten wurden angehoben und man spricht von einer verbesserten Lieferkette. So und was belastet jetzt diesen Wert? Wenn man jetzt den Wurm finden will, schaut man sich die RPOs an. Das sind wiederkehrende, Entschuldigung, RPOs sind Remaining Purchasing Obligations. In anderen Worten, es wurden Aufträge erteilt, die noch nicht abgearbeitet wurden. 25,4 Milliarden und das liegt nur sehr leicht über dem Niveau des vorhergehenden Quartals. Also sind das Zeichen, dass die Wachstumsdynamik hier nachlassen könnte. Es gibt auch zunehmend Bedenken, dass die Wettbewerbslage im AI-Chip-Markt schwieriger wird. Cerebras muss konkurrieren mit einer Nvidia, mit einer Google, mit einer Amazon und das kostet den Wert letztendlich gesehen heute 16%. Coherent, muss man fair selber dazu sagen, die Aktie war während des Handelsverlaufs gestern auch 12% im Plus, also alles sehr relativ, heute 14% oder 16% runter, gestern 12% im Plus vor den Zahlen. Coherent, auch da muss man wirklich den Fehler suchen. Der Ertrag lag über den Schätzungen, der Umsatz lag über den Schätzungen, die Margen waren besser als erwartet, die Aussichten werden angehoben, man spricht von exzeptionell starker Kundennachfrage, also sehr, sehr gute Zahlen muss man sagen. Trotzdem ist die Aktie heute auch mit auf der Verliererseite. Das Brokerhaus Needham hebt sogar das Kursziel an von 380 auf 420 Dollar, bleibt bei einer Kaufempfehlung und sagt, sehr starke Zahlen über den Schätzungen auch gerade im Datacenter-Bereich nimmt das Umsatzwachstum zu über 24 Prozent im Vergleich, zum vorhergehenden Quartal, aber ändert nichts daran. Die Aktie ist trotzdem heute Morgen auf der Verliererseite. Also es gilt das Motto, gut ist nicht gut genug. Das war in Asien anders. Wir hatten in Asien den Kostpunkt fast 4% im Plus, Samsung 2% im Plus, SK Hynix 3% im Plus, Lenovo über 20% im Plus und ich will die Zahlen von Lenovo kurz nochmal ansprechen, weil die wirklich. So etwas von fest waren. Lenovo konnte den Umsatz um 43% steigern auf fast 37 Milliarden Dollar und jetzt, müsst ihr euch hinsetzen. 37 Milliarden Dollar Umsatz bedeutet, dass die Schätzungen um 15 Milliarden Dollar geschlagen wurden. Die Wall Street hatte gerade mal mit 22,4 Milliarden Dollar Umsatz gerechnet, also. Besser geht es nicht mehr und die Bruttomargen explodieren auch auf 16,5 Prozent, besser als erwartet und das, obwohl die Preise für Memory so teuer geworden sind, müsste eigentlich den PC-Sektor bei uns an der Wall Street heute auch stärken, also die Zahlen waren wirklich ausgesprochen fest. Kurz noch ein Blick auf andere Sektoren. JD.com hatte auch gute Zahlen, aber wir sehen das gleiche wie bei Cisco, Cerebras und Coherent. Die Aktie sieht, Gewinnmitnahmen stehen unter Abgabe trotz der guten Zahlen. Außerhalb des Tech-Sektors haben wir heute Morgen im Einzelhandel einige Ergebnisse, die auch überwiegend negative Kursreaktionen zu Tage fördern. Tapestry. Was steckt hinter Tapestry? Kate Spade und unter anderem auch Coach. Der Ertrag lag über den Schätzungen, die Margen auch, der Umsatz lag nur im Rahmen der Erwartungen und wenn man jetzt die einzelnen Segmente anschaut, Coach performte etwas schlechter als erwartet, Kate Spade ein bisschen besser als erwartet, im Fiskaljahr 2027 und das belastet die Aktie, wenn man jetzt mal den Mittelwert nimmt. Werden die Konsensschätzungen auf der Ertrags- und Umsatzseite aber wirklich minimal verfehlt. Der Ertrag pro Akte soll bei 7,85 liegen, 2 Cent unter den Schätzungen der Umsatz. Da muss man schon sehr pingelig sein. Eigentlich liegt der Umsatz im Rahmen. Also 8,45 Milliarden, 8,47 Milliarden hatte die Wall Street erwartet, um Jottes Willen. Außerdem plant das Unternehmen im Fiskaljahr 2027 1,7 Milliarden Dollar an die Aktionäre auszuschütten, unter anderem durch die Dividende, die um 16 Prozent angehoben wird. Aber die Aktie ist trotzdem auf der Verliererseite. Dillards auch leichter Abgabedruck. Hier lagen die Zahlen auch über den Erwartungen. Muss man ein bisschen aufpassen. Auch deshalb wegen Rückerstattung der Zölle der Trump-Administration. Aber selbst wenn man das rausrechnet, wurden die Erwartungen minimal geschlagen. Gott sei Dank gibt es Birkenstock, Guys. Der eine Wert, der heute wirklich positiv reagiert auf die Quartalszahlen, ist Birkenstock. Jawohl, 12 Prozent im Plus, unfassbar. Das Umsatzwachstum lag auf konstanter Währungsbasis über den Schätzungen, minimal über den Schätzungen. Die Jahresprognosen werden auf der Umsatzseite und beim EBITDA angehoben, aber nicht beim Ertrag pro Aktie. Trotzdem donnert die Aktie 12% hoch. Von wegen, gell? Birkenstock zeigt es uns allen, nicht wahr? German Tree Power, Guys. So, und jetzt kommen wir mal weg von den Ergebnissen hin zu den anderweitigen, Meldungen. Wir haben ja die Spekulation, dass jetzt im Oktober Anthropic an die Börse gehen wird. Haben wir also das nächste große Brett nach SpaceX. Und die Financial Times betont heute in einer Story, dass Investoren von Anthropic davon ausgehen, dass man eine Bewertung von über 2 Billionen Dollar bei dem Börsengang im Oktober erreichen kann. Und zwar deshalb, weil das Umsatzwachstum ausgesprochen stark ist. Wiederkehrende Umsätze, Annual Recurring Revenue auf Englisch, soll Ende 2026 schon bei 100 bis 120 Milliarden Dollar liegen. Das ist eine Verzehnfachung im Vergleich zum Vorjahr. Wir haben gleichzeitig Meldungen, dass Anthropic überlegte, die Card AI zu übernehmen für rund 6 Milliarden Dollar. Und ihr wisst, bei Google waren in den letzten Wochen viele Turbulenzen, auch viele Veränderungen im AI-Sektor bedenken. Gemini kommt mit Verspätung die nächste Variante. Man setzt eher auf den Cloud-Bereich als auf den AI-Bereich. Hat man hier quasi aufgegeben, die dominante Rolle zu spielen neben OpenAI. Und Reuters berichtet heute, dass Google nach wie vor vorhat bei dem Rennen, um die Large Language Models zu den Top 3 mitzugehören. Also Google gibt hier ein bisschen Pushback zu diesen Spekulationen. IBM hat eine neue Kooperation gemeldet, eine strategische Partnerschaft mit OpenAI. IBM konnte davon kurzfristig profitieren. Und jetzt kommen wir zu einem Punkt, der für diese Large Language Models wirklich wichtig ist. Schaut euch mal die Entwicklung der Tokenpreise an. Die sind in den USA bei den großen LLM-Modellen überwiegend rückläufig. Und damit wird das Geschäftsmodell stückweit mit untergraben. Heute Morgen schreibt das Wall Street Journal. Dass AT&T jetzt überwiegend oder zunehmend auf Open-Source-Modelle umsattelt. Meta hat zum Beispiel ein Open-Source-Modell, allen voran aber der chinesische Wettbewerb. 25% der internen Token-Nutzung bei AT&T kommen jetzt von Open-Source-Modelle und der Prozentsatz soll bis auf 70 bis 80% steigen. Nochmal zur Erinnerung, Coinbase hatte ja schon im Juni bekannt gegeben, dass man umsattelt und man hatte betont im Juni, dass seit dieser Orientierung Richtung Open Source Modelle, dass, das AI Budget für Tokens um 50% gesunken ist. Also in Anbetracht von Einsparungen hat Coinbase hier umgesattelt. AT&T macht also ähnliches. Und wir hören, dass die Chinesen immer mehr im Vormarsch sind. Und der chinesische Memory-Gigant YMTC, der undängste an die Börse gegangen ist, hat jetzt Kioxia im Flash-Market überholt. Die Marktanteile von YMTC sind in diesem Bereich jetzt höher global als bei Kioxia. So, ansonsten noch zwei kleinere Meldungen, die euch wahrscheinlich kaum interessieren wird. Wendys gestern in den Schlagzeilen der Großinvestor Tryan überlegt, also ein Wendys zu übernehmen, die Fastfood-Kette. Die Meldung kam bereits gestern während der Handelsstunden und bei Mattel weiterhin eher schlechte Nachrichten. Die Chance, dass aus diesem Erfolgskino-Hit Barbie eine Serie wird, nimmt immer mehr ab, weil sich das Talent. Quasi und Warner Brothers mit der Kompensation bisher nicht zufrieden gibt. Das ist jetzt nicht unbedingt die große Meldung, aber... Zum Schluss noch mal ein paar Kommentare zu den Analysten heute Morgen. Microsoft also wird bei JP Morgan empfohlen mit einem Kursziel von 625, wird also angehoben. Es bleibt bei einer Kaufempfehlung. Die Aktie ist unlängst ein bisschen zurückgelaufen nach der gigantischen Rallye, nach den Ergebnissen. Und hier betont man, dass die Wachstumsaussichten von Microsoft sich weiter verbessern dürften. Höhere Umsätze, höheres Ertragswachstum und gleichzeitig ein geringerer Kapitalbedarf müsste die Aktie auf Kurs bringen. Bei MongoDB, die Bank of America hebt das Kursziel auf 540 Dollar mit einer Kaufempfehlung. Wir haben Intuit, hier wird das Kursziel der Citigroup gesenkt auf 457 Dollar. Man bleibt aber bei einer Kaufempfehlung. Gestern waren die Softwareaktien unter Druck. Wir haben heute Morgen übrigens JP Morgan zu Salesforce mit einer Kaufempfehlung. Kursziel 250 Dollar und hier betont man, dass das Kerngeschäft von Salesforce im zweiten Halbjahr des Fiskaljahres 2027 eher wieder Anschwung gewinnen sollte. So, Ladies and Gentlemen, ich sage an der Stelle mal vielen Dank. Jawohl, die Erzeugerpreise haben wir schon diskutiert. Ich sehe es gerade hier im Chat, müsst ihr nochmal den Anfang der Sendung anschauen. Wir sehen uns also heute Abend wieder bei der Closing-Belle. Ich kämpfe mich jetzt gerade durch diese neue EU-Verpackungsverordnung. Bin immer wieder am Staunen. Also man hat so den Eindruck, die EU-Politik steht jeden Morgen auf und überlegt, wie können wir das Leben in Europa eigentlich für Unternehmer und Kleinselbstständige noch schwieriger machen. Die EU sollte doch eigentlich Grenzen innerhalb der Region abbauen. Stattdessen werden jetzt Grenzen aufgebaut und diese EU-Verpackungsverordnung allein schon der Name. Also man kann wirklich als Selbstständiger, man muss schon fast einen an der Waffel haben, um sich selbstständig zu machen. Also wir haben jetzt im August eine Aktion für die Abonnenten von 360wallstreet.de, Die Plattform wird jetzt am Wochenende umgestellt. Nächste Woche ist dann MarkusKoch.de live. Und im Zuge dessen haben wir also eine kleine Überraschung für alle Abonnenten und alle Mitglieder. Und jetzt ist also die neue Verpackungsverordnung da. Und theoretisch gesehen müsste man jetzt, also wenn ich einen Abonnent in Österreich habe, einen Abonnenten. Und ich muss diesem einen Abonnenten oder ich schicke diesem einen Abonnenten also dieses Paket, dann muss ich aber vorher einen Beauftragten, einen Repräsentanten in Österreich haben. Und zwar, wie gesagt, nicht ab dem Versand von 100 Paketen oder 1000 Paketen, sondern ab dem ersten kleinen Päckchen muss ich dort also einen Vertreter haben. Holy smokes, guys. Es ist wirklich für mich immer wieder erstaunlich, weil ich meine, ich habe jetzt den Vergleich, wir haben ja seit geraumer Zeit noch eine GmbH in Frankfurt, machen ein Büro in München auf in Kürze und dann sitzt man da und denkt sich so, alright. Die letzte Steuerprüfung in den USA hatte ich vor 12 Jahren, 14 Jahren, ich weiß es gar nicht mehr. Man hört hier eigentlich so gut wie nie irgendetwas von irgendwelchen Regulatoren. Und in Europa habe ich den Eindruck, ich muss jede Woche eigentlich mit dem Steuerberater und mit meinem Co-Geschäftsführer Calls abhalten, Diskussionen abhalten über eine Steuervorzahlung hin und her. Ich meine, kleine Anekdote, ich weiß, das hat mit Börse nichts zu tun, aber nur mal so für den Hinterkopf. Also, jetzt stellt euch folgendes Szenario vor. Aber wir haben also jetzt den Abonnenten in Österreich und weil wir keinen Repräsentanten in Österreich haben für das Päckchen, können wir also diesem Abonnenten das Päckchen jetzt nicht zukommen lassen. Jetzt stellt sich heraus, in Spanien und in Frankreich haben wir auch noch jeweils fünf Abonnenten, die auch diese Päckchen bekommen sollten. Können wir denen aber nicht schicken, weil wir keinen Repräsentanten haben. Also engen wir jetzt den Versand ein dieser Päckchen, sagen wir mal, auf Deutschland und die Schweiz. Das ändert dann wiederum eventuell die Besteuerungsrichtlinien, weil in dem Moment, in dem ich also den Kreis der Empfänger, meiner Abonnenten, also im Mitgliederbereich, eindämme und andere ausschließe, könnte sich die Steuerklasse, verändern. Was dann auch, also es ist wirklich, es ist schon was, es wäre lustig, wenn es nicht wirklich so traurig wäre. Wie wär's denn mal mit Befähigung denken und Wachstum denken, anstatt immer wieder zu überlegen, holy cow, wie kann ich den anderen das Leben eigentlich schwer machen. So, also in diesem Sinne, das ist mal einfach so ein Schwank aus meinem unternehmerischen Leben. Ich wünsche euch einen guten Handelstag und bis bald. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keiner Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Und das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.