Heute ist Montag, der 17. August. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Ja, ein etwas uneinheitlicher Start. Der Dow schwächer, der Nasdaq leicht im Plus. Und jawohl, die Renditen der langlaufenden Startanleihen ziehen weiter an einer der Bremsklötze bei den Standardwerten. Ansonsten haben wir im Tech-Sektor eigentlich überwiegend gute Nachrichten. Eine Micron, eine Marvell, eine SanDisk weiter im Plus. Und es wird bekannt, dass Berkshire Hathaway im abgelaufenen Quartal weitere fast 50 Millionen Aktien in Google erworben hat. Das ist mit rund 36 Milliarden Dollar nun die drittgrößte Position direkt nach Apple. Außerdem, Nvidia hält über 120 Millionen in SpaceX-Aktien. Da ist man also auch investiert und wir haben weitere Berichte über den nahenden Börsengang von Anthropic im Oktober. Ja, wird PayPal demnächst übernommen von Stripe? Die Übernahmegerüchte flammen mal wieder auf, die Aktie ist aber trotzdem kaum beendet. Ding, ding, ding, ding, ding. So, Happy Days. Jawohl, wir haben eine freundliche Öffnung im Nasdaq, aber wir notieren deutlich unter den Tageshochs. Wir haben den Dow, fast 190 Punkte im Minus und der Nasdaq ist quasi unverändert. Also ein ziemlich uneinheitlicher Start, wenn man bedenkt, dass die Nachrichtenlage im Tech-Sektor eigentlich heute grundlegend eher positiv ist. Es gibt natürlich ein paar Ausreißer nach oben. Micron, Sandisk bauen die Kursgewinner der letzten Woche aus, Bloom Energy auch mit auf der Gewinnerseite heute Morgen. Aber das Gesamtbild wird mal wieder durch ein Thema eingetrübt. Zweimal dürfte raten. Die Renditen der langlaufenden Staatsanleihen. Wir sind jetzt bei 4,72 Prozent im zehnjährigen Bereich. Und das, obwohl wir schwache Arbeitsmarktdaten hatten, die Einzelhandelsumsätze letzte Woche enttäuschten. Das Verbrauchervertrauen für den August am Freitag unter den Erwartungen lag. Trotzdem kriechen die Renditen der langlaufenden Staatsanleihen nach oben. Das macht Marktteilnehmer nervös und über einer Marke von 4,7 Prozent wird die Luft für den Aktienmarkt bei den Standardwerten eben doch ein bisschen dünner. Die Ironie ist, dass parallel dazu die Wahrscheinlichkeit von Zinsanhebungen im September weiter sinkt. Wir liegen heute Morgen bei etwa 30 Prozent Wahrscheinlichkeit und wir sind kontinuierlich in den letzten Wochen gesunken. In der Spitze lagen wir bei über 70 Prozent vor gerade mal so etwa ein, zwei Wochen. Also die Wahrscheinlichkeiten deuten darauf, dass wir keine Zinsanhebungen bekommen und deshalb werden in dieser Woche auch die Einzelhandelszahlen, also eine Walmart, eine TJX, Home Depot, Tall Brothers im Häusermarkt, Lowe's, Ross Stores, das sind die Zahlen, die in dieser Woche mit am meisten Beachtung finden werden. Weil natürlich die Ergebnisse der großen Unternehmen in dem Sektor, inklusive des Ausblicks, sehr viel Aufschluss darüber geben, ob nun tatsächlich die Konsumlaune nachlässt oder eben nicht. Donald Trump hat ja vor einigen Tagen nochmal betont, ja, liebe Amerikaner, stellt euch doch einfach darauf ein, dass die Benzinpreise so hoch bleiben werden. Das ist natürlich keine besonders schöne Ansage, auch wenn das Thema Iran aktuell auch diese Woche wieder, zumindest zum Wochenauftakt, so ein bisschen mit in den Hintergrund gerückt ist. Der Ölpreis ist leicht im Plus mit 0,8 Prozent heute Morgen, aber die Nachrichtenlage in dem Bereich ändert sich seit Tagen nicht mehr. Man hört vom Wall Street Journal erneut, dass die USA die Restriktionen, die Wirtschaftsrestriktionen verschärfen werden. Das Wall Street Journal schreibt, dass der Iran frustriert ist mit den USA. Man traut den Amerikanern nicht und in anderen Worten, selbst wenn man sich einigen würde, bleibt die Gefahr, dass im Nachhinein ein größerer Angriff der USA kommen könnte. Ich würde mal vermuten, da spielt man auf die Zwischenwahlen an, dass es danach wieder losgehen könnte. Ansonsten ziehen die USA den Flugzeugträger George Washington aus dem Pazifik ab, um den Flugzeugträger Abraham Lincoln in Nahost abzulösen. Das zeigt einmal mehr, wie die militärischen Möglichkeiten der USA durch den Konflikt im Nahen Osten ausgedüngt werden, abgesehen davon. Dass wir immer noch Munitionsmangel haben. Und die Washington Post schreibt, dass die Alliierten der Vereinigten Staaten zunehmend frustriert sind mit Washington. Was die Fähigkeit betrifft, den Iran-Krieg zu beenden. So, jetzt bin ich schon beim Makro-Thema und mache damit ganz kurz mal weiter. Wir hatten die Wirtschaftsdaten aus China und Japan. In China waren die Juli-Einzelhandelsumsätze unter den Erwartungen. 0,6% Wachstum. Es wurden 1,5% Wachstum angepeilt. Die Industrieproduktion war auch ein bisschen schwächer als erwartet. In Japan war das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal gerade mal halb so hoch, wie man schätzte. 1,1% Wachstum statt 2% angepeilt. Was allerdings nichts daran ändern dürfte, so Reuters, dass die Bank of Japan auf dem Pfad ist, die Zinsen im September weiter anzuheben. Und hier nochmal der kurze Hinweis, wir haben am 28. August. Und vom 27. bis zum 29. umgenau zu sein, die Jackson Hole Tagung in Wyoming, das große Treffen der globalen Zentralbanken. Da wird man natürlich sehr stark auf Kevin Walsh achten, was sagt der Chef der US-Notenbank, aber Oeda von Japans Zentralbank dürfte hier auch mit am Start sein und man geht zunehmend davon aus, dass Japan die Zinsen weiter anheben wird, ungeachtet der leicht abkühlenden Wirtschaft, weil Inflation ein Thema ist. Die Japaner müssen quasi so ziemlich alles importieren, inklusive Energie. Je schwächer der Yen, desto teurer werden die Einkäufe und umso mehr wird die Inflation hochgetrieben und gleichzeitig muss man also den Yen irgendwie verteidigen. Wir haben das erste Mal seit der Finanzkrise in Asien im Ende Juli die Intervention der Vereinigten Staaten im Yen. Das hat auch gute Gründe. Die Japaner halten 1,2 Billionen Dollar an US-Staatsanleihen. Viel mehr als China. Bei China liegen wir bei etwa 660 Milliarden Dollar an gehaltenen US-Staatsanleihen. Es ist also ganz wichtig für die Amerikaner, die Japaner bei Laune zu halten, dass die ihre Bestände an US-Staatsanleihen eben nicht verkaufen. Dass sie sich eher an den Finanzierungsfenstern der US-Notenbank bedienen, denn wenn die ihre Bestände anfangen weiter abzubauen, könnte das die Renditen am langen Ende in den USA weiter nach oben treiben. Also die japanische Zentralbank wird letztendlich gesehen bei dem Treffen, bei dem Jackson Hole Treffen auch eine sehr wichtige Rolle spielen und. Guys, ich vermute, das ist so ein bisschen meine Vermutung, wenn man auf der US-Dollar Basis mal schaut, wie stark Long Investoren hier mittlerweile sind, also Long auf den US-Dollar. Aber hier wächst die Wahrscheinlichkeit eher Richtung, die Zinsen bleiben unverändert. Who knows, ob nicht sogar das Thema Zinssenkung wieder ins Spiel kommt. Während gleichzeitig in Japan über Zinsanhebungen diskutiert wird. Übrigens auch der sudkoreanische Won musste unlängst verteidigt werden, weil der sehr schwach ist. Also ich bin mal gespannt, ob die Dollarstärke tatsächlich dominiert. Oder gerade weil die Investoren so stark netto long sind auf den Dollar, ob wir da nicht sogar eine Gegenbewegung bekommen. Einen schwächeren Dollar, einen festeren Yen. Ein schwächerer Dollar würde auch bedeuten Gold und Silber mit mehr Rückenwind. Uran müsste auch profitieren, wie viele andere Rohstoffe letztendlich gesehen auch. Das bleibt also in diesem Bereich ausgesprochen spannend. So, ansonsten leider trauriges Fazit für aktiv gemanagte Fonds. Das Wall Street Journal berichtet einmal mehr. Die aktiven Fonds performen ausgesprochen schwach und das, obwohl wir mittlerweile eine bessere Marktbreite sehen. Also in anderen Worten, aktive Fonds im Vergleich zu passiven Instrumenten haben an der Wall Street erneut auch schlechte Karten, wenn man mal zurückschaut. So, die Einzelhandelsumsätze habe ich schon angesprochen, da können wir einen Haken dran machen. Kommen wir mal auf die ganzen 13 F-Filings zu sprechen, die veröffentlicht wurden. Also, was machen die großen Investoren, was machen die Hedgefonds, wie sind die aufgestellt, bei welchen Aktien haben sie Positionen ausgebaut und bei welchen abgebaut. Damit fange ich mal bei einem Schwergewicht an, bei Berkshire Hathaway. Hier wurde also bekannt, dass man im abgelaufenen Quartal weitere fast 50 Millionen Aktien in Google erworben hat. Damit hält man also jetzt etwa 106 Millionen Google Aktien in einem Wert von rund 36 Milliarden Dollar. Damit steigt Google bei Berkshire Hathaway zum drittgrößten Investment auf, nach Apple. Die Beteiligung an Apple hat ein Volumen von etwa 66 Milliarden Dollar. Direkt danach, also nach Apple kommt also Google, danach kommt American Express, danach kommt Coca-Cola. Bei denen hat man die Position auch nicht verändert. Bei Berkshire Hathaway hat man die Anteile an der Bank of America leicht reduziert, um 30 Millionen Aktien, wobei man immer noch 483 Millionen Aktien hält. Also Berkshire Hathaway hält fast 7% an der Bank of America, neben JP Morgan und der Citigroup, die dominante Bank hier in den Vereinigten Staaten. Die Beteiligungen an Chevron und an Exxon wurden nicht verändert, bleiben also unverändert. Bei Delta hat man die Beteiligung ausgebaut um 17,5 Millionen Aktien auf über 57,3 Millionen Aktien und damit hält Berkshire Hathaway mittlerweile fast 9% der ausstehenden Aktien von Delta Air. Ich muss sagen, immer wieder Hut ab, wenn man bedenkt, dass Delta Airlines die einzige große Fluggesellschaft in den USA ist, die eine eigene Raffinerie besitzt. Das hilft natürlich gerade in dem Umfeld der geopolitischen Spannungen, in denen wir uns jetzt befinden. Die Beteiligung an Kroger wurde abgebaut um 11 Millionen Aktien auf 39 Millionen. Da sieht man auch einmal mehr, wie stark der Wettbewerbskampf im Supermarktbereich geworden ist. Man will Marktanteile ergattern. Wir sehen Preisdruck in diesen Segmenten und, wie gesagt, man ist nicht komplett ausgestiegen, aber die Beteiligung wurde reduziert. An dem Hausbaukonzern Lenar ist man auch schon geraume Zeit beteiligt. Hier hat man die Beteiligung um drei Millionen Aktien auf 13 Millionen ausgeweitet. So jetzt kommen wir nochmal zu Google zurück. Interessant, dass die Aktie nicht wirklich positiv reagiert, denn wir hatten so viele Bedenken bei Google, dass man den Anschluss bei den Large Language Models unlängst eher verpasst hat. Man hinkt OpenAI, Anthropic, Meta, Grog und den ganzen chinesischen Open Source Modellen im Grunde hinterher. Dies sei eine klare Entscheidung gewesen bei Google. Man wolle sich vor allen Dingen auf den Cloud-Bereich fokussieren und in der Tat führt hier Google neben Amazon Web Services und Azure, was Wachstum betrifft und Dominanz betrifft, mittlerweile klar an. Jetzt hat letzte Woche erst der Gründer, einer der Gründer, Brin, betont, dass das Large Language Model, dass das Thema immer noch sehr, sehr wichtig sei. Man sehe sich immer noch als Platzhirsch in diesem Segment. Also mal schauen, ob man da letztendlich gesehen nicht wieder ein bisschen mehr Gas gibt. Aber eigentlich müsste der Schritt von Berkshire Hathaway die Aktien ein Stück weit ein bisschen stützen. Naja, aber wir sehen keine große Kursreaktion heute Morgen. Ich finde die zweite spannende Nachricht ist, wenn man sich mal anschaut, wie mittlerweile sich Nvidia positioniert hat. Ihr wisst, Nvidia ist an so vielen Unternehmen mittlerweile beteiligt und hier wurde jetzt also bekannt, dass man Anteile an SpaceX hält und zwar, Sekunde mal, wo sind wir hier, 122,8 Millionen Aktien hält man an SpaceX und. Die man unter anderem durch ein Investment in XAI bekommen hat. Insgesamt sind diese Anteile, die man an SpaceX hält, etwa 17,2 Milliarden Dollar wert. Und Nvidia hat letztendlich gesehen, die Beteiligung mal upgedatet. Hier nochmal ein kleiner Überblick. Man hält also 30 Milliarden Dollar Anteilen an Intel. Etwa, wo haben wir es hier? 17,2 Milliarden Dollar an SpaceX. Knapp 4,6 Milliarden an CoreWeave. 3 Milliarden an Coherent, 2 Milliarden an Nokia, 2 Milliarden in Synopsys, 328 Millionen in Nebios Aktien und 14 Millionen in, da habe ich jetzt keine Ahnung, so eine kleinere Nuckelbude. Aber wir sehen also, dass viele dieser Werte sind natürlich im Plus, dass die außerordentlichen Einnahmen bei Nvidia hier dementsprechend auch ganz gut ausfallen müssten. So, bleiben wir mal beim Thema AI und AI-Infrastruktur. Wie gesagt, viele dieser Werte sind heute unverändert, mit wenigen Ausnahmen, die quasi den Nasdaq heute ein bisschen mittragen. Wir haben Meldungen zu Apple im Wall Street Journal. Ihr wisst, dass Apple von CXMT in China Memory einbauen will und testet in den Geräten, die in China verkauft werden. Handelsvertreter Ludnig hat jetzt betont, dass Apple versuchen sollte, eben diese Technologie nicht zu verwenden. Wie dem auch sei, schreibt das Wall Street Journal, Apple dürfte das trotzdem machen, trotz dieser Mahnungen, jedenfalls außerhalb der Vereinigten Staaten. Anthropic ist auch in aller Munde mit dem Börsengang. Das S1-Filing dürften wir noch im August bekommen. Was hier für sehr viel Fantasie sorgt, sind vor allen Dingen die Umsatzerwartungen. Man geht davon aus, dass Anthropic im Jahr 2028 schon einen annualisierten Umsatz von etwa 190 bis 200 Milliarden Dollar generieren wird und dass man, dann ein ähnliches Kursumsatzverhältnis erreichen könnte wie eine Palantir, eine Cloudflare und eine SpaceX. Da liegen wir also beim Kursumsatzverhältnis von etwa 40 bis 50, müsste also hier ordentlich für Fantasie sorgen bei dem Volumen des Börsengangs im Oktober. Im Oktober soll es dann soweit sein. Ein Riesenbrett an weiteren Aktien, das hier mit auf den Markt kommen wird. Für das zweite Quartal hat Anthropic laut Bloomberg über 11,5 Milliarden Dollar Umsatz gemeldet. Das ist eine Ver-14-Fachung im Vergleich zum Vorjahr. Und das Unternehmen hat im letzten Quartal wohl tatsächlich eins geschafft, was auch nicht ganz unwichtig ist. Man hat ein positives operatives Einkommen erreicht. Also Anthropic eilt hier OpenAI letztendlich gesehen voraus, wobei auch bei OpenAI sehr viele Storys in den letzten Tagen kursieren, wie stark das Umsatzwachstum dort insgesamt ausgefallen ist. Die Aktien von Broadcom standen am Freitag unter Abgabedruck. Es gab einen Bericht in Semi-Analysis, dass die TPU-Volumen bei Broadcom enttäuschen könnten, und es gibt Spekulationen, dass Google verstärkt eher mit AMD arbeiten wird, was zukünftige TPU-Chips betrifft. Auf insbesondere Twitter gab es übers Wochenende sehr viele Storys, die dagegen gehalten haben, die versuchen die Aktie zu verteidigen. Mag sein, dass wir heute also bei Broadcom auch einen Bounce bei diesem Wert sehen. So, ansonsten haben wir zwei Übernahmestories nach wie vor im Markt. PayPal, so das Wall Street Journal ist anscheinend weiterhin in Gesprächen mit Stripe und Advent und man verhandelt aktuell wohl das Preisschild. Ursprünglich lag der Übernahmepreis bei 60,50 Dollar. Da wurde dann hier und da betont, dass man diesen Übernahmepreis für nicht angemessen hält. Das Kursziel bei PayPal liegt trotzdem bei Piper Sandler heute Morgen nur bei 59 Dollar. Machen wir direkt damit mal weiter. Das Kursziel lag vorher bei 42 Dollar, wird aber merklich, wie gesagt, angehoben. Man bleibt bei Neutralen, man beruft sich in der Tat auf die Story im Wall Street Journal, dass das Unternehmen mit Stripe und Advent International über eine mögliche Übernahme spricht. Das Management hat, wie gesagt, den letzten Preis als unzureichend zurückgewiesen. Könnte also sein, dass hier, wenn denn dieser Deal zustande kommen sollte, das finale Wort noch nicht gesprochen ist und dass letztendlich gesehen das Preisschild höher sein könnte. Ist natürlich nicht ganz uninteressant für Stripe, weil man damit letztendlich gesehen das gesamte Ökosystem von Venmo übernehmen würde, inklusive die globalen Lizenzen. Das Consumer Wallet würde man mit übernehmen, die Kreditcapabilities von PayPal ebenfalls. Damit würde Stripe also einen gewaltigen Schritt nach vorne gehen, was die globale Marktdominanz betrifft. Und erstaunlich eigentlich, dass Stripe noch immer nicht börsennotiert ist, immer noch privat betrifft. Meine Frau war vor ein paar Jahren vor dem Wechsel bei KPMG bei Stripe im Legal Department, war da Anwältin und ich kann euch nur eins sagen, bei Stripe, ist eine unfassbare Startup-Mentalität, obwohl die mittlerweile auch schon viele Jahre her sind, da ist richtig Druck auf dem Kessel drauf. Also sehr gespannt, ob da letztendlich gesehen an dieser Story irgendetwas dran sein könnte. So und damit komme ich dann auch gleich zu Workday. Die Aktie ist vorbörslich auf der Verliererseite. Wir haben ja letzte Woche die Spekulationen gehabt, dass Workday von Silver Lake übernommen werden könnte. Es wäre einer der größten Software-Deals in der Geschichte mit einem Volumen von über 45 oder Pima Daumen 45 bis 50 Milliarden Dollar. Heute Morgen wird Workday abgestuft von BTIG auf nur noch neutral. Man betont, dass sollte der Deal zustande kommen, müsste das Preisschild letztendlich gesehen bei über 50 Milliarden Dollar liegen. Selbst wenn die Gespräche quasi zu keinem Deal führen, sei Risikochance bei der Aktie mittlerweile in einem ganz guten Gleichgewicht. Wobei, also ich muss sagen, ich finde den Bericht sehr widerspruchlich. Man betont gleichzeitig, ja, also eine deutliche Ausweitung der Margen sei eher unwahrscheinlich, während das Nutzerwachstum, also das Subscription-wiederkehrende Umsatzwachstum eher an Dynamik verliert. Naja, also sehr unentschiedene Empfehlungen hier. Die Deutsche Bank stuft die Aktie auch auf Halten ab mit einem Kursdeal von 220 Dollar. Nach der jüngsten Rallye sei Chance und Risiko jetzt in einem gesunden Gleichgewicht. In anderen Worten, da ist im Prinzip alles ausgeschöpft. Bin jetzt gespannt, ob der Deal wirklich zustande kommen wird. So, wir haben ansonsten noch Tesla in den Schlagzeilen und zwar berichtet die Information, dass jetzt in Kürze eine aufgefrischte Version des Roadsters vorgestellt wird. Mit der Fähigkeit zu fliegen, das sei dann in erster Linie ein ziemlich großes Nischenprodukt, eine Flugvariante würde vermutlich außerdem über eine Million Dollar kosten. Na gut, aber es wäre zumindest mal Fly me to the Mars. Ja, also ich meine, da wird dann wieder die nächste Sau durchs Dorf getrieben bei Tesla. So, also jetzt lass mich nochmal ganz kurz drüber schauen, ob ich irgendwas vergessen habe heute Morgen. Broadgun und PayPal haben wir, schauen wir uns ganz kurz noch mal ein paar Analysten-Kommentare ab. Heute gibt es dann doch einige, die ganz interessant sind. Riot Platforms war letzte Woche ja auch unter den Senkrechtstartern. Hier hebt JP Morgan heute das Kursziel auf 22 Dollar an mit Übergewichten. Wir haben Walmart, die diese Woche Zahlen melden werden. Guggenheim senkt das Kursziel aber nur minimal auf 135 Dollar und bleibt bei einer Kaufempfehlung. Man betont, dass letztendlich auch die Rückerstattung der Zölle, die USA müssen ja wieder schön ausschütten, dass das Walmart helfen sollte. Wohlgemerkt sollte das Volumen an verkauften Nahrungsmitteln eher abkühlen und, auch es gibt Bedenken, was die Nachfrage nach generellem Merchandise betrifft. Möglicherweise dürfte das zweite Halbjahr dann wieder ein bisschen an Dynamik gewinnen, also klingt jetzt auch nicht wirklich so überzeugend, trotzdem eine Kaufempfehlung und die Aktie wird diese Woche im Einzelhandelssektor sehr wichtig sein für die Tendenz insgesamt, so, Intuit bei MeToo, bleibt bei einer Kaufempfehlung, Kursziel 430 Dollar die Aktie sinkt allerdings schon seit geraumer Zeit Marvell und Krautzerk hatte ich schon angesprochen Okta bei Wells Fargo mit Übergewichten Kursziel 180 Dollar. Und bei TDK und Kursziel 160 Dollar wird mit Halten eingestuft. Hier geht man davon aus, dass vor allen Dingen auch die Aussichten für das Fiskaljahr 2027 im Zuge der Quartalsdahlen angehoben werden könnten. So, und damit bin ich dann auch schon durch für heute. Ich wünsche euch einen guten Start in die Handelswoche. Wir sehen uns heute Abend wieder bei der Closing Bell. Bis dann und macht's gut. Rekohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keine Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keine Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.