Heute ist Mittwoch, der 2. September. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Ja, die Wall Street kann sich von den vorbörslichen Tiefs deutlich erholen. Der Dow Jones startet mit einem Plus in den Tag, der S&P auch. Der Nasdaq ebenfalls minimal auf der Gewinnerseite. Und hier geht es vor allen Dingen bei Dell deutlich aufwärts. Die Zahlen waren besser als erwartet. Die Aussichten sind bombastisch. Die Aktie im frühen New Yorker Handel etwa 11% im Plus. Interessanterweise MongoDB vorbörslich und jetzt nach Handelsstart 14% im Minus, trotz sehr vieler positiver Analystenkommentare. Die Ergebnisse waren auch ausgesprochen stark. Bei Palo Alto auch ein Minus von 9%, wirklich erstaunlich, denn hier gilt das Gleiche wie bei MongoDB. Die Zahlen sind im Grunde ausgesprochen stark Und die Notwendigkeit von Cyber Securities mit dem Aufstieg von AI ist einfach auch deutlich gestiegen. Heute Abend wird Broadcom Zahlen melden. Das wird hier bei uns an der Wall Street auch noch sehr viel Beachtung finden. Und wir haben morgen natürlich auch die Arbeitsmarktdaten, die sehr wichtig sein werden für die Wall Street. Auch darüber mehr gleich in meinem Beitrag. Öl leicht runter. Die Renditen der Staatsanleihen kleben bei 4,79 Prozent. Also das Thema der Renditen bleibt wichtig an der Wall Street. So, einen schönen guten Morgen. Wir haben die Märkte leicht unter Druck, wobei wir über den Tagestiefs notieren mit dem Dow Jones letztendlich auch auf der Gewinnerseite. Bei den Renditen der 10-jährigen Staatsanleihen immer noch auf sehr hohen 4,79%, aber minimal unter den Hochs des gestrigen Handelstag und bei Öl heute auch keine wirklich besonders großen Bewegungen. WTI ist bei uns im New Yorker Handel leicht auf der Verliererseite. Der Fokus liegt heute bei den Ergebnissen, die gestern Abend gemeldet wurden. Dell explodiert nach oben mit einem Kursanstieg von 10 Prozent. Die Zahlen waren ausgesprochen gut und vor allem die Aussichten bombastisch fest. Das hebt unter anderem auch die Aktien von Hewlett Packard Enterprise an, die im Wochenverlauf Zahlen melden werden heute Abend. Um genau zu sein, zusammen mit Broadcom und Snowflake und NetApp, das wird im Tech-Sektor also das wichtigste Ereignis sein heute Abend, Hewlett Packard Enterprise, da hängt die Messlatte jetzt natürlich richtig hoch nach den bombastischen Aussichten von Dell. Und bei Broadcom sind Investoren auch verhaltenoptimistisch, wobei aufgrund, der veränderten Kooperation mit Google Und die Tatsache, dass Google mit Marvell kooperiert im TPU-Bereich zum Konkurrenten aufsteigt, das. Hat bei Broadcom so ein bisschen die Euphorie mit rausgenommen wird, aber heute Abend dann die Schlagzeilen mit dominieren. Auffällig ist, dass sehr gute Zahlen nicht unbedingt für Kursgewinne sorgen. Neben Dell und einer GitLab sind die Aktien von MongoDB und Palo Alto Networks, trotzdem auf der Verliererseite. Credo auch unter Druck. Gestern Abend war Palo Alto im Cyber Security Bereich noch mit auf der Gewinnerseite. Schaut man sich allerdings mal die Analysten-Kommentare an, sowohl zu MongoDB. Wie auch zu Palo Alto Networks, dann sind die Kommentare durchgehend bullish, die Kursziele steigen hier auf breiter Front. So, bevor wir jetzt auf die Ergebnisse im Detail eingehen, vielleicht nochmal ein kurzer Blick auf das große Ganze. Wir haben morgen früh die US-Arbeitsmarktdaten, die sehr wichtig sein werden, vor allem natürlich mit Blick auf die nächste Notenbank-Sitzung. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung liegt gemäß dem FedWatch-Tool mittlerweile bei knapp über 70 Prozent. Gestern bei 66 Prozent, nach der Wash-Rede bei etwa 55 Prozent. Wir kriechen also hier langsam nach oben bei den Wahrscheinlichkeiten einer Zinsanhebung. Aber wirklich ausschlaggebend wird einmal der Arbeitsmarktbericht sein an diesem Freitag. Und noch viel wichtiger dann die Verbraucherpreise, die in der kommenden Woche gemeldet werden. Im Vergleich dazu ist der Arbeitsmarktbericht weniger relevant. Schauen wir uns aber trotzdem mal an, was die Wall Street bei den Arbeitsmarktdaten erwartet. Im Schnitt rechnet die Wall Street also mit 55.000 geschaffenen Jobs für den August. Im Juli hatten wir noch ein Minus von 23.000 Stellen. Das könnte mit verursacht worden sein, unter anderem auch durch das Ende der WM, dass hier also letztendlich temporäre Stellen wieder gestrichen wurden. Die Wall Street hofft also auf eine Gegenbewegung. JP Morgan rechnet mit 50.000 Jobs. Die Arbeitslosenrate soll mit 4,1 Prozent konstant bleiben und die durchschnittlichen Stundenlöhne. Sollen im Vorjahresvergleich um 3% gestiegen sein. So, was ist die höchste Wahrscheinlichkeit? JP Morgan schaut sich immer die Szenarien an und die höchste Wahrscheinlichkeit 30%, 35.000 bis 65.000 geschaffene Jobs. In dem Fall müsste der S&P laut JP Morgan zwischen 25 bis 50 Basispunkte zulegen. Wenn wir weniger als 5000 neue Jobs sehen sollten und das wird mit einer Wahrscheinlichkeit von nur 10% beziffert, dann wird der S&P 500 zwischen 25 Basispunkte sinken bis 50 Basispunkte steigen. Also ich meine, ganz ehrlich, das tut sich jetzt wirklich nicht viel, wenn wir hingegen, und das ist ganz interessant und das bringt es, finde ich, auch so ein bisschen mit auf den Punkt, wenn wir morgen früh um 14.30 Uhr eurer Zeit, 8.30 Uhr meiner Zeit, einen überraschend festen Arbeitsmarktbericht bekommen. Also es wurden über 95.000 Stellen geschaffen, da sagt JP Morgan auch nur eine Wahrscheinlichkeit von 10%, aber, wenn diese Wahrscheinlichkeit zutrifft, müsste der S&P etwa 1,25% verlieren und unter Druck geraten, weil dann letztendlich gesehen die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung weiter steigt, ne. Also wenn das eintrifft, wird vor allen Dingen dann auch spannend sein, wie die Renditen am langen Ende reagieren, denn das Szenario bei den langlaufenden Renditen wird immer komplexer. Wenn also die Wirtschaft abkühlen sollte, dann müsste das ja die Renditen eigentlich auch mit runterziehen. Wenn der Arbeitsmarktbericht aber besonders heiß ausfällt und wir sehen eine Zinsanhebung, wenn wir eine Zinsanhebung sehen, dann sollen laut Marktmeinung die Renditen der ultralanglaufenden Staatsanleihen, 20 plus Jahre Staatsanleihen und eventuell auch die 10-Jährigen auch sinken, weil die Notenbank dann aktiv gegen Inflation vorgeht. Und wenn sie das tut, müssten die langfristigen Inflationserwartungen eigentlich abkühlen. Also die Reaktion des Anleihemarktes wird hier spannend. Das Goldilocks-Szenario, also das Goldlöckchen-Szenario, perfekte Welt, der Preis nicht zu heiß und nicht zu kalt, wenn wir in einer Spanne von 30.000 bis 70.000 Jobs liegen. Also morgen früh der Arbeitsmarktbericht wird wichtig sein. Das kann natürlich insbesondere am Nachmittag heute während der Handelsstunden nochmal für Zurückhaltung sorgen, dass sich Marktteilnehmer quasi ans Ufer zurückziehen und erstmal abwarten, bis diese Daten gemeldet werden, weil der Aktienmarkt dementsprechend allergisch reagieren könnte. So, jetzt damit nochmal den Bogen zurück zu dem Thema Anleihen und Nahost. Wir haben in Sachen Iran keine deutliche Verschärfung gesehen. Es gab erneute Angriffe. Es hat gestern dann letztendlich gesehen auch den Markt mit runtergezogen. Also die Korrelation Öl, Renditen und Aktienmarkt ist zurzeit wirklich hoch. Auch gestern hatte ja dann um 18 Uhr eurer Zeit Trump betont, erneute Angriffe auf den Iran-Staaten jetzt. Das hat dann WTI weiter hochgetrieben, Brent auf das höchste Niveau seit Ausbruch des Krieges. Wir haben quasi die Maihochs wieder erreicht und mit Brent durch die Decke ging es bei den Renditen hoch und dann am Aktienmarkt gestern Nachmittag runter, zumal der Iran dann ja auch wieder gesagt hat, also, jetzt reagieren die USA auf die Angriffe auf die zwei Tanker, Dann reagieren wir wieder auf die USA, die uns wieder angreifen. Also es ist ein Kreislauf, der letztendlich gesehen beiden Seiten nicht wirklich viel bringt. Zu guter Letzt drehen wir uns hier im Kreis. Und man sollte eben nicht vergessen, dass der Iran auch durchaus leidet. Reuters berichtet heute. Dass in den letzten sieben Wochen der Iran nicht in der Lage war, materiell Öl zu liefern durch die Straße von Hormuz. Die Blockade der USA ist hier also durchaus effizient und die Finanzlage des Iran ist zunehmend strapaziert. Gleichzeitig betont Pakistan, dass man immer noch hoffnungsvoll ist, dass beide Verhandlungspartner in die Gespräche zurückkehren. Aber im Prinzip gibt es seit gestern Abend hier keine besonders großen Neuigkeiten. Ich hatte gestern eine Grafik nochmal gezeigt in der Closing Bell. Schaut euch mal die Korrelation an zwischen Schifffahrtsverkehr, Straße von Hormuz und Renditen der langlaufenden Staatsanleihen. Wenn Trump und die USA hier wirklich eine Entspannung sehen wollen, dann muss die Straße von Hormuz geöffnet werden und dann laufen die Renditen langlaufender Staatsanleihen auch wieder zurück. Und ich würde das Szenario nicht unterschätzen an der Wall Street, wenn das nämlich eintritt und wir sehen eine Entspannung bei Bonds mit an sich wirklich guten Zahlen, auch wenn die Aktien teils negativ reagieren, wie heute MongoDB und Palo Alto, eigentlich müssten wir dann eine Gegenbewegung bekommen, insbesondere bei den Tech und bei den Tech Momentumwerten. Genauso wichtig wird jetzt das Thema Zinspolitik sein. Wir lesen heute Morgen vereinzelt, dass die Leitzinsen weiter steigen werden. Die EZB am 10. September, die USA am 16. September, die Bank of Japan am 18. September. Bei den USA muss ich sagen, trotz der hohen Wahrscheinlichkeiten, ich glaube nach wie vor, dass wir hier sehr stark auf der Kippe stehen und dass hier das finale Wort erst mit den Verbraucherpreisen gesprochen sein wird. Aber zu guter Letzt ist es spannend, was wir jetzt zu Japan heute Morgen wieder hören. Reuters wiederholt die Aussage von Finanzminister Besant, dass Besant Japan zu entschiedenen monetären Schritten auffordert, um den Yen zu stützen. Und wir hatten Kommentare von Ueda, von der Bank of Japan, dass es sehr wahrscheinlich sei, dass die japanische Notenbank die Zinsen jetzt anheben wird am 18. September. Und gleichzeitig einer der größten Falken der japanischen Zentralbank. Takata, ich bleibe mal beim Nachnamen, sagt also 25 Basispunkte Zinsanhebung am 18. September sollte sicher sein und abgesehen davon seien darüber hinaus gehen weitere Zinsschritte in den nächsten Monaten denkbar. Ich bin sehr gespannt, der Yen ist heute Morgen auch leicht im Auftrieb gegenüber des US-Dollars. So, also, soviel zum Thema Geldpolitik und Öl und schauen wir uns jetzt mal die Ergebnisse an. Und nochmal, man muss hier sagen, dass die Zahlen insgesamt seit gestern Abend wirklich ausgesprochen stark waren. Ich fange mit Dell mal an, gehe dann auch gleich auf die Analystenkommentare mal ein. Denn, ich meine, schaut euch die Zahlen mal an, der Trag pro Aktie ist um 200% gestiegen im Vorjahresvergleich, 7 Dollar und 4 Cent, 4,90 Dollar wurden erwartet. Und das war schon eine hochhängende Messlatte, die nach den Zahlen von Supermicro schon hochgeschraubt wurde, aber eben nicht stark genug. Die Umsätze, Dell 60% Anstieg im Vorjahresvergleich auf 47 Milliarden. Besonders beeindruckend bei Dell ist, dass eben nicht nur der AI- und Serverbereich unglaublich stark laufen. Wir sehen, dass alle anderen Bereiche, also das traditionelle Geschäft, auch besonders stark wächst. AI-optimierte Server haben einen Umsatzsprung von 100% gesehen auf 16,4 Milliarden Dollar. Mit Aufträgen von insgesamt jetzt 60,9 Milliarden Dollar. Also das ist wirklich fantastisch. Die Jahresprognosen wurden angehoben. Um 70 Prozent Wachstum wird jetzt erwartet. 192 Prozent Umsatz. Ich meine nochmal, das sind Zahlen. Da muss man wirklich sagen, holy smokes. Die Umsätze im Gesamtjahr sollen also 70 Prozent über Vorjahr liegen bei 192 Milliarden. Bisher wurde ein Anstieg von 47% erwartet auf 167 Milliarden. Also in anderen Worten, Dell hat da mal so hoppladihopp die Messlatte für die Umsätze um 25 Milliarden Dollar höher gehängt auf 192 Milliarden. Barclays sagt, naja, AI-Server-Umsätze wurden um 14 Milliarden hochgeschraubt auf 74 Milliarden Dollar für das Jahr. Besser geht's kaum. Und dementsprechend Kursziele bei Barclays 603, Bank of America 600. Nachfrage ist höher als Angebot, nach wie vor. Goldman 570 Dollar. Man sieht eine dauerhaft gesunde Nachfrage im IT-Hardware-Bereich, das untermauert das starke Wachstum im Data-Center-Segment. Also nochmal, das traditionelle Business brummt auch. Der einzige Skeptiker ist Morgan Stanley, die liegen natürlich vollkommen daneben. Mit einem Kursziel von 499, die Aktie wird hier nur mit Halten eingestuft. JP Morgan sieht die Aktie sogar bei 635 Dollar. Also dass die Aktie anzieht, ist hier nicht wirklich erstaunlich bei den Zahlen. Mein Gott, Dell ist ja auch keine Nuckelbude, dann mal 200% Gewinnanstieg und noch kein Ende der Fahnenstange. Bei GitLab, die Aktie ist im Plus, da muss ich sagen, die Zahlen waren gut, 24 Cent statt 18 Cent Gewinn pro Aktie. In erster Linie angefacht durch die operativen Margen, die waren auch besser als erwartet und die Jahresprognosen werden leicht angehoben. Interessant ist nur hier, dass die Analysten alle skeptisch bleiben. Barclays mit einer glatten Verkaufsempfehlung, Kursziel 47 Dollar. Bank America Kursziel 54 bleibt nur bei Halten. Die Aktie, eine Chance, Risiko seien jetzt gerade mal im Gleichgewicht. Man muss abwarten, ob Flex, also eine Sparte von GitLab, wieder an Dynamik gewinnt. Morgan Stanley bleibt auch nur bei Halten. Also sehr, sehr viel Skepsis, die Aktie trotzdem auf der Gewinnerseite. Das sind also die beiden Gewinner und damit wechseln wir mal auf die Schattenseite. Und ich fange mit Palo Alto mal an. Ich habe die letzten Tage viel über Cyber Security gesprochen. Viele dieser Werte, auch Crowdstrike, Crowdstrike war die letzten Tage sehr schwach. Pallo Alto war im Tagesverlauf schon schwach und heute Morgen wieder unter Abgabedruck, wobei die Zahlen wirklich fantastisch sind. Man hat in allen wichtigen Komponenten die Erwartungen des Marktes geschlagen. Jährlich wiederkehrende Umsätze, besser als erwartet. Aussichten für das Fiskaljahr 27 auch leicht angehoben. Weder Next-Gen wiederkehrende Umsätze, 11,1 Milliarden, das sind 200 Millionen mehr, als man erwartet hatte. Und der Trag pro Aktie soll bei 4,17 Dollar liegen, statt 4,11 Dollar erwartet. Und gleichzeitig betont der CEO, und das ist nicht ganz unwichtig für die gesamte Branche, Der CEO betont, aktuell sieht er über eine Billion Dollar an alter Cyber Security Infrastruktur, die dringend abgegradet werden muss, um quasi gegen die smarten AI-Modelle sich durchsetzen zu können. Gleichzeitig meldet sich OpenAI zu Wort und betont, das jüngste Modell von Palo Alto, Astra, sei in der Lage. Gegen eine zusätzliche Sicherheitsebene einzuziehen bei den Large Language Models von OpenAI. Und diese zusätzliche Sicherheitsebene sei auch notwendig. Also letztendlich gesehen haben wir so viele gute Nachrichten zu Palo Alto und, die Kursziele steigen auf breiter Front. Barclays auf 375, man bleibt bei Übergewichten und sagt, im vierten Quartal, das gerade abgelaufen ist, zunehmendes Umsatzwachstum. Morgan Stanley 394 Dollar, auch eine Kaufempfehlung und Piper Sandler hat 410 Dollar, auch eine Kaufempfehlung und betont, dass in allen wichtigen Segmenten die Erwartungen des Marktes geschlagen wurden. Also mal schauen, ob diese Aktie wirklich dauerhaft hier unter Wasser gehalten werden kann oder ob diese Boje nicht doch wieder in den nächsten Tagen nach oben poppt. Und ähnlich ist es im Grunde bei MongoDB. Der Ertrag, deutlich über den Schätzungen, 2,03 Dollar, 1,61 Dollar wurden erwartet, 30 Prozent Umsatzwachstum. 772 Millionen, auch so etwa 30, 35 Millionen über den Erwartungen, die Margen waren besser als erwartet und die Aussichten werden auch angehoben und wir haben durchgehend positive Analystenkommentare. Goldman Sachs, 520 Dollar Kursziel. Wir haben im Prinzip in allen Bereichen gute Zahlen gehabt. Der Umsatz, 5 Prozent über den Schätzungen, operative Margen sind um 300 Basispunkte gestiegen, sehr stark. Der frei verfügbare Cashflow ist um 67 Prozent nach oben gedonnert. Einziger Haken, der Umsatz bei Atlas, das Umsatzwachstum lag bei 29,1 Prozent. Im vierten Quartal waren es noch 29,4 Prozent. Wegen 0,3% Wachstumsunterschied, ein Verlust bei der Aktie in dem Ausmaß, das soll mir mal einer erklären. Im Grunde genommen bleibt MongoDB hier nach wie vor sehr, sehr gut aufgestellt. So, Credo Technology auch im Minus heute Morgen, gute Zahlen. Ertrag über den Schätzungen Umsatz, 115% Wachstum, minimal über den Erwartungen. Die Erwartungen waren schon sehr hoch geschraubt. Wir haben Bruttomargen auch leicht über den Erwartungen gehabt. Also in anderen Worten, was das Fazit der Wall Street. Das sind beeindruckende Zahlen, aber eben nicht so beeindruckend wie zum Beispiel Dell. Wir haben heute Morgen hier auch Analystenkommentare. JP Morgan senkt das Kursziel auf 310 Dollar, bleibt aber bei einer Kaufempfehlung und sagt, dass insgesamt das Unternehmen auf Wachstumskurs bleibt und zwar across the board in allen Geschäftssegmenten, wie dem auch sei. Die angehobenen Aussichten werden einige Investoren vermutlich enttäuschen, weil man mit noch mehr gerechnet hat. Also in anderen Worten, die Erwartungshaltung hing hier schon sehr hoch. Ja, wenn nichts läuft, dann hilft nur eins mit hohen Prozenten, halt ein bisschen Alkohol. Brown Forman, der Ertrag im ersten Quartal lag minimal über den Schätzungen, aber die Alkoholbranche hat es halt nach wie vor wirklich schwer. Ja, die jungen Menschen haben verstanden, Leber wegsaufen ist nicht so richtig, gut und wie bei vielen anderen Alkoholherstellern auch schleppende Umsätze, der Umsatz minus ein Prozent unter den Erwartungen, Whisky-Umsätze. Stagnieren, bei Tequila minus 13 Prozent, die Aussichten werden zwar bestätigt, aber man sagt, das operative Umfeld auch in diesem Fiskaljahr 2027 wird schwierig bleiben. So, jetzt will ich noch ein Segment ansprechen, das diese Woche sehr volatil war und zwar die ganzen kalifornischen Stromversorger. Zuerst ein massiver Einbruch von 20, 23 Prozent bei einer Edison International oder bei einer PG&E aufgrund der Entscheidung, dass, Versicherung oder des Gesetzesentwurfes, dass Versicherungen gegen Schadensersatz klagen können. Und PG&E ist ja schon mal quasi in den Bankrott geschlittert und jetzt scheint sich das so wieder etwas zugunsten der Stromversorger zu drehen. Das Wall Street Journal schreibt heute Morgen, dass Kaliforniens Legislatur, dieser Gesetzesentwurf erstmal nicht durchgewunken wurde. Und damit bleibt offen bei der Debatte, ob diese Naturkatastrophen, diese Brände, die teils ausgelöst werden durch auch Stromkabel, die reißen, dass zu guter Letzt hier eventuell die Stromversorger zur Kasse gebeten werden. Das bleibt jetzt erstmal offen. PG&E meldet, dass man jetzt rund 2 Milliarden Dollar an geplanten Investitionen in Kalifornien erstmal zurückstellen wird. Man wird weiterhin 11,4 Milliarden Dollar investieren im Jahr 2027, aber weitere 2 Milliarden Dollar werden jetzt erstmal auf Eis gelegt. Man plant damit, den Schuldenberg des Unternehmens erstmal zu senken. Also die Aktien sind gestern schon sehr stark zurückgelaufen nach oben. Das Risiko steht immer noch im Raum, also man sollte das nicht unterschätzen. Der Schuss kann immer noch nach hinten losgehen. Aber jetzt ultimativ in dieser Woche hat erstmal das Risiko insgesamt nachgelassen. Nvidia hat in der Tat bestätigt, dass man in fortgeschrittenen Übernahmegesprächen mit Hugging Face ist für 14 Milliarden Dollar und es gibt einige Meldungen zu neuen Large Language Models. Anthropic, hat gestern Fable 5.1 released, das sei noch fähiger als Fable 5, sei aber günstiger im Betrieb. Man liest immer mehr jetzt über Preisdruck in dem Sektor und am Rande bemerkt, heute Morgen auch wieder Berichte bei CNBC, dass Tokenpreise jetzt ein neues Tief erreicht haben, wegen steigendem Wettbewerb, und der wachsenden Adoption im Bereich der Openweight-Modelle. So, am Rande bemerkt, trotzdem explodiert die Nachfrage, weil mittlerweile AI-Agents mehr Token konsumieren als Menschenhand sozusagen. So, aber noch zurück zu den Large Language Models, Anthropic, also mit Fable 5.1, OpenAI, Astra soll jetzt auch vorgestellt werden, das ist das jüngste Modell, und das braucht, wie gesagt, eine zusätzliche Sicherheitsebene. In dem Zusammenhang blickt man also mit auf Palo Alto, und bei Google soll jetzt das nächste Modell, Gemini 3.8 Flash, Arbeitstitel ist Skimaki, soll möglicherweise heute schon vorgestellt werden. Die Coding-Fähigkeiten sollen hier deutlich ausgeweitet werden. Das nächste wirklich große Modell, Gemini 4, braucht immer noch Arbeit, so das Wall Street Journal. So, für Broadcom wird heute Abend, wie gesagt, werden die Aussagen in Sachen TPUs wichtig sein. Nikkei, große japanische Nachrichtenagentur, berichtet heute, dass Google das Tempo bei der Entwicklung hauseigener TPU-AI-Chips vorantreibt, natürlich auch durch die Partnerschaft mit Marvell. Und jetzt verlassen wir den Sektor Uber, streicht 3000 Stellen oder 10% der globalen Arbeitskräfte im Umfeld einer massiven Restrukturierung, man streicht zunehmend Management-Ebene. Die Management-Ebene wird um 20% ausgedünnt. So, ansonsten war es das eigentlich auch schon. Lass mich ganz kurz nochmal Apple ansprechen bei Morgan Stanley heute Morgen. Das faltbare iPhone wird einer der größten iPhone-Momente sein seit der Vorstellung von iPhone X. Die Aktie tendierte in den letzten drei Monaten besser als der Markt. Das ist oft so, dass man in die iPhone-Events hineingehend überdurchschnittlich performt. Und wie dem auch sei, hier die Erinnerung daran, dass nach dem Apple-Event für gewöhnlich in den letzten Jahren jedenfalls die Aktie erstmal schwächer notiert. Wie dem auch sei, ist jetzt die Frage vor allen Dingen, ob nach der Produktvorstellung, die Ertragsschätzungen an der Wall Street angehoben werden oder nicht. Die Aktie wird heute zum Kauf empfohlen mit einem Kurs hier von 360 Dollar und der Wert verhält sich hier sehr gut. So, wir haben Ende Oktober den Analystentag bei Oracle, das will ich zum Schluss nochmal kurz ansprechen. Jeffreys senkt das Kursziel auf 290, wir sind weit drunter, bleibt bei einer Kaufempfehlung und sagt, die Stimmung zu Oracle ist peak negativ, also ein Zenit an Negativität, sehr viele negative Nachrichten eingepreist. Also man ist hier optimistisch. Bei Jeffreys, wie gesagt, rät man hier im Vorfeld bzw. der Analystenkonferenz einzusteigen. Ein ganz interessanter Hinweis. Das erste Quartal, das bei Oracle in Kürze gemeldet wird, ist historisch betrachtet das saisonal schwächste Quartal bei Oracle. Ja, das muss man beachten. Trotzdem sagt man Peak-Negativität eingepreist. So guys, jetzt mache ich mal Schluss. Ich wünsche euch einen schönen Handelstag. Bis heute Abend dann mit weiteren wichtigen Tech-Zahlen und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keine Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keine Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.