Heute ist Donnerstag, der 3. September. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Wir haben rückläufige Renditen bei langlaufenden US-Staatsanleihen. Das hilft dem Aktienmarkt. Notenbank-Gouverneur Waller betont, dass er sich aktuell gegen eine Zinsanhebung aussprechen würde. Entscheidend aber werden die Verbraucherpreise sein in der kommenden Woche. Fallen die heiß aus, könnte er seine Meinung ändern. Aktuell aber ein Rücklauf bei den Renditen, gleichzeitig ein sehr fester Yen. Auch das sorgt für eine Entspannung an den globalen Anleihemärkten. Der Ölpreis stagniert so vor sich hin, leichter Auftrieb. Und ansonsten sind es vor allem die Ergebnisse, die mit im Fokus stehen. Snowflake steigt um über 20 Prozent nach sehr guten Zahlen und Aussichten. Gute Zahlen und Aussichten haben eigentlich auch Broadcom und Phil Packard Enterprise gegeben, Aber trotzdem tendieren beide Aktien an der Wall Street schwächer. Morgen früh wird man vor allen Dingen auf die US-Arbeitsmarktdaten für den August blicken. Man hofft, dass die Daten vor allen Dingen nicht zu fest ausfallen. Die Wall Street rechnet mit 55.000 geschaffenen Jobs. So, happy Thursday, guys. Wir haben jetzt die Futures an der Wall Street im Plus. Anfangs noch auf der Verliererseite, aber die Renditen der langlaufenden US-Staatsanleihen sinken. Wir haben einmal einen sehr festen Yen im Vorfeld der dortigen Tagung. Am 18. September dürfte die Bank of Japan die Zinsen also anheben. Ein steigender Yen und die Zinsanhebung, das ist zumindest die Hoffnung, dürften den Druck auf die Renditen der 10-jährigen japanischen Staatsanleihen reduzieren. Damit einhergehen sinkt der Druck auch auf die globalen Anleihemärkte. Gleichzeitig betont heute Morgen Notenbank-Gouverneur Waller, dass er sich aktuell gegen eine Zinsanhebung am 16. September aussprechen wird. Es gebe Zeichen von Disinflation. So, mit einem kleinen Hinweis aber, sollten die August-Inflationsdaten allerdings heißer ausfallen. Könnte er seine Meinung ändern? Und damit ist klar, dass, mal abgesehen von den Arbeitsmarktdaten morgen früh, vor allen Dingen die Verbraucher- und Erzeugerpreise, die kommende Woche gemeldet werden, doch so ein bisschen Kopfschmerzen bereiten könnte. Denn die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung insgesamt, wenn man sich das FedWatch-Tool mal anschaut, ist gesunken. Wir liegen jetzt bei einer Wahrscheinlichkeit von etwa 60 Prozent. Gestern lagen wir noch bei über 70% Wahrscheinlichkeit. Aber die Arbeitsmarktdaten und insbesondere die Verbraucherpreise können daran immer noch sehr viel ändern. So, ich will ganz kurz die Arbeitsmarktdaten nochmal ansprechen, die morgen früh vor dem Opening der Wall Street gemeldet werden um 14.30 Uhr eurer Zeit. Das Letzte, was wir brauchen, ist einen Arbeitsmarktbericht, der besonders fest ausfällt. Wenn wir also jetzt über 95.000 Jobs sehen sollten im August, dürfte der Aktienmarkt darunter eher leiden. Klingt ironisch, aber das könnte die Renditen der Staatsanleihen eben nach oben schieben. So, der zweite Faktor, Goldlöckchen-Szenario, laut JP Morgan, wenn wir also zwischen 30.000 und 70.000 geschaffene Jobs sehen, Konsensschätzungen liegen bei etwa 50.000, dann ist das eigentlich das beste Szenario für den amerikanischen Aktienmarkt. Man muss trotzdem betonen, dass der Arbeitsmarktbericht im Vergleich zu den Verbraucherpreisen weitaus weniger wichtig sein wird. Die Verbraucherpreise sind entscheidend. Jetzt bin ich schon beim Makro-Bild gelandet. Ich bleibe mal kurz dabei. Wir haben um 16 Uhr eurer Zeit heute noch den August-Einkaufsmanager-Index der Dienstleister, der ISM der Dienstleister, der sehr wichtig sein wird. Wir hatten ja im Juli Einzelhandelsdaten, die doch eher enttäuschend ausgefallen sind. Der Dienstleistungssektor wird also hier viel Beachtung finden und vor allen Dingen eben auch die Preiskomponente. Die Walty geht davon aus. Dass der ISM heute im Vergleich zum Juli quasi unverändert ausfällt mit 54,1. Alles über 50 bedeutet Wachstum. So, übrigens, bevor ich das Thema endgültig abhake, Notenbänker Waller wird der letzte US-Notenbänker sein, der vor der Tagung am 16. September spricht öffentlich. Wir sind jetzt dann quasi in der Schweigephase. Und ja, da wird der Markt sich quasi selbst überlassen. Nach Bekanntgabe der Arbeitsmarktdaten und eben auch der Verbraucherpreise. Wir werden keine Einordnung mehr bekommen von irgendeinem Notenbanker nach diesen Daten. So, Yen, wie gesagt, aufwärts, das freut mich persönlich, eine große Position in meinem Portfolio und Renditen langlaufender Staatsanleihen runter. Wir hatten gestern schon Kommentare von Notenbanker Williams, der auch sagt. Eher gegen eine Zinsanhebung im September ist, langfristige Inflationserwartungen bleiben immer noch fest geankert und die jüngsten Inflationsdaten seien encouraging. Also würden Hoffnung mit anfachen, aber die August-Daten werden hier wichtig sein. Also Renditen runter, Yen hoch, Öl. Ja, ziemlich stabil, muss man sagen, eher immer noch mit ein bisschen Auftrieb. Wir haben heute CNN, die berichten, dass am Montag 17 Millionen Barrel Öl durch die Straße von Hormuz geschippert sind. Am Dienstag dann 18 Millionen Barrel. Das Niveau vor Ausbruch des Irankriegs lag bei 20 Millionen Barrel pro Tag. Also in anderen Worten, laut CNN schafft es mehr Öl durch die Straße von Hormuz, als der Markt insgesamt zur Kenntnis nimmt und die Washington Post schreibt, dass Syrien unter anderem dabei behilflich ist, dass irakisches Öl durch die Straße von Hormuz fließt bzw. Erfolgreich umgeleitet werden kann. Das Wall Street Journal schreibt heute Morgen, dass Donald Trump einfach ein Kriegsende erklären könnte. Das war übrigens seine bevorzugte Idee. Also nach dem Motto, der Krieg geht eigentlich weiter, aber wir sagen jetzt einfach mal, der Krieg ist vorbei. Dann wird das schon Realität werden. Und Reuters berichtet, dass nach den Midterm Elections dann die militärischen Angriffe auf den Iran wieder zunehmen könnten. Also mal schauen, was an der Stelle passieren wird. Aber klar ist natürlich, und wir haben darüber so oft gesprochen, die letzten Tage, zu guter Letzt ist der Druck auf die USA immens, auf den Iran eben doch durchaus auch. Und mal schauen, ob man hier nicht doch etwas näher zusammenrücken wird. Heute jedenfalls helfen die Renditen vor allen Dingen dem Aktienmarkt. So, wichtig natürlich wie immer in den letzten Tagen und gerade in dieser Woche mal wieder die Tech-Ergebnisse. Wir haben sehr gemischte Reaktionen, das nur vorweg. Snowflake ballert durch die Decke, 24% Kursanstieg vor Handelsstart. Wir haben Siena im Plus nach den Zahlen und auf der Verliererseite darf ich, mit Packard Enterprise und Broadcom auch auf der Verliererseite. Es gibt im Einzelhandel einige Werte, die stärker unter Druck stehen. Victoria's Secret, kein Geheimnis, die Aktie bricht ein. 13 Prozent unter anderem bei den operativen Einkommen im jetzt angebrochenen Quartal verfehlen. Und Campbell's Suppen, 6 Prozent schwächer. Also gräußliche Zahlen, muss man sagen. Gräußliche Suppen auch. Und wenn ich das mal so persönlich sagen darf, ja, auf jeden Fall Umsatzaussichten enttäuschen, Dividende wird deutlich gekürzt und man leitet ein massives Einsparungsprogramm ein, also die Aktie steht heute auch unter einem schlechten Stern. So, wir haben heute Abend noch Quartalszahlen von DocuSign und von UiPath und von Zscaler. Das heißt, der Tech-Sektor steht hier wieder mit im Fokus. Und wir haben Lululemon mit Quartalszahlen. Ambarella meldet übrigens auch Lululemon. Das Einzige Gute hier ist, dass man eben nichts Gutes erwartet und einige schätzen, dass die Aussichten schon wieder gesenkt werden. Was natürlich immer wieder auch bedeutet, wenn Lululemon mal irgendein Zeichen von Hoffnung signalisiert, dass die Akte dementsprechend stärker steigen könnte. Wir haben heute auch bei Tesla das Cybercap-Ereignis, das Tesla-Fahrzeug ohne Lenkrad und Pedalen wird vorgestellt und das dann in den Bestand der Cybercaps mit aufgenommen wird, wobei Cybercaps insgesamt immer noch relativ dünn ist, das Angebot hier. Trotzdem wird das natürlich in den Nachrichten sein, hoch und runter geritten und dementsprechend also kann das bei. Tesla heute für Kursbewegung sorgen. So, jetzt schauen wir uns mal die Ergebnisse an der Textwerte. Fangen wir damit mal an und mit einem Wert, der wie gesagt nach oben ballert. Snowflake 24 Prozent im Plus. Was bei Snowflake im Weg stand oder wo das Risiko lag, sagen wir es mal so, ist die hohe Bewertung. Das konnte man gestern auch immer wieder hören. Bewertung ist extrem hoch. Wenn irgendetwas schief läuft bei den Zahlen, wird der Einbruch groß sein. Und die Optionsmärkte hatten eine Volatilität signalisiert von 12%. Die hatten wir auch. 12% im Plus nach den Zahlen gestern Abend und heute Morgen schon 24% im Plus. Wir haben einen Umsatzsprung von 35 Prozent, ein bisschen stärker als erwartet. Jahresprognosen werden auch angehoben. Und interessant vor allen Dingen die Analystenkommentare heute Morgen, die insgesamt sehr bullisch ausfallen. Bank of America hebt jetzt das Ziel auf 470 Dollar an und betont, es gab Bedenken, was die Produktumsätze betrifft. Können die weiter an Dynamik gewinnen? Und die Antwort lautet, jawohl, sie werden weiter an Dynamik gewinnen. Wir haben BTIG, der das Ziel jetzt auf 424 Dollar anhebt. Und auch hier heißt es, dass insbesondere beim Produktumsatz im letzten Quartal, gemessen am Mittelwert, die Schätzungen um 74 Millionen Dollar geschlagen wurden. Das ist der größte Ertragsbeat in diesem Segment, in der Geschichte des Unternehmens. Also sehr, sehr starke Zahlen. Morgan Stanley schraubt das Ziel jetzt auf 470 Dollar und betont eben auch, dass die Messlatte sehr hoch hing und trotzdem wurde sie übertroffen. Stärke auf breiter Front, Oppenheimer sieht die Aktie bei 475 Dollar. Also Kursstärke bei dem Wert an diesem Donnerstag bei Broadcom und bei Hillel Packard Enterprise sieht es leider anders aus. Die Aktie war gestern unmittelbar Broadcom nach den Zahlen schon auf der Verliererseite. Ist es nicht so, dass die Zahlen schlecht sind? Die Zahlen sind eigentlich ganz in Ordnung. Wir haben den Ertrag leicht über den Erwartungen des Marktes gehabt. Wir hatten einen Umsatz auch leicht über den Erwartungen des Marktes, 86 Prozent über Vorjahresniveau. Aber die Schätzungen lagen eben schon so bei etwa 84, 85 Prozent Wachstum. Gleichzeitig war der Networking-Bereich die Umsätze ein bisschen unter den Erwartungen. Wir sehen bei den Aussichten für das jetzt angebrochene Quartal einen Ertrag, einen Umsatz auch über den Erwartungen. Also es ist kein schlechtes Quartal, aber zu guter Letzt hält sich das Feedback der Analysten auch ziemlich in Grenzen. Die Bank of America senkt das Ziel auf 460 Dollar und sagt, dass insgesamt in dem Sektor die Bewertungsniveaus zurückgelaufen sind. Deshalb wird das Kursziel dort gesenkt. Habe also nichts mit den fundamentalen Daten zu tun. Morgan Stanley bleibt bei der Kaufempfehlung und betont, dass das Wachstum im AI-Bereich weiter an Schwung gewinnen wird bei Broadcom, also, Verdreifachung des Umsatzes im AI-Bereich im Vorjahresvergleich und jetzt weiter. Im Jahr 27 und 28 sollen sich die Umsätze jeweils mehr als verdoppeln. Das hört sich gut an, aber zu guter Letzt kannst du die Aktie nicht befeuern. Es ist übrigens nicht überraschend, dass Broadcom nur leicht schlägt. Wenn man sich das historisch betrachtet mal anschaut, ich habe das gestern in meinem Discord-Stream auch schon betont. Broadcom ist dafür bekannt, dass die Konsensschätzungen im Schnitt auf der Umsatzseite so um 2% geschlagen werden und jetzt nicht um 10 oder 20 Prozent und das hat man letztendlich gesehen getroffen. Aktie ist trotzdem im Minus und man muss sagen, wirklich enttäuschend dafür, dass der AI-Boom weiterläuft. Die Aktie ist jetzt in diesem Jahr, wenn man die heutigen Verluste mit reinrechnet, 2 Prozent im Plus. Das ist für einen so starken AI-Player doch eher schlecht. So, Hewlett Packard Enterprise, ähnliches Bild hier. Es waren keine schlechten Zahlen. Das Problem ist nur, Supermicros irgendwie noch viel geiler und Dell eben auch. Und Dell hat ausgerechnet am Vortag berichtet. Also ich glaube, wenn ich Hewlett Packard Enterprise wäre, würde ich mein Berichtsdatum einen Tag vor Dell legen, denn so sieht man eben relativ schnell blass aus. Die Wachstumszahlen bei Dell waren so unfassbar stark, dass die an sich ganz guten Zahlen bei HP Enterprise jetzt entsprechend etwas blasser aussehen und die Aktie ist schwächer. Der Ertrag lag über den Schätzungen, die Umsätze auch, immerhin 34 Prozent Umsatzwachstum. Networking-Bereich lief ein bisschen schlechter als erwartet. Die Aussichten für das jetzt angebrochene Quartal auf der Ertrags- und Umsatzseite sind auch besser als erwartet. Also das ist jetzt nicht gerade schlecht. Aber es hätte besser sein können. Vor allen Dingen eben, wenn man sich Dell anschaut und dementsprechend fallen auch die Analysten-Kommentare aus. Wir haben eigentlich nur einen Analysten, der die Ziele deutlich anhebt. Das ist die Bank of America, 88 Dollar. Da sagt man, sehr starkes drittes Quartal und Aussichten über den Erwartungen, Aufträge auf Rekordniveau und der Auftragsrücklage auch auf Rekordniveau. Also sieht doch eigentlich alles ganz gut aus. Und das Kernproblem bei HP Enterprise, ist, dass man die Nachfrage gar nicht bedienen kann. Also wir haben Angebotsengpässe, und das liegt dem Unternehmen im Magen. Aber das ist dieses Argument, dass naja, also guck mal hier, eigentlich wäre alles noch viel geiler gewesen, wenn man hätte liefern können, aber man konnte nicht, aber die Nachfrage ist ja da, also das ist gar nicht so schlecht, ja. Wir haben Piper Sandler, die bleiben nur bei Halten, Kursziel gesenkt auf 57. Hier gibt es Bedenken, dass jetzt HP Enterprise Zenith erreicht beim Umsatzwachstum, und auch bei den Margenaussichten Wells Fargo auch nur halten. Hier wird das Kursziel gesenkt auf 54 Dollar. Auch hier heißt es, dass vor allen Dingen nach der Rallye, die wir bei der Aktie in diesem Jahr gesehen haben, die Kursreaktion heute nicht wirklich überraschend sei. Naja, das kann man im Nachhinein natürlich immer sagen, wenn HP Enterprise jetzt a la Snowflake abgegangen wäre wie Nachbarstäpfchen, dann hätte man letztendlich gesehen das Ganze wieder anders argumentieren können. Aber so wird, die Aktie ist jedenfalls auf der Verliererseite. Siena hat heute Morgen gemeldet, auch gute Zahlen, ist ja auch im Tech-Sektor unterwegs, im AI-Bereich, Ertrag geschlagen, deutlich geschlagen, Umsatzwachstum 37 Prozent. Ich bin immer wieder erstaunt, nicht wahr? Und da sieht man, wie wichtig der Tech-Sektor wirklich ist. So bedauerlich, dass der Tech-Sektor in Europa so schwach aufgestellt ist. Wenn man sich diese Wachstumszahlen anschaut, bumm, 37 Prozent hier, bumm, 34 Prozent bei HP Enterprise, bumm, 86 Prozent bei dem, 200 Prozent bei dem. Ich meine, das ist echt Wachstum und natürlich profitiert die Wirtschaft davon ungemein und der Sektor natürlich auch. So, NetApp auch schwächer heute Morgen nach den Zahlen. Hier haben wir verhaltene Analystenkommentare. Gegenwind durch Komponentenpreise und geringere Bruttomargen. So die Bank of America bleibt bei neutral, senkt das Kursziel auf 200. Die Aktie im Minus. Wir haben, und jetzt gehe ich mal im Schnelldurchlauf durch, weil wir in der Tat dann doch auch einige sehr viele Zahlen haben. Wir haben Netscope sehr fest heute Morgen. Verlust geringer als erwartet. Sehr starkes Umsatzwachstum. Boom, 29 Prozent. Da haben wir es wieder. Und Aussichten angehoben. Argon, auch sehr gute Zahlen. Und Aussichten, C3 AI, die Aktie ist kaum verändert, Zahlen waren eigentlich ganz gut, aber ich meine, ich sage das jedes Mal, wenn C3 AI Zahlen meldet, das Einzige, was daran wirklich an AI ist, ist der Titel, C3 AI, das Unternehmen immer noch unprofitabel, das Wachstum. Also ist nicht so mein Ding der Wert. Damit kommen wir mal zu den Einzelhändlern rüber und da ist das Bild heute sehr gemischt. Wir haben hier eine Five Below, die gute Zahlen melden, die Aussichten auch ganz gut. Wir haben PVH-Bilder. Und PVH, ich finde den Namen ja ein bisschen merkwürdig, muss man erstmal grübeln, wer ist denn das PVH? Dahinter steht unter anderem Kelsen Klein und Tommy Hilfiger. Und Ertrag solide, allerdings in erster Linie wegen Rückerstattung von Zöllen. Umsatz lag gerade mal so ziemlich im Rahmen der Erwartungen und die bisherigen Aussichten bestätigt. Also man muss die Zölle rausrechnen, dann ist das Bild eben nicht ganz so bombastisch, wie man denken mag und, wir haben Victoria's Secret wegen der Ertragsaussichten, operative Gewinne werden leicht enttäuschen unter Druck und haben Campbell's Suppen richtig schwach, wie gesagt, da sind die Zahlen alles andere als berauschend. So, jetzt lassen wir mal die ganzen Ergebnisse links liegen. Ich will gleich nochmal auf die Analystenkommentare eingehen. Wir haben natürlich ein Thema. Wir haben wieder Veränderungen im S&P 500 anstehen. Wer wird aufgenommen? Die potenziellen Kandidaten laut Barons. Einem wichtigen Anliegermagazin in Amerika. Nur für die, die es noch nicht wissen. Also Bloom Energy, Chenier, Everpure, das sind die Kandidaten, die aufgenommen werden könnten. Wir haben abgesehen davon Apple erneut in den Schlagzeilen. Wir haben ja jetzt am 9. September den Produkttag bei Apple, 19 Uhr eurer Zeit geht es dann los. Erwartungen sind extrem hoch. Das wird die erste Produktvorstellung sein mit dem neuen CEO, mit John Ternis. Und man geht also davon aus, dass jetzt endlich dieses Falt-iPhone vorgestellt wird. Ich muss euch allerdings sagen, wenn ich mal anhöre, was das Ding kosten soll, dann bleibt mir wirklich das Brötchen im Hals stecken. Und zwar soll quasi, das neue iPhone, das faltbare iPhone Ultra zwischen 2.000 und 2.500 Dollar kosten. Das ist deshalb so teuer, weil da wird jemand mitgeliefert, der für einen automatisch wählt, der einem noch ein Cappuccino macht, so zwischendurch. Also ich muss schon sagen, 2.000, 2.500 Dollar für so ein Falt-iPhone, das ist schon echt mal eine Hausnummer. Und offen bleibt auch, ob die iPhone Pros teurer werden. 1 bis 200 Dollar Preisanhebung wird gemunkelt. Und es ist noch nicht klar, ob die Basismodelle auch teurer werden. Das aktuelle iPhone 17 beginnt bei etwa 799 Dollar. Also es wird ein sehr wichtiges Event sein und vor allem die Preisstruktur wird spannend und was danach mit den Ertragsschätzungen für Apple passiert, ob die angehoben werden oder ob die letztendlich dann beibehalten werden. So, Zuckerbergchen von Meta hat gestern Abend bei X bekannt gegeben, dass MuseSpark 1.3 jetzt gestartet ist, und Microsoft meldet, dass ab Fiskaljahr 27 hier eine neue, Struktur bei den Finanzdaten angeleiert wird, also in anderen Worten die Transparenz und die Einblicke in Azure und M365 Cloud werden gesteigert. Das wird die Wallseat begrüßen, weil Azure, so ein Azure aber auch, ist einfach, ich kann es mir nicht vergleifen, Geist. Vorhin sagte jemand, was ich am Koch liebe, ist, dass ihm kein Karlauer zu billig ist. Ja, was soll ich sagen? Wenn ich darüber noch lache, ist mir das am wichtigsten. Also insofern Microsoft ganz gut und gestern Abend kam schon die Meldung bei Bloomberg, dass der Aktivist Elliot, also Elliot Management, bei der Deutschen Telekom eine, es heißt bei Bloomberg. Einen erwähnenswerten Anteil erworben hat, sizable steak. Also anscheinend hat man sich da schon etwas umfangreicher eingekauft. Unter anderem heißt es bei Bloomberg, dass Elliot gegen einen Deal mit T-Mobile ist. Und ich habe das gestern Abend bei mir im Discord schon besprochen. Mich würde das auch sehr wundern, wenn amerikanische Investoren irgendeinen Zusammenschluss mit der Deutschen Telekom haben wollen. Zumal T-Mobile US ja auch recht starke Wachstumszahlen ausweist. Ansonsten haben wir Costco noch in den Schlagzeilen. Da wurden die August-Umsätze gemeldet, die waren ein bisschen unter den Erwartungen des Marktes. Barrick Mining wollte ja das nordamerikanische Goldgeschäft an die Börse bringen durch ein IPO. Das wird vermutlich vertagt. Die Meldung kam gestern auch schon. Jetzt zum Schluss nochmal im Überflieger, die Analystenkommentare. Adobe wird bei Barclays Kursziel auf 295 Dollar angehoben. Die Aktie wird aber nur mit Halten empfohlen. Am 10. September werden hier Zahlen gemeldet. Wir haben Amazon bei Wells Fargo. Hier wird das Kursstil auf 338 Dollar angehoben. Man bleibt bei einer Kaufempfehlung und sagt, dass sich bei Amazon Web Services die Margen weiter aufbessern dürften, und dass das Wachstum insgesamt weiter an Dynamik gewinnt. Also die Konsensschätzungen sind eine ganze Ecke niedriger als das, was Wells Fargo anpeilt. Wir hatten ja gestern schon Kommentare von einem Analysten, der sagt, Rücklauf der Aktie, seine Einstiegsgelegenheit. Wir haben ja diesen Vorwurf gegen Amazon, dass man die Werbekunden über Seda gezogen hat. 20 Milliarden Dollar stehen da im Raum. Das hat die Aktie runtergezogen. Das hängt natürlich auch immer noch über diesem Wert. Aber laut Wells Fargo wohl anscheinend auch eher eine Gelegenheit, hier nochmal einzusteigen. So, ansonsten haben wir die meisten Werte Snowflake haben wir auch schon abgekaspert, und damit bin ich dann auch durch, Ladies and Gentlemen. Ja, so, also ich werde heute Abend mal an den Strand fahren, Jersey Shore, wir haben ja Montag Feiertag bei uns, werde dann die Closing Ball heute noch machen, natürlich. Und dann morgen früh auch die Opening Bell, daran wird sich nichts ändern, aber eben dann von der Jersey Shore werden wir ein langes Wochenende einlegen. Ich wünsche euch noch einen guten Handelstag. Wir sehen uns also heute Abend wieder. Bis dann und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keiner Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.