Heute ist Mittwoch, der 9. September. Herzlich willkommen zu Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Wir sehen Gegenwind an der Wall Street. Brenntöl steigt nach erneuten militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und Iran auf rund 100 Dollar. Auch WTI in den USA wird nach oben gedrückt und dafür halten sich die Anleihenrenditen eigentlich erstaunlich stabil. Ganz wichtig, um 17 Uhr eurer Zeit wird das Treasury, also das Finanzministerium, das Volumen der Rückkäufe langlaufender Staatsanleihen melden. Außerdem betont Bessent, man solle nicht gegen die Erholung des Yen setzen. Er würde wissen, was Japan plant, um den Yen weiter anzufachen. Auch das Thema steht im Fokus. Ansonsten haben wir Dell Technologies. Hier steigen die Kursziele bei Evercore ISI auf 650 Dollar. und Highlight heute natürlich das Apple-Produkt-Event ab 19 Uhr eurer Zeit. Im Mittelpunkt steht das faltbare iPhone Ultra. Die Preise sollen in einer Spanne von 2.000 bis 2.500 Dollar liegen. So, einen schönen guten Morgen. Bisher hält der September, was er historisch betrachtet verspricht. Nach dem Labor Day Feiertag, der erste Handelstag danach, war in den letzten zehn Jahren meistens schwächer, so wie gestern Abend in der Closing Bell diskutiert. Und auf Sicht von einer Woche nach dem verlängerten Wochenende geht es für gewöhnlich auch eher an der Wall Street bergab. Wir haben heute mal wieder schlechte Nachrichten von der Ölfront. Brennt Öl steigte aufgrund neuer militärischer Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran auf rund 100 Dollar. Auch WTI hier bei uns an der Wall Street mit Auftrieb. Die Renditen der langlaufenden Staatsanleihen sind dafür gesehen eigentlich erstaunlich stabil, nur sehr, sehr wenig Auftrieb. Wir achten hier heute vor allen Dingen auf 17 Uhr eurer Zeit. Dann wird nämlich das Treasury, also das Finanzministerium, das Volumen der geplanten Rückkäufe langlaufender US-Staatsanleihen verkünden. Man rechnet mit einem Rückkaufvolumen von etwa 10 Milliarden Dollar maximal. Ursprünglich wurde von 4 Milliarden gesprochen. Finanzminister Bessent betonte. Dass das auch darüber hinausgehen könnte und dementsprechend hängt die Messlatte an der Wall Street jetzt relativ hoch. Wenn wir bei einem Volumen von unter 10 Milliarden Dollar liegen sollten, könnten die Renditen der Staatsanleihen negativ reagieren, also weiter anziehen. Und am Rande bemerkt Finanzminister Scott Bessent treibt den Yen weiter nach oben. Bessent betont, der Kapitalmarkt wäre gut beraten, nicht gegen die Erholung des Yen zu wetten. Er als Finanzminister habe gute Einblicke in die geplanten Maßnahmen, die Japan ergreifen wird. Also ein Signal, dass Japan entschlossen ist, den Yen zu stärken. Wir rechnen ja am 18. September hier auch mit einer Zinsanhebung in Japan und eventuell dann mit weiteren Zinsanhebungen noch in den kommenden Wochen. Das bringt mich letztendlich zu der amerikanischen Notenbanktagung am 16. September. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung liegt bei etwa 63%. Aber das Pendel wird basierend auf den am Freitag anstehenden Verbraucherpreisen noch sehr stark in die eine oder andere Richtung schwingen. JP Morgan... Äußert sich zu den Verbraucherpreisen, worauf wird man letztendlich achten an der Wall Street? Und hier wird laut JP Morgan vor allen Dingen die Entwicklung der Kernrate entscheidend sein. Wenn die Kernrate im Vergleich zum Juli um nur 0,2% gestiegen ist, habe die amerikanische Notenbank ausreichend Grundlage, die Zinsen nicht anzuheben. Sollte die Kernrate hingegen bei 0,3% liegen, könnte das ausreichen, um eine Zinsanhebung zu rechtfertigen. Und ich finde, alleine schon diese beiden Sätze zeigen, wie nah beieinander beide Schritte sind. Also 60% Wahrscheinlichkeit Zinsanhebung aktuell basierend auf dem FedWatch-Tool bedeutet eben auch, wir sind relativ nah dran an einem Wurf der Münze. Kann sein, muss nicht sein. Ich muss sagen, eine einmalige Zinsanhebung um 25 Basispunkte mit dem Signal, danach warten wir jetzt erst mal ab, was passiert, wäre für die Renditen langlaufender Staatsanleihen das wahrscheinlich beste Szenario. Das wäre eine klare Erklärung der US-Notenbank, dass man die Inflationsrisiken auf dem Radar hat, dass letztendlich gesehen langfristig dann das Vertrauen in die US-Notenbank gestärkt wird. Denn die langfristigen Inflationserwartungen sind immer noch erstaunlich gut verankert. Wenn also die Zinsen angehoben werden sollten, müsste das die Renditen am langen Ende eigentlich runterziehen. Aber kommen wir zurück zu JP Morgan, die haben sich hier mal die verschiedenen Wahrscheinlichkeiten angeschaut. Die höchste Wahrscheinlichkeit, 30% Wahrscheinlichkeit, ist eine Kernrate in einer Spanne von 0,2 bis 0,25%. Bedeutet also, wenn man das dann abrundet, 0,2%, 30% Wahrscheinlichkeit. Und in diesem Szenario würde der S&P um 0,5 bis 1,25 Prozent steigen. Die zweithöchste Wahrscheinlichkeit ist eine Aufrundung auf 0,3 Prozent mit einer 25 Prozent Wahrscheinlichkeit und in dem Fall müsse der S&P dann um 0,25 bis 1 Prozent sinken. Also in anderen Worten, nichts Genaues weiß man nicht und dementsprechend ist es kaum erstaunlich, dass wir im Vorfeld dieser Daten an der Wall Street auch Zurückhaltung haben. Wir haben so viele wichtige Ereignisse. Morgen Abend die Zahlen von Oracle. Nach all den Super-News bei OpenAI, die sich heute übrigens fortsetzen, müssten ja eigentlich die Zahlen ganz gut ausfallen. Also die Oracle zahlen morgen Abend das Apple-Ereignis heute ab 19 Uhr eurer Zeit und die Annahme, dass Apple die Preise für das, iPhone Ultra, das faltbare iPhone, bei 2200 bis 2500 Dollar festlegen wird und dass die Preise für alle iPhone-Modelle mit Ausnahme der Basismodelle um 100 bis 200 Dollar steigen werden. Abgesehen davon ist es das erste Produktevent mit dem neuen CEO John Ternis. Wird also sehr, sehr viel Beachtung finden und die Frage wird dann vor allen Dingen sein, heben die Analysten ihre Ertragsschätzungen für Apple eher an, nach dem Ereignis oder eben nicht. Das wird der entscheidende Faktor sein. Normalerweise steigt die Aktie in das Apple-Event hineingehend. In den letzten Wochen hatte Apple auch Auftrieb. Die Aktie sinkt aber für gewöhnlich nach dem Apple-iPhone-Event. Also die Reaktion der Aktie und vor allem auch die Reaktion der Analysten, was die Ertragsschätzungen betrifft, wird bei Apple hier absolut mit entscheidend sein. So, und was wir gestern schon gesehen haben. Das setzt sich heute und morgen auch fort. Wir haben unglaublich viele Investmentkonferenzen aktuell und auf diesen Konferenzen melden sich sehr viele der großen Konzerne zu Wort. Wir haben heute auch wieder Konferenzen. Einmal KLA, der Chip-Maschinenbauer, um 15.30 Uhr eurer Zeit. Wir haben um 14.50 Uhr eurer Zeit, also gerade aktuell Western Digital mit einem Auftritt. Coca-Cola um 17.15 Uhr, ServiceNow um 19.15 Uhr. Das wird besonders wichtig sein, weil der Service-Sektor mit dem Comeback der AI-Aktien schon wieder unter Druck steht. Wohlgemerkt sind diese Aktien auch sehr gut gelaufen in den letzten Monaten. Was hat also ServiceNow hier Neues zu verkünden? Um 20.30 Uhr, dann Sandisk, Lumentum um 20.35 Uhr, AT&T um 22.05 Uhr. Und das Ganze geht morgen dann weiter. Wir haben morgen, nicht nur die Ergebnisse von Oracle nach dem Closing, wir haben Nvidia auf einer Investmentkonferenz um 17.50 Uhr eurer Zeit, Uber um 19.10 Uhr, Seagate Technology ebenfalls um 19.10 Uhr und Mastercard um 23.25. Uhr eurer Zeit. Abgesehen davon meldet morgen früh, Donnerstag früh auch noch Macy's Quartalszahlen. Da wird also wieder der Einzelhandel mit im Fokus stehen. Spannende Woche also immer noch jetzt in den nächsten Tagen. Die Verbraucherpreise werden natürlich auch noch ein großes Highlight sein. Damit nochmal der Bogen kurz zurück zu den Nachrichten heute Morgen Iran und USA. Irans Nachrichten. Revolutionäre Garde betont also, dass man zwei US-Kriegsschiffe getroffen habe im Nahen Osten. CENTCOM, also US Central Command, die USA, dementieren das als Fake News und betonen, dass kein amerikanisches Kriegsschiff getroffen wurde und dass alle Angriffe durch die Revolutionäre Garde erfolgreich abgewehrt wurden. Gleichzeitig hätten US-Streitkräfte über die letzten sieben Tage zehn Tanker des Iran angegriffen, erfolgreich zerstört. Diese Schiffe seien Teil der Shadow Fleet gewesen des Iran. Der Iran könne sich nicht verteidigen. Gut, nochmal, das sind keine Medienberichte, das ist eine Darstellung des amerikanischen Militärs. Jetzt ist die Frage, wem will man Glauben schenken. Tatsache ist jedenfalls, dass diese ewig gegenseitigen Angriffe letztendlich gesehen nicht danach aussehen, als würde man sich bald einigen. Obgleich die weitere Nachrichtenlage hier gar nicht gut klingt, aber zumindest mal so klingt, als. Der Druck auf beide Seiten nimmt erheblich zu. CNN und das Wall Street Journal betonen beide, dass die USA fünf iranische Tankschiffe gestern getroffen haben, eines sei versenkt worden. Teheran habe in Reaktion. Amerikanische Standorte in Jordanien angegriffen. 18 der 20 Raketen seien abgefangen worden und zwei weitere Raketen seien in unbewohntes Gebiet gefallen. Also CNN und Wall Street Journal scheint das zu bestätigen, was das US-Militär betont. Gleichzeitig schreibt die New York Times, dass der Druck auf den Iran, auf die Wirtschaft immer größer wird, immer weiter eskaliert. Das ist ein Thema, über das wir die letzten Tage oft hier auch berichtet haben. Und Al-Arabia berichtet, dass Saudi-Arabien plant, sich zu verteidigen gegen Angriffe der Houthis. Wie dem auch sei, bleiben die Tore offen für eine diplomatische Lösung. Saudi-Arabien scheint also hier immer noch auch ein Türchen für den diplomatischen Weg offen zu halten. Gleichzeitig betont Pakistan, dass man den Partner Saudi-Arabien bei Bedarf verteidigen wird. Also man stellt sich hinter Saudi-Arabien. Der Irak fordert von der OPEC Plus eine deutliche Ausweitung der Förderquoten. Die OPEC steht seit langer Zeit unter Druck und der Irak. Hat bisher auch dank der Hilfe der Nachbarstaaten erfolgreich Öl geliefert. So, ansonsten sehen wir in Sachen Kanada eine weitere Verschärfung des Handelskonflikts, abgesehen davon, dass Trump gestern betote, Bombardier dürfe in den USA keine Flugzeuge mehr verkaufen, sie werden in den USA gebaut. Das ist natürlich insofern wieder sehr umstritten, weil man in Kansas, Kansas ist sehr republikanisch, tatsächlich auch über 1000 Mitarbeiter hat und da auch Bauteile produziert. Der Gouverneur des Bundesstaates ist nicht amused über das Vorgehen seines Präsidenten. So, ansonsten ganz kurz ein Blick auf die Unternehmensmeldungen. Wir hatten, wie gesagt, gestern schon sehr viele Analystenkonferenzen. Cisco war auf der Goldman Sachs-Konferenz und hier wurde nochmals betont, dass weltweit weniger als zwei Prozent der Menschen, AI-Agenten nutzen. Das Potenzial also hier sei ausgesprochen stark. Ja. Die Unternehmen insgesamt weltweit würden erst jetzt so langsam warm werden, was den Einsatz von AI-Agenten betrifft. Cisco also mit eher bullischen Kommentaren. Goldman Sachs hatte auch Google mit auf der Konferenz. Da wurde betont, dass die Payback-Periode, also die Phase, in der man letztendlich gesehen Geld macht. In Sachen AI-Server, weniger als zwei Jahre entfernt sei und was das hauseigene Silicon betrifft, sogar nur ein Jahr entfernt ist. Visa war gestern Abend auch auf der gleichen Konferenz und hier wurde betont, dass die Konsumausgaben immer noch sehr stark seien und stabil bleiben, sowohl in den USA wie auch international. Das wird man gerne hören, zumal letztendlich gesehen der Einzelhandel ja insgesamt, recht schlechte Karten hatte, mit wenigen Ausnahmen. So, und das ist ein. Machen wir mal in dem Sektor weiter. Das Bild ist dort in der Tat sehr gemischt. Tyson hatte ja gestern auch auf einer Analystenkonferenz die Erwartungen runtergeredet. Großer Fleischkonzern Smithfield Foods folgt jetzt ebenfalls und warnt, man wird im dritten Quartal die operativen Einkommen deutlich unter den Erwartungen melden. Das ist ein Konzern, spezialisiert vor allen Dingen auf Schweinefleisch. Constellation Brands in der Alkoholecke hat gestern betont bei Barclays auf einer Konferenz, Das Umfeld sei ausgesprochen schwierig, der August sei schwach angelaufen. Boston Scientific war auch auf einer Analystenkonferenz, da hat man gewarnt, dass man nicht in der Lage sein wird, die Erwartungen für das dritte Quartal und das Gesamtjahr einzuhalten. Und Striker hat gestern auch die Erwartungen auf einer Konferenz bei Wells Fargo runtergeredet. Also das Nachrichtenumfeld ist hier alles andere als wirklich positiv, muss man sagen. Hier hat sich die Lage also entsprechend mit eingetrübt. Machen wir weiter mit dem Thema AI. OpenAI, boy, what a flip of a coin. Zuerst hieß es Anthropic macht das Rennen, jetzt ist schon wieder OpenAI vorne. Der Finanzvorstand betont, man sieht extrem starkes Wachstum, vor allen Dingen auch im Firmenkundensegment. Das ist wichtig, weil hier Anthropic und Google im Prinzip die Nase vorne hatten. OpenAI scheint hier deutlich aufzuholen und man betont, dass die LLM-Modelle von OpenAI jetzt sehr viel weniger kosten würden als die teureren Open-Source-Modelle aus China. Ansonsten hat man ein mathematisches Problem gelöst, für das die Profis Jahrzehnte gebraucht haben, aber... Jetzt muss ich mal schauen, Solution to Navier Stokes Millennium Price Problem. Das wurde letztendlich gesehen durch ein LLM-Modell, das noch nicht öffentlich auf dem Markt ist, gelöst. Also noch wesentlich leistungsstärker als Astra. Und Astra ist schon ausgesprochen leistungsstark. Man hat letztendlich gesehen, über 10.000 AI-Agenten für die Lösung dieses mathematischen Problems eingesetzt, und es wurden über 130 Milliarden Output-Token dadurch letztendlich generiert, also extrem erfolgreich umgesetzt. Jetzt gleichzeitig betont man, dass die Werbeinitiative, die OpenAI plant, also da kann man ja nun auch Werbung buchen, im Prinzip Google und Meta in den Schatten stellen werden. Die Ad-Initiative wird so aussehen, als ob Google und Meta Babys hätten. Sehr überzeugend, muss man sagen. Wir haben heute Morgen übrigens Berichte, dass wieder ein weiterer Entwickler bei Anthropics einen Hut genommen hat. Großer Bericht heute im Wall Street Journal. Und zwar deshalb, weil er warnt, dass wir spätestens in einem Jahr bereits absolutes Chaos haben könnten. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Menschheit vernichtet wird durch AI, liege bei über 10%. Das ist jetzt der zweite Entwickler und AI-Wissenschaftler, der seinen Hut nimmt. Ja, wir hatten gestern eine ähnliche Warnung, nicht von OpenAI, beziehungsweise der Chefentwickler von OpenAI hatte gestern auch schon gemahnt, es wird zunehmend schwieriger sein, für Menschen AI zu kontrollieren, es zu verstehen und zu überwachen. Das sind alles natürlich dann die Schattenseiten dieser ganzen Entwicklung. Meta hat Muse vorgestellt, das ist so eine Art Open Claw für Novizen sozusagen, mit einem sehr starken Fokus auf Security. Die Muse ist im Prinzip so eine Art Privat-AI-Agent, den man nutzen kann, wird dann verbunden quasi mit E-Mail, kann sogar Zahlungen abwickeln. Ich muss allerdings auch sagen, also gerade Meta, die ja gerade, es hat irgendwie Jahrzehnte gedauert, aber abgestraft wurden von den 29 Generalstaatsanwälten in den USA in Sachen Social Media, Instagram und Meta. Ich weiß nicht, wie wohl ich mich bei dem Gedanken fühle, meine gesamten Daten, letztendlich gesehen Meta in die Hand zu drücken, bis hin zur Fähigkeit, Überweisungen zu tätigen. Also, aber ist das hilfreich? Sicherlich. Also ich werde mir das persönlich auch mal anschauen. Aber gut, Kioxia schiebt oder wie sagt man, es gab Gerüchte im Markt, dass sich Kioxia und SK Hynix vereinigen könnten. Hier betont man, dass das letztendlich gesehen nicht geplant sei. Roku hat wiederum eine Untersuchung des US-Justizministeriums. Da geht es um den Take-out von Roku durch Fox. Amgen, gestern die schwächste Aktie an der Wall Street aufgrund der Meldungen bei Novartis, diese medizinischen Tests mit Ionis Pharmaceuticals. Die Testphase ist gescheitert. Amgen arbeitet an einem ähnlichen Medikament und das hat die Aktie gestern im New Yorker Handel über 10% gekostet. So, zum Schluss nochmal ein Blick auf die Analystenkommentare heute Morgen. Dell wird bei Evercore ISI erneut zum Kauf empfohlen. Das Kursziel steigt jetzt auf 650 Dollar und man malt also verschiedene Wachstumsszenarien. Unter anderem wird das Ertragsszenario, Ertrag pro Aktie für das Fiskaljahr 27 auf 30 Dollar angehoben. Die Durchschnittsschätzungen an der Wall Street liegen bei 25,90 Dollar. Und wir haben Bernstein ziemlich einflussreich an der Wall Street, die sich zu den gesamten Rohstoffwerten äußern. Und zwar optimistisch, zumindest bei den meisten. Bernstein zu Barrick Mining, hier wird das Kursziel gesenkt. Von 61 auf 56,50. Man bleibt allerdings trotzdem bei einer Kaufempfehlung. Wir sehen, dass Rohstoffwerte seit Tagen sehr gut laufen. Freeport McMoran, hier wird das Kursziel gesenkt auf 47 Dollar. Die Aktie wird mit Halten eingestuft. Newman Mining, Kursziel auf 144 Dollar gesenkt, aber man bleibt bei einer Kaufempfehlung. Rio Tinto, 89,50 Dollar, hier wird das Kursziel angehoben, man bleibt auch hier bei Outperform. Ganz interessant, dass das Brasilien-ETF bei uns, das EWZ-ETF, nach oben ausgebrochen ist, technisch gesehen. Also zu guter Letzt haben die Rohstoffwerte hier wohl ganz gute Karten. Ja, Lululemon, besser spät als nie. Wir haben ja lausige Zahlen und Aussichten gehabt bei Lululemon. Jetzt senkt die Citigroup das Kursziel auf 117 Dollar, bleibt bei neutral, immerhin hatten sie keine Kaufempfehlung und man senkt die Schätzungen weiter. Chancenrisiko bei der Aktie sei jetzt nach den Kurseinbrüchen etwas attraktiver geworden, slightly favorable, also minimal vorteilhaft, aber die Aussichten für das Fiskaljahr 2027 bleiben sehr, sehr unklar. So, ansonsten haben wir noch ein paar Tech-Werte. Adobe, die ja morgen Abend Zahlen melden werden, das Broke-Out-Steifle-Kursziel wird angehoben auf 225 Dollar, aber die Aktie wird trotzdem nur mit Halten eingestuft. Die Aktie hat jetzt seit dem Jahrestief 33% an Boden gut gemacht im Vorfeld der Quartalszahlen. Also man bleibt insgesamt aber erstmal zurückhalten, deshalb nur halten. Affirm bei Loop Capital wird erneut zum Kauf empfohlen mit einem Kursziel von 105 Dollar. So, also es wird nicht langweilig bei uns an der Wall Street. Die Woche bleibt volatil. Ich habe jetzt die nächsten Tage NTV und sage an der Stelle mal schönen Handelstag noch. Ich werde mich nachher nochmal melden. Feedback zu dem Produktevent bei Apple. So, in diesem Sinne, bis dann und macht's gut. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keiner Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.