Heute ist Dienstag, der 15. September. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Wir sehen erneut Abgabedruck mit dem Dow Jones, dem S&P und dem Nasdaq im Minus. Abgesehen vom Dow Jones notiert man aber über den Tagestiefs. Ja, es ist mal wieder der Ölpreis, der sehr stark schwankt. Wir waren unverändert, sind jetzt zwei Prozent im Plus, also kurz nach dem Opening der Wall Street. Die Renditen der 10-jährigen Staatsanleihen ziehen damit auch wieder an auf 5,01 Prozent. Und wir warten natürlich auf die US-Notenbank-Tagung. Die Zinsen dürften morgen mit einer Wahrscheinlichkeit von über 90 Prozent angehoben werden. Wenn Kevin Walsh nicht liefern sollte, könnten die Renditen am langen Ende weiter steigen. Und Wells Fargo senkt die Jahresendziele für den S&P von 7.950 auf 7.700 Punkte. Der Tech-Sektor wird auf Halten abgestuft und die Gesundheitswerte werden auf überdurchschnittlicher Performer aufgestuft. So, Guys, wir waren vorbörslich schon eine ganze Ecke schwächer, erholen uns von den Tiefs, drehen teils ins Plus. Das liegt unter anderem auch daran, der Ölpreis heute Morgen jetzt unverändert mittlerweile. Wir waren zeitweise knapp 2% im Plus. Parallel dazu die Renditen der 10-jährigen Staatsanleihen in der Spitze bei 5,03%. Jetzt wieder bei knapp unter 5%. Und dieses Schlepptau, was der Ölpreis macht, machen die Renditen der Staatsanleihen, dominiert natürlich auch den Aktienhandel bei uns, aber insgesamt heute jetzt mal vorbörslich eine gewisse Entspannung mit den üblichen Themen. Öl, Staatsanleihen, Notenbanktagung und, Wells Fargo senkt heute Morgen die Jahresendziele für den S&P von 7950 auf 7700. Punkte. Man rückt jetzt quasi damit nicht ins Lager der Bären, betont aber, dass das Korrekturrisiko im S&P kurzfristig weiterhin bei bis zu 10% liegt. Das wäre jetzt für den September im Umfeld der Midterm Elections auch nicht wirklich außergewöhnlich. Gleichzeitig warnt man, dass das Ertragswachstum der Unternehmen im S&P 500 zwar in diesem Jahr und im kommenden Jahr höher ausfallen werden als bisher erwartet. Entschuldigung, 27 und 28 werden die Schätzungen weiter angehoben. Aber das Kernproblem sei jetzt letztendlich die Bewertung im Vergleich zu den Renditen der 10-jährigen Staatsanleihen, die bei 5% liegen. Die Bewertungsniveaus dürften also insgesamt unter Druck geraten und sind zu hoch. Parallel dazu eine Verschlechterung der Liquidität und Anleger seien insgesamt aktuell zu hoch positioniert. Hier seht ihr mal die geschätzte Aktienquote im Vergleich zur festverzinslichen Anlage von 1951 bis quasi August diesen Jahres. Der aktuelle Stand, daran gemessen, ist die Aktienquote bei 72 Prozent. Der höchste Stand seit 1969. 69, lang, lang ist es her, nicht wahr? Ich bin 71 geboren. Und es wird der Tech-Sektor heute Morgen abgestuft von Übergewichten auf neutral. Und der Gesundheitssektor wird auf Übergewichten aufgestuft. Wenn ich mich nicht täusche, lag Wells Fargo in diesem Jahr mit den Prognosen zum S&P nicht besonders gut. Man hatte ja unlängst auch eher gewarnt, ein paar Monate her. Davor, dass eine Korrektur droht. Das Gegenteil ist dann eingetreten. Also man muss bei Wells Fargo in dem Punkt, die Trefferquoten ein bisschen im Hinterkopf behalten. Obgleich natürlich aktuell die Transparenz und Visibilität insgesamt recht schlecht ist, vor allen Dingen mit Blick auf die Energiemärkte. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung morgen liegt laut dem FedWatch-Tool mittlerweile bei knapp 93 Prozent. Und heute Morgen sagt auch Morgan Stanley, dass eine Zinsanhebung morgen wahrscheinlich sei. Das ist im Prinzip mittlerweile an der Wall Street auch gesetzt, wird bei den zweijährigen Staatsanleihen seit geraumer Zeit reflektiert. Es sind eigentlich schon drei Zinsanhebungen eingepreist. Wir sind hier heute Morgen im zweijährigen Bereich bei 4,62 Prozent. Das wird also nicht der eigentlich Überraschungsfaktor sein. Ich glaube und daran halte ich auch fest, wenn Kevin Warsh morgen früh oder beziehungsweise morgen um 20 Uhr eurer Zeit, ich werde das live begleiten für euch, die Zinsen nicht anhebt. Dann rechne ich mit einer eher negativen Reaktion an der Wall Street. Denn bei einem solchen Szenario müssten die Renditen der langlaufenden Staatsanleihen eher weiter steigen. Hier sind drei Zinsanhebungen schon eingepreist. Der Kapitalmarkt betont quasi, hebt die Zinsen an. Der Leitzins liegt mit 3,75 Prozent, deutlich unter den 4,6 Prozent der zweijährigen Staatsanleihen. Also keine Zinsanhebung, das ist meine Vermutung, wäre für die Wall Street eher negativ, weil mittlerweile drei Zinsanhebungen eingepreist ist. Wichtig wird die Pressekonferenz sein, solange signalisiert wird, es wird nur eine Zinsanhebung oder maximal zwei Zinsanhebungen. Zinsanhebung im Dezember preist der Markt ja auch bereits mit einer Chance von über 80 Prozent eine Zinsanhebung ein, dürfte das die Renditen am langen Ende eigentlich eher runterziehen. So, der nächste Faktor, der wichtig sein wird, ist der sogenannte Dot-Plot. Da ist ja Kevin Walsh nicht der größte Fan von, also die zukünftige Zinsentwicklung. Die Wahrscheinlichkeit ist gegeben, dass der Dot-Plot eher sich nach oben bewegt. Und bis Jahresende einen Leitzins von 4,5% signalisiert. Wir sind bei 3,75%. Der Dot-Plot, da liegt eine Gefahr. Und der zweite Faktor, die Aussagen von Kevin Walsh zur Bilanz der Notenbank. Wenn er den Renditen der Staatsanleihen aus der Patsche helfen will, also senken will, dann könnte Kevin Walsh in der Pressekonferenz nochmals betonen, dass sein Vorhaben oder der Gedanke von Walsh, die Bilanz, deutlich zu reduzieren, dass das noch nicht entschieden sei oder dass das eine lange Zeit dauern dürfte. Er hat sich hier natürlich stückweit auch ein bisschen in die Ecke geredet. Die Tatsache, dass er hier von vornherein, noch bevor er Chef war der Notenbank, signalisiert, die Bilanz müsse eigentlich eher abgebaut werden, das nimmt ihm jetzt im Grunde die Möglichkeit, QE zu machen und Bilanz wieder auszuweiten. Das Finanzministerium versucht, der langlaufende Staatsanleihen zurückzukaufen, aber das ist im Vergleich zu den Möglichkeiten der Federal Reserve im Grunde ein Tropfen auf den heißen Stein. Nein, Kevin Walsh hat sich diese Option im Grunde genommen durch die Aussage, also im Grunde müsste die Bilanz deutlich gesenkt werden. Hatte ja schon längst wieder zurückgerudert, dass mit dem deutlich gesenkt werden, aber da hat er sich ein Stück weit in die Ecke geredet. Der nächste Punkt ist, Öffnet die Federal Reserve ein Finanzierungsfenster für ausländische Zentralbanken, wird das ausgeweitet. Wenn das passiert, einige rechnen damit, müsste der Yen wieder an Dynamik gewinnen. Und damit sind wir dann eigentlich schon beim zweiten Kernproblem, dass die Rhetorik aus Japan und auch aus dem Weißenhaus den Renditen der Staatsanleihen sowohl in Japan wie auch in den Vereinigten Staaten nicht wirklich hilft. Wir hatten ja dieses Buha um die 5000 Dollar Dividende, die jeder Erwachsene, jeder Wähler bekommen soll, wenn die Republikaner die Mehrheit im Repräsentantenhaus und im Senat behalten. Wir haben hier relativ schnell Feedback bekommen, auch von Axios, dass selbst im Lage der Republikaner die meisten dagegen sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass das kommen wird, ist sehr gering. 1,3 Billionen Dollar würde der Spaß kosten und das Geld haben die Vereinigten Staaten nicht. Im Wesentlichen würde das auf Pump finanziert werden, was die Renditen weiter nach oben drückt. Trotzdem betont Donald Trump weiterhin, diese 5000 Dollar Dividende sei ernst gemeint. Und der Sprecher des Senats betont ebenfalls, dass das ernst gemeint sei. Wie das finanziert werden soll, God knows. Aber die Rhetorik an sich zeigt einmal mehr, dass die amtierende Administration null Interesse daran hat, Fiskaldisziplin walten zu lassen. Und ähnliche Signale haben wir über Nacht aus Japan bekommen. Das Rüstungsbudget soll demnach, also darüber berät man, ist noch nicht final entschlossen, aber man überlegt, das Rüstungsbudget. Auszuweiten und man überlegt dementsprechend die Defizitausgaben auf dreieinhalb Prozent des Bruttoinlandsprodukts auszuweiten. Das ist natürlich auch nicht gerade gut in einem Land, das ohnehin schon finanziell mit dem Rücken an der Wand steht. Und parallel dazu setzt man oder reduziert man die Besteuerung auf Nahrungsmittel, also die Mehrwertsteuer im Prinzip von 8 auf 1 Prozent. All das sind Defizite, die generiert werden. Das untergräbt im Prinzip die Pläne, den Yen zu stärken. So viel zur Fiskaldisziplin und Notenbank. Das ist die eine Baustelle. Die zweite bleibt Öl. Wir sehen das. Nehmen wir mal die Story der New York Times als Beispiel. Saudi-Arabien sei im Umfeld oder sei in Schockstarre. Man sei schockiert zum einen über den Vormarsch der Houthis im Jemen. Die Houthis dominieren jetzt die Westküste des Jemen und damit auch das Rote Meer. Und gleichzeitig ist man auch darüber schockiert, dass die Vereinigten Staaten, keine Rückendeckung leisten für Saudi-Arabien. Die USA sind Alliierter von Saudi-Arabien und die Tatsache, dass man hier also bisher recht tatenlos zuschaut, Vance hat gestern betont, er würde direkte Gespräche führen mit den Houthis. Es gibt übrigens keine Signale dafür, dass das tatsächlich so ist. Genauso wie Donald Trump ja gestern nochmal betont hat. Die Iraner wollen desperat einen Deal mit den Vereinigten Staaten. Auch dafür gibt es zunächst keine Signale, dass hier tatsächlich Gespräche stattfinden. Die Gespräche im Oman zwischen den Außenministern der Golfstaaten und den Vertretern des Iran wurden ja sogar verschoben, weil selbst die sich nicht einig sind. Dann die Aussage gestern von Trump, also die Ukraine und Russland hätten sich jetzt darauf geeinigt, die Energieinfrastruktur gegenseitig in Ruhe zu lassen. Gleichzeitig berichtet CNBC heute Morgen, dass erneute Angriffe auf Energieinfrastruktur stattgefunden sind. Also sehr viele Wenn und Aber und Fragezeichen, wem kannst du trauen, also stimmen die Aussagen von Trump überhaupt. Was wir jetzt parallel sehen, das wird für den AI-Trade noch mal wichtig sein, ist letztendlich die wachsende Wahrscheinlichkeit oder die wachsende Möglichkeit, sagen wir es mal so, dass die Republikaner Anfang November beide Häuser für sich erobern können. Repräsentantenhaus scheint sowieso recht sicher zu sein. Senat steigen die Wahrscheinlichkeiten. Trotzdem ist es immer noch, wenn man trotz der niedrigen Zuspruchquoten von Trump. Wird es sehr schwer sein, immer noch für die Demokraten die Mehrheit im Senat einzunehmen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass das passieren könnte, steigt. Und wenn das passiert, wird der Druck dementsprechend auf die AI-Industrie zunehmen, weil, Aufruf gestern von Barack Obama, AI Security, AI Sicherheit, muss ein wichtiges Wahlkampfthema der Demokraten sein. Das werden die sich auf die Flagge schreiben und ist für den AI-Trade dementsprechend wichtig. So, jetzt habe ich gestern die Banken schon angesprochen und die Barclays-Konferenz. Die gute Nachricht ist, dass die meisten Banken oder eigentlich alle Banken, die sich da gestern zu Wort gemeldet haben, zu dem Makro-Umfeld der Wirtschaft und zu den Verbraucherausgaben der Bonität der Kunden bisher noch keine Eintrübung sehen. Die Citigroup hat die Umsätze im Wertpapierhandel bestätigt. Die Investmentbanking-Einnahmen ebenfalls und die Nettozinseinnahmen werden sogar schlagen. Wir haben, wenn man jetzt in die mittelgroßen Banken schaut, die Keycorp, PNC Financial, die Bank of New York, Citizens Financial, Synchrony Financial, dann haben alle mindestens ihre Aussichten für das laufende Jahr und meistens auch für das Gesamtjahr zunächst einmal bestätigt. Bei der Key Corp. werden die Umsatzziele für das Jahr sogar angehoben. Nur Synchrony Financial betont also, dass die Kreditqualität zwar insgesamt gesund sei, aber außerhalb des Premium-Bereiches gäbe es Werte. Leichte Zeichen von Schwäche. Das hält sich also immer noch in Grenzen. Die Bank of America hat gestern gewarnt, dass die Investmentbanking-Einnahmen im Vorjahresvergleich um 10% sinken werden. Die Wertpapier-Umsätze werden auch nur unverändert ausfallen. Das ist stückweit enttäuschend. Deshalb wird vor allen Dingen heute die Rede von Morgan Stanley auf der Konferenz von Barclays wichtig sein. Und zwar wird die stattfinden um 17.15 Uhr eurer Zeit. Das ist vor allen Dingen wichtig, dann auch für Goldman Sachs. Ist das, was die Bank of America sieht, auch ein Problem von Morgan Stanley und Goldman? Und dann haben wir heute Abend um 20.45 Uhr eurer Zeit auch noch eine Rede von JP Morgan. Das ist wie gesagt die Barclays Global Financial CEO Konferenz, das sind also die ganzen Obermuftis mit dabei, die Einblicke liefern in das Umfeld der Finanzindustrie, also ausgesprochen wichtig. Wir haben noch einige andere Kandidaten, die heute auf diversen Investmentkonferenzen sprechen werden. KKR, Wells Fargo, wir haben Lowe's, Baumarkette und Home Depot, Honeywell Aerospace, wir haben... 3M, General Motors, Walmart um 18.35 Uhr, ist natürlich auch wichtig, nachdem Walmart ja die Prognosen senken musste, Honeywell um 20.30 Uhr, also es wird wieder, was Investmentkonferenzen betrifft, ein spannender Tag. Die Industrieaktivitäten laut des Empire Index im Bundesstaat New York ziemlich stark abgekühlt, also die haben verfehlt, aber der Indikator ist jetzt nicht unbedingt der wichtigste. Ich will ganz kurz nochmal auf morgen schauen. Wie gesagt, um 20 Uhr die Entscheidung der US-Notenbank, die ich für euch mit begleiten werde, auch die Pressekonferenz. Wir haben morgen früh die Einzelhandelsumsätze in den USA für den August, die werden auch wichtig sein. Und bei Salesforce findet morgen der Analystentag statt. Und zwar ab 16 Uhr eurer Zeit. Salesforce, ServiceNow, die ganzen Softwareaktien, die Cybersecurity-Werte waren gestern ausgesprochen stark. Bei Salesforce wird man also morgen hinschauen und das wird dann auch ein wichtiger Indikator sein für die anderen Softwarewerte in diesem Universum. Lenar meldet morgen Abend noch Zahlen und wir haben morgen früh American Express auf der Investorenkonferenz bei Barclays, Capital One Financial um 18.00 Uhr eurer Zeit, zwei Heavyweights, American Express, eher im Hochpremium-Bereich unterwegs und Capital One, besonders spannend, was die mittleren und unteren Einkommensschichten betrifft und Bonität. Boeing wird morgen auch dabei sein, um 20.30 Uhr eurer Zeit. United Air, super spannend wegen der gestiegenen Benzin-Kerosin-Preise. Was sagen die zu den Treibstoffkosten und wie sieht die Buchungslage aus? Also die Woche wird es immer noch in sich haben. United Air, Southwest Air, Boeing, alle drei morgen mit am Start. Schauen wir uns mal die Einzelmeldungen nochmal an. Wir haben hier eine relativ dünne Nachrichtenlage insgesamt. Oracle hat gestern bekannt gegeben, dass erneut eine weitere Entlassungsrunde eingeleitet wird. Broadcom, hier meldet sich der CEO zu Wort, Hock Tan, und der betont, er bleibt ausgesprochen bullisch. Die Nachfrage sei nach wie vor sehr stark, was die Frontiermodelle betrifft, also die Language-Modelle. Es gäbe keinerlei Zeichen einer Abkühlung. Donald Trump hatte gestern auf einer Stage, hatte sich zugeschaltet zu Jensen Huang. Und Trump hat hier nochmals betont, das sei alles Blödsinn, die ganzen Warnungen seien Bullshit, Hoax, wie er gesagt hat, Bullshit hat er nicht gesagt, Hoax hat er gesagt, also Hokus-Pokus sozusagen und die, USA planen hier nicht mehr zu regulieren. Ich muss ganz ehrlich sagen, und unter dem Aspekt, dass es ja nicht gerade eine geile Marketing-Kampagne ist, von Anthropic rauszugehen und zu sagen, also wir gehen an die Börse, dann 2 Billionen Mark wert, 100 Milliarden wollen wir auftreiben. Warum zeichnet ihr unseren Börsengang nicht? Und wir bauen dann daran weiter an irgendetwas, was euch eventuell dann irgendwann mal umbringen könnte. Ist jetzt nicht die beste Marketing-Kampagne. Vielleicht sollte man, sich die Worte, die ja auch von Elon Musk und selbst von Sam Altman mit bekräftigt wurden, also die Leute, die im Prinzip die großen LLMs anführen, vielleicht sollte man die durchaus nicht so einfach in den Wind schreiben, wie es aktuell getan wird. Was richtig ist, ist, dass wir natürlich nach diesen Kommentaren nicht unmittelbar sofort irgendwelche Zeichen einer Abkühlung sehen. Und ob wir überhaupt Zeichen einer Abkühlung sehen, kurzfristig, das bleibt vollkommen in den Raum gestellt. Von daher ist die Reaktion dieser Aktien eventuell tatsächlich erst einmal übertrieben. Wir sehen noch keine Reduktionen bei der Auftragslage. Aber sollte man diese Warnung in den Wind schreiben, Ich würde damit nicht so einfach umgehen. So, ansonsten Kioxia plant 10 Milliarden Dollar durch einen Börsengang, ein Listing quasi der ADRs hier an der Wall Street mit aufzutreiben. So, zum Schluss noch ein kurzer Blick auf die Analysten-Kommentare. Wir haben hier ja nicht so wahnsinnig viel bei Costco, RBC Capital. Costco wird in Kürze die Quartalszahlen für das vierte Quartal melden. Die Aktie wird hier nur mit Halten eingestuft, Kursziel 1000 Dollar. Die Gesamtumsätze sollen um 11% wachsen, im Vergleich zu vorher 12%, also eine minimale Abkühlung. Corning bei Mitsuo, Kursziel wird gesenkt auf 180 Dollar, man bleibt aber bei überdurchschnittlicher Performer. Etsy bei Oppenheimer, Kursziel 90 Dollar mit einer Kaufempfehlung. Wir haben ansonsten McDonalds, die Aktie hat sich ja sehr schlecht geschlagen die letzten Monate. RBC Capital senkt erneut das Kursziel auf 290 Dollar. Die Aktie wird nur mit Halten eingestuft. Nächsten Mittwoch findet der Investorentag bei McDonalds statt. Der wird wichtig sein, weil hier auch neue Maßnahmen gemeldet werden, um Wachstum anzufachen und letztendlich gesehen auch die neuen Finanzziele bekannt zu geben, bis ins Jahr 2030 hineingehen. In Roblox haben wir gestern sehr viele Kaufempfehlungen gehabt. BTIG hebt das Kursziel heute auf 41 Dollar an. Bleibt aber bei einer glatten Verkaufsempfehlung. Letzten Freitag hatten wir die Roblox-Entwicklerkonferenz in San Jose. Neue Produkte wurden vorgestellt und Plattform-Updates, aber trotzdem hält der Analyst an seiner Verkaufsempfehlung fest. Elf Beauty und Ultra Beauty stehen beide im Fokus. Die Bank of America bei Elf Beauty hebt das Kursziel auf 118 Dollar an. Man wird Road am 30. September in den Sephora-Europa-Geschäften lancieren. Das sind 19 Länder, 500 Geschäfte. Das wird Elf Beauty mit in die Karten spielen. Und Ultra Beauty bei Wells Fargo von Verkaufen auf Halten aufgestuft. Das Kursziel steigt auf 525 Dollar. So, guys, dann wünsche ich euch guten Handelstag. Wir sehen uns heute Abend wieder. Bis dann und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keine Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Und das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.