Heute ist Donnerstag, der 17. September. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Auf den Einbruch folgt der Ausbruch. Die Renditen der langlaufenden Staatsanleihen sinken nach der Zinsanhebung gestern nun also doch. Das sorgt für eine gewisse Entspannung. Und parallel dazu sinken auch die Ölpreise. Brand und WTI sehen Abgabedruck. Saudi-Arabien hofft laute Berichten. Innerhalb weniger Tage etwa die Hälfte seiner Ost-West-Pipeline wieder in Betrieb zu nehmen. Zusätzliche Öltransfers über Oman haben per Schiff bereits angefangen. Auch Libyen hat drei Ölfelder, die temporär stillgelegt wurden, wieder online gestellt. Insgesamt ist die Nachrichtenlage auch auf der Unternehmensseite eher optimistisch. Wir haben steigende Kursziele bei den Cyber Security-Werte. Bernstein hebt die Kursziele auf breiter Front an. Das Feedback zu dem Analystentag von Salesforce gestern im Softwaresektor ausgesprochen bullisch. Auch hier sehen wir steigende Kursziele. Die Aktien von Generac explodieren förmlich. Generac hat eine neue Liefervereinbarung mit Amazon. Die Aktie kann über 30 Prozent zulegen. Happy Thursday. Nach dem Einbruch gestern, die erste Reaktion auf die FED-Tagung. War eine negative Kursreaktion. Ähnliches Strickmuster wie bei den letzten beiden Tagungen unter Kevin Warsh. Da ging es dann insbesondere auch in der letzten Handelsstunde erstmal bergab. Sicherlich vor allen Dingen auch deshalb, weil die erste Reaktion der Anleihemärkte durchaus beunruhigend war. Denn die eigentliche Notenbankentscheidung war, würde ich mal sagen, eher im Lager der Tauben. Also eine Zinsanhebung noch in diesem Jahr. Wir haben jetzt eine 89% Wahrscheinlichkeit, dass wir im Dezember noch eine Zinsanhebung sehen werden, aber für das kommende Jahr keine einzige Zinsanhebung in Aussicht gestellt. Also damit hätte der Markt durchaus leben können, wenn die Pressekonferenz nicht so entschieden in das Lager der Falken tendiert hätte. Kevin Walsh klang ausgesprochen entschlossen, Inflation zu bekämpfen. Man könne sich, weil die Wirtschaft ausgesprochen stark sei und er darauf deutet, noch an Stärke zu gewinnen, dadurch bekommt man die Möglichkeit, Inflation entschlossener zu bekämpfen. Man will in einem zeitlich angemessenen Rahmen die Inflationsziele von 2% erreichen. Und damit sind dann die Renditen der Staatsanleihen vor allen Dingen am kurzen Ende bei den zweijährigen Staatsanleihen stärker nach oben geschossen. Als nur die eine Zinsanhebung, die eigentlich signalisiert wurde. Wir hatten die zweijährigen Staatsanleihen gestern bei über 4,7%. Der Leitzins liegt jetzt bei etwa 4 Prozent und damit sagt eigentlich der Anleihemarkt, wir werden mehr als eine Zinsanhebung bekommen. Die Reaktion anfangs also bearish, zumal die Renditen am langen Ende bei einer entschlosseneren Bekämpfung von Inflation eigentlich sinken müssten. So ist im Übrigen mein eigenes Portfolio auch positioniert. Aber die Renditen der langlaufenden Staatsanleihen sind gestern nach einem Rücklauf, dann gestiegen, schlossen bei etwa 5 Prozent, also keinerlei negative Reaktion bei den Renditen, also kein Rücklauf bei den langlaufenden Renditen. So, 24 Stunden später und wahrscheinlich haben die meisten Börsianer mal kalt geduscht und schauen sich jetzt die Lage nochmal an, hat sich die Situation schon wieder verändert. Heute spielen die Anleihemärkte und der Ölpreis eine sehr entschiedene Rolle, bei der massiven Rallye, die wir an der Wall Street sehen. Die Renditen langlaufender Staatsanleihen sind jetzt rückläufig. Wir sind bei 4,95 Prozent im zehnjährigen Bereich. Und, das ist besonders wichtig, wir haben einen rückläufigen Ölpreis. WTI hat die Marke von 100 Dollar gerade nach unten durchbrochen. Brand ist im europäischen Handel ebenfalls rückläufig. Das befeuert auch den Rücklauf der Renditen der Staatsanleihen. Wenn die USA wirklich niedrigere Renditen am langen Ende sehen wollen, dann brauchen wir einmal eine entschlossene Notenbank, die sagt, look guys, enough is enough, wir bekämpfen Inflation. Das haben wir jetzt. Im Übrigen sagt Donald Trump, ja, er steht immer noch hinter Kevin Walsh. Schuld daran sei das Komitee. Dass die Zinsen angehoben wurden und interessanterweise das Komitee waren ja 12 zu 0 für Zinsanhebung. 12 zu 0 heißt, Kevin Walsh hat sich im Übrigen enthalten und so geht dann eben der ganze Hass von Trump in erster Linie auf das Komitee. Ist doch besser so, nicht wahr? Denn eigentlich ist das, was Walsh gestern gemacht hat, gut, vor allen Dingen deshalb auch gut, weil es die Glaubwürdigkeit von ihm als Chef der Notenbank nochmals befestigt. So, wir sind jetzt natürlich wieder datenabhängig. Was passiert jetzt als nächstes? Wir haben jetzt die PCE-Inflation für den August, Ende September. Am 2. Oktober dann den Arbeitsmarktbericht für den September. Und die wichtigen Verbraucherpreise für den September am 14. Oktober, die dürften immer noch ziemlich haarig ausfallen an Betracht der Energiepreise. Also wir sind ein Stück weit datenabhängig, aber ich will nochmal auf den Punkt zurückkommen. Wenn man die Renditen also runterziehen will, brauchen wir eine entschlossene Notenbank. Das ist sie, das wurde gestern ganz klar verankert. Und gleichzeitig, und das wird der Hauptfaktor sein, brauchen wir niedrigere Energiepreise. Und so makaber es klingen mag, ich hatte das gestern schon erwähnt in der Opening Bell, die Stimmung ist so schlecht und wir haben täglich so viele schlechte Nachrichten, dass ein Funken Besserung schon ausreicht, um die Ölpreise runterzuziehen. Und die Nachrichtenlage heute liefert letztendlich gesehen diesen Funken der Hoffnung. Wir haben einmal die Meldung aus Libyen, dass die drei Ölfelder, die temporär stillgelegt wurden, jetzt wieder Öl fördern. Wir haben Meldungen, dass Saudi-Arabien in den nächsten Tagen zumindest mal einen Teil der Ost-West-Pipeline wieder live schalten will. In der Zwischenzeit liefert man über den Hafen im Oman Öl aus, per Schiff quasi. Die Hälfte der Ost-West-Pipeline, wie gesagt, 5 bis 7 Millionen Barrel können da pro Tag gepumpt werden, sollen in den nächsten Tagen wieder online gehen. Und das zieht also die Ölpreise runter. Parallel dazu soll Donald Trump im Umfeld... Der UN-Generalversammlung, die wir nächste Woche in New York haben, auch die Vertreter der Golfstaaten treffen. Axios betont, die Wahrscheinlichkeit, dass wir da irgendeinen Deal sehen, ist relativ gering. Aber nichtsdestotrotz, das ist zumindest mal die Sonnenseite der Entwicklung. Trump hatte ja gesagt, die Ukraine und Russland hätten sich darauf geeinigt, die Energieinfrastruktur nicht mehr gegenseitig anzugreifen. Naja, Indizien dafür gab es im Prinzip wenige. Und mittlerweile wird also bestätigt von der Ukraine, von Russland auch und wir lesen es auch bei Bloomberg, dass am Donnerstag eine sehr wichtige Ölraffinerie in Russland getroffen wurde und in Flammen steht. Und damit werden die Engpässe bei Diesel zumindest mal anhalten. Parallel dazu meldet die Washington Post, dass Benzin- und Dieselpreise in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten wahrscheinlich eher weiter steigen werden. In Anbetracht der geopolitischen Spannungen und eben auch der vernichteten Infrastruktur mittlerweile in vielen Regionen. Und China weitet die Käufe für Öl aus. Wir sehen dementsprechend auch steigende Ölpreise, zumindest in dieser Region. Man muss die niedrigeren Lagerbestände wieder auffüllen. Also es ist nicht alles positiv, aber wir sehen zu guter Letzt, dass ein Funken Hoffnung ausreicht, um letztendlich gesehen im Ölsektor ein bisschen Optimismus wieder zurückzuholen. Und man liest heute auch im Wall Street Journal, dass der wirtschaftliche Druck auf den Iran immer weiter zunimmt. Darüber wird selten gesprochen. Die Tatsache ist, dass der Iran zunehmend Schwierigkeiten hat, Waren zu exportieren, weil die Straße von Hormuz von den Amerikanern blockiert wird. Und auch über Landweg zu exportieren ist für den Iran ausgesprochen schwierig. Also die Daumenschrauben dort werden immer noch deutlich angezogen, müsste eigentlich den Iran auch dazu bringen, an den Verhandlungstisch zurückzuholen. Aber die Iraner ticken eben an der Stelle ein bisschen anders und halten das durchaus länger durch. Bisher sehen wir ja das Gegenteil. Je enger die Daumenschrauben gezogen werden für den Iran wirtschaftlich gesehen, umso mehr schlägt der Iran zurück gegen die Vereinigten Staaten. So, jetzt kommen wir aber mal zu den Ergebnissen zu einem Thema, das glaube ich in den nächsten Wochen deutlich an Bedeutung gewinnen wird. Kevin Walsh hat gestern immer wieder betont, US-Wirtschaft solide bis robust, Vollbeschäftigung am Arbeitsmarkt, also sieht alles ganz gut aus und das wird eine entscheidende Frage sein. Steigt im Umfeld der hohen Energiepreise und der jetzt auch steigenden Zinsen die Gefahr, dass Amerikas Wirtschaft eher abkühlt und Kevin Walsh hier ein Bild malt, das zu optimistisch ist. Und jetzt muss man sich nochmal anschauen, was die vielen Unternehmen auf den Investorentagen in den letzten, in dieser Woche insbesondere, so alles erzählt haben. Da muss man schon sagen, dass das Bild insgesamt trotz der vereinzelten Warnungen, die wir sehen, eigentlich ganz gut aussieht. Wir haben unter anderem die Fluggesellschaften Southwest Air, United und American haben gestern alle auf der Morgan Stanley Investment Konferenz gesprochen. Und der Tenor ist durchgehend das Gleiche. Die Nachfrage ist extrem stark. American Airlines spricht davon, dass man das stärkste Nachfrageumfeld sieht seit der Pandemie. Also seit dem Ende der Pandemie quasi, als man dann endlich wieder reisen konnte. Und das gleiche betont United Air, das gleiche sagt Southwest Air. Alle sagen aber auch parallel dazu, dass Klerosin erstmal Gegenwind darstellt auf der Kostenseite. Aber das Nachfrageumfeld ist stark. Union Pacific, der Eisenbahnkonzern... Wettbewerber von Norfolk Southern warnt auch, die Preisentwicklung bei Treibstoff ist exorbitant. Aber die Nachfrage ist stark, weil immer mehr Transportvolumen von der Straße auf die Schiene verlegt wird. Letztendlich gesehen wird der Transport auf der Straße durch die hohen Dieselpreise noch teurer als letztendlich gesehen der Weg auf der Schiene. Und wir haben Goldman Sachs, die sich gestern geäußert haben, da sieht das Umfeld auch ganz gut aus. Capital One sieht auch nach wie vor eine eher gesunde Bonität der Kunden, ganz wichtiges Element. Die Finanzwerte waren gestern auch überwiegend schwach an der Wall Street. American Express hatte ja gemahnt, dass die Billings der Kunden unlängst etwas langsamer wachsen, als man gedacht hatte, aber insgesamt wurden die Aussichten für das Gesamtjahr bestätigt. Also wir sehen bisher noch keine wirklich weitreichenden Zeichen, dass die Konjunktur abkühlt. Im Gegenteil, die meisten Unternehmen haben diese Woche die Aussichten bestätigt oder teils sogar angehoben. Es gibt ein paar Ausnahmen, wir haben die, wie oft haben wir darüber gesprochen, die Konsumgüterwerte, die diskretionären Einzelhändler, also Zeug, das man nicht fürs tägliche Leben braucht, die Hausbauwerte, die haben es schwer, klar, Öl hoch, Energie hoch, Zinsen hoch, Hypothekenzinsen bei 7,19% im 30-jährigen Bereich, das sind die Sektoren, die letztendlich getroffen werden. Und das sehen wir auch bei den Quartalszahlen von Lenar gestern Abend. Wobei die Aktie trotzdem kaum negativ reagiert. Mittlerweile Minus von gerade mal 0,9%. Liegt auch daran, dass das keine Überraschung ist. Schaut man sich mal die Sektoren an. Laut Bespoke Investment gehören die REITs zum Beispiel zu den meist überverkauften Sektoren an der Wall Street. Also das ist bekannt, dass die Branche Schwierigkeiten hat. In Anbetracht der hohen Hypothekenzinsen. Aber wenn die Renditen am langen Ende jetzt anfangen, zurückzulaufen und die Stimmung ist ohnehin schon so schlecht, kann das dem Sektor natürlich trotz der zunächst einmal schlechten Zahlen helfen. Lenar, Luxushäuser bei den meisten Komponenten unter den Erwartungen. Der Ertrag pro Aktie verfehlt, die Auslieferungen verfehlen. 20.840 Häuser wurden ausgeliefert. Es wurden 20.900 Häuser erwartet. Auch die Guidance, die Aussichten bei den Auslieferungen enttäuschen. Wir sehen gleichzeitig Margendruck. Klar, die Hausbaukonzerne müssen bei so großen und hohen Hypotheken Zinsen letztendlich die Preise senken, also Sonderangebote ausrollen, das merkt man bei den Margen. Und die Auftragslage bei Lenar hat sich auch verschlechtert. Also das war kein guter Bericht, aber es war zumindest mal keine wirkliche Überraschung. Und die Aktie zeigt das auch durch eine Reaktion, die sich ziemlich in Grenzen hält. So, Salesforce hatte gestern einen Analystentag und auf diesem Analystentag wurden die Umsatzaussichten für das Fiskaljahr 2030 bestätigt, 63 Milliarden Dollar. Und man geht weiterhin davon aus, dass das organische Wachstum im zweiten Halbjahr des Fiskaljahres 2027 weiter an Dynamik gewinnen wird. Und heute hagelt es Kursaufstufungen ab. Wir haben BMO Capital jetzt mit einem Kursziel von 265 Dollar, Entschuldigung, 285 Dollar, die Citigroup 263 Dollar, Guggenheim 300 Dollar, Canaccord auch 300 Dollar, Stifle 300 Dollar. Also überwiegend positive Kommentare. Man betont bei BMO, man glaubt. Nach dem Dreamforce-Tag gestern steigt das Vertrauen in die Fähigkeit des Managements, die Enterprise-AI-Adoption voranzutreiben. Ken Akkord betont, auch gestern wurden zahlreiche Daten vorgelegt, die zeigen, dass das Wachstum eher an Dynamik gewinnen sollte. Auch JP Morgan sagt, dass das Rerating, die Rerating-These der Aktie verfestigt wird durch das, was man gestern gehört hat. Also Salesforce hat überwiegend positive Kommentare heute nach dem Investorentag gestern. So, Amor Sports, haben wir also mal ein Sportartikelunternehmen, das tatsächlich gute Zahlen meldet. Der Analystentag gestern, man erwartet jetzt ein Umsatzwachstum von 21 Prozent im Fiskaljahr, also im laufenden Fiskalquartal vielmehr. Bisher lagen die Schätzungen bei 19%. Die Margen werden auch am oberen Ende liegen und die 5-Jahres-Prognosen werden auch angehoben. Also eigentlich ganz gut, obwohl parallel dazu zum Beispiel bei Nike heute schon wieder die Erwartungshaltung gesenkt wird. Bei der UBS wird die Aktie immer noch nur mit Halten eingestuft, das Kursziel 42 Dollar. Und man sagt, Umfragen zeigen, dass die globalen Umsatztrends in den letzten drei Monaten weiter an Dynamik verloren haben. Man geht davon aus, dass im ersten Quartal des Fiskaljahres 27 die Ertragsschätzungen um 5 Cent verfehlt werden und dass die Aussichten für das zweite Quartal des Fiskaljahres 27 erneut gesenkt werden. UN-Holding auch im Sneaker- und Modebereich, 43 Dollar Kursziel reduziert bei der Bank of America, da bleibt eine Kaufempfehlung. Da wird der Montag spannend sein, am 21. haben die ihren Investorentag, da wird man also sehr gut hinschauen, wie sich hier die Nachfrage entwickelt. So, jetzt zum Thema AI. Ihr konntet gestern schon sehen, dass das der Sektor ist, der weiterhin besser läuft als erwartet. Wir haben eine schrittweise Erholung auch gestern gesehen, heute vor allen Dingen im Cyber Security Bereich wieder steigende Kursziele auf breiter Front. Der Sektor also, der am meisten profitiert, wenn AI die Dominanz hier weiter zunimmt. Das Broker aus Bernstein schraubt auf breiter Front bei so ziemlich jedem Cyber Security Wert die Kursziele weiter nach oben. Bei CrowdStrike auf 132 Dollar. Wir haben bei Cloudflare jetzt Kursziele von 181 Dollar. Die Kursziele von Fortinet werden ebenfalls angehoben. Bei Okta sieht man jetzt ein Kursziel von 174 Dollar. Fortinet 145 Dollar, Zscaler schraubt man auch die Kursziele auf 298 Dollar hoch und bei, Palo Alto auf 351 Dollar, also der gesamte Cyber Security Bereich, der diese Woche auch schon extrem gut gelaufen ist, könnte die Kursgewinne heute letztendlich ausbauen. Werfen wir zum Schluss nochmal ein Thema auf die anderen Headlines im AI-Bereich. Da gibt es in der Tat weitere Stimmen, die nicht alle bullisch sind. Der Börsengang von Holtec, das ist ein Atomkraftunternehmen. Der Börsengang ist verschoben worden und zwar aus Bedenken, dass die Wirtschaft abkühlen könne. Investorenbedenken hätten hier zugenommen und insbesondere im AI-Sektor. Die Stimmung habe sich hier unlängst, gerade im Bereich der Data Center, in den letzten Wochen merklich abgekühlt. So und da taucht jetzt die Frage auf, ist das jetzt ein unternehmensspezifisches Problem, dass dieser Börsengang verschoben werden muss? OpenAI wird ja dieses Jahr auch nicht mehr an die Börse gehen, das ist auf nächstes Jahr verschoben. Anthropic soll noch an die Börse gehen, das wird auf jeden Fall jetzt auch zunehmend an Bedeutung gewinnen, diese Frage. Ob es sich hier um ein firmenspezifisches Problem handelt oder ob eben andere. IPOs, SB Energy soll ja auch noch an die Börse gehen, ob wir das dort auch sehen könnten. Das Wall Street Journal hat wieder einen Bericht, dass die Stimmung im Weißen Haus, was Regulierung von AI betrifft, bei weitem nicht so optimistisch ist, wie Donald Trump tut. Die Republikaner werden auch zunehmend wachsam, was Regulierung in diesem Sektor betrifft und wie die Financial Times berichtet, gab es bei OpenAI wieder einen neuen Vorfall. Es gäbe bedenkliches Verhalten bei AI-Modellen vor. Und man hat jetzt ein neues Framework hervorgerufen oder geschaffen, um solche Vorfälle besser überwachen zu können und weiter verfolgen zu können. Also die Bedenken nehmen hier weiter zu. Ansonsten nimmt der Widerstand gegen Datacenter auch zu. Wir haben in Virginia, und vielleicht kurz mal zur Erklärung, der Bundesstaat Virginia hat die weltweit höchste Konzentration an Data Center. Und jetzt hat man Pläne vorgestellt, weitere neue Bauanträge für Data Center zumindest auf Sicht der nächsten zwölf Monate erstmal auf Eis zu legen. Das sind die negativen Entwicklungen in dem Sektor. Positiv, der Vorstand von Arm betont, er ist zuversichtlicher denn je. Dass die Data Center Umsätze ihre Ziele von zwei Milliarden Dollar in Kürze erreichen werden. Das wurde das erste Mal bei den letzten Quartalszahlen in Aussicht gestellt und... Broadcom und Google haben jetzt einen 22 Milliarden Dollar Kredit von zehn Banken erhalten, um das neue Blackstone-Google-Venture-Crux-AI, zu finanzieren und die Käufe von TPU-Chips. Das müsste Google und Broadcom heute mit in die Karten spielen. Auch Global Foundries ist bullish. Man überlegt, eine massive Chip-Produktion in Japan aufzubauen und Huawei äußert sich auch optimistisch zu der neuesten AI-Technologie und der Nachfrageentwicklung. Nebius wird heute auch stark im Plus eröffnen, weil Nebius die Preise anheben wird für On-Demand-Nachfrage, also für On-Demand-Chips. So, ansonsten haben wir Boeing gestern starker Unterdruck gehabt, das hängt auch zusammen mit der Investorenkonferenz, bei Morgan Stanley, da hat das Management gesprochen, gestern Nachmittag starker Gegenwind und schlechtes Timing, natürlich ausgerechnet an dem Tag der Notenbank-Zinsanhebung signalisiert das Unternehmen, dass. Der Ausbau der Produktion für die 737 etwas hakliger verläuft, als man dachte, wegen Lieferprobleme bei den Flügeln, das werde man behebeln. behebeln. Beheben, man arbeitet dran, aber die Nachricht hat letztendlich gesehen den Kurs runtergezogen. Man betont also, dass die Chance, dass der verfügbare Cashflow im Jahr 2026 höher ausfallen wird als erwartet. Die Chance habe nachgelassen. Im Fiskaljahr 2027 wird der verfügbare Cashflow dann wieder wachsen. So, guys, das war es dann mal wieder. Wir haben ansonsten heute nicht so wahnsinnig wichtige Nachrichten. Wir haben heute noch die Analystentage von HubSpot und Intuit. Um 10 Uhr und 11 Uhr meiner Zeit, also 16 und 17 Uhr eurer Zeit. Und heute Nacht dürfte Japans Notenbank die Zinsen auch anheben. Ansonsten aufs Invest- und Toren-Tagen heute Lockheed Martin, Ford, Northrop Grumman, Skyworks und Otis. Also diese Werte könnten durchaus sagen, der CEO ist dort mit bewegt werden. So, Generac habe ich vergessen, das muss ich noch erwähnen. Über 30% Kurs-Explosion heute nach einem Deal mit Amazon und Amazon hat auch. Warrants erhalten, Optionsscheine, die gewandelt werden können in Aktien von Generac. Dass der Auftrag, die Kooperation mit Amazon könnte ein Auftragsvolumen von bis zu 8 Milliarden Dollar entschlüsseln für den Hersteller von Stromgeneratoren. Kernakkord hebt das Kursziel auf 375 Dollar an. So, jetzt haben wir aber wirklich alles abgedeckt. Bis dann, bis heute Abend und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keiner Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.