Heute ist Montag, der 21. September. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Ja, die Nachrichtenlage übers Wochenende, sowohl zum KI-Universum wie auch zur geopolitischen Lage der Nahen Osten, der Konflikt zwischen insbesondere den Houthis und Saudi-Arabien und dann auch noch zwischen der Ukraine und Russland, das sah so gar nicht gut aus. Es sah vor allem nach Gegenwind aus für die Wall Street. Stattdessen geht es an der Wall Street bergauf angeführt. Durch die KI-Werte. Wir haben hier Marvell mit steigenden Kurszielen. Wir hoffen auf die Meta-Connect-Konferenz Mittwochabend. Positive Nachrichten auch hier. Mark Zuckerberg wird um 19 Uhr New Yorker Zeit eine Rede halten. Und wir sehen sinkende Ölpreise und jawohl, die Renditen der Staatsanleihen laufen zurück in der Hoffnung, dass die UN-Generalversammlung in dieser Woche, soll vermutlich ein Treffen geben zwischen Donald Trump, dem Präsidenten des Iran und den Golfstaaten. Die Hoffnung also wächst, dass es hier eine gewisse Annäherung gibt. Und das Treffen zwischen Xi und Donald Trump, auch das wird natürlich vor allem, erstmal gute Nachrichten generieren. Großer Durchbruch ist nicht zu erwarten, aber vermutlich wird man sich stückweit entgegenkommen. Also insgesamt müsste die Nachrichtenlage in dieser Woche eigentlich dem Aktienmarkt in die Karte spielen. So Guys, ich grüße euch nicht von der Wall Street, sondern aus der wunderschönen, Stadt Neuss mit Blick auf den Rhein und mit steigenden Aktienkursen. Ich hoffe mal, dass die Verbindung heute hier gut genug ist. Das ist ja in Hotels nie so richtig garantiert, aber immerhin bin ich trotz Verspätung der Bahn noch pünktlich angekommen, um hier live zu gehen. Nochmal zur Erinnerung, ich bin diese Woche auf Tour, heute Abend in Neuss mit einer Veranstaltung. Ich bin dann noch in Kassel und in einigen Tagen noch in der Nähe von Frankfurt. Das bedeutet, dass neben der Opening Bell die Closing Bell in dieser Woche leider ausfallen wird. Wir haben dann ab Anfang Dezember unser neues Studio in München und werden dann dort, auch wenn ich unterwegs bin, die Closing Bell immer wieder regelmäßig aufnehmen. So, aber damit kommen wir mal zum Thema. Wir sehen also freundliche Kurse, obwohl die Nachrichtenlage am Wochenende ja wirklich eher Bauchschmerzen bereitet. Wenn man sich Freitagabend die Nachrichtenlage im AI-Sektor mal anschaut, Anthropic verschiebt den Börsengang ein paar Wochen. Dann Kritik in den Medien. Die jährlich wiederkehrenden Umsätze bei Anthropic sind doch nicht genau so, wie man sich das vorgestellt hat. Wir haben negative Berichte zu Oracle in der Financial Times. Und trotzdem ziehen die AI-Werte weiter an mit einigen Highlights in dieser Woche. Wir haben Mittwochabend die Meta-Connect. Da wird dann auch Mark Zuckerberg seine Rede halten mit sehr viel Optimismus im Vorfeld. Und weiter steigenden Kurszielen. Wir haben heute Morgen einmal Wells Fargo, die das Kursziel jetzt auf 796 Dollar hochschrauben. Man bleibt bei Übergewichten und betont, dass die. Meta Connect letztendlich das Momentum in Sachen AI bestätigen dürfte. Meta Muse, der Assistant, der vorgestellt wurde, der AI-Agent, da wird es dann auch mehr Details geben, also weiter steigende Kursziele hier. Also Meta kann zulegen, Marvell hat auch wieder positive Analystenkommentare von Morgan Stanley, aber da gehe ich gleich nochmal drauf ein. Also nochmal, wir haben zwei Ebenen, die KI-Rallye, die sich trotz der Nachrichtenlage am Freitagabend fortsetzt Und parallel dazu, und ich habe die Nachrichten vermutlich, auch verfolgt übers Wochenende, die Situation im Nahen Osten hat sich weiter zugespitzt. Insbesondere auch der Konflikt zwischen den Houthis und Saudi-Arabien. Trotzdem sinken aber die Ölpreise. Brand und WTI sind beide rückläufig und gleichzeitig sinken damit im Schlepptau auf die Renditen der langlaufenden US-Staatsanleihen. Das hat sehr viel mit Hoffnung zu tun. Wir haben ja diese Woche die UN-Generalversammlung, das Treffen vermutlich auch zwischen dem Präsidenten des Iran und Donald Trump. Da wäre ich wirklich gerne mal die Flieger an der Wand. Und wir haben das Treffen zwischen Xi und Trump. Auch hier hofft man, dass man sich zumindest stückweit bei einigen Zöllen entgegenkommt. Und natürlich werden die Bilder nach außen alle toll aussehen. Man mag sich und schau mal hier und Amerika. Und jetzt kriegt Trump dann auch seinen Triumphbogen, den er haben wollte. Also der wird zwar nicht rechtzeitig fertig sein, aber da werden die USA sicherlich eine schöne Show machen, um letztendlich gesehen und die Schlagzeilen werden dementsprechend natürlich auch eher optimistisch sein. Also sehr viel Optimismus, Generalversammlung United Nations und dann eben Treffen Xi und Trump. Sehr viele Schlagzeilen, dass Pakistan und China zunehmend Druck ausüben auf die Houthis, um hier letztendlich gesehen zurückzurudern. Und last but not least haben wir dann eben am Mittwochabend noch die Rede von Zuckerbaby, also Mark Zuckerberg von Meta, der auch dementsprechend für Stimmung sorgen sollte. So und jetzt tauchen wir mal im Detail ein in die Nachrichten, schauen wir uns mal die Meldungslage im Nahosten an. Wie gesagt, Reuters betont also viel Hoffnung, dass im Vorfeld der US-Generalversammlung in New York und man hofft eben, dass die Spannungen hier leicht nachlesen. Und eins muss man sagen, ich habe darüber die letzten Tage oft gesprochen, gerade weil wir jeden Tag über neue Angriffe berichten und sprechen und mit Sorge auf die Energiemärkte und insbesondere auf diese schauen. Wird ein Funken Hoffnung ausreichen. Um letztendlich die Preise auch stärker wieder zurückzuziehen. Und wir haben heute aktuell keine wirklichen Nachrichten, die eigentlich argumentieren, warum jetzt Öl heute sinkt. Aber es tut es eben, wie gesagt, rein aus Hoffnung auf das Treffen. Wir haben ansonsten einen Bericht in der New York Times. Donald Trump hat mal wieder sehr nervösen Finger gehabt am Sonntag und hat in letzter Minute erneute Angriffe. Und zwar dieses Mal oder erstmals Angriffe auf die Houthis zurückgepfiffen. Und zwar in letzter Minute, das schreibt die New York Times. Und es gebe intern sehr viel Gegenwind, Saudi-Arabien gegen die Houthis zu unterstützen. Man hat schon genug Probleme verursacht durch den Konflikt mit dem Iran. Saudi-Arabien ist ein Verbündeter der Vereinigten Staaten. Ob das jetzt stimmt, dass Donald Trump angreifen wollte und dann seinen nervösen Finger noch mal rechtzeitig zurückgezogen hat, das werden wir natürlich nie erfahren. Aber das sind alles Gesten im Vorfeld des Treffens der Generalversammlung nach dem Motto, guck mal, hier ist der Finger und ich könnte ja jederzeit draufdrücken, aber jetzt ruder ich erst mal zurück. Let's make a deal, ich kenne ja die Sprüche. Ansonsten haben wir CNN, Wall Street Journal und die New York Times die alle sagen, dass die Houthis den Druck dramatisch ausweiten vor allen Dingen auf Saudi-Arabien, Und dass dieser Iran-Konflikt zunehmend mit jeder Meldung in etwas mutiert, was das Pentagon nicht so einfach einfangen kann. Und wir haben auch Meldungen. Vom Pentagon, die sagen, dass mehr Öl durch die Straße von Hormuz fließt als gedacht. Das ist auf dem höchsten Niveau seit sechs Monaten. Ich meine, das Dumme ist natürlich, dass es Satelliten gibt und Satellitendienste, die nichts anderes machen als messen, wie viele Tanker gehen denn nun tatsächlich durch die Straße von Hormuz. Und das widerspricht dann stückweit eben doch dessen, was das Pentagon hier unterm Strich erzählt. Finanzminister Bessent hat auch betont, dass in spätestens zwei Jahren die Straße von Hormuz nicht mehr entscheidend sei, wenn man andere Alternativen gefunden hat. Da meldet sich der Energieminister von Katar zu Worten, sagt also, dem sei bei weitem nicht. So in anderen Worten, man widerspricht der Finanzminister Bessent. Ja, ansonsten Ukraine und Russland spitzt sich auch weiter zu. Ihr habt die Angriffe selber gesehen, auch wieder auf eine Raffinerie in Russland. Und gleichzeitig schreibt die Washington Post, dass man immer mehr Provokationen sieht seitens Russlands. Einmal weit über die Ukraine hinausgehend und dass es den Anschein gibt, Putin wolle eskalieren. Und möglicherweise auch gegenüber NATO-Staaten. Donald Trump hat ja noch betont letzte Woche, also Putin wird das nicht machen. Und deshalb können wir auch darauf vertrauen. Ja, also, aber lassen wir das Thema mal außen vor. Nochmal aus Sicht der Wall Street. Wir reden immer über was, wenn dann Szenarien. Also wenn dann passiert, dann müsste das und das passieren. Wer lange Börse macht, der weiß, dass es eben oftmals nicht so läuft, weil zu guter Letzt eben die psychologische Komponente, die Angstkomponente, dominiert. Und wir haben noch mal zur Erinnerung bei den letzten 13. Größeren Rückläufen immer auch sehr schnelle v-förmige Erholungen gesehen. Und aktuell sind wir ja noch nicht wirklich deutlich zurückgelaufen auf Index-Ebene, weil die Sektoren, die den Markt hochhalten, der Tech-Sektor nach wie vor ganz gut läuft. So, jetzt kommen wir nochmal zu China. Wir haben das Treffen zwischen Xi und Trump in dieser Woche und wir haben Berichte, dass Zölle auf rund 30 Milliarden Dollar. An Gütern reduziert werden dürfte. Es gibt wohl auch Diskussionen, dass Peking Zölle auf US-LNG-Gas reduzieren könnte. Am Rande bemerkt, das ist für die USA, also man könnte ja meinen, die Amerikaner haben doch genügend Raffinerien, auch das ist jetzt nicht Erdgas, sondern das Thema Raffinerien, die können doch einfach mehr produzieren und das dann exportieren. Das ist bei weitem nicht so. Man sollte nicht unterschätzen, die US-Raffinerien sind zu 97 Prozent ausgelastet. Insofern können die im Prinzip an den Engpässen bei Diesel nicht wirklich viel ändern. So, es gab in den letzten Tagen vor allen Dingen auf Social Media immer wieder Berichte, Fragen um den Gesundheitszustand von Xi, nachdem er ein Dinner bei dem BRIC Summit, also der BRIC-Staaten, nicht teilgenommen hat. China hat aber trotzdem bestätigt an diesem Montag, dass Xi und der Staatsbesuch auf Kurs bleibt für diese Woche. Das scheint also zunächst einmal nichts weiteres zu sein als Social Media Lärm. Es gab Spekulationen möglicherweise eines Infarktes, eines Schlaganfalls, aber diese Berichte haben sich zunächst einmal nicht wirklich bestätigt. So, jetzt kommen wir zum Tech-Sektor und da gibt es zum einen wieder Meldungen, habt ihr wahrscheinlich schon mitbekommen. Gemini hat auch im Mai. Angriffe gestartet, die nicht geplant waren. Man hat andere Unternehmen quasi gehackt während eines Cyber Security Tests. Das berichtet das Wall Street Journal. Also Gemini bleibt da letztendlich gesehen auch nicht außen vor. Meldungen zu OpenAI und Anthropic hatten wir die letzten Tage viele. Und darüber hinausgehend aber, wenn man jetzt mal den Lärm und die Sicherheit ausblendet, die eigentliche fundamentale Nachrichtenlage war am Freitagabend nicht unbedingt rosig. Wir hatten einen Bericht in der New York Times, dass Anthropic den Börsengang zwar weiter vermarktet. Wir haben, man spricht aber von wiederkehrenden Umsätzen in diesem Jahr von knapp über 100 Milliarden. Das ist eigentlich ein bisschen weniger als erwartet. Und die New York Times schreibt, der Börsenkang könnte frühestens im November stattfinden. Naja, bisher hieß es ja eigentlich Oktober. Dann kam das Wall Street Journal auch wenige Stunden später mit einer Story am späten Freitagabend raus und da wurde dann ebenfalls dieses Narrativ bestätigt. Also auch da heißt es jetzt, der Börsengang von Anthropic wird wohl erst im November stattfinden und auch das Wall Street Journal schreibt wiederkehrenden Umsätze in diesem Jahr eher bei um die 100 Milliarden und die Wall Street hatte eher mit 110 Milliarden gerechnet. Also nochmal, es hat keinen großen bremsenden Effekt zu guter Letzt auf die AI-Rallye, die wir heute sehen. Zumal letztendlich das Wachstum immer noch sehr ausgeprägt ist. Wir haben genauso gut Meldungen in der New York Times, dass Anthropic nach wie vor plant, die Rechenkapazität von 5 Gigawatt in diesem Jahr, also bis Jahresende, im kommenden Jahr bis Ende 2027 zu verdoppeln auf 10 Gigawatt. Gleichzeitig haben wir erneut Medienbericht, das ist eigentlich auch nichts Neues in der Financial Times, dass OpenAI zwischen 2026 und 2030 mit. Rund 280 Milliarden Dollar negativen verfügbaren Cashflow rechnet. Ich meine, dass OpenAI hier der Cash-Burner aller Zeiten ist, das ist sicherlich bedenklich, aber man kann den Spieß natürlich auch umdrehen, dass, solange wir keine Zeichen sehen, dass das verlangsamt, natürlich auch die Nachfrage im AI-Infrastrukturbereich anhaltend hoch bleibt. Problematisch wäre, wenn auf einmal Anthropic oder OpenAI anfangen würden, auf die Bremse zu treten. Das sehen wir aktuell aber noch nicht. Wir haben auch eine Story in der Financial Times zu Oracle. Auch hier muss man sagen, ist die Story eigentlich nichts unbedingt Neues. Man betont nochmals, dass die Anleihen, die Oracle ausgegeben hat, relativ schlecht performen und dass es Risiken gibt im Zusammenhang mit dem geplanten Mega-Data-Center in New Mexico. Die Bemühungen quasi Oracle-Anleihen, die in Verbindung mit diesem Project Jupiter steht, quasi off zu loaden, also zu verkaufen an Investoren, gestaltet sich schwieriger als erwartet. Aber auch hier, wie gesagt, muss man sagen, dass die Credit Spreads bei Oracle durch die Decke schießen, sehen wir seit langer Zeit. Damit ist das Problem nicht behoben, aber ich würde mal sagen, es ist im Grunde genommen keine wirkliche Neuigkeit. Es ist bedenklich, es ist sicherlich bedenklich, aber es ist eben nichts wirklich Neues. Und wir sehen eben noch keine Abkühlung auf der Wachstumsseite. Wir haben zudem Meldungen von dem CEO von Acer. Da bin ich sehr gespannt, wie Micron reagiert und andere Memory-Werte. Der CEO von Acer betont, dass das Angebot an chinesischem Memory sich. Die Engpässe bei Memory insgesamt lindert. Also einfach gesagt, das Angebot von chinesischen Anbietern nimmt deutlich zu. CXMT hat am Sonntag bekannt gegeben, dass man jetzt die nächste Generation in Masse jetzt produziert. Da fängt man jetzt letztendlich an und das könnte Druck auf Samsung, SK Hynix und Micron ausüben. Also mal schauen, wie die Aktien heute insgesamt an der Wall Street performen werden. Ansonsten ist die Nachrichtenlage relativ dünn, abgesehen vom Tech-Sektor. Wir haben Berichte im Wall Street Journal zu Disney. Da gab es ja immer wieder Bedenken, die Erlebnisparks sehen Gegenwind. Das ist eine teure Angelegenheit. Wer Kinder hat und da schon mal war, der weiß, wie teuer die Eintrittskarten bei Disney geworden sind. Aber das Wall Street Journal schreibt, Die Erlebnisparks bei Disney laufen besser als beim Wettbewerb. Universal bei Comcast hatte eher Schwierigkeiten. Umso größer war die Überraschung, dass Disney ganz gut performt. Aber das hängt damit zusammen, dass man quasi Paket-Deals macht und teilweise Sonderangebote ausgibt. So, was haben wir ansonsten? Machen wir nochmal ganz kurz einen Wochenausblick, bevor ich mir die Analystenkommentare anschaue. Wir haben in dieser Woche heute erstmal, ja eigentlich nichts wirklich Dramatisches, kann man vernachlässigen. Das wird sich dann ändern, vor allem in der zweiten Wochenhälfte. Wir haben am Mittwoch den US Flash PMI, also der Einkaufsmanager-Index für den September. Das wird wichtig sein für die Wall-Street-September-Daten. Wir haben dann zwischen dem 22., also ab morgen und dem 28. die Generalversammlung der United Nations. Wir haben Mittwochabend die Rede von Mark Zuckerberg ab 19 Uhr meiner Zeit. New Yorker Zeit, wenn ich jetzt nicht in Neues, wäre noches Neues auf der gleichen Zeitachse wie ihr. Also um 1 Uhr morgens in der Nacht quasi vom Mittwoch auf den Donnerstag. Und bei den Ergebnissen wird es diese Woche ein bisschen ruhig. Wir haben AutoZone am Dienstag. Da haben wir heute sehr negative Analystenkommentare. Wir haben am Mittwoch General Mills und Paychecks. Und dann am Donnerstagmorgen DR Horton im Immobiliensektor. Da wissen wir auch schon seit den Zahlen von Lenar. Und auch das wird niemanden überraschen, dass der Gegenwind hier zunimmt. Aber die Bauwerte profitieren jetzt von den rückläufigen Renditen der langlaufenden Staatsanleihen. Und Donnerstagabend haben wir die Zahlen von Costco, die sicherlich für den einen oder anderen ja auch noch interessant sind. Analysten-Kommentare sind heute auch relativ dünn, aber machen wir mit AutoNation mal weiter. Nicht für Wechsel mit AutoZone. Das Kursziel wird hier gesenkt auf 255 Dollar. Die Kommentare des Managements waren unlängst eher negativ und man hat für das dritte Quartal und 2026 schwächere Absatzzahlen von Neufahrzeugen in Aussicht gestellt, wie auch Margendruck. Die Citigroup senkt das Kursziel auf 255. Siena mit sehr vielen positiven Kommentaren, Evercore ISI hebt das Kursziel heute kräftig an auf 550 Dollar und man geht davon aus, dass das Wachstum von über 30% auf der Umsatzseite und über 35% beim Ertrag pro Aktie, dass dieses Wachstum. Kontinuierlich bis ins Fiskaljahr 2029 anhalten dürfte. Also sehr langfristig positive Aussichten. Marvell Morgan Stanley geht wie gesagt davon aus, dass am Analystentag, am Investorentag, am 6. Oktober die Umsatzziele bis ins Jahr 2030 angehoben werden. Vor allen Dingen dank der Zusammenarbeit mit Google. Roblox bei Morgan Stanley hat letztendlich eine neutrale Einstufung, also keine große Kaufempfehlung, obwohl wir in den letzten Tagen bei Roblox auch sehr viele positive Kommentare hatten. SAP wird bei der Bank of America zum Kauf empfohlen mit einem Kursziel von 226 Euro. Und T-Mobile, die Aktie ist ja ziemlich schwach gewesen letzte Woche, JP Morgan senkt das Kursziel auf 260 Dollar. Im Vorfeld der Quartalszahlen, die gemeldet werden, die Anzahl der Netto-Neugewinnungen an Mobilfunkkunden werden zwar gehalten, aber auch die Anzahl der Kurszahlen. Aber die Mobilfunk-Service-Umsätze könnten hier ein Stück weit enttäuschen. So, ganz zum Schluss, bevor ich hier ein Wrap mache, Börser hat gerade aufgemacht. Vielleicht nochmal ein, zwei Gedanken. Citadel Securities hatte Ende August ja gemahnt, also normalerweise September, sehen wir weniger Aktivitäten von Mutual Funds, von Privatanlegern, weniger beide Dip-Aktivitäten von Privatanlegern. Wir sehen mit der Berichtssaison, die naht, auch letztendlich wird das Fenster der Aktienrückkäufe immer enger und läuft dann Anfang Oktober quasi auf die Nulllinie raus, mit der meisten Programme geschlossen. Und Citadel hat damit ganz gut gelegen bisher in diesem Monat, auch wenn sich wie gesagt die Index-Ebene gehalten hat. Sehr viele Sektoren haben relativ stark korrigiert. Die zweite Septemberhälfte ist saisonal normalerweise auch noch eher schwach, sogar schwächer eigentlich als die erste Monatshälfte. Nur ist der Punkt, wenn Citadel unter anderem sagt, also saisonal im zweiten Septemberhälfte besonders schwach, aber Oktober, November, Dezember normalerweise sehr stark. Wir haben die Rückkehr der Privatanleger, die dann auch wieder Dips kaufen im Oktober. Wir haben die Rückkehr der Aktienrückkäufe. Ab Mitte Oktober öffnet sich das Fenster wieder. Und vor allem haben wir dann auch den Beginn der Berichtssaison. Und Citadè sagt, na ja, es werden 33% Ertragswachstum erwartet für den S&P 500. Das ist eine ordentliche Hausnummer. Und deshalb bleibt man insgesamt recht bullisch. Übrigens, und damit möchte ich Schluss machen, Wenn die Demokraten auf Breite davon siegen sollten, also Mehrheit im Senat und Repräsentantenhaus am 3. November, glaubt man nicht, dass das bullisch ist für die Märkte. Die meisten gehen davon aus, dass dieses Szenario eher bearish ist für die Märkte, weil zu guter Letzt das Thema Regulierung, das Thema Steueranhebung stärker in den Vordergrund rückt. In einem solchen Szenario hätte letztendlich gesehen die internationalen Börsen vermutlich bessere Karten als die Wall Street. Und deshalb, also ein Sweep der Demokraten wäre letztendlich gesehen nicht unbedingt im Interesse der Wall Street. Das sagen zumindest die großen Häuser. So, also jetzt mache ich mal Schluss an der Stelle und freue mich auf eine spannende Woche mit tollen Begegnungen. Und einer näheren Beleuchtung der Märkte. Am Freitag haben wir ein Gespräch, habe ich ein Interview mit Prof. Dr. Major, da freue ich mich auch schon drauf zum Thema globale Geopolitik, Sicherheit und da bin ich mal gespannt, wie das letztendlich verlaufen wird. Und in Deutschland habe ich gestern schwer gestaunt über den Wahlausgang. Wahnsinn, die CDU gar nicht mehr mit dabei. Ja, mein lieber Herr Merz, deshalb die letzten Worte frage ich nochmal an Sie. Jetzt bin ich in Amerika und bin, also gut, wir haben Donald Trump, dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen. Aber Herr Merz hat jetzt ja eigentlich nicht mehr wirklich viel zu verlieren. Und also er will ja bleiben, das halte ich auch für gut und auch für richtig. Aber in der Konsequenz muss er jetzt tatsächlich Rückgrat zeigen. Er hat wenig zu verlieren. Was hat er jetzt noch zu verlieren? Im Prinzip müsste er Vollgas geben und im Zweifel die Koalition, naja, im Zweifel als quasi Minderheitsregierung, aber mal schauen, wie es wird. Ich überlasse euch die politische Debatte. Ich wünsche euch auf jeden Fall einen guten Handelstag. Wir sehen uns morgen wieder mit der Opening Bell. Nicht vergessen. Jetzt, wenn ich auf Tour bin, weil ich dann zunächst dann auch auf der Bühne stehe, keine Closing-Bälle in dieser Woche und ab Dezember mit der Eröffnung der Studios in München, dann geben wir wieder Vollgas und dann sind wir auch personell wieder, absolut anders aufgestellt, gestärkt und gehen dann wieder voran. Also in diesem Sinne, euch einen guten Handelstag, bis dann und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keiner Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.