Heute ist Mittwoch, der 23. September. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt ein bisschen später als sonst. Die Wirtschaftsdaten in den USA sind für den Aktienmarkt zu stark ausgefallen. Wir sehen den stärksten Anstieg der Geschäftsaktivitäten in fast zehn Jahren, wenn man die Covid-Phase rausnimmt. Und gleichzeitig ziehen die Inflationsrisiken an die Renditen der Staatsanleihen, also steigen. Der Ölpreis zieht ebenfalls leicht an und wir sehen entsprechend Gegenwind am amerikanischen Aktienmarkt, im Dow Jones und auch im Nasdaq. Und was Meta betrifft, warten wir auf die Rede von Mark Zuckerberg auf der Meta Connect heute Abend um 19 Uhr New Yorker Zeit. Seit 1 Uhr morgens eurer Zeit. Optimismus nimmt hier weiter zu. Wir haben erneut steigende Kursziele bei einigen Analysten, vor allen Dingen im Zusammenhang mit dem persönlichen AI-Agent News. Die Konsumgüterwerte, McDonalds nach dem Analystentag unter Abgabedruck, die Reisegesellschaften auch unter Druck und hier vor allen Dingen wegen der steigenden Energiepreise. So guys, better late than never. Es ist zwar nicht mehr die Opening Bell, sondern eher die frühe Abendbell. Aber werfen wir einen Blick auf den amerikanischen Aktienmarkt. Wir haben heute sehr, sehr starke Wirtschaftsdaten. Der Flash-BMI für den September, der Einkaufsmanager-Index also, ist deutlich stärker ausgefallen, als die Wall Street erwartet hatte. Der Index lag bei 58,4, die Erwartungen der Wall Street lagen bei 55,3. Alles über 50 signalisiert zunehmendes Wachstum. Und diese Daten lagen nicht nur leicht über den Erwartungen des Marktes. Wenn man sich die Kommentare von S&P mal anschaut, die diesen Indikator veröffentlichen, dann spricht man von der stärksten Verbesserung der Geschäftsaktivitäten seit dem Jahr 2015. Ausgenommen ist die Phase nach der Öffnung der Wirtschaft, nach dem Lockdown. Also das Wachstum, die Geschäftsaktivitäten haben erheblich zugenommen. Das treibt jetzt die Renditen der US-Staatsanleihen weiter nach oben. Zumal, wenn man sich jetzt die Details anschaut, nicht nur die Geschäftsaktivitäten deutlich an Dynamik gewonnen haben. Der Inflationsdruck hat ebenfalls an Dynamik gewonnen. Man spricht von den größten Angebotsengpässen der letzten 20 Jahre, exklusive der Covid-Ära. Der Inflationsdruck habe zugenommen und sei jetzt auf dem höchsten Niveau seit Oktober 2022. Also die Inflation sorgen nebenan der Wall Street dementsprechend zu. Wir haben seit gestern auch einige US-Notenbanker, die sich zur Zinspolitik geäußert haben und heute der Chef der Notenbank von Richmond und der Chef der Notenbank, von Boston. Und beide haben Warnungen ausgesprochen. Man betont, dass das Wachstum sehr widerstandsfähig sei und dass die Risiken für die Inflation dementsprechend zugenommen haben. Dementsprechend sei eine möglichere weitere Zinsanhebung angebracht. Und wir hatten diese Woche bereits eine ganze Reihe von US-Notenbankern, die betonen, dass die Wirtschaft zu stark ist, die Inflationsrisiken dominieren, weitere Zinsanhebungen drohen könnten. Jetzt kommt erschwerend hinzu, dass wir an diesem Donnerstag ein ganzes Geschwader an US-Notenbanker haben, die sich zu Wort melden werden. Notenbanker Barkin, Hammack, Notenbanker Paulson und Notenbanker Williams von der sehr wichtigen Notenbank von New York. Und wenn der Tonfall ähnlich ausfallen wird wie die jüngsten Kommentare aus den Reihen der US-Notenbank, dann dürften wohl die Ängste weiteren Zinsanhebungen an der Wall Street eher weiter zunehmen. Die Renditen im 10-jährigen Bereich sind jetzt gegen 11.30 Uhr unserer Zeit hier, Entschuldigung, 11.30 Uhr New Yorker Zeit, 5.20 Uhr unserer Zeit hier. Wie gesagt, 5,9 Prozent, 5,7 Prozent im 10-jährigen Bereich und das wirkt dementsprechend den amerikanischen Aktienmarkt ab mit dem Nasdaq und dem Dow Jones auf der Verliererseite. Unabhängig von den Wirtschaftsdaten hatten wir heute nun auch die Rede von Irans Präsident vor der UN-Vollversammlung. Die Rede war natürlich auch sehr scharf. Man betont, dass der Iran als Terrorstaat dargestellt wird. Dabei sei es der Iran gewesen, dem man Terrorismus zugefügt hätte. Das klingt also nicht wirklich nach einer Annäherung zwischen beiden Seiten. Gestern Nachmittag hatte Donald Trump noch betont, wie es eben so ist bei Donald Trump, dass die Gespräche der Delegation, des Iran mit Vertretern der Vereinigten Staaten sehr produktiv gewesen seien. Und dass die Gespräche sehr gut gelaufen seien. Also es wird wieder ein Bild gemalt, das wesentlich optimistischer klingt als die Schlagzeilen, die wir jetzt in der Zwischenzeit bekommen haben. Insofern haben wir also nicht nur Renditen bei Staatsanleihen, die steigen infolge der Wirtschaftsdaten, sondern eben auch infolge eines, wenn auch sehr leichten Anstiegs bei den Ölpreisen. Was haben wir unter Abgabedruck? Wir haben unter anderem die Reisegesellschaften unter Abgabedruck, steigende Ölpreise. Wir haben auch im Restaurant im Einzelhandelsbereich Abgabedruck. McDonalds hatte heute den Analystentag. Hier hat man unter anderem die erwarteten verfügbaren Cashflow-Ziele ins Jahr 2030 hineingehend leicht reduziert, obwohl man gleichzeitig die erwarteten Margen für 2030 angehoben hat. Ändert aber nichts daran, die Aktie ist stärker unter Abgabedruck für McDonalds, ein Minus etwa 4% im frühen New Yorker Handel. Ja, ansonsten der Tech-Sektor heute auch mal Gewinnmitnahmen. Wir haben aber, was Metas Muse betrifft, anhaltend gute Nachrichten, sehr viele Schlagzeilen erneut und die Aktie kann sich von dem insgesamt schwächeren Trend an der Wall Street abkoppeln. Ich fange mal mit den Analysten-Kommentaren an. Wir haben die KeyBank, die heute das Kursziel für Meta auf 900 Dollar nach oben schraubt. Man bleibt bei einer Kaufempfehlung und man betont, dass das Momentum, also die Nachfrage nach Muse, der Launch war um den 8. September, dass das die Stimmung insgesamt zu Consumer AI, also KI für. Endverbraucher, deutlich aufgebessert hat und dass jetzt die Zuversicht steigt. Meta hat diverse Kanäle, um durch AI Umsatzwachstum zu generieren und ähnlich optimistische Kommentare heute auch von dem Brokerhaus Cantor Fitzgerald. Hier wird das Kursziel auch angehoben auf 860 Dollar. Auch hier heißt es, Meta sei jetzt gut positioniert, einer der führenden Konzerne zu sein, von diesem Trend zu profitieren. Die Aktie also auch hier erneut auf den Empfehlungslisten. Das sind jetzt nur die Analysten-Kommentare. Wenn man sich ansonsten noch die anderweitigen Schlagzeilen anhört, The Information zum Beispiel hat sich auch zu Wort gemeldet und betont, dass etwa die, Eine Woche nach dem Launch bereits über 500.000 Personen den. Personal-AI-Assistenten von Meta ausprobiert, haben darunter unter anderem auch 250.000 täglich aktive Nutzer. Wir haben außerdem die Meldung, dass nun PayPal, nachdem Shopify gestern die Tore geöffnet hat, Muse kann dort also eigenständig Käufe abwickeln. Nun folgt PayPal in den Fußstapfen von Shopify. Auch hier heißt es, man erlaubt, dass Muse bei den Merchandise-Partnern von PayPal Produkte erwerben und selbstständig abwickeln kann. Expedia, das Reiseunternehmen, Online-Reisedienst. Auch hier erlaubt man jetzt, dass Muse eigenständig Reisen buchen und abwickeln kann. Also eine wirklich neue Ära, die jetzt hier zunehmend beginnt. Was der eine oder andere vielleicht nicht auf dem Radar hat, SpaceX mit dem Grog-Bot. Im Grunde ein Wettbewerber von Muse. Laut Bloomberg haben bereits über 400.000 wöchentliche Nutzer. Den neuen Service hier ausprobiert. Das geht also letztendlich in die gleiche Richtung wie Muse. Wir haben nächste Woche, das sollte man auch nicht vergessen, gestern schon angesprochen, den OpenAI-Tag am Dienstag, am 29. Und hier wird dann auch Sam Altman eine Rede halten. Man geht davon aus, wie gestern schon berichtet, dass auch OpenAI nun an einer Muse-ähnlichen Technologie arbeitet, also einem Personal AI Agent, der, Nutzer unterstützen kann und eigenständige Abrechnungen machen kann, abwickeln kann. Also OpenAI's Developer-Tag wird nächste Woche dementsprechend auch nochmal für den Sektor ausgesprochen wichtig sein. So, jetzt will ich ganz kurz nochmal auf die Ereignisse eingehen in den kommenden Handelstagen. Wir haben heute den Analystentag gehabt von McDonald's. Die Aktie ist 4% auf der Verliererseite. Wir hatten auch einige Quartalszahlen. Die Reaktionen sind überwiegend negativ. Unter anderem Sintas, das sind jetzt alles keine Unternehmen, die wirklich entscheidend sind für die Entwicklung der Wall Street, aber Sintas hat beim Ertrag pro Aktie geschlagen, der Umsatz war auch höher als erwartet und die Guidance für das Fiskaljahr auf der Umsatz- und auf der Ertragsseite lagen allesamt leicht über den Erwartungen des Marktes. Bei Paychecks hatten wir auch Zahlen. Die Aktie ist auf der Verliererseite heute. Dabei lag der Ertrag leicht über den Schätzungen des Marktes. Vor allen Dingen dank der operativen Margen, die etwas höher waren, als man gedacht hatte. Die Guidance für das Fiskaljahr 27 sind überwiegend unverändert. Im Hausbau-Sektor hatten wir die Zahlen von KB Home. Der Hausbau-Sektor hat sich eigentlich gestern ganz gut geschlagen. Der Ertrag bei KB Home liegt über den Erwartungen des Marktes. Aber die Aussichten für das jetzt angebrochene vierte Quartal sind gemischt bis teils enttäuschend ausgefallen. Das sehen wir übrigens auch bei den Analysten-Kommentaren. Barclays senkt das Kursziel bei KB Home auf 49 Dollar. Vorher war es bei 56, die Akte wird mit neutral eingestuft und man betont, dass auch wenn im abgelaufenen Quartal die Ertragsschätzungen geschlagen wurden, die, Auftragslage und die Aussichten für das vierte Quartal haben letztendlich die Erwartungen verfehlt. Und die Bank of America senkt jetzt die Ertragsschätzungen für 2026 und 2027 um 4 und um 7 Prozent. Lenar hatte ja gestern einen schönen Sprung nach oben. Die Aktie konnte etwa 6 Prozent zulegen, nachdem bekannt wurde, dass Berkshire Hathaway, die Beteiligung an Lenar ausgebaut hat, jetzt auf leicht über 10%. Berkshire Hathaway ist schon seit geraumer Zeit an dem Luxushäuserkonzern beteiligt und diese Beteiligung wurde jetzt letztendlich gesehen ausgeweitet. So, heute kommt also Qi an in Washington. Die Maschine wird etwa um 16 Uhr New Yorker Zeit landen, 22 Uhr unserer Zeit. Donald Trump wird also ihn persönlich abholen. Ich muss das übrigens korrigieren. Doch, nee, das ist richtig. Heute um 16 Uhr. Morgen Nachmittag findet dann ein offizielles Staatsdinner statt mit Qi, wobei die Erwartungshaltung an der Wall Street, also die Meldungen, die man letztendlich im Zuge dieses Treffens bekommen wird. Meldungen der Hoffnung sein werden, aber mit wenig großen Durchbrüchen erwartet. Wir haben morgen früh dann auch noch die Quartalszahlen von Dr. Horton, also wieder ein Hausbaukonzern und Costco wird morgen Abend ebenfalls Quartalszahlen verkünden. So, ansonsten haben wir heute den Software-Sektor mit auf der Gewinnerseite. Salesforce kann sich in dem insgesamt schwächeren Marktumfeld jetzt ganz gut halten. Benioff, der CEO, das berichtet Sources heute Morgen, spricht davon, dass Slack sehr starke Wachstumszahlen ausweist, getrieben durch AI. Und er geht weiterhin davon aus, dass vor allem auch mit dem anstehenden Börsengang von Anthropic, dass Salesforce einige. 10 Milliarden Dollar generieren könnte. Naja, gut, also Salesforce auf der Gewinnerseite, SB Energy. Da wurde gerade gestern noch berichtet, dass der Börsengang aufgrund der schleppenden Nachfrage verschoben wird. Heute haben wir eine Meldung von Bloomberg, dass die Vermarktung des Börsengangs von SB Energy nun doch stattfinden wird. Und zwar ab dem Zeitpunkt, ab dem die amerikanische Börsenaufsicht, das sogenannte S1-Filing abgesegnet hat, klingt also danach, als würde der IPO, der Börsengang mit keiner wirklich größeren Verspätung an die Börse gehen. Bei Broadcom könnten wir heute Gegenwind sehen. Da gab es Meldungen in der Financial Times, dass China offiziell, ein Statement ausgeben könnte, dass die Datacenter des Landes, also in China, die Abhängigkeit von Broadcom-Hardware reduzieren sollen. Wenn das stimmt, könnte der Gegenwind für Broadcom hier also letztendlich gesehen zunehmen. Netflix stand gestern stärker unter Abgabedruck. Wir haben hier erneut negative Analystenkommentare gehabt. Es gab eine Abstufung der HSBC. Die Aktie wird da nun auch auf Halten abgestuft. Am 18. September hatte Wells Fargo den Wert abgestuft auf eine glatte Verkaufsempfehlung. Man fürchtet, dass die im Schnitt geschauten Stunden enttäuschen werden, dass die Dynamik also nachgelassen hat. Am 20. Oktober wird Netflix Zahlen melden. Der Gegenwind hat hier also in den letzten Tagen auch zugenommen. Ja, ansonsten ist die Nachrichtenlage ziemlich dünn. Wir haben Royal Caribbean, 50 Prozent der Hotelgruppe Sandals werden übernommen für drei Milliarden Dollar. Und man geht davon aus, dass bereits im kommenden Jahr die Transaktion sich positiv auswirken wird auf die Ertragslage des Unternehmens. Aber Reisegesellschaften sind insgesamt heute eher auf der Verliererseite belastet durch die Unsicherheit der Ölpreise. Wir haben American Air, wir haben Airbnb, Booking Holdings, United Air allesamt auf der Verliererseite. Wir sehen Gewinnmitnahmen bei den AI-Infrastrukturwerten, eine ARM, eine AMD und ESML, auch Broadcom auf der Verliererseite, wobei viele dieser Werte in den letzten Handelstagen auch exorbitant gut gelaufen sind. Wir sehen bei den Grundstoffwerten auch ein bisschen Gegenwind, aber Marley ist hier unter anderem auf der Verliererseite. Die Outperformer sind die Verlierer quasi der AI-Werte, wie so oft Software, also mit einer Salesforce und einer Palo Alto und Workday mit auf der Gewinnerseite. Gewinnerseite im Hardware-Sektor sehen wir vereinzelt auch Rückenwind. Dell, Judith Packard Enterprise auf der Gewinnerseite und im Aerospace-Bereich kann sich zum Beispiel eine Boeing heute auch gegen den insgesamt etwas schwächeren Markttrend positiv abheben. Gestern fragten einige, warum die Banken denn seit einigen Tagen so schwach sind. Und ich will das Thema ganz kurz nochmal ansprechen, weil es auch kein unwichtiges ist, auch nicht für den breiten Aktienmarkt. Wir sehen seit einigen Tagen eine deutliche Abflachung der Zinskurve. In anderen Worten, die Spanne, die Zinsspanne zwischen den zweijährigen US-Staatsanleihen und den zehnjährigen US-Staatsanleihen hat heute Morgen vor dem Opening der Wall Street nur noch eine Differenz von etwa 19 Basispunkten. Das ist für die Banken keine gute Entwicklung und man muss das auch aus Sicht des Aktienmarktes im Auge behalten. Ich darf an das Jahr 2022 erinnern. In dem Jahr hatten wir zuerst eine rasante Abflachung der Zinskurve und das ist genau das Problem, das wir aktuell auch haben. Die Zinskurve flacht nicht nur etwas ab, sie flacht ausgesprochen stark ab. Das ist ein Warnsignal letztendlich gesehen auch für den Aktienmarkt und insbesondere für die Banken. Im Jahr 2022 ist die Zinskurve dann letztendlich ins Negative gedreht. Wir lagen zeitweise bei negativ 108 Basispunkten. Davon sind wir aktuell noch weit entfernt, aber man muss sich darüber im Klaren sein, was das letztendlich bedeutet. Wenn wir, um das mal einfach zu erklären, und ich nehme hierfür mal die Banken, Die Banken zahlen Zinsen im kurzfristigen Kreditbereich aus, sozusagen machen. Und gleichzeitig verdienen die Banken aber vor allen Dingen mit Krediten, die längerfristig laufen. Wenn die Zinszahlungen, die man leisten muss im kurzlaufenden Bereich, ähnlich hoch sind wie das, was man auf der Kreditseite im langfristigen Bereich an Zinsen bekommt, dann geraten die Nettozinseinnahmen der Banken unter Druck. Das ist also insgesamt keine erfreuliche Entwicklung für die Bankenlandschaft. Die abflachende Zinskurve ein wirklich wichtiges Thema, das man in dem Zusammenhang im Auge behalten sollte. Deshalb sind die Banken seit Tagen auch mit unter Abgabedruck. Vereinzelt konnte man lesen, dass auch die Sorge vor Wettbewerb durch die neuen AI-Tools hier mit im Vordergrund stehen könnte. Wir haben heute die Citigroup, die die Kursziele für Goldman Sachs senken von 1.200 auf 1.050. Die Aktie wird auch nur mit neutral eingestuft im Vorfeld der Ergebnisse für das dritte Quartal. Abgesehen davon geht man davon aus, die Citigroup, dass die US-Notenbank im Dezember erneut die Zinsen anheben wird. Bei Domino's Pizza im Einzelhandelsbereich haben wir auch sinkende Kursziele und zwar stärker sinkende Ziele. Guggenheim rasiert das Kursziel von 440 auf 325 Dollar. Gleichzeitig werden die Gewinnschätzungen für das Jahr 2027 rasiert. Man liegt damit, wenn man recht hat, beim Ertrag pro Aktie etwa einen Dollar unter den Konsensschätzungen des Marktes. Kurz noch ein Blick auf Micron. Da haben wir heute auch zwei Investmenthäuser mit Kommentaren. Zum einen Wells Fargo, die das Kursziel auf 1400 Dollar senken. Von 1525. Die Aktie wird aber immer noch mit Übergewichten empfohlen. Im Vorfeld der Quartalszahlen für das vierte Quartal nicht vergessen, am 30. September wird Micron Ergebnisse melden. Und obwohl man die Kursziele jetzt gesenkt hat, betont man, man geht davon aus, dass die kurzfristige Ertragsentwicklung der Aktie in die Karten spielen wird. Man glaubt, dass nach Bekanntgabe der Ergebnisse die Zuversicht in die Dauerhaftigkeit der Angebotsengpässe zunehmen wird. Und das spielt Micron in die Karten. Bei der Citigroup hat man jetzt ein Kursziel von 1.300. Das wurde nach oben revidiert. Wir kommen von 1.150 Dollar mit einer Kaufempfehlung. Und man hebt die Quartalschätzungen an für. Das August- und das November-Quartal und zwar deshalb, weil man davon ausgeht, dass die DRAM-Preisentwicklung weiterhin Micron in die Karten spielen wird. So, last but not least, ein Blick auf Nike und auf On Holdings. Bei Nike haben wir sinkende Kursziele, also eigentlich nichts Neues. Die Barclays-Analysten senken das Ziel auf 48, ist eigentlich noch ganz schön sportlich, wenn man mal denkt, wo die Aktie aktuell notiert und man betont, dass man einen typischen Turnaround sieht. Im klassischen Sinne erholen sich erst die Margen und danach die Umsätze. Man muss allerdings sagen, dass Barclays hier im Vergleich zu anderen Analysten, das klingt ziemlich optimistisch. Bei Needham hat man sich zu On Holdings geäußert, auch optimistisch in diesem Fall. Das Kurs, die wird angehoben auf 40 Dollar, da beruft man sich immer noch auf den Analystentag, den man hier vor einigen Tagen hatte. Man hat die Wachstumsziele der nächsten drei Jahre offengelegt und liegt damit über den Schätzungen der Wall Street und das, obwohl insgesamt das Umfeld im Sportbereich schwierig bleibt. So Guys, heute also mal ein bisschen später als sonst. Ich stand heute Vormittag noch auf der Bühne. Morgen wird es vermutlich auch Verspätungen geben, weil ich morgen auf dem Weg nach Frankfurt sein werde und am Freitag dann den ganzen Tag Moderation habe. Aber am Montag geht es dann wieder ganz normal weiter mit der Opening Bell pünktlich und dann auch der Closing Bell wieder pünktlich. Seht es mir nach. Ich tue mein Bestes und versuche euch trotz der ganzen anderen Verpflichtungen am Ball zu halten. In diesem Sinne also wünsche ich euch einen guten Handelstag noch. Bis dann und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keiner Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Und das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.