Heute ist Montag, der 28. September und wieder hat die Wall Street nichts zu lachen. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featured bei Handelsblatt. Die Ölpreise ziehen an, nachdem Donald Trump das Angebot des Iranen ablehnt. Die Renditen der Staatsanleihen ebenfalls im Schlepptau mit dem Ölpreis nach oben. Und gleichzeitig sehen wir bei MongoDB einen deutlichen Kurseinbruch. Die Aktie verliert ein Viertel des Wertes, nachdem bekannt wurde, dass der CEO zu Meta-Plattformen wechselt. Dass Nvidia die Aktienrückkäufe um 150 Milliarden ausweitet auf 235 Milliarden Dollar, kann die Stimmung im KI-Sektor nicht wirklich aufhellen. Wir sehen Abgabedruck unter anderem auch über den AI-Sektor hinaus. Gehen die Softwareaktien, die ServiceNow und Salesforce ebenfalls deutlich auf der Verliererseite. Dank, Dank, Dank. So, der dritte Versuch, Ladies and Gentlemen. So wie das für ein Montag sein muss. Zweimal testen und jetzt passt hoffentlich alles. Happy Monday, auch wenn wir rot in den Tag starten. Wir haben wieder die ewig gleiche Story, Renditen der Startanleihen ziehen an, weil die Ölpreise anziehen und im Tech-Sektor haben wir zumindest mal einen Wert, der ziemlich unter Druck steht und das sind die Aktien von MongoDB. Die Aktie hat vorbörstig schon ein Minus von etwa 16 Prozent gesehen und zwar deshalb, weil der CEO von MongoDB zu Mark Zuckerberg wechselt, zu Meta Platform. Gut für Meta, aber leider für MongoDB keine erfreuliche Nachricht und die Aktie ist dementsprechend stark auf der Verliererseite. So, MongoDB also unter Druck und damit bleiben wir nochmal ganz kurz im Tech-Sektor, bevor wir die Vogelperspektive einnehmen. Nvidia hat heute Morgen bekannt gegeben, dass die Aktienrückkäufe um 150 Milliarden Dollar auf 235 Milliarden ausgeweitet werden. Das ist ein Wort, das ist auch viel Volumen, muss eine, alte Oma lange dran stricken, aber für Nvidia ist es in der Tat eine Geste in das langfristige Wachstum, ein Vertrauen in das Wachstum, so sagt es Jensen Huang. Aber 235 Milliarden, das sind so gerade mal etwa 4 Prozent der Marktkapitalisierung. Die Aktie kann davon aber nichtsdestotrotz natürlich auch profitieren. Ich komme gleich nochmal zum Tech-Sektor zurück, weil wir erneut einige Headlines haben zu Vorfällen mit AI-Agenten, die das tun, was sie eigentlich nicht tun sollten. Die rechtlichen Risiken wachsen weiter, die FTC hat sich zu Wort gemeldet, die amerikanische. Federal Trade Commission betont also, dass die quasi die Schaffer dieser LLM-Modelle in der Tat rechtlich haftbar gemacht werden können. Darüber hatte vor gut zwei Wochen Alex Karp von Palantir schon gesprochen, dass das rechtliche Risiko hier immens sei. Aber dazu komme ich gleich nochmal zurück. Lasst uns mit der Story anfangen, die eben leider Gottes seit Februar immer wieder unsere Schlagzeilen dominiert. Zweimal dürfte raten, Renditen der Staatsanleihen ziehen an. Im 10-jährigen Bereich 5,21 Prozent. Warum? Weil die Ölpreise anziehen. Donald Trump hat das Angebot des Iran abgelehnt und betont aber, es könnten jetzt noch Gespräche stattfinden. Die iranischen Staatsmedien betonen allerdings, dass weitere Gespräche nicht geplant seien. Also wieder sehr viele kontroverse Meldungen dazu. Öl hoch, Ölkorrelation, Renditen hoch und dementsprechend ziehen die Renditen auch an und das macht mal wieder dem Aktienmarkt einen Strich durch die Rechnung. Ich bleibe gleich mal bei dem Thema. Öl. Wir haben also bereits am Wochenende die Meldung bekommen, dass Donald Trump das Angebot des Iran abgelehnt hat, die Forderung des Iran. Gleichzeitig schreibt das Wall Street Journal, dass Donald Trump in Erwägung zieht, nach den Zwischenwahlen am 3. November die Angriffe auf den Iran wieder auszuweiten. Wobei gleichzeitig geschrieben wird, dass Donald Trump nach wie vor sehr zögerlich ist, Bodentruppen einzusetzen. Also eigentlich hat sich hier an der Story nicht so wahnsinnig viel geändert. Das ist genau das, worüber monatelang schon diskutiert wird. Im Prinzip Luftangriffe ist das eine, aber im Prinzip müsste man Bodentruppen einsetzen. Und das wäre ein absolutes Desaster für Donald Trump, für die Midterms. Wie gesagt, nach den Midterm-Solves könnte es damit weitergehen. Und dann ist immer noch die Frage, wer dann die Mehrheit in beiden Häusern hat. Wenn die Demokraten in beiden Häusern die Mehrheit haben, dann ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass jemals Bodentruppen hier eingesetzt werden. Axios berichtet, dass der Iran und die USA indirekt, in dieser Woche noch weitere Gespräche führen werden, zumal der Iran eben doch mehr oder weniger die Tore für einen diplomatischen Weg offen lässt und. Anscheinend machen die USA Druck, was das Atomabkommen betrifft mit dem Iran oder der Hoffnung, dass der Iran in Sachen Atom- oder Nuklearprogramme den USA entgegenkommt. Von einem Abkommen, kann dir natürlich absolut noch nicht die Rede sein. Aber das ist einer der wichtigen Punkte auf der Agenda der Trump-Administrationen. Ansonsten ja auch, dass die nächsten Headlines nicht wirklich etwas Neues. Das Wall Street Journal betont einmal mehr, darüber haben wir schon so oft gesprochen die letzten Wochen, dass der Druck auf Irans Wirtschaft erheblich zugenommen hat. Das ist der größte Druck auf Irans Konjunktur in der modernen Geschichte. Und dass das Land letztendlich gesehen am Rande des Breaking Points angekommen sei. Dementsprechend also sind die Chancen eines Abkommens gar nicht so schlecht. Bloomberg berichtet wiederum, dass die USA eine Reihe von Schritten planen, um einen weiteren Anstieg der Dieselpreise einzudämmen. Unter anderem überlegt man, die Steuer auf Diesel aufzuheben und andere Umweltrichtlinien zu lockern. Gleichzeitig schreibt das Wall Street Journal, dass der dramatische Anstieg der Transportkosten in den USA eine sehr große Hürde sei, für Unternehmen und Verbraucher in den USA, weil die Kosten weiter hochgetrieben werden. Axios berichtet auch, dass die Aussichten für die Republikaner bei den Zwischenwahlen immer schlechter werden. Von schlecht auf crabtastic, neues Wort, crabtastic, Wie würde man das übersetzen? Scheißtastisch. Also auf jeden Fall ist es wohl die Steigerung von negativ ins noch tiefere negativ und dass letztendlich gesehen die Aktionen von Donald Trump die Karten für die Kandidaten der. Republikaner hier in den USA immer weiter verschlechtern. Ein gleicher Tenor auch für den New York Times, dass letztendlich die Kandidaten der Republikaner landesweit in den Midterms immer schlechtere Karten haben. Und das Wall Street Journal setzt auch noch einen drauf. Die Landwirte in den Vereinigten Staaten, die Farmer, überdenken gerade ihre Haltung gegenüber den eigenen Parteien. Es waren ja immer auch Wähler der Trump-Administrationen. Aber da die jetzt auch zunehmend unter Druck stehen, scheint ja auch ein Umdenk stattzufinden. Aber nochmal, das ist jetzt alles, finde ich, mehr oder weniger bekannt. Darüber wurde so oft schon diskutiert und ja, wir sehen es ja auch in den Wahlumfragen. Ich finde, man kann eigentlich hier nur ein Fazit ziehen, dass beides, sowohl der Iran wie auch die Vereinigten Staaten, gut beraten sind, sich letztendlich gesehen zu einigen, weil wir an einem Breaking Point auch bei den Anleihemärkten ankommen. Und man muss bei Anleihen vor allen Dingen auf einen Punkt achten. Schaut euch einmal die Credit Spreads an, Unternehmensanleihen mit eher schlechterer Bonität, also C-Bahn. Triple C Anleihen im Vergleich zu den Triple B Anleihen. Hier schießen die Credit Spreads immer mehr auseinander und gleichzeitig haben wir vor allen Dingen anziehende Volatilität. Der Move Index, der die Volatilität am Anleihemarkt misst, ist in den letzten beiden Tagen der vergangenen Woche um über 30 Prozent gestiegen. Auf absoluter Basis sind wir noch unter den Spitzenwerten nach dem Ausbruch des Iran-Kriegs. Aber die Tatsache, dass sich der Index in Bewegung setzt, zeigt einmal mehr, dass die Lage an den Anleihenmärkten fragiler wird. Übrigens hat die Bank of America gerade Ende letzter Woche gesagt. Wenn man die US-Wirtschaft abkühlen will, dann brauchen wir nur noch eins, nochmals einen Sprung der langlaufenden Renditen nach oben und das Wunder ist vollbracht. Die US-Regierung sei sich dessen bewusst und dementsprechend sollte man anfangen, langfristige US-Staatsanleihen schrittweise und langsam aufzubauen. Das ist zumindest mal das Fazit der Bank of America. So. Soviel zum Thema also Iran und der Nahe Osten und dieser ewige Kreislauf zwischen Öl, Renditen und Aktienmarkt. Die Tatsache, dass die Marktbreite aktuell so schlecht ist, wird dem S&P selber gar nicht so weit entfernt von den alten Rekorden und gleichzeitig aber über 60% der Aktien im S&P 500, mehr als 20% unter den Hochs. Und die Mehrheit der Aktien im S&P sind jetzt quasi unter der 200-Tage-Linie, die den langfristigen Trend bestimmen. Das ist keine erfreuliche Entwicklung für die Wall Street. Wir werden vor allen Dingen hochgehalten durch sehr wenige Tech-Aktien. Wenn die anfangen zu korrigieren, nimmt das Risiko auf der Aktienseite ebenfalls entsprechend zu. Ich will noch eins loswerden zur Makroseite. Und zwar hat sich Japan zu Wort gemeldet zum Thema Yen. Und man betont, so Reuters, dass einer der wichtigsten Diplomaten zum Thema Yen und Währung die Märkte warnt. Man habe ein klares Signal gesendet letzte Woche von Tokio und auch aus Washington, dass der Yen stärker werden soll. Bisher hat das nicht wirklich funktioniert, weil natürlich die Wahrscheinlichkeit von Zinsanhebungen in den USA auch weiter gestiegen ist. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung im Oktober liegt mittlerweile bei knapp unter 70%. So, jetzt kommen wir mal zum Thema der AI-Werte. Ich habe Nvidia und MongoDB schon angesprochen. Axios berichtet also, dass Zehntausende von Vorfällen mit LLM-Modellen aktuell untersucht werden, die als problematisch angesehen werden und OpenAI soll die Weiterentwicklung der Modelle mittlerweile pausiert haben. Gestern Abend also soll es ein privates Dinner gegeben haben zwischen Dario Amodai von Anthropic und Donald Trump. Und wie gesagt, die FTC betont, dass die LLM-Modelle letztendlich haftend seien für Schäden, die die AI-Agenten anrichten. Das könnte also ein Riesenthema sein für OpenAI und Anthropic. Hatte Alex Karp von Palantir in einem sehr spannenden CNBC-Interview schon vor gut zwei Wochen mit hervorgehoben. Nvidia hat heute Morgen bei CNBC auch in einem langen Interview nochmal verkündet, dass man jetzt eine Open Agent Safety Plattform ins Leben gerufen hat. Eine neue Software Plattform, die darauf ausgelegt hat, die Risiken durch Irrläufer bei AI-Agenten einzufangen. Also das Thema rückt nach wie vor und steht nach wie vor mit dem Fokus. Oracle hatte ja letzte Woche Donnerstag schon Schlagzeilen gemacht mit der Force Majure-Meldung für das AI-Data-Center in Neu-Mexiko. Sollte es Verspätung geben, will man für diese Verzögerungskosten nicht haftbar gemacht werden. Jetzt schreibt das Wall Street Journal heute Morgen aber... Dass die finanziellen Verpflichtungen, die Oracle hier eingegangen ist mit dem AI Data Center, trotzdem trotz Force Majeure immens seien. Wir haben auch Berichte, dass Oracles Gründer Larry Allison wohl über 413 Millionen Oracle Aktien als Sicherheiten hinterlegt hat für Kredite. Bisher lag das Volumen bei 346 Millionen Aktien. Das ist natürlich ein Kreislauf, der auch hier nicht so ohne ist. Also für Oracle spielt hier sehr viel mit auf dem Spiel. So, SK Hynix plant 15 Milliarden Dollar durch den Börsengang von Solid Dime. Einzuholen. Das ist eine Sparte, die zu SK Hynix gehört. Die Sparte wäre dann mit etwa 150 Milliarden Dollar bewertet. Und wir haben Tesla in den Schlagzeilen und zwar hat man die Produktion von Optimus deutlich ausgeweitet, verzehnfacht in den letzten Monaten. Das berichtet die Information. Trotzdem gäbe es hier immer noch auch einige Hiccups quasi bei den Produktionsprozessen. An der Stelle würde ich ganz kurz nochmal auf die Analystenkommentare eingehen, weil Tesla heute auch bei JP Morgan mit dem Fokus steht. JP Morgan senkt das Kursziel auf 415 Dollar, bleibt nur bei neutral. Man senkt die erwarteten Auslieferungszahlen für das dritte Quartal von 516.000 Fahrzeuge auf 482.000 Fahrzeuge. Man senkt gleichzeitig auch die erwarteten Bruttomargen aufgrund der Preise halbfertiger Waren und der Entwicklung der Zinsraten. Also keine gute Entwicklung für Tesla. Der Wert könnte heute unter Druck stehen. Ich möchte dann nochmal eine positive Nachmeldung hier reinschieben und zwar hatten wir heute Morgen den Test-Launch bei SpaceX, das Starship heute Morgen abgehoben, erfolgreich zunächst einmal, scheint das also nach Plan zu verlaufen und ZNBC sagt zu Recht, dass hier, wenn das alles gut geht, letztendlich Geschichte geschrieben wird. SpaceX also dafür heute mit positiv in den Schlagzeilen. Wir haben heute, ich will ganz kurz mal bei dem Tages- und Wochenausblick bleiben. Heute müsste eigentlich insgesamt ein relativ ruhiger Tag werden. Wir haben makroseitig keine großen Meldungen. Um 16.30 Uhr meldet die Notenbank von Dallas, Bundesstaat Texas, den Manufacturing Index für den September an. Also den Industrieindex. Wir haben heute einige Notenbanker, die sprechen werden. Notenbanker Barkin, Bowman, Cook. Wie dem auch sei, dürften die Kommentare nicht unbedingt so verlaufen oder sich. Anders klingen wie die Kommentare der letzten Woche. Auch übrigens MongoDB mittlerweile etwa 25 Prozent auf der Verliererseite nach der Meldung, dass der CEO den Hut nimmt. Wir haben diese Woche makroseitig trotzdem einige große Highlights. Wir haben am Donnerstag den Einkaufsmanager-Index, den ISM-Einkaufsmanager-Index der Industrie. Die PMI-Daten waren ja sehr fest. Das war einer der Gründe, weshalb die Renditen nach oben geschoben wurden. Die Preiskomponente auch. Denkt dran, Devolted will aktuell eher enttäuschende Wirtschaftsdaten sehen und wir haben am Freitag die Arbeitsmarktdaten, die zumindest mal im September etwas weniger dynamisch ausgefallen sein sollen als die Daten für den August. Und morgen wird es für OpenAI spannend sein, weil morgen der Entwicklertag stattfindet. Und der CEO Sam Altman wird dort eine Rede halten. Micron wird an einem Mittwoch nach dem Closing auch noch Zahlen melden. Das heißt, der Tech-Sektor stark im Fokus in dieser Woche. Einmal mehr. Wir haben auch Quartalszahlen von Carnival, Kreuzfahrtgesellschaft am Dienstag vor dem Opening der Wall Street und Donnerstagabend dann die Zahlen von Nike. Man muss hier sagen. Dass Nike mal wieder heute Morgen negative Analystenkommentare bekommen hat. Da muss man allerdings sagen, naja, also what else is new? Daran muss man sich wirklich zwischenzeitlich gewöhnt haben. Piper Sandler senkt das Kursziel für Nike auf 38, bleibt nur bei neutral, senkt die Gewinnausschätzungen für Nordamerika und man senkt die Schätzungen für das. Zweite Quartal des Fiskaljahres 2027 und für das Gesamtjahr des Fiskaljahres. Man geht jetzt davon aus, dass die durchschnittlichen Schätzungen der Wall Street um 12% verfehlt werden. Man muss wirklich sagen, wenn man bedenkt, wie stark die Durchschnittsschätzungen schon runtergelaufen sind, dass sie überhaupt noch die Möglichkeit ist zu senken, ist wirklich schon erstaunlich. Aber Nike steht einmal mehr wieder überwiegend an dieser Stelle negativ mit in den Schlagzeilen. So, jetzt würde ich sagen, lasst mich bei den Kommentaren der Analysten nochmals bleiben, bevor ich auf die Unternehmen eingehe. Abseits der Tech-Werte, wir haben die Aktien von Coinbase, die bei dem Brokerhaus Keith Bruyette zum Kauf empfohlen werden. Das Kursziel hier 237 Dollar. Man gewinnt weitere Marktanteile im Kryptobereich, expandiert im Derivatesektor und im Bereich der Prediction Markets, also der Wettmärkte. Das sind alles zusätzliche Umsatzkanäle, die hier letztendlich eröffnet werden. Die Aktie also bei Keith Burriette auf der Empfehlungsliste. Wir haben IONIQ. Bei der Bank of America, Kursziel 60 Dollar, auch eine Kaufempfehlung, es sei das größte Pure-Play-Quantum-Unternehmen, gemessen an der Umsatzentwicklung und durch Zukäufe hat man sich vor allen Dingen Quantum, die Compute-Roadmap weiter gestärkt. Hier ist man also optimistisch. Lumentum, sehr volatiler Wert bei der Citigroup-Kaufempfehlung heute Morgen, das Kursziel steigt auf 1400 Dollar. Palo Alto bei BTIG steigende Kursziel auf 425 Dollar. Der ganze Bereich Cyber Security hat in den letzten Wochen gut performt. Wen wundert es bei all den Schlagzeilen, um die LLM, die AI-Agenten, die vereinzelt hier wildern gehen. Unter anderem ist ja sogar die amerikanische Börsenaufsicht mit betroffen gewesen. Das spielt den ganzen Cyber Security-Werten mit in die Karten. So, wir haben Roblox mit einer glatten Verkaufsempfehlung bei Jefferies. Die Jagd ist 30 Prozent gestiegen seit Bekanntgabe der Quartalszahlen. Das sei letztendlich gesehen zu optimistisch gewesen, wenn man sich die Buchungslage der nächsten zwölf Monate anschaut. Also in anderen Worten, der Analyst rät hier zur Vorsicht und eher dazu Gewinne mitzunehmen. Wie gerade schon erwähnt, Carnival in dieser Woche mit Zahlen. Royal Caribbean steht hier heute mit in den Schlagzeilen. Die Bank of America, der Wettbewerber, wird hier mit neutral eingestuft. Und die Deutsche Bank stuft die Aktie auf Kaufen auf mit einem Kursziel von 299 Dollar. Hier heißt es, der 26% Rücklauf der Aktie seit dem 5. August würde das Verhältnis von Chance zu Risiko bei diesem Wert wieder um einiges attraktiver machen. Kurz zu den großen Konsumgüterwerten. Pepsi, die haben wir negative Kommentare heute Morgen von der Deutschen Bank. Die Aktie wird von kaufen auf halten abgestuft. Das Kursziel wird gesenkt auf 138 Dollar. Und McDonalds, auch hier Analystenkommentare heute Morgen. Morgan Stanley senkt das Kursziel auf 297 Dollar, bleibt auch nur bei halten. Also die Stimmung zu diesen Konsumgüterwerten hält sich immer noch sehr, sehr stark in Grenzen. So, ich wollte ganz kurz zum Schluss nochmal die Non-Tech-Werte aufgreifen. Boeing steht hier unter anderem mit in den Schlagzeilen und zwar wurde heute Morgen gemeldet, dass ein neues Software-Problem aufgetreten ist. Die Aktien von Boeing sind jetzt kurz nach Handelsstart 4% im Minus. Wir haben vom Timing her keine ideale Nachrichtenlage, denn es steht auch immer noch die Frage im Raum, ob die Ingenieure nun den Tarifvertrag verlängern oder nicht. Der läuft am 8.9. Oktober aus. Wenn er nicht verlängert wird, steht hier auch noch ein Streik mit ins Haus. Also die Nachrichtenlage hier bei Boeing hat sich letztendlich gesehen mit eingetrübt. Die Aktie verliert 4% nach dem Handelsstart an der Wall Street. Man habe bei der 737 Max bei der neuen Software-Update einen Fehler entdeckt, der die automatische Navigation beeinträchtigen könnte. Also in anderen Worten im Zweifel muss der Pilot dann aktiv eingreifen. Die amerikanische Flugaufsichtsbehörde und Fluggesellschaften prüfen den Softwarefehler aktuell, ob da letztendlich gesehen wirklich die Sicherheit der Flieger beeinträchtigt wäre. Sofern ich das richtig verstanden habe, scheinen amerikanische Fluggesellschaften überwiegend noch nicht betroffen zu sein. Beziehungsweise greifen die jetzt auf ältere Software zurück, die diese Fehler wohl nicht beinhalten. Also natürlich für einen Flugzeughersteller keine erfreuliche Nachricht. Die Aktien von Lenar, der Baukonzern, die Aktie hatte letzte Woche schon einen 6% Sprung, heute Morgen auch im Plus. Warum? Das Anlegermagazin Barronz betont erneut, Berkshire Hathaway hat die Aktienanteile weiter ausgeweitet. Letzte Woche wurde schon bekannt auf 10%. Heute heißt es, man liegt schon bei über 11%. Also in anderen Worten bei Lenar, trotz der Entwicklung der Renditen der Staatsanleihen sehen wir Rückenwind. So guys, wir sehen heute Morgen die Softwareaktien im Minus, ServiceNow über 5% im Minus. Wir haben Salesforce auf der Verliererseite, Qualcomm auf der Verliererseite. Wir haben MongoDB jetzt nach dem Handelsstart 25%, auf der Verliererseite jetzt noch 23% im Minus. Also die Handelswoche startet leider Gottes einmal mehr mit auf der Verliererseite. Wir sehen uns heute Abend wieder bei der Closing Bell. Bis dann und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keiner Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.