Heute ist Mittwoch, der 30. September und es geht zumindest mal nach der Eröffnungsglocke an der Wall Street aufwärts. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Die PCE-Inflation, einer der wichtigsten Inflationsindikatoren der US-Notenbank im August, überwiegend unter den Erwartungen des Marktes. Die Wall Street profitiert, obgleich man einmal durchatmen muss, denn es sind Augustdaten. Wir haben September und wir wissen, dass die September-Daten überwiegend heißer ausfallen. Deshalb hält sich die Reaktion bei den Renditen der Staatsanleihen in Grenzen. Im zehnjährigen Bereich sind wir kaum verändert, bei immer noch sehr hohen 5,24 Prozent. Und die Ölpreise ziehen mal wieder an, aufgrund von Medienberichten, dass ein Tankschiff im persischen Golf getroffen worden sei. Die Lage hier also bleibt instabil. Wir haben ansonsten immer mehr Meldungen, dass Börsengänge verschoben werden an der Wall Street. Jetzt auch im Non-Tech-Bereich Inspire Brands, dahinter steckt unter anderem Dunkin Donuts, überlegt wohl den Börsengang auch zu verschieben. N-Scale könnte der nächste Kandidat sein mit verschobenen Börsengang. Aura hat gestern den Börsengang verschoben und das wirft natürlich die Frage auf, wie will Anthropic in dem Umfeld eigentlich an die Börse gehen. An der Wall Street stellt man sich vor allen Dingen eine Frage, schließt der S&P 500 mit dem S&P Eco-Weight-Index nach unten auf? Denn das, was wir hier erleben, ist weitaus schärfer auf der Korrekturseite, als die Index-Ebene signalisiert. Oder ziehen die Renditen der Start-Online weiter an? Beziehungsweise oder sehen wir eine Entspannung bei den Renditen der Start-Online? Sorry, dann müsste im Prinzip die Marktbreite gesünder werden. Der Equal-Weight-Index müsste dann anziehen. Das ist die Königsfrage aktuell an der Wall Street. So, einen schönen guten Morgen. Schon wieder viel los bei uns. Wir hatten die PCE-Inflation für den Augusti unter den Erwartungen des Marktes lag. Die Futures sind daraufhin ins Plus gedreht. Der Dow Jones und der Nasdaq auch, wobei der Nasdaq unwesentlich auf der Gewinnerseite ist. Wir haben parallel allerdings auch Berichte, dass wohl ein Tankschiff... Im persischen Golf getroffen wurde. Das berichtet gerade CNBC, wurde noch nicht bestätigt. Aber der Ölpreis zieht dementsprechend an. Die Renditen der zielerigen Staatsanleihen waren nach der PC-Inflation erst mal rückläufig, Richtung 5,2 Prozent, also eine gewisse Entspannung. Dafür aber dann nach der Tankermeldung wieder leichter Auftrieb. Also die Situation im Nahen Osten hat die Anleihemärkte weiterhin mit, im Griff und man muss bedenken, dass die PCE-Inflation, das waren August-Daten, eigentlich spielen die keine so große Rolle mehr, weil, wir die Verbraucherpreise und Erzeugerpreise für den August ja schon kennen und abgesehen davon, die September-Daten sind überwiegend auf der Inflationsseite bisher heißer ausgefallen. Aber man klammert sich an jeden Strohhalm Und in der Tat, wenn man die Gesamtrate nimmt. 3,4%, 3,7% wurden erwartet, im Vormonat 0,3% exakt im Rahmen der Schätzungen und vor allen Dingen die Kernrate, die wichtig ist für die US-Notenbank, 3% im Vorjahresvergleich statt 3,3% und die Daten im Vergleich zum Vormonat 0,2% statt 0,3%. Also die Zahlen waren im Prinzip ganz gut oder zumindest mal besser, als man befürchtet hatte und wir hatten gestern ja die Aussagen des Chefs der Notenbank von New York, Williams, ich hatte das gestern Abend in der Closing Bell schon mit drin, das zu guter Letzt. Eine Zinsanhebung im Oktober übereilt sei, es gäbe keinen Grund in Panik zu verfallen. Seitdem sehen wir, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung für den Oktober von über 70% jetzt auf etwa heute Morgen 45, 46% zurückgelaufen ist. Aber solange wir keine Entspannung sehen an den Anleihemärkten und vor allen Dingen solange die Volatilität in dem Sektor nicht nachlässt, Bleibt die Situation wackelig. Ich meine, die Kernfrage, die man sich hier an der Wall Street stellt, ist, wird der S&P 500 zum S&P Equal Weight Index nach unten aufschließen? Der S&P 500 gleichgewichtet, also der Equal Weight Index, hat bereits stärker korrigiert als der Standard S&P 500. Und eine sehr schöne Statistik heute Morgen von FactSet, um sich noch mal vor Augen zu halten, wie tief die Korrektur eigentlich schon ist, auch wenn man sie auf Index-Ebene gar nicht sieht. Per Stand zum 28. September notieren 44% aller Aktien im S&P 500 mindestens 20%, unter den 52 Wochenhochs. 24% der Aktien im S&P, also fast ein Viertel aller Werte, haben mindestens 30% verloren, 8% der Aktien mindestens 40%. Also auf Index-Ebene sieht das alles vergleichsweise ruhig aus, aber wenn man den Teppich mal anhebt und sich die unterschiedlichen Sektoren anschaut, dann ist das, was wir hier im September erlebt haben, ziemlich schmerzhaft. Wir sehen das auch bei der Anzahl der Aktien, die über der 200-Tage-Linie und über der 50-Tages-Linie notieren. Wir haben jetzt nur noch 45% der Aktien im S&P über der 200-Tage-Linie, das ist im Prinzip der langfristige Trend, und. 25% der Aktien über der 50-Tages-Linie, wie Bespoke Investment gestern Abend noch bemerkte. Eine so starke Verschlechterung der Marktbreite. Und derart wenige Aktien über der 250-Tageslinie, das sieht man normalerweise nur inmitten einer scharfen Korrektur, die wir bisher auf Index-Ebene aber nicht wirklich sehen. Was sind die besonders überverkauften Sektoren? Und das wird jetzt niemanden wundern, dass iShares 20-plus-Jahres-ETF auf US-Staatsanleihen die Laufzeiten haben von über 20 Jahren. Das ist das mit Abstand am stärksten überverkaufte ETF. Dividendenwerte auf Platz 2. Klar, wenn die Renditen bei Staatsanleihen anziehen und vor allen Dingen selbst inflationsgeschützte Anleihen mittlerweile sehr attraktive Renditen bieten, wird das zum Konkurrenten für Dividendenwerte. Der Russell 2000 ist auch mittlerweile extrem überverkauft und dafür auf der Gegenseite. Auch das hängt letztendlich gesehen mit der Zinsentwicklung zusammen. Der US-Dollar-Index und der US-Dollar, es gibt ein ETF bei uns, das ist das UUP, das ist das US-Dollar-Bullish-ETF, also man setzt da auf steigenden Dollar, extrem überkauft. Also sehr interessant, wie sich das Ganze hier entwickelt und nochmal, der September hat in der Tat das gehalten, was der Monat historisch betrachtet verspricht. Viele sitzen jetzt da und sagen, hey, heute ist der letzte Handelsdag, oh mein Gott, oh Gott, der September ist endlich abgehakt, ab morgen scheint die Sonne. Bin ich mal gespannt, ob sich die saisonalen Trends jetzt tatsächlich verbessern. Und ich hatte es gerade auch bei mir schon in der Discord-Community gesagt, wenn man jetzt mal auf diese Woche zurückblickt. Wir hatten die Citigroup, die den S&P zum Jahresende immer noch bei 8.100 sehen. Und wir hatten Morgan Stanley, die sagen, also seit der Jackson Hole-Tagung, das war im Prinzip. Das Ereignis, seitdem ziehen die Renditen an bei den Staatsanleihen, Denn seitdem verschlechtert sich die Marktbreite rapide. Aber interessanterweise, Morgan Stanley, wenn man jetzt mal die Prognosen für die Renditen anschaut, und man nimmt das Basisszenario von Morgan Stanley, dann sieht man die zehnjährigen Staatsanleihen im vierten Quartal, das ja morgen dann beginnt, bei 4,8 Prozent. Wir sind bei 5,2 Prozent. Wenn das stimmt und wir sehen eine solche Entspannung dort, müsste das eigentlich bedeuten, Okay, also Renditen kühlen endlich ab, Punkt 1. Zweitens, der US-Dollar müsste dann ebenfalls eher untergraben werden, wieder schwächer werden. Der Goldpreis müsste in dem Umfeld dann wieder stärker werden. Und der Aktienmarkt müsste eine Entspannung bekommen, weil die Turbulenzen und die Volatilität an den Anleihenmärkten abkühlt. Goldman Sachs hat sich ja auch diese Woche geäußert zu den Prognosen der Entwicklungen an der Wall Street. sowohl im S&P wie auch zu guter Letzt für. Die Renditen der Staatsanleihen, und ich mache die Statistik hier nochmal auf, wo sieht man in drei Monaten den S&P bei 8.000, sechs Monaten bei 8.300. Die Renditen zehnjähriger Anleihen sieht man in drei Monaten ähnlich wie Morgan Stanley bei 4,8 Prozent, in sechs Monaten bei 4,7 Prozent, in zwölf Monaten bei 4,5 Prozent. Und Gold sieht man sehr, sehr bullisch. Man sieht Gold in drei Monaten schon bei 4.650, in sechs Monaten bei über 4.800, in zwölf Monaten bei 5.140. Also so gesehen müsste das eigentlich ein schreiender Kauf sein. Beiße, Tipp, Guys! Sagt zumindest mal Goldman Sachs. Aber ich will damit zumindest mal eins zusammenfassen. Wenn man sich die Kommentare von Morgan Stanley, Citigroup und Goldman Sachs anschaut, ist das alles eigentlich noch vergleichsweise konstruktiv. Ich finde vor allen Dingen die Aussagen von Morgan Stanley eben spannend. Schließt sich der S&P Equal Weight Index nach oben auf, weil wir eine Entspannung bei den Renditen sehen, oder bleiben die Renditen hoch, die Volatilität hoch, dann schließt der S&P 500 nach unten auf und die Lücke zur Marktbreite, zur schlechten Marktbreite und zum Equal Weight Index müsste sich eigentlich schließen. So, Halleluja, Guys! Ja, warum bin ich eigentlich heute so gut drauf? Hund ist um drei Uhr aufgestanden, der wollte gar nicht mehr schlafen, ne? Pipi machen, Koch hat mal wieder die halbe Nacht auf der Couch verbracht. Gott sei Dank ist Kirby einfach so unfassbar niedlich, dass man ihr alles vergibt, ne? Und es ist ja schön, wenn man um drei Uhr morgens dann den Fuchs im Garten sieht und das Kanickel läuft da durch. Das ist wirklich wunderbar. Kann es kaum fassen. Also, aber jetzt zurück zu den Märkten. Renditen im Fokus. Wir haben die Nahost-Thematik nach wie vor. Da hat sich ja nicht viel getan. Eine Entwicklung ist nach wie vor, also eigentlich auch fast jeden Tag in den Schlagzeilen gewesen. Gestern hatten wir ja die Absage oder die Verschiebung des Börsengangs von Aura. Sam Altman, das berichtet die Financial Times heute, sagt also, im Börsengang kommt erst dann in Frage, wenn das Thema der Sicherheit gelöst ist. Was soll das jetzt heißen? Also wann ist das gelöst? Nächstes Jahr. Wann ist dann der Börsengang? Nscale, das berichtet auch das Wall Street Journal, ist jetzt das jüngste Unternehmen, das den Börsengang verschiebt, auch im Tech-Sektor. Und außerhalb des Tech-Sektors haben wir Inspire Brands, dazu gehört, das wird jeder kennen, der in Amerika mal war, Dunkin' Donuts. Überlegen jetzt auch den Börsengang zu verschieben wegen der schlechten Stimmung bei den Restaurantwerten. Und das Wall Street Journal hat heute den Titel, die Hoffnung der Börsengänge kühlt ab. Immer mehr Deals werden aufgrund der erhöhten Volatilität verschoben. Insofern ist wie gesagt jetzt die Großhoffnung da, beruhigen sich die Märkte. Denn wie will Anthropic an die Börse gehen? Ich meine, wenn Aura beim 2 Milliarden Dollar Börsengang verschoben werden muss, wie will denn dann Anthropic zu einem Marktwert von 1000 Milliarden Dollar oder eher noch mehr, 1,4 müssten es eigentlich sein, Billionen Dollar an die Börse gehen? Also, wie soll das funktionieren? Also, da bin ich sehr gespannt, wie sich die Lage hier weiterentwickeln wird. So, ansonsten. Haben wir heute, und das wird heute besonders wichtig sein nach den Aussagen der Notenbank von New York, wir haben heute wieder ein ganzes Geschwader von US-Notenbankern, Barkin, Cook, Gullsby, Kashkari, die sich alle im Tagesverlauf äußern werden. Man wird gut hinhören, was die Jungs und Mädels da sagen zur weiteren Zinsentwicklung. Genauso wie heute Abend, die Zahlen von Micron und Boy, die Messlatte hängt unfassbar hoch. Das sind Wachstumszahlen, also ich bin immer beeindruckend. Also man geht davon aus, dass im vierten Quartal die Umsätze im Vorjahresvergleich um fast 360% gestiegen sind auf 51,5 Milliarden. Der Ertrag pro Aktie soll um fast 1000% gestiegen sein auf 31,83 Dollar. Und man wird vor allen Dingen auf die Margen achten, die auch Nasenblutenniveau erreicht haben. 86,2% Bruttomarge, fast 83% operative Marge werden erwartet. Wir hatten in den letzten Tagen eine oder andere Hinweise, dass die Pricing Power den Zenit erreicht hat. Stimmt das? Wir haben ja sehr viele Kapazitäten, die selbst durch Micron online gehen, mal abgesehen von Südkorea und China und Japan, die alle skalieren. Also wie äußert sich das und äußert sich das überhaupt bei Micron? Wie gesagt, die Erwartungshaltung ist hoch. Und wir sehen durchaus bei einigen Werten mit hohen Erwartungshaltungen, dass wir negative Reaktionen sehen. Siena zum Beispiel hat an sich, wenn man sich das mal anschaut, gute Zahlen gemeldet. Wo sind wir hier? Der Koch mit seinem Blätterwald. Der alte Mann und seine Blätter. Aber es ist Herbst, da fallen die Blätter und manchmal auch die auf meinem Tisch. Hude Packard Enterprise haben wir hier mit den Zahlen gelesen. Die sind gut ausgefallen, die Aktie ist 4,7% auf der Gewinnerseite, die Aussichten wurden angehoben für 2027, Data Networking Umsätze sehr stark, die Aktie ist 5% im Plus und jetzt haben wir nämlich auch nicht Siena gefunden, sondern Jabil gefunden. Cigna meinte ich, aber Jabil ist der Tech-Wert, Jabil und Micron werden hier heute im Fokus stehen. Die Aktie ist 3% im Minus. Letztes Quartal sehr stark über den Erwartungen, Umsatz auch deutlich über den Schätzungen. Die Aussichten für das erste Quartal gemessen am Mittelwert über den Erwartungen, Aussichten für Fiskaljahr 2027 höher als erwartet. Und was macht die Aktie? Sinkt 3%. Deshalb wird bei Micron heute Abend eben auch spannend sein. Sehen wir denn bei so Megazahlen, also To-the-Moon-Zahlen und angehobenen Aussichten, das ist ja die Hoffnung, auch eine positive Kursreaktion. Das wird also heute Abend wichtig sein. Papakoch wird das für euch natürlich begleiten, wie immer, nicht wahr? Außerhalb des Tech-Sektors sind auch die Reaktionen sehr gemischt. Gestern gab es ja die Meldung, dass Carnival Cruise Lines, die Kreuzfahrtschiffe, mega Business, mega hohe Treibstoffkosten, aber die Buchungslage ist trotzdem extrem fest. Das heißt, die Kunden schlucken die Preisanhebung und fahren eben trotzdem zur See. Und Norwegian Cruise sagt auch, drittes Quartal läuft besser als erwartet, Aussichten werden bestätigt. Also die gesamten Treibstoffkosten, die Preisanhebungen, die damit einhergehen für Kreuzfahrten, who cares? Urlaub und so ist wichtig. Die Aktie ist also im Plus. Im Nahrungsmittelbereich sieht es richtig düster aus. Conagra, Nahrungsmittelgigant, schlägt eigentlich die Erwartungen des Marktes im ersten Quartal. Aber obwohl das erste Quartal so stark war, werden die Jahresprognosen nur beibehalten. Das überzeugt nicht, die Aktie ist 3% runter. Und guys, Carl Main ist jetzt kein Wert, den man unbedingt auf dem Radar hat, aber die Zahlen sind so beeindruckend, dass ich das doch mal aufgreife. Das ist so wie Humpty Dumpty, das Ei ist von der Mauer gefallen. Das ist ein Eiergigant. Der Ertrag pro Aktie minus 1,26 Dollar. Und jetzt kommen die Zahlen, die wirklich beeindrucken. Die Umsätze 42% unter Vorjahresniveau. Und für konventionelle Eier sind die Umsätze um 60% eingebrochen. Hochlebecholesterin. Also das sind echt Zahlen, die beeindruckend sind. Und warum sehen wir das? Da muss man sagen, oh, die Leute essen jetzt weniger Eier. Nee, nee, die essen immer noch sehr viele Eier. Aber die Preise sind dramatisch eingebrochen. Das ist mal eine echte Deflation. und gut für Verbraucher, aber eben leider Gottes nicht für diese Unternehmen. So, morgen haben wir, das will ich noch kurz mit ansprechen, dass wir Nike haben, bei Micron Messleiter to the Moon, bei Nike liegt so am Boden, also, die müssen doch mal, wenn die sagen, ja, also es wurde ein Sneaker mehr verkauft und auch wirklich nur einer, es wurde nicht ein paar Sneaker mehr verkauft als erwartet, also nicht zwei Schuhe, sondern es wurde nur der rechte Schuh verkauft. Müsste das zusätzlich über den Erwartungen ein halber Schuh mehr verkauft, das müsste eigentlich schon ausreichen, die Aktie anzufachen. So schlecht ist die Stimmung zu Nike. Also da bin ich gespannt. Morgen Abend werden da die Zahlen gemeldet, ob da jemals wirklich was Vernünftiges bei rauskommen wird. Wir haben außerdem... Morgen den ISM der Industrie, der wird wichtig sein für den September, denn wie gesagt, da sind auch die Preisdaten mit drin, wie entwickeln die sich unterm Strich. So, jetzt haben wir, was habe ich vergessen? Ah, seht ihr mal, ein paar Standardwerte will ich kurz noch ansprechen. Der Open AI Tag hatte ich gestern in der Closing Bell mit dabei, aber nur ein Wort dazu. Dots wurde vorgestellt, der Personal AI Agent und sehr stark anlehnend an Firmenkunden und professionelle Nutzer. Deshalb war Meta gestern ein Plus, ist also kein direkter Konkurrent für Muse. Muse ist sehr stark privat kundenorientiert, Meta ist trotzdem aber heute leicht auf der Verliererseite. Und OpenAI hat jetzt wöchentlich aktive Nutzer von 1,2 Milliarden. Über den Sommer waren es genau eine Milliarde, also das Wachstum ist immer noch sehr stark. Und die jährlich wiederkehrenden Umsätze haben mittlerweile die Marke von 70 Milliarden durchbrochen. Also man liegt da vor, mittlerweile vor Anthropic, gibt da also Gas, immer dieses Kopf-an-Kopf-Rennen und am Rande bemerkt, es gab ja dieses Wahnsinns-Treffen, Donald Trump sagt jetzt, es ist nicht mehr KI, KI heißt jetzt Superintelligence und gestern war also das, Treffen der Branche, um mal das Thema Sicherheit zu diskutieren und das Ergebnis, ich mach's mal wirklich so für alle verständlich, ne? Seht halt zu, wie ihr das regelt untereinander. Also es ist ja hoher Wettbewerb und so. Anthropic and Open-Eye. Ihr werdet das untereinander schon regeln. Also auf Staatsebene, zumindest unter Donald Trump, wird es hier also keine große Regulierung geben. Das wird das Thema der Demokraten sein, auch in den Midterms, wie auch wahrscheinlich dann zu den Präsidentschaftswahlen. Aber unter Trump ist grünes Licht auf breiter Front gegeben. Nach wie vor. Und er ist leuten wie sam altmann und so kann man halt ja auch vertrauen da ist tiefes vertrauen im prinzip schon. Bei der Persönlichkeit verwurzelt. Dabei heißt es doch immer, also Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser. Die wird es in dem Fall halt im Prinzip nicht geben. So, jetzt will ich zum Schluss nochmal auf Boeing eingehen. Die Aktie hat es ja auch die letzten Tage nicht gerade einfach gehabt. Heute Morgen sehen wir einen Bounce. Über zwei Prozent auf der Gewinnerseite. Und zwar bekommt man von der Navy einen 20 Milliarden Dollar Auftrag für die nächste Generation eines Kampfjets. Und man muss sagen, das ist für Northrop Grumman negativ, ja, für Boeing Bullish, aber das war auch das Szenario, das die meisten ohnehin schon erwartet haben, weil Boeing ja bereits die F-18 Super Hornet herstellt. Und auch den Auftrag bekommen hat für die F-47 im vergangenen Jahr. Und jetzt hat man halt den Zuschlag bekommen. Man darf bei Boeing eins nicht vergessen. Wir haben immer noch das Thema der Gewerkschaft. Werden die Ingenieure ihren Tarifvertrag verlängern am 9. Oktober oder nicht? Kommt dann noch ein Streik. Das muss man bei der Aktie ein bisschen mit auf dem Radar haben. Heute aber ein schöner Bounce. So, zum Schluss, nach dem Opening der Wall Street, das haben wir jetzt schon hinter uns, ganz kurz ein paar Highlights. MongoDB hat ein 1 Mrd. Dollar Aktienrückkaufprogramm gemeldet, die Aktie war gestern trotzdem im Minus, und interessanterweise, die Analysten bleiben nach dem Einbruch der Aktie, der CEO wechselt ja zu Meta, optimistisch, Morgan Stanley bleibt bei einer Kaufempfehlung, Kursziel 430, Steiffel senkt das Kursziel auf 385, das liegt aber immer noch über dem aktuellen Niveau. Und Stevens senkt das Kursziel auf 372, was auch über dem Niveau liegt. Und, Man hat nach dem Investorentag gestern die Prognosen für 2028 auch aktualisiert, also MongoDB. Ist ja oft so, zuerst die Bad News, geht es runter, dann kommen die Analysten, jetzt revidiere ich auch die Ziele runter. Und so am dritten, vierten Tag sehen wir dann oft eine Stabilisierung, das muss man hiermit im Auge behalten. So, Microsoft bei Piper Sandler zum Kaufempfohlen, Kursziel steigt auf 610 Dollar. Aktie, wie gesagt, immer noch mit Übergewichten empfohlen. Und wir haben Bernstein, die Arista Networks Siena zum Kauf empfehlen und, Bernstein zu Cisco Systems nur mit Halten, Kursziel 110 und Corning Kursziel 140, auch nur mit Halten eingestuft. So, Halleluja, Guys. Ich müsste eigentlich jeden Tag um drei Uhr aufstehen. Es tut meiner Stimmung anscheinend ganz gut. Ich wünsche euch jedenfalls einen guten Handelsdach. Wir sehen uns heute Abend wieder mit den Zahlen von Micron. Bis dann und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keine Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keine Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.