Heute ist Freitag, der 2. Oktober. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Ja, manchmal ist schwächer sogar bullisch. Der amerikanische Arbeitsmarkt im September verliert an Dynamik. Gleichzeitig werden die Daten der beiden Vormonate nach unten revidiert. Die Renditen der Staatsanleihen kühlen leicht ab, aber gekoppelt mit den vor allen Dingen auch abkühlenden Ölpreisen, kann die Wall Street dementsprechend stärker zulegen. Nike ist hingegen unter Abgabedruck nach den wirklich schlechten Aussichten. Für das Fiskaljahr 27 werden die Schätzungen auf der Umsatz- und Ertragsseite erneut erheblich gekappt. Die Aktie ist nach dem Opening rund 6% auf der Verliererseite. Dafür Nvidia bei Morgan Stanley, die Top-Aktie für das laufende Jahr mit einer Kaufempfehlung und Anfänger. So, einen schönen guten Morgen. Ich habe noch schnell mal ein paar Grafiken ausgegraben. Wir haben die Arbeitsmarktdaten und in diesem Fall muss man sagen, schlechter ist genau das, was die Wall Street sehen wollte. Es wurden also im August und im Juli die Daten nach unten revidiert und gleichzeitig wurden im September nur 29.000 Stellen geschaffen. Das bedeutet, der 3-Monats-Durchschnitt sinkt jetzt auf nur noch 51.000 neue Jobs. Bisher lag der Durchschnitt bei etwa 71.000. Man sieht also in der Tat, wie diese Grafiken hier auch zeigen, dass die Dynamik am amerikanischen Arbeitsmarkt in den letzten Monaten nachgelassen hat. Das gleiche sehen wir letztendlich auch bei den durchschnittlichen Stundenlöhnen. 0,1% im Vergleich zum Vormonat, 0,3% wurden erwartet. Im Vergleich zum Vorjahr, 3% erwartet wurden 3,1%. Die Arbeitslosenquote steigt leicht von 4,1% auf 4,2%. Also, der amerikanische Arbeitsmarkt ist, Verliert an Schwung. Wir sehen dementsprechend, dass die Wahrscheinlichkeit einer Oktoberzinsanhebung weiter sinkt. Die Wahrscheinlichkeit liegt jetzt gemäß des FedWatch Tools bei rund 28 Prozent. Jetzt kommt noch hinzu, dass sich in den letzten Tagen zuerst der Notenbankchef von New York gemeldet hat, Williams. Der betonte, dass eine Zinsanhebung im Oktober nicht unbedingt notwendig sei. Gleichzeitig hatte sich gestern dann der Vize-Chef der amerikanischen Notenbank zu Wort gemeldet, Jefferson, der auch betonte, dass eine Oktober-Zinsanhebung eher unwahrscheinlich sei. Das reflektieren jetzt mittlerweile hier auch die Märkte. Hier nochmal das FedWatch-Tool und das Gleiche signalisiert jetzt auch der Wettmarkt Kalschi. Hier sind wir also ebenfalls, wie sehr das auseinandergeschossen ist. Oktober-Zinsanhebung ist deutlich zurückgelaufen. Jetzt möchte ich nicht unbedingt, sagen wir mal so. Bevor ich jetzt schon wieder den Finger hebe und sage, ja aber, Öl ist heute schwächer. Das ist sehr gut für die Anleihemärkte. Der Arbeitsmarkt verliert an Schwung, das senkt auch den Druck auf die Anleihemärkte. So, jetzt muss ich aber trotzdem ein, zwei Dinge betonen. Nummer 1. Die amerikanische Notenbank hat von Beginn an betont, dass nicht der Arbeitsmarkt schuld daran sei, dass wir Inflation in den Vereinigten Staaten haben. Der Arbeitsmarkt also sei nicht der Inflationstreiber. Und das ist vollkommen richtig. Der Inflationstreiber liegt in anderen Segmenten. Die extrem hohe Verschuldung der USA, die Zeichen, dass es keinerlei Wille gibt, diese Defizite einzufangen. Donald Trump hat gestern wieder betont, 5000 Dollar Bonuschecks, wenn die Republikaner bei den Midterms die Mehrheit im Senat und Repräsentantenhaus halten können. Das ist ja ähnlich das Versprechen wie diese, wir geben eine Sonderdividende, an alle Amerikaner durch die Zölle. Ist ja auch nie gekommen und genauso wird es in diesem Fall auch nicht kommen. Aber nichtsdestotrotz sorgt das natürlich für Auftrieb bei den Staatsanleihen und die nächste Komponente ist der Bauboom im AI-Sektor, der die Inflation weiter anfacht und Zeichen, dass sich die Inflation ausweitet. Heißt also, feiert mal den Arbeitsmarktbericht nicht zu sehr. Wir sehen auch, dass die Renditen im 10-jährigen Bereich, die zwar jetzt schon, im Vergleich zu den Tops in dieser Woche 5,35% doch jetzt schon ganz nett zurückgelaufen sind. Wir sind jetzt aktuell bei 5,2 Prozent. Wir waren heute im Tief bei 5,15 Prozent. Das ist genau der Punkt. Der Rücklauf bei den Renditen verliert jetzt schon wieder kurz vor dem Opening der Wall Street und Dynamik. Weil wie gesagt Nummer eins der Arbeitsmarkt nicht der Inflationstreiber ist und Nummer zwei andere Faktoren entscheidend sind. Mitte Oktober, am 14. Oktober kommen die eigentlichen Verbraucherpreise für den September und die dürften ziemlich heiß ausfallen. Die meisten Preiskomponenten, denkt mal an die Daten von gestern. Der ISM Einkaufsmanagerindex der Industrie hatte die Preiskomponente bei fast 78, 77,9, wesentlich höher als erwartet, also ein Zeichen, dass die Preisdynamik und Inflationsdynamik in der Industrie ganz schön an Dynamik gewonnen hat im September. Nächste Woche wird der ISM der Dienstleister gemeldet. Da wird auch die Preiskomponente besonders wichtig sein. Also Arbeitsmarkt kühlt ab. Ölpreis läuft leicht zurück, unter anderem weil Europa wohl 100 Millionen Barrel, Öl und Diesel aus den strategischen Reserven freigibt. Das ist eigentlich entscheidender für die Anleihemärkte, aber wir müssen erstmal durch dieses Tal der Tränen, was die September-Inflationsdaten betrifft, das fängt den Anleihemarkt ein. Werbung Was gibt es Neues in der Wirtschaft und wie geht es weiter an der Börse und wie steht es um die Finanzen? Mit dem Handelsblatt seid ihr immer bestens informiert und deshalb ein kleiner Hinweis an euch alle. 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Und zwar sowohl bei den hochverzinsten Unternehmensanleihen mit schlechter Bonität, wie auch bei den Unternehmensanleihen mit Investment Grade Status. Wenn wir jetzt nach Europa schauen, dann muss man sagen, wird die Lage vor allen Dingen in Frankreich mittlerweile ziemlich haarig. Das erinnert schon sehr stark an das Umfeld der Euro-Schuldenkrise im Jahr 2011. Und zwar schaut euch hier einmal an die Spanne zwischen den zehnjährigen deutschen Bunds und den französischen Staatsanleihen. Wir haben jetzt fast wieder ein Niveau erreicht. Die Spanne ist jetzt fast wieder so hoch wie zum Zenit der Euro-Schuldenkrise im Jahr 2011. Also das ist schon beunruhigend und wir sehen auch, dass die Kreditausfallversicherungen auf französische Staatsanleihen aktuell senkrecht gehen. Ich meine, die gute Nachricht ist, was senkrecht hoch geht, geht für gewöhnlich dann auch wieder senkrecht runter, wenn erstmal Ruhe einkehrt. Aber wir sehen eben durchaus auch Stress an den Anleihemärkten und naja, so eben sind wir jetzt auch wieder 5,2 Prozent im zehnjährigen Bereich. Immer noch ein Minus in den USA im Vergleich zu gestern, aber die Lage ist bei weitem, also die Kuh ist hier oder der Bulle ist hier bei weitem noch nicht wirklich vom Eis. Wir sehen auf der Aktienseite aber ein starkes Aufatmen, der Dow 470 hoch, der Nasdaq 400 hoch, wie gesagt Öl ist minus 4%, das hilft ein Stück weit und. Scott Rubner von Citadel noch mal zur Erinnerung, der gestern ja auch gesagt hatte, also wir laufen jetzt in eine konstruktivere Phase rein mit Fokus auf die Berichtssaison, mit bereinigten Positionierungen, zum Beispiel bei den quantitativen Trendfolgemodellen, den CTAs. Privatanleger sind für gewöhnlich ab Oktober auch wieder aktiver und ab Mitte Oktober öffnet sich auch wieder das Fenster für Aktienrückkäufe. Also für das vierte Quartal ist man immer noch bullish, obwohl Rabner eben auch betont hat, die Erholung wird nicht linear verlaufen, die Volatilität bleibt hoch und es ist durchaus denkbar, dass wir nochmals bessere Einstiegsniveaus sehen werden. Apropos bessere Einstiegsniveaus, hier nochmal ein sehr schöner Überblick über die Performance an der Wall Street seit Ende August. Und hier sehen wir, dass der S&P 500 quasi zwar 0,4% zulegen konnte. Darüber haben wir die letzten Tage schon oft gesprochen. Das sieht also ganz gut aus. Aber Chip-Aktien zum Beispiel 9% hoch und alles andere exklusive AI ein Minus von 5,4% für den S&P 500. Wenn wir also aus dem S&P die AI-Werte rausrechnen, hätten wir ein Minus von 5% und nur die Chip-Aktien sind 9% auf der Gewinnerseite. Also die Marktbreite ist ein Thema. So, jetzt kommen wir mal... Von den ganzen Makro-Themen, beziehungsweise das will ich noch mal kurz aufgreifen, zu der Ölpreisentwicklung. Wir haben ja heute, wie gesagt, rückläufige Ölpreise. Wenn man sich allerdings mal die Schlagzeilen anhört, dann klingt das eigentlich gar nicht so bullisch. Und zwar wird berichtet vom Wall Street Journal, dass das Weiße Haus nun den dritten Flugzeugträger in den Nahen Osten schickt und eine zweite Division der Marine. Damit steigt die Anzahl der Soldaten, der US-Soldaten in der Region nochmals umschätzungsweise etwa 10.000 Mann. Gleichzeitig berichtet Reuters, dass der Iran, darauf vorbereitet ist, einen umfangreicheren und aggressivere militärische Reaktionen auszulösen, sollten die USA, erneut größere Angriffe umsetzen. Gleichzeitig berichtet die New York Times, dass der Iran Dutzende von Drohnen und Raketen auf kommerzielle Schiffe in der Straße von Hormuz abfeuert. Wie dem auch sei, verfehlen die ihre Ziele. Und das war auch die Aussage vor einigen Tagen. Deshalb läuft der Ölpreis auch mit runter. Es wird eben doch mehr Öl exportiert aus dem Nahen Osten, als man vor einiger Zeit noch angenommen hat. Wenn man sich jetzt anschaut, Wo die täglichen Exporte liegen aus der Region, dann sehen wir hier erholte Niveaus. Aber militärisch gesehen bleibt die Lage hier also nach wie vor schwierig. Das gleiche betrifft Russland. Die Financial Times berichtet, dass Putin dem Militär wohl mitgeteilt haben soll, die Regeln der Kriegsführung alle zu vernachlässigen. Man will aggressiv gegen Kiew vorgehen. Die New York Times berichtet ebenfalls, dass Russland eine sehr aggressive Welle von Angriffen auf die Ukraine plant, über die kalten Wintermonate hinweg. Und die Financial Times berichtet, dass sich Europa auf sehr einschneidende Hybrid-Angriffe durch Russland vorbereitet. Vorbereitet die Intensität dürfte hier zunehmen. Also die Nachrichtenlage. Was Geopolitik betrifft, obwohl die Ölpreise zurücklaufen, ist jetzt nicht besonders gut. Und nochmal ganz kurz der Blick auf die Inflationsdaten. Wenn man sich die Daten mal in dieser Woche anschaut, für den September liegen ja schon einige vor, fallen die allesamt überwiegend heiß aus. Die Tokio-Verbraucherpreise für den September sehr heiß, auch exklusive Nahrungsmittel und Energie. Spricht für weitere Zinsanhebungen in Japan. Wir hatten die Verbraucherpreise der Euro-Länder auch sehr heiß. 3,8 Prozent, 3,7 erwartet, 3,2 Prozent waren es im August. Kernrate war wenigstens im Rahmen der Erwartungen. Das ist ausschlaggebend. Wir sehen global steigende Nahrungsmittelpreise. Das berichtet die United Nations mit ihrem Nahrungsmittelpreisindex. Also die Nachrichtenlage ist alles andere als besonders rosig. Aber nochmal, wir haben Anfang Oktober, wir sind in einer saisonal jetzt besseren Phase. Wenn wir eine Entspannung sehen bei den Renditen, der Move-Index kühlt ab, dann haben wir wohl Chancen, dass jetzt eine bessere Phase am Aktienmarkt beginnt. So, jetzt will ich ganz kurz noch mal ein paar Sonderfälle ansprechen. Nike ist beyond hässlich, muss man sagen. Also ich meine damit nicht die Klamotten und die Sneaker, aber boy, man kann es anders nicht erklären, was für ein beschissener Ausblick. Und das, obwohl die Erwartungshaltung wirklich schon so negativ war. Die Aussichten für das Fiskaljahr 2027. Gemessen am Mittelwert soll der Umsatz erneut um 8% einbrechen. Die Wall Street hatte mit einem Minus von 2,4% gerechnet, also ein deutlich stärkerer Rücklauf, als die ohnehin schon sehr schlechten Erwartungen ausgewiesen haben und der Ertrag pro Aktie. Ei, ei, ei, ei, ei, 1,25 Dollar und die Wall Street hatte mit 1,65 Dollar gerechnet und hier muss man immer wieder sagen, die Schätzungen lagen ohnehin schon so weit am Boden, dass selbst das, Nike also nicht erreichen kann, ist wirklich eine bittere Bilanz und im Übrigen auch kein gutes Zeichen für JD Sports und für Dick Sporting Goods, die ja auch schon vor einigen Wochen gewarnt hatten, ziemlich miese Zahlen. Die Kursziele für Nike werden immer weiter rasiert. BMO Capital auf jetzt nur noch 25 Dollar. Da bleibt man bei der Verkaufsempfehlung. Man geht davon aus, dass die Schwäche auch im Fiskaljahr 2028 anhalten wird. Piper Sandler schraubt die Ziele auf 28, bleibt auch nur bei Halten. Goldman Sachs 30 Dollar. Hier bleibt man auch nur bei Halten. Und man geht davon aus, dass die Margen und die Ergebnisse in den Fiskaljahren 27 und 28 weiter unter Druck stehen. Und die Bank of America sieht die Aktie sogar bis auf 24 Dollar sinken. Auch hier bleibt man bei der Verkaufsempfehlung. Und man geht davon aus, dass die Gewinne, Ertrag pro Aktie im Fiskaljahr 27 und Fiskaljahr 28. Die werden nochmals rasiert um 21 und um 22 Prozent. Also, ich sage es mal so, Nike wurde abgestuft von Verkaufen auf You're fucked, um es mal so zu formulieren, mit einem Augenzwinkern und sorry YouTube, bitte blockiert mich nicht, aber so ist die Lage bei Nike, glaube ich, treffend beschrieben. So, bei Tesla geht es heute Morgen bergauf. Wir haben heute Morgen die Auslieferungszahlen bekommen für das dritte Quartal und in den letzten Tagen wurden die Schätzungen immer weiter nach unten revidiert. Die Erwartungen werden jetzt geschlagen, ist immer das Schöne. Also wir rechnen mal so mit 510.000 Auslieferungen. Ach nee, also wir rechnen jetzt doch nur noch mit 460.000 Auslieferungen. Also die Messlatte wurde rechtzeitig gesenkt, um jetzt geschlagen werden zu können. 486.000 Fahrzeuge wurden also ausgeliefert im dritten Quartal. Das schlägt die reduzierten Erwartungen des Marktes und Tesla ist dementsprechend an der Wall Street vorbörslich rund 2% auf der Gewinnerseite. Ihr werdet einen Sektor sehen, der besonders unter Druck gerät. Seagate Technology, Western Digital sind deutlich unter Abgabedruck, nachdem gemeldet wurde, dass Toshiba 380 Millionen Dollar in den Ausbau der Kapazitäten investiert. Es geht um Festplattenkapazität für KI-Rechenzentren bis Fiskaljahr 2027, sollen die Kapazitäten verdoppelt werden. Und vor allen Dingen bei dem Werk in den Philippinen und das bedeutet vor allen Dingen sehr starker Wettbewerb und eine verbesserte Angebotslage im Memory-Bereich. Wir hatten in den letzten Tagen einige Signale, dass der Zenit bei der Preissteigerung erreicht sein könnte. Also das belastet diese Aktien heute zum Handelsstart. So, wir haben Berichte, die immer noch signalisieren, Anthropic will an die Börse gehen, nach wie vor. Ganz ungeachtet des etwas schwierigeren Nachrichtenumfelds, Bloomberg, berichtet, dass man Mitte November plant, an die Börse zu gehen. Am 9. November... Soll man in die Marketingphase übergehen, um die Aktien quasi anzubieten und institutionelle Investoren werden anscheinend schon das erste Treffen haben am 14. Oktober. Zwei Billionen Dollar Marktwert werden angepeilt. Ich bin wirklich gespannt, wie ein solches Brett an Volumen vom Markt aufgenommen wird. Und hier letztendlich, ja, also lassen wir es. Also es ist ein Riesenvolumen, das hier auf den Markt kommt. Anthropic hat gegenüber OpenAI jetzt unlängst an Dynamik verloren. Trotzdem will man rauseilen an die Märkte. Das erweckt natürlich auch so ein bisschen den Eindruck, nur Cashout und möglichst nur solange es noch geht und mal schauen, ob sie die 2 Billionen Dollar Bewertung dann auch erreichen können. So, bei Amazon versucht man anscheinend ein, man nennt das bei uns, ein Special Purpose Vehicle ins Leben zu rufen. Mal ganz einfach erklärt, man will also im Prinzip 8 Milliarden Dollar auftreiben. In anderen Worten, da packst du Nvidia-Chips rein als Sicherheit und basierend auf dieser Sicherheit bekommst du dann einen Kredit über 8 Milliarden Dollar. Das berichtet die Financial Times. Das muss man sagen, das wirft natürlich die Frage auf, wie ist denn so der Zeitfaktor da drin und wie viel wert sind die Dinger dann noch in ein, zwei, drei, vier, fünf Jahren als Sicherheiten, die da drin hinterlegt werden. Und parallel dazu meldet Bloomberg auch, dass Wall-Street-Banken gerade dabei sind, für Broadcom ein 60 Milliarden Dollar Finanzierungspaket für AI-Chips ins Leben zu rufen, die dann letztendlich unter anderem für Anthropik genutzt werden sollen. Ja. Gleichzeitig berichtet Reuters, dass die Wall Street immer skeptischer ist bei diesen sehr kreativen Deals und Reuters betont, dass Finanzierungen, die besichert sind mit Nvidia-Chips. Werfen eben die Frage auf, wie entwickelt sich denn der Wert dieser Chips über die Laufzeit der Kredite. Also die Skepsis wächst hier zunehmend. Tja, wir haben weitere Preisanhebungen. Die Apple iPhone sind ja alle teurer geworden, zumindest mal die iPhone 7 Modelle, genauso wie die neuen iPhone 18 Pro und Pro Max Modelle. Samsung Electronics hebt jetzt auch die Preise an und zwar für das Galaxy S26. Damit folgt man also in den Fußstapfen von Apple und von Google. So, ansonsten, Mattel finde ich ganz interessante News, der CEO von Mattel wechselt, ja. Die Aktie ist nur noch bei 15 Dollar und heute ein Anstieg von einem halben Prozent. Wir waren am 30. September noch bei 12 Dollar, also da sehen wir schon Rückenwind. Und zwar berichtet das Wall Street Journal, dass anscheinend Authentic Brands, der Lizenzriese, darüber nachdenkt, Mattel zu übernehmen. Und im Raum steht wohl eine Bewertung von etwa 20 Dollar pro Aktie. Die Aktie heute bei 15 Dollar. GM hat auch die Absatzzahlen gemeldet für das dritte Quartal. Die Aktie ist schwächer heute. 5,5 Prozent Minus im Vorjahresvergleich, vor allen Dingen wegen Elektroautos und Sonderangeboten. Die Nachfrage wird als immer noch sehr stark beschrieben, aber die Aktie ist auf der Verliererseite bei Volvo. Drittes Quartal auch minus 10,7 Prozent im Vorjahresvergleich bei den Absatzzahlen wegen Schwäche in China und einer schleppenderen Erholung hier in den Vereinigten Staaten. So, Moderna hat es ja in den letzten Tagen ziemlich auf die Mütze bekommen. Heute ist die Aktie, schauen wir mal kurz nach, bei 1,6% im Plus. Ab dem 9. Oktober wird Moderna im Nasdaq 100 mit aufgenommen. So zum Schluss nochmal ein Blick auf die Analystenkommentare. Accenture hatte ja überraschend gute Zahlen. Die Aktie war über 20% im Plus gestern. Heute bei Accenture ein Minus von 2%. Und das liegt sicherlich auch an den Analystenkommentaren, denn hier springt jetzt keiner hoch und sagt, oh bye bye bye jetzt. Die große Wende ist da. Morgan Stanley bleibt nur bei Halten, Kursziel 195, wir sind aktuell bei 207. Es ist zu früh, wirklich zu sagen, ob diese Erholung, die wir gesehen haben, an Dynamik gewinnen wird. Und das ist der Tenor bei vielen, wobei Morgan Stanley das tiefste Kursziel hat. BMO bleibt auch nur bei Halten, aber Kursziel 235 Dollar. Wells Fargo auch nur bei Halten, Kursziel 210 Dollar. Da notiert die Aktie so Pi mal Daumen. Constellation Energy ist heute Morgen unverändert. Die BMO Capital senkt das Kursziel auf 350, bleibt aber bei überdurchschnittlicher Performer. Wir haben die Cyber Security Werte auf der Gewinnerseite. CrowdStrike, TD Cowan hebt das Kursziel auf 280 Dollar an. Das aktuelle Nachrichten- und. Nachfrageumfeld bleibt aktuell ausgesprochen stark und die Messlatte hängt niedrig. Also die Cyber Security-Werte haben hier weiter Rückenwind und ich hatte schon erwähnt, Nvidia bei Morgan Stanley auf den Empfehlungslisten, die Aktie ist über 2% im Plus. Bei Morgan Stanley die Top-Aktie im Halbleiterbereich, da wird sie jetzt wieder, hin aufgestuft und das Kursziel 300 Dollar mit Übergewichten, die Aktie ist bei 236 Dollar. So, bevor ich jetzt für diese Woche Schluss mache, blicken wir nochmal auf die kommende Woche. Und ich kann euch gleich sagen, die nächste Woche wird relativ ruhig. Wir haben nur sehr wenige Daten und Quartalszahlen, die im Fokus stehen. Delta Air, Pepsi und Constellation Energy melden, nicht Constellation Energy, sondern Constellation Brands. Ganz andere Ecke melden nächste Woche Zahlen. Bei Delta wird es spannend, weil ja, wie gesagt, die Fluggesellschaften, die Kreuzfahrtgesellschaften, alle sagen, oh Gott, was sind die Treibstoffkosten doch gestiegen. Delta hat eine eigene Raffinerie, davon profitiert man natürlich. Margen sind da sehr hoch mittlerweile. Aber alle sehen sehr starke Buchungen. Sieht das Delta? Bestätigen die das? Deshalb wird Delta wichtig sein. Und bei Pepsi muss man sagen, der Wert so verhauen worden die letzten Wochen und Tagen auch diese Woche kontinuierlich Abstufungen an der Wall Street, schwache Nachfragetrends für Nordamerika. Die Aktie war bei 144 am 24. August, wir sind jetzt nur noch bei 125. Das wird also auch spannend sein, ob man da tatsächlich schwache Nachfrage nach den Preisanhebungen in Nordamerika sieht. Der mit Abstand wichtigster Indikator und eigentlich auch der einzig entscheidende nächste Woche ist der ISM Einkaufsmanagerindex der Dienstleister, der kommende Woche gemeldet wird. Da wird die Wall Street und wird vor allem der Anleihenmarkt sehr stark drauf achten. So, Halleluja, Ladies and Gentlemen. Wieder ist eine Woche abgehakt. Es ist eine spannende Woche. Es wird nicht langweilig. Und mal schauen, was das vierte Quartal jetzt bringt. Ich wünsche euch auf jeden Fall ein spitzen Wochenende. Wir sehen uns am Montag wieder in alter Frische. Bis dann und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keiner Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.