Heute ist Donnerstag, der 8. Oktober. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Ja, die Wall Street steht unter Druckauslöser, die eine Eskalation rund um Iran. Präsident Trump erklärte, ein Deal mit Teheran sei derzeit nicht wirklich etwas, was er wolle, während das Pentagon Optionen für eine mögliche Wiederaufnahme größerer militärischer Schläge vorbereitet. Brand zieht an, WTI ebenfalls die Renditen der langlaufenden Staatsanleihen auch. Die Aktien also der Wall Street unter Abgabedruck. Und gleichzeitig Samsung Electronics hat gestern Abend vorläufige Zahlen gemeldet. Extrem hohes Wachstum. Aber die Schätzungen wurden trotzdem leicht verfehlt. Die Aktien von Palantir können zulegen. Dank Goldman Sachs. Die Aktie wird hier zum Kauf empfohlen. Man geht davon aus, dass der Wert im kommenden Jahr überdurchschnittlich performen wird. So, Guys, und runter geht's an der Wall Street. Wir haben Öl mit Rückenwind, Renditen der Staatsanleihen mit Rückenwind. Wir hatten die Zahlen von Samsung Electronics, die als leicht verfehlt beschrieben werden. Und all das setzt letztendlich die Wall Street unter Druck. Man darf eben nicht vergessen, ein Haar in der Suppe des Tech-Sektors. Der Tech-Sektor trägt die gesamte Wall Street und schon geht dem Markt die Puste aus. Schauen wir uns das hier nochmal an. Der Chart von gestern Abend in der Closing-Bell. Hier sehen wir nochmal die S&P 500-Sektoren-Performance seit dem letzten Allzeithoch. Das war am 13. August. Wir hatten ja diese Woche einen Rekord im S&P. Und diese Grafik von Beespoke zeigt doch mal sehr schön, wie zerrissen der Markt ist. Also Rekorde in dieser Woche im S&P um Nasdaq, ihr erinnert euch. Seit dem letzten Rekord am 13. August konnten aber nur die Tech-Werte zulegen, 6%, der Energiesektor knapp 5%, wen wundert's, Stichwort Iran, Kommunikationsdienste, da ist unter anderem Meta mit drin. Und diese Sektoren haben dem S&P also zu einem neuen Rekord verholfen. In der Zwischenzeit aber Immobilienwerte 8% runter, Industrie fast 8% runter, Finanzwerte 7% runter, Versorger 6% runter, nicht Basiskonsum 4% runter, Basiskonsum, Rohstoffe und auch Aktien aus dem Gesundheitswesen. Alle im Minus im Vergleich zu dem Rekord am 13. August. Also in anderen Worten, das ist jetzt auch keine Überraschung mehr. Ich meine, wie oft haben wir darüber gesprochen? Die Marktbreite ist ausgesprochen schlecht. So und das ist einerseits sehr riskant für den Markt, vor allen Dingen, wenn der Tech-Sektor anfängt zu lahmen, bietet andererseits aber eben auch sehr große Opportunitäten und das zeigt dieser Chart hier. Hier seht ihr mal diese immense Lücke zwischen Aktien, die überverkauft sind und Aktien im S&P, die überkauft sind. Wir haben etwa 43% der Aktien, die überverkauft sind, schlechte Marktbreite und so, und 16% der Aktien, die überkauft sind. Und das kann sich, wie gesagt, in beide Richtungen auflösen. Das Wichtige ist, zu guter Letzt, dass wir eine Stabilisierung bei den Renditen der Staatsanleihen sehen, um nochmal die Kommentare von Morgan Stanley hier heranzuziehen. So, und bevor ich jetzt den Teufel an die Wand male, oh, die Renditen ziehen wieder an und hin und her, bitte ich vor allen Dingen das Ganze nochmal etwas ins Verhältnis zu setzen. Wir hatten gestern eine erfolgreiche Auktion von 39 Milliarden Dollar in zehnjährigen US-Staatsanleihen. Die Nachfrage war gesund. Wir hatten in den letzten eineinhalb Wochen die Renditen 10-jähriger Anleihen gelegentlich schon bei etwa 5,35%. Und jedes Mal sind die Renditen an dieser Marke gescheitert. Heute also ist der Ölpreis etwa 4% im Plus-WTI hier in den Vereinigten Staaten. Angefacht mal wieder vor allen Dingen durch die Worte unseres großen, starken Mannes in Washington. Aber zu guter Letzt, wenn man sich die täglichen Schlagzeilen anschaut aus dem Nahen Osten, dann ist der Ölpreis daran gemessen auch erstaunlich stabil. Also das muss man im Hinterkopf behalten. Wir sehen also, jetzt bin ich mal im Lager der Optimisten, in beiden Sektoren eine gewisse Stabilisierung. Vor allen Dingen die Verbraucherpreise, die in den USA am 14. Oktober gemeldet werden. Das ist noch eine Hürde, die wir nehmen müssen. Aber in Anbetracht der heutigen Nachrichtenlage, muss ich sagen, wirkt die Reaktion der Wall Street zum Opening erstmal ein bisschen überzogen. Das gleiche auch zu den Kommentaren von Samsung Electronics. Samsung hat ja gestern Abend die vorläufigen Zahlen für das dritte Quartal gemeldet und schauen wir uns die mal an. Leicht verfehlte Erwartungen um Jottes Willen, nicht wahr? Wir haben also Umsätze von 195 Billionen Won. Damit wurden die Schätzungen um knapp 6 Billionen verfehlt. Alright, prozentual ist diese Verfehlung minimal und es ändert nichts daran, dass die Wachstumszahlen im Vorjahresvergleich trotzdem wirklich massiv sind und das sehen wir vor allen Dingen auch bei den operativen Gewinnen, die auch unter den Erwartungen lagen, aber eben minimal und auf absoluter Basis immer noch Zahlen, bei denen man wirklich staunen muss. Kleines Beispiel. Wir hatten im dritten Quartal des letzten Jahres bei Samsung Electronics einen operativen Gewinn von 12,1 Billionen Wonen. Jetzt 107,4 Billionen Dollar, also ein Sprung von 12 auf über 107 Billionen Dollar innerhalb von 12 Monaten. Das sind Wachstumszahlen, von denen kann man eigentlich nur träumen. Und dass diese Zahlen die Schätzungen verfehlen, zeigt vor allen Dingen, dass die Schätzungen einfach zu stark vorausgeeilt sind. Die Kernfrage bei Samsung Electronics ist nicht, ob das dritte Quartal schwach war und enttäuscht. Die Kernfrage ist eher, ob wir Peak-Wachstum nahe sind oder ob wir das möglicherweise schon erreicht haben. Das ist eigentlich die entscheidende Frage bei Samsung Electronics. Und wenn man sich die Ergebnisse im dritten Quartal mal anschaut, entsteht bei Samsung zudem auch noch der Eindruck, dass diese minimale Verfehlung nicht dadurch zustande gekommen ist, dass das Wachstum enttäuscht hat, sondern dass der One in den letzten zwölf Monaten erheblich an Dynamik gewonnen hat. Also unvorteilhafte Währungsschwankungen sind vor allem dafür verantwortlich, dass hier die Schätzungen verfehlt werden. Wenn man jetzt mal Taiwan Semiconductor nimmt, die die Septemberzahlen gemeldet haben, der Umsatz im dritten Quartal 1,49 Billionen. Das ist immer die Landeswährung und geschätzt wurden 1,46 Billionen und die Schätzungen waren extrem hoch. Das Wachstum bei Taiwan Semiconductor bleibt auf Kurs. Der CEO von AMD hatte Gleiches in dieser Woche signalisiert. Marvell war off the charts mit Wachstumszahlen bis 2031, die extrem robust sind, also, Ich würde hier ein bisschen vorsichtig sein, die Zahlen von Samsung wirklich als eine Enttäuschung darzustellen. Ich mache gleich nochmal den großen Bogen zurück zu diesem Thema. Aber lasst uns das Makro-Thema Öl und Trump nochmal aufgreifen. Man merkt, wir haben Wahlkampf in den USA. Ich hatte gestern schon leicht aufgeregt noch gesagt, Mensch, wie kann es sein, dass der amerikanische Präsident in einer Wahlkampfveranstaltung sagt, Naja, also lasst den Iran doch Los Angeles und San Diego ausradieren. Das ist ein kleiner Preis dafür, dass die Welt danach sicher ist, wenn wir erstmal gewonnen haben. Über die Aussage, das könnt ihr selber beurteilen, was das bedeutet. Wir haben jetzt Schlagzeilen und zwar gleich bei drei unterschiedlichen Medien, bei Axios, bei NBC News und bei The Atlantic. Und alle drei signalisieren, das Militär sei in Bereitschaft versetzt, mögliche Luftangriffe auf Anordnung von Donald Trump umzusetzen. Er wägt gerade ab, dies zu tun, möglicherweise noch vor den Zwischenwahlen am 3. November. NBC News betont, das US-Militär bereitet sich vor auf neue Schritte gegen den Iran, vor den Midterm Elections und das Gleiche sagt im Prinzip The Atlantic. So, es ändert aber nichts daran, dass Donald Trump eigentlich keine Option hat, diesen militärischen Einsatz gegen den Iran als Sieg zu werten. Wenn dieser Krieg beendet werden soll auf militärischer Ebene, müssten die Vereinigten Staaten, und das steht ja schon seit Wochen und Monaten fest, Bodentruppen einsetzen. Und zwar umfangreich Bodentruppen einsetzen, was zu einem erheblichen Verlust von Menschenleben führen könnte. Also diese Option besteht im Grunde nicht und das ist auch noch nicht mal eine Spekulation, die man bei uns hier an der Wall Street hat. Was sollen denn jetzt Luftangriffe groß verändern? Luftangriffe über die letzten Monate haben den Krieg auch nicht beendet. Und sollte Donald Trump, sollten die Republikaner vielmehr, die Midterms auch noch die Mehrheit im Senat und Repräsentantenhaus verlieren, dann wird die Situation, den Iran-Krieg zu beenden, nochmals eher den Druck verstärken auf die Trump-Administration. Also auch hier hat man so ein bisschen im Hinterkopf, dass die Ölexporte aus dem Nahen Osten sind auf hohen Niveaus. Und wenn man sich WTI jetzt mal die letzten zwölf Monate oder die letzten Wochen mal anschaut, Ich will ganz kurz hier nochmal bei mir den Chart hier aufmachen. So, WTI jetzt bei 92 Dollar. So, und jetzt schauen wir uns mal WTI an. Hoch bei WTI wurde erreicht am 15. September bei knapp 106 Dollar. Und seitdem geht es im Prinzip kontinuierlich bergab. Wir waren am 29. September bei 89 Dollar, am 1. Oktober genau da, wo wir heute auch wieder sind. Aber unterm Strich hat die Dynamik eben doch verloren. Deshalb würde ich sagen... Vielleicht ist die Reaktion dann heute doch auch ein bisschen übertrieben. Was natürlich nicht hilft, ist, dass man sich von der internationalen Energiebehörde und den G7-Staaten heute so ein bisschen veräppelt vorkommt. Wie war die große Meldung am Freitag? Die internationale Energiebehörde in Koordinierung mit den G7-Staaten geben 100 Millionen Barrel Öl und Diesel frei aus den strategischen Reserven, die über die nächsten vier Monate ausgeliefert werden sollen. Great News, Diesel runter, Entspannung bei Öl und so und dann stellt sich heraus, wie die Financial Times heute berichtet, Moment mal, diese 100 Millionen Barrel sind gar nicht zusätzlich, sondern diese 100 Millionen Barrel sind ein Teil der 400 Millionen Barrel. Bei denen man im März schon entschieden hat, dass die ausgeschüttet werden sollen aus den strategischen Reserven. Das ist ein Teil dessen und nicht obendrauf. Also so ein bisschen right, nice try, aber so ganz so blöd ist der Rohstoff- und Kapitalmarkt eben doch nicht und dementsprechend auch hier ein leichtes Staunen. So, jetzt kommen wir mal zu den Anleihemärkten. Wir haben die Bank of Japan, die mahnt, dass die Inflationsrisiken sich ausweiten, was in Folge haben dürfte, dass die Zinsen weiter angehoben werden. Denn auch in Japan ist ein Punkt ganz spannend und in Europa auch. Gestern war die Auktion 10-jähriger US-Staatsanleihen recht gesunde Nachfrage. Heute werden 30-Jährige auktioniert. Letzte Nacht, die Nachfrage bei der Auktion nach 30-jährigen japanischen Staatsanleihen hatte auch eine solide Nachfrage. Hier kommen Käufer zurück und greifen zu nach dem Anstieg der Renditen. Das müsste eigentlich auch dem Yen helfen. Und wir sehen auch, dass die Renditen europäischer Staatsanleihen eine gewisse Entspannung sehen. Denn die Financial Times berichtet, dass man an den französischen Anleihenmärkten jetzt erste, Bargain-Hunter sieht, also Investoren, die quasi die Sonderangebote nutzen, um hier zuzugreifen und insgesamt auch an dem Markt für Unternehmensanleihen in Europa. Also es ist manchmal, werden die Schlagzeilen so überschattet durch die Headlines. Bumm, Öl hoch und Trump wieder, Mr. Muckimann und Renditen ziehen wieder an, dass man das auch ein bisschen in Perspektive setzen muss, dass wir an den Anleihemärkten in Japan, in Europa und in den USA erste Käufe sehen. Eigentlich auch nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen. So, wir haben, damit komme ich mal zurück zu den Ergebnissen, Samsung und Taiwan Semiconductor habe ich schon angesprochen, Applied Digital ist jetzt kein Game Changer an der Wall Street, hat auch Zahlen gemeldet, Umsatz über den Erwartungen, das EBITDA Ergebnis auch, aber man muss hier wirklich genau hinschauen. Die CapEx-Investitionen lagen mit 2 Milliarden Dollar, 730 Prozent über Vorjahr. Und so jetzt mal, um das mal ins Verhältnis zu setzen, 2,1 Billionen Dollar in CapEx-Investitionen bei nur 64 Millionen Dollar operativen Cashflow. Das ist schon mal eine Hausnummer, ganz schöner Unterschied und gleichzeitig, ist die Kompensierung in Aktien für Mitarbeiter fast genauso hoch wie das EBITDA-Ergebnis. Also das ist schon mit einer recht schmalen Nadel gestrickt, das Ding, aber gut, die Aktie reagiert kaum und ist leicht im Plus. So, dann haben wir Pepsi. Wir hatten bei Pepsi jeden einzelnen Tag fast gefühlt in den letzten zwei Wochen nur negative Analystenkommentare Und deshalb muss man bei den Zahlen eins sagen, das fällt so ein bisschen in die Kategorie, okay, es hätte eigentlich noch schlimmer sein können. Denn es wurde ja immer wieder betont, Nordamerika wird vermutlich enttäuschen nach den Preisanhebungen. In der Tat enttäuscht auch Nordamerika, das ist richtig. Aber der Ertrag pro Aktie lag minimal über den Schätzungen. Das organische Umsatzwachstum lag auch leicht über den Erwartungen. Jetzt gibt es aber einen Haken. Der Ertrag pro Aktie für das Gesamtjahr wurde trotzdem gesenkt. Der Kernertrag pro Aktie, gerade mal 3% Wachstum gemessen am Mittelwert. Bisher wurden 5% angepeilt, weil die Margen in Nordamerika enttäuscht. Das ist also nicht perfekt, aber die Aktie ist trotzdem leicht im Plus. Wir haben Costco, die Aktie ist ja auch ziemlich zurückgelaufen, muss man sagen und die Zahlen für den September sind ganz gut. Wenn man jetzt mal Währungsschwankungen rausnimmt und die Tankstellen, um wirklich ein sauberes Bild zu bekommen, wie ist das Kerngeschäft von Costco, da hatten wir im September ein Plus bei den Kaufhäusern, die über ein Jahr geöffnet sind, von 8 Prozent. Das liegt über den Erwartungen des Marktes und im August lagen wir nur bei 5,6%. Das ist also auch nicht unbedingt schlecht. Das wird auch spannend. Louis Vuitton meldet ja die Woche auch Zahlen. Aber. Viele dieser Aktien an Louis Vuitton, wie gesagt, über 50 Prozent runter. Ist die Messlatte jetzt niedrig genug? Und sehen wir da eventuell dann auch einen Bounce. Levi Strauss, Jeans und so, hat auch Zahlen gemeldet. Die Aktie ist allerdings heute Morgen auf der Verliererseite. Wir haben auch relativ viele Analystenkommentare heute Morgen. Die Aktie verliert drei Prozent. Der Ertrag pro Aktie lag über den Schätzungen. Aber nur, weil die mit freundlichen Grüßen der Trump-Administration die Zölle wieder zurückerstattet werden mussten. Was für ein Humbug diese Zölle. Schaut euch mal das Handelsbilanzdefizit der USA an, das im Vorjahresvergleich gestiegen ist, trotz der Zölle. Also da ist der Plan mal wirklich super aufgegangen von Donald Trump. In der Zwischenzeit also die Ausschüttungen an die Einzelhändler. Wenn man jetzt mal das rausrechnet, exklusive der Zollrückerstattung, konnte Levi Strauss die Schätzungen nur um 1 Cent schlagen. Umsatz war ein bisschen unter den Erwartungen des Marktes. Ist also auch nicht gerade besonders sexy. Die Jahresprognosen werden angehoben auf der Ertragsseite. Aber das liegt eventuell eben auch an Zollrückerstattung. Und das Umsatzwachstum soll die Erwartungen treffen. So, ansonsten, wie gesagt, Zahlen ohne Ende aus dem AI-Sektor. Aber auch da muss man sagen, ist alles nichts mehr neu. Es ist trotzdem ein Problem, aber es ist kein neues Problem. Das Wall Street Journal hat heute also nochmal aufgedröselt. Gestern Abend viel mehr kam der Bericht raus über die ganzen kreativen Finanzierungsdeals im AI-Sektor. Also 50 Milliarden Dollar für Broadcom. Da will man dann Chips entwickeln für OpenAI. Wir haben Oracle, Apollo und Goldman versuchen hier Anleihen zu platzieren. SpaceX und Nvidia, die Meldung von gestern, SpaceX 40 Milliarden Dollar an Kredite will man aufnehmen, um Nvidia Chips zu kaufen. Das ist problematisch, weil hier damit in erster Linie mal gezeigt wird, der Wettbewerb für US-Staatsanleihen bleibt groß durch Unternehmensanleihen. Das geht also nicht weg, aber es ist keine neue Meldung mehr. Es ist recycelt und eigentlich bekannt. SK Hynix, laut Bloomberg, arbeitet mit Goldman Sachs und Morgan Stanley an dem Börsengang von SoliGym. Und SolidGym, ich glaube, so spricht man es aus, Tencent überlegt jetzt auch Anleihen im Ausland zu platzieren für 5 Milliarden Dollar. Wir haben auch Meldungen aus China, dass das Wettrennen für den Bau von Datacentern dort sehr, sehr stark bleibt. Man will ein globaler AI-Leader werden und sich als solches etablieren neben den USA. Man hat zurzeit 24 Gigawatt, an Datacenter-Kapazitäten und man will weitere 50 Gigawatt hinzuführen und mit Datacentern, die bereits im Bau sind. In China ist es natürlich einfacher als in den USA. Da sitzt das Volk hier und sagt, wir wollen gar keine Datacenter bei uns haben im Bundesland. Da geht die chinesische Regierung hin, drückt einen Knopf und sagt, was hast du gesagt? Die bauen wir aber trotzdem, nicht wahr? Und OpenAI hat gegenüber Anthropic weiter an Boden aufgeholt, das sagt das Wall Street Journal, einmal durch aggressive Preise und durch die neuen LLM-Modelle. Es wird übrigens bei Anthropic die Kernfrage sein, ob wir hier eventuell nicht im vierten Quartal sogar eine Wachstumsentschleunigung sehen müssen. Unter anderem, weil die Modelle auch von Anthropic teurer sind. Gestern wurde ein neues LLM-Modell vorgestellt, das allerdings ein bisschen günstiger sein soll. So, ansonsten, Booking Holdings könnte mit einer 500 Millionen Dollar Strafe belegt werden von der amerikanischen Wettbewerbsbehörde wegen Werbekampagnen, die in die Irre führen. Also Booking Holdings könnte hier unter Druck geraten. So, last but not least, ein Blick auf die Analysten-Kommentare heute Morgen. Wir haben Goldman Sachs senkt die Kursziele für First Solar auf 272, bleibt aber bei einer Kaufempfehlung im Vorfeld der Quartalszahlen für das dritte Quartal. Wir haben sehr viele Kommentare zu den Banken und Investmenthäusern heute. Goldman Sachs, also TD Kauen rasiert die Kursziele auf breiter Front. Goldman Sachs Kursziel 1050. Wir haben das Kursziel bei der Citigroup 150. Beide Aktien werden trotzdem zum Kauf empfohlen. Wells Fargo wird zum Kauf empfohlen mit dem Kursziel 95, auch zum Kauf empfohlen. Und der Rest, alles nur halten, JP Morgan mithalten, die Bank America mithalten und Morgan Stanley auch. Wir haben ansonsten noch BlackRock, da senkt Wells Fargo das Kursziel auf 1230 Dollar, bleibt aber auch bei Übergewichten. Ende Oktober, das wird spannend, werden die Banken. Quasi über ihre Bilanzen und Eigenkapitalquoten berichten. Das wird wirklich spannend, denn diese, ich muss ganz kurz mal etwas übersetzen, Sekunde, Wertminderungsaufwand, das ist es. Also die USA haben ja über 2400 Banken und Ende Oktober werden die Bilanzen wieder quasi adjustiert, veröffentlicht und veröffentlicht. Gestern einen ganz interessanten Bericht gesehen, dass wir nahezu 100 Banken sehen könnten, die aufgrund der Verwerfungen an den Anleihemärkten außerplanmäßige Abschreibungen melden könnten und zwar bis zu 20% auf das Eigenkapital. Das wird viele auch noch interessieren, mal abgesehen davon, dass nächste Woche auch die Berichtssaison in diesem Sektor anläuft. So, Levi Strauss, Barclays senkt die Kursziele auf 26, Bank of America auf 25 Dollar. Wir haben sehr viele Kommentare heute zu den Pharma-Werten von Cantor Fitzgerald. Amgen, Kursziel 440 Dollar mit neutral, BM Bristol Myers, mit neutral, Merck auch nur mit neutral, das Kursziel 145 Dollar, Pfizer auch nur mit neutral, Kursziel 28, Ida Lilly mit Übergewichten, eine der wenigen Kaufempfehlungen in dem Sektor. Mit 1.440 Dollar. Da geht es um das Wachstum immer noch in den Gewichtsverlustmedikamenten. McDonalds, und auch das ist eigentlich nichts Neues. Mittlerweile ist das schon Mode bei uns. Hier sinken die Kursziele heute Morgen weiter. Dieses Mal von Bernstein. Die Aktie wird erneut nur mit Halten eingestuft. Kursziel wird von 295 auf 250 Dollar gesenkt wegen einer anhaltenden Wachstumsentschleunigung. Aber die Aktie ist schon bei 230, so am Rande bemerkt. Morgan Stanley zu Netflix senkt das Kursziel auf 80 Dollar, bleibt aber trotzdem bei Übergewichten. Und Palantir bei Goldman Sachs wird auf Kaufen aufgestuft. Schauen wir uns mal kurz an, was die Aktie macht vorbörslich. 3,6 Prozent im Plus. Man geht davon aus, dass die Dynamik der Aktie im Jahr 2027 wieder zunehmen wird. Die Aktie dürfte im nächsten Jahr ein überdurchschnittlicher Performer sein. So, Guys, und das war's. Ich wünsche euch einen guten Handelstag. Wir sehen uns morgen wieder. Bis dann. Heute Abend, was sage ich? Heute Abend sehen wir uns wieder bei der Closing Day. Bis dann und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keiner Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Und das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, Das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.