Heute ist Freitag, der 9. Oktober. Herzlich willkommen zur Opening Bell Featured bei Handelsblatt. Ja, wir sehen einen Erholungsversuch, zumindest in den ersten Handelsminuten. Die Story in der Financial Times, dass OpenAI 20 Milliarden Dollar weniger Umsatz generiert, 50 statt 70 Milliarden Dollar. Das war eine etwas unglückliche Schlagzeile, denn tatsächlich ist es die Frage, ob man das Brutto oder Netto betrachtet. Wir sehen also keine wirkliche Wachstumsverlangsamung bei OpenAI und der Abverkauf, der gestern durch die Story ausgelöst wurde, wird heute wieder teils wettgemacht. Bei Apple scheint die Nachfrage beim iPhone 18 wohl zu enttäuschen. Die Nachrichtenagentur Nikkei berichtet, dass die Komponentenbestellungen für den Monat um mindestens 15 Prozent reduziert wurden. Delta verfehlt wegen der gestiegenen Treibstoffkosten die Ertragsziele. Man muss sagen, trotzdem tollen Job gemacht. Die Treibstoffkosten sind um über 60 Prozent gestiegen. Und insofern ist die Ertragsverfehlung gemessen an den Schätzungen relativ moderat. Ja, wir haben ansonsten die große Meldung. SpaceX kauft mehr Mobilfunkfrequenzen. T-Mobile, Verizon, AT&T deutlich auf der Verliererseite. Hier muss man eins beachten, das Schlagzeilenrisiko hat in der Tat zugenommen. Aber es wird noch eine ganze Weile dauern, bis SpaceX tatsächlich mit Starlink Mobile zu einem ernsthaften Konkurrenten wird. So, Happy Friday, Guys, mit einer Erholung zum Handelsstart. Ich trage mal sicherheitshalber rot heute. Mal schauen, ob sich die Kursgewinne halten können. Gestern in der Closing Bell hatte ich schon erwähnt, dass diese Story in der Financial Times, dass also. Bei OpenAI 20 Milliarden Dollar weniger Umsatz als eigentlich gemeldet wurde oder spekuliert wurde, Also 50 statt 70 Milliarden Dollar, also dadurch wurde der Eindruck erweckt, dass wir bei OpenAI eine plötzliche Wachstumsabkühlung sehen. Das war aber im Prinzip nicht richtig, weil es hier in erster Linie darauf ankommt, wie diese annualisierten Jahresumsätze berechnet werden. Ist das eine Brutto-Berechnung oder ist das eine Netto-Berechnung? Also inklusive der Produktpartner im Cloud-Bereich oder exklusiv? Und wir haben heute so viele Berichte, die nochmals betonen, OpenAI, plant nach wie vor, da peilt nach wie vor rund 70 Milliarden US-Dollar Nettoumsatz auf annualisierter Basis an bis Jahresende. Hier sehen wir also keine wirkliche Abkühlung, sondern zu guter Letzt sogar eine Wachstumsbeschleunigung und die Aktien, die gestern unter dieser Meldung besonders stark gelitten haben, allen voran Oracle, auch Micron war schwächer, da sehen wir heute letztendlich eine Gegenbewegung und eine Erholung. Die entscheidende Frage ist vor allem, wenn wir eine breitere Erholung an der Wall Street sehen sollten. Also die Marktbreite verbessert sich. Wir haben heute Öl auch wieder leicht im Minus. Die Renditen der 10-jährigen Staatsanleihen sind bei etwa 5,25 Prozent, sind also im Vergleich zu den hochsten letzten Tage auch auf niedrigeren Niveaus. Also die Auktion der 30-jährigen Staatsanleihen hatte gestern eine gesunde Nachfrage, und die Auktion der 10-jährigen US-Staatsanleihen in dieser Woche hatte auch eine besser als erwartete Nachfrage. Gleichzeitig laufen die Renditen in Europa bei den Staatsanleihen auch leicht zurück. Die Nachfrage bei japanischen Staatsanleihen, die Auktion der 30-jährigen hatte auch eine gesündere Nachfrage. Und wenn wir eine Stabilisierung am Anleihemarkt sehen, interessant ist zum Beispiel auch die Volatilität, der sogenannte Move-Index misst die Volatilität an den Anleihemärkten und die Volatilität hat hier auch in den letzten Tagen nachgelassen. Damit bessert sich die Chance letztendlich eines Comebacks. Der Marktbreite und weil AI sehr hochgewichtet ist, vielleicht also rotiert dann Kapital eher in die Sektoren, die bereits Zinsanhebungen, gestiegene Renditen, hohe Ölpreise mit reflektieren. Das sind ja sehr viele Sektoren bei uns hier an der Wall Street. Für mich war die Story der Financial Times gestern und vor allen Dingen die Reaktion am Aktienmarkt ein klares Signal, wo die größten Ängste liegen. Man blickt so zurück, nehmen wir die Dotcom-Ära im Jahr 2000, 2001. Fing der Nasdaq an zu korrigieren, während parallel die Tech-Investitionen als Prozentsatz des BIPs noch neun Monate später, erst neun Monate später ein Zenit erreicht haben. Also die Investitionen sind noch gewachsen, während der Nasdaq bereits korrigierte. Aber zieht man mal Bilanz für diese Woche unter die letzten eineinhalb Wochen. Micron hatte superfeste Zahlen und Aussichten. Marvell hatte superfeste Zahlen und Aussichten. Langfristige Aussichten waren sehr bullish. Samsung Electronics sehr hohes, absolutes Wachstum. Umsatzziele wurden leicht verfehlt, vor allen Dingen wegen Währungsschwankungen. Und damit sehen wir immer noch sehr starkes Wachstum. Die Frage ist eben, wo ist Peak-Wachstum? Aber das ist eine Frage, die wir mittlerweile nun schon seit Jahren vor uns hinschieben. Wird irgendwann Peakwachstum erreicht? Ja. Aber wann? Schwer zu sagen. Also von daher mal schauen, wie sich der KI-Sektor hier jetzt weiter schlagen wird. An der Börse wird nicht die Vergangenheit, nicht das Jetzt und Heute, an der Börse wird die Zukunft gehandelt. Was im echten Leben passiert, ob die Wirtschaft gerade läuft oder eben nicht, das finden Börsianer meistens schneller heraus als diejenigen, die mit Börse nichts am Hut haben. Vollkommen richtig, es gibt immer ein Licht am Ende des Tunnels. Nur könnte es eben auch ein Zug sein. Und genau deshalb bin ich Börsianer aus Leidenschaft. Ich lasse mich ungern überraschen und bin lieber bestens informiert. Seit fast drei Jahrzehnten begleitet mich das Handelsblatt an der Wall Street. Es ist kein Zufall, dass mein Podcast vom Handelsblatt gefeatured wird. Für diejenigen, die noch kein Handelsblatt-Abo haben und den vollen Zugriff auf alle Inhalte genießen möchten, habe ich heute unter handelsblatt.com-mehr-aktien ein Vorzugsangebot. Damit könnt ihr das digitale Handelsblatt vier Wochen lang für nur einen Euro testen. Als Abonnent bekommt ihr außerdem den wöchentlichen Geldanlagen-Newsletter mit klaren Empfehlungen und Finanztipps. Den Link zum Probemonat findet ihr in den Shownotes. Werbung Ende. So, wir haben aber heute noch einige andere Moving Parts, einige Puzzleteile, die mit im Fokus stehen. Allen voran natürlich gestern Abend dann die Meldung von SpaceX, dass man weitere Mobilfunkfrequenzen erworben hat. Wir haben dementsprechend die Aktien von T-Mobile, von Verizon und AT&T starker auf der Verliererseite. Die Sorge, dass Starlink Mobile jetzt zu einem ernsthaften Konkurrenten wird. Man hat ja bereits Mobilfrunk, beim Koch sind das keine Funkfrequenzen, sondern die berühmten Funkfrequenzen. Das ist ein neuer Term. Das ist so ähnlich wie jetzt eben nicht mehr Artificial Intelligence, sondern Super Intelligence. Und nicht Megawatt, sondern Megawatt. Also Spaß beiseite. War eine lange Woche, Guys. Lasst mich nochmal den Bogen zurückspannen zu Starlink Mobile. Weil Elon Musk betont also jetzt ein großer Schritt zum Wettbewerber zu werden. Man muss sagen, dass das Schlagzeilenrisiko für die drei großen Telekom-Konzerne damit in der Tat zunimmt. Denn wenn SpaceX damit eins nochmal zum Ausdruck bringt, dann den Willen in diesem Sektor zu expandieren. Das ist aber etwas anderes, als würde jetzt SpaceX und Starlink Mobile jetzt schon ein ernsthafter Konkurrent sein. Das ist Starlink noch nicht möglich. Denn wenn man sich mal anschaut, wie viel Spektrum die drei großen, Telekom-Giganten haben, AT&T, Verizon und T-Mobile, dann ist das im Vergleich zu Starlink noch ziemlich blass. Also man kann das flächendeckend noch nicht darstellen. Wir haben heute interessanterweise auch die Aktien der ganzen Funkturm-Konzerne auf der Gewinnerseite, aber hier sollte man auch ein bisschen aufpassen, denn Elon Musk hat ja schon betont, dass man nicht den traditionellen Weg gehen möchte. Man wird so eine Art Hybrid-Modell fahren, und man wird logischerweise das Satelliten-Netzwerk sehr stark nutzen. Und von daher würde ich mal sagen, die unmittelbare Reaktion der Telekom-Aktien heute nach unten, vermutlich ein bisschen übertrieben. Ja, denn das dauert noch, bis Starling wirklich ernsthafter Konkurrent wird. Gleichfalls aber nimmt das Schlagzeilenrisiko zu, das Headline-Risiko, weil SpaceX da rein will. Und genauso ist die positive Reaktion heute bei den Aktien der Funkturmbetreiber vermutlich auch ein bisschen überzogen. Das muss man also etwas differenzierter betrachten. Und die nächste Komponente oder der nächste Wert, der heute auch mit dem Fokus steht. Ist zu guter Letzt Apple und die Aktie wird heute schwächer an den Tag starten. Das hängt mit einer Meldung zusammen der Nachrichtenagentur Nikkei in Japan. Und zwar wird gemeldet, dass die Komponentenbestellungen für das iPhone 18, für die Produktion des iPhone 18 wegen der schleppenden Nachfrage von Apple anscheinend um mindestens 15 Prozent gedrosselt wurden für den laufenden Monat. Und vorausgesetzt, das stimmt, ist das natürlich für Apple insgesamt kein besonders gutes Omen für die iPhone 18 Pro und Pro Max Modelle. Das iPhone 18 selber kommt ja erst im nächsten Jahr auf den Markt, könnte aber die Aktien heute letztendlich im New Yorker Handeln mit belasten. Also es sind Einzelstories, die heute dominieren. Auf Makro-Ebene gibt es jetzt heute nicht wirklich so viele neue Schlagzeilen. Wir haben um 16 Uhr eurer Zeit und das wird in der Tat noch wichtig sein, vor allen Dingen auch für die Anleihemärkte, das Verbrauchervertrauen der Universität von Michigan für den Oktober. Das ist eine der ersten Oktoberdaten. Vor allem die langfristigen Inflationserwartungen wird man hier mit im Auge behalten. Und wir haben heute Morgen vor dem Opening noch die Quartalszahlen von Delta Air bekommen und auch die Aktie wird heute schwächer in den Tag starten mit einem Minus von etwa 3%. Hier muss man aber wirklich eins betonen, was Delta Air hier geleistet hat bei einer solchen Explosion der Treibstoffkosten ist wirklich bewundernswert. Die Treibstoffkosten von Delta Air. Sind um 62% gestiegen auf über 4 Milliarden Dollar. Für Fluggesellschaften logischerweise sind Treibstoffkosten ein riesiger Belastungs- und Einflussfaktor. Und obwohl die Treibstoffkosten um über 60% gestiegen sind, verfehlen die Gewinnschätzungen pro Aktie die Ziele minimal. 1,72 Euro, erwartet wurde 1,82 Euro pro Aktie. In anderen Worten, man hat die Preisanhebungen erfolgreich weitergereicht an die Endkunden und man sieht laut Delta keine wirkliche Abkühlung bei der Buchungslage. Die Kunden haben diese höheren Ticketpreise einfach akzeptiert und geschluckt. Und auch wenn die Ertragsschätzungen verfehlt wurden, der Ertrag pro Aktie liegt eigentlich auf Vorjahresniveau. Und das, obwohl die Treibstoffkosten um 60 Prozent gestiegen sind. Also Hut ab und ihr wisst ja genau wie es läuft, wenn die Treibstoffkosten dann mal zurücklaufen, glaubt man nicht, dass die Ticketpreise dadurch verbilligt werden. Also die Profitabilität, die Margen von Delta nach Ende dieses Irrsinnskonflikts müssten eigentlich dementsprechend eher Auftrieb haben. Aber die Frage ist, wann passiert das? Und man liest heute in den Medien, dass ja, also bei den Aussichten für das vierte Quartal wird jetzt gemessen am Mittelwert 1,40 Dollar angepeilt, ist auch 8 Cent weniger, als die Wall Street dachte. Aber ganz ehrlich, eigentlich kann man sich diesen Mittelwert. Den kannst du ins Klo schmeißen und runterspülen, denn die Frage ist immer, wie der Mittelwert berechnet wird. Ja. Es hängt alles davon ab, wie lange der Konflikt noch läuft und wie schnell die Treibstoffkosten sinken oder ob sie eventuell noch weiter steigen. Und das sieht man an der Spanne, die das Management gibt. Man rechnet im jetzt angebrochenen Quartal mit einer Ertragsspanne pro Aktie von 1,15 bis 1,65 Dollar. Also das eine ist der Nordpol, das andere ist der Südpol und daraus berechnen wir jetzt einen Mittelwert. Also das ist mal herzlich gar nichts wert, das muss man sagen und, kann man eigentlich vergessen. Unterm Strich ist das, was Delta hier geleistet, wirklich super und wenn wir das bei United und bei American so aussehen, Hut ab, Delta hat einen immensen Vorteil und das ist die Tatsache, dass man eine eigene Raffinerie betreibt und die Raffinerien verdienen im aktuellen Umfeld natürlich echt eine goldene Nase. Das kann Delta hier an der Stelle also stückweit mit ausgleichen. Ich will jetzt ganz kurz noch mal einen Blick auf die kommende Woche werfen, weil nächste Woche wirklich die Stunde der Wahrheit schlägt. Wieder mal für den Aktienmarkt. Wir haben nächste Woche... Die Verbraucherpreise am Mittwoch und dann am Donnerstag die Erzeugerpreise für den September. Jeder weiß, die Daten werden heiß ausfallen. Das wird niemanden überraschen. Wir haben in Europa, in Asien teilweise die Daten schon vorliegen. Die sind auch durch die Bank weg, höher als man erwartet hatte. Da wird also niemand wirklich überrascht sein. Trotzdem ist es natürlich die Frage, wie reagieren dann die Renditen der langlaufenden US-Staatsanleihen? Und wir haben nächste Woche den Startschuss der Berichtssaison. Dienstag geht es richtig los. Wir haben Dienstag vor dem Opening der Wall Street die Zahlen der Citigroup, Goldman Sachs, JP Morgan und Wells Fargo. Am Mittwochmorgen dann Bank of America, Morgan Stanley, BlackRock und State Street. Donnerstagmorgen Bank of New York, PNC Financial, US Bank Corp. Also die Banken werden nächste Woche dominieren und sind natürlich wichtig, denn wie steht es um die Bonität der Kunden, wie steht es um das Kreditwachstum, nicht gerade günstig aktuell Kredite aufzunehmen, wie steht es um die Nettozinseinnahmen der Banken mit dem veränderten Zinsumfeld und der Spanne zwischen kurzfristigen Zinsen und langfristigen Zinsen. Das wirkt sich natürlich auch auf die Banken aus und man muss sagen. Dass insbesondere JP Morgan, nicht insbesondere, aber auch JP Morgan in die Zahlen hinein gesunken ist. Eigentlich ist der Finanzsektor technisch überverkauft. Wie werden also die Aktien reagieren? Nächste Woche wird hier sehr, sehr wichtig sein. Und wir haben am Dienstag, das will ich kurz noch erwähnen, auch United Health mit den Zahlen vor dem Opening gestartet. Im Tech-Sektor haben wir nächste Woche die Ergebnisse von ASML aus Europa am Mittwoch und Taiwan Semiconductor in Ericsson am Donnerstag. Montag wird es auch spannend bei Louis Vuitton. Da muss man auch sagen, die Aktie hat so zerrissen. Wir sehen und hatten in dieser Woche erste Zeichen einer Stabilisierung auch bei den Einzelhandelswerten. Eine TJX fängt an langsam wieder hochzulaufen, auch eine Walmart. Die Sektoren sind sehr stark abgestraft. Mal schauen, was Louis Vuitton meldet und vor allen Dingen, wie dann auch die Aktien reagieren. Wir haben nächste Woche auch zwei Analystentage, die wichtig sind. Am Mittwoch Applied Materials und Workday, die werden also mit im Fokus stehen. So, jetzt ganz kurz nochmal einen Blick auf die sehr wenigen Makrodaten. Die Iran und die Houthis versuchen also wieder die Oberhand zu gewinnen. Im Jemen und quasi im Roten Meer. Man weitet hier die Angriffe aus, sodass Wall Street Journal, wobei unlängst Saudi-Arabien und Jemens Regierung, die gebackt sind durch Saudi-Arabien, wieder am längeren Hebel sitzen. Und der Iran, das hat gestern Al-Arabia berichtet, ein Nachrichtendienst aus der arabischen Welt, dass der Iran nicht bereit ist, das Uran-Anreicherungsprogramm einzustellen, geschweige denn das bereits angereicherte Uran abzutreten. Das ist ja der Wunsch der Vereinigten Staaten. Ansonsten wird China ab Oktober wieder die Exporte von weiterverarbeiteter Energie für den Export erlauben. Das ist auch gut natürlich für die Energiepreisentwicklung. Und vielleicht noch kurz ein Wort zu den Defiziten in den USA. Das Kernproblem ist nicht bereinigt und das Congress Budget Office, das ist quasi, ich hätte jetzt voll gesagt bipolar, es ist parteiunabhängig, hat die US-Defizite bekannt gegeben. Und das Fiskaldefizit. Im letzten Jahr hat 2 Billionen Dollar erreicht, für das Fiskaljahr 26, 2 Billionen Dollar. Das sind 220 Milliarden Dollar mehr als im Fiskaljahr 2025 und man ist sehr skeptisch, dass die USA in der Lage sein werden, durch Wirtschaftswachstum letztendlich das Problem mit den Defiziten bereinigen zu können. So, habe ich was vergessen? OpenAI haben wir, Apple haben wir, Google steigt in den AI-Agent-Bereich rein. Lumentum ist sehr optimistisch, hat sich positiv geäußert, betont, dass, optische Komponenten aufgrund der enormen KI-Nachfrage bis 2029 nahezu oder praktisch ausverkauft seien. Das heißt, Lumento müsst ihr profitieren. Wir haben ansonsten Chipotle, wie gesagt, habe ich schon angesprochen, Starbucks-Übernahme. Wenn man die Wall Street Journalist, scheint das eher unwahrscheinlich zu sein. Und damit nochmal zum Schluss ein Blick auf die Analysten-Kommentare. AppLovin wird heute bei der Bank of America die Kursziele rasiert und zwar ordentlich von 400 auf nur noch 325 Dollar. Die Aktie wird mit neutral eingestuft. Wir haben die Aktien von CrowdStrike, die Cyber Security Werte sind ja sehr gut gelaufen die letzten Monate. Morgan Stanley stuft die Aktie jetzt von Verkaufen auf Kaufen auf. Da muss man sagen, Entschuldigung, falscher Wert. Needham schraubt das Kursziel auf 310 Dollar hoch, Crowdstrike von 250. Bleibt bei der Kaufempfehlung und betont, dass wenn man sich in der Branche umhört, dass zu guter Letzt die sehr viel Nachfrage nach vorne gezogen wird, weil letztendlich gesehen das Thema Cyber Security im Fokus steht. So, wir haben die CBOE und die wird von Verkaufen auf Kaufen aufgestuft bei Morgan Stanley. Große Aufstufung also hier mit einem Kursziel von 358 Dollar. Das Kursziel wird auch massiv angehoben von 258 Dollar. So, was haben wir ansonsten hier? Disney, Kaufempfehlung mit Kursziel 125. Bei Needham, Domino's Pizza, die vom Chart hier übrigens auch ganz spannend aussehen. Bank of America hebt das Kursziel auf 455 Dollar an und glaubt, dass die Umsätze der schon länger geöffneten Pizzerien im dritten und vierten Quartal an Dynamik gewinnen werden. Truist empfiehlt IBM, aber nur mit Halten einem Kursziel von 240 Dollar. Pepsi, nach den Zahlen sinken die Kursziele. Die Bank of America rasiert das Kursziel auf 145, bleibt nur noch bei Halten. Und Piper Center senkt das Kursziel auf 140, bleibt bei Übergewichten. Hier waren die Umsätze in den USA eher enttäuschend, die Aussichten vor allen Dingen auch fürs nächste Jahr. So, das war es dann auch. War eine spannende Woche mal wieder. Ich trage mal heute Rot, so als Anti-Indikator. Doch, vielleicht ist es ein gutes Omen und wir schließen im grünen Bereich. Also, wir wünschen euch, ich wünsche euch mal ein gutes Wochenende. Und einen Kommentar muss ich jetzt hier noch loswerden. Wir können nur hoffen, dass die Kommunisten nicht an die Macht kommen. Dann können unsere Anlage in Wertpapieren vergessen, schreibt Stardust bei mir im YouTube-Chat gerade. Wovon redest du, Stardust? Das ist doch genau dieser republikanische Müll, den wir uns alle schenken können. Also wer ist denn jetzt hier Kommunist? Also da fängt das Problem schon an, dass der Standardamerikaner den Unterschied zwischen Kommunist und sozialer Marktwirtschaft nicht wirklich versteht. Ich kann nur hoffen, dass die Republikaner für den ganzen Müll, den Trump hier angerichtet hat, abgestraft werden. Also ich bin sehr gespannt, wie hier die Wahlen ausgeben. Jetzt sagt der Koch im kommunistisch-roten Hemd, ich wünsche euch ein gutes Wochenende. Wir sehen uns am Montag wieder. Bis dann und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keiner Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Und das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, Das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.