Heute ist Montag, der 12. Oktober. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Wir sehen eine bessere Marktbreite. Das hatten wir schon letzte Woche. Der Dow Jones zieht an den Nasdaq mit etwas Gegenwind. Diese Woche wird die Woche der Wochen. Wir haben die Verbraucherpreise am Mittwoch, Erzeugerpreise Donnerstag. Wir haben die Ergebnisse der Großbanken ab Dienstag. Bank of America, JP Morgan, Citigroup. und bekommen damit erste Einblicke, wie sich die höheren Finanzierungskosten auf die amerikanische Konjunktur auswirken. Im AI-Sektor haben wir wieder ein bisschen Gegenwind. Bei Nvidia bahnt sich ein größerer Deal an 24 Milliarden Dollar Übernahme im AI-Sektor. Aber es gibt mahnende Stimmen unter anderem von Satya Nadella, Microsoft-CEO betont. Der Zeitpunkt sei gekommen, bei dem weiteren Ausbau der LLM-Modelle auf die Bremse zu treten. Sicherheit geht vor. Und die Carlyle Group betont, die Private Credit Häuser sollten darauf achten, die Gewichtungen von AI-Finanzierungen im Blick zu halten, also in einer gesunden Balance zu behalten. So, Happy Monday, Guys. Und herzlich willkommen in einer Woche, in der wir uns alle anschnallen sollten. Wir haben die Inflationsdaten, die Verbrauchernerzeugerpreise Mittwoch und Donnerstag. Wir haben die Ergebnisse der Großbanken, die Citigroup, JP Morgan, Wells Fargo, Goldman, Morgan Stanley. Alle werden in dieser Woche Einblicke liefern, wie sich die höheren Finanzierungskosten auf die amerikanische Wirtschaft auswirkt. Außerdem haben wir Analystentage im Tech-Sektor bei Applied Materials und bei Workday am Dienstag und wir haben am Mittwoch die Zahlen von ASML. Also diese Woche wird es in sich haben und das Wochenende war ja schon ziemlich bewegt, um zu sagen, mein Gott, also man sieht Schlagzeilen aus Washington, bei denen man, wirklich, also man denkt jedes Mal, okay, that's it guys, das ist der Zenit des Irrsinns und dann bumm. Die Meldung, dass Donald Trump also plant, von Russland Energie einzukaufen. Hunderttausende Tonnen von Diesel sollen geliefert werden. Die erste Reaktion, what the heck? Ich meine... Da unterstützen die Vereinigten Staaten seit aller Ewigkeit die Ukraine im Kampf gegen Russland, versuchen Russland wirtschaftlich auszubluten und jetzt dreht man sich um, wobei natürlich der Widerstand oder, die Rückendeckung für die Ukraine seit Trump schon generell nachgelassen hat. Aber dann jetzt Putin auch noch zu finanzieren. Ist unfassbar und das sehen wir im Übrigen auch daran, dass selbst die Reaktion seitens der Senatoren im Lager der Republikaner nicht gerade knallende Champagnerkorken auslöst. Wir haben überwiegend kritische Kommentare, auch aus dem Lager der republikanischen Senatoren. Ich gehe gleich nochmal darauf ein. Lange Rede, kurzer Sinn. Öl bei uns WTI leicht mit Auftrieb, etwa zwei Prozent im Plus. Ich komme gleich nochmal auf die Makro-Themen zurück. Wir haben auch einige Headlines im AI-Sektor. Bei Nvidia bahnt sich ein etwa 24 Milliarden Dollar Deal an im AI-Sektor, soll zugekauft werden. Wir haben allerdings auch Gegenwind in diesen Bereichen und zwar, betont die Carlyle Group, dass Private Equity bei der Finanzierung von AI darauf achten sollte, das Portfolio nicht übermäßig zu strapazieren. In anderen Worten, man sollte darauf achten, wie stark die Gewichtung im Finanzierungsbereich des AI-Sektors ist. Naja, wenn man sich anschaut, wie stark Private Credit im Bereich der Software-as-a-Service-Unternehmen unterwegs ist. Und da gab es ja vor Monaten schon Kritik, dass diese Häuser auf Finanzierungsbergen sitzen, in einem Sektor, der sehr stark angegriffen wird durch AI. Und nun also, betont Carlyle, auch bei AI-Finanzierung sollte man immer mehr darauf achten. Und wenn man hier mal schrittweise durchgeht, also zuerst... CapEx-Investitionen finanziert aus Cashflow, der war dann irgendwann bei vielen entweder weg oder negativ, dann finanziert aus Kapitalerhöhungen, dann finanziert aus der Ausgabe von neuen Anleihen, jetzt zunehmend finanziert durch sogenannte Special Purpose Vehicle. Das erinnert so ein bisschen an die Hypotheken-Krise. Ich überspitze das jetzt mal. Was waren denn Mortgage-Backed Securities? Das waren Finanzierungen, die besichert wurden durch irgendwelche merkwürdigen Immobilien-Deals. Und jetzt haben wir also immer mehr Finanzierungen aufgebaut oder besichert durch Chips. Wie tragfähig ist das tatsächlich? Das ist die große Frage. Also man wird immer kreativer. Und wir haben heute die Mahnung von Microsofts Satja Nadella, dass der Zeitpunkt gekommen sei, in der Tat bei der Weiterentwicklung der LLM-Modelle auf die Bremse zu treten aus Sicherheitsaspekten. Wir hatten jetzt letzte Woche wieder einen Vorfall. Anthropic hat der Polizei Tipps gegeben, so nach dem Motto, die Hotline mal informiert über einen Mordfall. Das Dumme ist nur, dass das letztendlich gesehen natürlich auch vollkommen erfunden war. Und das macht bei uns heute letztendlich gesehen auch die Schlagzeilen. Und wir sehen laut der Financial Times, dass AI-Finanzierungen, also die Aufnahme von. Krediten und Geldern im September im AI-Sektor signifikant abgekühlt sind, weil die Kapitalmärkte schlichtweg in dem Angebot an neuen Finanzierungsmöglichkeiten ertrinken und dadurch sei das Tempo des Ausbaus im Datacenter-Bereich gefährdet. Gleichfalls muss man sagen, nimmt dadurch der Druck auf die Renditen der US-Staatsanleihen ab. Und ich hatte das letzte Woche schon angesprochen. Erste Zeichen einer Stabilisierung in dem Sektor. Die Auktion 10-Jähriger und 30-Jähriger US-Staatsanleihen hatten beide recht gesunde und solide Nachfrage. Das gleiche bei der Auktion 30-Jähriger Staatsanleihen in Japan. Selbst in Europa französische Staatsanleihen wurden auch selektiv aufgesammelt. Und jetzt haben wir heute Morgen noch die Meldung bei Bloomberg, dass Finanzminister Scott Besant plant, das Volumen an 20-, 30-jährigen Staatsanleihen, die auktioniert werden sollen, in der anstehenden Refinanzierungsrunde am 4. November zu senken und dafür mehr kurzlaufende T-Bills auszugeben. Das muss man sagen, da gab es letzte Woche auch schon eine spannende Story zu, dass mittlerweile selbst der Markt für T-Bills nach oben gedrückt wird bei den Renditen, weil das Volumen dort erheblich zugenommen hat. Aber. Man versucht dadurch letztendlich gesehen den Druck rauszunehmen bei langlaufenden US-Staatsanleihen. Und nochmal, wir haben einige Faktoren, die jetzt den US-Treasuries mit in die Karten spielen. Wir hatten einen enttäuschenden Arbeitsmarktbericht, wir hatten einen enttäuschenden JOLS, das ist die Anzahl der offenen, unbesetzten Arbeitsstellen. Die PCE-August-Inflation lag unter den Erwartungen des Marktes und wir hatten sehr viele Notenbanker, die in den letzten Wochen immer wieder betont haben. Am 28. Oktober könne man erst mal abwarten mit den Zinsanhebungen. Tatsächlich hat der Anleihemarkt natürlich schon sehr viel Arbeit geleistet, auch ohne die US-Notenbank. Wenn man sich die zweijährigen Staatsanleihen anschaut, dann sind quasi fast 100 Basispunkte Zinsanhebungen schon draufgepackt. Und deshalb werden die Bankergebnisse so wahnsinnig spannend sein. Die Banken haben Gegenwind einmal durch verschobene Börsengänge, die Einnahmen im Investmentbanking könnten an Dynamik verloren haben, die Nettozinseinnahmen könnten auch mehr Gegenwind sehen, denn im September gab es sehr viele Investmentkonferenzen, bei denen sich die Topmanager der Banken zu Wort gemeldet haben und durch die Bank weg wirklich sehr positive Aussagen. Stabile Bonität, starke Kreditnachfrage, das sah alles noch gut aus. Man muss nur bedenken, dass letztendlich der eigentliche Schub bei den Renditen der Staatsanleihen nach der Jackson Hole Tagung Ende August losging und dann sich in September, Oktober nochmals merklich beschleunigt hat. Das wird also spannend sein, was die Banken jetzt zu dem veränderten Umfeld sagen. Vielleicht hinkt die Messlatte niedrig genug, wenn also die Aussage ist, look, die Wirtschaft legt sich nach wie vor gut, Kreditbonität stabil. Dann könnte das eine schöne Rallye auslösen, zumal das Banken-ETF, das Financials-ETF, also der Sektor im S&P 500 in die Earnings hineingehen eigentlich eher überverkauft ist. Also mal schauen, wenn hier das Business besser laufen sollte als erwartet, ob wir dadurch nicht ein bisschen Schub nach oben bekommen. So, also jetzt möchte ich auf das Thema Marco noch mal ganz kurz eingehen. Wie gesagt, die Schlagzeilen am Wochenende haben sich mal wieder überschlagen und bis hin zu dem Post am Sonntag von Donald Trump, ein Energie-Cease-Fire, Waffenstillstand im Energiesektor zwischen Russland und der Ukraine. Man muss bedenken, dass Donald Trump ja schon am 15. September verkündet hat, ja jetzt ist Waffenstillstand, weil ich habe da angerufen und so. Und Waffenstillstand und Pustekuchen, es gab im Energiesektor eben keinen Waffenstillstand. Es ging leider Gottes dort weiter. Die Ukraine hat immer wieder russische Energie angegriffen und vice versa hat Russland immer wieder auch die Energieinfrastruktur in der Ukraine angegriffen. Es ist fast schon ironisch, dass kaum hat Donald Trump gepostet, dass jetzt also Frieden sei, also zumindest Frieden. Was die Angriffe auf gegenseitige Energieinfrastruktur betrifft. Und kurz danach hat Russland die Stromkraftwerke und Energieanlagen in der Ukraine angegriffen. Nach Bekanntgabe, dass jetzt also in diesem Segment erstmal Waffenstillstand sei. Und mittlerweile hat sich dann am Sonntag auch nach dem Post Zelensky zu Wort gemeldet gegenüber Axios. Und betont, er wisse nichts von diesem Waffenstillstand. That's news to me. Also wieder mal eine typische Trump-Nummer. Ich muss sagen, man liest daraus vor allen Dingen, wie desperat der US-Präsident hier mittlerweile ist, die Dieselpreise runterzuholen. Die Korrelation der Wahlumfragen zu den Preisen an den Tankstellen ist relativ hoch und er hatte nun in vielen Punkten, die er versprochen hat, nicht geliefert, inklusive Inflation. Und wir haben diese Woche am Mittwoch die Verbraucherpreise vor dem Opening der Wall Street, bei denen es niemanden wundern wird, wenn die Daten etwas heißer ausfallen in Anbetracht der Energiepreise. Die Lkw-Fahrer in den USA warnen, dass der gestiegene Dieselpreis die Profitabilität deutlich untergräbt und dass letztendlich die Industrie dazu gezwungen sein wird, Routen zu reduzieren. Insbesondere die kleinen und mittelgroßen Lkw-Transportunternehmen werden schwer getroffen. Gleichzeitig schreibt das Wall Street Journal, dass die gestiegenen Renditekosten, die ja auch durch Energie und vor allem durch Energie mit angefacht werden, letztendlich jetzt die Häuserpreise unter Druck setzen. Wie hatte Donald Trump noch versprochen, er will Housing wieder affordable machen, also in anderen Worten, damit sich die Amerikaner wieder mehr Häuser leisten können. Schön wäre natürlich, wenn das durch einen Rücklauf der Hypothekenzinsen ausgelöst wird, Aber die sind seitdem eher noch deutlich gestiegen auf über 7 Prozent, der Spitze 7,6 Prozent im 30-jährigen Bereich und wir sehen, dass der Immobilienmarkt zunehmend unter Druck gerät, weil eben in Anbetracht dieser Zinsen, die Erreichbarkeit einer Immobilie immer mehr in weite Ferne rückt. Also warum nicht einfach die Preise ordentlich rasieren, da werden sich dann alle Inhaber der Immobilien freuen, durch die Politik, die Washington hier letztendlich macht. So, ansonsten, was die Meldungen betrifft zwischen Saudi-Arabien und den Vorfällen jetzt am Wochenende, die Angriffe der Houthis, die, letztendlich zwölf, mindestens zwölf Menschenleben gekostet haben auf die Flughäfen in Riyadh. Die tödlichsten Angriffe in den Golfstaaten seit Beginn des Iran-Kriegs im Februar, wo die New York Times wird jetzt Riyadh gegen Maßnahmen, starkere Gegenmaßnahmen ergreifen. Das Wall Street Journal betont, dass Saudi-Arabien zunehmend Bedenken hat, wie sich die Zurückhaltung Washingtons in diesem Konflikt auf die heimische Wirtschaft auswirken wird. Es gibt Stimmen in Saudi-Arabien, die den diplomatischen Weg mit den Houthis bevorzugen würden. Es gab jetzt übers Wochenende auch Gespräche mit dem Foreign Minister Saudi-Arabiens, mit dem Außenminister und dem Außenminister des Iranen. Zur Eskalation der Unsicherheit und der militärischen Angriffe in der Region. Und Blumenberg berichtet, dass der Iran immer noch über substanzielle Raketen und Drohnen verfügt und abgesehen davon auch bei der Produktionsinfrastruktur noch so aufgestellt ist, dass man weitere Raketen und Drohnen produzieren kann. Was die Reaktion der USA betrifft, auf das jüngste Angebot des Iran, die Straße von Hormuz zu öffnen, wird das vom Iran jedenfalls als unzureichend bezeichnet. So, ansonsten haben wir aus China die Daten zu den Autoabsätzen und nicht gerade erfreulich. Der Verkauf von Passagierfahrzeugen, auch Autos genannt, sind um 28 Prozent eingebrochen im Vergleich zum September des vergangenen Jahres. Also weitere Zeichen, dass der heimische Automarkt in China weiter unter Druck steht. Ansonsten jetzt im AI-Sektor gab es auch einige Up- und Downgrades heute. Ich fange mit Nvidia mal an. Wir haben also in der Financial Times Berichte, dass Nvidia die Übernahme von Reflection AI planen könnte. Das ist ein Unternehmen im Bereich der LLM-Modelle im Frontier Class Open, also offene LLM-Modelle. Kommt es zu einem Deal, dürfte der Preis bei über 25 Milliarden Dollar liegen und damit steigt Nvidia immer mehr in ein Segment ein, in dem eben auch Anthropic und OpenAI unterwegs ist. Also man, in Englisch würde man das Frenemies nennen, also man ist irgendwie befreundet mit denen, sind ja auch große Kunden, gleichzeitig ist man aber auch Wettbewerber. Dieser Wettbewerb wächst weiter, zumal viele dieser Unternehmen, auch die Hyperscaler, zunehmend auf hauseigene Technologie setzen im Hardware-Sektor, und auch da eben der Konkurrenzkampf zugenommen hat, Ausnahme SpaceX. Die sind überwiegend immer noch auf NVIDIA fokussiert. Ansonsten gab es wohl zwischen Meta und Anthropic Gespräche, dass Anthropic Compute Kapazität von Meta kaufen würde. Von diesem Gedanken hat sich Meta verabschiedet, zumal man jetzt mit Muse und anderen AI Produkten zunehmend mehr Traktion hat. Und auch bei Amazon steht ein möglicher Deal im Raum und zwar das AI-Startup Decart. Das ist ein Unternehmen im Softwarebereich, das Entwicklern ermöglicht. Sehr leicht zu switchen zwischen unterschiedlichen AI-Chips. Der Kaufpass soll hier laut Wall Street Journal um die 7 Milliarden Dollar liegen. Und Broadcom, ihr wisst selber, Broadcom arbeitet ja auch zur Zeit in einem kreativen Deal zur Finanzierung, damit Anthropic quasi Chips kaufen kann, die von Broadcom entwickelt werden. Das ist ein Volumen von, ich glaube, 60 Milliarden Dollar waren es. Der CEO von Broadcom betont, die größte Hürde der AI-Industrie sei vor allen Dingen der Zugang zu Kapital und nicht der Zugang zu Chips und Wafers. In anderen Worten, man braucht einfach mehr Geld. Aber wir sehen eine Abkühlung in diesem Segment. Da schließt sich so ein bisschen der Kreis in die Sorge, dass wenn der Finanzierungsmotor hier ins Stocken gerät, dass insgesamte Finanzierung von Datacenter und CapEx-Investitionen auch ins Stocken geraten könnte. Es ist kein Wunder also, dass der NASDAQ heute leicht im Minus ist. Wir haben bei Apple auch wieder eher negative Nachrichten heute Morgen. Ich hatte letzte Woche schon darüber berichtet. Nikkei Nachrichtenservice in Japan hatte geschrieben, dass die Aufträge für Baukomponenten für das iPhone 18 wohl anscheinend gedrosselt wurden um mindestens 15%. Und IDC, der PC Industry Report, hat am Donnerstagabend auch berichtet, dass die Unit Shipments, also die Stückzahl Lieferungen im Vorjahresvergleich ziemlich stark rückläufig sind. Also bei Apple könnte dementsprechend auch der Gegenwind bleiben. T-Mobile, die ganzen Telekom-Werte sind ja am Freitag ordentlich rasiert worden. T-Mobile, Verizon und auch eine AT&T wegen der Meldung, dass SpaceX mehr, Frequenzen erworben hat, um durch Starlink Mobile in den direkten Wettbewerb mit den traditionellen Telekom-Anbietern zu treten. Und die unmittelbare Reaktion war, finde ich, doch sehr übertrieben. Wir haben in der Tat jetzt auf Sicht der nächsten Monate und Jahre wesentlich mehr Schlagzeilenrisiko, denn SpaceX macht hier deutlich, man will in den Segment rein, man will hier expandieren und damit wird in der Tat mittel- bis langfristig. Die Konkurrenz hier wachsen. Aber kurzfristig gesehen wird hier kein unmittelbar starker Wettbewerber entstehen. Der Weg dahin ist ein langer und ganz interessanter Post am Wochenende von John Saw. Das ist der Chief Technical Officer der CTO bei T-Mobile, der auf LinkedIn hier nochmal beschrieben hat, warum Starlink Mobile zunächst einmal kein bedeutender Wettbewerber für die alteingesessenen Telekom-Konzerne ist. Sind, die in Sachen flächendeckende Frequenzen wesentlich stärker aufgestellt sind. Und man muss hier auch unterscheiden, welche Frequenzart notwendig ist, um die Kunden bedienen zu können. Und da betont T-Mobile, dass 70 Prozent des mobilen Traffics letztendlich indoors stattfindet, also innerhalb von Räumlichkeiten. Und dazu muss man erst mal richtig aufgestellt sein. Denn SpaceX ist da nicht richtig positioniert im Vergleich eben, Zu einer T-Mobile und der gesamten Branche. So ganz kurz außerhalb der, Telekom-Industrie Skydance hat ja diesen riesen Merger jetzt vollzogen, der leveraged die Verbindlichkeiten von Skydance sind himmelhoch und jetzt hat man noch, die schöne Nachricht, dass dieser Film Digger. Also nicht der Dicke, sondern Digger wie Graben, in der Tat ein eigenes Grab, einem eigenen Grab gleichkommt. Denn so wie es aussieht, alleine jetzt bei dem Theater-Release, Kino-Release, wird man rund 245 Millionen Dollar verlieren. So Variety. Das könnte einer der größten Flops sein in der Geschichte von Hollywood. Netflix plant anscheinend Entlassungen. Etwa 5% der Belegschaft könnten abgebaut werden. Das berichtet Puck. Ganz ehrlich, keine Ahnung, wer das ist. Ich dachte immer, es ist eine Fliege, der Puck. Aber auf jeden Fall steht hier Netflix mit in den Schlagzeilen. Auch nicht Netflix. Und Delta Air hatte ja am Freitag Zahlen. Die Aktie schloss dann trotzdem unverändert. Das Unternehmen hat die Aussichten zwar gesenkt mit einer sehr, sehr großen Spanne. Aber zu guter Letzt konnten die Kursverluste wieder wettgemacht werden. Die Aktie schloss am Freitag unverändert. So, jetzt gucken wir uns nochmal die Analystenkommentare an. Wir haben einige im Softwaresektor. Adobe wird bei Wells Fargo auf Verkaufen abgestuft. Das Kursziel 225 Dollar. Ergebnisse vom dritten Quartal seien ziemlich mau ausgefallen und zeigen. Dass einige sehr ernsthafte Cracks, also Risse auftauchen in der langfristigen Wachstumsstory von Adobe. Wir haben dafür aber zwei sehr große Kaufempfehlungen der Bank of America im Softwaresektor und zwar wird Salesforce von Verkaufen auf Kaufen aufgestuft. Also man überspringt Halten, geht direkt auf Kaufen, Kurs, die wird massiv angehoben von 160 auf 285 Dollar. Die bisherigen Bedenken, dass AI das Geschäftsmodell im Prinzip bloßstellen könnte, nach Rücksprache mit einigen CIOs, also Chief Investment Officers, jetzt kommt man zu dem Ergebnis, dass die großen Enterprise-Unternehmen nicht ersetzt werden dürften. Und in dem Zusammenhang wird nicht nur Salesforce massiv aufgestuft, auch die Kursziele von ServiceNow donnern nach oben bei Wells Fargo in diesem Zusammenhang auf 190 Dollar, auch mit Übergewichten. Und auch hier ist man positiv gestimmt. Palo Alto Networks, die Cybersecurity-Werte des Kurses wird deutlich nach oben revidiert von Wells Fargo auf jetzt 525 Dollar. Der Sektor dürfte insgesamt profitieren aufgrund der zunehmenden Unsicherheiten durch AI Western Digital. Und dieser gesamte Sektor, der Memory-Bereich hat es ja in den letzten Wochen schon sehr schwer gehabt. Die Volatilität himmelhoch. Heute Morgen senkt die UBS die Kursziele für Western Digital auf nur noch 470 Dollar. Der Wert wird mit neutral eingestuft. Also hier bleibt man zurückhaltend. Kurz noch ein Wert. Boeing-Mas. Die Aktie, das muss man sich mal vor Augen halten, hat in den letzten drei Jahren im Prinzip, wenn man das mal insgesamt anschaut, natürlich sehr große Volatilitäten und Schwankungsbreiten gehabt, Boeing. Aber wenn man das jetzt mal eins zu eins vergleicht, die letzten drei Jahre, dann ist die Aktie im Prinzip unverändert, während der S&P in der gleichen Zeit 80 Prozent zulegen konnte. Boeing hatte viele Herausforderungen, das wissen wir alle selber, die Unfälle, die Abstürze mit der 737 Max, Sicherheitsfragen etc. Pp, immer wieder Zertifizierungsverspätungen und wir haben jetzt seit August 2024 den neuen CEO Kelly Ortberg, und die Analysten bei Bernstein senken zwar das Kursziel von 298 auf 278 Dollar, bleiben aber bei einer Kaufempfehlung. Wenn man sich das durchliest, klingt das allerdings nicht wirklich so wahnsinnig bullisch. Es gibt immer noch Herausforderungen in Sachen Arbeitsverträge, Zertifizierungen, Produktionsprozesse. Also der Weg ist ein langer und auch was die Visibilität von Cashflow betrifft, sei die aktuell eher noch mangelhaft. Delta Air wollte ich gerade nochmal ansprechen, das hätte ich in einem Wisch machen sollen, aber das kanadische Investmenthaus Susquehanna, senkt das Kursziel von Delta auf 95 Dollar von 100, bleibt aber letztendlich positiv gestimmt. Weil die Buchungslage immer noch letztendlich stark ist und ja, ich meine wie gesagt, die Aktie ist trotz der Ertragswarnung am Freitag unverändert aus dem Handel gegangen. So, Guys, genau, Crowdstrike-Bewertung ist himmelhoch, Kursgewinnverhältnis von 200, dafür muss man geboren sein. Oder man muss ein gläubiger Mensch sein. Ich war am Wochenende, am Samstag bei Freunden auf einer Bad Mitzwa und boy, das hat richtig Spaß gemacht. Es ist einfach toll, sowas mal mitzuerleben, wie das so funktioniert und die Traditionen. Und da war ein tolles Erlebnis, war mit 55 jetzt meine erste Bad Mitzwa und die Party war absolut mega am Abend. Richtig, richtig toll. Also es war ein super Wochenende kurzum. Und weniger gut war das Reittun in meiner Tochter gestern. Es ist ja immer so, ist immer die Warmmachrunde und dann die eigentliche Wettbewerbsrunde. Und beim Warmmachen in der Runde ersten Platz belegt von sechs. Und dann in der zweiten Runde auf einem anderen Pferd den letzten Platz belegt. Da waren die Tränen schon mal vorprogrammiert. Da musste ich die Kleine erst mal trösten. Aber das gehört auch mit dazu. Das formt Charakter. Und vor allen Dingen ist eins wichtig, aufstehen, weitermachen und keep on smiling, denn nur die Harten kommen in den Garten. Und ich glaube, das hat meine Kleine ganz gut verstanden. Also in diesem Sinne, ich freue mich übrigens auf das Office in München. Ich hatte letzte Woche bei LinkedIn einen Post gemacht und bin überwältigt über das Feedback. Ich bin wirklich von den Socken und schwer begeistert. Wir haben so viele tolle Kooperationsangebote bekommen, auch spannende Kooperationsangebote, wo man sich ergänzen kann. Donnerstag und Freitag sind wir jetzt auf Tour, schauen uns die Locations alle an. Es wird auf jeden Fall zentral sein in München, damit wir auch möglichst viele Gäste dort in Empfang nehmen können. Und Anfang Dezember werden wir dann auch bekannt geben, wer hier mit an Bord kommt. Und ich freue mich wirklich auf den neuen Kollegen und auch auf die Skalierung, die wir dann in München vorhaben. Also da werden wir jetzt ordentlich Gas geben und den Standort stärken. Also in diesem Sinne auch euch nochmal vielen Dank. Ohne euch wäre das alles nicht möglich. Ihr ermöglicht uns hier auszubauen. Danke für eure Unterstützung, ob hier im YouTube Abo oder letztendlich bei MarkusKoch.de. Ihr seid eine unfassbar große Hilfe und ich hoffe, ich hoffe, ihr seht auch, dass wir wirklich versuchen, kontinuierlich besser zu werden, mehr Angebote zu machen und auch Dinge aufzunehmen, die vielleicht auch berichtungstechnisch in eine etwas andere Ecke gehen. Wir werden vor allem auch das Thema der langfristigen Anlage in Deutschland deutlich ausbauen. In diesem Sinne also euch einen guten Handelstag. Bis dann und ciao. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keiner Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keine Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Und das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, Das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.