Heute ist Freitag, der 16. Oktober. Herzlich willkommen zur Opening Bell, featuret bei Handelsblatt. Der Dow im Plus, der Nasdaq im Minus. Es gibt nicht allzu viele wirklich große Headlines. Der US-Notenbank-Chef Kevin Warsh hat gestern Abend an einer Podiumsdiskussion mit dem Internationalen Währungsfonds teilgenommen. Da widerspricht er zumindest nicht den Spekulationen, dass die Notenbank die Zinsen beibehalten wird bei der Tagung am 28. Oktober. Ansonsten haben wir Quartalszahlen unter anderem von JB Hunt. Die Aktie ist kaum verändert, bis etwas schwächer im Lkw-Transportbereich. Und es heißt in den Medien, dass Anthropic-Investoren anfangen, ihre Bewertungsziele nach unten zu revidieren von 2 auf 1,5 Billionen Dollar. So nächste Woche wird es richtig spannend. Wir haben sehr viele Ergebnisse im Tech-Sektor. Vor allem der Mittwoch wird wichtig. IBM, Meta, SAP, Tesla, alle melden Zahlen außerhalb des Tech-Sektors, dann auch noch GE, GM, 3M und Spotify. Also eine bewegte Woche steht bevor und ja, schön, dass wir diese Woche noch sozusagen eine Erholung hatten, insbesondere am breiten Markt. So, Guys, ich grüße euch aus meinem etwas plüschig-roten Zimmer hier in München. Ich will hier nochmal betonen, es ist tatsächlich ein Hotel, nur damit nicht gleich irgendwelche Gerüchte auftauchen. Ich habe auch extra mein Hemd angelassen. Also, es ist auch kein Stundenhotel. Es ist einfach nur sehr rot geworden und vergleichsweise dunkel. Mehr gibt das Licht hier leider nicht her. Aber reden wir nicht über mein Hotel in München. Wir haben jetzt am Samstag, Sonntag die Bader Trading Days, bei denen ich mit an Bord bin. Und am Montag geht es dann zurück nach New York. Bedeutet, ab Dienstag geht es dann wieder ganz normal in New York weiter mit der Opening und der Closing Bell. Wir waren sehr erfolgreich auf der Bürosuche hier in München. Ich freue mich sehr auch über den Architekten, der mit an Bord kommt, um das Set zu entwickeln. Und ab Dezember heißt es dann Vollgas geben in der alten Heimat sozusagen, auch mit Inhalten. Es wird richtig spannend und macht richtig Spaß, das hier jetzt in München zu entwickeln. So, jetzt kommen wir aber mal zum Markt und ich kann euch eins gleich vorab sagen. Es ist ein relativ müder Start in den Tag. Der Dow ist leicht im Plus, der Nasdaq ist leicht auf der Verliererseite. Die Quartalszahlen, die seit gestern Abend gemeldet wurden, sind alles Zahlen, die an der Storyline der Wall Street nichts ändern. JB Hunt, Transportunternehmen, wir haben Citizen Financial, Truist Financial, diese drei Werte sind alle leicht auf der Verliererseite. Aber die werden jetzt die Story bei uns nicht wirklich groß verschieben. Alcoa kann von den Ergebnissen profitieren. Fangen wir mal an mit Kevin Warsh, der gestern Abend ja in Thailand an einer Diskussionsrunde bei dem Internationalen Währungsfonds teilgenommen hat. Und hier ist vor allen Dingen spannend, was er nicht gesagt hat. Also diese ganzen Gerüchte und Spekulationen an der Wall Street, dass wir am 28. Oktober also keine Zinsanhebung sehen werden. Dazu hat er sich gar nicht geäußert, dass also Kevin Warsh, kein kaltes Wasser auf diese Spekulation an sich schüttet, ist im Prinzip auch schon so eine Art Bestätigung, dass sechs Tage vor den Midterm Elections die amerikanische Notenbank den Zins nicht auch noch anheben wird. Wir haben ansonsten die Betonung, dass. Die Inflationsdaten zwar heiß ausgefallen sind im Oktober, das würde aber nichts ändern an den Aussagen der Notenbank bei der letzten Tagung, die im September stattgefunden hat. Also zumindest mal an der Stelle, so liest es der Markt jedenfalls, eine gewisse Entwarnung. Interessant ist nach wie vor, dass die Renditen der langlaufenden Staatsanleihen trotz der heißen Verbraucherpreise, trotz der noch heißeren Erzeugerpreise im Wochenverlauf gesunken und nicht gestiegen sind. Und am Rande bemerkt, wenn man sich den Move-Index mal anschaut, der die Volatilität misst am Anleihemarkt, auch hier sehen wir eine Entspannung. Die Volatilität bei Anleihen ist ein bisschen zurückgelaufen. Heute ist der US-Dollar auch wieder ein bisschen schwächer. Der Goldpreis profitiert, Silber auch mit auf der Gewinnerseite. Also wir sehen eine gewisse Entwarnung hier auf der Anleiheseite. Was gibt es Neues in der Wirtschaft und wie geht es weiter an der Börse und wie steht es um die Finanzen? Mit dem Handelsblatt seid ihr immer bestens informiert und deshalb ein kleiner Hinweis an euch alle. Ihr könnt euch das Handelsblatt jetzt gedruckt oder digital für zwölf Monate mit 30% Rabatt sichern. Dieses Angebot richtet sich vor allem an diejenigen, die das Handelsblatt schon kennen und direkt zum rabattierten Jahresabo greifen möchten. Wo findet ihr das Schnäppchen? Unter handelsblatt.com-wallstreet30 mit dem Link, wie immer, auch in den Shownotes. Werbung Ende. So, das ist der eine Punkt. Der zweite. Sind Medienberichte, dass Investoren bei Anthropic nun in der Tat anfangen, ihre Erwartungen für das Bewertungsniveau zu senken. Das berichtet Reuters heute Morgen. Und zwar peilt man jetzt statt 2 Billionen Dollar nur noch die ebenso sehr stolze Summe von 1,5 Billionen Dollar Marktwert. An, was natürlich immer noch wuchtig wäre, aber dass wir jetzt schon die ersten Schlagzeilen sehen, dass hier so ein bisschen die Erwartungshaltung gedrosselt wird, würde ehrlich gesagt niemanden überraschen. Ich muss hier wirklich ein bisschen lachen, weil ich hier auf YouTube ja auch streame und die Kommentare sehe und Guys, der Gedanke, der Koch und die roten Gardinen und aber ihr könnt mich nicht stundenweise buchen, das will ich hier nochmal sagen. Ich bin hier auf YouTube für alle da. Ich mache mich, was Finanzen betrifft, an der Wall Street gerne für euch nackig, aber das hat dann auch tatsächlich meine Grenzen erreicht, abgesehen davon, also seid froh, dass ich mein Hemd anhabe. Also aber zurück zum Aktienmarkt. Wir haben also die Anthropic-Meldung, wir haben das, was Kevin Walsh nicht gesagt hat, der nächste Punkt, die große Tesla-Show und das muss man Elon ja lassen, Da kommt die zweite Generation des Tesla Roadsters. Und kann er fliegen und dann Salto Mortale und das Ding und dann die Raketentechnologie. Wahnsinn, dann steigt das Marsmännchen aus. Ah ne, Elon war das. Es war gar keiner im Auto drin. Es war eine Riesenshow, ein super Entertainment. Aber naja, die Aktie ist auch auf der Gewinnerseite. Große Show. Aber zu guter Letzt wird diese zweite Generation auf Jahre hinweg nicht kommen. Und JP Morgan hat heute Morgen, trotz der Kursgewinne bei Tesla, die Aktien nur mit neutral eingestuft und man betont also das Produktionsziel, und ihr wisst ja selber, die Produktionsziele bei Tesla sind immer so dehnbar wie Gummiband. Produktionsziel ist jetzt das Jahr 2028. Ursprünglich war das Produktionsziel, vor sechs Jahren das Jahr 2020, als der Roadster quasi 2017 dann das erste Mal vorgestellt wurde. Und schon jetzt ist im Prinzip klar, dass natürlich diese. Und dann dampft es hier und dann fliegt der Tesla. Das wird so natürlich an die Endkunden wahrscheinlich nie ausgeliefert werden. Das liest man heute auch bei uns an der Wall Street. Aber gut, es war eine Megashow. Die Aktie ist leicht auf der Gewinnerseite. JP Morgan ist nicht wirklich überzeugt und bleibt hier zu guter Letzt auf Abstand. So, das letzte Thema ist Brand und WTI und hier muss man vor allen Dingen eins festhalten. Wenn man sich die Nachrichtenlage mal anschaut in Sachen Geopolitik, dann ist vor allen Dingen die gute Nachricht, dass trotz der weiteren Verschärfung der Lage, sowohl was, der Nahe Osten betrifft, wie auch der Ukraine, Russland, dass die Ölpreise trotzdem Brent zum Beispiel sinkt, WTI kaum verändert ist, ist eigentlich zunächst einmal ein ganz gutes Signal. Und ich weiß, ihr könnt es wahrscheinlich auch nicht mehr hören. Mir geht es ähnlich, wenn man diese Kommentare aus Washington andauernd hört. Reuters berichtet, dass, von Donald Trump zu hören ist, dass die wiederholten Angriffe der Ukraine auf, Raffinerien in Russland seien ein Disgrace, also ein Verachtenswert- Und dass also ausgerechnet der Ukraine nun die Schuld in die Schuhe geschoben wird. Wie war das nochmal? Wer ist jetzt Aggressor in der ganzen Geschichte? War das jetzt Russland oder ist das die Ukraine? Hat das Donald Trump möglicherweise vergessen? Denn Trump könnte ja auch, wie heute Morgen bei der Financial Times zu lesen ist, könnte im Prinzip die Schattenflotte der Tankschiffe, also Russlands, und Irans Schattenflotte, mit Leichtigkeit ebenfalls stärker sanktionieren und unterbinden. Das geschieht letztendlich gesehen auch nicht. Wenigstens betont Donald Trump laut CNBC, dass der Einsatz von Bodentruppen im Iran nicht infrage kommt. Und ich weiß, wie lange haben wir jetzt schon darüber gesprochen, wochenlang, monatelang, dass die Vereinigten Staaten keine Bodentruppen einsetzen werden. Das wäre eine absolute Niederlage für die Republikaner. Die Wähler im eigenen Lager würden den Einsatz von Bodentruppen im Iran nicht begrüßen. Und diesen Krieg nur mit Luftangriffen zu gewinnen, daran bestehen an der Wall Street massive Zweifel. Ja, so also und damit ist dann das Thema Geopolitik an der Stelle auch schon abgehakt und bei den Ergebnissen können wir es kurz machen. Wir haben JB Hunt, wichtiges Transportunternehmen. Der Ertrag lag über den Zielen. Ansonsten umsetzt vieles eigentlich eher so im Rahmen der Erwartungen. Und wir sehen, dass letztendlich gesehen die höheren Kerosinpreise oder Treibstoffkosten, Dieselpreise von J.B. Hunt weitergeleitet wurden. Also der Ertrag pro Aktie lag im Rahmen der Schätzungen. Der Umsatz ist um 20 Prozent gestiegen. Und wenn man, weil man einen Teil der gestiegenen Preise weitergereicht hat und das Management macht klar, die Preise werden in den nächsten Quartalen weiter steigen, wenn überhaupt. Ist das eher ein schlechtes Signal auf der Inflationsfront. Ja, Truist Financial und Citizen Financial, wir haben so viele Bankergebnisse gehabt in dieser Woche von Banken, die weitaus größer und weitaus wichtiger sind. Die Wall Street kennt den Trend überwiegend und deshalb sind die Meldungen weder von Truist noch von Citizen in irgendeiner Weise bahnbrechende Neuigkeiten für die Wall Street. Die Citizens Financial hat auf der Ertragsseite leicht geschlagen. Die Aussichten für das vierte Quartal liegen so ziemlich im Rahmen der Erwartungen und die Dividende wird angehoben, genauso wie die Aktienrückkäufe. Die Aktie ist trotzdem leicht im Minus und Tourist Financial auch Ertrag über den Schätzungen dank einer guten Kostenkontrolle. Der Umsatz lag ein bisschen unter den Erwartungen. Das haben wir auch in dieser Woche bei vielen anderen Bankkonzernen gesehen. Ja, also das ist jetzt auch kein Big Deal, keine wirklich bahnbrechende Neuigkeit. Einzig und allein Alcoa, Aluminiumgigant, die Aktie kann profitieren, der Ertrag über den Schätzungen und zwar deutlich. 1,82, 1,49 pro Aktie wurden erwartet. Der Umsatz lag minimal unter den Schätzungen. So ganz kurz noch mal ein Blick auf den Tech-Sektor. Anthropic habe ich schon angesprochen, dass hier also Investoren so langsam die Erwartungshaltung ein bisschen dämpfen. Laut Business Insider hat sich bei Microsoft. Mustafa Suleiman zu Wort gemeldet zum Thema, LLM-Modelle und der betont, dass es ein Inhouse-LLM-Modell von Microsoft gibt, das besser sei als GPT 5.6 Soll. Ja, aber das ist natürlich immer wieder die Story. Es wird wieder ein neues Modell vorgestellt. Dann ist OpenAI drei Wochen lang besser als Anthropic. Die stellen wieder ein neues Modell vor. Dann ist Anthropic wieder drei Wochen besser. Dann kommt Microsoft um die Ecke und Google mit Gemini um die Ecke. Also ich würde mal vermuten, dass der Markt bei diesen Meldungen langsam auch ein bisschen müde wird. So, ansonsten CoreWeave, kein geringerer als Jensen Wang, verteidigt CoreWeave und zwar betont man, Jensen Wang betont CoreWeave. Die Lage würde sich jeden Tag bessern und der Neo-Cloud-Bereich oder diese Neo-Cloud-Unternehmen bräuchten kein Bailout, also keine Rettung. Naja, gestern war die Aktie auf der Gewinnerseite, dass der Markt nervös ist bei einem Unternehmen, das so etwa 36 Milliarden Marktwert hat, bei 5,5 Milliarden Barmitteln und 55 Milliarden an Verbindlichkeiten und negativen Cashflow von, ich glaube, fast 14 Milliarden, ist, glaube ich, nicht wirklich von der Hand zu weisen. Bevor ich auf die Analysten-Kommentare eingehe, nochmal ein Blick auf die nächste Woche, die sehr bewegt sein wird. Weniger auf der Wirtschaftsfront, da bleibt es ruhig. Wir haben sehr wenige Daten. Chinas Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal und die Einzelhandelsumsätze werden gemeldet Sonntagnacht, also an diesem Sonntag. Dann haben wir nächsten Freitag in den USA die Flash PMIs für den Oktober. Die werden wichtig sein. Der Einkaufsmanagerindex quasi für die Industrie- und Dienstleister für den Oktober. Was macht die Preiskomponente? Das wird hier sehr stark mit im Fokus stehen, die das letzte Mal ja ausgesprochen heiß ausfielen. So, die Ergebnisse aber, da wird es einige Highlights geben. Fangen wir mal an in Europa. Nokia wird am Donnerstag Zahlen melden. Innerhalb der Vereinigten Staaten im Tech-Sektor haben wir, nehmen wir mal Netflix in den Tech-Sektor mit rein, Zahlen am Dienstagabend. Das wird deshalb spannend sein, weil bei Netflix unglaublich viele Analysten die Messlatte immer wieder reduziert haben. Das Nutzer-Engagement in den USA sei gefährdet, sei eher enttäuschend. Darauf wird man bei Netflix achten Mittwochabend und das wird der wichtigste Tag sein im Tech-Sektor. Mittwoch haben die Zahlen nach dem Closing von IBM, Lern Research, von Meta, von SAP, von Tesla, von Texas Instruments. Und bei Meta wird man vor allen Dingen auf Hinweise achten. Was ist denn jetzt mit der Spekulation um eine eventuelle Kapitalerhöhung? Die Aktie ist über 37 Prozent gestiegen seit den Tiefs, nutzt das Meta, um eine Kapitalerhöhung zu melden. Das wäre natürlich vor einem Anthropic-IPO auch noch richtig belastend. Wenn das ausbleibt, besser für Anthropic. Also Meta wird dementsprechend Mittwochabend auch sehr wichtig sein. Wir haben Donnerstagmorgen dann Spotify, Donnerstagabend Western Digital. Da gibt es heute übrigens negative Analysten-Kommentare. Western Digital, wo haben wir es hier? Da sind wir. Bei Wells Fargo wird das Kursziel gesenkt auf 450 Dollar. Man bleibt aber, ich meine, das ist wirklich immer wieder diese Ironie. Also der Analyst hatte das Kursziel. Eieieiei. Ja, das Kursziel des Analysten war bei 730 mit einer Kaufempfehlung. 730 Kaufempfehlung. Jetzt senkt der Analyst das Kursziel von 730 auf 450 Dollar, aber er bleibt immer noch bei der Kaufempfehlung und sagt, Chance-Risiko sei jetzt in die September-Quartalszahlen hineingehend gut. Also man sieht immer noch 25 bis über 30 Prozent Umsatzwachstum und auf dem Weg bei den Bruttomargen 60 bis 65 Prozent. Bei Seagate ähnliches. Das Kursziel sinkt von 1180 auf 865 Dollar. Der Analyst bleibt bei Kaufen. Catch a falling knife. Bye, bye, bye, guys. Das Argument das Gleiche. Und er hat irgendwann recht, nicht wahr? Also von daher, ja, was willst du machen? Außerhalb des Tech-Sektors haben wir, die Quartalszahlen, Dienstag GE, GM, 3M, Northrop Grumman, Verizon. Wir haben am Dienstagabend noch United Air am Mittwochmorgen, AT&T, am Mittwochabend, eigentlich nur die Tech-Konzerne, die ich gerade aufgezählt habe, Donnerstag American Air, Honeywell, Lockheed und Union Pacific. Am Donnerstagabend dann Deckers und dann Freitag American Express und Schlumberger, ja genau Schlumberger, Schlumberger ne, also äh, Der Schlammberger, der wird am Freitag dann auch noch Zahlen melden unter den großen. Öldienstleistern. So, jetzt will ich ganz kurz nochmal zu den Analystenkommentaren zurückkommen. Da gibt es nämlich heute in der Tat ein paar ganz interessante. Und zwar haben wir bei United Health Bernstein senkt das Kursziel auf 500 Dollar, bleibt aber bei überdurchschnittlicher Performer. Disney, hier hebt die Citigroup das Kursziel an auf 140 Dollar. Kaufempfehlung und hier glaubt man so und das finde ich ganz interessant, dass die EBITDA-Ergebnisse für also Ertrag vor Zinsensteuern und Abschreibungen für das Fiskaljahr 2027 erfolgen. Etwa 1% zu niedrig sein könnten. Die Konsensschätzungen sind etwa 1% zu niedrig. Das ist jetzt nicht unbedingt ein großer Unterschied, die 1%. Aber gut, man bleibt optimistisch. Es gibt im Hotelbereich sehr viele Kommentare heute von Barclays. Und zwar immer zur gleichen Story. Man geht davon aus, dass im dritten Quartal der Umsatz pro Zimmer über den Erwartungen des Marktes liegen wird. Für Hilton steigen die Kursziele auf 384, für Hyatt auf 202, für Marriott auf 363 Dollar. Marriott nur mit Halten und Hilton mit Übergewichten. Wir haben im Bereich der Tech-Werte noch SpaceX, Evercore ISI, hebt das Kursziel an auf 275 Dollar. Im Vorfeld der Ergebnisse für das dritte Quartal. Letztendlich gesehen wird das abgelaufene Quartal und das angebrochene Quartal nicht so entscheidend sein. Wichtig wird sein, wie die mittel- und langfristigen Aussichten bis Jahresende und ins Jahr 2027 hineingehend weiterentwickeln werden. Dann haben wir ganz kurz noch im Einzelhandelsbereich und bei den Restaurantwerten. Chipotle, Kursziel wird bei Raymond James auf 37 Dollar gesenkt. Quartalszahlen bei Chipotle werden am 28. Oktober gemeldet für das dritte Quartal. Man rechnet mit einem Anstieg des Umsatzes um 9,7 Prozent im Vorjahresvergleich. Und dann haben wir Raymond James mit Brinker, auch sehr gut gemanagte Restaurantkette. Und hier wird das Kursziel auch angehoben, wenn Raymond James recht behält, wird Brinker die Schätzungen und Aussichten deutlich schlagen. Die Konsensschätzungen bei Deckers, dahinter spekt Roka und Uggs. Raymond James glaubt hier, das Quartal wird sehr holprig sein und der Ertrag pro Aktie könnte die Schätzungen verfehlen. Während bei On Holding die Kursziele angehoben werden auf 42. Die Risiken für das dritte Quartal seien rausgenommen worden, nachdem das Management die Aussichten für das Fiskaljahr 26 bestätigt haben. So, also Guys, damit sage ich mal Schluss und Tschüss und aus meinem rosa-roten, leicht, ja, aus meinem Stundenhotel in München. Ich wünsche euch auf jeden Fall ein gutes Wochenende. Heute Abend werde ich mal beim lieben Dietmar vorbeischauen. Der eine oder andere kennt ihn, der Betreiber und Inhaber des Rationaltheaters. Vielleicht werde ich ab morgen dann also ein bisschen rationaler sein, wenn ich meine Rede halte bei den Baader Bank Trading Days. Und ja, ich wünsche euch noch einen schönen Handelstag. Wir sehen uns dann nächste Woche wieder. Bis dann und macht's gut. Und jetzt der obligatorische und barfinsichere Risikohinweis von Mr. Markus Koch. Meine Damen und Herren, liebe Aufsichtsbehörden, ich darf Sie darauf hinweisen, dass die Inhalte in diesem Video ausschließlich der allgemeinen Information dienen, und keine Empfehlungen zum Erwerb oder der Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente und somit keine Anlageberatung darstellen. Insbesondere können Wall Street Correspondents und der Vortragende nicht einschätzen, inwiefern die im Video gemachten Empfehlungen ihren Anlagezielen, ihrer Risikobereitschaft und Verlusttragfähigkeit entsprechen. Wer also auf Basis von Informationen in diesem Video etwaige Anlageentscheidungen trifft, trifft diese ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Das wiederum bedeutet, dass weder Wall Street Correspondents noch der Vortragende, das ist immer noch dieser Mann hier, für Verluste haften, die sie dadurch erleiden, dass sie Anlageentscheidungen aufgrund von Informationen oder Kommentaren in diesem Video getroffen haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und weiterhin einen erfolgreichen Handelstag.